Technicolor TC7200K Bedienungsanleitung

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  • Marke: Technicolor
  • Produkt: Router
  • Model/Name: TC7200K
  • Dateityp: PDF
  • Verfügbare Sprachen:

Inhaltstabelle

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Inhalt
KAPITEL 1: ANSCHLÜSSE UND EINRICHTUNG ...................................................................... 3
KABELROUTER - ÜBERSICHT ............................................................................................... 3
Frontansicht......................................................................................................... 3
Geräterückseite .................................................................................................... 4
Seitenansicht........................................................................................................ 4
WANDMONTAGE ........................................................................................................... 5
INBETRIEBNAHME DES KABELROUTERS ..................................................................................... 6
1 ) Verbinden des Fernsehkabels mit dem Kabelrouter ..................................................... 6
2 ) Anschliessen der Stromversorgung.......................................................................... 7
3 ) Anschliessen des Computers ................................................................................. 7
Initialisierungsprozess des Kabelrouters....................................................................... 8
TELEFON- ODER FAX-ANSCHLUSS .........................................................................................10
KAPITEL 2: KONFIGURATION ........................................................................................ 11
ZUGRIFF AUF DAS WEB-INTERFACE ZUR KONFIGURATION DES KABELROUTERS .............................................11
Überblick über das Web Interface..............................................................................12
Änderung des Kennwortes .......................................................................................13
MENÜ „MODEM“ – „STATUS“ ............................................................................................14
1. Software ........................................................................................................14
2. Verbindung .....................................................................................................15
3. Kennwort .......................................................................................................16
4. Diagnose ........................................................................................................19
5. Erster Scan .....................................................................................................20
6. Backup/Wiederherstellen....................................................................................21
MENÜ GATEWAY – NETZWERK ............................................................................................22
1. LAN ...............................................................................................................22
2. WAN ..............................................................................................................23
3. Computer ........................................................................................................24
4. Zeit ...............................................................................................................25
MENÜ GATEWAY – ERWEITERT ............................................................................................26
1. Optionen.........................................................................................................26
2. IP-Filterung .....................................................................................................27
3. MAC-Filterung ..................................................................................................28
4. Port-Filterung ..................................................................................................29
5. Weiterleiten ....................................................................................................30
6. Port-Auslöser (Trigger) .......................................................................................33
MENÜ FIREWALL ..........................................................................................................35
1. Webfilter ........................................................................................................35
MENÜ DRAHTLOS .........................................................................................................36
1. Radio ............................................................................................................36
2. Primäres Netzwerk (Wi-Fi Zugangskontrolle und Sicherheit) .........................................39
3. Zugriffssteuerung .............................................................................................45
4. Erweitert .......................................................................................................46
MENÜ TELEPHONY ........................................................................................................48
1. Status............................................................................................................48
KAPITEL 3: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN ...................................................................... 49
ALLGEMEINE HINWEISE ZUR FEHLERBEHEBUNG............................................................................49
ANFORDERUNGEN AN DEN COMPUTER .....................................................................................50
SERVICE-INFORMATION ...................................................................................................50
GLOSSAR .................................................................................................................51
TECHNISCHE DATEN ................................................................................................... 54
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KAPITEL 1: ANSCHLÜSSE UND EINRICHTUNG
Kabelrouter - Übersicht
Frontansicht
ABB. 1-1 FRONTANSICHT
Auf dem vorderen Bedienfeld finden Sie die folgenden Anzeigen (LED):
Power - Zeigt den Betriebsstatus an.
DS - Zeigt den Datenempfang des Kabelrouters aus dem Netz an (DownStream Traffic).
US - Zeigt das Senden von Daten vom Kabelrouters zum Netz an (UpStream Traffic).
Online - Zeigt den Status Ihrer Internetverbindung an.
Die LED ist aus wenn keine Internetverbindung besteht.
Die LED leuchtet wenn das Modem eine Verbindung mit dem Netzwerk
hergestellt hat und Daten übertragen werden können.
Eth. - Zeigt den Status der Ethernet-Netzwerkanschlüsse 1 bis 4 an.
Wireless - Zeigt den Status des drahtlosen Wi-Fi Netzwerks an.
Phone - Zeigt den Zustand eines angeschlossenen Telefon 1 und Telefon 2 an.
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Geräterückseite
ABB. 1-2 GERÄTERÜCKSEITE
Element Beschreibung
Schalter Stromzufuhr zum Kabelrouter An/Aus
DC12V Anschluss für DC12V Stromversorgung
Coaxialkabel Verbindung zum Kabelnetz
Reset Zum Neustarten des Modems drücken Sie
diese Taste für mehr als 15 Sekunden
Ethernet 4 Gig Ethernet-Ports, RJ-45 Connector
Tel1/Tel2 2 RJ11 Anschlüsse für Telefonapparate
Abb. 1-2 Beschreibung der Anschlüsse auf der Geräterückseite
Seitenansicht
ABB. 1-3 SEITENWAND
WPS – Zeigt den Status der Wi-Fi Protected SetupTM
Funktion an.
WPS Schalter: Mit Hilfe dieses Schalters aktivieren Sie die WPS Funktion des Geräts, die es
erlaubt die gesicherte Verbindung mit einem anderen Gerät welches WPS unterstützt (z.B.
eines PCs) mit über das WPS-Protokoll einzurichten. Ein langes Drücken (mehr als 2 Sekunden)
auf die Schaltfläche ermöglicht Ihnen die Verbindung des Modems mit einem PC oder anderen
Geräten. Nach der Verbindungsherstellung erlaubt ein kurzer Druck auf diese Schaltfläche,
Wi-Fi ein oder auszuschalten.
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Wandmontage
Das Gerät verfügt über zwei Schlitze für die Wandmontage an der Rückseite. Zur Montage
werden zwei Schrauben (nicht im Lieferumfang enthalten) benötigt.
1. Stellen Sie sicher, dass die Wand glatt, flach, trocken und stabil ist und machen
Sie die beiden Bohrungen in einem Abstand von 101.6 mm.
2. Fixieren Sie die Schrauben in der Wand und lassen Sie die Schraubenköpfe 3 mm
vorstehen.
3. Entfernen Sie alle Verbindungen des Gerätes und platzieren Sie es über die
Schraubenköpfe. Drücken Sie das Gerät leicht an die Wand und schieben Sie es
nach unten.
Abb. 1-4 Wandmontage
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Inbetriebnahme des Kabelrouters
Für eine korrekte Installation führen Sie nacheinander die folgenden Schritte durch:
1 ) Verbinden des Fernsehkabels mit dem Kabelrouter
Stecken Sie das eine Ende des Koaxialkabels in den Kabelanschluss an der Wand und das
andere Ende in den Anschluss des Kabelrouters.
Hinweis: Um eine schnellen Registrierung des Modems zu ermöglichen, muss das
Koaxialkabel mit dem Modem verbunden sein bevor dieses angeschaltet wird.
Schalten Sie daher das Modem jetzt noch nicht an.
Abbildung 1-6 Verkablung im Haus mit Splittern
Hinweis: Um eine optimale Leistung des Geräts zu erreichen, sollten Sie Ihr
Kabelrouter möglichst nah am Übergang des Fernsehkabels zum Gebäude
anschließen. Falls Abzweigungen (Splitter) in der Verkabelung nicht vermieden
werden können, so müssen diese mindestens über 1GHz Bandbreite verfügen.
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2 ) Anschliessen der Stromversorgung
Schließen Sie nun die Stromversorgung an. Stecken Sie dazu zunächst das
Stromversorgungskabel des Steckernetzteiles in die Buchse des Kabelrouters und anschließend
das Steckernetzteil in die 220V Steckdose. Drücken Sie nun auf den Netzschalter, um das
Modem einzuschalten.
Hinweis: Verwenden Sie nur das mit dem Modem gelieferte Netzteil. Die
Verwendung eines anderen Netzteils kann das Produkt beschädigen und führt zu
Garantieverlust.
Hinweis: Sollten der ersten Installation des Kabelrouters die DS und US LEDs
gleichzeitig blinken, so bedeutet das, dass das Kabelrouter seine Systemsoftware
automatisch aktualisiert. Warten Sie bitte in diesem Fall bis die LEDs aufhören zu
blinken, setzen Sie während dieses Prozesses das Kabelrouter nicht zurück und
trennen Sie es nicht von der Stromversorgung.
