Volvo 1800 S (1966) Bedienungsanleitung

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  • Marke: Volvo
  • Produkt: Auto
  • Model/Name: 1800 S (1966)
  • Dateityp: PDF
  • Verfügbare Sprachen:

Inhaltstabelle

Seite: 2
Inhalt: Seite
Einleitung 3
Beschreibung 5
Fahrbetrieb 19
Wartung 25
Technische Daten 47
VOLVO 1800 S
Seite: 3
EINLEITUNG
Seite: 4
EINLEITUNG
3
Bevor Sie Ihren neuen Volvo in Besitz neh-
men, möchten wir Ihnen empfehlen, diese
Betriebsanleitung sorgfältig durchzulesen. Sie
enthält alle wertvollen Hinweise, die Sie benöti-
gen, um Ihren Wagen richtig fahren und pflegen
zu können. Befolgen Sie die Ratschläge und
Winke, die Ihnen hier gegeben werden, so wird
dieser Wagen der Spitzenklasse den mit Recht
von Ihnen gestellten Anforderungen auf
Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit ent-
sprechen.
Nehmen Sie sich die Zeit und studieren Sie die
folgenden Seiten. Warten Sie nicht, bis ein
eventuelles Mißgeschick Sie dazu zwingt. Erst
wenn Sie diese- Betriebsanleitung aufmerksam
gelesen und sich in ihre Einzelheiten vertieft
haben, fahren Sie sicher, wirtschaftlich und
störungsfrei. Ein alter, erfahrener Autobesitzer
kann aus dieser Betriebsanleitung sicher auch
noch etwas Wertvolles lernen.
Die Betriebsanleitung will kein vollständiges
technisches Nachschlagewerk sein oder Sie zu
einem ausgelernten Autoschlosser machen. Sie
will Ihnen nur die Pflege Ihres Wagens erleich-
tern und Sie vor eventuellen zukünftigen
Betriebsstörungen schützen.
Seite: 5
BESCHREIBUNG
Seite: 6
BESCHREIBUNG
5
Volvo 1800 S ist ein 2-türiger Personenwagen
in Sportausführung. Der Wagen hat zwei
Vordersitze und hinten zwei Notsitze. Er hat eine
selbsttragende GanzstahI-Karosserie, weshalb
der eigentliche Rahmen fehlt. Vorder- und
Hinterachse sowie Motor und Getriebe sind mit
der Karosserie direkt verbunden. Die Karosserie
ist kunstharzlackiert und mit einer Rostschutz-
grundfarbe versehen.
Der Wagen ist auch gegen Diebstahl gesichert,
indem das Zündschloß und die Zündspule mit
einem armierten Kabel verbunden sind. Die
Diebstahlsicherung ist von der schwedischen Be-
hörde gutgeheißen.
Von dem sportlichen, bequemen Fahrersitz hat
man eine sichere Kontrolle über alle Bedienungs-
hebel und überblickt leicht die reichhaltige
Instrumentierung: Tourenzähler, Fernthermome-
ter auch für Öl usw. Die Anordnung sowie die
Bedienung der Instrumente, Einstellung der Sitze
und dergl., sind in diesem Abschnitt näher be-
schrieben.
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BESCHREIBUNG
6
Der Motor ist ein 4-Zylinder, wassergekühlter Vergasermotor mit hängenden
Ventilen. Die Nutzleistung ist 96 PS DIN, das Verdichtungsverhältnis 10:1
und der Hubraum 1780 cm3
.
Kraftstoffanlage
Der Motor ist mit zwei l 3/4 ” SU-Horizontalvergasern ausgerüstet. Der
Kraftstoff wird von dem Kraftstoffbehälter mit Hilfe einer Kraftstoffpumpe,
welche durch einen Exzenter an der Nockenwelle des Motors angetrieben
wird, befördert. In der Kraftstoffpumpe befindet sich ein Filter, welches
Wasser und andere Verunreinigungen aus dem Kraftstoff ausscheidet.
Schmieranlage
Die Schmierung des Motors wird mit Hilfe einer Zahnradpumpe besorgt, die
das Öl aus der Ölwanne des Motors aussaugt und es; durch Ölfilter an sämt-
liche Schmierstellen des Motors heranbringt. Das Öl wird in einem Ölkühler
gekühlt, wobei die Kühlflüssigkeit des Motors durch den Kühlmantel des
Ölkühlers geleitet wird.
MOTOR
Seite: 8
Getriebe
Overdrive
Hinterachse
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BESCHREIBUNG
8
Kühlanlage
Der Motor hat eine Wasserkühlung vom Überdrucksystem. Der
Kühlwasserumlauf wird von einer Pumpe besorgt, die auf der Lüfterwelle
angebracht ist. Ein Thermostat, der erst bei ca. 76° C in Tätigkeit tritt, hin-
dert die Kühlflüssigkeit daran, das Zellensystem des Kühlers zu passieren,
bevor der Motor die normale Arbeitstemperatur erreicht hat.
LENKVORRICHTUNG
Der Wagen hat eine Schnecken-Rollen-Lenkung. Die Bewegung der Räder
durch die Lenkung wird durch Lenkstockhebel, Spurstange, Umlenkhebel
und Lenkhebel übertragen.
BREMSEN
Der Wagen ist mit zwei voneinander unabhängigen Bremsanlagen versehen.
Eine Fußbremsanlage und eine Handbremsanlage.
Handbremsanlage
Die Handbremsanlage ist von mechanischem Typ und wirkt nur auf die
Hinterräder. Die Kraft des Handbremshebels wird durch ein System von
Zugstangen und Hebeln auf die Hebelarme der Hinterradbremsen übertra-
gen, die die Bremsbacken der Hinterräder ansetzen.
Fußbremsanlage
Die Fußbremsanlage ist hydraulisch und wirkt auf alle vier Räder. Sie
besteht aus einem mit Flüssigkeit gefüllten Hauptzylinder, der, wenn das
Bremspedal bedient wird, den Bremsdruck durch die Bremsflüssigkeit in
den Leitungen auf den Servo-Bremszylinder überträgt. Dieser verstärkt dann
den Druck, bevor der Druck zu den Bremszylindern der Räder weitergeführt
wird. Die Kolben in diesen Zylindern werden dabei nach außen gedrückt
und setzen die Bremsbacken an. Die Vorderräder sind mit Scheibenbremsen
und die Hinterräder mit Trommelbremsen versehen.
RÄDER UND REIFEN
Der Wagen ist mit grepreßten Stahlrädern und Radkappen ausgerüstet. Alle
Räder sind genau ausgewuchtet. Die Reifen sind vom Typ Gürtelreifen mit
Schlauch und den Anforderungen, die bei hohen Geschwindigkeiten entste-
hen, genau angepaßt. Die Reifengröße ist 165 X 15.
Seite: 10
Lenkung
Handbremse
Fußbremse
Seite: 11
BESCHREIBUNG
10
ELEKTRISCHE ANLAGE
Die elektrische Anlage hat eine Nennspannung von 12 V und ist mit einer
spannungsregelnden Lichtmaschine ausgerüstet. Der Anlasser wird mit dem
Zündschlüssel betätigt. Mit diesem Schlüssel wird auch die übrige elektri-
sche Ausrüstung eingeschaltet, ausgenommen die Scheinwerfer, das
Standlicht und die Innenbeleuchtung, welche ohne Zündschlüssel ein- und
ausgeschaltet werden können.
Beleuchtung
Die Beleuchtung besteht vorn aus zwei Scheinwerfern mit Fern- und
Abblendlicht sowie zwei kombinierten Blink- und Standleuchten. Hinten
befinden sich zwei Rückleuchten, welche Bremsleuchten sowie kombinierte
Blink- und Schlußleuchten enthalten. Die Innenbeleuchtung besieht aus
zwei Leuchten, die an den hinteren Seitenpfosten angebracht sind und einer
Kartenleselampe, welche rechts unter dem Armaturenbrett sitzt. Im
Armaturenbrett ist auch eine indirekte Beleuchtung zum Beleuchten der
Instrumente eingebaut. Auswechseln der Glühlampen, siehe Seite 34-36.
Sicherungen
Die elektrische Anlage ist durch drei 35 A-Sicherungen, die in
Sicherungskästen am linken Radgehäuse angebracht sind, geschützt.
1 Blink- und
Standleuchte, links
2 Scheinwerfer, links
3 Signalhorn
4 Scheinwerfer, rechts
5 Blink- und
Standleuchte, rechts
6 Relais für Lichthupe
7 Verteiler
8 Lichtmaschine
9 Reglerschalter
10 Manövermagnet für
Overdrive
11 Fußabblendschalter
12 Signalhornknopf
13 Zündspule
14 Anlasser
15 Batterie
16 Schalter für Rückfahr-
scheinwerfer (auf dem
Getriebe)
17 Schalter für Overdrive
(auf dem Getriebe)
18 Relais für Overdrive
19 Fahrtrichtungsanzeiger,
Schalter
20 Blinkgeber für
Fahrtrichtungsanzeiger
21 Kontrolleuchte für
Overdrive
22 Hebel für Overdrive
(auf der Lenksäule)
23 Sicherungen
24 Tourenzähler
25 Kraftstoffanzeiger
26 Uhr
27 Bremskontakt
28 Armaturenbeleuchtung
29 Scheibenspüler
30 Scheibenwischer
31 Kontrolleuchte, Ladung
32 Kontrolleuchte,
Fahrtrichtungsanzeiger
33 Kontrolleuchte,
Fernlicht
34 Heizung
35 Schalter für Karten-
leselampe
36 Schalter für Scheiben-
wischer und -spüler
37 Lichtschalter
38 Zündschloß
39 Schalter für Heizung
40 Zigarrenanzünder
41 Kartenleselampe
42 Türkontakt
43 Schalter für Innen-
beleuchtung
44 Innenbeleuchtung
45 Schalter für Innen-
beleuchtung (eingebaut
in Lampe)
46 Rückleuchte, links
47 Kraftstoffniveaugeber
48 Kennzeichenbeleuchtung
49 Rückleuchte, rechts
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BESCHREIBUNG
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KAROSSERIE
Motorhaube
Die Motorhaube ist mit einem
Haubenverschluß versehen, der vom
Fahrersitz aus mit Hilfe eines links
unter dem Armaturenbrett gelagerten
Hebels betätigt wird. Wenn man die-
sen Hebel nach vorn drückt, wird der
Verschluß gelöst und die Haube kann
angehoben werden.
Die Haube wird durch eine Stütze,
welche sich beim Nachuntendrücken
durch eine Sperranordnung automa-
tisch sperrt, in Öffnungstellung gehal-
ten. Zum Schließen ist die Sperrhülse
nach oben zu führen und die Haube
etwas anzuheben, wonach die Haube
wieder zugemacht werden
Türen und Schlösser
Beide Türen, der Kofferdeckel sowie
der Tankverschluß sind mit
Schlüssellöchern versehen. Beim Öff-
nen der Türen muß der Druckknopf
eingedrückt werden. Von innen wer-
den die Türen durch Vorwärtsdrücken
des Türgriffes verriegeln (siehe Abb.).
Wenn die Tür geöffnet werden soll, ist
der Handgriff nach hinten zu ziehen.
