Volvo V60 Twin Engine (2017) Bedienungsanleitung

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Blättern Sie unten durch die Bedienungsanleitung von dem Volvo V60 Twin Engine (2017). Alle Bedienungsanleitungen auf ManualsCat.com können komplett kostenlos eingesehen werden. Über die Schaltfläche "Selektieren Sie Ihre Sprache" können Sie auswählen in welcher Sprache Sie die Bedienungsanleitung ansehen möchten.

  • Marke: Volvo
  • Produkt: Auto
  • Model/Name: V60 Twin Engine (2017)
  • Dateityp: PDF
  • Verfügbare Sprachen: , , , , , , , , , , , , ,

Inhaltstabelle

Seite: 0
BETRIEBSANLEITUNG
Seite: 2
VÄLKOMMEN!
Wir hoffen, dass Sie viele Jahre Fahrvergnügen mit Ihrem Volvo erleben.
Ihr Fahrzeug zeichnet sich durch Sicherheit und Komfort für Sie und Ihre
Mitreisenden aus. Ihr Volvo ist eines der sichersten Fahrzeuge über-
haupt. Jeder Volvo wird darüber hinaus so entwickelt, dass er alle gel-
tenden Anforderungen bezüglich Sicherheit und Umwelt erfüllt.
Damit Sie das vielfältige Potenzial Ihres Volvo stets optimal ausschöpfen
können, empfehlen wir Ihnen, die Anleitungen und Wartungshinweise in
dieser Betriebsanleitung zu lesen. Die Betriebsanleitung steht auch als
App (Volvo Manual) und auf der Volvo Cars Supportseite
(support.volvocars.com) zur Verfügung.
Seite: 3
2
EINFÜHRUNG
Wo Sie die Halterinformationen finden 12
Digitale Betriebsanleitung im Fahrzeug 13
Volvo Cars Supportseite 16
Betriebsanleitung lesen 17
Aufzeichnung von Daten 20
Zubehör und Zusatzausstattung 21
Volvo ID 22
Umweltphilosophie 23
Betriebsanleitung und die Umwelt 26
Laminiertes Glas 26
Twin Engine - Übersicht 27
Twin Engine - Einführung 29
SICHERHEIT
Allgemeines über Sicherheitsgurte 32
Sicherheitsgurt - anlegen 33
Sicherheitsgurt - lösen 34
Sicherheitsgurt - Schwangerschaft 34
Sicherheitsgurtkontrolle 35
Gurtstraffer 35
Sicherheit - Warnsymbol 36
Airbagsystem 36
Fahrerairbag 37
Beifahrerairbag 38
Beifahrerairbag - Aktivierung/Deakti-
vierung*
39
Seitenairbag (SIPS) 41
Kopf-/Schulterairbag (IC) 42
Allgemeine Informationen über
WHIPS (Whiplash-Schutz)
43
WHIPS - Sitzstellung 44
Roll-Over Protection System (ROPS) 45
Wenn das System ausgelöst wurde 45
Allgemeine Informationen über den
Sicherheitsmodus
46
Sicherheitsmodus - Anlassversuch 47
Sicherheitsmodus - Fahrzeug bewegen 48
Allgemeine Informationen über die
Sicherheit von Kindern
48
Kindersicherung 49
Kindersitz - Platzierung 55
Kindersitz - Zwei-Stufen-Sitzkissen* 56
Zwei-Stufen-Sitzkissen* - Hochklappen 57
Zwei-Stufen-Sitzkissen* - Herunter-
klappen
58
Kindersitz - ISOFIX 59
ISOFIX - Größenklassen 60
ISOFIX - Kindersitz-Typen 61
Kindersitz - Befestigungspunkte oben 63
INHALT
Seite: 4
3
INSTRUMENTE UND REGLER
Instrumente und Bedienelemente,
Linkslenker - Übersicht
66
Instrumente und Bedienelemente,
Rechtslenker - Übersicht
69
Kombinationsinstrument 72
Kombinationsinstrument, digital -
Übersicht
73
Eco guide & Hybrid guide 77
Kombinationsinstrument - Bedeu-
tung der Kontrollsymbole
78
Kombinationsinstrument - Bedeu-
tung der Warnsymbole
80
Außentemperaturmesser 82
Tageskilometerzähler 83
Uhr 83
Kombinationsinstrument - Lizenzvertrag 83
Symbole im Display 84
Volvo Sensus 87
Schlüsselstellungen 88
Schlüsselstellungen - Funktionen in
verschiedenen Stufen
88
Vordersitze 90
Vordersitze - elektrisch betrieben* 91
Rücksitz 92
Lenkrad 95
Elektrische Heizung* des Lenkrads 96
Schalterfeld Beleuchtung 97
Positionsleuchten 99
Tagesfahrlicht 99
Tunnelerkennung* 100
Fern-/Abblendlicht 100
Automatisches Fernlicht* 101
Aktive Xenon-Scheinwerfer* 104
Scheinwerfer – Lichtmuster einstellen 105
Nebelschlussleuchte 105
Bremsleuchten 106
Warnblinkanlage 106
Blinkerleuchte 107
Innenbeleuchtung 108
Dauer Wegbeleuchtung 109
Automat. Beleuchtung 109
Wisch- und Waschanlage 110
Fensterheber 112
Rückspiegel - außen 114
Scheiben und Rückspiegel - elektri-
sche Heizung
115
Rückspiegel - innen 116
Kompass* 117
Schiebedach* 118
Menübenutzung - Kombinationsin-
strument
121
Menüübersicht - Kombinationsinstrument 121
Mitteilungen 122
Mitteilungen - Verwaltung 123
MY CAR 123
Bordcomputer 125
Bordcomputer - digitales Kombinati-
onsinstrument
127
Bordcomputer – Fahrstatistik* 130
Seite: 5
4
KLIMA
Allgemeines zur Klimaanlage 132
Tatsächliche Temperatur 133
Sensoren - Klima 133
Luftqualität 133
Luftqualität – Innenraumfilter 134
Luftqualität – Clean Zone Interior
Package (CZIP)*
134
Luftqualität – IAQS* 134
Luftqualität – Material 135
Menüeinstellungen - Klima 135
Luftverteilung im Fahrzeuginnenraum 136
Automatische Klimatisierung - ECC 138
Sitzheizung Vordersitze* 139
Beheizter Rücksitz* 140
Gebläse 140
Automatische Regelung 141
Temperaturregelung im Fahrzeugin-
nenraum
141
Klimaanlage 142
Entfeuchtung und Enteisung der
Windschutzscheibe
142
Luftverteilung - Umluftfunktion 143
Luftverteilung - Tabelle 144
Allgemeine Informationen über die
Vorkonditionierung
146
Vorkonditionierung - Parken in
geschlossenen Räumen
147
Vorkonditionierung - Parken im Freien 147
Vorkonditionierung - Direktstart 148
Vorkonditionierung - Direktabschaltung 149
Vorkonditionierung - Timer 150
Timer - Einstellung 150
Timer - starten 151
Timer - ausschalten 151
Vorkonditionierung - Mitteilungen 152
Allgemeines über Heizungen 154
Elektroheizung 154
Kraftstoffbetriebene Heizung 154
Kraftstoffbetriebene Heizung - Auto-
modus/Deaktivierung
155
BELADUNG UND
AUFBEWAHRUNG
Ablagefächer 158
Tunnelkonsole 160
Tunnelkonsole - Zigarettenanzünder
und Aschenbecher*
160
Handschuhfach 160
Auslegematten* 161
Frisierspiegel 161
Tunnelkonsole 12-V-Steckdose 161
Beladung 163
Beladung - längeres Ladegut 164
Dachlast 164
Lasthalteösen 165
12-V-Steckdose Laderaum* 165
Schutznetz* 166
Schutzgitter 167
Gepäckraumabdeckung 168
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5
SCHLÖSSER UND
ALARMANLAGE
Transponderschlüssel 170
Transponderschlüssel - Verlust 170
Transponderschlüssel – Personali-
sierung*
171
Ver-/Entriegelung – Anzeige 172
Verriegelungsanzeige 173
Elektronische Wegfahrsperre 173
Ferngesteuerte Wegfahrsperre mit
Ortungssystem*
174
Transponderschlüssel - Funktionen 174
Transponderschlüssel - Reichweite 175
Transponderschlüssel mit PCC* –
besondere Funktionen
176
Transponderschlüssel mit PCC* –
Reichweite
177
Abnehmbares Schlüsselblatt 177
Abnehmbares Schlüsselblatt - Ent-
fernen/Anbringen
178
Abnehmbares Schlüsselblatt - Ent-
riegelung der Tür
179
Geheimverriegelung* 179
Transponderschlüssel – Batteriewechsel 181
Keyless Drive* 182
Keyless Drive* – Reichweite des
Transponderschlüssels
183
Keyless drive* – sichere Bedienung
des Transponderschlüssels
183
Keyless Drive* – Funktionsstörungen
des Transponderschlüssels
184
Keyless Drive* – Verriegelung 184
Keyless drive* – Entriegelung 185
Keyless Drive* Entriegelung mit dem
Schlüsselblatt
185
Keyless Drive* – Verriegelungsein-
stellungen
186
Keyless Drive* – Antennenplatzierung 186
Verriegelung/Entriegelung - von außen 187
Manuelle Türverriegelung 187
Verriegelung/Entriegelung - von innen 188
Lüftungsfunktion 189
Verriegelung/Entriegelung - Hand-
schuhfach
190
Verriegelung/Entriegelung - Heckklappe 190
Sicherheitsverriegelung* 192
Kindersicherung - manuelle Aktivierung 193
Kindersicherung - elektronische
Aktivierung*
193
Alarmanlage 194
Alarmanzeige 195
Alarm - automatische Wiederaktivierung 195
Alarmanlage - Transponderschlüssel
funktioniert nicht
196
Alarmsignale 196
Reduzierte Alarmstufe 197
Typengenehmigung - Transponder-
schlüsselsystem
197
Seite: 7
6
FAHRERUNTERSTÜTZUNG
Einstellbare Lenkkraft* 200
Elektronische Stabilitätskontrolle
(ESC) – Allgemeines
200
Elektronische Stabilitätskontrolle
(ESC) – Handhabung
201
Elektronische Stabilitätskontrolle
(ESC) – Symbole und Mitteilungen
203
Geschwindigkeitsbegrenzer 205
Geschwindigkeitsbegrenzer - erste
Schritte
205
Geschwindigkeitsbegrenzung -
Geschwindigkeit ändern
206
Geschwindigkeitsbegrenzung - vorü-
bergehende Deaktivierung und
Bereitschaftsmodus
206
Geschwindigkeitsbegrenzung -
Alarm überschrittene Geschwindigkeit
207
Geschwindigkeitsbegrenzer -
Abschaltung
208
Tempomat* 209
Tempomat* - Geschwindigkeit regeln 210
Tempomat* vorübergehende Deakti-
vierung und Bereitschaftsmodus
211
Tempomat* - Eingestellte Geschwin-
digkeit wiederaufnehmen
211
Tempomat* - ausschalten 212
Abstandswarnung* 212
Abstandswarnung* - Begrenzungen 214
Abstandswarnung* - Symbole und
Mitteilungen
215
Adaptiver Tempomat - ACC* 216
Adaptive Geschwindigkeitsregelan-
lage ACC (Tempomat)* - Funktion
217
Adaptive Geschwindigkeitsregelan-
lage ACC (Tempomat)* - Übersicht
219
Adaptive Geschwindigkeitsregelan-
lage* - Geschwindigkeit regeln
220
Adaptive Geschwindigkeitsregelan-
lage* - Zeitabstand einstellen
222
Adaptive Geschwindigkeitsregelan-
lage ACC (Tempomat)* - vorüberge-
hende Deaktivierung und Bereit-
schaftsmodus
222
Adaptiver Tempomat* - Überholen
eines anderen Fahrzeugs
224
Adaptive Geschwindigkeitsregelan-
lage* - Ausschalten
224
Adaptive Geschwindigkeitsregelan-
lage ACC (Tempomat)* – Stauassistent
224
Adaptiver Tempomat* - Fehlersuche
und Behebung
227
Adaptive Geschwindigkeitsregelan-
lage ACC (Tempomat)* - Symbole
und Mitteilungen
228
Radarsensor 230
Radarsensor - Begrenzungen 230
Typengenehmigung - Radarsystem 232
City Safety™ 235
City Safety™ - Funktion 236
City Safety™– Handhabung 236
City Safety™ - Begrenzungen 237
City Safety™ - Lasersensor 239
City Safety™ - Symbole und Mitteilungen 241
Unfallwarnsystem* 242
Kollisionswarner* - Funktion 243
Unfallwarnsystem* – Radfahrerer-
kennung
244
Kollisionswarner* - Fußgängererkennung 245
Kollisionswarner* - Handhabung 246
Unfallwarnsystem* – Beschränkungen 248
Kollisionswarner* - Begrenzungen
des Kamerasensors
249
Unfallwarnsystem* - Symbole und
Mitteilungen
251
BLIS* 253
BLIS* - Handhabung 254
CTA* 255
BLIS - Symbole und Mitteilungen 257
Verkehrszeicheninformation (RSI)* 258
Verkehrszeicheninformation (RSI)* -
Handhabung
258
Verkehrszeicheninformation (RSI)* -
Begrenzungen
261
Seite: 8
7
Driver Alert System* 262
Driver Alert Control - (DAC)* 262
Driver Alert Control (DAC)* - Hand-
habung
263
Driver Alert Control (DAC)* - Sym-
bole und Mitteilungen
265
Spurassistent (LDW)* 266
Spurassistent (LDW) - Funktion 266
Spurassistent (LDW) - Handhabung 267