3 ) Anschliessen des Computers
Verbinden Sie nun ein Ethernet-Netzwerkkabel mit dem Ethernet-Anschluss ihres Computers
und das andere Ende mit einem der Ethernet-Anschlüsse auf der Rückseite des Kabelrouters.
Abbildung 1-7 Verbindungen zum Kabelrouter
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Initialisierungsprozess des Kabelrouters
Nach der Installation des Kabelrouters und dem ersten Anschalten (und jedes Mal, wenn das
Kabelrouter wieder mit dem Strom verbunden wird) durchläuft das Gerät verschiedene
Schritte bevor es betriebsbereit ist. In jedem dieser Schritte des Initialisierungsprozesses
zeigen die Blinkleuchten auf der Vorderseite des Gerätes ein anderes Muster. Sollten auf der
Vorderseite keine LEDs aufleuchten, prüfen Sie bitte die Stromversorgung und verbinden Sie
das Kabelrouter ordnungsgemäß.
Hinweis: Sollten bei Beginn der Installation die DS und US LEDs gleichzeitig blinken
bedeutet das, dass das Kabelrouter seine Systemsoftware automatisch aktualisiert.
Warten Sie bitte in diesem Fall bis die LEDs aufhören zu blinken. Setzen Sie
während dieses Prozesses das Kabelrouter nicht zurück und trennen Sie es nicht
von der Stromversorgung.
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Die Anzeigen der LEDs auf dem vorderen Bedienfeld werden in der nachfolgenden Tabelle
erklärt: AN = LED leuchtet, AUS = LED ist grau, BLINKT = die LED blinkt.
Power
Internet Ethernet Wire
less
TEL1 TEL2 Beschreibung
DS US Online 1 2 3 4
Start-
Vorgang
AN AN AN AN
AN AN AN AN X AN AN Einschalten in 0,25 Sekunden
AN 0,25 Sekunden
AN BLINKT BLINKT BLINKT X X X X X X X
Vom Einschalten bis System-
Initialisierung abgeschlossen
AN
AN AN AN
X X X X X X X
Initialisierung des Systems
vollständig nach (vor)
DS-Scanning
1 Sekunde
DOCSIS
Start-
Vorgang
AN BLINKT AUS AUS X X X X X X X
Während D-Scanning und
erfassen von SYNC
AN AN BLINKT AUS X X X X X X X
SYNC abgeschlossen,
Empfang von UCD nach
Bereich abgeschlossen
AN AN AN BLINKT X X X X X X X
DHCP Konfigurationsdatei
heruntergeladen,
Verschlüsslung wird
initialisiert:
DHCP: 1s AN & 1s AUS,
TFTP: 0,25s AN & 0,25s AUS
AN AN AN AN X X X X X X X Einsatzbereit (NACO=AN)
AN BLINKT BLINKT AUS X X X X X X X Einsatzbereit (NACO=AUS)
DOCSIS
Verbin-
dungs-
vorgang
BLINKT BLINKT BLINKT BLINKT BLINKT X X X X X X
Warten auf Registrierung mit
allen DS und allen US Kanälen
LEDs blinken nacheinander von
rechts nach links -
Mindestdauer: 3s
X X X X AUS X X X X X X
Verfügbare DOCSIS DS Kanäle:
1..4 DS: 1..4 LEDs sind AN
5..8 DS: 1..4 LEDs blinken
Dauer: 3s
AUS X X X X X X X X X X 1 ..4 US: 1 .. 4 LEDs sind AN
BLINKT BLINKT BLINKT BLINKT BLINKT X X X X X X
Warten auf Registrierung mit
allen DS und allen US Kanälen:
LEDs blinken nacheinander von
rechts nach links.
Telefon
MTA
Regis-
trier-
ung
AN AN AN AN X X X X X BLINKT AUS MTA DHCP
AN AN AN AN X X X X X AUS BLINKT MTA SNMP/TFTP
AN AN AN AN X X X X X AN AN
RSIP für NCS/
Registrierung für SIP
CPE
Betrieb
AN X X X
AUS
AN
BLINKT
AUS
AN
BLI-
NKT
AUS
AN
BLI-
NKT
AUS
AN
BLI-
NKT
AUS
AN
BLI-
NKT
X X
Kein Ethernet / Drahtlos-Link
Ethernet / Drahtlos-Link
TX/RX Ethernet / Drahtlos-
Traffic
MTA
Betrieb
AN
<Normaler Betrieb>
AN AN Beide Leitungen Aufgelegt
AN BLINKT AN
Telefon Tel1 Abgehoben,
Telefon Tel2 Aufgelegt
AN AN BLINKT
Telefon Tel1 Aufgelegt,
Telefon Tel2 Abgehoben
AN BLINKT BLINKT Beide Telefone Abgehoben
SW
Download
Betrieb
AN BLINKT BLINKT AN X X X X X X X
Kabelrouter Software im
Flash-Speicher wird
aktualisiert.
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Tabelle 1-1 LED-Verhalten
Telefon- oder Fax-Anschluss
Sie können mit dem Kabelrouter die meisten Telefongeräte, Faxgeräte und Anrufbeantworter
genauso verwenden, wie mit einem konventionellen analogen Telefonanschluss. Der Anschluss
Tel1 am Kabelrouter ersetzt dabei einen herkömmlichen analogen Anschluss zum Telefonnetz.
Über den Anschluss Tel2 kann eine weitere analoge Telefonleitung bereitgestellt werden.
Für Telefonapparate mit dem in Deutschland üblichem TAE Stecker verwenden Sie ein
TAE/RJ14 Adapterkabel.
RJ11/RJ14 Stecker
(auch „Western“ Stecker genannt)
In Deutschland
üblicher TAE Stecker
Hinweis: Einige in Deutschland vertriebene Telefone haben am Telefonapparat einen
RJ14 Anschluss der nicht wie international üblich belegt ist. Verwenden Sie um diese
Telefone anzuschließen immer das dem Telefon beiliegende TAE Anschlusskabel
und einen TAE-RJ14 Adapter.
Schließen Sie Ihren Telefonapparat am Anschluss Tel1 an. Um einen normalen Telefonanruf zu
tätigen nehmen Sie den Hörer ab und warten Sie auf das Freizeichen.
Wählen Sie dann die gewünschte Nummer. Wenn Ihr Telefonapparat eine „Flash“ oder
„Hook“ Funktion bereitstellt, kann diese für Dienste wie Anklopfen oder Makeln zwischen
mehreren Anrufen verwendet werden.
Hinweis für Experten (Installateure): Der Kabelrouter ist bei korrekter Verkabelung
elektrisch ausreichend leistungsfähig, um bis zu 5 Telefone mit einer „ringer
equivalence„„ (REN) von 1 anzusteuern (i.e. der Kabelrouters hat eine REN von 5). Da
moderne Telefongeräte deutlich weniger Strom verbrauchen als 1 REN bedeutet dies
in der Praxis, das auch mehr als 5 moderne Endgeräte pro Anschluss angesteuert
werden können, dies hängt von den verwendeten Telefonapparaten ab. Die in
Deutschland übliche hausinterne Verkabelung mit TAE F/N Steckern sind allerdings
üblicherweise so verkabelt, dass nur ein Telefon pro Teilnehmeranschlussleitung
angesteuert wird Sobald in die erste TAE Dose ein Telefonapparat eingesteckt wird
werden dabei die weiteren Dosen deaktiviert. Um mehrere Telefone parallel
anzusteuern, müssen Sie diese Verkabelung gegebenenfalls entsprechend anpassen, so
dass alle Apparate elektrisch parallel geschaltet sind.
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KAPITEL 2: KONFIGURATION
Das Kabelrouter kann mit Hilfe eines auf Ihrem PC installierten Web Browsers (z.B. Microsoft
Internet Explorer, Firefox, Safari, Google Chrome) konfiguriert werden. Überprüfen Sie bitte
zunächst, ob der Kabelrouter und der Computer korrekt mit einem Netzwerkkabel verbunden
sind und ob das TCP/IP-Protokoll auf Ihrem PC korrekt eingerichtet ist.
