Volvo S80 (2008) Bedienungsanleitung

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  • Marke: Volvo
  • Produkt: Auto
  • Model/Name: S80 (2008)
  • Dateityp: PDF
  • Verfügbare Sprachen: , , , , , , , , , ,

Inhaltstabelle

Seite: 0
WEB EDITION
VOLVO S80
BETRIEBSANLEITUNG
Seite: 1
SEHR GEEHRTER VOLVO-BESITZER!
VIELEN DANK, DASS SIE SICH FÜR VOLVO ENTSCHIEDEN
HABEN!
Wir hoffen, dass Sie viele Jahre Fahrvergnügen mit Ihrem Volvo
erleben. Das Fahrzeug zeichnet sich durch Sicherheit und Kom-
fort für Sie und Ihre Insassen aus. Volvo ist eines der sichersten
Fahrzeuge überhaupt. Ihr Volvo wurde darüber hinaus so entwi-
ckelt, dass er alle geltenden Anforderungen bezüglich Sicher-
heit und Umwelt erfüllt.
Um die Freude an Ihrem Fahrzeug noch zu erhöhen, empfehlen
wir Ihnen, sich mit den Informationen und Anweisungen in die-
ser Betriebsanleitung bezüglich Ausstattung und Wartung ver-
traut zu machen.
Seite: 2
Inhalt
2
00 01 02
00 Einführung
Wichtige Information .................................... 6
Umwelt ......................................................... 8
01 Sicherheit
Sicherheit im Innenraum ............................ 12
Sicherheitsmodus ...................................... 25
Kindersicherheit ......................................... 26
02 Schlösser und Alarmanlage
Transponderschlüssel/Schlüsselblatt ......... 36
Geheimverriegelung* .................................. 41
Batteriewechsel
Transponderschlüssel/PCC* ...................... 42
Keyless Drive* ............................................ 43
Verriegelung/Entriegelung .......................... 45
Kindersicherung ......................................... 48
Alarmanlage* .............................................. 50
Seite: 3
04 05
03
Inhalt
3
03 Fahrerumgebung
Instrumente und Regler ..............................56
Zündstellungen ...........................................65
Sitze ............................................................66
Lenkrad .......................................................70
Beleuchtung ...............................................71
Wisch- und Waschanlage ...........................80
Fenster und Rückspiegel ............................82
Elektrisch verstellbares Schiebedach* .......86
Anlassen des Motors ..................................88
Getriebe ......................................................91
Allradantrieb – AWD (All Wheel Drive)* .......95
Fahrbremse .................................................96
Feststellbremse ..........................................97
04 Fahrkomfort
Menübenutzung und
Mitteilungsverwaltung ...............................102
Klimaanlage ..............................................107
Stereoanlage ............................................ 117
Bordcomputer ..........................................126
Kompass* .................................................128
DSTC – Stabilitäts- und
Traktionskontrolle .....................................129
Anpassung der Fahreigenschaften ...........130
Tempomat* ...............................................131
Adaptiver Tempomat* ...............................132
Kollisionswarner mit
Bremsunterstützung* ................................136
Einparkhilfe* ..............................................139
BLIS* – Blind Spot Information System ....142
Komfort im Innenraum ..............................146
Komfort im Innenraum – Executive ..........150
Bluetooth-Freisprecheinrichtung* .............151
Eingebautes Telefon* ................................156
05 Während der Fahrt
Empfehlungen für die Fahrt ......................164
Tanken ......................................................167
Kraftstoff ................................................... 168
Beladung .................................................. 170
Kofferraum ................................................ 171
Warndreieck ............................................. 173
Fahren mit Anhänger ................................ 174
Abschleppen ............................................180
Seite: 4
Inhalt
4
06 07
06 Wartung und technische
Daten
Motorraum ............................................... 184
Lampen .................................................... 189
Wischerblätter und
Scheibenreinigungsflüssigkeit .................. 196
Batterie ..................................................... 198
Sicherungen ............................................. 201
Räder und Reifen ..................................... 206
Fahrzeugpflege ........................................ 218
Typenbezeichnungen ............................... 223
Technische Daten ..................................... 224
07 Alphabetisches Verzeichnis
Seite: 6
Einführung
6
Wichtige Information
Hinweise zum Lesen der
Betriebsanleitung
Einleitung
Wenn Sie Ihr neues Fahrzeug besser kennen
lernen wollen, sollten Sie vor Ihrer ersten Fahrt
die Betriebsanleitung durchlesen. So können
Sie sich mit neuen Funktionen vertraut
machen, Sie erfahren, wie Sie das Fahrzeug in
verschiedenen Situationen am besten fahren
und wie Sie es optimal nutzen können. Bitte
beachten Sie die Sicherheitsanweisungen in
der Betriebsanleitung.
Die in der Betriebsanleitung beschriebene
Ausstattung ist nicht an allen Fahrzeugen vor-
handen. Neben der Standardausstattung wer-
den auch optionale Ausrüstungen (im Werk
eingebaute Ausstattung) und in einigen Fällen
auch Zubehörausrüstungen (nachgerüstete
Zusatzausstattung) beschrieben.
Abhängig von den unterschiedlichen Anforde-
rungen der einzelnen Märkte und von örtlichen
und landesspezifischen Bestimmungen kön-
nen Volvo-Fahrzeuge eine unterschiedliche
Ausstattung aufweisen.
Angaben in dieser Betriebsanleitung zur Kon-
struktion des Fahrzeugs, technische Daten
und Abbildungen sind nicht bindend. Ände-
rungen ohne vorherige Mitteilung vorbehalten.
© Volvo Car Corporation
Option
Sämtliche Optionen werden in der Betriebsan-
leitung mit einem Sternchen * markiert.
Bestimmte Funktionen und Ausrüstungsmerk-
male sind optional bei Bestellung eines Neu-
wagens erhältlich. Die Optionen können für
alle Fahrzeuge erhältlich sein, in manchen Fäl-
len sind sie jedoch nur für bestimmte Varian-
ten und/oder auf bestimmten Märkten verfüg-
bar.
Wenden Sie sich für weitere Informationen an
Ihren Volvo-Vertragshändler.
Besondere Texte
Fußnote
In der Betriebsanleitung sind Informationen in
Fußnoten ganz unten auf der Seite oder in
direktem Anschluss an eine Tabelle zu finden.
Bei den Informationen handelt es sich um
Zusätze zum Text, auf die über die Nummer
verwiesen wird.
Mitteilungstexte
Das Fahrzeug ist mit Displays ausgestattet, in
denen Textmitteilungen angezeigt werden.
Diese Textmitteilungen sind in der Betriebsan-
leitung daran zu erkennen, dass der Text
etwas größer ist und eine gräuliche Farbe hat.
Beispiel DIM-Text.
Vorgangslisten
Vorgänge, bei denen Maßnahmen in einer
bestimmten Reihenfolge vorgenommen wer-
den müssen, sind in der Betriebsanleitung
durchnummeriert.
Bei Bilderserien zu Schritt-für-Schritt-
Anleitungen hat jeder Schritt dieselbe
Nummer wie das entsprechende Bild.
Mit nummerierten und nicht nummerierten
Pfeilen werden Bewegungen veranschau-
licht oder auf ein Detail hingewiesen.
Bei Schritt-für-Schritt-Anleitungen ohne Bil-
derserien sind die verschiedenen Schritte mit
Zahlen nummeriert.
WARNUNG
Mit WARNUNG markierte Texte machen
darauf aufmerksam, dass Verletzungsge-
fahr besteht.
WICHTIG
Mit WICHTIG markierte Texte machen dar-
auf aufmerksam, dass die Gefahr von Mate-
rialschäden besteht.
ACHTUNG
Mit ACHTUNG markierte Texte geben Rat-
schläge oder Tipps, die die Verwendung
von Funktionen erleichtern.
Seite: 7
Einführung
7
Wichtige Information
Positionslisten
Rot umkreiste Zahlen in Übersichtsbildern
weisen auf verschiedene Teile hin. Die
Zahl ist im Anschluss an die Abbildung in
der Positionsliste, die das Objekt
beschreibt, wiederzufinden.
Punktelisten
Für Aufzählungen in der Betriebsanleitung
werden Punktelisten verwendet.
Beispiel:
• Kühlmittel
• Motoröl
Aufzeichnung von Daten
In Ihrem Volvo befinden sich ein oder mehrere
Computer, die detaillierte Daten aufzeichnen
können. Diese Daten werden zu Forschungs-
zwecken für die Verbesserung der Sicherheit
und zur Diagnose von Störungen in bestimm-
ten Systemen des Fahrzeugs verwendet und
können Angaben zur Benutzung des Sicher-
heitsgurts durch Fahrer und Beifahrer, Infor-
mationen zur Funktion verschiedener Systeme
und Geräte im Fahrzeug sowie Informationen
bezüglich des Zustands des Motors, der Dros-
selklappen, der Lenkung, der Bremsanlage
und anderer Systeme enthalten. Diese Daten
können Informationen bezüglich der Fahr-
weise des Fahrers umfassen. Hierbei sind ggf.
Angaben zu Fahrzeuggeschwindigkeit, Benut-
zung des Brems- oder Gaspedals oder Lenk-
radeinschlag enthalten – ohne jedoch auf
diese Angaben beschränkt zu sein. Die zuletzt
genannten Daten können für einen begrenzten
Zeitraum während der Fahrt, bei einem Auf-
prall oder bei einem Beinaheunfall gespeichert
werden. Die Volvo Car Corporation gibt diese
gespeicherte Information im Allgemeinen nicht
ohne Genehmigung weiter, sie kann jedoch
gesetzlich zur Auslieferung der Information
gezwungen sein. Im Übrigen kann die Infor-
mation von der Volvo Car Corporation und von
autorisierten Werkstätten ausgelesen und ver-
wendet werden.
Zubehör und Zusatzausstattung
Ein fehlerhaftes Anschließen bzw. der fehler-
hafte Einbau von Zubehör kann die Elektronik-
anlage des Fahrzeugs negativ beeinflussen.
Bestimmtes Zubehör funktioniert nur dann,
wenn das Computersystem des Fahrzeugs
über die zugehörige Software verfügt. Wen-
den Sie sich daher vor der Installation von
Zubehör, das an die elektrische Anlage ange-
schlossen wird oder diese beeinflusst, an eine
Volvo-Vertragswerkstatt.
Seite: 8
Einführung
8
Umwelt
Umweltphilosophie der Volvo Car Corporation
Umwelt, Sicherheit und Qualität sind die drei
Grundwerte von Volvo Car Corporation und
wirken sich auf alle Bereiche aus. Wir glauben
auch, dass unsere Kunden unser Umweltbe-
wusstsein teilen.
Ihr Volvo erfüllt strenge internationale Umwelt-
schutzstandards und wird unter effizientem
Einsatz der Ressourcen mit niedrigen Emissi-
onen hergestellt. Die Volvo Car Corporation
besitzt ein globales ISO-Zertifikat, das Fabri-
ken, zentrale Funktionen und mehrere andere
Volvo-Einheiten umfasst, die den Umwelt-
schutzstandard (ISO 14001) erfüllen. Wir stel-
len zudem die Anforderung an unsere Zusam-
menarbeitspartner, systematisch mit Umwelt-
fragen zu arbeiten.
Sämtliche Volvo-Modelle werden mit der
Umweltproduktinformation EPI (Environmental
Product Information) geliefert. Aus dieser
gehen die Auswirkungen des Fahrzeugs auf
die Umwelt während seines gesamten
Lebenszyklus hervor.
Lesen Sie mehr unter:
www.volvocars.com/EPI.
Kraftstoffverbrauch
Die Fahrzeuge von Volvo haben einen wettbe-
werbsfähigen Kraftstoffverbrauch in ihren
jeweiligen Klassen. Je geringer der Kraftstoff-
verbrauch, desto geringer der Ausstoß des
Treibhausgases Kohlendioxid.
Als Fahrer haben Sie die Möglichkeit, den
Kraftstoffverbrauch zu beeinflussen. Mehr
dazu lesen Sie unter der Überschrift Schützen
Sie die Umwelt weiter unten.
Effektive Reinigung der Abgase
Ihr Volvo ist nach dem Prinzip „Innen und
außen sauber“ hergestellt, d. h. Sie profitieren
in zweifacher Hinsicht von einer sauberen
Fahrzeuginnenraumumgebung sowie von
einer äußerst effektiven Abgasreinigung. In
vielen Fällen liegen die Motoremissionen weit
unter den geltenden Normen.
Seite: 9
Einführung
9
Umwelt
Saubere Luft im Fahrzeuginnenraum
Ein Innenraumfilter verhindert, dass Staub und
Pollen über den Lufteinlass in den Innenraum
gelangen.
Ein hochentwickeltes Luftqualitätssystem,
IAQS* (Interior Air Quality System), stellt
sicher, dass die in den Innenraum gelangende
Luft in verkehrsreicher Umgebung sauberer ist
als die Außenluft.
Das System besteht aus einem elektronischen
Sensor und einem Kohlefilter. Die einströ-
mende Luft wird kontinuierlich überwacht.
Sobald der Gehalt bestimmter gesundheits-
schädlicher Gase wie z. B. Kohlenmonoxid zu
hoch wird, wird der Lufteinlass geschlossen.