Wenn Sie Ihre Schlüssel verloren
haben, können Sie sich an Ihren
Volvo-Händler wenden und erhalten
dort neue Schlüssel gegen Angabe der
Kode-Ziffer des verlorenen Schlüssels.
Sicherheitsgurte
Machen Sie sich das Benutzen der
Sicherheitsgurte zur Gewohnheit. Die
Länge der Gurte kann an dem am
Boden befestigten Teil leicht geändert
werden. Spannen Sie sich den Gurt
weder zu fest noch zu lose um.
Nehmen Sie den Gurt in Gebrauch, so
Seite: 14
BESCHREIBUNG
13
legen Sie den oberen Teil über die
Schulter und Brust, und den unteren
Teil über die Taille. Dann ist der Gurt
im Beschlag zwischen den Sitzen zu
befestigen. Soll der Gurt gelöst wer-
den, so muß der Griff am Spannhaken
eingedrückt werden. Kontrollieren Sie
ab und zu, ob die Schrauben, die den
Gurt halten, gut festgezogen sind. Der
Gurt ist mit Wasser und einem syn-
thetischen Waschmittel zu reinigen.
Verstellen der Vordersitze
Die Vordersitze können durch
Betätigung des Handgriffes (l) nach
vorn und hinten verschoben werden,
Den Handgriff dabei zur Wagenmitte
führen. Werden die extra Löcher im
Sitzrahmen und in den Distanz-
konsolen auf den Gleitschienen ausge-
nutzt, können die Sitze noch weiter
nach hinten bzw. vorn geschoben wer-
den. Die Neigung der Rückenlehne
wird mit dem Rad (2) eingestellt. Die
Höhenlage der Sitze kann mit
Schrauben und Muttern (3) verstellt
werden- Die oberen Muttern lösen,
und mit den unteren die gewünschte
Lage einstellen.
Die Vordersitze sind mit einer einstell-
baren Kreuzstütze versehen. Für die
Einstellung ist die Rückenlehne an bei-
den Seiten mit Löchern versehen. Bei
der Einstellung ist der Bezug um das
Loch gegen den Rahmen zu pressen,
so daß die Schraube ersichtlich wird.
Die Einstellung kann jetzt mit einem
X-Schraubenzieher laut Abb. erfolgen.
Die Kreuzstütze wird beim Drehen des
Schraubenziehers im Uhrzeigersinn
gespannt und entgegen dem Uhrzeiger-
sinn gelockert.
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BESCHREIBUNG
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Schalter für Scheibenwisch- und Scheibenspülanlage
Die Scheibenwischanlage hat zwei Geschwindigkeiten und wird elektrisch
betrieben. Beim Herausziehen des Schalters wird der Scheibenwischer in
Betrieb gesetzt. Auf Raste l langsame - und auf Raste 2 schnelle
Wischertätigkeit. Nach vollständigem Eindrücken des Knopfes gehen die
Wischerblätter selbsttätig in ihre Ausgangsstellung zurück. Die
Scheibenspüler werden durch Drehen des Schalters in Uhrzeigersinn
betätigt. Die Spüler können auch betätigt werden, wenn die Scheibenwischer
ausgeschaltet sind. Der Flüssigkeitsbehälter der Scheibenspülanlage ist unter
der Motorhaube angebracht und die Füllmenge beträgt ca. l Liter.
1 Schalter für Scheibenwisch-
anlage und -Spülanlage
2 Lichtschalter (Armaturen-
beleuchtung)
3 Blinkschalter mit Lichthupe
4 Tourenzähler
5 Kühlwasser-Fernthermometer
6 Öl-Fernthermometer
7 Tageskilometerzähler
8 Tachometer
9 Kilometerzähler
10 Kraftstoffanzeiger
11 Ölmanometer
12 Uhr
13 Radioblende
14 Schalter für
Direkt-Frischluft
15 Stromschalter für Leselampe
16 Stromschalter für Innen-
beleuchtung
17 Kaltstartvorrichtung
18 Motorhaubenverschluß
19 Kontrolleuchte für Ladung
20 Kontrolleuchte für Blinker
21 Kontrolleuchte für Fernlicht
22 Kontrolleuchte für Overdrive
23 Zündschloß
24 Schalter für Tages-
kilometerzähler
25. Heizungs- und
Entlüftungsanlage
26 Schalter für Ventilator
27 Hebel für Overdrive
28 Zigarrenanzünder
29 Handgriff
INSTRUMENTE UND BEDIENUNGSHEBEL
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Seite: 16
BESCHREIBUNG
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Niemals die Scheibenwischer hei trockener oder staubiger Windschutzscheibe
arbeiten lassen, weil dadurch die Windschutzscheibe beschädigt wird..
Tourenzähler
Der Tourenzähler gibt die Motordrehzahl pro Minute an. Der gestrichelte
Bereich zwischen 6 000 und 6 500 U/min, bedeutet momentan zugelassene
Drehzahl. Der Drehzahlbereich zwischen 6500 und 7000 U/min, ist rot mar-
kiert, und soll vermieden werden.
Kühlwasser-Fernthermometer
Das Fernthermometer zeigt die Temperatur des Kühlwassers und damit die
Arbeitstemperatur des Motors an. Die Temperatur soll normalerweise etwa
70°—90° C betragen. Wenn das Thermometer während einer längeren Zeit
eine zu hohe Temperatur anzeigt, kann dies darauf beruhen, daß die Kanäle der
Kühlanlage verstopft sind oder daß der Thermostat nicht einwandfrei arbeitet.
In diesem Falle ist die Wasserzirkulation ungenügend und die Kühlanlage muß
gereinigt (siehe Seite 32), bzw. der Thermostat ausgewechselt werden.
Öl-Fernthermometer
Die Öltemperatur hängt von der Motordrehzahl ab und kann bedeutend vari-
ieren. Temperaturen über 130° C sind jedoch zu vermeiden.
Ölmanometer
Der Öldruck ist von der Öltemperatur sowie der Motordrehzahl abhängig,
Dadurch, daß der Motor mit einem Ölkühler versehen ist, dauert es nach dem
Anlassen einen Moment, bevor das Ölmanometer anzeigt. Wenn der Motor
kalt ist, zeigt es einen verhältnismäßig hohen Druck an, was aber ganz normal
ist. Sollte der Druck einmal unter 0 absinken, ist die Fahrt sofort zu unterbre-
chen, und die Ursache festzustellen. Siehe unter Fahrbetrieb, Seite 21 und 23.
Uhr
Die Uhr wird elektrisch betrieben. War die Batterie ausgebaut, so muß die Uhr
eingeschaltet werden, indem man den Knopf zur Einstellung hineindrückt.
Lade-Kontrolleuchte
Diese leuchtet auf, wenn die Batterie entladen wird, was normalerweise im
Leerlauf der Fall ist. Wenn Sie mehr Gas geben, soll die Lampe erlöschen.
Wenn die Lampe während der Fahrt aufleuchtet, so bedeutet dies, daß in der
elektrischen Anlage ein Fehler vorliegt. Es kann auch sein, daß der
Lüfterriemen nicht richtig gespannt ist und auf der Riemenscheibe der
Lichtmaschine rutscht, so daß die Aufladung ungenügend ist.
Nullstellung des Tageskilometerzählers
Durch Eindrücken und Drehen des Knopfes wird der Tageskilometerzähler auf
Nullstellung gebracht.
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BESCHREIBUNG
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Lichtschalter
Die Scheinwerfer werden mit Hilfe
eines Zugknopfes und einem Fuß-
abblendschalter vorn links am Pedal-
boden bedient.
Lage 0= ausgeschaltet
Lage 1= Standlicht
Lage 2=Abblend- oder Fernlicht
Der Fußschalter gestattet das Um-
schalten von Abblend- auf Fernlicht
und umgekehrt.
ARMATURENBELEUCHTUNG
Durch Drehen des Lichtknopfes kann
die Armaturenbeleuchtung reguliert
werden.
Fahrtrichtungsanzeiger mit
Lichthupe
Ein leichtes Anheben des Blinker-
schalters läßt die Scheinwerfer auf-
blinken.
Regler für
Belüftungsklappen
Für die Belüftung ist auf der linken,
sowie auf der rechten Seite eine
Klappe vorhanden. Soll eine der
Klappen geöffnet werden, so muß der
entsprechende Handgriff horizontal
herausgezogen werden (I), und dann in
der gewünschten Lage, durch eine
Vierteldrehung» festgesetzt werden (2).
Innenbeleuchtung
Der Schalter für die Innenbeleuchtung
hat drei Stellungen. Liegt der Schalter
in der Mitte so ist das Licht vollstän-
dig ausgeschaltet. In der unteren Lage
ist das Licht voll eingeschaltet, und
in den oberen Lage wird das Licht
dann eingeschaltet, wenn die Türen
geöffnet Werden.
Kaltstartvorrichtung
Der Zugknopf wird gerade herausge-
zogen (A) und danach um eine viertel
Umdrehung nach rechts oder links ge-
dreht (B). Beim Zurückstellen wird
der Zugknopf erst in die Ausgangs-
lage (A) zurückgedreht. Siehe Abb.
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BESCHREIBUNG
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Wenn der Motor warmgelaufen ist,
soll der Zugknopf vollständig ein-
geschoben sein. Siehe weiter unter
Fahrbetrieb Seite 21.
Zündschloß
1 Radiostellung. In dieser Stellung
können alle elektrischen Einrichtun-
gen außer der Zündung eingeschaltet
werden.
2 Neutralstellung.
3 Fahrstellung.
4 Anlasserstellung. Zum Anlassen ist
der Zündschlüssel auf diese Stellung
zu drehen, wobei der Anlasser ein-
geschaltet wird. Sofort nach dem
Anspringen des Motors ist der Schlüs-
sel loszulassen, der dann in die Stel-
lung 3 zurückspringt.
Heizungs- und
Entlüftungsanlage
Die Heizungs- und Entlüftungsanlage
des Wagens wird mit Hilfe von drei
Reglern bedient:
AIR = Luftstrom in den Wagen.
DEFR = Luftstrom für Windschutz-
scheibe.
TEMP = Temperaturregelung der
einströmenden Luft
Lage A = geschlossen
Lage B = voll geöffnet
Um das Beschlagen der Fenster zu
vermeiden, müssen die Drehfenster
geöffnet und die Entlüftungs- und
Heizungsregler auf volle Wirkung
gestellt werden.
Gebläseregler
Bei ausreichender Geschwindigkeit des
Wagens wird die Warmluft durch den
Fahrtwind in den Wagen geführt. Bei
stehendem Wagen oder niedriger
Geschwindigkeit sorgt ein Gebläse für
die Warmluftzufuhr. Dies wird wie
folgt eingeschaltet:
Lage l = ausgeschaltet
Lage 2 = volle Leistung
Lage 3 = halbe Leistung
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FAHRBETRIEB
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FAHRBETRIEB
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Das Fahren mit Ihrem Volvo 1800 S wird
Ihnen nicht die geringsten Schwierigkeiten
bereiten. Sie werden bald merken, daß alles
getan worden ist, um Ihnen ein ruhiges und
angenehmes Fahren zu ermöglichen, ohne daß
dabei die Sicherheit gefährdet ist. Bremsen und
Straßenlage stehen in einem guten Verhältnis
zur Geschwindigkeit des Wagens.