Zugriff auf das Web-Interface zur Konfiguration des Kabelrouters
Das Kabelrouter wird durch einen eingebauten HTTP-Server, welcher eine im lokalen Netz
erreichbare Website für die die Diagnose und Konfiguration des Kabelrouters bereitstellt,
administriert.
1. Starten Sie Ihren Webbrowser und geben Sie in das Feld für die URL die (private)
IP-Adresse des Kabelrouters ein: http://192.168.0.1 (oder : http://kabel.box)
2. Nachdem Sie mit dem Gerät verbunden sind werden Sie aufgefordert, einen
Benutzernamen und ein Kennwort einzugeben.
Die Werkeinstellung für den Benutzernamen ist “admin” und das Kennwort lautet
“password”. Zur Verbesserung der Sicherheit, ändern Sie bitte das Passwort im
[Kennwort]-Menü.
Abb. 2-1 Benutzeranmeldung
Nach erfolgreicher Anmeldung erscheint die Hauptseite.
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Überblick über das Web Interface
Nach erfolgreicher Anmeldung sehen Sie das Interface zur Administration des Kabelrouters:
Abb. 2-2 Überblick über den Web Manager
 Das Hauptmenü besteht aus den drei Links im oberen Bereich der Seite: Modem,
Gateway, Telephony.
 Untermenü: Nach Auswahl einer der drei Punkte (Modem, Gateway, Telephony) im
Hauptmenü erscheint darunter, dass jeweils dazu gehörige Untermenü. Im obigen
Beispiel wurde im Hauptmenü „Modem“ ausgewählt – das Untermenü beinhaltet in
diesem Fall nur einen Eintrag („Status“).
 Titel: Die Seitenleiste auf der linken Seite erlaubt es verschiedene zum Untermenü
gehörende Rubriken auszuwählen. Im obigen Beispiel: Software, Verbindung, Kennwort,
Diagnose, Erster Scan, Backup/Wiederherstellen.
 Hauptfenster: Je nach ausgewählten Hauptmenü/Untermenü/Titel erscheinen hier die
Optionen für Konfiguration und die Statusinformationen.
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Eventuell werden an Ihrem Kabelanschluss einiger Funktionen nicht unterstützt welche auf
den Konfigurationsseiten des Kabelrouters aufgelisteten sind. In solchen Fällen bleibt das
Informationsfeld leer. Das ist normal.
Änderung des Kennwortes
Um den Zugang zu Ihrem Modem und zu Ihrem Heimnetzwerk besser zu schützen, sollten Sie
unbedingt das Kennwort ändern.
Abb. 2-3 Modem\Status\Kennwort
Zur Änderung des Kennwortes wählen Sie Hauptmenü „Modem“, Untermenü „Status“, Titel
„Kennwort“ und geben Sie dann im Eingabefeld „Kennwort“ das neue Kennwort ein. Um
Tippfehler auszuschließen, müssen Sie dieses durch erneute Eingabe im Feld „Kennwort
erneut eingegeben“ ein zweites Mal eingeben.
Sobald das neue Kennwort akzeptiert ist, müssen Sie sich am Kabelrouter erneut anmelden.
Hinweis: Wir empfehlen Ihnen, das Kennwort immer zu ändern. Dies ist ein
einfacher Schutz auf den Zugriff der Websites des Gateways.
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Menü „Modem“ – „Status“
1. Software
Das Hauptfenster zeigt Informationen zur Hardware und zur Software Ihres Kabelrouters.
Im Abschnitt „Status“ unten auf dieser Seite finden Sie die Betriebsdauer Ihres Kabelrouters
seit dem letzten Einschalten. Die Seite beinhaltet auch einige Schlüsselinformationen, die der
Kabelrouter während der Initialisierungsphase mit Ihrem Kabelnetzbetreiber empfangen hat.
Überprüfen Sie ob unter „Netzwerkzugriff“ „Erlaubt“ steht. Dies bedeutet, dass Ihr
Kabelanbieter Ihren Kabelrouter erfolgreich konfiguriert hat und Sie nun mit dem Netz
verbunden sind. Sollte dies nicht der Fall sein, haben Sie keine Internetverbindung und sollten
zur Behebung dieses Problems mit Ihrem Kabelanbieter in Verbindung treten.
Abb. 2-5 Modem\Status\Software
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2. Verbindung
Auf dieser Seite finden Sie den aktuellen Verbindungsstatus des Kabelrouters mit dem
Kabelnetzbetreiber, inklusive dem Status der Start/Registrierungsprozedur, der Downstream-
und Upstream Kanäle usw. Diese Informationen sind für den Techniker des
Kabelunternehmens hilfreich, falls Probleme auftreten sollten.
Abb. 2-6 Modem\Status\Verbindung
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3. Kennwort
Die Werkseinstellung sind der Benutzername “admin” und das Kennwort “password”. Der
Benutzername und das Kennwort werden auf diese Werkseinstellung zurückgesetzt:
- Bei der Herstellung
- Bei Zurücksetzen des Kabelrouters auf Werkseinstellungen: Entweder im Webinterface
(siehe unten) oder indem der „Reset“ Knopf auf der Rückseite des Modems für 5
Sekunden gedrückt gehalten und wieder losgelassen wird.
- Bei Zurücksetzen durch den Kabelnetzbetreiber
Sollte das aktuelle Kennwort das Standard-Kennwort sein, wird dringend empfohlen, es zu
ändern.
Bei der ersten Verbindung oder während Ihr Kennwort noch dies der Werkeinstellungen ist
erscheint eine Warnmeldung am oberen Banner jeder Web-Konfiguration-Seite. Zur
Steigerung der Sicherheit Ihres Modems fordern wir Sie auf, das Kennwort zu ändern.
Das Kennwort kann maximal eine Länge von 8 Zeichen haben. Groß- und Kleinschreibung wird
berücksichtigt.
Zurücksetzen auf Werkseinstellungen
Auf der Seite „Kennwort“ ist es weiterhin möglich das Gateway auf Werkseinstellungen
zurückzusetzen. Verwenden Sie diese Funktion mit Vorsicht, da alle Ihre Einstellungen
verloren gehen. Zum zurückzusetzen auf Werkseinstellungen, setzen Sie „Herstellerstandards
wiederherstellen“ auf „Ja“. Es erscheint die folgende Warnmeldung
Klicken Sie auf „Ja“ und anschließend auf „Anwenden“. Dies hat die gleichen Auswirkungen
wie das Zurücksetzen auf Herstellerstandards mit dem Schalter auf der Rückseite des Modems,
wenn Sie diesen für 5 Sekunden gedrückt halten und wieder loslassen
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Abb. 2-7 Modem\Status\Kennwort
Zur Änderung des Kennwortes geben Sie das Kennwort ein, und bestätigen dieses durch
erneute Eingabe.
Sobald das Kennwort akzeptiert ist, müssen Sie sich an den Websites erneut anmelden.
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Abb. 2-8 Dialog zur Kennwort-Anfrage
Sollte das Kennwort nicht akzeptiert werden, so erscheint eine Fehlermeldung:
„Der angegebene Username und/oder Passwort ist/sind falsch“
Versuchen Sie in diesem Fall nochmal sich mit dem korrekten Benutzernamen und Kennwort
anzumelden.
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4. Diagnose
Diese Seite bietet grundlegende Diagnosetools, die Sie bei Verbindungsproblemen verwenden
können. Wenn Sie ein Internetgerät pingen wird ein Paket an dessen TCP/IP-Stapel gesendet,
der danach ein Paket an Sie zurücksendet. Zur Verwendung des Ping-Tests geben Sie die
benötigten Informationen ein und drücken auf Test beginnen. Das Ergebnis wird im unteren
Teil des Fensters angezeigt. Drücken Sie auf Test abbrechen, um den Test zu stoppen und auf
Ergebnisse löschen, um die Ergebnisse zu löschen. Hinweis: Eine Firewall kann eine
Fehlfunktion des Pings hervorrufen, bietet Ihnen aber immer noch TCP/IP Zugang zu den
Geräten dahinter. Beachten Sie dies bitte, wenn Sie ein Gerät hinter einer Firewall pingen.