Eine solche Situation kann z. B. in dichtem
Stadtverkehr, in Staus oder Tunneln entstehen.
Der Kohlefilter verhindert das Einströmen von
Stickstoffoxiden, bodennahem Ozon und
Kohlenwasserstoffen.
Textilstandard
Die Innenausstattung eines Volvos ist an die
Bedürfnisse von Kontaktallergikern und Asth-
matikern angepasst. Die Verwendung von
umweltangepasstem Material war besonders
wichtig. Dadurch werden die Anforderungen
gemäß dem ökologischen Standard
Öko-Tex 1001 erfüllt ein großer Fortschritt für
eine noch bessere Innenraumumgebung.
Die Öko-Tex-Zertifizierung umfasst beispiels-
weise die Sicherheitsgurte, Matten und Stoffe.
Das Leder der Bezüge ist mit natürlichen
Pflanzenstoffen chromfrei gegerbt und erfüllt
die Zertifizierungsanforderungen.
Volvo-Vertragswerkstätten und die
Umwelt
Durch die regelmäßige Wartung schaffen Sie
die Voraussetzungen für eine lange Lebens-
dauer und einen niedrigen Kraftstoffverbrauch
Ihres Fahrzeugs. Auf diese Weise tragen Sie
zu einer saubereren Umwelt bei. Wenn Sie
Service und Wartung Ihres Fahrzeugs Volvo-
Werkstätten überlassen, wird es zu einem Teil
unseres Systems. Wir stellen Anforderungen
an die umweltgerechte Gestaltung unserer
Werkstätten, damit Schadstoffe und andere
Verunreinigungen verhindert werden. Unser
Werkstattpersonal verfügt über das Wissen
und die Möglichkeiten, um den bestmöglichen
Umweltschutz zu gewährleisten.
Schützen Sie die Umwelt
Sie können einfach beim Umweltschutz mit-
helfen, indem Sie z. B. wirtschaftlich fahren,
umweltfreundliche Pflegeprodukte für das
Fahrzeug kaufen und das Fahrzeug gemäß
den Angaben in der Betriebsanleitung regel-
mäßig warten lassen.
Einige Tipps zum Umweltschutz (weitere
Tipps zum Umweltschutz und einer wirtschaft-
lichen Fahrweise siehe S. 164):
• Senken Sie den Kraftstoffverbrauch, indem
Sie ECO-Reifendruck wählen, siehe S. 215.
• Dachlast und Dachbox führen zu einem
größeren Luftwiderstand und erhöhen den
Kraftstoffverbrauch. Entfernen Sie sie direkt
nach der Verwendung.
• Entfernen Sie unnötige Gegenstände aus
dem Fahrzeug. Je größer die Belastung um
so höher der Kraftstoffverbrauch.
• Wenn das Fahrzeug mit einer Motorblock-
heizung ausgestattet ist, verwenden Sie
diese immer vor einem Kaltstart. Dadurch
werden sowohl der Verbrauch als auch die
Emissionen verringert.
• Fahren Sie vorausschauend und vermeiden
Sie starkes Bremsen.
• Fahren Sie in den höheren Gängen. Nied-
rige Motordrehzahlen führen zu einem nied-
rigeren Kraftstoffverbrauch.
• Verwenden Sie beim Bremsen die Motor-
bremse.
• Lassen Sie den Motor nicht im Leerlauf
laufen. Halten Sie sich an lokale Vorschrif-
ten. Stellen Sie bei längeren Wartezeiten
den Motor ab.
• Entsorgen Sie umweltschädlichen Abfall
wie z. B. Batterien und Öl umweltgerecht.
Wenden Sie sich an eine Volvo-Vertrags-
werkstatt, wenn Zweifel über die Abfallent-
sorgung bestehen.
• Lassen Sie Ihr Fahrzeug regelmäßig warten.
• Hohe Geschwindigkeiten erhöhen den Ver-
brauch erheblich, da der Luftwiderstand
steigt. Bei einer Verdoppelung der
Geschwindigkeit erhöht sich der Luftwider-
stand um das Vierfache.
Wenn Sie diesen Empfehlungen folgen, kann
der Kraftstoffverbrauch verringert werden,
ohne dass sich die Reisezeit erhöht oder das
Reisevergnügen eingeschränkt wird. Sie
schonen das Fahrzeug, sparen Geld und
schützen die Ressourcen unseres Planeten.
1 Mehr Informationen auf oekotex.com
Seite: 10
10
Sicherheit im Innenraum .......................................................................... 12
Sicherheitsmodus ....................................................................................25
Kindersicherheit .......................................................................................26
Seite: 12
01 Sicherheit
12
Sicherheit im Innenraum
01
Legen Sie immer den Sicherheitsgurt
an!
Bremsen kann schwerwiegende Folgen ha-
ben, wenn der Sicherheitsgurt nicht angelegt
ist. Daher sicherstellen, dass alle Fahrzeugin-
sassen ihren Sicherheitsgurt angelegt haben.
Damit der Sicherheitsgurt den höchstmögli-
chen Schutz bietet, ist es wichtig, dass er gut
am Körper anliegt. Die Neigung der Rücken-
lehne nicht zu weit nach hinten verstellen. Der
Sicherheitsgurt ist so konstruiert, dass er bei
normaler Sitzstellung am besten schützt.
Sicherheitsgurt anlegen
Den Sicherheitsgurt langsam herausziehen
und verriegeln. Dazu die Sperrzunge in das
Schloss einführen. Ein kräftiges Klicken zeigt
an, dass der Sicherheitsgurt eingerastet ist.
Im Fond passt die Schlosszunge nur in das
dafür vorgesehene Schloss.1
Sicherheitsgurt lösen
Auf die rote Taste im Gurtschloss drücken –
die Gurtrolle rollt den Sicherheitsgurt automa-
tisch auf. Wird der Sicherheitsgurt nicht voll-
ständig eingezogen, ihn von Hand einführen,
so dass er straff aufgerollt ist.
In folgenden Fällen wird der Sicherheitsgurt
gesperrt und kann nicht weiter herausgezogen
werden:
• Wenn Sie ihn zu schnell herausziehen,
• beim Bremsen und Beschleunigen,
• bei starker Neigung des Fahrzeugs.
Beachten Sie Folgendes:
• Keine Klammern oder Ähnliches verwen-
den, die ein korrektes Anliegen des Sicher-
heitsgurtes verhindern.
• Der Sicherheitsgurt darf nicht verwickelt
oder verdreht sein.
• Der Beckengurt muss niedrig anliegen (d. h.
er darf nicht über dem Bauch liegen).
• Den Hüftgurt über der Hüfte spannen.
Dazu, wie in der Abbildung gezeigt, am
Diagonalgurt ziehen.
.
G020995
1 Bestimmte Märkte.
WARNUNG
Der Sicherheitsgurt und der Airbag arbeiten
zusammen. Wenn der Sicherheitsgurt nicht
verwendet wird oder falsch angelegt ist,
kann die Funktion des Airbags bei einem
Aufprall beeinflusst werden.
WARNUNG
Nehmen Sie keine Änderungen oder Repa-
raturen an den Sicherheitsgurten selbst vor.
An eine Volvo-Vertragswerkstatt wenden.
Wenn ein Sicherheitsgurt starker Belastung
ausgesetzt wurde, wie z. B. bei einem Un-
fall, muss der gesamte Sicherheitsgurt aus-
getauscht werden. Selbst wenn der
Sicherheitsgurt unbeschädigt scheint, kann
er einen Teil seiner Schutzeigenschaften
verloren haben. Lassen Sie den Sicherheits-
gurt ebenfalls austauschen, wenn er ver-
schlissen oder beschädigt ist. Der neue
Sicherheitsgurt muss zugelassen sein und
zur Montage in der gleichen Position wie
der ausgetauschte Sicherheitsgurt vorgese-
hen sein.
WARNUNG
Jeder Sicherheitsgurt ist nur für eine Person
vorgesehen.
Seite: 13
01 Sicherheit
13
Sicherheit im Innenraum 01
Sicherheitsgurt und
Schwangerschaft
Der Sicherheitsgurt muss während der
Schwangerschaft immer angelegt werden.
Dabei ist es von äußerster Wichtigkeit, dass er
korrekt angelegt wird. Der Sicherheitsgurt
muss dicht an der Schulter anliegen, der Dia-
gonalteil des Sicherheitsgurtes muss zwi-
schen den Brüsten zur Seite des Bauches ge-
führt werden.
Der Hüftteil des Sicherheitsgurtes muss platt
an der Seite des Oberschenkels anliegen und
sich so weit wie möglich unter dem Bauch be-
finden – er darf nicht nach oben gleiten. Der
Sicherheitsgurt muss sich so nahe am Körper
wie möglich befinden und darf nicht lose sit-
zen. Es ist ebenfalls sicherzustellen, dass er
sich nicht verdreht hat.
Mit fortschreitender Schwangerschaft müssen
schwangere Fahrerinnen den Sitz und das
Lenkrad so verstellen, dass sie stets vollstän-
dige Kontrolle über das Fahrzeug haben (d. h.
Lenkrad und Pedale müssen leicht erreicht
werden können). Dabei ist der größtmögliche
Abstand zwischen Bauch und Lenkrad anzu-
streben.
Sicherheitsgurtkontrolle1
Personen, die ihren Sicherheitsgurt nicht an-
gelegt haben, werden durch ein akustisches
und ein optisches Signal darauf aufmerksam
gemacht, den Sicherheitsgurt anzulegen. Das
akustische Signal ist geschwindigkeitsabhän-
gig und in bestimmten Fällen zeitabhängig.
Das optische Signal befindet sich in der Dach-
konsole und im Kombinationsinstrument.
Kindersitze sind nicht bei der Sicherheitsgurt-
kontrolle eingeschlossen.
Rücksitz
Die Sicherheitsgurtkontrolle im Fond hat zwei
Teilfunktionen:
• Information darüber, welche Sicherheits-
gurte im Fond verwendet werden. Die Mit-
G020998
1 Bestimmte Märkte.
G017726
Seite: 14
01 Sicherheit
14
Sicherheit im Innenraum
01
teilung wird im Informationsdisplay bei
Benutzung der Sicherheitsgurte oder
beim Öffnen einer Fondtür angezeigt. Die
Mitteilung wird automatisch nach ca.
30 Sekunden gelöscht, kann aber auch ma-
nuell durch einen Druck auf die READ-
Taste bestätigt werden.
• Warnung über eine Mitteilung im Informati-
onsdisplay in Kombination mit einem akus-
tischen und einem optischen Signal, dass
ein Sicherheitsgurt im Fond während der
Fahrt abgelegt wurde. Die Warnung ver-
schwindet, sobald der Sicherheitsgurt wie-
der angelegt wird, kann aber auch manuell
durch einen Druck auf die READ-Taste
bestätigt werden.
Die Mitteilung im Informationsdisplay, die an-
zeigt, welche Sicherheitsgurte verwendet wer-
den, ist immer verfügbar. Um gespeicherte
Mitteilungen anzusehen, auf die READ-Taste
drücken.
Bestimmte Märkte
Wenn der Fahrer seinen Sicherheitsgurt nicht
angelegt hat, wird er durch ein akustisches
und ein optisches Signal darauf aufmerksam
gemacht, den Sicherheitsgurt anzulegen. Bei
niedriger Geschwindigkeit ertönt das akusti-
sche Signal während der ersten 6 Sekunden.
Gurtstraffer
Alle Sicherheitsgurte sind mit Gurtstraffer aus-
gestattet. Ein Mechanismus im Gurtstraffer
strafft den Sicherheitsgurt bei einem ausrei-
chend starken Aufprall. Auf diese Weise fängt
der Sicherheitsgurt den Insassen effektiver
auf.
Warnsymbol im
Kombinationsinstrument
Das Airbag-System wird kontinuierlich von ei-
nem Steuergerät überwacht. Das Warnsymbol
im Kombinationsinstrument leuchtet auf,
wenn der Zündschlüssel in Stellung II oder III
gedreht wird. Das Symbol erlischt nach
ca. 6 Sekunden, wenn das Airbag-System
fehlerfrei ist.
o
0 1
G021010
Seite: 15
01 Sicherheit
15
Sicherheit im Innenraum 01
Zusammen mit dem Warnsymbol erscheint
ggf. ebenfalls eine Mitteilung im Informations-
display. Wenn das Warnsymbol versagt,
leuchtet das Warndreieck auf und die Mittei-
lung SRS-Airbag Wartung erforderl. oder
SRS-Airbag Wartung dringend erscheint im
Display. Wenden Sie sich umgehend an eine
Volvo-Vertragswerkstatt.
Fahrerairbag (SRS)
Zusätzlich zum Sicherheitsgurt auf der Fahrer-
seite ist das Fahrzeug mit einem Airbag, SRS
(Supplemental Restraint System), ausgestat-
tet. Der Airbag befindet sich zusammengefal-
tet in der Lenkradmitte. Das Lenkrad trägt die
Kennzeichnung SRS AIRBAG.