Spurassistent (LDW) - Begrenzungen 268
Spurassistent LDW - Symbole und
Meldungen
269
Einparkhilfe* 270
Einparkhilfe* - Funktion 270
Einparkhilfe* - hinten 272
Einparkhilfe* - vorn 272
Einparkhilfe* - Fehleranzeige 273
Einparkhilfe* - Sensoren reinigen 273
Einparkhilfekamera* 274
Einparkhilfekamera - Einstellungen 277
Einparkhilfekamera - Begrenzungen 278
STARTEN UND FAHREN
Anlassen des Motors 280
Ausschalten des Motors 281
Lenkschloss 281
Starthilfe durch andere Batterie 282
Antriebssystem 283
Antriebssystem - Antriebsmodi 284
Energiefluss 287
Antriebssystem - Symbole und Mit-
teilungen
288
Getriebe 290
Ganganzeige* 290
Automatikgetriebe - Geartronic 291
Wählhebelsperre 293
Anfahrhilfe an Steigungen (HSA)* 294
Allradbetrieb - AWD 295
Fahrbremse 296
Fahrbremse - Bremsen mit Antiblo-
ckiersystem
299
Fahrbremse - Notbremsleuchten und
automatische Warnblinkanlage
299
Fahrbremse - Notbremsverstärkung 299
Feststellbremse 300
Kraftstoffsparend fahren 304
Fahren durch Wasser 305
Überhitzung 306
Fahrt mit offener Heckklappe/offe-
nem Kofferraumdeckel
307
Überlastung - Startbatterie 307
Vor längeren Fahrten 307
Fahren im Winter 308
Reichweite im Elektrobetrieb 308
Kraftstofftankklappe - Öffnen/schließen 309
Kraftstofftankklappe - manuelles Öffnen 310
Kraftstoff einfüllen 310
Kraftstoff - Handhabung 311
Kraftstoff - Diesel 312
Dieselpartikelfilter (DPF) 314
Katalysatoren 315
Aufladen der Hybridbatterie 316
Ladestrom 317
Aufladen der Hybridbatterie - Vorbe-
reitungen
319
Ladekabel mit Regeleinheit 320
Ladekabel mit Kontroll- und Schutz-
gerät - Statusmitteilungen
323
Ladekabel mit Kontroll- und Schutz-
gerät - Temperaturüberwachung
325
Ladekabel mit Kontroll- und Schutz-
gerät - Fehlerstromschutzschalter
325
Aufladen der Hybridbatterie - Start 326
Aufladen der Hybridbatterie - Ende 328
Seite: 9
8
Längeres Abstellen von Fahrzeugen
mit Hybridbatterie
329
Fahren mit Anhänger* 330
Fahren mit Anhänger* – Automatik-
getriebe
331
Anhängerzugvorrichtung/Anhänger-
kupplung*
332
Abnehmbare Anhängerzugvorrich-
tung* – Aufbewahrung
332
Abnehmbare Anhängerzugvorrich-
tung* – Technische Daten
333
Abnehmbare Anhängerzugvorrich-
tung* – Anbringen/Abnehmen
334
Anhängerstabilisator – TSA 337
Abschleppen 338
Abschleppöse 338
Bergen 339
RÄDER UND REIFEN
Reifen - Pflege 342
Reifen - Drehrichtung 343
Reifen - Verschleißindikator 344
Reifen - Luftdruck 344
Rad- und Felgendimensionen 345
Reifen - Größen 345
Reifen - Lastindex 346
Reifen - Geschwindigkeitsklassen 346
Radschrauben 347
Winterreifen 347
Radwechsel – Rad abmontieren 348
Radwechsel - Montage 351
Warndreieck 352
Werkzeug 353
Wagenheber* 353
Verbandskasten* 354
Reifendrucküberwachung* 355
Reifendrucküberwachung (TPMS)* –
Allgemeines
355
Reifendrucküberwachung (TPMS)* –
Einstellung (Neukalibrierung)
356
Reifendrucküberwachung (TPMS)* –
Reifenstatus
357
Reifendrucküberwachung (TPMS)* –
aktivieren/deaktivieren
357
Reifendrucküberwachung (TPMS)* –
Empfehlungen
358
Reifendrucküberwachung (TPMS)* –
niedrigen Reifendruck beheben
358
Reifendrucküberwachung (TPMS)* –
Reifen mit Notlaufeigenschaften*
359
Typengenehmigung – Reifendruck-
überwachung (TPMS)*
361
Provisorische Reifenabdichtung 367
Provisorischer Reifendichtungssatz -
Platzierung
367
Provisorischer Reifendichtungssatz -
Übersicht
368
Provisorische Reifenabdichtung -
Handhabung
369
Provisorische Reifenabdichtung -
Nachkontrolle
371
Provisorischer Reifendichtungssatz -
Aufpumpen von Reifen
373
Seite: 10
9
PFLEGE UND SERVICE
Volvo-Serviceprogramm 376
Wartung und Reparatur buchen* 376
Fahrzeug aufbocken 379
Motorhaube - Öffnen und Schließen 381
Motorraum - Übersicht 381
Motorraum - Kontrolle 382
Motoröl - allgemein 383
Motoröl - Kontrolle und Nachfüllen 384
Kühlmittel - Füllstand 385
Brems- und Kupplungsflüssigkeit -
Füllstand
386
Servolenköl - Füllstand 387
Klimaanlage - Fehlersuche und
Reparatur
387
Lampenwechsel – Allgemeines 388
Lampenwechsel - Scheinwerfer 389
Lampenwechsel - Abdeckung für
Fern- und Abblendlicht
390
Lampenwechsel - Abblendlicht 391
Lampenwechsel - Fernlicht 392
Lampenwechsel - extra Fernlicht 392
Lampenwechsel - Blinkerleuchten vorn 393
Lampenwechsel - Rückleuchten 393
Lampenwechsel - Platzierung der
hinteren Lampen
394
Lampenwechsel - Kennzeichenbe-
leuchtung
395
Lampenwechsel - Beleuchtung im
Laderaum
395
Lampenwechsel - Beleuchtung Fri-
sierspiegel
395
Lampen - Technische Daten 396
Wischerblätter 397
Scheibenreinigungsflüssigkeit - Einfüllen 399
Starterbatterie – Allgemeines 400
Batterie - Symbole 402
Startbatterie - Austausch 402
Hybridbatterie 404
Elektrische Anlage 405
Sicherungen - allgemein 405
Sicherungen - im Motorraum 407
Sicherungen - unter dem Handschuhfach 410
Sicherungen - im Steuergerät unter
dem Handschuhfach
412
Sicherungen - im Laderaum 414
Sicherungen - in der Kaltzone des
Motorraums
418
Autowäsche 420
Polieren und Wachsen 422
Wasser- und schmutzabweisende
Oberflächenschicht
422
Rostschutz 423
Reinigung des Innenraums 423
Lackschäden 425
Seite: 11
10
TECHNISCHE DATEN
Typenbezeichnungen 428
Maße 431
Gewichte 432
Zuggewicht und Stützlast 433
Technische Daten Motor 434
Technische Daten des Motors -
elektrischer Antriebsmotor
435
Motoröl - ungünstige Fahrbedingungen 435
Motoröl - Qualität und Füllmenge 437
Kühlmittel - Qualität und Füllmenge 438
Getriebeöl - Qualität und Füllmenge 439
Bremsflüssigkeit - Qualität und Füll-
menge
440
Servolenköl - Qualität 440
Kraftstofftank - Fassungsvermögen 441
Technische Daten für die Klimaanlage 442
Kraftstoffverbrauch und CO2-Ausstoß 444
Reifen - zugelassener Reifendruck 447
Hybridbatterie - Technische Daten 448
ALPHABETISCHES VERZEICHNIS
Alphabetisches Verzeichnis 449
Seite: 12
EINFÜHRUNG
Seite: 13
EINFÜHRUNG
12
Wo Sie die Halterinformationen
finden
Die Halterinformationen liegen digital und als
Druckversion in verschiedenen Formaten vor.
Die Betriebsanleitung liegt auf dem Display des
Fahrzeugs, als App für Mobilgeräte und auf der
Volvo Cars Supportseite vor. Im Handschuhfach
befinden sich ein Quick Guide und eine Ergän-
zung zur Betriebsanleitung, die u. a. Angaben zu
Sicherungen und technischen Daten enthält. Bei
Interesse können Sie eine gedruckte Ausgabe
der Betriebsanleitung nachbestellen.
Display des Fahrzeugs1
Auf dem Bildschirm des Fahr-
zeugs ist die Betriebsanleitung
in digitaler Form verfügbar. Drü-
cken Sie die MY CAR-Taste
auf der Mittelkonsole, dann auf
OK/MENU und wählen Sie
dann Betriebsanleitung aus.
Sie können nach den gewünschten Informatio-
nen suchen oder sich an der thematischen Auf-
teilung orientieren.
Zu weiteren Informationen siehe Digitale
Betriebsanleitung im Fahrzeug.
App
Suchen Sie im App Store oder
auf Google Play "Volvo
Manual", laden Sie die App auf
Ihr Smartphone oder Tablet
herunter und wählen Sie Ihr
Fahrzeugmodell aus.
In der App können Sie Video-Tutorials aufrufen
oder anhand von Abbildungen zum Exterieur und
Interieur des Fahrzeugs im Inhalt der Betriebsan-
leitung navigieren. Sie können bequem durch die
verschiedenen Abschnitte der Betriebsanleitung
navigieren oder ihren Inhalt nach dem gewünsch-
ten Thema durchsuchen. Zu weiteren Informatio-
nen siehe Betriebsanleitung auf Smartphones
und Tablets.
Volvo Cars Supportseite
Rufen Sie
support.volvocars.com auf und
wählen Sie Ihr Land aus. Hier
finden Sie verschiedene
Betriebsanleitungen, die teils
online und teils als PDF-Datei
vorliegen. Darüber hinaus kön-
nen Sie auf der Volvo Cars Supportseite Video-
Tutorials und weitere Informationen zu Ihrem
Volvo aufrufen. Diese Seite steht in den meisten
Märkten zur Verfügung. Weitere Informationen
finden Sie auf der Volvo Cars Supportseite.
Gedruckte Informationen
Im Handschuhfach befindet
sich eine Ergänzung zur
Betriebsanleitung2, die Anga-
ben zu Sicherungen und tech-
nischen Daten sowie eine
Zusammenstellung der wich-
tigsten praktischen Informatio-
nen enthält.
In gedruckter Form liegt auch der Quick Guide
vor, in dem die am häufigsten verwendeten Funk-
tionen des Fahrzeugs beschrieben sind.
Je nach Ausstattung, Markt usw. kann im Fahr-
zeug weitere Dokumentation in gedruckter Form
vorliegen.
1 In Märkten, in denen die Betriebsanleitung nicht in das Display integriert ist, wird das Fahrzeug stattdessen mit einer gedruckten Komplettausgabe der Betriebsanleitung ausgeliefert.
2 In Märkten, in denen die Betriebsanleitung nicht in das Display integriert ist, wird das Fahrzeug stattdessen mit einer gedruckten Komplettausgabe der Betriebsanleitung ausgeliefert.
Seite: 14
EINFÜHRUNG
}}
13
Sie können die gedruckte Version der Betriebs-
anleitung und die zugehörige Ergänzung auch
nachbestellen. Wenden Sie sich an Ihren Volvo
Partner, wenn Sie eine entsprechende Bestel-
lung tätigen möchten. Zum Aufbau der Betriebs-
anleitung siehe Betriebsanleitung lesen.
Sprache des Displays ändern
Wenn Sie die Sprache des Displays ändern, stim-
men bestimmte Informationen ggf. nicht mehr
nicht mit den jeweils geltenden nationalen oder
lokalen Gesetzen und Vorschriften überein.
Wechseln Sie nicht zu einer schwer zu verste-
henden Sprache, weil es dann schwierig sein
könnte, in der Struktur auf dem Bildschirm
zurückzufinden.
WICHTIG
Der Fahrer ist stets dafür verantwortlich, das
Fahrzeug verkehrssicher zu fahren und die
geltenden Gesetze und Vorschriften einzuhal-
ten. Außerdem ist es wichtig, das Fahrzeug
gemäß den in der Betriebsanleitung aufge-
führten Empfehlungen von Volvo handzuha-
ben und zu warten.
Bei Abweichungen zwischen den Informatio-
nen auf dem Display und in der gedruckten
Version gilt stets die gedruckte Version.
Themenbezogene Informationen
• Digitale Betriebsanleitung im Fahrzeug
(S. 13)
• Volvo Cars Supportseite (S. 16)
• Betriebsanleitung lesen (S. 17)
Digitale Betriebsanleitung im
Fahrzeug
Die Betriebsanleitung kann auf dem Bildschirm
im Fahrzeug gelesen werden3. Sie können leicht
zwischen den verschiedenen Abschnitten navi-
gieren und den Inhalt durchsuchen.
Zum Öffnen der digitalen Betriebsanleitung
zuerst die Taste MY CAR in der Mittelkonsole,
dann OK/MENU drücken und schließlich
Betriebsanleitung wählen.
Zur grundlegenden Navigation siehe Bedienung
des Systems. Nachstehend erfolgt eine ausführli-
che Beschreibung.
Startseite der Betriebsanleitung.