Die Instrumente sind übersichtlich angebracht
und die verschiedenen Funktionen können
schnell überprüft werden. Halten Sie Ihren
Wagen sofort an, wenn irgend etwas nicht in
Ordnung sein sollte- Es handelt sich vielleicht
nur um eine Kleinigkeit, aber wenn diese nicht
rechtzeitig behoben wird, kann es Zeit und Geld
kosten.
Nutzen Sie die Leistung dieses Sportwagens aus
- nehmen Sie aber auch gleichzeitig Rücksicht
auf andere Verkehrsteilnehmer.
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FAHRBETRIEB
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EINFAHREN
Wenn der Wagen neu ist, sollten Sie Ihren Volvo selbstverständlich nicht
gleich mit voller Geschwindigkeit fahren. Während der Einfahrtzeit müssen
sich nämlich alle beweglichen Teile des Wagens erst richtig gut einlaufen,
um allen zukünftigen Anforderungen besser gewachsen zu sein. Während
der ersten 500 km soll dem Motor die volle Leistung nur während kurzen
Perioden entnommen werden. Besonders wichtig ist, daß der Motor während
der ersten Kilometer nicht zu stark belastet wird.
Achten Sie auf die Temperatur der Kühlflüssigkeit!
Wenn der Motor neu ist, entsteht leicht bei großer Belastung eine zu hohe
Kühlwassertemperatur. Achten Sie daher während der Einfahrzeit immer auf
das Kühlwasser-Fernthermometer.
Überprüfungen während der Einfahrtzeit
Nach den ersten 2 500 km muß der Wagen in eine Volvo-Werkstatt zur
ersten kostenlosen Garantie-Inspektion gebracht werden. Zu diesen
Kontroll- und Einstellarbeiten gehört ein Ölwechsel im Motor. Es ist äußerst
wichtig, daß dieser Ölwechsel stattfindet, da während der ersten Zeit das Öl
besonders schnell verunreinigt wird. Nach 5 000 Fahrkilometern muß der
Wagen abgeschmiert -werden, Öl im Motor, im Getriebe und im
Ausgleichsgetriebe muß gewechselt werden- Gleichzeitig mit dem Ölwech-
sel im Motor muß das Ölfilter gegen ein neues ausgetauscht werden.
Getriebe und Ausgleichsgetriebe müssen gründlich ausgespült werden. Nach
diesen Fahrkilometern erfolgen die weiteren Ölwechsel laut Wartungsplan
auf Seite 26 und Schmierplan in dieser Betriebsanleitung.
Alle Volvo-Motoren werden vor der Lieferung teils in einem Prüfstand und
teils im Wagen auf der Prüfstrecke geprüft. Dabei wird ganz genau kontrol-
liert, ob alle Laufflächen des Motors einwandfrei arbeiten, so daß sich die
Garantie für den Wagen nicht auf Schäden erstrecken kann, die durch
unsachgemäße Fahrweise hervorgerufen werden. (Festfressen der Kolben
usw.).
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FAHRBETRIEB
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ANLASSEN DES MOTORS
KALTER MOTOR
Kaltstartvorrichtung ganz herauszie-
hen
Kupplungspedal ganz durchtreten.
Den Zündschlüssel in Anlaßstellung
drehen und loslassen, sobald der
Motor angesprungen ist.
Wenn Sie bemerken, daß der Leerlauf
mit zunehmender Erwärmung der
Maschine von selbst schneller wird,
drücken Sie die Kaltstartvorrichtung
immer weiter hinein, bis sie schließ-
lich, vollständig eingeschoben ist.
Wird der Motor in kaltem Zustand
angelassen, so gilt es die Arbeits-
temperatur so schnell wie möglich zu
erreichen, um unnötigen Verschleiß
zu vermeiden. Den Motor nicht zu
lange im Leerlauf laufen lassen. Die
Arbeitstemperatur wird mit einem
normalbelasteten Motor viel schneller
erreicht.
WARMER MOTOR
Kupplungspedal ganz durchtreten.
Den Zündschlüssel in Anlaßstellung
drehen und loslassen, sobald der
Motor angesprungen ist.
Sobald das Ölmanometer anzeigt können
Sie losfahren. Wenn der Motor mit
Ölkühler ausgerüstet ist, dauert es etwas
länger bis das Manometer den Druck
anzeigt. Bei kaltem Motor zeigt das
Ölmanometer einen verhältnismäßig
hohen Druck an^ was jedoch normal ist.
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2
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FAHRBETRIEB
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natürlich (auch über längere Zeit) eine etwas niedrigere Geschwindigkeit halten und
manchmal den Motor etwas unter 1500 U/min, arbeiten lassen.
Overdrive
Der Overdrive, der aus dem vierten Gang eingeschaltet werden kann, wird mit einem
Der Overdrive wird ein- bzw, ausgeschaltet,
indem man den Hebel in Richtung Lenkrad
führt. Die Kontrollampe links vom
Zündschloß leuchtet, wenn der Overdrive ein-
geschaltet ist.
Beim Einschalten des Rückwärtsganges den
Schalthebel zuerst laut Abb. anheben und
dann nach links und vorwärts einlegen.
Das Getriebe des Wagens ist voll-
synchronisiert, Um ein einwandfreies
Arbeiten der Synchronisierung zu er-
reichen, muß das Kupplungspedal
ganz durchgetreten werden. Lassen
Sie die Drehzahl beim Schalten auf
einen höheren Gang sinken und beim
Schalten auf einen niedrigeren Gang
steigen.
Um eine beste Arbeitsweise des Mo-
tors zu erreichen, ist es wichtig, daß
die Zeitpunkte für das Schalten der
Wagengeschwindigkeit angepaßt wer-
den. Die Motordrehzahl soll in gewissen
Grenzen gehalten werden. Sie
darf weder zu hoch noch zu niedrig
sein. Bei einer zu niedrigen Drehzahl
erhält man schlechte Zugkraft und
unvorteilhafte Belastung des Motors
und der Kraftübertragung. Ist anderer-
seits der Motor einer zu hohen
Drehzahlbelastung ausgesetzt, tritt nur
ein erhöhter Kraftstoffverbrauch ein,
die Zugkraft des Motors wird geringer
und eine größere Beschleunigung wird
nicht erreicht.
Das normale Drehzahlbereich des Mo-
tors beträgt 1500—5500 U/min. Über-
schreiten Sie jedoch nicht 6500 U/min.
überlasten Sie den Motor nie in einem
hohen Gang sondern legen Sie recht-
zeitig einen niedrigen Gang ein. Ist
dagegen eine größere Zugkraft nicht
notwendig und der Motor arbeitet mit
wenig Gas leicht, dann können Sie
SCHALTEN
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FAHRBETRIEB
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Hebel rechts unter dem Lenkrad betätigt. Der Overdrive wird ein bzw, ausgeschaltet,
indem der Hebel in Richtung des Lenkrades gerührt wird. Eine Kontrollampe leuchtet,
sobald der Overdrive eingeschaltet ist, Normalerweise braucht das Kupplungs- oder
das Gaspedal beim Ein- und Ausschalten des Overdrives nicht betätigt werden. Das
Schalten wird jedoch erleichtert, wenn man den Fuß vom Gaspedal nicht fortnimmt.
Beim Schalten vom Overdrive auf den vierten Gang wird ein weicherer Übergang
durch leichtes Auskuppeln erreicht.
HINWEISE FÜR DAS FAHREN
Anlassen in der Garage
Vor dem Starten soll man die Garagentüren öffnen, die Auspuffgase des Motors ent-
halten nämlich giftiges Kohlenoxid. Dies ist sehr heimtückisch, da es farb- und
geruchlos ist. Man denke daran, daß bereits 0,2 % Kohlenoxyd in der Atemluft nach
einer halben Stunde im allgemeinen tödlich wirken.
Öldruck
Der Öldruck hängt von der Öltemperatur und der Motordrehzahl ab. Sollte der Druck
einmal unter den Nullwert absinken, muß der Motor sofort stillgesetzt werden. Nach
sehr harter Belastung mit Öltemperaturen bis ca. 120° C kann der Öldruck im Leerlauf
auf etwa 0,5 kp/cm² absinken, was jedoch völlig normal ist.
Bremsen
Das Bremsen des Wagens sollten Sie so wenig wie möglich benutzen. Bremsen Sie
statt dessen mit dem Motor, und zwar dadurch, daß Sie rechtzeitig das Gas wegneh-
men. Hartes Bremsen ist nur in gefährlichen Situation angebracht und auch in solchen
Fällen ist darauf zu achten, daß die Räder nicht ganz blockiert werden. Denken Sie
daran, daß Sie die beste Bremswirkung erzielen, wenn die Räder noch etwas rollen
können. Gleichmäßige Beschleunigung und weiches Bremsen sind die Kennzeichen
eines guten Fahrers und ergeben auch ein wirtschaftliches Fahren.
Reifen
Der Wagen ist mit Reifen versehen, welche den Anforderungen, die bei hohen
Geschwindigkeiten entstehen, speziell angepaßt sind. Es ist besonders wichtig, daß die
Reifen den richtigen Reifendruck aufweisen, speziell wenn Sie längere Strecken mit
hoher Durchschnittsgeschwindigkeit fahren wollen. Es ist besser etwas zu viel als zu
wenig Luft in den Reifen zu haben. In einem Reifen, der zu heiß geworden ist, können
sich Gewebe und Gummi voneinander trennen, was zu einer Katastrophe führen kann.
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WARTUNG
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Bevor das Fahrzeug das Herstellungswerk
verläßt, wird es einer genauen Prüfung unterzo-
gen. Der Wiederverkäufer nimmt seinerseits
ebenfalls eine Inspektion nach Anweisungen der
Volvo-Werke vor. Danach erfolgt eine kostenlo-
se Garantie-Inspektion nach 2 500 km. Im nach-
folgenden Kundendienst-Scheckheft ist ein
Kupon enthalten, der Sie zu dieser Inspektion
berechtigt. Lassen Sie am zweckmäßigsten den
Volvo-Händler, der Ihnen den Wagen geliefert
hat, diese Inspektion durchführen. Damit unsere
sechsmonatige Garantie gelten kann, stellen wir
jedoch als absolute Voraussetzung die
Bedingung, daß die obengenannte kostenfreie
Inspektion ungefähr bei den erwähnten
Kilometerzahlen vorgenommen wird und daß
der Wagen gemäß den Anweisungen in dieser
Betriebsanleitung behandelt wird.
Danach kann mit der Wartung des Wagens laut
Kundendienst-Scheckheft begonnen werden,
wobei das regelmäßige Abschmieren alle 5 000
km und die Kundendienst-Inspektionen alle
10000 km vorzunehmen sind.
Alle Volvo-Werkstätten erhalten durch den
Volvo-Kundendienst laufend technische
Informationen über Reparaturen und
Einstellungen und sind mit Spezial-Werkzeugen
ausgerüstet, die bei Volvo hergestellt werden.