Beifahrerairbag (SRS)
Zusätzlich zum Sicherheitsgurt auf der Beifah-
rerseite ist das Fahrzeug mit einem Airbag
ausgerüstet, der zusammengefaltet in einem
Bereich über dem Handschuhfach montiert
ist. Die Verkleidung trägt die Kennzeichnung
SRS AIRBAG.
WARNUNG
Falls das Warnsymbol des Airbag-Systems
nicht erlischt oder während der Fahrt auf-
leuchtet, deutet dies darauf hin, dass das
Airbag-System nicht einwandfrei funktio-
niert. Das Symbol zeigt einen Fehler des
Gurtsystems, des SIPS, des IC-Systems
oder einen anderen Fehler im SRS- System
an. Wenden Sie sich umgehend an eine
Volvo-Vertragswerkstatt.
WARNUNG
Der Sicherheitsgurt und der Airbag arbeiten
zusammen. Wenn der Sicherheitsgurt nicht
verwendet wird oder falsch angelegt ist,
kann die Funktion des Airbags bei einem
Aufprall beeinflusst werden.
G021011
WARNUNG
Zur Minimierung der Verletzungsgefahr
beim Auslösen des Airbags, sollte der Bei-
fahrer so aufrecht wie möglich mit den
Füßen am Boden und mit dem Rücken an
die Rückenlehne gelehnt sitzen. Der Sicher-
heitsgurt muss angelegt sein.
G021837
Seite: 16
01 Sicherheit
16
Sicherheit im Innenraum
01
Airbag-System
SRS-System, Linkslenker
SRS-System, Rechtslenker
Das System besteht aus Airbags und Senso-
ren. Bei einem ausreichend starken Aufprall
reagieren Sensoren – der Airbag/die Airbags
werden aufgeblasen und erwärmen sich. Um
den Aufprall gegen den Airbag zu dämpfen,
entleert sich dieser, wenn er zusammenge-
drückt wird. Dies führt zu einer stärkeren
Rauchentwicklung im Innenraum, was jedoch
vollkommen normal ist. Der gesamte Vorgang,
d. h. Aufblasen und Entleeren des Airbags,
spielt sich in einem Zeitraum von einigen
Zehntelsekunden ab.
WARNUNG
Keine Gegenstände vor oder über dem Ar-
maturenbrett, in dem sich der Beifahrerair-
bag befindet, ablegen.
WARNUNG
Kinder niemals im Kindersitz oder auf dem
Sitzkissen auf dem Beifahrersitz sitzen las-
sen, wenn der Airbag aktiviert ist. Für Infor-
mationen zur Aktivierung/Deaktivierung des
Airbags siehe S. 18.
Kinder niemals vor dem Beifahrersitz stehen
oder sitzen lassen. Personen mit einer Kör-
pergröße unter 140 cm dürfen niemals auf
dem Beifahrersitz sitzen, wenn der Airbag
aktiviert ist.
Durch die Nichtbeachtung der obigen Hin-
weise kann das Leben des Kindes gefähr-
det werden.
G018665
G018666
WARNUNG
Reparaturarbeiten dürfen ausschließlich
von Volvo-Vertragswerkstätten durchge-
führt werden. Jeglicher Eingriff in das Air-
bag-System kann zu fehlerhafter Funktion
und schwerwiegenden Verletzungen führen.
Seite: 17
01 Sicherheit
17
Sicherheit im Innenraum 01
Position des Beifahrerairbags in Linkslenkern
Position des Beifahrerairbags in Rechtslenkern
ACHTUNG
Die Sensoren reagieren je nach Verlauf des
Aufpralls sowie abhängig davon, ob der Si-
cherheitsgurt auf der Fahrerseite bzw. der
Beifahrerseite verwendet wird oder nicht,
unterschiedlich.
Daher können bei einem Unfall Situationen
vorliegen, in denen nur einer (oder keiner)
der Airbags ausgelöst wird. Bei einem Auf-
prall erfasst das Airbag-System die Stärke
der Kollision, der das Fahrzeug ausgesetzt
ist, und wird an diese angepasst, so dass
ein oder mehrere Airbags ausgelöst wer-
den.
Auch die Kapazität der Airbags wird an die
Stärke der Kollision, der das Fahrzeug aus-
gesetzt ist, angepasst.
G021013
G021014
Seite: 18
01 Sicherheit
18
Sicherheit im Innenraum
01
PACOS*
Anzeige in der Dachkonsole, die darauf aufmerk-
sam macht, dass der Beifahrerairbag (SRS)
deaktiviert ist
Der Beifahrerairbag (SRS) kann deaktiviert
werden, wenn das Fahrzeug mit einem
PACOS-Schalter (Passenger Airbag Cut Off
Switch) ausgestattet ist. Für Informationen zur
Aktivierung/Deaktivierung siehe S. 19.
Mitteilungen
Eine Textmitteilung und ein Symbol in der
Dachkonsole zeigen an, dass der Beifahrerair-
bag (SRS) deaktiviert ist (siehe Abbildung
oben).
Ein Warnsymbol in der Dachkonsole zeigt an,
dass der Beifahrerairbag aktiviert ist (siehe
Abbildung unten).
Anzeige in der Dachkonsole, die darauf aufmerk-
sam macht, dass der Beifahrerairbag (SRS) akti-
viert ist
Aktivierung/Deaktivierung
Der Schalter für den Beifahrerairbag (PACOS)
befindet sich an der Schmalseite des Armatu-
renbretts auf der Beifahrerseite und kann
durch Öffnen der Beifahrertür erreicht werden
(siehe Abschnitt „Schalter – PACOS“). Über-
prüfen Sie, ob sich der Schalter in der ge-
wünschten Stellung befindet. Volvo empfiehlt,
zum Ändern der Stellung das Schlüsselblatt zu
verwenden.
Für Informationen zum Schlüsselblatt siehe
S. 40. (Es können auch andere Gegenstände
mit Schlüsselform verwendet werden.)
2
2
G017724
ACHTUNG
Wenn der Transponderschlüssel in Zünd-
stellung II oder III gedreht wird, wird ca.
6 Sekunden lang das Airbag-Warnsymbol
im Kombinationsinstrument angezeigt
(siehe S. 14).
Anschließend leuchtet die Anzeige in der
Dachkonsole auf, die den korrekten Status
des Beifahrerairbags anzeigt. Für weitere
Informationen über die verschiedenen
Zündstellungen siehe S. 65.
G017800
WARNUNG
Durch die Nichtbeachtung der obigen Hin-
weise kann das Leben der Fahrzeuginsas-
sen gefährdet werden.
WARNUNG
Wenn das Fahrzeug mit Beifahrerairbag,
aber nicht mit Schalter (PACOS, Passenger
Airbag Cut Off Switch) ausgestattet ist, ist
der Airbag immer aktiviert.
Seite: 19
01 Sicherheit
19
Sicherheit im Innenraum 01
Schalter – PACOS
Position des Schalters
Der Airbag ist aktiviert. Wenn der Schalter
in dieser Stellung steht, können Personen
mit einer Körpergröße übe 140 cm auf
dem Beifahrersitz sitzen, jedoch niemals
Kinder in einem Kindersitz oder auf einem
Sitzkissen.
Der Airbag ist deaktiviert. Wenn der Schal-
ter in dieser Stellung steht, kann ein Kind
in einem Kindersitz oder auf einem Sitzkis-
sen auf dem Beifahrersitz sitzen, jedoch
keine Personen mit einer Körpergröße
über 140 cm.
WARNUNG
Lassen Sie Kinder niemals in einem Kinder-
sitz oder auf einem Sitzkissen auf dem Bei-
fahrersitz sitzen, wenn der Airbag aktiviert
und das Symbol in der Dachkonsole einge-
schaltet ist. Die Nichtbeachtung dieses Hin-
weises kann das Leben des Kindes
gefährden.
WARNUNG
Niemanden auf dem Beifahrersitz sitzen
lassen, wenn die Mitteilung in der Dachkon-
sole (siehe S. 18) anzeigt, dass der Airbag
deaktiviert ist, während gleichzeitig das
Warnsymbol für das Airbag-System im
Kombinationsinstrument angezeigt wird.
Das deutet auf einen erheblichen Fehler hin.
Umgehend eine Volvo-Vertragswerkstatt
aufsuchen.
B
A
G019030
WARNUNG
Aktivierter Airbag (Beifahrersitz):
Kinder niemals im Kindersitz oder auf dem
Sitzkissen auf dem Beifahrersitz sitzen las-
sen, wenn der Airbag aktiviert ist. Dies gilt
für sämtliche Personen mit einer Körpergrö-
ße unter 140 cm.
Deaktivierter Airbag (Beifahrersitz):
Personen mit einer Körpergröße über
140 cm dürfen niemals auf dem Beifahrer-
sitz sitzen, wenn der Airbag deaktiviert ist.
Die Nichtbeachtung der obigen Aufforde-
rungen kann zu Lebensgefahr führen.
Seite: 20
01 Sicherheit
20
Sicherheit im Innenraum
01
Seitenairbag, SIPS-Airbag
Ein Großteil der Aufprallstärke wird von SIPS
(Side Impact Protection System) zu Trägern,
Säulen, Boden, Dach und anderen Teilen der
Fahrzeugkarosserie übertragen. Die Fahrer-
und Beifahrerseitenairbags schützen den
Brustkorb und den Hüftbereich und sind ein
wichtiger Bestandteil von SIPS. Das SIPS-
Airbag-System setzt sich aus zwei Hauptkom-
ponenten zusammen: Seitenairbag und Sen-
soren. Der Seitenairbag ist im Rückenlehnen-
rahmen des Vordersitzes eingebaut.
Kindersitz und Seitenairbag
Der Seitenairbag hat keinen negativen Einfluss
auf die schützenden Eigenschaften des Fahr-
zeugs in Bezug auf einen Kindersitz oder ein
Sitzkissen.
Ein Kindersitz/Sitzkissen kann auf dem Vor-
dersitz angebracht werden, wenn das Fahr-
zeug nicht mit einem aktivierten Beifahrerair-
bag ausgestattet ist. Für Informationen zur Ak-
tivierung/Deaktivierung des Airbags siehe
S. 18.
G020694
WARNUNG
Reparaturarbeiten dürfen ausschließlich
von Volvo-Vertragswerkstätten durchge-
führt werden.
Jeglicher Eingriff in das SIPS-System kann
zu fehlerhafter Funktion und schwerwiegen-
den Verletzungen führen.
WARNUNG
Im Bereich zwischen Sitzaußenseite und
Türverkleidung dürfen keinerlei Gegenstän-
de angebracht werden, da dieser Bereich
beim Auslösen des Seitenairbags betroffen
sein kann.
WARNUNG
Nur von Volvo genehmigte Bezüge verwen-
den. Andere Bezüge können die Funktion
der Seitenairbags beeinträchtigen.
WARNUNG
Die Seitenairbags sind eine Ergänzung zum
Sicherheitsgurt. Legen Sie immer den Si-
cherheitsgurt an!
Seite: 21
01 Sicherheit
21
Sicherheit im Innenraum 01
SIPS-Airbag
Fahrersitz, Linkslenker
Beifahrersitz, Linkslenker
Das SIPS-Airbag-System besteht aus Seiten-
airbags und Sensoren. Bei einem ausreichend
starken Aufprall reagieren die Sensoren und
der Seitenairbag wird aufgeblasen. Der Airbag
wird zwischen dem Insassen und der Türver-
kleidung aufgeblasen, so dass der Stoß für
den Insassen im Moment des Aufpralls ge-
dämpft wird. Wenn der Airbag beim Aufprall
zusammengedrückt wird, entweicht die Luft.
Der Seitenairbag wird normalerweise nur auf
der Aufprallseite aufgeblasen.
Aufkleber SIPS-Airbag
Airbag-Aufkleber SIPS an der Türsäule
Kopf-/Schulterairbag – IC
Der Kopf-/Schulterairbag IC (Inflatable Cur-
tain) ergänzt das vorhandene SIPS-System
und die SRS-Airbags. Der Kopf-/Schulterair-
bag ist im Dachhimmel entlang den Seiten des
Fahrzeugs verborgen. Er schützt die Insassen
auf sämtlichen Außenplätzen des Fahrzeugs.
Bei einem ausreichend starken Aufprall rea-
gieren Sensoren und der Kopf-/Schulterairbag
wird aufgeblasen. Der Kopf-/Schulterairbag
verhindert, dass der Kopf von Fahrer oder Bei-
fahrer im Falle eines Aufpralls gegen die In-
nenseite des Fahrzeugs stößt.
G021015
G021016
G021059
G020665
Seite: 22
01 Sicherheit
22
Sicherheit im Innenraum
01
Schutz vor Schleudertrauma – WHIPS Das WHIPS-System (Whiplash Protection
System) besteht aus energieaufnehmenden
Rückenlehnen und speziell für das System
entwickelten Kopfstützen an den Vordersit-
zen. Das System wird bei einem Heckaufprall
aktiviert, wobei Aufprallwinkel, Geschwindig-
keit und Eigenschaften des auffahrenden
Fahrzeugs ausschlaggebend sind.
Eigenschaften des Sitzes
Bei der Aktivierung des WHIPS-Systems klap-
pen die Rückenlehnen der Vordersitze zu-
rück, um die Sitzposition des Fahrers und des
Beifahrers auf den Vordersitzen zu ändern. Auf
diese Weise wird die Gefahr eines Schleuder-
traumas verringert.