Sie können die digitale Betriebsanleitung auf vier
Wegen nach Informationen durchsuchen:
3 Gilt für bestimmte Fahrzeugmodelle.
Seite: 15
||
EINFÜHRUNG
14
• Suchen - Suchfunktion zum Auffinden eines
Artikels.
• Kategorien - Alle Artikel in Kategorien sor-
tiert.
• Favoriten - Schnellzugriff auf als Favoriten
markierte Artikel.
• Quick Guide - Ausgewählte Artikel zu häu-
fig verwendeten Funktionen.
Über das Info-Symbol in der rechten unteren
Ecke bekommen Sie Informationen zur digitalen
Betriebsanleitung.
ACHTUNG
Während der Fahrt ist der Zugriff auf die digi-
tale Betriebsanleitung nicht möglich.
Suchen
Mithilfe des Eingaberads suchen.
Zeichenliste.
Eingabemodus wechseln (siehe nachfol-
gende Tabelle).
Den Suchbegriff, z. B. „Sicherheitsgurt“, mithilfe
des Eingaberads eingeben.
1. Drehen TUNE, bis der gewünschte Buch-
stabe erscheint, zur Bestätigung OK/MENU
drücken. Die Zahlen- und Buchstabentasten
auf der Bedientafel in der Mittelkonsole kön-
nen ebenfalls verwendet werden.
2. Mit dem nächsten Buchstaben fortfahren
usw.
3. Um zum Eingabemodus Zahlen oder Sonder-
zeichen oder zur Suche zu wechseln, TUNE
auf eine der Optionen (Erklärung siehe
Tabelle unten) in der Liste zum Umschalten
des Eingabemodus (2) drehen und dann
OK/MENU drücken.
123/A
BC
Mit OK/MENU zwischen Buchsta-
ben und Zahlen umschalten.
MEHR Mit OK/MENU zu den Sonderzei-
chen umschalten.
OK Suche durchführen. Zum Auswäh-
len eines Treffers TUNE drehen,
zum Aufrufen des Artikels OK/
MENU drücken.
a|A Wechselt mit OK/MENU zwischen
Groß- und Kleinschreibung.
| | } Schaltet vom Eingaberad auf das
Suchfeld um. Den Cursor mit TUNE
versetzen. Eventuell falsch einge-
gebene Buchstaben mit EXIT
löschen. Durch Drücken von OK/
MENU kehren Sie zum Eingaberad
zurück.
Beachten Sie, dass die Buchsta-
ben- und Zahlentasten auf dem
Bedienfeld zur Bearbeitung im
Suchfeld verwendet werden kön-
nen.
Seite: 16
EINFÜHRUNG
}}
15
Eingabe über die Nummerntastatur
Nummerntastatur.
Sie können Zeichen auch mithilfe der Tasten
0-9, * und # auf der Mittelkonsole eingeben.
Durch Drücken von 9 werden alle Zeichen ange-
zeigt4, die dieser Taste zugeordnet sind (z. B. w,
x, y, z und 9). Durch kurzes Drücken der Taste
bewegen Sie den Cursor durch diese Zeichen.
• Lassen Sie den Cursor auf dem gewünsch-
ten Zeichen liegen, um es auszuwählen –
das Zeichen erscheint in der Eingabezeile.
• Mit EXIT löschen/rückgängig machen.
Um eine Ziffer zu schreiben, die entsprechende
Zahlentaste gedrückt halten.
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der Kennzeichnung Warnung, Wichtig oder
Achtung enthält, werden hier die zugehöri-
gen Symbole und die Anzahl solcher Texte
im Artikel angezeigt.
4 Je nach Markt/Land/Sprache können die einer Taste zugeordneten Zeichen variieren.
Seite: 17
EINFÜHRUNG
* Option/Zubehör, für weitere Informationen siehe „Einführung“.
16
Zum Navigieren zwischen Links oder Scrollen
eines Artikels TUNE drehen. Wenn auf dem Bild-
schirm der Anfang oder das Ende des Artikels
angezeigt wird, gelangen Sie zu den Optionen
Home und Favorit, indem Sie einen weiteren
Schritt nach oben bzw. nach unten scrollen. Zum
Bestätigen der Wahl bzw. zum Öffnen des mar-
kierten Links OK/MENU drücken. Durch Drü-
cken von EXIT kehren Sie zur vorigen Ansicht
zurück.
Volvo Cars Supportseite
Die Volvo Cars Website und die Supportseite
bietet Ihnen weitere Informationen zu Ihrem
Fahrzeug. Von der Website aus ist es auch mög-
lich, zu My Volvo weiterzunavigieren. Dies ist
eine persönliche Webseite für Sie und Ihr Fahr-
zeug.
Hilfe im Internet
Gehen Sie zu support.volvocars.com oder benut-
zen Sie den QR-Code unten, um die Seite zu
besuchen. Die Supportseite ist für die meisten
Märkte verfügbar.
QR-Code für die Weiterleitung an die Supportseite.
Die Informationen auf der Supportseite können
nach Stichworten durchsucht werden, und sind
auch in unterschiedliche Kategorien eingeteilt.
Hier gibt es auch Hilfe für solche Bereiche wie
z. B. auf dem Internet basierende Dienste und
Funktionen, Volvo On Call (VOC)* , Navigations-
systeme* und Apps. Durch Videos und Schritt-
für-Schrittanleitungen werden verschiedene Pro-
zeduren erklärt, zum Beispiel, wie das Fahrzeug
über ein Mobiltelefon an das Internet ange-
schlossen werden kann.
Informationen, die von der Supportseite
heruntergeladen werden können
Karten
Für Fahrzeuge, die mit Sensus Navigation* aus-
gerüstet sind, gibt es die Möglichkeit, von der
Supportseite Karten herunterzuladen.
Mobil-Apps
Für ausgewählte Volvo-Modelle ab dem Modell-
jahr 2014 und 2015 ist die Betriebsanleitung in
Form einer App verfügbar. Auch die VOC*-App
kann von hier aus erreicht werden.
Betriebsanleitungen für frühere Modelljahre
Hier sind Betriebsanleitungen von früheren
Modelljahren im PDF-Format verfügbar. Auch
Quick Guides und Ergänzungen sind auf der
Supportseite verfügbar. Wählen Sie das Fahrzeug
Modelle und Modelljahr, um die gewünschte Pub-
likation herunterzuladen.
Kontakt
Auf der Supportseite befinden sich Kontaktanga-
ben zum Kundendienst und den nahe liegenden
Volvo Partnern.
Seite: 18
EINFÜHRUNG
}}
* Option/Zubehör, für weitere Informationen siehe „Einführung“. 17
My Volvo im Internet5
Über www.volvocars.com können Sie sich bei My
Volvo anmelden – der persönlichen Internetseite
für Ihr Auto im Web.
Erstellen Sie Ihre persönliche Volvo ID, melden
Sie sich bei My Volvo an und nutzen Sie die fahr-
zeugspezifischen Informationen zu u. a. Wartung,
Verträgen und Garantien. Außerdem können Sie
sich auf My Volvo über unser modellspezifisches
Zubehör- und Softwareangebot informieren.
Themenbezogene Informationen
• Volvo ID (S. 22)
Betriebsanleitung lesen
Wenn Sie Ihr neues Fahrzeug besser kennenler-
nen wollen, sollten Sie vor Ihrer ersten Fahrt die
Betriebsanleitung durchlesen.
Durch das Lesen der Betriebsanleitung machen
Sie sich mit neuen Funktionen vertraut, lernen die
empfohlene Handhabung des Fahrzeugs in ver-
schiedenen Situationen kennen und können das
Fahrzeugpotenzial optimal ausschöpfen. Bitte
beachten Sie die Sicherheitsanweisungen in der
Betriebsanleitung.
Wir arbeiten kontinuierlich an der fortgesetzten
Optimierung unserer Produkte. Änderungen kön-
nen dazu führen, dass Informationen, Beschrei-
bungen oder Abbildungen von der jeweiligen
Fahrzeugausstattung abweichen. Wir behalten
uns das Recht vor, ohne vorhergehende Mittei-
lung Änderungen vorzunehmen.
© Volvo Car Corporation
WICHTIG
Entfernen Sie diese Betriebsanleitung nicht
aus dem Fahrzeug. Anderenfalls liegen Ihnen
bei evtl. auftretenden Problemen nicht alle
Informationen dazu vor, wo und wie Sie pro-
fessionelle Hilfe bekommen.
Betriebsanleitung auf Smartphones
und Tablets
ACHTUNG
Die Betriebsanleitung kann als App herunter-
geladen werden (gilt für bestimmte Fahrzeug-
modelle und Smartphones/Tablets), siehe
www.volvocars.com.
In der App können Sie einfach durch die ver-
schiedenen Abschnitte navigieren, Videos
ansehen und nach bestimmten Inhalten
suchen.
Option/Zubehör
Alle Arten von Optionen/Zubehör sind mit einem
Sternchen* gekennzeichnet.
5 Gilt für bestimmte Märkte.
Seite: 19
||
EINFÜHRUNG
18
Neben der Standardausstattung wird auch optio-
nale Ausstattung (im Werk eingebaute Ausstat-
tung) und in einigen Fällen auch Zubehörausstat-
tung (nachgerüstete Zusatzausstattung)
beschrieben.
Die in der Betriebsanleitung beschriebene Aus-
stattung ist nicht an allen Fahrzeugen vorhanden
– abhängig von den unterschiedlichen Anforde-
rungen der einzelnen Märkte und von örtlichen
und landesspezifischen Bestimmungen können
die Fahrzeuge eine unterschiedliche Ausstattung
aufweisen.
Bei Unsicherheiten bezüglich der Standardaus-
stattung oder der optionalen Ausstattung/Zube-
hörausstattung, wenden Sie sich an einen Volvo
Partner.
Besondere Texte
WARNUNG
Warntexte klären über drohende Verletzungen
auf.
WICHTIG
"Wichtig"-Texte klären über drohende Sach-
schäden auf.
ACHTUNG
Die Hinweistexte geben Ratschläge oder
Tipps, durch die eine Verwendung von z. B.
besonderen Feinheiten und Funktionen
erleichtert wird.
Fußnote
Die Betriebsanleitung enthält Informationen, die
in Form von Fußnoten unten auf der Seite zu fin-
den sind. Bei den Informationen handelt es sich
um Zusätze zum Text, auf die über die Nummer
verwiesen wird. Wenn sich die Fußnote auf einen
Text in einer Tabelle bezieht, werden als Verweis
Buchstaben statt Zahlen verwendet.
Mitteilungstexte
Auf den Displays des Fahrzeugs erscheinen zahl-
reiche Menü- und Mitteilungstexte. In der
Betriebsanleitung haben diese Texte ein anderes
Format als der normale Fließtext. Beispiele für
Menü- und Mitteilungstexte: Medien, Position
wird gesendet.
Aufkleber
Im Fahrzeug sind verschiedene Arten von Aufkle-
bern angebracht, über die wichtige Information
auf einfache und deutliche Weise vermittelt wer-
den soll. Die im Fahrzeug angebrachten Aufkle-
ber haben folgende Warnstufen/Informationsstu-
fen in absteigender Reihenfolge.
Warnung vor Verletzungen
G031590
Schwarze ISO-Symbole auf gelbem Warnfeld,
weißer Text/Bild auf schwarzem Mitteilungsfeld.
Wird verwendet, um auf eine Gefahr hinzuweisen,
die, wenn die Warnung ignoriert wird, zu ernsthaf-
ten Verletzungen oder zum Tod führen kann.
Seite: 20
EINFÜHRUNG
}}
19
Gefahr für Sachschäden
G031592
Weiße ISO-Symbole und weißer Text/Bild auf
schwarzem oder blauem Warnfeld und Mittei-
lungsfeld. Wird verwendet, um auf eine Gefahr
hinzuweisen, die, wenn die Warnung ignoriert
wird, zu Sachschäden führen kann.
Informationen
G031593
Weiße ISO-Symbole und weißer Text/Bild auf
schwarzem Mitteilungsfeld.
ACHTUNG
Die in der Betriebsanleitung gezeigten Schil-
der erheben keinen Anspruch auf eine exakte
Abbildung der Schilder im Fahrzeug. Der
Zweck liegt darin, zu zeigen, wie die Schilder
aussehen und wo ungefähr sie sich im Fahr-
zeug befinden. Die Information, die für Ihr
Fahrzeug gilt, befindet sich auf dem ent-
sprechenden Schild im Fahrzeug.
Vorgangslisten
Vorgänge, bei denen Maßnahmen in einer
bestimmten Reihenfolge vorgenommen werden
müssen, sind in der Betriebsanleitung durchnum-
meriert.
Bei Bilderserien zu Schritt-für-Schritt-Anlei-
tungen hat jeder Schritt dieselbe Nummer
wie das entsprechende Bild.
Bilderserien, bei denen die Reihenfolge der
Anweisungen nicht relevant ist, sind mit
Buchstaben versehen.
Mit nummerierten und nicht nummerierten
Pfeilen werden Bewegungen veranschau-
licht.
Pfeile mit Buchstaben werden eingesetzt, um
eine Bewegung darzustellen, bei der die Rei-
henfolge untereinander nicht relevant ist.
Bei Schritt-für-Schritt-Anleitungen ohne Bilder-
serien sind die verschiedenen Schritte mit Zahlen
nummeriert.
Positionslisten
Rot umkreiste Zahlen in Übersichtsbildern
weisen auf verschiedene Teile hin. Die Zahl
ist im Anschluss an die Abbildung in der
Positionsliste, die das Objekt beschreibt, wie-
derzufinden.
Punktelisten
Für Aufzählungen in der Betriebsanleitung wer-
den Punktelisten verwendet.