Ping ist am besten geeignet, um die Verbindung mit PCs, wie den PCs in Ihrem LAN, ohne
Firewall zu bestätigen.
Abb. 2-9 Modem\Status\Diagnose
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5. Erster Scan
Um die erste Verbindung des Modems zu beschleunigen, geben Sie die Download-Frequenz
und/oder die ID des Upstream-Kanals hier ein. Klicken Sie danach auf die Schaltfläche
“Anwenden”, um das Kabelnetzwerk, beginnend mit den eingegebenen Werten, zu
durchsuchen.
Der Wert ist in Megahertz angegeben. Somit müssen Sie also für 453 MHz folgendes eingeben:
453
Abb. 2-10 Modem\Status\Erster Scan
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6. Backup/Wiederherstellen
Backup/Wiederherstellen-Einstellungen: Diese Seite ermöglicht die Speicherung der
aktuellen Einstellungen lokal auf Ihren PC. Sie können außerdem vorher gespeicherte
Einstellungen wiederherstellen. Die Standardbezeichnung der Datei ist:
“GatewaySettings.bin”.
Fig 2-11 Modem\Status\ Backup/Wiederherstellen
Seite: 21
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Menü Gateway – Netzwerk
1. LAN
Auf dieser Seite können Sie die TCP/IP Adressierung des Heimnetzwerkes konfigurieren.
Zunächst können Sie IP-Adresse mit der Ihr Kabelrouter auf dem LAN Interface adressiert wird
und die Subnetzmaske ändern. (Dies kann erforderlich sein, falls Sie mehrere Router in Ihrem
Heimnetzwerk verwenden, in diesem Fall müssen Sie sicherstellen dass alle Router
verschiedene Subnetze verwenden.)
Weiterhin ist es möglich die DHCP-Serverfunktion zu aktivieren und zu konfigurieren. Wenn
diese Funktion aktiviert ist, dann vergibt Ihnen der DHCP-Server Ihres Kabelnetzbetreibers
eine IP-Adresse für Ihren Kabelrouter und der DHCP-Server Ihres Kabelrouters private IP-
Adressen für Ihre Endgeräte.
Der Adressbereich der vom DHCP-Server des Kabelrouters vergeben werden kann, ist über die
beiden Eingabefelder „Leasing-Pool Start“ und „Leasing-Pool Stop“ konfigurierbar. Die
verwendeten Adressen müssen im selben Subnetz liegen, wie die oben eingestellte IP Adresse
des Kabelrouters. Das Feld „Leasing Dauer“ erlaubt es die Zeit (in Sekunden) zu definieren für
die ein DHCP lease gültig sein soll. Nach Ablauf dieser Zeit muss das Endgerät erneut eine
Adresse beim DHCP Server abfragen. Der Standardwert beträgt 604800 Sekunden (7 Tage).
Abb. 2-12 Gateway\Netzwerk\LAN
Seite: 22
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2. WAN
Auf dieser Seite sehen Sie die Konfiguration und den Status des Interfaces zum
Kabelnetzbetreiber. Bei den meisten Kabelnetzbetreibern findet dieses Konfiguration
automatisch statt.
Jeder Kabelrouter bekommt bei der Herstellung in der Fabrik eine weltweit eindeutige MAC
Adresse zugeordnet. Diese, aus sechs zweistelligen Hexadezimalzahlen bestehende, Adresse
des Kabelrouters wird hier im dem Feld „MAC Adresse“ angezeigt.
Abb. .2-13 Gateway\Netzwerk\WAN
Seite: 23
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3. Computer
Auf dieser Seite sehen Sie die beim DHCP Server des Kabelrouters registrierten Endgeräte,
deren MAC Adresse, IP Adresse und die seit der Registrierung des Geräts abgelaufene Zeit.
Abb. .2-13 Gateway\Netzwerk\Computer
Seite: 24
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4. Zeit
Diese Seite ermöglicht die Konfiguration eines Servers im Internet mit dessen Hilfe die
Systemzeit des Kabelrouters über das „Network Time Protocol“ (NTP) automatisch eingestellt
werden kann.
Um diese Änderungen anzuwenden, muss der Kabelrouter nach der Konfiguration
zurückgesetzt werden.
Abb. .2-13 Gateway\Netzwerk\Zeit
Seite: 25
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Menü Gateway – Erweitert
1. Optionen
Diese Seite ermöglicht Ihnen die Konfiguration erweiterter Funktionen des Kabelrouters:
Abb. 2-16 Gateway\Erweitert\Optionen
 WAN Blockierung verhindert, dass andere vom Kabelnetz aus Ihr Gateway „pingen“
können. Mit aktivierter WAN Blockierung antwortet Ihr Gateway nicht auf "ping"
Anforderungen und "versteckt" Ihr Gateway.
 IPsec Passthrough erlaubt IpSec Paketen, Ihren Kabelrouter zu passieren. IpSec ist ein
Sicherheitsmechanismus, der insbesondere für Virtuelle Private Netzwerke (VPNs)
verwendet wird.
 UPnP Universal Plug & Play (UPnP) hilft die Verbindung von Diensten auf verschiedenen
Geräten / Computern herzustellen. UPnP-Geräte entdecken automatisch Services von
anderen im Netzwerk registrierten UPnP-Geräten.
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2. IP-Filterung
Diese Seite ermöglicht Ihnen die Konfiguration von Filtern um Internetverkehr von einzelnen
Geräten in Ihrem Heimnetzwerk zu blockieren. Mit dem Filter wird der ausgehende Zugriff auf
das WAN unterbunden. Diese Geräte können weiterhin miteinander über Ihr LAN
kommunizieren, doch Pakete, die an die WAN-Adressen gesendet werden, werden vom
Gateway blockiert.
Abb. 2-17 Gateway\Erweitert\IP-Filterung
Seite: 27
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3. MAC-Filterung
Diese Seite ermöglicht Ihnen die Eingabe der MAC-Adresse spezifischer PCs in Ihrem LAN.
Somit wird der ausgehende Zugriff auf das WAN unterbunden. Genau wie bei der IP-Filterung
können diese PCs über das Gateway miteinander kommunizieren, doch Pakete die an die
WAN-Adresse gesendet werden, werden blockiert.
Abb. 2-17 Gateway\Erweitert\MAC-Filterung
Seite: 28
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4. Port-Filterung
Diese Seite ermöglicht Ihnen die Konfiguration von Port-Filtern, um den Internetverkehr von
spezifischen Anwendungen zu blockieren. Alle Pakete, die Ihre LAN PCs zu diesen Zielports ins
Internet senden, werden blockiert. Sie können damit z.B. den Zugang zu WWW-Browsing (http
= Port 80) blockieren, aber dennoch den E-Mail-Service (SMTP Port 25 und POP-3 Port 110)
erlauben.
Zur Aktivierung von Port-Filterung setzen Sie einen Start-Port und einen End-Port für jeden
Bereich und klicken auf Anwenden. Um nur einen Port zu blockieren, geben Sie den gleichen
Wert für Start-Port und End-Port ein.
Abb. 2-17 Gateway\Erweitert\Port-Filterung
Seite: 29
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5. Weiterleiten
Unter diesem Punkt können Sie die Portweiterleitung („Port Forwarding“) konfigurieren.
Im normalen Betrieb blockiert der Kabelrouter eingehende Verbindungsanforderungen zu
Servern und erlaubt Servern im Internet lediglich dann mit Geräten im Heimnetzwerk zu
kommunizieren, wenn diese Geräte die Kommunikation initiieren. Dies schützt Sie vor
böswilligen Angriffen aus dem Internet. Manchmal kann es jedoch notwendig sein, dass
jemand von außerhalb eine Verbindung mit einem bestimmten Gerät (Server) in Ihrem LAN
startet. Mit der Funktion „Weiterleiten“ können Sie gezielt solche Serverdienste auf
bestimmten Geräten in Ihrem Heimnetzwerk einrichten. Bitte beachten Sie, dass Sie den
Server damit auch für Angreifer aus dem Internet zu einem leichter erreichbaren Ziel
machen.