WARNUNG
Keine schwereren Gegenstände an den
Griffen an der Decke aufhängen oder befes-
tigen. Der Haken ist nur zum Aufhängen von
leichten Jacken vorgesehen (und nicht für
schwere Gegenstände wie beispielsweise
Regenschirme).
Keinerlei Gegenstände an den Dachhimmel,
die Türsäulen oder die Seitenverkleidungen
schrauben oder montieren. Die beabsich-
tigte Schutzwirkung kann anderenfalls ver-
loren gehen. In diesen Bereichen dürfen nur
von Volvo genehmigte Originalteile montiert
werden.
WARNUNG
Das Fahrzeug darf nicht höher als 50 mm
unter die Oberkante der Seitenfenster bela-
den werden. Anderenfalls kann die
Schutzwirkung des im Dachhimmel verbor-
genen Kopf-/Schulterairbags ausbleiben.
WARNUNG
Der Kopf-/Schulterairbag ist eine Ergän-
zung zum Sicherheitsgurt.
Legen Sie immer den Sicherheitsgurt an!
18
WARNUNG
Das WHIPS-System ist eine Ergänzung zum
Sicherheitsgurt. Legen Sie immer den Si-
cherheitsgurt an!
WARNUNG
Niemals selbst Änderungen oder Reparatu-
ren am Sitz oder am WHIPS-System vor-
nehmen. An eine Volvo-Vertragswerkstatt
wenden.
Seite: 23
01 Sicherheit
23
Sicherheit im Innenraum 01
WHIPS-System und Kindersitz/
Sitzkissen
Das WHIPS-System hat keinen negativen Ein-
fluss auf die schützenden Eigenschaften des
Kindersitzes oder des Sitzkissens.
Richtige Sitzstellung
Den besten Schutz haben Fahrer und Beifah-
rer, wenn sie in der Mitte des Sitzes sitzen und
den geringstmöglichen Abstand zwischen
Kopfstütze und Kopf haben.
Nicht die Funktion des WHIPS-Systems
blockieren!
WARNUNG
Wenn der Sitz großen Belastungen ausge-
setzt worden ist, z. B. bei einem Heckauf-
prall, muss das WHIPS-System in einer
Volvo-Vertragswerkstatt überprüft werden.
Selbst wenn der Sitz unbeschädigt scheint,
können Teile des WHIPS-Systems ihre
Schutzeigenschaften verloren haben. Das
System auch nach einem leichten Heckauf-
prall durch eine Volvo-Vertragswerkstatt
überprüfen lassen.
WARNUNG
Kein kastenähnliches Ladegut so platzie-
ren, dass es zwischen dem Sitzpolster im
Fond und der Rückenlehne des Vordersit-
zes eingeklemmt ist. Immer sicherstellen,
dass die Funktion des WHIPS-Systems
nicht blockiert wird.
G021842
WARNUNG
Wenn eine Rückenlehne im Fond umge-
klappt ist, muss der entsprechende Vorder-
sitz nach vorn geschoben werden, so dass
dieser keinen Kontakt mit der umgeklapp-
ten Rückenlehne hat.
G018567
Seite: 24
01 Sicherheit
24
Sicherheit im Innenraum
01
Wann werden die Systeme aktiviert?
Wenn die Airbags ausgelöst wurden, emp-
fiehlt Volvo Folgendes:
• Das Fahrzeug in eine Volvo-Vertragswerk-
statt überführen. Nicht mit ausgelösten Air-
bags fahren.
• Eine Volvo-Vertragswerkstatt den Aus-
tausch von Komponenten im Sicherheits-
system des Fahrzeugs vornehmen lassen.
• Immer einen Arzt aufsuchen.
System Aktivierung
Gurtstraffer Vordersitz Bei einem Frontal- und/oder Seiten- und/oder Heckaufprall.
Gurtstraffer Rücksitz Bei einem Frontalaufprall.
Airbags SRS Bei einem Frontalaufprall1
.
Seitenairbags SIPS Bei einem Seitenaufprall1
.
Kopf-/Schulterairbag IC Bei einem Seitenaufprall1.
Schutz vor Schleudertrauma WHIPS Bei einem Heckaufprall.
1
Das Fahrzeug kann bei einem Aufprall stark deformiert werden, ohne dass die Airbags auslösen. Verschiedene Faktoren, wie z. B. Steifigkeit und Gewicht des
Aufprallgegenstands, Geschwindigkeit des Fahrzeugs, Aufprallwinkel u. v. m. haben einen Einfluss darauf, in welchem Umfang die verschiedenen Sicherheitssysteme
des Fahrzeugs aktiviert werden.
ACHTUNG
SRS-, SIPS-, IC- und Gurtsystem werden
bei einem Aufprall nur einmal aktiviert.
WARNUNG
Das Steuergerät des Airbagsystems befin-
det sich in der Mittelkonsole. Die Batterie-
kabel lösen, falls die Mittelkonsole mit
Wasser oder einer anderen Flüssigkeit
überschüttet worden sein sollte. Nicht ver-
suchen, das Fahrzeug zu starten, da die Air-
bags ausgelöst werden könnten. Das
Fahrzeug in eine Volvo-Vertragswerkstatt
überführen.
WARNUNG
Niemals mit ausgelösten Airbags fahren.
Die ausgelösten Airbags können die Len-
kung des Fahrzeugs erschweren. Auch an-
dere Sicherheitssysteme können
beschädigt sein. Der beim Auslösen der Air-
bags auftretende Rauch und Staub kann bei
längerem Kontakt zu Haut- und Augenrei-
zungen führen. Bei Beschwerden mit kal-
tem Wasser waschen. Das schnelle
Auslösen der Airbags kann auch, bedingt
durch das Material der Airbags, zu Schürf-
wunden und Verbrennungsverletzungen
führen.
Seite: 25
01 Sicherheit
25
Sicherheitsmodus 01
Sicherheitsmodus
Wenn das Fahrzeug einem Aufprall ausgesetzt
war, kann der Text Sicherheitsmodus Siehe
Handbuch im Informationsdisplay erschei-
nen. Dies bedeutet, dass die Funktion des
Fahrzeugs eingeschränkt ist. Der Sicherheits-
modus ist ein Sicherheitsmerkmal, das wirk-
sam wird, wenn der Aufprall eine wichtige
Funktion im Fahrzeug beschädigt haben
könnte, z. B. die Kraftstoffleitungen, Sensoren
für eines der Sicherheitssysteme oder die
Bremsanlage.
Startversuch
Zuerst überprüfen, dass kein Kraftstoff aus
dem Fahrzeug ausgetreten ist. Es darf kein
Kraftstoffgeruch vorhanden sein.
Wenn alles normal aussieht und sichergestellt
wurde, dass keine Kraftstofflecks am Fahr-
zeug vorkommen, versuchen, das Fahrzeug
anzulassen.
Zunächst den Transponderschlüssel abzie-
hen und erneut einsetzen. Die Fahrzeugelek-
tronik versucht dann, sich auf den normalen
Status zurückzustellen. Dann versuchen, das
Fahrzeug zu starten. Wenn weiterhin Sicher-
heitsmodus im Display angezeigt wird, darf
das Fahrzeug nicht gefahren oder abge-
schleppt werden. Verborgene Schäden kön-
nen während der Fahrt dazu führen, dass das
Fahrzeug nicht mehr manövriert werden kann,
selbst wenn es fahrtüchtig erscheint.
Fahrzeug bewegen
Wenn Normal mode angezeigt wird, nach-
dem der Sicherheitsmodus zurückgesetzt
wurde, kann das Fahrzeug vorsichtig aus sei-
ner gegenwärtigen gefährlichen Lage bewegt
werden. Das Fahrzeug nicht weiter als unbe-
dingt notwendig bewegen.
G021062
WARNUNG
Niemals versuchen, das Fahrzeug selbst zu
reparieren oder die Elektronik zurückzustel-
len, wenn sich das Fahrzeug im Sicherheits-
modus befunden hat. Dies könnte zu
Verletzungen führen oder dazu, dass das
Fahrzeug nicht normal funktioniert. Immer
eine Volvo-Vertragswerkstatt die Kontrolle
und das Zurückstellen des Fahrzeugs zum
normalen Status vornehmen lassen, nach-
dem Sicherheitsmodus angezeigt wurde.
WARNUNG
Unter keinen Umständen versuchen, das
Fahrzeug erneut zu starten, wenn bei Anzei-
ge der Mitteilung Sicherheitsmodus Kraft-
stoffgeruch vorhanden ist. Sofort das
Fahrzeug verlassen.
WARNUNG
Das Fahrzeug darf nicht abgeschleppt wer-
den, wenn es in den Sicherheitsmodus ver-
setzt wurde. Es muss in eine Volvo-
Vertragswerkstatt transportiert werden.
Seite: 26
01 Sicherheit
26
Kindersicherheit
01
Kinder müssen gut und sicher sitzen
Die Platzierung des Kindes im Fahrzeug und
die benötigte Ausrüstung ist abhängig von
Gewicht und Größe des Kindes zu wählen. Für
weitere Informationen siehe S. 28.
Kinder aller Altersgruppen und Körpergrößen
müssen immer korrekt im Fahrzeug ange-
schnallt sein. Niemals ein Kind auf dem Schoß
eines Insassen mitfahren lassen.
Die Kindersicherheitsprodukte von Volvo sind
speziell auf Ihr Fahrzeug abgestimmt. Der Ge-
brauch von Originalprodukten von Volvo gibt
die besten Voraussetzungen dafür, dass die
Befestigungspunkte und Befestigungsvorrich-
tungen korrekt sitzen und ausreichend stark
sind.
Kindersitze
Kindersitze und Airbags sind nicht miteinander
vereinbar!
Volvo bietet Produkte für die Kindersicherheit,
die speziell von Volvo für Ihr Fahrzeug entwi-
ckelt und erprobt wurden.
Den Haltegurt des Kindersitzes nicht an der
Stange für die Höhenverstellung des Sitzes,
an Federn oder an Schienen und Trägern un-
ter dem Sitz befestigen. Scharfe Kanten kön-
nen die Haltegurte beschädigen. Die Rücken-
lehne des Kindersitzes am Armaturenbrett ab-
stützen. Dies gilt für Fahrzeuge, die keinen
Beifahrerairbag haben oder bei denen der
Airbag deaktiviert ist.
Platzierung von Kindersitzen
Folgendes kann verwendet werden:
• Ein Kindersitz/Sitzkissen auf dem Beifah-
rersitz, wenn das Fahrzeug nicht über einen
aktivierten Beifahrerairbag verfügt.
• Ein rückwärts gewandter und an der Rü-
ckenlehne des Vordersitzes abgestützter
Kindersitz auf dem Rücksitz.
Das Kind immer auf den Rücksitz setzen,
wenn der Beifahrerairbag aktiviert ist. Wenn
der Airbag ausgelöst wird, kann ein Kind, das
auf dem Beifahrersitz sitzt, ernsthaft verletzt
werden.
ACHTUNG
Regelungen, wo Kinder im Fahrzeug sitzen
dürfen, variieren von Land zu Land.
ACHTUNG
Sollten Probleme beim Einbau eines Pro-
dukts für die Kindersicherheit auftreten, an
den betreffenden Hersteller wenden, um
eine genauere Montageanleitung anzufor-
dern.
ACHTUNG
Bei der Verwendung von Kindersicherheits-
produkten unbedingt die den Produkten
beiliegende Montageanleitung aufmerksam
durchlesen.
G020739
WARNUNG
Kinder niemals im Kindersitz oder auf dem
Sitzkissen auf dem Beifahrersitz sitzen las-
sen, wenn der Airbag (SRS) aktiviert ist.
Personen mit einer Körpergröße unter
140 cm dürfen niemals auf dem Beifahrer-
sitz sitzen, wenn der Airbag (SRS) aktiviert
ist.
Durch die Nichtbeachtung der obigen Hin-
weise kann das Leben des Kindes gefähr-
det werden.
Seite: 27
01 Sicherheit
27
Kindersicherheit 01
Aufkleber Airbag
Aufkleber an der Schmalseite des Armaturen-
bretts auf der Beifahrerseite
Aufkleber an der Schmalseite des Armaturen-
bretts auf der Beifahrerseite (nur Australien)
WARNUNG
Sitzkissen/Kindersitze mit Stahlbügeln oder
andere Konstruktionen, die an der Entriege-
lungstaste des Gurtschlosses anliegen kön-
nen, dürfen nicht verwendet werden, da
diese eine unbeabsichtigte Öffnung des
Gurtschlosses herbeiführen können.
Der obere Teil des Kindersitzes darf nicht
gegen die Windschutzscheibe lehnen.
Seite: 28
01 Sicherheit
28
Kindersicherheit
01
Empfohlene Kindersitze
Zur Montage anderer Kindersitze muss Ihr Fahrzeug in der beiliegenden Fahrzeugliste des Herstellers aufgeführt sein oder eine Universalzulassung gemäß
ECE R44 besitzen.