Seite: 21
||
EINFÜHRUNG
20
Beispiel:
• Kühlmittel
• Motoröl
Themenbezogene Informationen
Themenbezogene Informationen verweisen auf
andere Artikel mit Informationen, die einen Bezug
zum aktuellen Thema haben.
Abbildungen
Einige Abbildungen in diesem Buch sind sche-
matisch und können je nach Ausstattung und
Markt vom Aussehen des Fahrzeugs abweichen.
Wird fortgesetzt
}} Dieses Symbol wird unten rechts angezeigt,
wenn ein Artikel auf der nächsten Seite fortge-
setzt wird.
Fortsetzung von der vorigen Seite
|| Dieses Symbol wird oben links angezeigt,
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Themenbezogene Informationen
• Betriebsanleitung und die Umwelt (S. 26)
• Volvo Cars Supportseite (S. 16)
Aufzeichnung von Daten
Als Teil der Sicherheits- und Qualitätsarbeit von
Volvo werden bestimmte Informationen über
Betrieb, Funktionen und eventuelle Gefahrensi-
tuationen protokolliert.
Dieses Fahrzeug ist mit einem Event Data
Recorder (EDR) ausgestattet. Die Hauptaufgabe
besteht in der Erfassung und Aufzeichnung von
Daten bei Verkehrsunfällen oder unfallähnlichen
Situationen, wie Ereignisse, die zum Auslösen
von Airbags geführt haben oder der Aufprall des
Fahrzeugs auf ein Hindernis im Weg. Die Daten
werden erfasst, um besser verstehen zu können,
die das System des Fahrzeugs bei solchen Situa-
tionen funktioniert. Bei EDR handelt sich um eine
Datenaufzeichnung, welche die Dynamik des
Fahrzeugs und das Sicherheitssystem innerhalb
eines kurzen Zeitraums (normalerweise
30 Sekunden oder weniger) erfasst.
Bei der EDR-Aufzeichnung in diesem Fahrzeug
werden Verkehrsunfälle oder unfallähnliche Situ-
ationen erfasst, die sich auf folgendes beziehen:
• Wie die verschiedenen Systeme im Fahrzeug
funktionierten;
• Ob die Sicherheitsgurte am Fahrer- und Bei-
fahrersitz gespannt/festgezogen waren;
• Wie der Fahrer das Gas- oder Bremspedal
benutzt hat;
• Mit welcher Geschwindigkeit sich das Fahr-
zeug bewegt hat.
Dies kann dazu beitragen, ein besseres Ver-
ständnis für die Umstände zu entwickeln, durch
die Verkehrsunfälle und Schäden entstehen. Die
EDR-Datenaufzeichnung erfolgt nur bei nicht tri-
vialen Kollisionen - bei der normalen Fahrt erfolgt
keinerlei EDR-Datenerfassung. Das System
registriert auch nicht, wer das Fahrzeug fährt,
oder an welchen geographischen Positionen die
entstandenen Unfall- oder Beinaheunfallsituatio-
nen passierten. Dagegen können Dritte, zum Bei-
spiel die Polizei, die aufgezeichneten Daten
zusammen mit den bei Verkehrsunfällen üblicher-
weise aufgenommenen Personendaten verwen-
den. Um die erfassten Daten auslesen zu können
wird eine Spezialausrüstung benötigt, sowie der
Zugriff entweder auf das Fahrzeug oder die EDR-
Einheit.
Das Fahrzeug ist außer mit EDR auch mit ande-
ren Computereinheiten ausgerüstet, deren Auf-
gabe die kontinuierliche Kontrolle und Überwa-
chung der Fahrzeugfunktionen ist. Die Datenauf-
zeichnung kann bei normaler Fahrt erfolgen,
betrifft aber hauptsächlich Fehler, die den Betrieb
und die Funktionalität des Fahrzeugs beeinträch-
tigen, oder die Auslösung aktiver Fahrerassis-
tenzsysteme des Fahrzeugs (z. B. City Safety und
Festbremsautomatik).
Ein Teil der aufgezeichneten Daten wird benötigt,
damit der Servicetechniker die notwendigen
Diagnosen für Wartungs- und Instandhaltungsar-
beiten, sowie die Behebung eventuell aufgetrete-
nen Fehler am Fahrzeug vornehmen kann. Die
Seite: 22
EINFÜHRUNG
* Option/Zubehör, für weitere Informationen siehe „Einführung“. 21
erfassten Informationen werden auch dazu benö-
tigt, dass Volvo die Einhaltung aller gesetzlich
vorgeschriebenen Verpflichtungen sicherstellen
kann. Die im Fahrzeug registrierten Daten wer-
den in den Rechnern des Fahrzeugs gespeichert,
bis das Fahrzeug gewartet oder repariert wird.
Außer in den oben angegebenen Fällen können
die erfassten Informationen auch in aggregierter
Form zur Forschung und Entwicklung angewen-
det werden, um die Sicherheit und Qualität von
Volvo-Fahrzeugen kontinuierlich zu verbessern.
Volvo gibt die oben beschriebenen Daten im All-
gemeinen nicht ohne Genehmigung des Fahr-
zeugbesitzers an Dritte weiter. Aufgrund nationa-
ler Gesetzgebung und Vorschriften kann Volvo
jedoch gezwungen werden, derartige Informatio-
nen an die Polizei oder andere Behörden heraus-
zugeben, wenn dazu eine rechtlich bindende Ver-
pflichtung besteht. Um die Daten, die von den
Computern im Fahrzeug aufgezeichnet wurden,
auslesen und auswerten zu können, sind spezi-
elle technische Ausrüstungen und Geräte erfor-
derlich, zu denen sowohl Volvo als auch Werk-
stätten, die vertraglich mit Volvo verbunden sind,
Zugang haben. Volvo ist dafür verantwortlich,
dass Daten, die im Zusammenhang mit Service
und Wartung an Volvo übertragen werden, auf
sichere Weise gespeichert und gehandhabt wer-
den sowie dass die Handhabung zutreffende
Gesetzesanforderungen erfüllt. Für weitere Infor-
mationen – an einen Volvo Partner wenden.
Zubehör und Zusatzausstattung
Ein fehlerhaftes Anschließen bzw. der fehlerhafte
Einbau von Zubehör und Sonderausstattung
kann die Elektronikanlage des Fahrzeugs negativ
beeinflussen.
Bestimmtes Zubehör funktioniert nur dann, wenn
das Computersystem des Fahrzeugs über die
zugehörige Software verfügt. Volvo empfiehlt
Ihnen daher, sich stets vor der Installation von
Zubehör und Sonderausstattung, die an die
elektrische Anlage angeschlossen wird oder
diese beeinflusst, an eine Volvo-Vertragswerk-
statt zu wenden.
Wärmereflektierende
Windschutzscheibe*
Die Windschutzscheibe ist mit einem wärmeref-
lektierenden Film (IR) versehen, der die Wärme-
einstrahlung der Sonne in den Innenraum redu-
ziert.
Die Montage von elektronischer Ausrüstung, bei-
spielsweise eines Transponders, hinter einer mit
einem wärmereflektierenden Film versehenen
Glasfläche kann die Funktion und Leistung der
Ausrüstung beeinträchtigen.
Für eine optimale Funktion von elektronischer
Ausrüstung sollte diese auf dem Teil der Wind-
schutzscheibe angeordnet werden, der nicht mit
einem wärmereflektierenden Film versehen ist
(siehe gekennzeichnetes Feld in der Abbildung).
Feld, in dem kein IR-Film aufgetragen ist.
A ist der Abstand von der Oberkante der Wind-
schutzscheibe bis zum Anfang des Felds. B ist
der Abstand von der Oberkante der Windschutz-
scheibe bis zum Ende des Felds.
Abmessungen
A 40 mm
B 80 mm
Seite: 23
EINFÜHRUNG
* Option/Zubehör, für weitere Informationen siehe „Einführung“.
22
Volvo ID
Volvo ID ist Ihre persönliche ID, mit der Sie
Zugang zu verschiedenen Diensten6 haben.
Beispiele für Dienste:
• My Volvo – das ganz persönliche Online-Por-
tal für Sie und Ihr Fahrzeug.
• Fahrzeug mit Internetverbindung* -
Bestimmte Funktionen und Dienste, wie z. B.
das Versenden einer Adresse von einem
Kartendienst im Internet direkt an das Fahr-
zeug, setzen voraus, dass das Fahrzeug mit
einer persönlichen Volvo ID registriert wurde.
• Volvo On Call, VOC* – Mit der Volvo ID kön-
nen Sie sich bei der App Volvo On Call
anmelden.
Vorteile der Volvo ID
• Sie brauchen sich nur einen Benutzernamen
und ein Passwort zu merken und haben
damit Zugang zu den verschiedenen Online-
Diensten.
• Wenn Sie den Benutzernamen und/oder das
Passwort für einen Dienst ändern (z. B.
VOC), wird die Änderung automatisch auch
für andere Dienste (z. B. My Volvo) übernom-
men.
Volvo ID erstellen
Um eine Volvo ID zu erstellen, müssen Sie eine
persönliche E-Mail-Adresse angeben. Befolgen
Sie dann die Anweisungen in der E-Mail, die
automatisch an die von Ihnen angegebene
Adresse geschickt wird, um die Registrierung
abzuschließen. Die Erstellung einer Volvo ID ist
über die folgenden Dienste möglich:
• My Volvo - Geben Sie Ihre E-Mail-Adresse an
und befolgen Sie die Anweisungen.
• Bei einem Fahrzeug mit Internetverbindung*
- Geben Sie in der App, die eine Volvo ID
verlangt, Ihre E-Mail-Adresse an und befol-
gen Sie die Anweisungen. Oder drücken Sie
zweimal die Verbindungstaste in der Mit-
telkonsole, wählen Sie Apps
Einstellungen und befolgen Sie die Anwei-
sungen.
• Volvo On Call, VOC* - Laden Sie die aktuelle
Version der App VOC herunter. Wählen Sie
auf der Startseite die Erstellung einer Volvo
ID aus, geben Sie Ihre E-Mail-Adresse ein
und befolgen Sie die Anweisungen.
Themenbezogene Informationen
• Volvo Cars Supportseite (S. 16)
6 Welche Dienste zur Verfügung stehen, kann je nach Zeitpunkt, Ausstattung und Markt variieren.
Seite: 24
EINFÜHRUNG
}}
23
Umweltphilosophie
Die Volvo Car Corporation arbeitet kontinuierlich
daran, ihre Produkte noch sicherer und effizien-
ter zu machen und negative Umwelteinflüsse
immer weiter zu reduzieren.
Der Umweltschutz ist einer der Kernwerte von
Volvo Cars und spielt in allen Geschäftsbereichen
eine entscheidende Rolle. Unsere Aktivitäten für
den Umweltschutz umfassen von der Konstruk-
tion über das Recycling bis hin zur Altfahrzeug-
verwertung den gesamten Produktzyklus unserer
Fahrzeuge. Dabei besagt ein Grundprinzip von
Volvo Cars, dass jedes neu auf den Markt
gebrachte Produkt eine bessere Umweltbilanz als
sein Vorgänger aufweisen muss.
Ein Ergebnis der Umweltarbeit von Volvo ist die
Entwicklung des Antriebsstrangs Drive-E, mit
dem Sie noch effizienter und umweltschonender
fahren. Und auch Ihr persönliches Wohlbefinden
liegt Volvo am Herzen – so ist zum Beispiel die
Luft im Innenraum eines Volvo dank der Klimaan-
lage sauberer als die Außenluft.
Ihr Volvo erfüllt strenge internationale Umweltan-
forderungen. Alle Produktionsstätten von Volvo
müssen gemäß ISO 14001 zertifiziert sein. Diese
Norm betrifft ein systematisches Vorgehen in
Bezug auf die Umweltaspekte der jeweiligen
Geschäftstätigkeit und fördert die kontinuierliche
Optimierung der Umweltverträglichkeit. Im Übri-
gen bezeugt die ISO-Zertifizierung die Einhaltung
geltender Umweltgesetze und -vorschriften. Die
gleichen Vorgaben sind im Übrigen auch für die
Kooperationspartner von Volvo bindend.
Kraftstoffverbrauch
Da Autos die Umwelt in erster Linie durch ihren
Betrieb belasten, konzentrieren sich die umwelt-
bezogenen Maßnahmen von Volvo Cars auf die
Minimierung des Kraftstoffverbrauchs sowie der
Kohlendioxid- und anderen Emissionen. Die
Fahrzeuge von Volvo haben einen wettbewerbs-
fähigen Kraftstoffverbrauch in ihren jeweiligen
Klassen. Je geringer der Kraftstoffverbrauch,
Seite: 25
||
EINFÜHRUNG
* Option/Zubehör, für weitere Informationen siehe „Einführung“.
24
desto geringer der Ausstoß des Treibhausgases
Kohlendioxid.
So schonen Sie die Umwelt
Ein Auto, das möglichst wenig Kraftstoff ver-
braucht und diesen möglichst effektiv nutzt,
schont neben der Umwelt auch den Geldbeutel
des Fahrzeughalters. Doch auch Sie als Fahrer
können den Kraftstoffverbrauch noch weiter sen-
ken, die Umwelt schonen und gleichzeitig bares
Geld sparen. Beherzigen Sie dazu einfach die fol-
genden Tipps:
• Achten Sie auf eine nutzbringende Durch-
schnittsgeschwindigkeit. Geschwindigkeiten
über ca. 80 km/h (50 mph) sowie unter 50
km/h (30 mph) bringen einen höheren Ener-
gieverbrauch mit sich.