Wenn Sie zum Beispiel konfigurieren möchten, dass ein Zugang vom Internet zu einem FTP-
Server in Ihrem Heimnetzwerk erlaubt sein soll, welcher auf der IP Adresse 192.168.0.5
betrieben wird, so erstellen Sie eine Regel mit dieser Lokalen IP Adresse, einem Start-Port
von 20, einem End-Port von 21 (dies entspricht den vom FTP Protokoll verwendeten Ports)
und wählen als Protokoll TCP (FTP verwendet als darunterliegende Netzwerkprotokolle sowohl
TCP als auch UDP) und klicken Sie dann auf „Anwenden“.
Eingehende Pakete die der Kabelrouter vom Kabelnetz auf dem Port 20 und 21 erhält werden
dann nicht mehr blockiert, sondern an das Gerät mit der konfigurierten IP Adresse
weitergeleitet.
Da diese Verbindungen dann auch nicht mehr vom Kabelrouter „umgesetzt“ werden, werden
für sie auch keine Einträge in der Verbindungstabelle mehr erscheinen. Für ein Gerät mit
einer IP-Adresse können mehrere Port-Weiterleitungen für verschiedene Ports definiert
werden.
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Abb. 2-20-1 Gateway\Erweitert\Weiterleitung
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Zur Festlegung einer Regel drücken Sie die Schaltfläche „Erstellen einer IPV4‟. Es erscheint
die folgende Eingabemaske:
Abb. 2-20-2 Gateway\Erweitert\Weiterleitung
Hinweis: Um Ihnen die Erstellung solcher Regeln zu vereinfachen, ist Ihr Kabelrouter
bereits mit einer ganzen Anzahl von Voreinstellungen vorprogrammiert. Für viele
bekannte Applikationen können Sie neue Regeln automatisch mit Hilfe der drei
Eingabefelder unter der Überschrift „Bekannte Regel-Adr.“ erstellen. Hier brauchen
Sie lediglich die Lokale IP Adresse eingeben und unter „Service Name“ die Anwendung
(zum Beispiel „FTP Server“ oder „HTTP Server“) auswählen. Das Feld „External IP
Address“ kann auf der Voreinstellung „0.0.0.0“ gesetzt bleiben, wenn der Zugang vom
gesamten Internet aus erlaubt werden soll
Sie können in dieser Maske aber auch sämtliche Parameter im Detail selber konfigurieren. In
diesem Falle füllen Sie nur den Bereich unterhalb des Knopfes „Hinzufügen“ aus und wählen
dann „Anwenden“.
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6. Port-Auslöser (Trigger)
Einige Internet-Applikationen wie z.B. interaktive Spiele verlangen, dass ein entfernter PC
(auf der WAN-Seite Ihres Kabelrouters) in der Lage ist während des Spiels eine Verbindung mit
ihrem PC auf dem Sie Ihr Spiel (auf der LAN-Seite des Kabelrouters) spielen zu erstellen.
Die Funktion „Port-Auslöser (Trigger)“ dient dazu eine erweiterte Portweiterleitung zu
erstellen welche während des Spiels aktiviert bleibt und nach dem Spielende automatisch
deaktiviert wird (um wieder volle Sicherheit für Ihren LAN PC zu gewährleisten).
Port-Auslöser ist ein Mechanismus, der dies für Sie erledigt, sobald Sie ein Spiel spielen.
Fig.2-21-1 Gateway\Erweitert\Port-Auslöser
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Zur Festlegung der Regeln drücken Sie die Schaltfläche „Erstellen‟.
Fig.2-21-2 Gateway\Erweitert\Port-Auslöser
Port-Auslösung funktioniert folgendermaßen: Wenn Sie ein Spiel, das diesen Mechanismus
benötigt mit einem Spielpartner im Internet spielen möchten, so erstellen Sie eine Port-
Auslösung für dieses Spiel. Dafür geben Sie im Trigger Start Port und im Trigger End Port
den Bereich des Zielports ein, den das Spiel von Ihrem PC aus sendet und geben im Target
Start Port und Target End Port den Bereich des Zielports ein, den der andere Spieler (auf
WAN-Sete) verwenden (die Ports, auf denen Ihr PC „empfängt“). Die Portnummern hängen
dabei vom Spiel ab und werden vom Spielehersteller in der Bedienungsanleitung
bereitgestellt.
Wenn Sie nun zu einem späteren Zeitpunkt das Spiel erneut starten, erstellt das Gateway
automatisch diese Regel zur Weiterleitung. Diese Regel gilt bis 10 Minuten nach Beendigung
des Spieles. Nach 10 Minuten wird diese Regel inaktiv und wieder gestartet, sobald Traffic von
Ihrem PC erhalten wird, der mit dieser Regel übereinstimmt. Ihr Heimnetzwerk bleibt also
„abgeschirmt“ solange Ihr PC die Port-Auslösung nicht wieder aktiviert.
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Menü Firewall
1. Webfilter
Diese Seite erlaubt es bestimmte Protokolle zu blockieren. Es kann weiterhin eine Liste
"vertrauenswürdiger Computer" definiert werden, bei denen keine Filter angewendet werden.
Es wird empfohlen die Firewall zu jeder Zeit aktiviert zu lassen, um gegen Denial-of-Service-
Attacken geschützt zu sein.
Die Firewall kann in verschiedenen vorprogrammierten Sicherheitsstufen betrieben werden
(Niedrig/Mittel/Hoch). Die Voreinstellung ist „Niedrig“. Je nach gewählter Sicherheitsstufe
werden mehr oder weniger TCP/UDP Ports erlaubt/blockiert. Wählen Sie die gewünschte
Stufe und prüfen Sie, ob die in der Liste aufgeführten Applikationen und Ports den von Ihnen
benötigten entsprechen.
Sollten Sie die Deaktivierung dieser Filter für bestimmte Computer Ihres LANs wünschen, so
geben Sie deren MAC-Adressen im Bereich „Vertrauenswürdiger Computer“ auf dieser Seite
ein und klicken Sie auf „Hinzufügen“.
Abb. 2-22 Gateway\Firewall\Webinhalt-Filter
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Menü Drahtlos
Das Untermenü „Drahtlos“ ermöglicht es das Wireless LAN (Wi-Fi) Interface des Kabelrouters
zu konfigurieren.
1. Radio
Diese Seite ermöglicht Ihnen die Konfiguration eines primären Drahtlos-Netzwerkes und
dessen Sicherheitseinstellungen. Diese Einstellungen müssen mit denen Ihres drahtlosen PCs
auf LAN-Seite übereinstimmen.
Abb. 2-23 Gateway\Drahtlos\Radio
 Schnittstelle: Wenn Sie das Feld Schnittstelle auf „Deaktiviert“ stellen, wird das Wi-Fi
Interface in Ihrem Gateway komplett ausgeschaltet. Durch Änderung des Feldes auf
„Aktiviert“ kann dies wieder aktiviert werden. (Selbstverständlich muss dazu Ihr PC mit
Hilfe eines Netzwerkkabels mit dem Kabelrouter verbunden sein).
Zum Speichern Ihrer Einstellungen klicken Sie auf die Schaltfläche Anwenden.
 Drahtlose MAC-Adresse: In diesem Feld wird die (weltweit eindeutige) Ethernet Mac
Adresse für das Wi-Fi interface des Kabelrouters angezeigt.
 Ausgangsleistung: Diese Einstellung ermöglicht die Sendeleistung dieses Geräts zu
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reduzieren. Durch Auswahl eines niedrigeren Prozentsatzes der Ausgangsleistung kann
Strom eingespart werden. Beachten Sie bitte, dass dadurch auch die Reichweite und der
Datendurchsatz reduziert wird
 802.11 Band: Das Model TC7200K unterstützt nur das 2.4 GHz Band.
 802.11n Modus: Hilft Ihnen bei der Aktivierung oder der Deaktivierung des 11n Modus.
Zur Aktivierung wählen Sie Auto, zur Deaktivierung wählen Sie Aus.
 802.11n Unterstützung benötigt erlaubt es den Kabelrouter dazu zu zwingen im
802.11n-Modus zu arbeiten.
 Bandbreite: 20MHz ist der Standardwert für die Bandbreite des Datenkanals. Sie können
diese auf 40MHz erhöhen und damit (bei ausreichend wenig Interferenzen mit anderen
Drahtlosen Geräten und ausreichend kurzer Entfernung) einen höheren Datendurchsatz
erreichen.