Gewicht/Alter Vordersitz Äußerer Sitzplatz Fond Mittlerer Sitzplatz Fond
Gruppe 0
max. 10 kg
(0–9 Monate)
Gruppe 0+
max. 13 kg
Volvo-Kindersitz – rückwärts gewandter
Kindersitz, Befestigung mit Sicher-
heitsgurt des Fahrzeugs und Haltegurt.
Typengenehmigung: E5 03135
Volvo-Kindersitz – rückwärts gewandter
Kindersitz, Befestigung mit Sicher-
heitsgurt des Fahrzeugs, Haltegurt und
Stützbein.
Typengenehmigung: E5 03135
Volvo-Kindersitz – rückwärts gewandter
Kindersitz, Befestigung mit Sicher-
heitsgurt des Fahrzeugs, Haltegurt und
Stützbein.
Typengenehmigung: E5 03135
Britax Baby Safe Plus – rückwärts
gewandter Kindersitz, Befestigung mit
ISOFIX-Befestigungssystem.
Typengenehmigung: E1 03301146
Britax Baby Safe Plus – rückwärts
gewandter Kindersitz, Befestigung mit
ISOFIX-Befestigungssystem.
Typengenehmigung: E1 03301146
Britax Baby Safe Plus – rückwärts
gewandter Kindersitz, Befestigung mit
Sicherheitsgurt des Fahrzeugs.
Typengenehmigung: E1 03301146
Gruppe 1
9–18 kg
(9–36 Monate)
Volvo-Kindersitz – rückwärts gewandter
Kindersitz, Befestigung mit Sicher-
heitsgurt des Fahrzeugs und Haltegurt.
Typengenehmigung: E5 03135
Volvo-Kindersitz – rückwärts gewandter
Kindersitz, Befestigung mit Sicher-
heitsgurt des Fahrzeugs, Haltegurt und
Stützbein.
Typengenehmigung: E5 03135
Volvo-Kindersitz – rückwärts gewandter
Kindersitz, Befestigung mit Sicher-
heitsgurt des Fahrzeugs, Haltegurt und
Stützbein.
Typengenehmigung: E5 03135
Britax Freeway – rückwärts gewandter
Kindersitz, Befestigung mit ISOFIX-Befes-
tigungssystem und Haltegurt.
Typengenehmigung: E5 03171
Britax Freeway – rückwärts gewandter
Kindersitz, Befestigung mit ISOFIX-Befes-
tigungssystem und Haltegurt.
Typengenehmigung: E5 03171
Gruppe 2/3
15 – 36 kg
(3–12 Jahre)
Volvo-Sitzkissen – mit oder ohne Rücken-
lehne.
Typengenehmigung: E5 03139
Volvo-Sitzkissen – mit oder ohne Rücken-
lehne.
Typengenehmigung: E5 03139
Volvo-Sitzkissen – mit oder ohne Rücken-
lehne.
Typengenehmigung: E5 03139
Integriertes Volvo-Sitzkissen - optional ab
Werk erhältlich.
Typengenehmigung: E5 03140
Seite: 29
01 Sicherheit
29
Kindersicherheit 01
ISOFIX-Befestigungssystem für
Kindersitze
Die Befestigungspunkte für das ISOFIX-
Befestigungssystem sind hinter dem unteren
Teil der Rückenlehne im Fond, in den äußeren
Sitzplätzen, verborgen.
Die Anordnung der Befestigungspunkte ist
durch Symbole auf dem Bezug der Rücken-
lehne gekennzeichnet (siehe Abbildung oben).
Um die Befestigungspunkte zu erreichen, das
Sitzpolster des Sitzplatzes herunterdrücken.
Bei der Befestigung eines Kindersitzes an den
ISOFIX-Befestigungspunkten stets die Monta-
geanleitungen des Herstellers befolgen.
Größenklassen
Kindersitze sind – genau wie Fahrzeuge – un-
terschiedlich groß. Aus diesem Grund können
nicht alle Kindersitze auf allen Sitzplätzen in
sämtlichen Fahrzeugmodellen montiert wer-
den.
Für Kindersitze mit ISOFIX-Befestigungssys-
tem hat man daher eine Größenklassenklassi-
fizierung eingeführt, die dem Fahrer bei der
Wahl des richtigen Kindersitzes helfen (siehe
Tabelle unten).
ACHTUNG
Das ISOFIX-Befestigungssystem ist Zube-
hörausrüstung am Beifahrersitz.
G021064
Größen-
klasse
Beschreibung
A Volle Größe, vorwärts gerich-
teter Kindersitz
B Reduzierte Größe (Alt. 1),
vorwärts gerichteter Kindersitz
B1 Reduzierte Größe (Alt. 2),
vorwärts gerichteter Kindersitz
C Volle Größe, rückwärts gerich-
teter Kindersitz
D Reduzierte Größe, rückwärts
gerichteter Kindersitz
E Rückwärts gerichteter Babysitz
F Quer gestellter Babysitz, links
G Quer gestellter Babysitz, rechts
WARNUNG
Das Kind niemals auf dem Beifahrersitz sit-
zen lassen, wenn das Fahrzeug mit einem
aktivierten Airbag ausgerüstet ist.
WARNUNG
Das Kind niemals auf dem Beifahrersitz sit-
zen lassen, wenn das Fahrzeug mit einem
aktivierten Airbag ausgerüstet ist.
ACHTUNG
Wenn ein ISOFIX-Kindersitz keine Größen-
klassifizierung hat, muss das Fahrzeug in
der Fahrzeugliste des Kindersitzes aufge-
führt sein.
ACHTUNG
Wenden Sie sich für Empfehlungen von Vol-
vo in Bezug auf ISOFIX-Kindersitze an einen
Volvo-Händler.
Seite: 30
01 Sicherheit
30
Kindersicherheit
01
Obere Befestigungspunkte für
Kindersitze
Das Fahrzeug ist mit oberen Befestigungs-
punkten für Kindersitze ausgerüstet. Die Be-
festigungspunkte befinden sich unter Kunst-
stoffabdeckungen an der Hutablage. Die
Kunststoffabdeckungen beiseite drücken, um
die Befestigungspunkte zu erreichen.
In Fahrzeugen mit umklappbaren Kopfstützen
an den Außenplätzen sollten die Kopfstützen
zur Erleichterung des Einbaus umgeklappt
werden.
Die oberen Befestigungspunkte sind haupt-
sächlich für vorwärts gerichtete Kindersitze
vorgesehen. Volvo empfiehlt, kleine Kinder so
lange wie möglich in rückwärts gerichteten
Kindersitzen sitzen zu lassen.
Ausführlichere Informationen, wie der Kinder-
sitz in den oberen Befestigungspunkten fest-
gezurrt wird, sind den Anweisungen des Sitz-
herstellers zu entnehmen.
Integriertes Sitzkissen*
Das integrierte Sitzkissen von Volvo auf dem
mittleren Sitzplatz im Fond ist speziell für die
Sicherheit von Kindern konstruiert. In Verbin-
dung mit dem regulären Sicherheitsgurt ist
das Sitzkissen für Kinder mit einem Körperge-
wicht zwischen 15 und 36 kg zugelassen. Vor
der Fahrt zu kontrollieren:
• Der Sicherheitsgurt liegt straff am Körper
des Kindes an und ist nicht verdreht.
• Der Sicherheitsgurt berührt nicht den Hals
des Kindes oder liegt unterhalb der Schul-
ter (siehe Abbildung).
• Der Hüftteil des Sicherheitsgurtes sitzt
niedrig über dem Becken, um optimalen
Schutz zu gewährleisten.
• Die Kopfstütze ist auf die Größe des Kindes
eingestellt.
G021068
WARNUNG
Die Haltegurte des Kindersitzes sind stets
unter den hinteren Kopfstützen zu verlegen,
bevor sie am Befestigungspunkt befestigt
werden.
G021069
Seite: 31
01 Sicherheit
31
Kindersicherheit 01
Sitzkissen ausklappen Das Sitzkissen ausklappen.
Das Klettband lösen.
Den oberen Teil wieder hochklappen.
1
G021070
2
G021071
3
G021072
WARNUNG
Reparatur- oder Austauscharbeiten dürfen
ausschließlich von Volvo-Vertragswerkstät-
ten durchgeführt werden. Keine Änderun-
gen oder Ergänzungen am Sitzkissen
vornehmen. Wenn ein integriertes Sitzkis-
sen starker Belastung ausgesetzt wurde,
wie z. B. bei einem Unfall, muss das gesam-
te Sitzkissen ausgetauscht werden. Selbst
wenn das Sitzkissen unbeschädigt scheint,
kann er einen Teil seiner Schutzeigenschaf-
ten verloren haben. Das Sitzkissen eben-
falls austauschen lassen, wenn es
verschlissen ist.
Seite: 32
01 Sicherheit
32
Kindersicherheit
01
Sitzkissen einklappen Den oberen Teil herunterklappen.
Das Klettband befestigen.
Das Sitzkissen in die Sitzlehne einklappen.
Kindersicherung Fondtüren
Die Bedienelemente zur Betätigung der Fens-
terheber der Fondtüren und die Öffnungsgriffe
der Fondtüren können vor einem Öffnen von
innen gesperrt werden. Für weitere Informatio-
nen siehe S. 48.
1
G021074
2
G021075
3
G021076
ACHTUNG
Vor dem Einklappen darauf achten, dass
beide Teile des Sitzkissens mit dem Klett-
band gesichert sind. Anderenfalls kann der
obere Teil in der Rücksitzlehne beim Aus-
klappen des Sitzkissens verklemmen.
Seite: 33
01 Sicherheit
33
01
Seite: 34
34
Transponderschlüssel/Schlüsselblatt .......................................................36
Geheimverriegelung* ................................................................................41
Batteriewechsel Transponderschlüssel/PCC* ..........................................42
Keyless Drive* ..........................................................................................43
Verriegelung/Entriegelung ........................................................................45
Kindersicherung .......................................................................................48
Alarmanlage* ............................................................................................50
Seite: 36
02 Schlösser und Alarmanlage
36
Transponderschlüssel/Schlüsselblatt
02
Allgemeines
Das Fahrzeug wird mit zwei Transponder-
schlüsseln oder PCC (Personal Car Communi-
cator) geliefert. Diese werden zum Anlassen
des Motors sowie zur Ver- und Entriegelung
verwendet.
Weitere Transponderschlüssel können nach-
bestellt werden – für ein und dasselbe Fahr-
zeug können bis zu sechs Schlüssel program-
miert und verwendet werden.
Der PCC hat im Vergleich zum Transponder-
schlüssel erweiterte Funktionen. In diesem
Kapitel wird nur der Transponderschlüssel er-
wähnt, selbst wenn Funktionen beschrieben
werden, die es sowohl im PCC als auch im
Transponderschlüssel gibt.
Abnehmbares Schlüsselblatt
Im Transponderschlüssel befindet sich ein
abnehmbares Schlüsselblatt aus Metall zur
mechanischen Verriegelung/Entriegelung der
Fahrertür, des Handschuhfachs und des Kof-
ferraumdeckels (Geheimverriegelung).
Für die Funktionen des Schlüsselblatts siehe
S. 40.
Zur Geheimverriegelung siehe S. 41.
Volvo-Vertragswerkstätten verfügen über den
einzigartigen Code des Schlüsselblatts und
können neue Schlüsselblätter bestellen.
Verlust des Transponderschlüssels
Bei Verlust eines Transponderschlüssels kann
ein neuer bei einer Volvo-Vertragswerkstatt
bestellt werden. Die verbleibenden Transpon-
derschlüssel müssen dann zu einer Volvo-Ver-
tragswerkstatt gebracht werden. Als vorbeu-
gende Diebstahlschutzmaßnahme wird der
Code des verloren gegangenen Transponder-
schlüssels aus dem System gelöscht.
Die aktuell im Fahrzeug registrierte Anzahl der
Schlüssel kann unter Autoeinstellungen
Auto-Schlüsselspeicher Anzahl der
Schlüssel kontrolliert werden. Zur Beschrei-
bung des Menüsystems siehe S. 102.
Schlüsselspeicher – Außenspiegel und
Fahrersitz*
Die Einstellungen werden automatisch mit
dem jeweiligen Transponderschlüssel ver-
knüpft, siehe S. 67 und 84.
Die Funktion kann aktiviert/deaktiviert werden
unter Autoeinstellungen Auto-
Schlüsselspeicher Sitz- & Spiegelpositi-
onen. Zur Beschreibung des Menüsystems
siehe S. 102.
Für Fahrzeuge mit „Keyless Drive“-Funktion
siehe S. 44.
Anzeige bei Verriegelung/Entriegelung
Wenn das Fahrzeug mit dem Transponder-
schlüssel verriegelt oder entriegelt wird, wird
durch Blinksignale der Fahrzeugsblinker ange-
zeigt, dass die Verriegelung/Entriegelung kor-
rekt ausgeführt wurde.
• Verriegelung: ein Blinksignal
• Entriegelung: zwei Blinksignale
Bei der Verriegelung erfolgt die Anzeige nur,
wenn alle Schlösser verriegelt wurden, nach-
dem die Türen geschlossen wurden.
Die Funktion kann aktiviert/deaktiviert werden
unter Autoeinstellungen Beleuchtung
Bestätig.licht bei Verr. bzw. Autoeinstellun-
gen Beleuchtung Bestätig.licht bei
Öff.