• Halten Sie die im Service- und Garantieheft
empfohlenen Wartungsintervalle ein.
• Den Motor möglichst nicht im Leerlauf laufen
lassen - stellen Sie den Motor bei längeren
Wartezeiten ab. Halten Sie sich an lokale
Vorschriften.
• Planen Sie Ihre Fahrt – viele Halts und häu-
fig wechselnde Geschwindigkeiten erhöhen
den Kraftstoffverbrauch.
• Benutzen Sie die Vorkonditionierung -
dadurch verlängert sich die Reichweite der
Hybridbatterie und der Energiebedarf wäh-
rend der Fahrt wird reduziert.
Entsorgen Sie auch umweltschädlichen Abfall
wie z.B. Batterien und Öl umweltgerecht. Wenden
Sie sich bei Unsicherheiten darüber, wie diese
Art von Abfall zu entsorgen ist zur Beratung an
eine Werkstatt – eine Volvo-Vertragswerkstatt
wird empfohlen.
Wenn Sie diese Empfehlungen befolgen, können
Sie Geld sparen, die Ressourcen der Erde scho-
nen und die Haltbarkeit des Fahrzeugs verlän-
gern. Weitere Informationen und Ratschläge
Siehe Eco Guide (S. 77) , , Kraftstoffsparend
fahren (S. 304) und Kraftstoffverbrauch
(S. 444).
Effektive Reinigung der Abgase
Ihr Volvo ist nach dem Prinzip „Innen und außen
sauber“ hergestellt, d. h. Sie profitieren in zweifa-
cher Hinsicht von einer sauberen Fahrzeuginnen-
raumumgebung sowie von einer äußerst effekti-
ven Abgasreinigung. In vielen Fällen liegen die
Motoremissionen weit unter den geltenden Nor-
men.
Saubere Luft im Fahrzeuginnenraum
Ein Innenraumfilter verhindert, dass Staub und
Pollen über den Lufteinlass in den Innenraum
gelangen.
Das Luftreinigungssystem IAQS (Interior Air Qua-
lity System)* sorgt in verkehrsreicher Umgebung
dafür, dass die in den Innenraum geleitete Luft
sauberer ist als die Außenluft.
Das System reinigt die Luft im Fahrzeuginnen-
raum von Verunreinigungen wie Partikeln, Koh-
lenwasserstoffen, Stickstoffoxiden und bodenna-
hem Ozon. Wenn die Außenluft verunreinigt ist,
wird der Lufteinlass geschlossen und die Luft
wird im Fahrzeuginnenraum umgewälzt. Eine sol-
che Situation kann z. B. in dichtem Stadtverkehr,
in Staus oder Tunneln entstehen.
Das IAQS ist Bestandteil des Clean Zone Interior
Package (CZIP)*. Dieses umfasst u. a. eine Funk-
tion, mit der beim Entriegeln des Fahrzeugs mit
dem Transponderschlüssel automatisch das
Gebläse eingeschaltet wird.
Innenausstattung
Damit Sie sich im Innenraum Ihres Volvo so rich-
tig wohlfühlen, werden die hier verwendeten
Materialien besonders sorgfältig ausgewählt und
getestet. Bestimmte Details, wie z. B. die Lenk-
radnähte, sind handgefertigt. Der Innenraum
wurde darauf getestet, dass auch bei starker
Sonnen- und Wärmeeinstrahlung keine Stoffe
oder ausgeprägten Gerüche freigesetzt werden,
die Beschwerden verursachen könnten.
Volvo-Vertragswerkstätten und die
Umwelt
Durch die regelmäßige Wartung schaffen Sie die
Voraussetzungen für eine lange Lebensdauer
und einen niedrigen Kraftstoffverbrauch Ihres
Fahrzeugs. Außerdem tragen Sie dadurch zu
einer saubereren Umwelt bei. Wenn Sie Service
und Wartung Ihres Fahrzeugs einer Volvo-Werk-
Seite: 26
EINFÜHRUNG
25
statt überlassen, wird es zu einem Teil des Sys-
tems Volvo. Damit bei den Arbeiten keine Schad-
stoffe in die Umwelt gelangen, stellt Volvo
strenge Anforderungen an die Gestaltung der
Werkstätten und ihrer Abläufe. Unsere Werkstatt-
mitarbeiter verfügen über die Kenntnisse und
Werkzeuge, die für einen bestmöglichen Umwelt-
schutz erforderlich sind.
Recycling
Da die Umweltarbeit von Volvo stets den gesam-
ten Lebenszyklus unserer Produkte umfasst,
spielt auch die umweltverträgliche Altfahrzeug-
verwertung eine wichtige Rolle. Nahezu das
komplette Fahrzeug ist wiederverwertbar. Wir bit-
ten deshalb den letzten Besitzer des Fahrzeugs,
sich an einen Händler zu wenden, um sich eine
zertifizierte/zugelassene Recyclinganlage emp-
fehlen zu lassen.
Themenbezogene Informationen
• Betriebsanleitung und die Umwelt (S. 26)
Seite: 27
EINFÜHRUNG
* Option/Zubehör, für weitere Informationen siehe „Einführung“.
26
Betriebsanleitung und die Umwelt
Die Papiermasse der gedruckten Betriebsanlei-
tung stammt aus vom Forest Stewardship Coun-
cil® zertifizierten Wäldern oder anderen kontrol-
lierten Quellen.
Das FSC®-Symbol bedeutet, dass die Papier-
masse der gedruckten Betriebsanleitung aus
FSC®-zertifizierten Wäldern oder anderen kon-
trollierten Quellen stammt.
Themenbezogene Informationen
• Umweltphilosophie (S. 23)
Laminiertes Glas
Das verstärkte Glas verbessert den
Einbruchschutz und die Geräuschiso-
lierung im Fahrzeuginnenraum. Die
Windschutzscheibe und sonstige
Scheiben* sind aus laminiertem Glas.
Seite: 28
EINFÜHRUNG
}}
27
Twin Engine - Übersicht
Übersicht über die speziellen Funktionen beim
V60 Twin Engine.
Seite: 29
||
EINFÜHRUNG
28
Aufladen der Hybridbatterie (S. 316).
Hybridbatterie (S. 404).
Elektromotor (S. 283) mit Hinterradantrieb.
Antriebsmodi (S. 284).
Kombinationsinstrument (S. 73) mit spezi-
ellen Informationen über Twin Engine.
Themenbezogene Informationen
• Twin Engine - Einführung (S. 29)
Seite: 30
EINFÜHRUNG
}}
29
Twin Engine - Einführung
Das Fahrzeug wird wie ein ganz normales Auto
gefahren. Der Elektromotor übernimmt den
Antrieb hauptsächlich bei niedrigen Geschwin-
digkeiten, der Dieselmotor bei höheren
Geschwindigkeiten sowie bei einer aktiveren
Fahrweise.
Wichtige Information!
WARNUNG
Denken Sie daran, dass das Fahrzeug kein
Motorengeräusch erzeugt, wenn es nur mit
dem Elektromotor fährt. Es kann daher für
Kinder, Fußgänger, Radfahrer und Tiere
schwer wahrzunehmen sein. Dies gilt insbe-
sondere für langsames Fahren, z. B. auf Park-
plätzen.
Hochspannung
Einige Bauteile des Fahrzeugs
werden mit Hochspannung
betrieben, was bei falscher
Handhabung gefährlich sein
kann. Nichts berühren, das
nicht eindeutig in der Betriebs-
anleitung beschrieben ist. Wei-
tere Informationen zum Motorraum (S. 381).
WARNUNG
Arbeiten an orangefarbenen Kabeln dürfen
nur von entsprechend qualifiziertem Personal
durchgeführt werden.
Fahren des Fahrzeugs
Das Fahrzeug wird wie ein ganz normales Auto
gefahren. Der Elektromotor übernimmt den
Antrieb hauptsächlich bei niedrigen Geschwin-
digkeiten, der Dieselmotor bei höheren
Geschwindigkeiten sowie bei einer aktiveren
Fahrweise. Lesen Sie mehr über Kraftstoffspa-
rend fahren (S. 304).
Betriebsmodi
Während der Fahrt ist es möglich, das Fahrzeug
in unterschiedliche Betriebsmodi zu versetzen,
zum Beispiel reiner Elektrobetrieb oder, bei ent-
sprechendem Leistungsbedarf, Elektro- und Die-
selmotorantrieb gleichzeitig. Das Fahrzeug
berechnet eine optimale Kombination aus Fahr-
verhalten, Fahrerlebnis, Umweltbelastung sowie
Kraftstoffeffizienz für den gewählten Betriebsmo-
dus. Lesen Sie mehr über Antriebssystem -
Antriebsmodi (S. 284).
Digitale Instrumentierung
Zwei Felder im Kombinationsinstrument zeigen
spezielle Informationen für den V60 Twin Engine;
Hybridbatteriemesser (aktueller Energiestand),
aktiver Betriebsmodus, Symbol, das leuchtet,
wenn der Dieselmotor läuft, Hybrid Guide sowie
Energierückgewinnung. Mehr zum Kombinations-
instrument (S. 73).
Vorkonditionierung
Damit das Fahrzeug optimal funktioniert, müssen
die Hybridbatterie und das dazu gehörende elekt-
rische Antriebssystem sowie der Dieselmotor und
sein Antriebssystem eine korrekte Arbeitstempe-
ratur haben. Die Batteriekapazität wird erheblich
reduziert, wenn die Batterie zu kalt oder zu warm
ist. Durch die Vorkonditionierung wird das
Antriebssystem des Fahrzeugs und der Fahr-
zeuginnenraum vor der Abfahrt vorbereitet, so
dass sowohl der Verschleiß als auch der Energie-
bedarf während der Fahrt reduziert wird. Lesen
Sie mehr über Allgemeine Informationen über die
Vorkonditionierung (S. 146).
Aufladen der Hybridbatterie
WICHTIG
Das Ladekabel nie anschließen, wenn das
Risiko eines Blitzeinschlags besteht.
Die Hybridbatterie ist ein Lithium-Ionen-Akkumu-
lator und kann auf verschiedene Weisen aufgela-
den werden. Es kann ein Ladekabel mit Regel-
einheit zwischen Fahrzeug und einer
230 V Wechselstrom-Steckdose angeschlossen
werden, siehe Ladekabel mit Regeleinheit
(S. 320). Die Ladezeit ist abhängig vom Lade-
strom (S. 317).
Seite: 31
||
EINFÜHRUNG
30
Bei leichtem Bremsen wird der elektrische Motor
als Motorbremse benutzt, und die Bewegungs-
energie des Fahrzeugs wird in elektrische Ener-
gie umgewandelt, was zum Aufladen der Hybrid-
batterie verwendet wird. Weitere Informationen
zur Rückgewinnung der Bremskraftenergie
(S. 296).
Außerdem kann der Dieselmotor die Hybridbatte-
rie des Elektromotors bei Bedarf mit einem
besonderen Hochspannungsgenerator aufladen,
siehe Antriebssystem und Antriebsmodi (S. 284).
Themenbezogene Informationen
• Twin Engine - Übersicht (S. 27)
Seite: 33
SICHERHEIT
32
Allgemeines über Sicherheitsgurte
Bremsen kann schwerwiegende Folgen haben,
wenn der Sicherheitsgurt nicht angelegt ist.
Daher sicherstellen, dass während der Fahrt alle
Fahrzeuginsassen ihren Sicherheitsgurt angelegt
haben.
Den Beckengurt über der Hüfte spannen. Dazu den
Schultergurt nach oben zur Schulter ziehen. Der
Beckengurt muss niedrig anliegen (d. h., er darf nicht
über dem Bauch liegen).
Damit der Sicherheitsgurt den höchstmöglichen
Schutz bietet ist es wichtig dass er gut am Kör-
per anliegt. Die Neigung der Rückenlehne nicht
zu weit nach hinten verstellen. Der Sicherheits-
gurt ist so konstruiert, dass er bei normaler Sitz-
stellung am besten schützt.
Insassen, die ihren Sicherheitsgurt noch nicht
angelegt haben, werden aufgefordert, den
Sicherheitsgurt anzulegen (S. 33). Dies
geschieht durch ein akustisches und optisches
Signal (S. 35).
Zu beachten
• keine Klammern oder Ähnliches verwenden,
die ein korrektes Anliegen des Sicherheits-
gurtes verhindern.
• der Sicherheitsgurt darf nicht verwickelt oder
verdreht sein.
WARNUNG
Der Sicherheitsgurt und der Airbag arbeiten
zusammen. Falls der Sicherheitsgurt nicht
oder auf falsche Weise genutzt wird, kann
dies die Wirksamkeit des Airbags bei einem
Aufprall beeinträchtigen.
WARNUNG
Jeder Sicherheitsgurt ist ausschließlich für
eine Person ausgelegt.
WARNUNG
Nehmen Sie Änderungen oder Reparaturen
an den Sicherheitsgurten niemals eigenhän-
dig vor. Volvo empfiehlt Ihnen, sich an eine
Volvo-Vertragswerkstatt zu wenden.
Wenn ein Sicherheitsgurt starker Belastung
ausgesetzt war, wie z. B. bei einem Unfall,
muss der gesamte Sicherheitsgurt ausge-
tauscht werden. Selbst wenn der Sicherheits-
gurt unbeschädigt scheint, kann er einen Teil
seiner Schutzeigenschaften verloren haben.
Lassen Sie den Sicherheitsgurt ebenfalls aus-
tauschen, wenn er verschlissen oder beschä-
digt ist. Der neue Sicherheitsgurt muss zuge-
lassen sein und zur Montage an derselben
Position wie der ausgetauschte Sicherheits-
gurt vorgesehen sein.