Unsere Volvo-Vertreter sind daher am besten in
der Lage, Ihrem Wagen eine erstklassige
Hilfeleistung sowohl bei Wartung als auch bei
Reparaturen zu geben. Dort bekommen Sie von
der Volvo-Werkstatt einen Stempel in Ihr
Kundendienst Scheckheft, um Beweis dafür,
welche Wartung Ihr Wagen erhielt, was sehr
wichtig ist, wenn Sie Ihren Wagen weiterver-
kaufen.
Falls Sie die einfachen Arbeiten, welche die
Wartung erfordert, selbst ausführen wollen,
möchten wir Ihnen nachfolgend einige Ratschlä-
ge erteilen, wann und wie Sie die Vorschriften
der Betriebsanleitung zu befolgen haben.
Seite: 27
WARTUNG
Arbeitsgang
Schmierung
1 Abschmieren des Fahrgestells ............... ! ! "#
2 Ölstandskontrolle im Motor .................... !
3 Ölwechsel im Motor .............................. ! !
4 Ölstandskontrolle im Getriebe ................ !
5 Ölwechsel im Getriebe .......................... !1)
!
6 Ölstandskontrolle, Hinterachse ............... !2)
7 Ölstandskontrolle, Lenkgetriebe ............. !
8 Stand der Bremsflüssigkeit kontrol-
lieren ...................................................... !
9 Stand der Kupplungsflüssigkeit
kontrollieren ........................................ !
Motor
10 Wartung der Kurbelgehäuseent-
lüftung ................................................... !
11 Ölfiltereinsatz auswechseln ................... "1)
"
12 Ventilspiel kontrollieren ........................ "
13 Kraftstoffilter reinigen ........................... !
14 Luftfilter auswechseln ... ...................... !
15 Keilriemenkontrolle .............................. "
16 Kontrolle des Kühlflüssigkeitsstandes... !
17 Kühlanlage reinigen .............................. !
18 Zündkerzen kontrollieren ...................... "
19 Zündkerzen auswechseln ....................... "
20 Zündverteilerkontakte und
Zündeinstellung kontrollieren ................ "
21 Vergaser reinigen ................................... "
l) Nur nach den ersten 5 000 km. 2) Ölwechsel nur einmal, bei 5.000 km
WARTUNGSPLAN
In dem nachstehenden Wartungsplan sind die verschiedenen Arbeitsgänge
mir laufenden Nummern versehen worden. Diese beziehen sich auf die aus-
führlichen Beschreibungen auf den folgenden Seiten.
"#= Arbeitsgänge, die Berufsübung und Spezial-Werkzeuge erfordern.
!#= Arbeitsgänge, die Sie selbst aufführen können.
40.000 km
Beim Tanken
Frühjahr und
Herbst
40.000 km
Beim Tanken
Frühjahr und
Herbst
Ausführung nach je:
5.000 10.000 20.000 Bemerkung
km km km
Seite: 28
Arbeitsgang
Elektrische Ausrüstung
22 Säurespiegel der Batterie kontrollieren .. !
23 Aufladezustand der Batterie
kontrollieren ........................................ !
24 Scheinwerfereinstellung kontrollieren ... "
Kraftübertragung
25 Ölsieb des Overdrives reinigen ............. !
26 Spiel der Kupplungsgabel
kontrollieren .......................................... "
27 Kontrolle und Wartung der Bremsen
Vorderachse
28 Vorderradeinstellung kontrollieren ....... "
29 Kugelgelenke, Spurstange usw.
kontrollieren ......................................... "
Räder und Reifen
30 Reifendruck kontrollieren ...................... " !
31 Radmuttern nachziehen ..........................
Karosserie
32 Waschen ................................................. !
33 Polieren und wachsen ............................ !
34 Rostschutzbehandlung ........................... !
35 Reinigung .............................................. !
Beim Tanken
40.000 km
Beim Tanken
s. S. 40
s. S. 40
s. S. 41
s. S. 41
Ausführung nach je:
5.000 10.000 20.000 Bemerkung
km km km
WARTUNG
Außer den im Wartungsplan angegeben Maßnahmen sollten Sie aus Gründen
der Verkehrssicherheit regelmäßig kontrollieren:
a) Beleuchtung (Bremse leuchte nicht vergessen)
b) Blinkleuchten
c) Signalhorn
Seite: 29
WARTUNG
28
Die Schmierung ist der wichtigste Wartungsdienst für den Wagen. Die
Ausgaben für Schmiermittel sind unbedeutend im Verhältnis zu den
Reparaturkosten, die entstehen können, wenn die Schmierung vernachlässigt
wird. Unsere Schmierölempfehlungen basieren auf Erfahrungen von vielen
Jahren. Um belästigende Geräusche von Scharnieren und Schlössern zu ver-
meiden, soll die Karosserie alle 10000 km mit dünnen Motorenöl geschmiert
werden.
Machen Sie es sich zur Regel ein Abschmieren des Wagens nach den An-
weisungen des Schmierplanes am Ende des Heftes immer nach einer
bestimmten Anzahl von Fahrkilometern vorzunehmen. Gleichzeitig sind
auch die Gelenke am Gasregler, an der Handbremse usw. sparsam zu
schmieren.
Der Ölstand im Motor sollte bei jedem Tanken kontrolliert werden- Die
Kontrolle wird bei abgestelltem Motor und mit Hilfe des Ölmeßstabes an
der linken Seite des Motors ausgeführt Vor dem Messen ist der Ölmeßstab
abzutrocknen.
Der Ölstand soll zwischen den beiden Markierungsstrichen des Meßstabes
liegen, auf keinen Fall aber niedriger sein, als der untere Strich angibt. An-
dererseits darf der Ölspiegel auch nicht über dem oberen Strich liegen,
weil dies einen anomalen Ölverbrauch zur Folge hat. Bei Bedarf ist neues
Öl von derselben Marke nachzufüllen, und zwar durch den Öleinfüllstutzen
auf der Zylinderkopfhaube.
Die Ölwechselabstände richten sich nach der Fahrweise. Während des
Sommerhalbjahres oder wenn der Wagen vorwiegend zu Überlandfahrten
benutzt wird, genügt es, wenn Ölwechsel alle 5000 km vorgenommen wird.
Während des Winterhalbjahres und wenn der Wagen unter harten
Bedingungen gefahren wird, beispielsweise bei häufigem Anlassen, ist der
Ölwechsel alle 2 500 km angebracht. Bei jedem Ölwechsel im Motor dünnes
Motorenöl (SAE 20) in die Dämpfungszylinder der Vergaser einfüllen.
Siehe Seite 33. Während der Einfahrtzeit ist Ölwechsel außerdem nach
den ersten 2 500 km vorzunehmen.
SCHMIERUNG
1 Abschmieren des Fahrgestelles
2 Ölstandskontrolle im Motor
3 Ölwechsel im Motor
Ölqualität Viskosität Ölfüllmenge
Unter 0° C 0° C - über 30° C Bei Einschließlich
+30° C Ölwechsel Ölfilter
For Service SAE 10W* SAE 20* SAE 30* 3,25 Liter 3,75 Liter
MS
*) Oder Multigradöl SAE 10 W - 30
Seite: 30
WARTUNG
29
Der Ölstand im Getriebeöls alle 5.000 km zu kontrollieren. Das Öl soll bis
an die Öleinfüllöffnung reichen.
Alle 40.000 km ist Ölwechsel im Getriebe vorzunehmen. (Bei neuem oder
ncuüberholtem Getriebe ist Ölwechsel auch nach den ersten 5.000 km vor-
zunehmen, wobei das Getriebe sorgfältig mit Spülöl durchgespült werden
soll.) Das alte Öl ist gleich nach Beendigung einer Fahrt, wenn das Öl noch
heiß ist, abzulassen. Bei jedem zweiten Ölwechsel ist das Getriebe gut mit
Spülöl durchzuspülen, bevor neues Öl aufgefüllt wird.
Es ist zu beachten, daß eine extra Ablaßschraube unter dem Overdrive ist,
welche mit „Drain" bezeichnet ist. Beim Öleinfüllen dauert es eine Weile, bis
das Öl den Overdrive erreicht hat, weshalb das Auffüllen ziemlich.
langsam erfolgen soll. Bei jedem Ölwechsel ist das Ölfilter des Overdrives
zu reinigen — siehe Maßnahme 25, Seite 37.
Die Ölstandskontrolle in der Hinterachse ist alle 5.000 km durchzuführen.
Das Öl soll bis an die Öleinfüllöffnung reichen.
Das Öl in der Hinterachse ist nach den ersten 5.000 km auszuwechseln.
Das alte Öl wird durch Abnehmen des Deckels an der Hinterseite des
Getriebes abgelassen, und zwar gleich nach Beendigung einer Fahrt, wenn
das Öl noch heiß ist. Dabei ist die Hinterachse gut mit Spülöl durch-
zuspülen, bevor neues Öl aufgefüllt wird. Danach ist nur der Ölstand zu
kontrollieren und neues Öl bei Bedarf nachzufüllen.
.
Der Ölstand im Lenkgetriebe ist alle 5.000 km zu kontrollieren. Das Öl
soll bis zu Einfüllöffnung reichen. Falls nötig, ist neues Öl von derselben
Ölqualität und Viskosität nachzufüllen.
Der Ölwechsel im Lenkgetriebe braucht meistens nur bei einer Überholung
vorgenommen zu werden. Ist Ölwechsel aus irgendeinem Anlaß nötig, so ist
das alte Öl mit einer Ölspritze, die in die Einfüllöffnung eingeführt wird,
aufzusaugen.
4 Getriebe
5
6 Hinterachse
7 Lenkgetriebe
Ölqualität Viskosität Ölfüllmenge
Motorenöl SAE 30 (zu jeder Jahreszeit) 1,8 Liter
Ölqualität Viskosität Ölfüllmenge
Hypoidöl SAE 90 (bei Temperaturen 1,3 Liter
andauernd unter 0° C, SAE 80)
Ölqualität Viskosität Ölfüllmenge
Hypoidöl SAE 90 (bei Temperaturen 0,25 Liter
andauernd unter 0° C, SAE 80)
Seite: 31
WARTUNG
30
Kontrolle des Flüssigkeitsstandes der
hydraulischen Brems- und Kupplungs-
anlage ist alle 5.000 km vorzunehmen.
Die Flüssigkeit soll etwa 15 bis 20 mm
unter dem Rand der Einfüllöffnung
des jeweiligen Behälters stehen.
Verwenden Sae nur Bremsflüssigkeit)
welche die Anforderungen von SAE
70 R 3 erfüllt.
Die positive Kurbelgehäuseentlüftung
verhindert, daß die giftigen Kurbel-
gehäusegase in die freie Luft treten,
Statt dessen werden diese Gase durch
ein Ansaugrohr in den Motor ein-
gesaugt, und nehmen somit an der
Verbrennung teil. Diese Gase treten
dann zusammen mit den anderen
Verbrennungsgasen durch den Auspuff
aus.
In Abständen von 20.000 km muß das
Ventil (4) ausgetauscht werden. Gleich-
zeitig müssen Ölfänger (6), Schläuche
8 Bremsflüssigkeit
9 Kupplungsflüssigkeit
MOTOR
10 Wartung der
Kurbelgehäuseentlüftung
11 Ölfiltereinsatz auswechseln
(3 und 5), Nippel (l), 5sowie Filter (2) ausgebaut und gereinigt werden-
Sollten die Gummischläuche in schlechtem Zustand sein, so müssen diese
ausgetauscht werden. Für Wagen ohne positive Kurbelgehäuseentlüftung
muß das Filter im Öleinfülldeckel alle 10.000 km gereinigt werden.