Zur Beschreibung des Menüsystems siehe
S. 102.
Elektronische Wegfahrsperre
Jeder Transponderschlüssel hat einen einma-
ligen Code. Das Fahrzeug wird nur mit dem
WARNUNG
Wenn sich Kinder im Fahrzeug befinden:
Daran denken, stets den Strom zu den
Schlössern, Fensterhebern und zum Schie-
bedach zu unterbrechen. Dazu beim Verlas-
sen des Fahrzeugs immer den
Transponderschlüssel abziehen.
Seite: 37
02 Schlösser und Alarmanlage
37
Transponderschlüssel/Schlüsselblatt
02
richtigen Transponderschlüssel mit dem kor-
rekten Code gestartet.
Folgende Fehlermitteillungen im Informations-
display (im Kombinationsinstrument) hängen
mit der elektronischen Wegfahrsperre zusam-
men:
Zum Starten des Fahrzeugs siehe S. 88.
Schwache Batterie im
Transponderschlüssel
Die Batterien sollten ausgewechselt werden,
wenn:
• das Informationssymbol aufleuchtet und
Schlüssel Batterie niedrig im Display
erscheint und/oder:
• die Schlösser wiederholt nicht auf Signale
des Transponderschlüssels innerhalb von
20 m reagieren.
Zum Auswechseln der Batterie siehe S. 42.
Funktionen
Transponderschlüssel
PCC* (Personal Car Communicator)
Verriegelung
Entriegelung
Automatische Beleuchtung
Kofferraumdeckel
Panikfunktion
Durchlüftungsfunktion (Global
Opening)
Ein langer Druck (mindestens 4 Sekunden) auf
Taste oder öffnet bzw. schließt alle
Scheiben (schließt auch das offene Schiebe-
dach).
Mitteilung Bedeutung
Fehler Schlüssel
Schlüssel erneut
einsetzen
Fehler beim Lesen des
Transponderschlüssels
während des Starts.
Erneut versuchen, das
Fahrzeug zu starten.
Schlüssel
nicht gefunden
Gilt nur für die Keyless-
Drive-Funktion des
PCC. Fehler beim Able-
sen des PCC beim
Start. Erneut versu-
chen, das Fahrzeug zu
starten.
Wegfahrsperre
Siehe Handbuch
Fehler an der Transpon-
derschlüsselfunktion
während des Starts. An
eine Volvo-Vertrags-
werkstatt wenden.
1
3
2
4
5
G021078
1
3
2
4
5
G021079
Seite: 38
02 Schlösser und Alarmanlage
38
Transponderschlüssel/Schlüsselblatt
02
Die Funktion kann beispielsweise verwendet
werden, um das Fahrzeug schnell bei hohen
Außentemperaturen zu entlüften.
Funktionstasten
Verriegelung – Verriegelt die Türen und den
Kofferraumdeckel, während gleichzeitig die
Alarmanlage aktiviert wird.
Entriegelung – Entriegelt die Türen und den
Kofferraumdeckel, während gleichzeitig die
Alarmanlage deaktiviert wird.
Die Funktion kann von der gleichzeitigen Ent-
riegelung sämtlicher Türen auf das Öffnen der
Fahrertür nach einem Tastendruck und das
Öffnen der restlichen Türen nach einem weite-
ren Tastendruck (innerhalb von 10 Sekunden)
geändert werden.
Die Funktion wird unter Autoeinstellun-
gen Verriegelung Türen entriegeln
geändert. Zur Beschreibung des Menüsys-
tems siehe S. 102.
Automat. Beleuchtung – Wird verwendet, um
die Fahrzeugbeleuchtung von weitem einzu-
schalten. Für weitere Informationen siehe
S. 76.
Kofferraumdeckel – Entriegelt nur den Kof-
ferraumdeckel (ohne ihn zu öffnen). Für wei-
tere Informationen siehe S. 46.
Panikfunktion – Dient im Notfall dazu, die
Aufmerksamkeit der Umgebung zu wecken.
Wenn die rote Taste mindestens 3 Sekunden
lang bzw. zweimal innerhalb von 3 Sekunden
gedrückt wird, werden Blinker und Signalhorn
des Fahrzeugs aktiviert.
Diese Funktion kann mit derselben Taste
deaktiviert werden, nachdem sie mindestens
5 Sekunden aktiviert war. Ansonsten wird die
Funktion nach 2 Minuten und 45 Sekunden
ausgeschaltet.
Reichweite
Der Transponderschlüssel hat eine Reichweite
von bis zu 20 m vom Fahrzeug.
Einmalige Funktionen PCC*
Informationstaste
Anzeigelampen
Mit Hilfe der Informationstaste sind über
die Blinker bestimmte Informationen vom
Fahrzeug erhältlich.
Benutzung der Informationstaste
1. Auf die Informationstaste drücken.
2. Sämtliche Anzeigelampen blinken
ca. 7 Sekunden lang und die Beleuch-
tung des PCC leuchtet auf.
Dadurch wird angezeigt, dass die Infor-
mation vom Fahrzeug abgelesen wird.
Wenn in diesem Zeitraum eine der ande-
ren Tasten gedrückt wird, wird der Able-
sevorgang unterbrochen.
WARNUNG
Stellen Sie stets sicher, dass die Hände von
Personen beim Schließen des Schiebe-
dachs und der Scheiben mit dem Transpon-
derschlüssel nicht eingeklemmt werden.
ACHTUNG
Die Transponderschlüsselfunktionen kön-
nen durch Radiowellen, Gebäude, topogra-
phische Verhältnisse usw. gestört werden.
Das Fahrzeug kann immer mit dem Schlüs-
selblatt verriegelt/entriegelt werden, siehe
S. 40.
2
2
1
2
G021080
Seite: 39
02 Schlösser und Alarmanlage
39
Transponderschlüssel/Schlüsselblatt
02
Die Blinker liefern Informationen gemäß
der folgenden Abbildung.
Grünes, anhaltendes Licht: Das Fahrzeug
ist verriegelt.
Gelbes, anhaltendes Licht: Das Fahrzeug
ist nicht verriegelt.
Rotes, anhaltendes Licht: Die Alarmanlage
wurde ausgelöst.
Rotes Licht, das abwechselnd in den bei-
den Anzeigelampen aufleuchtet: Zeigt mit
Hilfe des HBS (Heart Beat Sensor) an,
dass sich eine Person im Fahrzeug befin-
den kann. Die Anzeige erscheint nur, wenn
die Alarmanlage ausgelöst wurde.
Reichweite
Die Verriegelungsfunktionen des PCC haben
eine Reichweite von bis zu 20 m vom Fahr-
zeug.
Die automatische Beleuchtung, die Panikfunk-
tion und die Funktionen, die über die Informa-
tionstaste gesteuert werden, haben eine
Reichweite von bis zu 100 m vom Fahrzeug.
Außerhalb der Reichweite des PCC
Ist das PCC zu weit vom Fahrzeug entfernt,
um die Informationen ablesen zu können, wird
der letzte Status angezeigt, in dem sich das
Fahrzeug befand. Die Beleuchtung des PCC
leuchtet in diesem Fall nicht auf.
Der PCC, der zuletzt zur Verriegelung/Entrie-
gelung verwendet wurde, zeigt den korrekten
Status an.
Heart Beat Sensor
Die Funktion wird mit Hilfe eines HBS
(Heart Beat Sensor) ermöglicht. HBS ist eine
Ergänzung der Alarmanlage des Fahrzeugs
und zeigt von weitem an, dass sich eine Per-
son im Fahrzeug befinden kann. Die Anzeige
erscheint nur, wenn die Alarmanlage ausge-
löst wurde.
Der HBS erfasst den Herzschlag einer Person,
der auf die Fahrzeugkarosserie übertragen
wird. Aus diesem Grund kann eine Umgebung
mit viel Lärm oder Vibrationen dazu beitragen,
dass die Funktion des HBS gestört wird.
Keyless Drive
Siehe S. 43.
ACHTUNG
Wenn bei der Verwendung der Informati-
onstaste wiederholt und an unterschiedli-
chen Stellen keine Anzeigelampe leuchtet
(sowie nach 7 Sekunden und nach Auf-
leuchten der Beleuchtung des PCC), an
eine Volvo-Vertragswerkstatt wenden.
1 2
3 4
G021081
ACHTUNG
Die Funktion der Informationstaste kann
durch Radiowellen, Gebäude, topographi-
sche Verhältnisse usw. gestört werden.
ACHTUNG
Wenn bei der Verwendung der Informati-
onstaste keine Anzeigelampe aufleuchtet,
kann dies darauf zurückzuführen sein, dass
die letzte Kommunikation zwischen dem
PCC und dem Fahrzeug durch Radiowellen,
Gebäude, topographische Verhältnisse
usw. gestört wurde.
Seite: 40
02 Schlösser und Alarmanlage
40
Transponderschlüssel/Schlüsselblatt
02
Abnehmbares Schlüsselblatt
Mit dem abnehmbaren Schlüsselblatt des
Transponderschlüssels kann:
• die Fahrertür manuell geöffnet werden,
wenn die Zentralverriegelung nicht mit dem
Transponderschlüssel aktiviert wird,
• der Zugang zum Handschuhfach und zum
Kofferraum (Geheimverriegelung)1
gesperrt
werden, siehe S. 41,
• der Kofferraumdeckel manuell geöffnet
werden, wenn die Zentralverriegelung nicht
mit dem Transponderschlüssel aktiviert
wird, siehe S. 47.
Schlüsselblatt entfernen
Die federbelastete Sperre zur Seite ziehen
und gleichzeitig das Schlüsselblatt gerade
nach hinten ziehen.
Schlüsselblatt einsetzen
Das Schlüsselblatt wieder vorsichtig in den
Transponderschlüssel einsetzen, um es nicht
zu beschädigen.
1. Den Transponderschlüssel mit dem Schlitz
nach oben halten und das Schlüsselblatt in
den Schlitz stecken.
2. Leicht auf das Schlüsselblatt drücken.
Sobald das Schlüsselblatt eingerastet ist,
ist ein Klicken ist zu hören.
Entriegelung Tür mit Schlüsselblatt
Wenn die Zentralverriegelung nicht mit dem
Transponderschlüssel aktiviert werden kann,
z. B. wenn die Batterien verbraucht sind, kann
die Fahrertür wie folgt geöffnet werden:
1. Die Fahrertür mit dem Schlüsselblatt im
Schlüsselloch des Türgriffs entriegeln.
2. Die Alarmanlage ausschalten. Dazu den
Transponderschlüssel in das Zünd-
schloss stecken.
1 Gilt für bestimmte Märkte.
1
2
G021082
ACHTUNG
Wenn die Fahrertür mit dem Schlüsselblatt
entriegelt und geöffnet wird, wird die Alarm-
anlage ausgelöst.
Seite: 41
02 Schlösser und Alarmanlage
41
Geheimverriegelung*
02
Geheimverriegelung*1
Verriegelungspunkte für Transponderschlüssel,
ohne aktivierte Geheimverriegelung
Verriegelungspunkte für Transponderschlüssel
mit aktivierter Geheimverriegelung
Diese Funktion ist für Situationen gedacht, in
denen das Fahrzeug zur Wartung oder einem
Parkdienst eines Hotels o. Ä. übergeben wird.
Das Handschuhfach ist hierbei verriegelt und
das Schloss des Kofferraumdeckels ist von
der Zentralverriegelung getrennt. Der Koffer-
raum kann weder mit der Taste der Zentralver-
riegelung in den Vordertüren noch mit dem
Transponderschlüssel geöffnet werden.
Dies bedeutet, dass der Transponderschlüs-
sel ohne Schlüsselblatt nur verwendet wer-
den kann, um die Alarmanlage zu aktivieren/
deaktivieren, die Türen zu öffnen und das
Fahrzeug zu fahren.
Der Transponderschlüssel wird ohne das
abnehmbare Schlüsselblatt ausgehändigt,
welches der Eigentümer aufbewahrt.
Aktivierung/Deaktivierung
Aktivierung der Geheimverriegelung
1. Zur Aktivierung der Geheimverriegelung:
Das Schlüsselblatt 180 Grad im Uhrzeiger-
sinn drehen (im Informationsdisplay
erscheint eine Mitteilung).
2. Die Deaktivierung erfolgt in umgekehrter
Reihenfolge.
Für Informationen zur alleinigen Verriegelung
des Handschuhfachs siehe S. 46.
1 Bestimmte Märkte.
G021083
G021084
ACHTUNG
Das Schlüsselblatt nicht wieder in den
Transponderschlüssel einsetzen, sondern
an einer sicheren Stelle aufbewahren.
1
3
2
G020508
Seite: 42
02 Schlösser und Alarmanlage
42
Batteriewechsel Transponderschlüssel/PCC*
02
Batterie wechseln
Batterietyp: CR2430, 3 V (eine im Transpon-
derschlüssel und zwei im PCC).
Öffnen
Die federbelastete Sperre zur Seite
ziehen und gleichzeitig das Schlüsselblatt
gerade nach hinten ziehen.