Themenbezogene Informationen
• Sicherheitsgurt - Schwangerschaft (S. 34)
• Sicherheitsgurt - lösen (S. 34)
• Gurtstraffer (S. 35)
Seite: 34
SICHERHEIT
33
Sicherheitsgurt - anlegen
Vor dem Losfahren den Sicherheitsgurt (S. 32)
anlegen.
Den Gurt langsam herausziehen und verriegeln.
Dazu die Sperrzunge in das Gurtschloss hinein-
stecken. Ein kräftiges Klicken zeigt an, dass der
Gurt eingerastet ist.
Korrekt angelegter Sicherheitsgurt.
Falsch angelegter Sicherheitsgurt. Der Gurt muss an der
Schulter anliegen.
Höhenverstellung des Sicherheitsgurtes. Die Taste drü-
cken und den Gurt in der Höhe verstellen. Den Gurt so
hoch wie möglich positionieren, ohne dass er am Hals
scheuert.
Im Fond passt die Schlosszunge nur in das dafür
vorgesehene Schloss1.
Zu beachten
In folgenden Fällen wird der Sicherheitsgurt
gesperrt und kann nicht weiter herausgezogen
werden:
• wenn Sie ihn zu schnell herausziehen
• beim Bremsen und Beschleunigen
• bei starker Neigung des Fahrzeugs.
Themenbezogene Informationen
• Sicherheitsgurt - Schwangerschaft (S. 34)
• Sicherheitsgurt - lösen (S. 34)
• Gurtstraffer (S. 35)
• Sicherheitsgurtkontrolle (S. 35)
1 Bestimmte Märkte.
Seite: 35
SICHERHEIT
34
Sicherheitsgurt - lösen
Sicherheitsgurt (S. 32) lösen, wenn das Fahr-
zeug still steht.
Auf die rote Taste am Gurtschloss drücken – die
Gurtrolle rollt den Gurt automatisch auf. Wird er
nicht vollständig eingezogen, ihn von Hand ein-
führen, so dass er straff aufgerollt ist.
Themenbezogene Informationen
• Sicherheitsgurt - anlegen (S. 33)
• Sicherheitsgurtkontrolle (S. 35)
Sicherheitsgurt - Schwangerschaft
Während der Schwangerschaft muss der
Sicherheitsgurt (S. 32) immer angelegt werden.
Dabei ist es von äußerster Wichtigkeit, dass er
korrekt angelegt wird.
G020998
Der Sicherheitsgurt muss dicht an der Schulter
anliegen, der Diagonalteil des Sicherheitsgurtes
muss zwischen den Brüsten zur Seite des Bau-
ches geführt werden.
Der Hüftteil des Sicherheitsgurtes muss platt an
der Seite des Oberschenkels anliegen und sich
so weit wie möglich unter dem Bauch befinden –
er darf nicht nach oben gleiten. Der Sicherheits-
gurt muss sich so nahe am Körper wie möglich
befinden und darf nicht lose sitzen. Es ist eben-
falls sicherzustellen, dass er sich nicht verdreht
hat.
Mit fortschreitender Schwangerschaft müssen
schwangere Fahrerinnen den Sitz (S. 90) und
das Lenkrad (S. 95) so verstellen, dass sie
stets vollständige Kontrolle über das Fahrzeug
haben (d. h. Lenkrad und Pedale müssen leicht
erreicht werden können). Dabei ist der größtmög-
liche Abstand zwischen Bauch und Lenkrad
anzustreben.
Themenbezogene Informationen
• Sicherheitsgurt - anlegen (S. 33)
• Sicherheitsgurt - lösen (S. 34)
Seite: 36
SICHERHEIT
35
Sicherheitsgurtkontrolle
Insassen, die ihren Sicherheitsgurt noch nicht
angelegt haben, werden durch ein akustisches
und ein optisches Signal dazu aufgefordert, den
Sicherheitsgurt anzulegen (S. 33).
G017726
Das akustische Signal ist geschwindigkeitsab-
hängig und in bestimmten Fällen zeitabhängig.
Das optische Signal befindet sich in der Dach-
konsole und im Kombinationsinstrument
(S. 72).
Kindersitze sind nicht bei der Sicherheitsgurtkon-
trolle eingeschlossen.
Rücksitz
Die Sicherheitsgurtkontrolle im Fond hat zwei
Teilfunktionen:
• Eine Informationsfunktion darüber, welche
Sicherheitsgurte (S. 32) im Fond verwendet
werden. Bei Verwendung der Sicherheits-
gurte oder beim Öffnen einer der Fondtüren
erscheint eine Mitteilung im Kombinationsin-
strument. Die Meldung wird nach etwa 30
Sekunden Fahrt oder nach Drücken der OK -
Taste des Blinkerhebels (S. 121) bestätigt.
Bei nicht angelegtem Sicherheitsgurt kann
die Meldung nur manuell durch Drücken der
OK -Taste des Blinkerhebels bestätigt wer-
den.
• Warnung über eine Mitteilung im Informati-
onsdisplay in Kombination mit einem akusti-
schen und einem optischen Signal dass ein
Sicherheitsgurt im Fond während der Fahrt
abgelegt wurde. Die Warnung verschwindet,
sobald der Sicherheitsgurt wieder angelegt
wird, kann aber auch manuell durch einen
Druck auf die OK-Taste bestätigt werden.
Im Informationsdisplay des Kombinationsinstru-
ments wird angezeigt, welche Gurte angelegt
sind. Diese Information steht immer zur Verfü-
gung.
Bestimmte Märkte
Wenn Fahrer oder Beifahrer nicht den Sicher-
heitsgurt angelegt haben, werden sie durch ein
akustisches und ein optisches Signal darauf auf-
merksam gemacht, die Sicherheitsgurte anzule-
gen. Bei niedriger Geschwindigkeit ertönt das
akustische Signal während der ersten
sechs Sekunden.
Gurtstraffer
Alle Sicherheitsgurte (S. 32) sind mit Gurtstraf-
fer ausgestattet. Ein Mechanismus im Gurtstraf-
fer strafft den Sicherheitsgurt bei einem ausrei-
chend starken Aufprall. Auf diese Weise fängt
der Sicherheitsgurt den Insassen effektiver auf.
WARNUNG
Die Gurtzunge des Beifahrersicherheitsgurtes
niemals in das Gurtschloss auf der Fahrer-
seite einführen. Die Gurtzunge des Sicher-
heitsgurtes stets in das Gurtschloss auf der
richtigen Seite einführen. Die Sicherheitsgurte
nicht beschädigen und keine fremden Gegen-
stände in das Gurtschloss einführen. Die
Sicherheitsgurte und die Gurtschlösser funkti-
onieren ansonsten ggf. bei einem Aufprall
nicht wie vorgesehen. Es besteht die Gefahr
für ernsthafte Verletzungen.
Seite: 37
SICHERHEIT
36
Sicherheit - Warnsymbol
Das Warnsymbol wird angezeigt, wenn ein Feh-
ler bei der Fehlersuche entdeckt wird, oder
wenn ein System aktiviert wurde. In bestimmten
Fällen wird das Warnsymbol zusammen mit
einer Mitteilung im Informationsdisplay des Kom-
binationsinstruments (S. 72) angezeigt.
Warndreieck und Warnsymbol für das Airbagsystem
(S. 36) im Kombinationsinstrument.
Das Warnsymbol auf dem Kombinationsinstru-
ment leuchtet auf, wenn der Transponderschlüs-
sel in Schlüsselstellung II (S. 88) steht. Wenn
das Airbagsystem fehlerfrei funktioniert, erlischt
das Symbol nach ca. 6 Sekunden.
WARNUNG
Falls das Warnsymbol des Airbagsystems
nicht erlischt oder während der Fahrt auf-
leuchtet, deutet dies darauf hin, dass das Air-
bagsystem nicht einwandfrei funktioniert. Das
Symbol zeigt Fehler im Gurtsystem, im SIPS-,
IC-System oder einen anderen Fehler im
SRS-System an. Volvo empfiehlt Ihnen, sich
so schnell wie möglich an eine Volvo-Ver-
tragswerkstatt zu wenden.
Wenn das Warnsymbol versagt, leuchtet das
Warndreieck auf und SRS Airbag Wartung
erforderlich oder SRS Airbag Wartung
dringend erscheint im Display. Volvo empfiehlt
Ihnen, sich umgehend an eine Volvo-Vertrags-
werkstatt zu wenden.
Themenbezogene Informationen
• Allgemeine Informationen über den Sicher-
heitsmodus (S. 46)
Airbagsystem
Bei einem Frontalzusammenstoß hilft das Air-
bagsystem, Kopf, Gesicht und Brust von Fahrer
und Beifahrer zu schützen.
G018665
Das Airbagsystem von oben, Linkslenker.
G018666
Das Airbagsystem von oben, Rechtslenker.
Seite: 38
SICHERHEIT
37
Das System besteht aus Airbags und Sensoren.
Bei einem ausreichend starken Aufprall reagieren
Sensoren und der Airbag bzw. die Airbags wer-
den aufgeblasen und erwärmen sich. Die Airbags
dämpfen den Aufprall für den Insassen im
Augenblick der Kollision. Wenn der Airbag beim
Aufprall zusammengedrückt wird, entweicht die
Luft. Dies führt zu einer stärkeren Rauchentwick-
lung im Fahrzeuginnenraum, was jedoch vollkom-
men normal ist. Der gesamte Vorgang, d. h. Auf-
blasen und Entleeren des Airbags, spielt sich in
einem Zeitraum von einigen Zehntelsekunden ab.
WARNUNG
Volvo empfiehlt Ihnen, sich zur Reparatur an
eine Volvo-Vertragswerkstatt zu wenden. Feh-
lerhafte Eingriffe in das Airbagsystem können
zu fehlerhafter Funktion und schwerwiegen-
den Verletzungen führen.
ACHTUNG
Die Sensoren reagieren unterschiedlich je
nach Unfallverlauf und abhängig davon, ob
der Sicherheitsgurt angelegt ist oder nicht.
Betrifft sämtliche Gurtpositionen.
Es können sich folglich Unfallsituationen
ergeben, in denen nur einer (oder keiner) der
Airbags aktiviert wird. Die Sensoren erfassen
die Aufprallkraft, die das Fahrzeug erfährt,
und die Maßnahmen werden daran ange-
passt, so dass ein oder mehrere Airbags aus-
gelöst werden.
Themenbezogene Informationen
• Fahrerairbag (S. 37)
• Beifahrerairbag (S. 38)
• Sicherheit - Warnsymbol (S. 36)
Fahrerairbag
Zusätzlich zum Sicherheitsgurt (S. 32) auf der
Fahrerseite ist das Fahrzeug mit einem Airbag
(S. 36) ausgerüstet.
Der Airbag ist zusammengefaltet in der Lenkrad-
mitte montiert. Das Lenkrad trägt die Kennzeich-
nung AIRBAG.
WARNUNG
Der Sicherheitsgurt und der Airbag arbeiten
zusammen. Falls der Gurt nicht oder auf fal-
sche Weise genutzt wird, kann dies die Wirk-
samkeit des Airbags bei einem Aufprall beein-
trächtigen.
Themenbezogene Informationen
• Beifahrerairbag (S. 38)
Seite: 39
SICHERHEIT
38
Beifahrerairbag
Zusätzlich zum Sicherheitsgurt (S. 32) auf der
Beifahrerseite ist das Fahrzeug mit einem Airbag
(S. 36) ausgerüstet.
Der Airbag ist zusammengefaltet in einem
Bereich über dem Handschuhfach montiert. Die
Verkleidung trägt die Kennzeichnung AIRBAG.
Position des Beifahrerairbags in Linkslenkern.
Position des Beifahrerairbags in Rechtslenkern.
Aufkleber Beifahrerairbag
Aufkleber auf der Sonnenblende des Beifahrers.
Aufkleber an der Türsäule auf Beifahrerseite. Der Auf-
kleber ist zu sehen, wenn die Beifahrertür geöffnet wird.
Das Warnschild zum Beifahrerairbag befindet
sich an der oben gezeigten Stelle.
WARNUNG
Stellen Sie einen rückwärts gerichteten Kin-
dersitz niemals auf einen Sitz mit aktiviertem
Airbag. Bei Nichtbeachtung dieser Aufforde-
rung können dem Kind schwere Verletzungen
oder Lebensgefahr drohen.
Seite: 40
SICHERHEIT
}}
* Option/Zubehör, für weitere Informationen siehe „Einführung“. 39
WARNUNG
Der Sicherheitsgurt und der Airbag arbeiten
zusammen. Falls der Gurt nicht oder auf fal-
sche Weise genutzt wird, kann dies die Wirk-
samkeit des Airbags bei einem Aufprall beein-
trächtigen.
Um bei einem Auslösen des Airbags nicht
verletzt zu werden, müssen die Fahrgäste mit
den Füßen auf dem Boden und dem Rücken
an der Rückenlehne möglichst aufrecht sit-
zen. Der Sicherheitsgurt muss straff angelegt
sein.
WARNUNG
Legen Sie keine Gegenstände an die Stelle,
an der sich der Beifahrerairbag befindet, vor
oder auf das Armaturenbrett.
WARNUNG
Lassen Sie niemanden vor dem Beifahrersitz
stehen oder sitzen.
Befestigen Sie nie einen rückwärts gerichte-
ten Kindersitz auf dem Beifahrersitz, wenn der
Beifahrerairbag aktiviert ist.