Der Motor hat ein Hauptstrom-Ölfilter, d.h. es wird von der gesamten
Ölmenge durchflossen. Hierbei werden die Verunreinigungen des Öles
ausgeschieden, die allmählich den Filtereinsatz verstopfen. Der Einsatz
muß daher regelmäßig alle 10.000 km ausgewechselt werden, eine Arbeit,
die einer Volvo-Werkstatt zu überlassen ist.
Wenn der Einsatz ohne gleichzeitigen Ölwechsel im Motor ausgetauscht
wird, sind 0,5 Liter Öl aufzufüllen.
Seite: 32
WARTUNG
31
Das Ventilspiel des Motors ist alle 10.000 km
durch eine Volvo-Werkstatt zu überprüfen.
Zu kleines Ventilspiel kann leicht zu Ven-
tilverbrennungen führen.
Um zu verhindern, daß verunreinigter
Kraftstoff in die Vergaser befördert wird,
ist dem Kraftstoffilter die nötige Aufmerk-
samkeit zu widmen. Auf Grund der vorteil-
haften Anbringung des Filters ist eine
Reinigung desselben einfach. Das Kraft-
stoffilter ist alle 10.000 km zu reinigen.
Zuerst ist die Schraube zu lösen und dann
der Deckel abzunehmen. Diese sind sorg-
fältig zu reinigen. Beim Zusammenbau prü-
fen, ob die Dichtung ordentlich abdichtet.
Die Luftfilter der SU-Vergaser sind alle
20.000 km durch neue zu ersetzen. Die
Einsätze werden vernichtet, weil Einsatz
und Filter als eine Einheit hergestellt sind.
Wird der Wagen auf besonders staubigen
Wegen gefahren, empfehlen wir, die Filter-
einsätze alle 10.000 km auszutauschen.
ZUR BEACHTUNG: Die Entlüftung des
Unterteils der Vakuumkammer des Verga-
sers erfolgt durch die zwei oberen Löcher
in dem Luftfilter, weshalb es von größter
Bedeutung ist, daß Dichtung und Luftfilter
vorschriftsmäßig angebracht werden, weil sonst die Löcher verstopft werden.
Die Keilriemenspannung ist alle 10.000 km in einer Volvo-Werkstatt zu über-
prüfen. Durch Verschleiß bzw. Fett- oder Ölbelag kann der Riemen gleiten und
dadurch eine mangelhafte Leistung der Lichtmaschine verursachen. Die
Spannung des Keilriemens kann leicht geprüft werden und zwar durch Ziehen
der Lüfterflügel in der Drehrichtung. Ein deutlicher Widerstand soll gespürt
werden, bevor der Riemen anfängt zu rutschen.
12 Ventilspiel
13 Kraftstoffilter reinigen
14 Luftfilter auswechseln
15 Keilriemenkontrolle
Seite: 33
WARTUNG
32
Die Spannung zwischen Lüfter und Lichtmaschine kann auch mit einem
kräftigen Daumendruck geprüft werden. Dabei soll sich der Riemen etwa
3—4 mm unter normalem Daumendruck nach innen drücken lassen.
Bei jedem Tanken ist der Kühlerinhalt zu kontrollieren. Das Auffüllen von
Kühlflüssigkeit wird durch die Einfüllöffnung auf der Oberseite des Kühlers
vorgenommen. Seien Sie vorsichtig beim Abnehmen der Kühlerver-
schlußkappe. Der Einfüllverschluß hat zwei Stellungen. Die erste zur
Verminderung des Überdrucks und die zweite für das Abnehmen des
Verschlusses zum Nachfüllen der Kühlflüssigkeit.
Um Verunreinigungen und Ablagerungen in der Kühlanlage zu vermeiden,
darf nur reines Wasser (kein kalk- oder eisenhaltiges), dem etwas
Rostschutzmittel zugesetzt ist, verwendet werden, Rostschutzmittel, welche
auf Mineralölbasis aufgebaut sind, dürfen nicht verwendet werden, weil es
Schläuche beschädigen kann. Frostschutzmittel siehe Seite 44.
Füllen Sie niemals kaltes Wasser bei heißem Motor ein! Der erhebliche
Temperaturunterschied kann Rißbildungen im Motor verursachen.
Die Kühlanlage muß in sauberem Zustand sein, damit sie wirkungsvoll
arbeiten kann. Alle Kanäle im Motor und Kühler müssen frei von Ab-
sonderungen und Schmutzablagerung sein, welche von den im 'Wasser
enthaltenen Salzen gebildet werden.
Eine Reinigung der Kühlanlage wird zweckmäßigerweise in jedem Frühjahr
und Herbst beim Auffüllen bzw. Ablassen der Frostschutzflüssigkeit vor-
genommen (siehe Seite 44). Bei Bedarf kann jedoch eine öftere Reinigung
durchgeführt werden.
Alle 10.000 km sollen die Zündkerzen von einer Volvo-Werkstatt gereinigt
werden, wobei gleichzeitig der Elektrodenabstand kontrolliert werden soll.
Die Kerzen werden mit Bürste oder Sandstrahl gereinigt und danach mit
Preßluft saubergeblasen. Der Elektrodenabstand soll 0,7 mm betragen.
Nachdem die Zündkerzen gereinigt worden sind, müssen sie in einem
Kerzenprüfer kontrolliert werden,
Wenn die Elektroden ungefähr bis zur Hälfte heruntergebrannt sind, sollte
der ganze Zündkerzensatz ausgewechselt werden. Dies ist ungefähr alle
20.000 km notwendig. Lassen Sie das Auswechseln am besten von einer
Volvo-Werkstatt vornehmen, da die Zündkerzen mit Hilfe eines Moment-
schlüssels angezogen werden sollen.
Achten Sie beim Auswechseln darauf, daß Sie den richtigen Kerzentyp
erhalten (siehe Seite 48).
16 Kontrolle des Kühlflüssigkeitsstandes
17 Kühlanlage reinigen
18 Zündkerzen kontrollieren
19 Zündkerzen auswechseln
Seite: 34
WARTUNG
33
Alle 10000 km sollen die Unterbrecherkontakte des Zündverteilers und die
Zündeinstellung des Motors von einer Volvo-Werkstatt überprüft werden. Alle
Maßnahmen, die mit der Regulierung der Zündanlage zusammenhängen, sol-
len einer Werkstatt überlassen werden, welche die dafür notwendige Aus-
rüstung hat. Der Zündverteiler ist. eines der empfindlichsten Teile des Motors,
und ein falscher Eingriff führt unfehlbar zu einer Verringerung der Motor-
leistung und erhöht den Kraftstoffverbrauch. Im schlimmsten Falle wird
dadurch ernsthafter Motorschaden verursacht.
Der Motor ist mit zwei zusammengekuppelten SU-Horizontalvergasern aus-
gerüstet. Die Drosselklappen der Vergaser sind durch eine gemeinsame Achse
verbunden, weshalb beide Vergaser gleichzeitig bei Betätigung des Gaspedals
beeinflußt werden.
Die Leerlaufeinstellung des Motors ist bei der
Lieferung von der Fabrik aus korrekt eingestellt
und soll nicht geändert werden. Sollte ein
Verstellen notwendig sein, muß dies einer
Volvo-Werkstatt überlassen werden, um dem
Motor die beste Einstellung zu geben. Eine zeit-
weilige Umstellung kann jedoch mittels Horchen
auf den Ansauglaut der Vergaser beim Anziehen
oder Lockern der Einstellung für die
Leerlaufzahl vorgenommen werden. Bei richti-
ger Einstellung sollen beide Vergaser den glei-
chen Ansauglaut haben.
Bei jedem Ölwechsel im Motor ist die Mutter oben auf jedem Vergaser zu
lösen und der Dämpfungszylinder herauszunehmen. Nur den Schaft mit
Motorenöl SAE 20 von Standardqualität (also nicht sogenanntes Multigradöl)
füllen, nicht den darüberliegenden Teil.
Als Kraftstoff soll Benzin mit einer Oktanzahl von mindestens 97 angewandt
werden. Wenn Sie Benzin fahren, daß eine zu niedrige Oktanzahl hat, kann
leicht Klopfen und Glühzündung entstehen. Der Motor ist, bevor er das Volvo-
Werk verließ, auf eine Oktanzahl von 97 (ROZ) eingestellt worden.
20 Zündanlage
21 Vergaser
LEERLAUFEINSTELLUNG
SCHMIERUNG DER DÄMPFUNGSZYLINDER
Kraftstoff
Seite: 35
WARTUNG
34
Die Batterie erfordert regelmäßige Wartung. Der Säurespiegel soll bei jedem
Tanken kontrolliert werden, und 5—10 mm über den Plattenoberkanten lie-
gen. Bei Bedarf ist destilliertes Wasser nachzufüllen. jedoch nicht zu viel, da
durch überfließende Säure Beschädigungen im Motorraum entstehen kön-
nen. Niemals zum Kontrollieren des Säurestandes ein brennendes
Streichholz benutzen, da stets die Gefahr einer Explosion des oben in der
Batterie befindlichen Wasserstoff—Sauerstoffgemisches besteht.
Der Aufladezustand der Batterie ist alle 10.000 km zu überprüfen. Hierzu
wird ein Zellenprüfer benutzt, der das spezifische Gewicht der Säure
anzeigt». welches sich mit dem Aufladezustand verändert (siehe Seite 48),
Gleichzeitig ist darauf zu achten, daß die Kabelanschlüsse und die Polköpfe
gut festgezogen und mit Polfett oder Vaseline eingefettet sind. Bei Bedarf
sind sie mit einem Lappen abzutrocknen, oder mit der Stahlbürste zu reini-
gen, wonach sie wieder eingefettet werden müssen.
Die Einstellung der Scheinwerfer ist alle 10.000 km in einer Volvo-Werk-
statt zu kontrollieren. Es ist zu beachten, daß sich die Beleuchtung der
Fahrbahn mit der Belastung des Wagens verändert.
'
Das Auswechseln sämtlicher Glühbirnen geht aus der Beschreibung auf den
folgenden Seiten hervor. Einige der Glühbirnen können zwei Funktionen
haben, z.B. die Scheinwerferbirne, die sowohl für Fern- als auch für
Abblendlicht Glühdrähte hat. Die Führungsstifte am Sockel dieser Birnen
sind entweder verschieden breit oder aber etwas untereinander verschoben,
weshalb die Birnen nur in einer bestimmten Lage montiert werden können
Einige Birnenfabrikate tragen am Sockel die Bezeichnung „Top", dieser
Teil ist dann nach oben zu drehen.
Die Glaskolben der Scheinwerferbirnen dürfen nicht mit den bloßen Fingern
angefaßt werden. Fett, Öl oder dergleichen wird von den warmen Glüh-
lampen verdampft und setzt sich an den Reflektoren ab, wodurch das
Reflexionsvermögen vermindert wird.