 Seitenband für den Steuerkanal (nur 40 MHz): Bei Deaktivierter 40 MHz Bandbreite
kann “Niedriger” oder “Größer” ausgewählt werden.
 Kanal: Sie können zwischen den Kanälen 1 bis 9 wählen. Wählen Sie möglichst einen von
benachbarten Wi-Fi Access Points weit entfernten Kanal auf dem wenig Interferenzen
auftreten. Die Auswahl des Kanals muss eventuell mit der Auswahl des Kanals auf
Endgeräten abgestimmt werden.
 Aktueller Kanal: Der von Ihnen gewählte Kanal wird in diesem Feld angezeigt.
 Störpegel: Das Gerät misst automatisch die Interferenzen mit eventuell vorhandenen
anderen Sendern, die den selben Kanal verwenden.
 OBSS („Overlapping Basic Service Sets“) Koexistenz: Erlaubt die Koexistenz von WiFi
Geräten mit 20MHz und 40MHz Bandbreite. Werksseitig ist „deaktiviert“ eingestellt.
 STBC Tx: Raum–Zeit Block-Codierung: Wird in der drahtlosen Kommunikation für die
Übertragung mehrerer Datenströme über verschiedene Antennen verwendet, um die
Zuverlässigkeit des Datentransfers zu verbessern (MIMO). Die werksseitige Einstellung ist
Auto.
 Drahtlosen Standard wiederherstellen: Zur Wiederherstellung der
Standardeinstellungen drücken Sie bitte diese Schaltfläche, um die Einstellungen
abzurufen und klicken Sie dann auf Anwenden.
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Einstellung Beschreibung
Wertliste oder
Bereich
Standard
Netzwerkname
(SSID)
Wi-Fi Netzwerknamen
(SSID) für dieses
Netzwerk – wird auf
„client“ Geräten
angezeigt.
Nur
Hexadezimalzeichen.
XXXX bezieht sich
auf die letzten 4
Zeichen der KM MAC-
Adresse
KD-WLAN-XXXX
Netzwerktyp Wählen Sie
„Geschlossen“, um das
Netzwerk von aktiven
Scans zu verbergen.
Wählen Sie „Offen“, um
das Netzwerk in aktiven
Scans erkennbar zu
machen.
Offen, Geschlossen Offen
Schnittstelle Aktivieren / Deaktivieren
der Drahtlosschnittstelle.
Aktiviert, Deaktiviert Aktiviert
Tabelle 2-1 Voreinstellungen des Drahtlosen Interfaces
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2. Primäres Netzwerk (Wi-Fi Zugangskontrolle und Sicherheit)
Diese Seite ermöglicht Ihnen die Konfiguration der Authentifizierung des primären, vom
Kabelrouter verwalteten drahtlosen Netzwerk (primäre SSID), sowie der Sicherheitsprotokolle.
Abb. 2-24 Gateway\Drahtlos\Primäres Netzwerk
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WPA (Wi-Fi Protected Access)/WPA2: ist der Standardmodus für die Verschlüsselung der
Drahtlosen Kommunikation. WPA bietet eine sicherere Verschlüsselung und Authentifizierung
als das früher übliche WEP. WPA2 ist die zweite Generation der WPA-Sicherheit.
Hinweis: Das ältere Sicherheitsprotokoll WEP sollte wenn möglich nicht mehr
verwendet werden, da es von Hackern schon seit einiger Zeit geknackt worden ist.
WPA-PSK steht für „WPA Pre Shared Key“ und erlaubt es einen manuell festgelegten Schlüssel,
der auf allen Endgeräten von Hand eingegeben wird, festzulegen. WPA2-PSK ist die neuere
Version von WPA-PSK.
WPA Preshared Schlüssel: Geben Sie hier den für WPA-PSK/WPA2-PSK zu verwendenden,
zwischen 8 und 32 ASCII Zeichen (oder 64 Hexadezimalzahlen) langen, Schlüssel ein. Nur
Geräte mit dem selben von Hand konfigurierten Schlüssel können mit dem Netzwerk des
Kabelrouters verbunden werden.
WPA/WPA2 Verschlüsselung: Dieses Feld ist in der Werkseinstellung deaktiviert. Um es zu
aktivieren muss zunächst WPA-PSK oder WPA2-PSK deaktiviert werden.
Sie können zwischen den beiden Verschlüsselungstypen AES und TKIP+AES wählen
AES ist der Verschlüsselungsalgorithmus mit dem die Daten zwischen dem Kabelrouter
und den drahtlos verbundenen Endgeräten verschlüsselt werden. Hier wird ein
Algorithmus mit statischen Schlüsseln einer Längen von 128, 192 oder 256 Bit
verwendet.
TKIP+AES verwendet den Hauptschlüssel nur als Anfangspunkt und leitet seine
verschlüsselten Schlüssel mathematisch von diesem Hauptschlüssel ab. Danach werden
die verschlüsselten Schlüssel verändert und rotiert.
Gruppenschlüssel Rotationsintervall (Broadcast Key Refresh Rate): WPA ermöglicht eine
erhöhte Sicherheit, da es in periodischen Abständen den verwendeten Schlüssel verändert.
Der „Gruppenschlüssel“ ist ein zwischen allen Teilnehmern des WPA Wi-Fi Netzes geteilter
Schlüssel, welcher für Multicast verwendet wird. Sie können hier die Zeit (in Sekunden, z.B.
3600) spezifizieren nach der ein neuer Schlüssel verwendet werden soll.
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WEP-Verschlüsselung:
Um die WEP Verschlüsslung zu verwenden, müssen Sie zunächst die WPA-PSK und WPA2-PSK
Verschlüsslung deaktivieren. Anschließend können Sie hier zwischen „Deaktiviert“, „WEP
(64-Bit)“ und „WEP (128-Bit)“ wählen. Ein WEP Schlüssel ist grundsätzlich „pre-shared“, d.h.
er muss auf allen Geräten die WEP verwenden von Hand eingegeben werden. Falls Sie WPS
aktiviert haben sollten, erscheint beim Versuch WEP zu aktivieren die Folgende
Warnmeldung:
Bei Auswahl von WEP werden alle Daten mit dem manuell festgelegten Schlüssel
verschlüsselt. Wenn z.B. auf dem Kabelrouter ein 128-Bit Schlüssel konfiguriert wird, so
müssen die Empfangsstationen ebenfalls eine 128-Bit Verschlüsselung mit dem selben
Schüsselwert verwenden.
Bei Auswahl von WEP (64-Bit oder 128-Bit) können folgende Einstellungen angepasst werden:
 WEP-Schlüsselauthentifizierung:
Durch Auswahl aus dem Dropdownmenü kann der gemeinsam verwendete Schlüssel auf
Optional oder Erforderlich gesetzt werden.
 Netzwerkschlüssel 1 bis 4:
Das System ermöglicht Ihnen die Eingabe von 4 Sätzen an WEP-Schlüsseln. Die
Schlüssellänge für den 64-Bit WEP-Modus beträgt 5 Zeichen oder 10 Hexadezimalzahlen.
Die Schlüssellänge für den 128-Bit WEP-Modus beträgt 13 Zeichen oder 26
Hexadezimalzahlen.
 Aktueller Netzwerkschlüssel:
Wählen Sie einen Satz an Netzwerkschlüsseln (von 1 bis 4) als Standard.
 Passphrase:
In dieses Feld kann eine „WEP Passphrase“ eingegeben werden. Geben Sie hier einen aus
bis zu 32 ASCII-Zeichen bestehenden Text ein. Drücken Sie anschließend auf den
darunterliegenden Button „WEP Schlüssel erstellen“ und die vier hexadezimal
dargestellten „Netzwerk-Schlüssel“ werden automatisch generiert.
 Erstellung von WEP-Schlüsseln:
Klicken Sie auf diese Schaltfläche, um aus einer Passphrase die Schlüssel zu berechnen.
 Anwenden:
Nach der Konfiguration klicken Sie zur Anwendung der Einstellungen auf Anwenden.