Wenn Beifahrer (Kinder und Erwachsene) in
der nach vorne gerichteten Sitzhaltung auf
dem Beifahrersitz mitfahren, darf der Beifah-
rerairbag nicht deaktiviert sein.
Die Nichtbeachtung der obigen Hinweise
kann schwere Verletzungen oder sogar
Lebensgefahr zur Folge haben.
Umschalter - PACOS*
Der Beifahrerairbag kann deaktiviert werden
(S. 39), wenn das Fahrzeug mit einem PACOS-
Schalter (Passenger Airbag Cut Off Switch) aus-
gestattet ist.
WARNUNG
Wenn das Fahrzeug mit Beifahrerairbag, aber
nicht mit Schalter PACOS (Passenger Airbag
Cut Off Switch) ausgestattet ist, ist der Airbag
immer aktiviert.
Themenbezogene Informationen
• Fahrerairbag (S. 37)
• Kindersicherung (S. 49)
Beifahrerairbag - Aktivierung/
Deaktivierung*
Der Beifahrerairbag (S. 38) kann deaktiviert wer-
den, wenn das Fahrzeug mit einem PACOS-
Schalter (Passenger Airbag Cut Off Switch)
ausgestattet ist.
Umschalter - PACOS
Der Schalter für den Beifahrerairbag (PACOS)
befindet sich an der Schmalseite des Armaturen-
bretts auf der Beifahrerseite und kann durch Öff-
nen der Beifahrertür erreicht werden.
Überprüfen Sie, ob sich der Schalter in der
gewünschten Stellung befindet. Das Schlüssel-
blatt (S. 178) des Transponderschlüssels wird
verwendet, um die Stellung zu ändern.
Position des Airbagschalters.
ON – der Airbag ist aktiviert. Wenn der
Schalter in dieser Stellung steht, können
Seite: 41
||
SICHERHEIT
40
Erwachsene und Kinder gleichermaßen
sicher auf dem Beifahrersitz mitfahren.
OFF – der Airbag ist deaktiviert. Wenn der
Schalter in dieser Stellung steht, kann ein
Kind in einem rückwärts gerichteten Kinder-
sitz sicher auf dem Beifahrersitz mitfahren.
WARNUNG
Aktivierter Airbag (Beifahrersitz):
Befestigen Sie nie einen rückwärts gerichte-
ten Kindersitz auf dem Beifahrersitz, wenn der
Beifahrerairbag aktiviert ist.
Deaktivierter Airbag (Beifahrersitz):
Wenn Beifahrer (Kinder und Erwachsene) in
der vorwärts gerichteten Position auf dem
Beifahrersitz mitfahren, darf der Beifahrerair-
bag nicht deaktiviert sein.
Die Nichtbeachtung der obigen Hinweise
kann schwere Verletzungen oder sogar
Lebensgefahr zur Folge haben.
ACHTUNG
Wenn der Transponderschlüssel in Schlüssel-
stellung II (S. 88) steht, wird
ca. 6 Sekunden lang das Airbag-Warnsymbol
(S. 36) im Kombinationsinstrument angezeigt.
Anschließend leuchtet die Anzeige in der
Dachkonsole auf, die den korrekten Status
des Beifahrerairbags anzeigt.
G017800
Anzeige, die darauf aufmerksam macht, dass der Beifah-
rerairbag aktiviert ist.
Ein Warnsymbol in der Dachkonsole zeigt an,
dass der Beifahrerairbag aktiviert ist (siehe vor-
herige Abbildung).
WARNUNG
Befestigen Sie nie einen rückwärts gerichte-
ten Kindersitz auf dem Beifahrersitz, wenn der
Beifahrerairbag aktiviert ist, was durch Leuch-
ten des Symbols an der Deckenkon-
sole angezeigt wird. Bei Nichtbeachtung die-
ser Aufforderung droht Lebensgefahr für das
Kind.
2
2
G017724
Anzeige, die darüber informiert, dass der Beifahrerairbag
deaktiviert ist.
Eine Textmitteilung und ein Symbol in der Dach-
konsole zeigen an, dass der Beifahrerairbag
deaktiviert ist (siehe vorherige Abbildung).
WARNUNG
Lassen Sie niemanden auf dem Beifahrersitz
sitzen, wenn die Mitteilung in der Dachkon-
sole anzeigt, dass der Airbag deaktiviert ist,
während gleichzeitig das Warnsymbol(S. 36)
für das Airbagsystem im Kombiinstrument
erscheint. Das deutet auf einen erheblichen
Fehler hin. Umgehend an eine Werkstatt wen-
den. Volvo empfiehlt Ihnen, sich an eine
Volvo-Vertragswerkstatt zu wenden.
Seite: 42
SICHERHEIT
}}
41
WARNUNG
Bei Nichtbeachtung der obigen Aufforderun-
gen kann Lebensgefahr für die Insassen des
Fahrzeugs bestehen.
Themenbezogene Informationen
• Kindersicherung (S. 49)
Seitenairbag (SIPS)
Bei einem Seitenaufprall wird ein Großteil der
Aufprallstärke von SIPS (Side Impact Protection
System) auf Träger, Säulen, Boden, Dach und
andere Teile der Fahrzeugkarosserie übertragen.
Die Fahrer- und Beifahrerseitenairbags schützen
den Brustkorb und die Hüfte und sind ein wichti-
ger Bestandteil von SIPS.
G032949
Das SIPS-Airbag-System besteht aus zwei
Hauptteilen, Seitenairbags und Sensoren. Der
Seitenairbag ist im Rückenlehnenrahmen des
Vordersitzes eingebaut.
Bei einem ausreichend starken Aufprall reagieren
die Sensoren und der Seitenairbag wird aufge-
blasen. Der Airbag wird zwischen dem Insassen
und der Türverkleidung aufgeblasen, so dass der
Stoß für den Insassen im Moment des Aufpralls
gedämpft wird. Wenn der Airbag beim Aufprall
zusammengedrückt wird, entweicht die Luft. Der
Seitenairbag wird normalerweise nur auf der Auf-
prallseite aufgeblasen.
Fahrersitz, Linkslenker.
Beifahrersitz, Linkslenker.
Seite: 43
||
SICHERHEIT
42
WARNUNG
• Wir empfehlen, eine Reparatur aus-
schließlich von einer Volvo-Vertragswerk-
statt vornehmen zu lassen. Bei falschem
Eingriff in das SIPS-Airbag-System dro-
hen Fehlfunktionen mit schweren Verlet-
zungen zur Folge.
• Keine Gegenstände im Bereich zwischen
der Außenkante des Sitzes und der Tür-
verkleidung ablegen, da der Seitenairbag
auf diesen Bereich einwirken kann.
• Wir empfehlen, ausschließlich von Volvo
zugelassene Schonbezüge zu verwenden.
Andere Schonbezüge können die Funk-
tion der Seitenairbags beeinträchtigen.
• Der Seitenairbag ist eine Ergänzung des
Sicherheitsgurtes. Der Sicherheitsgurt ist
stets anzulegen.
SIPS und Kindersitze
Der Seitenairbag hat keinen negativen Einfluss
auf die schützenden Eigenschaften des Kinder-
sitzes oder des Sitzkissens.
Themenbezogene Informationen
• Fahrerairbag (S. 37)
• Beifahrerairbag (S. 38)
• Kopf-/Schulterairbag (IC) (S. 42)
Kopf-/Schulterairbag (IC)
Der Kopf-/Schulterairbag verhindert, dass der
Kopf von Fahrer oder Beifahrer im Falle eines
Aufpralls gegen die Innenseite des Fahrzeugs
stößt.
Der Kopf-/Schulterairbag (Inflatable Curtain) ist
ein Teil des SIPS-Systems (S. 41) und des Air-
bagsystems (S. 36). Sie sind an beiden Außen-
seiten des Dachhimmels angebracht, und helfen
dabei, Fahrer und Beifahrer, sowie die Mitreisen-
den auf den äußeren Rücksitzen zu schützen. Bei
einem ausreichend starken Aufprall reagieren die
Sensoren und der Kopf-/Schulterairbag wird auf-
geblasen.
WARNUNG
Keine schweren Gegenstände an den Griffen
an der Decke aufhängen oder befestigen. Der
Haken ist nur zum Aufhängen von leichten
Jacken vorgesehen (und nicht von schweren
Gegenständen wie z. B. Regenschirmen).
Keine Gegenstände an Dachhimmel, Türsäu-
len oder Seitenverkleidungen des Fahrzeugs
festschrauben oder montieren. Die beabsich-
tigte Schutzwirkung kann anderenfalls verlo-
ren gehen. Volvo empfiehlt Ihnen, ausschließ-
lich zur Montage in diesen Bereichen geneh-
migte Volvo-Originalteile zu montieren.
WARNUNG
Das Fahrzeug darf nicht höher als 50 mm
unter der Oberkante der Türfenster beladen
werden, da sonst die Schutzwirkung des
Kopf-/Schulterairbags, der sich hinter dem
Dachhimmel des Fahrzeugs befindet, ausblei-
ben kann.
WARNUNG
Der Kopf-/Schulterairbag ist eine Ergänzung
des Sicherheitsgurtes. Der Sicherheitsgurt ist
stets anzulegen.
Themenbezogene Informationen
• Allgemeines über Sicherheitsgurte (S. 32)
Seite: 44
SICHERHEIT
43
Allgemeine Informationen über
WHIPS (Whiplash-Schutz)
WHIPS (Whiplash Protection System) ist ein
Schutz gegen Schäden durch das so genannte
Schleudertrauma. Das System besteht aus Ener-
gie aufnehmenden Rückenlehnen und speziell
für das System entwickelten Kopfstützen an den
Vordersitzen.
Das WHIPS-System wird bei einem Heckaufprall
aktiviert, wobei Aufprallwinkel, Geschwindigkeit
und Eigenschaften des auffahrenden Fahrzeugs
ausschlaggebend sind.
WARNUNG
Das WHIPS ist eine Ergänzung des Sicher-
heitsgurtes. Der Sicherheitsgurt ist stets
anzulegen.
Eigenschaften des Sitzes
Bei Aktivierung des WHIPS-Systems klappen die
Rückenlehnen der Vordersitze zurück, um die
Sitzposition des Fahrers und des Beifahrers auf
den Vordersitzen zu ändern. Auf diese Weise wird
die Gefahr eines Schleudertraumas verringert.
WARNUNG
Nehmen Sie nie selbst Änderungen oder
Reparaturen am Sitz oder am WHIPS vor.
Volvo empfiehlt Ihnen, sich an eine Volvo-Ver-
tragswerkstatt zu wenden.
WHIPS und Kindersitze
Das WHIPS-System hat keinen negativen Ein-
fluss auf die schützenden Eigenschaften des Kin-
dersitzes oder des Sitzkissens.
Themenbezogene Informationen
• WHIPS - Sitzstellung (S. 44)
• Allgemeines über Sicherheitsgurte (S. 32)
Seite: 45
SICHERHEIT
44
WHIPS - Sitzstellung
Für den bestmöglichen Schutz des WHIPS-Sys-
tems (S. 43) müssen Fahrer und Mitfahrer die
korrekte Sitzstellung einnehmen und sicherstel-
len, dass die Funktion des Systems nicht behin-
dert wird.
Sitzstellung
Den Vordersitz (S. 90) vor Antritt der Fahrt auf
die korrekte Sitzposition einstellen.
Fahrer und Beifahrer sollten in der Mitte des Sit-
zes sitzen und den geringstmöglichen Abstand
zwischen Kopfstütze und Kopf haben.
Funktion
Keine Gegenstände auf dem Boden hinter dem Fahrer-/
Beifahrersitz ablegen, die die Funktion des WHIPS-Sys-
tems behindern könnten.
WARNUNG
Kastenförmige Ladung darf nicht so angeord-
net werden, dass diese zwischen dem Sitzkis-
sen des Rücksitzes und der Rückenlehne des
Vordersitzes eingeklemmt wird. Denken Sie
daran, die Funktion des WHIPS nicht zu
behindern.
Keine Gegenstände im Fond ablegen, die die Funktion
des WHIPS-Systems behindern könnten.
WARNUNG
Wenn eine Rückenlehne im Fond umgeklappt
wird, muss der entsprechende Vordersitz nach
vorn geschoben werden, damit dieser keinen
Kontakt zur umgeklappten Rückenlehne hat.
WARNUNG
Falls der Sitz, beispielsweise bei einem Heck-
aufprall, einer starken Belastung ausgesetzt
wurde, muss das WHIPS überprüft werden.
Wir empfehlen, das System von einer Volvo-
Vertragswerkstatt überprüfen zu lassen.
Auch wenn der Sitz unversehrt wirkt, kann er
die Schutzeigenschaften des WHIPS teil-
weise eingebüßt haben.
Wir empfehlen, dass Sie sich selbst bei klei-
neren Auffahrunfällen für eine Überprüfung
des Systems an eine Volvo-Vertragswerkstatt
wenden.
Seite: 46
SICHERHEIT
}}
45
Roll-Over Protection System
(ROPS)
Das Roll-Over Protection System (ROPS) von
Volvo wurde entwickelt, um ein Umkippen des
Fahrzeugs zu vermeiden, sowie um den Fahr-
zeuginsassen den bestmöglichen Schutz zu
gewähren, wenn dies dennoch eintreffen sollte.
Das System besteht aus zwei Teilen: einem vor-
beugenden Stabilisierungssystem und einem
Schutzsystem.