ELEKTRISCHE ANLAGE
22 Flüssigkeitsspiegel der Batterie kontrollieren
23 Aufladezustand der Batterie kontrollieren
24 Scheinwerfereinstellung kontrollieren
Auswechseln der Glühbirnen
Seite: 36
WARTUNG
35
Schraube an der Unterseite des Schein-
werferringes mit dem Schraubenzieher
lösen.
Ring am Unterteil etwas nach außen zie-
hen und aufwärts führen, so daß sich die
obere Sperre löst.
Lockern der drei Schrauben, die den
Scheinwerfereinsatz festhalten (obere
Abb.). Es ist nicht notwendig, die
Schrauben ganz zu entfernen. Der Einsatz
kann herausgezogen werden, wenn er ent-
gegen dem Uhrzeigersinn gedreht wird.
Einsatz herausnehmen.
Durch Lösen des Anschlußkontaktes wird
die Handhabung erleichtert.
Lösen der kleinen Haltefedern des Lam-
penhalters (untere Abb.).
Lampenhalter herausnehmen und die
Birne durch ein leichtes Nachinnen-
drücken und Drehen im Uhrzeigersinn
entfernen. Beim Einsetzen der neuen
Birne ist auf verschiedene Breiten der
Führungsstifte am Sockel zu achten!
Beim Einmontieren des Einsatzes ist das
Einschnappen des kleinen Sperrhakens zu
beachten.
Beim Auswechseln dieser Birne wird die
Lichtschale herausgezogen.
DAS AUSWECHSELN DER
SCHEINWERFERBIRNEN
AUSWECHSELN DER BIRNE FÜR DIE
INNENBELEUCHTUNG
1
2
3
4
5
6
7
Seite: 37
WARTUNG
36
Zuerst Lampeneinfassung und Glas
lösen. Beim Drehen entgegen dem Uhr-
zeigersinn werden beide auf einmal
gelöst die Birne kann herausgenommen
werden. Die Glühbirne hat eine Bajo-
nettfassung, und es muß beachtet wer-
den, daß die Führungsstifte am Sockel
verschiedene Lagen haben.
Die Schrauben mit einem X-Schrau-
benzieher lösen und das Glas entfernen.
Die äußere Birne ist das Blink- und
Rücklicht, die Innere das Bremslicht.
Die Glühbirnen für die Kennzeichen-
beleuchtung sind von der Innenseite des
Kofferraumes zugänglich.
Der Lampenhalter wird durch Seitwärts-
biegen der Feder herausgezogen, wonach
die Glühbirne, welche mit Bajonett-
fassung versehen ist, herausgenommen
werden kann.
AUSWECHSELN DER BIRNEN IN DEN
VORDEREN BLINK- UND STAND-
LEUCHTEN
AUSWECHSELN DER BIRNEN IN DEN
RÜCKWÄRTIGEN BLINK-, STAND- UND
BREMSELEUCHTEN
AUSWECHSELN DER BIRNEN FÜR DIE
KENNZEICHENBELEUCHTUNG
Seite: 38
WARTUNG
37
Reinigung des Ölsiebes
im Overdrive
Das Ölsieb ist unter einem Deckel an der
linken Seite des Overdrives (siehe Abb.)
angebracht und bei jedem Ölwechsel im
Getriebe zu reinigen, (d.h. alle 40.000
km). Das Ölfilter wird entweder in
Benzin oder Petroleum gewaschen und
dann mit Preßluft trockengeblasen.
Kontrollieren, ob die Dichtung unbe-
schädigt ist. Diese mit der metallbeklei-
deten Fläche nach Innen wenden. Dann
die drei Magnetscheiben zusammenlegen,
so daß diese durch die Magnetkraft
zusammengehalten werden. Danach sind
Sieb und Deckel zu montieren.
Spiel der Kupplungsgabel kontrollieren
Um zu verhindern, daß die Kupplung rutscht, muß das Spiel der
Kupplungsgabel regelmäßig kontrolliert werden und bei Bedarf nach jeweils
10.000 km eingestellt werden, Wenn das Auskuppeln nicht einwandfrei funk-
tioniert, muß außerdem der Hub des Kupplungspedales kontrolliert werden.
Siehe Seite 48.
Kontrolle und Einstellung der Kupplung muß einer Volvo-Werkstatt überlas-
sen werden, welche über die erforderliche Ausrüstung verfügt.
Bremsen kontrollieren und überholen
Alle 10.000 km muß der Wagen einer Volvo-Werkstatt übergeben werden, um
die Funktion der Bremsen zu kontrollieren.
Bei zunehmendem Verschleiß der Hinterrad-Bremsbeläge müssen die
Bremsbacken entsprechend nachgestellt werden, so daß stets eine gute
Bremswirkung erzielt wird, und allzu große Leerlaufbewegungen am
Bremspedal und Handbremshebel vermieden werden. Die Vorderradbremsen
sind selbsteinstellend.
Die Bremsen sollen auch gleichzeitig auf Verschleiß geprüft werden.
KRAFTÜBERTRAGUNG
25
26
BREMSEN
27
Seite: 39
WARTUNG
38
Vorderradeinstellung kontrollieren
Eine korrekte Vorderradeinstellung ist von größter Bedeutung für die
Lenkeigenschaften des Fahrzeuges, falsche Einstellung ergibt einen unnötig
starken Reifenverschleiß.
Lassen Sie daher durch Ihre Volvo-Werkstatt alle 10.000 km eine entspre-
chende Kontrolle und eventuelle Nacheinstellung durchführen. Sollte Ihr
Wagen einmal durch eine Karambolage vorn einen Stoß erhalten, so werden
Sie gut daran tun, sofort die Einstellung der Vorderräder überprüfen zu las-
sen. Die Volvo-Werkstätten sind zu diesem Zweck mit speziellen Meßge-
räten ausgestattet, so daß eine einwandfreie Ausführung der Arbeit gewähr-
leistet ist. Die Vorderradeinstellung ist aus den Angaben auf Seite 49
ersichtlich.
Kugelgelenke, Lenkung usw. kontrollieren
Alle 10.000 km ist der Wagen einer Volvo-Werkstatt zum Überprüfen der
Vorderachse im Hinblick auf das Spiel der Kugelgelenke, Lenkvorrichtung
usw. zu übergeben. Hierbei soll kontrolliert werden, ob die Gummi-
manschetten der Kugelgelenke unbeschädigt sind. Beim Einbau von neuen
Manschetten sollen diese mit Fett gefüllt werden,
Kontrolle des Reifendruckes
Machen Sie es sich zur Gewohnheit, den Reifendruck regelmäßig zu kon-
trollieren. Die Kontrolle geschieht am besten gleichzeitig mit dem Tanken.
Der Reifendruck wird mit dem Reifendruckmesser kontrolliert (siehe Seite
49). Reserverad dabei nicht vergessen. Auch wenn das Reserverad nicht
benutzt wird, kann der Luftdruck sinken und zu schwach sein, wenn das Rad
plötzlich gebraucht wird. Lassen Sie das Reserverad nicht längere Zeit unbe-
nutzt liegen, sondern denken Sie daran, dasselbe mit zu gebrauchen, wenn
die Räder über Kreuz ausgewechselt werden.
Radmuttern kontrollieren, Räder auswuchten
Alle 10 000 km sind die Radmuttern mit einem Moment von 10—14 kpm.
nachzuziehen. Gleichzeitig soll das Auswuchten der Räder, wenn erforder-
lich, wiederholt werden. Sollten Sie beim Kontrollieren der Reifen irgendei-
nen Defekt oder ungewöhnlichen Verschleiß feststellen, muß der Wagen
sofort in eine Volvo-Werkstatt gebracht werden.
VORDERACHSE
28
29
RÄDER UND REIFEN
30
31
Seite: 40
WARTUNG
39
Bevor der Wagen mit Hilfe des Wagenhebers
angehoben wird, ziehen Sie die Handbremse an
und legen Sie am besten einen Gang ein, so daß
der Wagen vollkommen still steht. Legen Sie
ruhig als weitere Sicherheitsmaßnahme noch
ein paar Klötze oder dergl.. vor oder hinter die
Räder, die auf dem Boden stehenbleiben.
Denken Sie daran, daß die Handbremse nur die
Hinterräder blockiert.
Lösen Sie die Radkappe mit Hilfe des
Abziehers.
Lockern Sie die Radmuttern leicht mit Hilfe
des Steckschlüssels. Alle Räder haben Muttern
mit Rechtsgewinde und sind also entgegen dem
Uhrzeigersinn loszuschrauben.
Setzen Sie den Wagenheber an der dafür vorge-
sehenen Stelle am Rahmen an, die dem Rad,
welches ausgewechselt werden soll, am nahe-
sten. liegt. Kurbeln Sie die Wagenseite so hoch,
daß das Rad frei schwebt.
Lösen Sie die Radmuttern vollends und heben
Sie das Rad ab. Gehen Sie vorsichtig dabei zu
Werke, damit die Gewinde nicht beschädigt
werden.
Das Reserverad aufsetzen, und die Mutter so
weit anziehen, daß das Reserverad einwandfrei
aufliegt. Senken Sie den Wagen und ziehen Sie
die Muttern über Kreuz fest.
Befestigen Sie die Radkappe mittels eines
leichten Handschlages. Schlagen Sie auf die
Stelle, welche zuletzt einschnappt.
Radwechsel
LÖSEN DES RADES
AUFMONTIEREN DES RESERVERADES
1
2
3
4
1
2
Seite: 41
WARTUNG
40
Es empfiehlt sich, einen neuen Wagen oft zu waschen, da hierdurch die
Lackierung gehärtet wird. Auf alle Fälle muß der Wagen, gewaschen wer-
den, sobald er schmutzig oder sehr staubig geworden ist. Lange Zeit auf der
Oberfläche verbleibender Schmutz oder Staub kann sich sehr schädlich aus-
wirken.
Beim Waschen der Karosserie ist Sonnenbestrahlung zu vermeiden, da sonst
Flecke auf dem Lack entstehen können. Auf der Unterseite und unter den
Kotflügeln ist der Waagen zunächst mit fließendem Wasser abzuspritzen
und anschließend unter Zuhilfenahme einer Bürste zu reinigen, bis der
Straßenschmutz aufgeweicht ist. Mit einem Schwamm ist der Schmutz dann
von oben nach unten unter reichlicher Zugabe von Wasser abzuwaschen.
Sollte der Wagen beim Abwaschen mit Wasser nicht genügend sauber wer-
den, so kann ein Waschmittel angewandt werden. Seien Sie jedoch vorsich-
tig, denn manche der erhältlichen Waschmittel sind für die Kunstharz-
lackierung des Wagens ungeeignet. Teerflecke werden am besten mit
Petroleum entfernt.
Nach Anwendung von Waschmittel muß der Wagen gründlich mit klarem
Wasser abgespült werden. Nach dem Waschen ist der Wagen sorgfältig mit
einem sauberen Lederlappen abzuledern.
Polieren sollen Sie Ihren Wagen nur dann, wenn die Lackierung infolge
mangelhafter Pflege unter Einwirkung von Straßenstaub, Sonne und Regen
unansehnlich geworden ist und sich durch Waschen allein kein Hochglanz
mehr erzielen läßt. Normalerweise genügt es, den Wagen ein paar Mal im
Jahr zu polieren, natürlich unter der Voraussetzung, daß der Wagen sorgfäl-
tig gepflegt und gewaschen wird, sobald er schmutzig ist.