Einen Schraubendreher in die Öffnung
hinter der federbelasteten Sperre stecken
und den Transponderschlüssel vor-
sichtig aufhebeln.
Batteriewechsel
Sehen Sie sich genau an, wie die Batterie/
Batterien in Bezug auf ihre Plus - und
Minuspole auf der Innenseite des
Deckels liegen.
Transponderschlüssel
Die Batterie vorsichtig loshebeln. Eine
neue Batterie mit der Plusseite nach unten
einsetzen.
PCC*
Die Batterien vorsichtig loshebeln.
Zunächst eine neue Batterie mit der Plus-
seite nach oben einsetzen. Das weiße
Kunststoffstück dazwischenlegen und
eine weitere neue Batterie mit der Plus-
seite nach unten einsetzen.
Zusammensetzen
1. Den Transponderschlüssel zusammendrü-
cken.
2. Den Transponderschlüssel mit dem
Schlitz nach oben halten und das Schlüs-
selblatt in den Schlitz stecken.
3. Leicht auf das Schlüsselblatt drücken.
Sobald das Schlüsselblatt eingerastet ist,
ist ein Klicken ist zu hören.
1
2
1
G021085
2 3
G021086
ACHTUNG
Den Transponderschlüssel mit den Tasten
nach oben halten, damit die Batterien beim
Öffnen nicht herausfallen.
WICHTIG
Berührung der neuen Batterien und ihrer
Kontaktflächen mit den Fingern vermeiden,
da sich dadurch die Funktion der Batterien
verschlechtern kann.
A B
3
G015518
WICHTIG
Sicherstellen, dass die alten Batterien auf
umweltschonende Weise entsorgt werden.
Seite: 43
02 Schlösser und Alarmanlage
43
Keyless Drive*
02
Keyless Drive (nur PCC*)
Schlüsselloses Verriegelungs- und
Startsystem
Mit der „Keyless Drive“-Funktion des PCC
kann das Fahrzeug ohne Schlüssel entriegelt,
gefahren und verriegelt werden. Dazu reicht
es aus, den PCC bei sich zu haben. Das Sys-
tem ermöglicht ein bequemeres Öffnen des
Fahrzeugs, wenn Sie z. B. keine Hand frei
haben.
Die beiden PCC des Fahrzeugs haben die
Keyless-Funktion. Weitere PCC können
bestellt werden.
Reichweite des PCC
Damit eine Tür oder der Kofferraumdeckel
geöffnet werden kann, darf der PCC höchs-
tens ca. 1,5 m vom Türgriff des Fahrzeugs
oder vom Kofferraumdeckel entfernt sein. Das
bedeutet, dass Personen, die eine Tür verrie-
geln oder entriegeln möchten, den PCC dabei
haben müssen. Eine Tür kann nicht verriegelt
bzw. entriegelt werden, wenn sich der PCC
auf der anderen Seite des Fahrzeugs befindet.
Die roten Ringe in der Abbildung illustrieren
den Bereich, der von den Antennen des Sys-
tems abgedeckt ist.
Wenn alle PCC aus dem Fahrzeug entfernt
und alle Türen geschlossen werden, erscheint
eine Warnmitteilung im Informationsdisplay.
Gleichzeitig ist ein akustisches Signal zu
hören. Die Mitteilung verschwindet, sobald
der PCC wieder in das Fahrzeug zurückge-
bracht wird.
Nachdem der PCC wieder in das Fahrzeug
zurückgebracht wurde, verschwindet die
Warnmitteilung und das akustische Signal ver-
stummt, wenn:
• eine Tür geöffnet oder geschlossen wurde,
• der PCC in das Zündschloss eingeführt
wurde,
• die READ-Taste gedrückt wurde.
Sichere Behandlung des PCC
Sollte ein PCC mit Keyless-Funktion im Fahr-
zeug vergessen werden, wird er vorüberge-
hend deaktiviert, wenn das Fahrzeug verrie-
gelt wird. Daraufhin kann kein Unbefugter die
Türen öffnen.
Sollte jedoch in das Fahrzeug eingebrochen,
die Tür geöffnet und der PCC gefunden wer-
den, kann er erneut aktiviert werden. Daher
alle PCC mit Sorgfalt behandeln.
Funktionsstörungen des PCC
Die Keyless-Funktion kann durch elektromag-
netische Felder und Abschirmung gestört wer-
den. Den PCC daher nicht in der Nähe eines
Mobiltelefons oder eines Metallgegenstands
aufbewahren.
Sollten dennoch Störungen auftreten, den
PCC und das Schlüsselblatt wie gewöhnlich
verwenden, siehe S. 37.
Entriegelung
Die Türen mit den Türgriffen oder den Koffer-
raumdeckel mit dem Griff am Kofferraumde-
ckel öffnen.
Entriegelung mit Schlüsselblatt
Sollte die Keyless-Funktion im PCC nicht
funktionieren, kann die Fahrertür mit dem
Schlüsselblatt geöffnet werden. In diesem Fall
wird die Zentralverriegelung nicht aktiviert.
G020577
WICHTIG
Lassen Sie niemals einen PCC im Fahrzeug
zurück!
Seite: 44
02 Schlösser und Alarmanlage
44
Keyless Drive*
02
Schlüsselspeicher – Fahrersitz und
Außenspiegel*
PCC-Speicherfunktion
Wenn sich mehrere Personen mit PCC dem
Fahrzeug nähern, werden die Sitz- und Rück-
spiegeleinstellungen für diejenige Person vor-
genommen, die die Fahrertür öffnet.
Nach dem Öffnen der Fahrertür können die
Einstellungen auf zwei Weisen geändert wer-
den:
• Vom Fahrersitz aus: Zur Entriegelung auf
die Taste des PCC drücken, siehe S. 37.
• Auf die Taste für die Sitzeinstellung drü-
cken, siehe S. 67.
Verriegelung
Die Türen und den Kofferraumdeckel verrie-
geln. Dazu den Verriegelungsknopf an einem
der Türgriffe außen drücken.
Alle Türen und der Kofferraumdeckel müssen
geschlossen sein, bevor das Fahrzeug verrie-
gelt werden kann. Anderenfalls wird das Fahr-
zeug nicht verriegelt.
Verriegelungseinstellungen
Für die Keyless-Funktion kann unter Autoein-
stellungen Verriegelung Zugang
ohne Schlüssel angegeben werden, welche
Türen des Fahrzeugs entriegelt werden sollen.
Zur Beschreibung des Menüsystems siehe
S. 102.
Antennenplatzierung
Die Antennen des Keyless-Systems sind an
verschiedenen Stellen des Fahrzeugs einge-
baut:
Stoßfänger hinten, Mitte innen
Türgriff, links hinten
Hutablage, Mitte Unterseite
Decke, über der Mitte Fond
Türgriff, rechts hinten
Mittelkonsole, unter dem hinteren Teil
Mittelkonosle, unter dem vorderen Teil
ACHTUNG
Bei der Entriegelung mit Schlüsselblatt wird
die Alarmanlage ausgelöst. Zum Ausschal-
ten siehe S. 51.
ACHTUNG
An Fahrzeugen mit Automatikgetriebe muss
der Wählhebel in die P -Stellung gestellt
werden – anderenfalls kann weder das
Fahrzeug verriegelt noch die Alarmanlage
aktiviert werden.
WARNUNG
Personen mit implantiertem Herzschrittma-
cher sollten einen Mindestabstand zu den
Antennen des Keyless-Systems von 22 cm
einhalten, um Störungen zwischen dem
Herzschrittmacher und dem Keyless-
System auszuschließen.
1 2 3 4
5 6 7
G020479
Seite: 45
02 Schlösser und Alarmanlage
45
Verriegelung/Entriegelung
02
Von außen
Mit dem Transponderschlüssel können sämtli-
che Türen und der Kofferraumdeckel gleich-
zeitig verriegelt/entriegelt werden. Bei der Ver-
riegelung werden die Verriegelungsknöpfe der
Türen und die Türgriffe innen verriegelt,
wodurch auch ein Öffnen von innen nicht
mehr möglich ist, die sog. Sicherheitsverriege-
lung, siehe S. 47 (gilt nur für bestimmte
Märkte).
Die Kraftstofftankklappe lässt sich öffnen,
wenn das Fahrzeug nicht verriegelt ist. Die
Tankklappe kann nicht geöffnet werden, wenn
das Fahrzeug verriegelt und die Alarmanlage
eingeschaltet wird
Automatische Wiederverriegelung
Wenn keine der Türen oder der Kofferraumde-
ckel innerhalb von zwei Minuten nach dem
Entriegeln geöffnet werden, werden alle
Schlösser automatisch wiederverriegelt. Diese
Funktion schützt Sie davor, das Fahrzeug
unbeabsichtigt unverriegelt zu lassen. Für
Fahrzeuge mit Alarmanlage siehe S. 50.
Von innen
Mit Hilfe der Türtasten an der Türverkleidung
können sämtliche Türen und der Kofferraum-
deckel gleichzeitig verriegelt und entriegelt
werden.
Entriegelung
Auf die Türentriegelungstaste drücken. Ein
langer Druck öffnet auch alle Scheiben.
Verriegelung
Nach dem Schließen der Vordertüren die Tür-
verriegelungstaste drücken. Ein langer Druck
schließt auch alle Scheiben und das Schiebe-
dach.
Sämtliche Türen können manuell mit dem ent-
sprechenden Verriegelungsknopf verriegelt
werden, nachdem zunächst die Türen
geschlossen wurden. Die Tür wird durch ein-
maliges Ziehen am Griff entriegelt. Die Tür
wird durch zweimaliges Ziehen am Griff geöff-
net.
Automatische Verriegelung
Wenn sich das Fahrzeug zu bewegen beginnt,
können die Türen und der Kofferraumdeckel
automatisch verriegelt werden.
Die Funktion kann aktiviert/deaktiviert werden
unter Autoeinstellungen Verriegelung
Autom. Türverriegelung. Zur Beschreibung
des Menüsystems siehe S. 102.
ACHTUNG
Das Fahrzeug kann auch verriegelt werden,
wenn eine Tür geöffnet ist1
. Wenn die Tür
geschlossen wird, wird auch diese verrie-
gelt und es besteht die Gefahr, dass der
Transponderschlüssel eingeschlossen wird.
1Gilt nur für Fahrzeuge auf bestimmten Märkten,
nicht jedoch für Fahrzeuge mit Keyless Drive.
WARNUNG
Es ist zu beachten, dass die Gefahr besteht,
im Fahrzeug eingeschlossen zu werden,
wenn es von außen verriegelt wird. G019216
Seite: 46
02 Schlösser und Alarmanlage
46
Verriegelung/Entriegelung
02
Handschuhfach
Das Handschuhfach verriegeln. Dazu das
Schlüsselblatt eine Viertelumdrehung
(90 Grad) im Uhrzeigersinn drehen. Das
Schlüsselloch ist horizontal, wenn es ver-
riegelt ist.
Die Entriegelung erfolgt in umgekehrter
Reihenfolge.
Das Schlüsselloch ist vertikal, wenn es
entriegelt ist.
Das Handschuhfach kann nur mit dem
abnehmbaren Schlüsselblatt am Transpon-
derschlüssel verriegelt/entriegelt werden.
Für Informationen zur Geheimverriegelung
siehe S. 41.
Kofferraumdeckel entriegeln/
verriegeln
Entriegelung mit Transponderschlüssel
Zur Entriegelung des Kofferraumdeckels auf
die Taste des Transponderschlüssels drü-
cken.
Die Alarmanzeige am Armaturenbrett erlischt,
um anzuzeigen, dass das komplette Fahrzeug
nicht durch die Alarmanlage geschützt ist. Die
Neigungs- und Bewegungssensoren der
Alarmanlage und die Sensoren zum Öffnen
des Kofferraumdeckels werden automatisch
deaktiviert. Die Türen bleiben verriegelt und
sind durch die Alarmanlage geschützt.
Wenn der Kofferraumdeckel wieder geschlos-
sen wird, wird er verriegelt und die deaktivier-
ten Alarmfunktionen werden erneut aktiviert.
Verriegelung mit Transponderschlüssel
Zur Verriegelung auf die Taste des Transpon-
derschlüssels drücken, siehe S. 37.
Die Alarmanzeige am Armaturenbrett beginnt
zu blinken. Dadurch wird angezeigt, dass die
Alarmanlage aktiviert wurde.
Wenn die Türen verriegelt sind und der Koffer-
raumdeckel geschlossen wird, ist dieser so
lange nicht verriegelt, bis das Fahrzeug mit
dem Transponderschlüssel verriegelt wird.
Entriegelung von innen
Zur Entriegelung des Kofferraumdeckels auf
die Taste am Schalterfeld Beleuchtung
drücken.
A B
1
3
2
G020548
ACHTUNG
Die Funktion öffnet den Kofferraumdeckel
nicht – er wird lediglich entriegelt.
G021093
1
G021099
Seite: 47
02 Schlösser und Alarmanlage
47
Verriegelung/Entriegelung
02
Entriegelung mit Schlüsselblatt
Wenn die Taste des Transponderschlüssels
zum Öffnen des Kofferraumdeckels nicht
funktioniert, kann der Kofferraumdeckel mit
dem Schlüsselblatt geöffnet werden.