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Automatische Konfiguration mit WPS: Wi-Fi Protected SetupTM
(WPS) ist ein einfacher und
sicherer Weg für die Konfigurierung und die Verbindung Ihres Kabelrouters. Der Kabelrouter
wird hier als Access Point (AP) bezeichnet und Ihr PC (oder anderes drahtloses Gerät) wird
Station (STA) genannt. Bei der Konfiguration des Drahtlosnetzwerkes via WPS werden
automatisch Konfigurationsnachrichten zwischen STA und AP ausgetauscht, um die
Sicherheitseinstellungen auf beiden Geräten zu konfigurieren.
 WPS-Konfiguration: Hilft Ihnen bei der Aktivierung oder der Deaktivierung der WPS-
Funktion. Zur Aktivierung wählen Sie WPS, zur Deaktivierung wählen Sie Deaktiviert.
Nach aktivieren von WPS werden Parameter sichtbar die Sie konfigurieren können (s.u.).
 Gerätebezeichnung: Hier können Sie die werksseitig eingestellte Bezeichnung des
drahtlosen Netzes nach Ihren Wünschen umbenennen. Die Länge der Gerätebezeichnung
beträgt wie beim SSID 32 Zeichen.
 WPS-Client hinzufügen: Zusätzlich zur Methode WPS Geräte durch den Druck auf den
WPS Knopf auf der rechten Seite des Kabelrouters hinzuzufügen, stehen hier zwei
weitere Methoden zur Verfügung um neue WPS clients hinzuzufügen:
1.) Durch manuelle Eingabe einer “Client PIN” (vom zum verbindenden Gerät
vorgegebener Sicherheitscode) oder
2.) Durch manuelle Eingabe der MAC Adresse des Geräts (“Authorized Client MAC”).
Abb. 2-28 Automatische Sicherheitskonfiguration
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Nachdem Sie auf die Schaltfläche “Hinzufügen” klicken, erscheint die folgende Meldung
(Wenn Sie eine „Client PIN“ angegeben haben, wird diese ebenfalls angezeigt)
Abb. 2-30 WPS Setup AP/PUSH
Hinter „WPS-Konfigurationsstatus“ steht “Im Gange”.
Nach Aufbau der Verbindung wird der WPS-Konfigurationsstatus als "Erfolgreich!"
angezeigt, der Client erhält eine IP-Adresse vom Kabelrouter, und die Internetverbindung
ist hergestellt.
Abb. 2-31 WPS Setup AP Erfolgreich/PUSH
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Nur für komplexere Installationen (Firmennetze etc) relevant:
802.11x ist eine Authentifizierungsfunktion, die dazu dient in einem größeren Netz eine
Authentifizierungsdatenbank aufzubauen, mit deren Hilfe die Zugangsrechte einzelner client
Geräte überprüft und verwalten werden können (typischerweise mit Hilfe eines RADIUS
Servers).
RADIUS Server: RADIUS ist ein Protokoll für die Durchführung der Authentifizierung,
Autorisierung und Konfigurationsinformationen zwischen einem Netzwerkzugriffsserver, der
seine Verbindungen und gemeinsamen Authentifizierungsserver authentifizieren muss. Geben
Sie bitte die IP-Adresse für den RADIUS Server ein.
RADIUS Port: Neben der IP-Adresse für den RADIUS-Server müssen Sie außerdem die Port-
Nummer des Servers eingeben. Der Port 1812 sit für den RADIUS-Authentifizierungsport
reserviert, wie in RFC 2138 beschrieben. Frühere AP (RADIUS-Clients) verwenden den Port
1945. In diesem Feld wird der Standardwert angezeigt. Sie können diesen Wert Verwenden.
RADIUS Schlüssel: Ein RADIUS-Schlüssel funktioniert wie ein Kennwort, das für die
Verifikation der Identität zwischen IAS und einem spezifischen RADIUS-Client verwendet wird.
Der IAS-Client als auch der RADIUS müssen für eine erfolgreiche Kommunikation den gleichen
RADIUS-Schlüssel verwenden. Genen Sie den RADIUS-Schlüssel ein.
Abb. 2-25 WPA/WPA2
WPA/WPA2 Re-Auth Intervall: Wenn bei „WPA Enterprise“ oder „WPA2 Enterprise“ ein
drahtloser Client für einen längeren Zeitraum mit dem Kabelrouter verbunden war als hier
festgelegt, wird die Verbindung getrennt, und die Authentifizierung erneut durchgeführt. Der
Standardwert ist 3600, kann aber modifiziert werden.
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3. Zugriffssteuerung
Diese Seite ermöglicht Ihnen den drahtlosen Zugriff auf den Kabelrouter auf bestimmte
manuelle festgelegte MAC-Adressen von Clients zu beschränken. Des weiteren können Sie hier
konfigurieren, ob ein Zugriff auf die Administrationsinterfaces über das drahtlose Netzwerk
erlaubt werden soll oder ob dieser Zugriff nur von per Ethernet Netzwerkkabel
angeschlossenen Geräten aus möglich sein soll.
Abb. 2-32 Gateway\Drahtlos\Zugrifssteuerung
 MAC beschränkter Modus: Wählen Sie „Deaktiviert“, um die Beschränkung des Zugriffs
auf das drahtlose Netzwerk von spezifischen MAC Adressen aufzuheben und alle Clients
freizugeben. Wählen Sie „Erlauben“, um nur den auf der Liste spezifizierten Clients den
drahtlosen Zugriff zu erlauben. Wählen Sie „Verweigern“ um den auf der Liste
spezifizierten Clients den Zugriff selektiv zu verweigern.
 MAC-Adresse: Ihr Gateway identifiziert drahtlose Geräte durch ihre drahtlose MAC-
Adresse. Diese Adresse besteht aus einer Reihe von 6 Hexadezimalzahlenpaaren (Ziffern
0-9 und Buchstaben A-F, z.B.: 00 90 4B F0 FF 50). Geben Sie die MAC-Adressen der Clients
in die Felder ein und klicken Sie dann auf Anwenden, um sie der Liste für die
Zugriffssteuerung hinzuzufügen.
 Verbundene Clients: Die Liste der aktuell verbundenen Clients wird hier angezeigt.
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4. Erweitert
Diese Seite ermöglicht Ihnen die Konfiguration einiger erweiterter Einstellungen. Die
werksseitigen Einstellungen sind so optimiert, dass sie mit Ihnen in den meisten Fällen
optimale Ergebnisse erzielen werden. Es wird nicht geraten, diese Einstellungen zu
verändern, es sei denn Sie verfügen über technisches Verständnis über die 802.11
Technologie.
Abb. 2-33 Gateway\Drahtlos\Erweitert
 54g Modus: Mögliche Einstellungen sind „54g Auto“, „54g Only“, „54g Leistung“, „54g
LRS“ und „Nur 802.11b“.
- 54g Auto: Der Kabelrouter versucht zunächst im 54g Modus zu arbeiten, solange kein
802.11b Endgerät detektiert wird.
- 54g Only: Nur Verbindungen mit 54g Endgeräten werden akzeptiert.
- 54g LRS: Optimierung auf Kompatibilität mit den weitverbreitetsten 54g/802.11b
Geräten
- 54g Leistung (Performance): Höchstmöglicher Datendurchsatz, nur Verbindungen
mit 54g Endgeräte werden akzeptiert. Nahegelegene 802.11b Netzwerke werden
möglicherweise in Ihrem Datendurchsatz negativ beeinflusst.
- Nur 802.11b: Nur Verbindungen mit 802.11b Endgeräten werden akzeptiert.
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 XpressTM
Technologie: Die XpressTM
„Frame Bursting“ Technologie kann unter bestimmten
Umständen den Datendurchsatz erhöhen. Bei aktiviertem XpressTM
kann der
Gesamtdurchsatz (die Summe der einzelnen Durchsatzgeschwindigkeiten jedes Clients im
Netzwerk) in reinen 802.11g Netzwerken um bis zu 27% und in gemischten 802.11g und
802.11b Netzwerken um bis zu 75% erhöht werden. (Der XpressTM
Softwarealgorithmus
erreicht diese Beschleunigung durch eine Optimierung des „backoff“ Algorithmus und
durch das Zusammenfassen von Paketen in einer Aussendung)
 802.11n Schutz: Diese Methode erlaubt es 802.11n Aussendungen des Kabelrouters vor
802.11g und 802.11b Geräten im gleichen Netzwerk zu schützen. Die Standardeinstellung
ist “Auto”.