Vor dem Polieren ist der Wagen gründlich zu waschen und abzutrocknen.
Niemals eine schmutzige Fläche überpolieren, da hierdurch Kratzer entste-
hen können. Nur hochwertiges Poliermittel und Wachs für Kunstharz-
lackierung anwenden! Das Polieren soll abschnittsweise erfolgen.
Soll der Wagen gewachst werden, so muß die Lackfläche äußerst rein sein,
bevor das Wachs aufgetragen wird. Das Wachsen geschehe am besten direkt
nach dem Polieren. Seien Sie vorsichtig mit Lösungsmitteln, denn diese kön-
nen die Lackierung beschädigen. Der Wagen ist frühestens ein Jahr nach der
Lieferung das erste Mal zu wachsen.
KAROSSERIE
32 Waschen
33 Polieren und Wachsen
Seite: 42
WARTUNG
41
Stoßstangen, Kühlergitter und Radkappen sind verchromt und sollen mit rei-
nem Wasser abgewaschen werden, sobald sie verstaubt oder verschmutzt sind.
Dies ist besonders wichtig, wenn oft auf Kieswegen gefahren wird, die mit
staubbindenden Salzen und dergleichen belegt sind oder wenn der Wagen
hauptsächlich in Küstengebieten gefahren wird. Eventuell können Sie nach
dem Waschen Wachs oder etwas Rostschutzmittel auftragen.
Ihr Wagen wurde schon im Werk rostschutzbehandelt. Die Türschweller wer-
den aus galvanisiertem Blech hergestellt, Das Material ist wartungsfrei. An der
Unterseite der Karosserie wird Unterbodenschutzmasse an den Stellen, die
besonders Steinschlägen von den Rädern ausgesetzt sind, das Außenteil des
Bodenblechs sowie die Unterkante der Türschweller, aufgetragen. Die übrigen
Teile des Bodens und die Fahrgestellteile sind mit Rostschutzflüssigkeit
bespritzt, um auch später einen guten Rostschutz beizubehalten, empfiehlt es
sich, diesen mindestens jährlich zu kontrollieren und auszubessern.
Wenn eine Aufbesserung notwendig ist, muß dies erfolgen, ehe das Blech vom
Rost angegriffen worden ist.
POLSTERUNG REINIGEN
Die Polsterung besteht aus Leder und Kunststoff. Die lederbezogenen Teile
werden mit einem feuchten Lappen, eventuell mit einer lauwarmen schwachen
Seifenlösung gereinigt. In schwierigeren Fällen ist ein Fachmann wegen der
Wahl von Reinigungsmitteln zuzuziehen. Das Kunstleder wird mit lauwarmem
Seifenwasser und in schwierigeren Fällen mit etwas Haushaltswaschmittel ge-
reinigt. .
Verwenden Sie kein Benzin, Petroleum, Tetrachlorkohlenstoff oder ähnliches
Reinigungsmittel, denn diese sind sowohl für die Lederpolsterung als auch für
das Kunstleder schädlich.
FUSSMATTEN REINIGEN
Die Fußmatten sind mindestens zweimal im Jahr herauszunehmen und zu
trocknen. Dies ist besonders in den Wintermonaten wichtig, wenn mit den
Schuhen Eis und Schnee in den Wagen geschleppt worden ist. Gleichzeitig
fege man allen Sand und Schmutz heraus, der sich unter den Matten angesam-
melt hat.
VERCHROMTE TEILE
34 Rostschutzbehandlung
35 Reinigung
Seite: 43
WARTUNG
42
AUSBESSERUNG VON LACKSCHÄDEN
Kunstharzlack stellt große Ansprüche an Werkstattausrüstung und Berufsgeschick-
lichkeit, und zur Ausbesserung von größeren Schäden empfehlen wir Ihnen, sich mit
Ihrem Volvo-Händler in Verbindung zu setzen. Kleinere Steinschläge oder Kratzer
können Sie selbst ausbessern.
Steinschlagschäden müssen so schnell wie möglich ausgebessert werden. Machen
Sie es sich zur Gewohnheit, die Lackierung regelmäßig zu kontrollieren und eventu-
elle Ausbesserungen durchzuführen — beispielsweise in Verbindung mit der
Wagenwäsche.
Ausbesserungsfarben mit Pinsel sind bei den Volvo-Händlern vorrätig. Kontrol-
lieren Sie stets, ob Sie die richtige Farbe erhalten haben.
Die beschädigte Fläche mit einem Taschenmesser oder einem anderen scharfen
Gegenstand sauberkratzen. Abblätterungen sind zu entfernen und die Farbkanten
um die beschädigte Stelle abzuschrägen.
Bei größeren Beschädigungen ist es notwendig, zuerst die Stelle mit
Rostschutzprimer zu behandeln. Dieses Mittel wird am leichtesten mit einem
Streichholz oder einem feinen Pinsel aufgetragen. Der Primer soll die ganze
abgekratzte und gefaste Fläche bedecken.
Wenn der Rostschutzprimer getrocknet ist, Volvo-Originalfarbe auftragen. Den
Lack gut verrühren (nicht mit dem Pinsel). Den Lack dünn und wiederholt auf-
tragen und zwischen jedem Auftragen gut trocknen lassen.
VORBEREITUNG AUF EINE LANGE FAHRT
Wenn Sie eine Auslandsreise planen oder überhaupt eine längere Autofahrt
antreten wollen, lassen Sie Ihren Wagen vorher in einer Volvo-Werkstatt
vollständig überprüfen. Sie haben mehr von Ihrer .Reise, wenn Sie wissen,
daß Sie einen Wagen fahren, der vollständig in Ordnung ist. Sie fahren ruhi-
ger, wenn Sie wissen, daß alles ausgezeichnet funktioniert, und Sie vermei-
den Aufregung und vor allem kostspieligen und zeitraubenden Aufenthalt
während der Fahrt. Wenn irgendetwas Unvorhergesehenes eintreffen sollte,
so braucht Ihre Reise dennoch nicht verdorben zu sein. Überall können Sie
damit rechnen, eine Volvo-Werkstatt in der Nähe zu finden, die sich schnell
um Ihren Wagen kümmern kann. So können Sie Ihrem Wagen auch
während einer Auslandsreise die regelmäßige Wartung zukommen lassen.
WENN SIE IHREN WAGEN VOR EINER LANGEN FAHRT SELBST
ÜBERPRÜFEN WOLLEN, SOLLEN SIE DIE FOLGENDEN RATSCHLÄGE
BEACHTEN;
1 Schmieren Sie den Wagen gründlich ab,
2 Spülen Sie die Kühlanlage des Wagens aus.
3 Untersuchen Sie die Reifen sorgfältig, wechseln Sie schadhafte Reifen aus,
1
2
3
Seite: 44
WARTUNG
43
wenn Sie nicht sicher sind, daß Ihr Motor fehlerfrei arbeitet und der
Kraftstoffverbrauch normal ist, sparen Sie Zeit und Geld, wenn Sie eine
gründliche Überprüfung vornehmen lassen.
Untersuchen Sie den Ladezustand der Batterie.
Kontrollieren Sie die Bremsen und die Radeinstellung.
Überprüfen Sie die Werkzeuge und das Reserverad.
Kontrollieren Sie die Beleuchtung und korrigieren Sie die Scheinwerfer-
einstellung, wenn es erforderlich ist.
WINTERBETRIEB
Denken Sie rechtzeitig daran, Ihren Wagen auf den Winter vorzuberei-
ten. Die erste Frostnacht kann sehr unangenehme Überraschungen mit
sich bringen, wenn der Wagenbesitzer seinen Wagen nicht rechtzeitig
vorbereitet hat. Daß der Kühlflüssigkeit ein Frostschutzmittel zuzuset-
zen ist, wissen wohl die meisten. Aber haben Sie auch daran gedacht,
daß das Wasser im Flüssigkeitsbehälter der Scheibenspülanlage gefrie-
ren kann? Daß die Schlüssellöcher einfrieren können?
Kühlanlage des Motors
Vor der Winterperiode ist die Kühlflüssigkeit mit einem geeigneten
Frostschutzmittel zu vermischen. Die gebräuchlichsten Frostschutz-
mittel sind Äthylenglykol und Sprit, wobei letzterer jedoch den
Nachteil hat, bei normaler Motortemperatur zu verdunsten. Äthylengly-
kol ist haltbarer und daher als Zusatzmittel vorzuziehen. Reines Äthy-
lenglykol kann jedoch die Kühlanlage des Motors stark angreifen, des-
halb sind die im Handel vorkommenden Frostschutzglykol mit korrosi-
onsverhütenden Mitteln vermischt. Aus chemischen Gründen dürfen
diese Mittel aber nicht in größeren Mengen zugesetzt werden, als für
eine Winterperiode notwendig ist. Unter ungünstigen Verhältnissen
kann das Frostschutzmittel auch schon schneller verbraucht sein, wenn
nämlich in der Kühlanlage noch Ablagerungen, z.B. Rost oder
Spülmittel vorhanden sind. Verwenden Sie daher dieselbe Glykol-
lösung nie langer als ein Winterhalbjahr.
Bevor Sie die Frostschutzflüssigkeit einfüllen, ist die Kühlanlage
gründlich zu reinigen. Die gesamte Kühlflüssigkeit ist abzulassen, auch
die Heizung. Die ganze Anlage ist mit Wasser oder geeigneter
Sodalauge durchzuspülen. bzw. durch Dampf mit ca. l kp/cm² Druck zu
reinigen.
DIE ABLASSHÄHNE DER KÜHLANLAGE
Beim Ablassen der Kühlflüssigkeit sind Hähne zu öffnen. Diese sind
wie folgt angebracht:
Hinten auf der rechten Seite des Motorblocks,
unter dem Ölkühler, an der unteren, rechten Seite des Kühlers.
4
5
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8
Seite: 45
WARTUNG
44
5,1 Liter Äthylenglykol ergeben höchste Gefrierpunktsenkung=—56° C.
Schmieranlage des Motors
Im Winter ist Motorenöl mit der Viskositätsbezeichnung SAE 10 W für die
Schmieranlage des Motors zu benutzen. Ein dünnflüssiges Öl erreicht bei
niedrigeren Temperaturen alle Schmierstellen des Motors besser und er-
leichtert außerdem den Kaltstart. Wenn Sie im Winter hauptsächlich kürzere
Strecken fahren, ist Ölwechsel häufiger vorzunehmen, beispielsweise alle
2.500 km.
Elektrische Anlage
Die Batterie ist im Winter größeren Belastungen ausgesetzt als im Sommer-
halbjahr. Beleuchtung und Anlasser werden häuftiger benutzt und darüber-
hinaus sinkt die Kapazität der Batterie mit der Temperatur. Überprüfen Sie
deshalb die Batterie regelmäßig. Eine aufgeladene Batterie ist widerstands-
fähiger gegenüber Frostschaden als eine fast entladene.
Bremsen
Die Bremsen sind im Winter Spritz- und Kondenswasser ausgesetzt, was
leicht zum Festfrieren der Handbremse führen kann, wenn diese angezogen
ist. Beim Parken sollen Sie daher vermeiden, die Handbremse zu benutzen.