Den Stopfen, der das Schlüsselloch
bedeckt, loshebeln.
Den Kofferraumdeckel entriegeln. Dazu
das Schlüsselblatt gemäß Abbildung
eine halbe Umdrehung gegen den Uhr-
zeigersinn drehen.
Sicherheitsverriegelung1
Deaktivierung mit Taste oder über Displaymenü
Durch die Sicherheitsverriegelung können die
Türen, wenn sie verriegelt sind, nicht von
innen geöffnet werden. Die Sicherheitsverrie-
gelung wird mit dem Transponderschlüssel
mit einer Verzögerung von 10 Sekunden nach
der Verriegelung der Türen aktiviert.
Bei aktivierter Sicherheitsverriegelung kann
das Fahrzeug nur mit dem Transponder-
schlüssel entriegelt werden. Die Fahrertür
kann auch mit dem Schlüsselblatt von außen
entriegelt werden.
Deaktivierung mit Taste
Wenn die Türen von außen verriegelt werden
müssen, obwohl sich jemand im Fahrzeug
aufhält, kann die Funktion Sicherheitsverriege-
lung vorübergehend wie folgt deaktiviert wer-
den:
1. Auf die Taste drücken.
Die Deaktivierung muss binnen einer Minu-
te nach Abziehen des Transponderschlüs-
sels aus dem Zündschloss erfolgen.
• Die Lampe in der Taste leuchtet, bis das
Fahrzeug verriegelt wird.
• Im Display am Armaturenbrett erscheint
10 Sekunden lang bzw. bis zur Verriege-
lung des Fahrzeugs eine Mitteilung.
Falls das Fahrzeug mit Alarmanlage mit Bewe-
gungs- und Neigungssensoren* ausgerüstet
ist, werden diese gleichzeitig deaktiviert, siehe
S. 51.
1
G021100
2
G021101
1 Gilt für bestimmte Märkte.
G021102
ACHTUNG
Falls das Fahrzeug mit Alarmanlage ausge-
rüstet ist:
Denken Sie daran, dass die Alarmanlage
beim Verriegeln des Fahrzeugs eingeschal-
tet wird.
Wenn eine der Türen von innen geöffnet
wird, wird die Alarmanlage ausgelöst.
Seite: 48
02 Schlösser und Alarmanlage
48
Kindersicherung
02
Das nächste Mal, wenn das Fahrzeug gestar-
tet wird, werden die Sensoren und die Sicher-
heitsverriegelung erneut aktiviert.
Deaktivierung über Displaymenü
Bestimmte Fahrzeuge haben keine Taste,
stattdessen erfolgt die Deaktivierung über das
Menüsystem. Zur Beschreibung des Systems
siehe S. 102.
1. Das Menüsystem unter Autoeinstellungen
aufrufen.
2. Reduzierter Schutz wählen.
Die aktive Menüoption wird mit einem
Kreuz angezeigt.
Ansonsten gilt dasselbe wie für die Deaktivie-
rung mit Taste.
Manuelle Sicherung der Türen hinten
Der Regler für die Kindersicherung befindet
sich an der Hinterkante der Fondtüren und ist
nur zugänglich, wenn die jeweilige Tür geöff-
net ist.
1. Die Kindersicherung wird aktiviert und
deaktiviert, indem der Regler mit dem
Schlüsselblatt gedreht wird.
Die Tür kann nicht von innen geöffnet
werden.
Die Tür kann von innen geöffnet werden.
Elektrische Verriegelung von Türen*
und Fenstern hinten
Wenn die elektrische Kindersicherung aktiviert
ist, können:
• die hinteren Fenster nur mit den Bedienele-
menten der Fahrertür geöffnet werden,
• die hinteren Türen nicht von innen geöffnet
werden.
1. Die Kindersicherung kann in Zündstellung I
oder II aktiviert werden.
2. Den Schalter in der Fahrertür drücken.
Im Informationsdisplay wird eine Mittei-
lung angezeigt.
Die Lampe in der Taste leuchtet, wenn die
Sperre aktiviert ist.
WARNUNG
Niemanden im Fahrzeug zurücklassen,
ohne zunächst die Funktion Sicherheitsver-
riegelung zu deaktivieren. So wird verhin-
dert, dass jemand eingeschlossen wird.
ACHTUNG
Fahrzeuge mit elektrischer Kindersicherung
sind nicht mit einer manuellen Kindersiche-
rung ausgerüstet.
A
B
G021077
G019300
Seite: 49
02 Schlösser und Alarmanlage
49
Kindersicherung
02
WARNUNG
Das Fahrzeug während der Fahrt stets ent-
riegelt lassen. Dies erleichtert es dem Ret-
tungspersonal bei einem Unfall, schneller in
das Wageninnere zu gelangen.
Die Insassen auf dem Rücksitz können die
Türen nicht von innen öffnen, wenn die Kin-
dersicherung aktiviert ist.
Seite: 50
02 Schlösser und Alarmanlage
50
Alarmanlage*
02
Allgemeines
Die Alarmanlage wird in folgenden Situationen
ausgelöst:
• Eine Tür, die Motorhaube oder der Koffer-
raumdeckel wird geöffnet.
• Ein nicht genehmigter Schlüssel wird im
Schlüsselloch verwendet oder der Versuch
unternommen, das Schlüsselloch aufzubre-
chen.
• Im Fahrzeuginnenraum wird eine Bewe-
gung festgestellt (wenn ein Bewegungssen-
sor eingebaut ist).
• Das Fahrzeug wird angehoben oder abge-
schleppt (wenn es mit Neigungssensor*
ausgestattet ist).
• Das Batteriekabel wird getrennt.
• Bei einem unbefugten Versuch, die Sirene
zu deaktivieren.
Eine Mitteilung erscheint im Informationsdis-
play, wenn ein Fehler in der Alarmanlage auf-
tritt. Sollte dies der Fall sein, an eine Volvo-
Vertragswerkstatt wenden.
Alarmanzeige
Eine Alarmanzeige am Armaturenbrett zeigt
den Status der Alarmanlage an:
• Die Lampe ist ausgeschaltet – die Alarman-
lage ist deaktiviert.
• Die Lampe blinkt alle zwei Sekunden – die
Alarmanlage ist eingeschaltet.
• Die Lampe blinkt nach der Deaktivierung
der Alarmanlage schnell (bis der Transpon-
derschlüssel in das Zündschloss eingeführt
und Zündstellung I erreicht wird) – die
Alarmanlage war ausgelöst.
Alarmanlage aktivieren
Auf die Verriegelungstaste des Transponder-
schlüssels drücken. Ein langes Blinksignal der
Blinkerleuchten des Fahrzeugs bestätigt, dass
die Alarmanlage aktiviert ist und dass die
Türen verriegelt sind.
ACHTUNG
Die Bewegungssensoren lösen bei Bewe-
gungen im Fahrzeuginnenraum die Alarm-
anlage aus. Sie kann daher ausgelöst
werden, wenn das Fahrzeug mit einem
geöffneten Fenster zurückgelassen oder
eine Innenraumheizung verwendet wird. Um
dies zu verhindern: Beim Verlassen des
Fahrzeugs die Fenster schließen und die
Düse der Innenraumheizung so einstellen,
dass die Luft nicht nach oben geblasen
wird.
ACHTUNG
Nicht versuchen, Reparaturarbeiten oder
andere Arbeiten an Komponenten der
Alarmanlage selbst durchzuführen. Sie lau-
fen Gefahr, Ihren Versicherungsschutz zu
verlieren.
G021103
Seite: 51
02 Schlösser und Alarmanlage
51
Alarmanlage*
02
Sie können unter Autoeinstellungen
Verriegelung Zugang ohne Schlüssel
einstellen, wie das Fahrzeug bestätigen soll,
dass die Alarmanlage aktiviert ist. Zur
Beschreibung des Menüsystems siehe S. 102.
Alarmanlage deaktivieren
Auf die Entriegelungstaste des Transponder-
schlüssels drücken. Zwei kurze Blinksignale
der Blinkerleuchten des Fahrzeugs bestätigen,
dass die Alarmanlage deaktiviert ist und dass
die Türen entriegelt sind.
Ausgelöste Alarmanlage ausschalten
Auf die Entriegelungstaste des Transponder-
schlüssels drücken oder den Transponder-
schlüssel in das Zündschloss einführen. Zur
Bestätigung blinken die Blinkerleuchten zwei-
mal.
Sonstige Alarmfunktionen
Automatische Reaktivierung der Alarm-
anlage
Die Funktion verhindert, dass die Alarmanlage
beim Verlassen des Fahrzeugs versehentlich
nicht aktiviert wird.
Wenn das Fahrzeug mit dem Transponder-
schlüssel entriegelt wurde (und die Alarman-
lage deaktiviert wurde) und keine der Türen
oder der Kofferraumdeckel innerhalb von zwei
Minuten geöffnet wurde, wird die Alarman-
lage automatisch erneut aktiviert. Das Fahr-
zeug wird gleichzeitig verriegelt.
Alarmsignale
Folgendes geschieht, wenn die Alarmanlage
ausgelöst wird:
• Eine Sirene ertönt für 30 Sekunden. Die
Sirene hat eine eigene Batterie, die unab-
hängig von der Fahrzeugbatterie funktio-
niert.
• Alle Blinker blinken fünf Minuten lang oder
bis die Alarmanlage deaktiviert wurde.
Transponderschlüssel funktioniert nicht
Sollte der Transponderschlüssel defekt sein,
kann die Alarmanlage trotzdem ausgeschaltet
und das Fahrzeug wie folgt gestartet werden:
1. Die Fahrertür mit dem Schlüsselblatt öff-
nen. Die Alarmanlage wird ausgelöst, und
die Sirene ertönt.
2. Den Transponderschlüssel in das
Schlüsselloch einführen. Die Alarmanlage
wird deaktiviert. Die Alarmanzeige blinkt
schnell, bis der Transponderschlüssel
eingeführt wird.
Reduzierte Alarmstufe
Deaktivierung mit Taste oder über Displaymenü
Um zu verhindern, dass die Alarmanlage ver-
sehentlich aktiviert wird, z. B. auf einer Fähre,
können die Bewegungs- und Neigungssenso-
ren* vorübergehend deaktiviert werden.
G021102
Seite: 52
02 Schlösser und Alarmanlage
52
Alarmanlage*
02
Deaktivierung mit Taste
1. Auf die Taste drücken.
Die Deaktivierung muss binnen einer Minu-
te nach Abziehen des Transponderschlüs-
sels aus dem Zündschloss erfolgen.
• Die Lampe in der Taste leuchtet, bis das
Fahrzeug verriegelt wird.
• Im Display am Armaturenbrett erscheint
10 Sekunden lang bzw. bis zur Verriege-
lung des Fahrzeugs eine Mitteilung.
Ist das Fahrzeug mit Sicherheitsverriegelung
ausgestattet, wird diese gleichzeitig deakti-
viert, siehe S. 47.
Das nächste Mal, wenn das Fahrzeug gestar-
tet wird, werden die Sensoren und die Sicher-
heitsverriegelung erneut aktiviert.
Deaktivierung über Displaymenü
Bestimmte Fahrzeuge haben keine Taste,
stattdessen erfolgt die Deaktivierung über das
Menüsystem. Zur Beschreibung des Systems
siehe S. 102.
1. Das Menüsystem unter Autoeinstellungen
aufrufen.
2. Reduzierter Schutz wählen.
Die aktive Menüoption wird mit einem
Kreuz angezeigt.
Ansonsten gilt dasselbe wie für die Deaktivie-
rung mit Taste.
Alarmanlagentest
Test der Bewegungssensoren im
Innenraum
1. Sämtliche Fenster schließen. Im Fahrzeug
sitzen bleiben.
2. Die Alarmanlage aktivieren, siehe S. 50.
3. 15 Sekunden warten.
4. Die Alarmanlage auslösen. Dazu die
Arme auf Höhe der Sitzlehne vor- und
zurückbewegen. Eine Sirene ertönt und
sämtliche Blinker blinken.
5. Die Alarmanlage durch Entriegelung mit
dem Transponderschlüssel deaktivieren.
Test der Alarmanlagensensoren in den
Türen
1. Die Alarmanlage aktivieren, siehe S. 50.
2. 15 Sekunden warten.
3. Die Fahrertür mit dem Schlüsselblatt ent-
riegeln.
4. Die Fahrertür öffnen. Eine Sirene ertönt
und sämtliche Blinker blinken.
5. Die Alarmanlage durch Entriegelung mit
dem Transponderschlüssel deaktivieren.
Test der Alarmanlagensensoren in der
Motorhaube
1. In das Fahrzeug setzen und die Alarman-
lage deaktivieren, siehe S. 51.
2. Die Alarmanlage aktivieren, siehe S. 50.
Im Fahrzeug sitzen bleiben und die Türen
mit der Taste auf dem Transponder-
schlüssel verriegeln.
3. 15 Sekunden warten.
4. Die Motorhaube mit dem Griff unter dem
Armaturenbrett öffnen. Eine Sirene ertönt
und sämtliche Blinker blinken.
5. Die Alarmanlage durch Entriegelung mit
dem Transponderschlüssel deaktivieren.

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