Das Stabilisierungssystem Roll Stability Control
(RSC) minimiert z. B. bei schnellen Ausweichma-
növern oder beim Ausbrechen des Fahrzeugs das
Kipp- und Überschlagsrisiko.
Das RSC-System registriert die Veränderung der
seitlichen Neigung des Fahrzeugs über einen
Sensor. Mit Hilfe dieser Daten wird anschließend
berechnet, wie groß die Gefahr für ein Umkippen
des Fahrzeugs ist. Besteht diese Gefahr, greift
das ESC-System (S. 200) ein, das Motordrehmo-
ment wird gesenkt und ein bzw. mehrere Räder
werden abgebremst, bis das Fahrzeug seine Sta-
bilität wiedererlangt hat.
Wenn es dennoch zu einem Überschlag kommt,
greift das Schutzsystem ein und löst je nach Situ-
ation die Gurtstraffer (S. 35) und die Kopf-/
Schulterairbags (S. 42) aus.
WARNUNG
Bei normaler Fahrweise verbessert das RSC-
System die Fahrsicherheit, was nicht als Mög-
lichkeit aufgefasst werden soll, die Geschwin-
digkeit zu erhöhen. Halten Sie sich immer an
die normalen Vorsichtsmaßnahmen für eine
sichere Fahrt.
Wenn das System ausgelöst wurde
Bei einer Kollision wirken die verschiedenen
Volvo-Personenschutzsysteme zusammen, um
Schäden zu mindern.
System Aktivierung
Gurtstraffer (S. 35)
Vordersitz
Bei einem Frontal- und/
oder Seiten- und/oder
Heckaufprall und/oder
einem Überschlagen
Gurtstraffer Rück-
sitz
Bei einem Frontal- und/
oder Seiten- und/oder
Heckaufprall und/oder
einem Überschlagen
Airbags
(Lenkrad- (S. 37)
und Beifahrerairbag
(S. 38))
Bei einem Frontalauf-
prall.A
Seitenairbags SIPS
(S. 41)
Bei einem Seitenauf-
prallA
Seite: 47
SICHERHEIT
46
System Aktivierung
Kopf-/Schulterair-
bag IC (S. 42)
Bei Seitenaufprall und/
oder beim Überschla-
gen und/oder in gewis-
sen Fällen bei Frontal-
aufprallA
Schutz vor Schleu-
dertrauma WHIPS
(S. 43)
Bei einem Heckaufprall
A Das Fahrzeug kann bei einem Aufprall stark deformiert werden,
ohne dass die Airbags auslösen. Verschiedene Faktoren, wie
z. B. Steifigkeit und Gewicht des Aufprallgegenstands,
Geschwindigkeit des Fahrzeugs, Aufprallwinkel u. v. m. haben
einen Einfluss darauf, in welchem Umfang die verschiedenen
Sicherheitssysteme des Fahrzeugs aktiviert werden.
Wenn die Airbags (S. 36) ausgelöst wurden,
empfiehlt Volvo Folgendes:
• Das Fahrzeug bergen. Volvo empfiehlt Ihnen,
das Fahrzeug in eine Volvo-Vertragswerkstatt
überführen zu lassen. Nicht mit ausgelösten
Airbags fahren.
• Volvo empfiehlt Ihnen, den Austausch von
Komponenten im Sicherheitssystem des
Fahrzeugs einer Volvo-Vertragswerkstatt zu
überlassen.
• Immer einen Arzt aufsuchen.
ACHTUNG
Airbags und Gurtsystem werden bei einem
Aufprall nur einmal aktiviert.
WARNUNG
Das Steuergerät des Airbagsystems befindet
sich in der Mittelkonsole. Die Startbatterieka-
bel lösen, falls die Mittelkonsole mit Wasser
oder einer anderen Flüssigkeit überschüttet
worden sein sollte. Versuchen Sie nicht, das
Fahrzeug zu starten, da die Airbags ausgelöst
werden könnten. Fahrzeug bergen: Wir emp-
fehlen Ihnen, das Fahrzeug in eine Volvo-Ver-
tragswerkstatt abschleppen zu lassen.
WARNUNG
Fahren Sie nie mit ausgelösten Airbags,
dadurch kann das Lenken des Fahrzeugs
beeinträchtigt werden. Auch andere Sicher-
heitssystem können beschädigt sein. Der
Rauch und der Staub, die beim Auslösen der
Airbags gebildet werden, können bei starkem
Kontakt Haut- und Augenreizungen bzw. -
schäden verursachen. Bei Beschwerden mit
kaltem Wasser spülen. Der schnelle Auslöse-
verlauf kann auch im Zusammenspiel mit dem
Material des Airbags Reibungsverletzungen
und Verbrennungen verursachen.
Allgemeine Informationen über den
Sicherheitsmodus
Der Sicherheitsmodus ist ein Sicherheitsmerk-
mal, das wirksam wird, wenn der Aufprall eine
wichtige Funktion im Fahrzeug beschädigt
haben könnte, z.B. die Kraftstoffleitungen, Sen-
soren für eines der Sicherheitssysteme oder die
Bremsanlage.
Warndreieck im Kombinationsinstrument.
Wenn das Fahrzeug einem Aufprall ausgesetzt
war, kann der Text Sicherheitsmodus Siehe
Handbuch im Informationsdisplay des Kombina-
tionsinstruments (S. 72) erscheinen. Dies
bedeutet, dass die Funktion des Fahrzeugs ein-
geschränkt ist.
Seite: 48
SICHERHEIT
47
WARNUNG
Niemals versuchen, das Fahrzeug eigenhän-
dig zu reparieren oder die Elektronik zurück-
zustellen, wenn sich das Fahrzeug im Sicher-
heitsmodus befunden hat. Dies könnte zu
Verletzungen führen oder dazu, dass das
Fahrzeug nicht normal funktioniert. Wir emp-
fehlen Ihnen, stets eine Volvo-Vertragswerk-
statt die Kontrolle und das Zurückstellen des
Fahrzeugs in den normalen Status vornehmen
zu lassen, nachdem Sicherheitsmodus
Siehe Handbuch angezeigt wurde.
Themenbezogene Informationen
• Sicherheitsmodus - Anlassversuch (S. 47)
• Sicherheitsmodus - Fahrzeug bewegen
(S. 48)
Sicherheitsmodus - Anlassversuch
Wenn sich das Fahrzeug im Sicherheitsmodus
(S. 46) befindet, kann versucht werden, den
Motor anzulassen, wenn alles normal aussieht
und sichergestellt ist, dass kein Kraftstoffleck
vorliegt.
Zuerst überprüfen, dass kein Kraftstoff aus dem
Fahrzeug ausgetreten ist. Es darf kein Kraftstoff-
geruch vorhanden sein.
Wenn alles normal aussieht und sichergestellt
wurde, dass keine Kraftstofflecks am Fahrzeug
vorkommen, versuchen, das Fahrzeug anzulassen.
Den Transponderschlüssel abziehen und die Fah-
rertür öffnen. Wenn nun eine Mitteilung ange-
zeigt wird, dass die Zündung eingeschaltet ist,
müssen Sie auf die Starttaste drücken. Dann die
Tür schließen und den Transponderschlüssel
erneut in das Zündschloss stecken. Die Fahr-
zeugelektronik versucht nun, sich auf den norma-
len Status zurückzustellen. Dann versuchen, das
Fahrzeug zu starten.
Wenn weiterhin die Mitteilung
Sicherheitsmodus Siehe Handbuch auf dem
Display angezeigt wird darf das Fahrzeug nicht
gefahren oder abgeschleppt sondern muss
geborgen (S. 339) werden. Verborgene Schäden
können während der Fahrt dazu führen, dass das
Fahrzeug nicht mehr manövriert werden kann,
selbst wenn es fahrtüchtig erscheint.
WARNUNG
Versuchen Sie unter keinen Umständen, das
Fahrzeug wieder zu starten, wenn bei Erschei-
nen der Mitteilung Sicherheitsmodus
Siehe Handbuch Kraftstoffgeruch wahrzu-
nehmen ist. Verlassen Sie das Fahrzeug so
schnell wie möglich.
WARNUNG
Das Fahrzeug darf nicht abgeschleppt wer-
den, wenn es in den Sicherheitsstatus ver-
setzt wurde. Es muss geborgen werden. Volvo
empfiehlt, das Fahrzeug in eine Volvo-Ver-
tragswerkstatt überführen zu lassen.
Themenbezogene Informationen
• Sicherheitsmodus - Fahrzeug bewegen
(S. 48)
Seite: 49
SICHERHEIT
* Option/Zubehör, für weitere Informationen siehe „Einführung“.
48
Sicherheitsmodus - Fahrzeug
bewegen
Wenn Normal mode angezeigt wird, nachdem
der Sicherheitsmodus Siehe Handbuch nach
einem Anlassversuch (S. 47) zurückgesetzt
wurde, kann das Fahrzeug vorsichtig aus seiner
gegenwärtigen gefährlichen Lage bewegt wer-
den.
Das Fahrzeug nicht weiter als unbedingt notwen-
dig bewegen.
Themenbezogene Informationen
• Allgemeine Informationen über den Sicher-
heitsmodus (S. 46)
Allgemeine Informationen über die
Sicherheit von Kindern
Volvo bietet Rückhaltesysteme für Kinder (Kin-
dersitze, Sitzerhöhungen und Befestigungsvor-
richtungen) an, die speziell für dieses Fahrzeug
konstruiert sind.
Die Kinder-Rückhaltesysteme von Volvo bieten
im Fahrzeug mitreisenden Kindern höchstmögli-
che Sicherheit. Darüber hinaus passen diese
Systeme optimal in das Fahrzeug und lassen sich
kinderleicht bedienen.
Kinder aller Altersgruppen und Körpergrößen
müssen immer korrekt im Fahrzeug angeschnallt
sein. Niemals ein Kind auf dem Schoß eines
Insassen mitfahren lassen.
Volvo empfiehlt, Kinder so lange wie möglich in
rückwärts gerichteten Kindersitzen sitzen zu las-
sen, mindestens bis zum Alter von 3-4 Jahren,
und anschließend bis zu einer Körpergröße von
140 cm in bzw. auf vorwärts gerichteten Kinder-
sitzen/Sitzerhöhungen.
ACHTUNG
Die gesetzlichen Bestimmungen dazu, wel-
cher Kindersitz für welches Alter und welche
Körpergröße zulässig ist, sind je nach Land
unterschiedlich. Bringen Sie die geltenden
Bestimmungen in Erfahrung.
ACHTUNG
Bei Fragen zur Montage von Kinderschutzvor-
richtungen bitte für deutlichere Anweisungen
an den Hersteller wenden.
Kindersicherung
Sie können das Öffnen der Fondtüren und ihrer
Fenster von innen * manuell sperren (S. 193)
oder elektronisch sperren (S. 193)*.
Themenbezogene Informationen
• Kindersitz - Platzierung (S. 55)
• Kindersitz - ISOFIX (S. 59)
• Kindersitz - Befestigungspunkte oben
(S. 63)
Seite: 50
SICHERHEIT
}}
49
Kindersicherung
Kinder müssen gut und sicher sitzen. Stellen Sie
sicher, dass der Kindersitz korrekt eingesetzt
wird.
ACHTUNG
Beim Einsatz von Kinderschutzvorrichtungen
ist es wichtig, die mitgelieferte Montageanlei-
tung zu lesen.
WARNUNG
Die Haltegurte des Kindersitzes nicht an
Längsverstellungsstrebe, Federn, Schienen
oder Trägern des Sitzes befestigen. Scharfe
Kanten können die Haltegurte beschädigen.
Lesen Sie sich für die korrekte Montage die
Montageanleitung des Kindersitzes durch.
Seite: 51
||
SICHERHEIT
50
Empfohlene Kindersitze2
Gewicht Vordersitz (bei deaktiviertem
Beifahrerairbag, nur rückwärts
gerichtete Kindersitze)
Vordersitz (bei aktiviertem
Beifahrerairbag, nur vor-
wärts gerichtete Kinder-
sitze)
Äußerer Sitzplatz Fond Mittlerer Sitzplatz Fond
Gruppe 0
max. 10 kg
Gruppe 0+
max. 13 kg
Volvo-Babysitz (Volvo Infant Seat) – rück-
wärts gerichteter Kindersitz, Befestigung
mit ISOFIX-Befestigungssystem.
Typengenehmigung: E1 04301146
(L)
Gruppe 0
max. 10 kg
Gruppe 0+
max. 13 kg
Volvo-Babysitz (Volvo Infant
Seat) – rückwärts gerichteter
Kindersitz, Befestigung mit
Sicherheitsgurt des Fahrzeugs.
Typengenehmigung: E1
04301146
(U)
Volvo-Babysitz (Volvo Infant Seat) – rück-
wärts gerichteter Kindersitz, Befestigung
mit Sicherheitsgurt des Fahrzeugs.
Typengenehmigung: E1 04301146
(U)
Volvo-Babysitz (Volvo Infant
Seat) – rückwärts gerichteter
Kindersitz, Befestigung mit
Sicherheitsgurt des Fahr-
zeugs.
Typengenehmigung: E1
04301146
(U)
Gruppe 0
max. 10 kg
Gruppe 0+
max. 13 kg
Kindersitze mit Universalzulas-
sung.
(U)
Kindersitze mit Universalzulassung.
(U)
Kindersitze mit Universalzu-
lassung.
(U)
2 Zur Montage anderer Kindersitze muss Ihr Fahrzeug in der beiliegenden Fahrzeugliste des Herstellers aufgeführt sein oder eine Universalzulassung gemäß ECE R44 besitzen.

Frage & Antworten

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