Statt dessen ist der erste Gang oder der Rückwärtsgang einzulegen.
Scheibenspülanlage
Genau wie bei der Kühlanlage des Motors ist im Winter das Wasser im
Behälter der Scheibenspülanlage mit einem Frostschutzmittel zu vermi-
schen, um ein Gefrieren zu verhindern. Geeignete Frostschutzmittel können
Sie von Ihrem Volvo-Händler beziehen.
Frostschutzmittel für die Türschlösser
Ein eingefrorenes Türschloß vorzufinden, ist für den Autobesitzer sehr pein-
lich. Morgens vergeudet man viele wertvolle Minuten, um den Schlüssel
aufzuwärmen und das vereiste Schloß aufzutauen. Denken Sie deshalb
rechtzeitig daran, die Schlösser mit einem Frostschutzmittel zu schmieren.
MISCHTABELLE FÜR ÄTHYLENGLYKOL — WASSER
Erforderliche Menge Äthylenglykol in Litern
Literinhalt der für Frostschutz bis zu:
Kühlanlage
-10°C -15° C -20° C -30° C -40° C
9 2,0 2,75 3,25 4,25 5,0
Seite: 46
Auf dieser Karte sind die verschiede-
nen Generalvertreter des Volvo-Kon-
zerns eingezeichnet.
Seite: 48
TECHNISCHE DATEN
47
Typenbezeichnung
Volvo 1800 S . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .P 18335 E
MASSE UND GEWICHTE
Lange . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4350 mm
Breite . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1700 mm
Höhe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1285 mm
Radstand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2450 mm
Spurweite, vorn . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1315 mm
hinten . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1315 mm
Bodenfreiheit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .155 mm
Wendekreis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .10,0 m
Gewicht, fahrbereit, einschließlich Fahrer . . . . . .1100 kg
MOTOR
Typenbezeichnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .B 18 B
Leistung (DIN) bei U/min. . . . . . . . . . . . . . . . . . .96 PS/5600
Leistung (SAE) bei Ü/min. . . . . . . . . . . . . . . . . . .108 PS/5800
Max. Drehmoment (DIN) bei U/min. . . . . . . . . . .14,3 kpm/3800
Max. Drehmoment (SAE) bei U/min. . . . . . . . . .15,2 kpm/4000
Zylinderzahl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4
Bohrung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .84,14 mm
Hub . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .80 mm
Hubraum . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1780 cm³
Verdichtungsverhältnis . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .10:1
Ventilsystem . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Hängend
Ventilspiel bei warmem und kaltem Motor,
Einlaß . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .0,50—0,55 mm
Auslaß . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .0,50—0,55 mm
Leerlaufdrehzahl . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .600—800 U/min.
Vergaser, Fabrikat und Typenbezeichnung . . . . .S.U. - HS 6
Kühlanlage
Typ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Überdruck
Thermostat, öffnet bei . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .75—78° C
voll geöffnet bei . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .89° C
Keilriemen, Bezeichnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . .HC 38X35"
Seite: 49
48
Zündanlage
Zündfolge . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1 — 3 — 4 — 2
Zündeinstellung, Stroboskopeinstellung bei
1500 U/min.
97 Oktan (R02) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .14 — 19° v.o.T.
100 Oktan (ROZ) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .17 — 19° v.o.T.
Zündkerzen, Typ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Bosch W 225 TF
Elektrodenabstand . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .0,7 — 0,8 mm
Verteiler, Schließwinkel . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .62°
ELEKTRISCHE ANLAGE
Nennspannung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .12V
Batterie, Typ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Boliden 107 GM 60°
Kapazität . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .60 Ah
Batteriesäure, spez. Gewicht . . . . . . . . . . . . . . . . .1,275—1,2S5
Aufzuladen bei . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1,230
Lichtmaschine, Nennleistung . . . . . . . . . . . . . . . .240 W
Anlasser, Leistung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .l PS
Sicherungen . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3 Stck. 35 A
Glühlampen (12 Volt) . . . . . . . . . . . . . . . . .Anzahl Leistung
Scheinwerfer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2 45/40 W
Blink—Standlicht, vorn . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2 21/6 W
Blink-Schlußleuchte . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2 21/6 W
Bremslicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2 21 W
Kennzeichenbeleuchtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2 4 W
Rückfahrscheinwerfer . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .l 21 W
Innenbeleuchtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .2 6 W
Armaturenbeleuchtung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .9 6 W
Kartenleselampe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1 6 W
Kontrolleuchte, Fahrtrichtungsanzeiger . . . . . . . .1 2 'W
Fernlicht . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1 2 W
Ladung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1 2 W
Overdrive . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1 2 W
KRAFTÜBERTRAGUNG
Kupplung
Spiel an der Ausrückgabel . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3 — 4 mm
Hub des Kupplungspedales . . . . . . . . . . . . . . . . . .140 mm
*) oder entsprechend
TECHNISCHE DATEN
Seite: 50
TECHNISCHE DATEN
49
Getriebe
Typenbezeichnung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .M 41
Übersetzung, l. Gang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3,13:1
2. Gang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1,99,1
3. Gang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1,36:1
4. Gang . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .1:1
Overdrive . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .0,76:1
Rückwärtsgang . . . . . . . . . . . . . . . .3,25:1
Hinterachse
Typ . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Hypoid-Getriebe
Übersetzung . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4,56; l
VORDERRADEINSTELLUNG
(Wagen unbelastet, aber einschließlich Kraftstoff, 'Wasser und Reserverad)
Vorspur . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .0 - 4 rnm
Sturz . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .0 bis+1/2°
Nachlauf . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .0 bis+1°
Spreizung (bei 0° Sturz) . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .8°
RÄDER UND REIFEN
Felgengröße . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .4V2 JX15
Reifentyp . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .Gürtelreifen, mit Schlauch
Reifengröße . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .165 X 15
Reifendruck (kalte Reifen) vorn . . . . . . . . . . . . . .1,8 atü
hinten . . . . . . . . . . . . .2,0 atü
FÜLLMENGEN
Kraftstofftank . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .ca. 45 Liter
Kühlanlage . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .ca. 9 Liter
Motor ohne Ölfilter . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .ca. 3,25 Liter
Motor einschließlich Ölfilter . . . . . . . . . . . . . . . . .ca, 3,75 Liter
Getriebe M 41 . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .ca. 1,8 Liter
Hinterachse . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .ca. 1,3 Liter
Lenkgetriebe . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .ca. 0,25 Liter
WERKZEUGE
Wagenheber mit Hebel Kombinationszange
Schlüssel für Radmuttern Schraubenzieher
Universalschlüssel X-Schraubenzieher
Seite: 51
SCHMIERPLAN
50
ANMERKUNGEN ZUM SCHMIERPLAN
Anm. l Kontrollieren, ob das Öl bis zum Einfüllstutzen reicht. Hypoidöl SAE 90
verwenden (bei Temperaturen andauernd unten 0° C, SAE 80).
Anm. 2 Alle 40 000 km Radlager auseinandernehmen. Lager gründlich reinigen
und danach mit Multipurposefett auf Lithiumbasis von höchster Quali-
tät einfetten.
Anm. 3 Flüssigkeitsstand der Bremsflüssigkeit kontrollieren, siehe Seite 30.
Anm. 4 Filzdocht unter dem Verteiler mit einigen Tropfen dünnem Motorenöl
schmieren.
Anm. 5 Alle 20 000 km die Tachometerwelle vom Tachometer lösen, etwa 20 cm
aus der Hülle herausziehen und abtrocknen. Danach ist die Welle mit F e t t
dünn einzuschmieren. Nicht mit Öl schmieren, weil dies in das
Tachometer eindringen kann.
Anm. 6 Den Handbremsseilzug zweimal jährlich mit Graphitfett schmieren lassen.
Anm. 7 Bei jedem Ölwechsel im Motor ist Motorenöl SAE 20 in die Dämpfungs-
zylinder der Vergaser einzufüllen, siehe Seite 33.
Anm. 8 Ölstand beim Tanken kontrollieren. Alle 5 000 km, sowie Frühjahr und
Herbst, wenn eine andere Viskosität erforderlich ist, Öl wechseln.
Siehe Seite 28.
Anm. 9 Filter komplett, laut Anweisungen auf Seite 30, austauschen.
Anm. 10 Alle 5 000 km kontrollieren, ob Öl bis zum Einfüllstutzen reicht. Alle
40 000 km Öl wechseln. Siehe Seite 29.
Anm. 11 Alle 5000 km kontrollieren, ob Öl bis zum Einfüllstutzen reicht. Siehe
Seite 29.
*) Oder Multigradöl SAE 10 W-30.
Motorenöl
Qualität: For Service MS
Viskosität: unter 0°C SAE 10W*
0° bis +SO° SAE 20*
über 30°C SAE 30*
Hinterachsöl
Qualität: Hypoidöl
Viskosität: SAE 90 (bei Temperaturen
andauernd unter 0°C,
SAE 80)
Universalfett
Spezialschmiermittel
Siehe Anmerkungen
Bremsflüssigkeit
Qualität: SAE 70 R 3
Dünnes Motorenöl
ZEICHENERLÄUTERUNG
Seite: 52
SCHMIERPLAN
Abschmieren
alle:
Siehe
Anm.
10.000
km
5000
km
Abschmieren
alle:
5000
km
10.000
km
Siehe
Anm.
Zwischenarm
(Früh. Ausf.)
Vergaser (2)
Anm. 7
Radlager
Anm. 2
Kugelgelenke (2)
Motor
Anm. 8
Schmierölfilter
Anm. 9
Getriebe
Anm. 10
Vorderes
Kreuzgelenk
Mittleres
Kreuzgelenk
Handbremsseil
Anm. 6
Radlager
Anm. 2
Hinterachse
Anm.11
Lenkgetriebe
Anm. I
Radlager
Anm. 2
Kugelgelenke (2)
Kupplung
Anm. 3
Hauptzylinder
Anm. 3
Verteiler
Anm. 4
Tachometerwelle
Anm. 5
Keilnutenwelle
Handbremsseil
Anm. 6
Radlager
Anm. 2
Hinteres
Kreuzgelenk
Seite: 54
Personalien
Name .............................................................................................................................
Adresse ..........................................................................................................................
Tel. .................................................
Führerschein-Nr. ............................
Versicherungs-Ges. .......................................................................................................
Versicherungsschein .....................................................................................................
........................................................................................................................................
........................................................................................................................................
Nächste Volvo-Vertretung
Name .............................................................................................................................
Adresse ..........................................................................................................................
Tel. .................................................
Werkmeister ..................................................................................................................
Tel. .................................................
Angaben über den Wagen
Typenbezeichnung .................................................................
Fahrgestell-Nummer ....................................................
Motor-Nummer ............................................................
Kennzeichen-Nummer .................................................
Zündschlüssel ..............................................................
Türschlüssel .................................................................
Tankverschluß-Schlüssel .............................................
Die in dieser Betriebsanleitung angegebenen technischen Daten und
Konstruktionsangaben sind nicht bindend. Änderungen sind vorbehalten.
AB VOLVO GÖTEBORG SCHWEDEN

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