 Kurzes Schutzintervall: Zur Reduzierung der Komplexität implementieren die Hersteller
normalerweise nur ein kurzes Sicherheitsintervall als letzten Schritt der Ratenanpassung,
wenn das Gerät mit der höchsten Datenrate betrieben wird. Die Standardeinstellung ist
“Auto”.
 Grundlegender Ratensatz: Der Kabelrouter verwaltet eine vorgegebene Liste von
Geschwindigkeiten in denen er kommunizieren kann. Der „Grundlegende
Ratensatz“ erlaubt es diese Liste zu ändern. Der Kabelrouter publiziert diese Liste an alle
anderen Geräte. Beachten Sie das dies nicht die tatsächlich vom Kabelrouter verwendete
Datenrate spezifiziert. Wenn Sie diese ändern wollen, stellen Sie die „NPHY“ Rate ein.
Für 802.11 b/g/n wählen Sie "Standard" oder "Alle".
 Multicast Rate: Eine niedrigere Multicast-Rate bedeutet, dass schwächere und weiter
entfernte Signale eine Verbindung mit dem Kabelrouter aufnehmen können. Eine höhere
Multicast-Rate bedeutet, dass nur starke und in der Nähe liegende Signale erlaubt sind.
 NPHY Rate / Rate: Einstellen physikalischen Datenrate. Die Datenrate sollte abhängig von
der Geschwindigkeit Ihres Wireless-N (NPHY Rate) bzw 802.11b/g (Rate) Netzwerkes
eingestellt werden. Sie können Sie aus einer vorgegebenen Reihe von Geschwindigkeiten
auswählen oder Sie können „Auto“ einstellen damit der Kabelrouter automatisch die
schnellstmögliche Datenrate und die „Auto Fallback“ Funktion verwendet. „Auto
Fallback“ wird die jeweils höchstmögliche Datenrate automatisch aushandeln.
 Beacon Intervall: Stellen Sie die Periode der Baken-Aussendungen ein, mit deren Hilfe
drahtlose Geräte den WLAN Kabelrouter identifizieren können. Die Angabe erfolgt in
Zeiteinheiten von 1024 Millisekunden. (Wertbereich: 1~65535)
 DTIM Intervall (Delivery Traffic Indication Message): Der hier eingestellte Wert definiert
das Intervall in dem der Kabelrouter drahtlos verbundene Geräte darüber informiert, ob
er Multicast-Aussendungen gepuffert hat. Der Wert definiert wie viele der
Bakenaussendungen des Kabelrouters diese Multicast-Benachrichtigung beinhalten sollen.
(Wertbereich: 1~255)
 Fragmentierungsschwelle: Pakete die länger als der hier eingestellte Wert sind, werden
vor der Sendung fragmentiert. (Wertbereich: 256~2346)
 RTS Schwelle: Hier stellen Sie den Schwellwert für das Aktivieren eines RTS („Request To
Send“)/CTS („Clear to Send“) Handshakes ein. Wenn die Anzahl der Rahmen in einem
Datenpaket grösser oder gleich dieser Schwellenwert ist, wird ein Handshake ausgeführt.
(Wertbereich: 0~ 2347, Voreinstellung: 2347)
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Menü Telephony
1. Status
Diese Seite zeigt den Status des Telefonie-Adapters des Kabelrouters (Telefon 1 / 2
registriert/nicht registriert, abgehoben oder aufgelegt, Telefonnummern).
Abb. 2-34 Telephony\Status
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KAPITEL 3: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN
Allgemeine Hinweise zur Fehlerbehebung
Ich habe keinen Zugriff auf das Internet
 Überprüfen Sie die Verbindungen an Ihren Kabelrouter.
 Überprüfen Sie die Funktion der Ethernet-Karte Ihres PCs (Testen Sie mit einem anderen
Endgerät).
 Eventuell sind die Netzwerkeigenschaften Ihres Betriebssystems nicht korrekt installiert
oder die Einstellungen sind fehlerhaft.
Das Modem kann keine Ethernetverbindung aufbauen.
 Überprüfen Sie, ob Sie von Ihrem PC aus auf das Administrationsinterface des
Kabelmodems zugreifen können, um ein Problem der Ethernetverbindung zwischen PC
und Kabelrouter auszuschließen.
 Auch bei Computern der neuesten Generation kann es zu Problemen bei Ethernet-
Funktionen kommen - Versichern Sie sich, dass Ihr Computer mit einer korrekt
installierten Ethernet-Karte und der dazugehörigen Software ausgestattet ist. Überprüfen
Sie die Einstellungen der Netzwerkkarte im Betriebssystem Ihres PCs.
 Überprüfen Sie, ob Sie das korrekte Ethernet-Kabel verwenden.
Das Modem erkennt die Kabelverbindung nicht.
 Im Initialisierungsmodus blinkt die LED „INTERNET“. Sollte der 5-Schritte-Prozess nicht
innerhalb von 30 Minuten durchgeführt sein, kontaktieren Sie bitte Ihren
Kabelnetzbetreiber und teilen Sie ihm mit, bei welchem Schritt das Problem auftritt.
 Das Modem funktioniert mit einem handelsüblichen RG-6 Koaxialkabel. Sollten Sie
allerdings ein anderes Kabel verwenden als von Ihrem Kabelunternehmen empfohlen,
oder die Verbindungen lose sein, so kann es sein, dass das Gerät nicht richtig funktioniert.
Kontaktieren Sie Ihr Kabelunternehmen, um herauszufinden, ob Sie das richtige Kabel
verwenden.
 Kontaktieren Sie Ihren Kabelanbieter und stellen Sie sicher, dass der Internet Dienst auf
Ihrem Anschluss Euro-DOCSIS-und PacketCable-konform ist.
Ich höre kein Freizeichen, wenn ich das Telefon benutze.
 Der Telefon-Service ist nicht aktiviert. Wenn das rechte Licht auf dem Kabelrouter
ununterbrochen leuchtet während die anderen blinken, kontaktieren Sie Ihren
Dienstanbieter / Kabelnetzbetreiber. Sollte Ihre Kabelrouter mit der bereits vorhandenen
Telefonleitung im Haus verbunden sein, stellen Sie sicher, dass diese Leitung nicht
bereits an einem anderen Telefonnetzwerk angeschlossen ist.
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Anforderungen an den Computer
Für die beste Leistung Ihres Kabelrouters müssen Ihre Computer mindestens folgende
Systemvoraussetzungen erfüllen (die minimalen Voraussetzungen können von
Kabelgesellschaft zu Kabelgesellschaft variieren).
PC Kompatibel Apple Macintosh **
CPU Pentium oder höher PowerPC oder höher
System-RAM 16MB (32MB bevorzugt) 24MB (32MB bevorzugt)
Betriebssystem Windows* NT / 2000 / Me / XP /
Vista / Windows 7, Linux
Mac OS** 7.6.1 oder höher
Video VGA oder besser
(SVGA bevorzugt)
Ethernet 10BaseT, 100BaseT oder 1000BaseT
Die Ethernet-Karte ermöglicht den Datenaustausch zwischen
Computer und Internet. Eine Ethernet-Karte mit Software-Treibern
muss auf Ihrem Computer installiert sein. Sie benötigen außerdem ein
Standard Ethernet-Kabel, um Ihre Ethernet-Karte mit Ihrem
Kabelrouter zu verbinden.
Software Die angeschlossenen Geräte müssen das TCP/IP Netzwerkprotokoll
beherrschen.
Für die Konfiguration benötigen Sie Microsoft Internet Explorer 4.0
oder höher, oder Netscape Navigator 4.0 oder höher.
* Windows ist ein Warenzeichen der Microsoft Corporation.
** Macintosh und Mac OS sind Warenzeichen der Apple Computer, Inc.
Service-Information
Sollten Sie Ihr Kabelrouter direkt von Ihrem Kabelunternehmen gekauft oder geleast haben, so
wird die Garantieleistung für das digitale Kabelrouter durch den Kabelanbieter oder deren
bevollmächtigten Vertretern angeboten. Für Informationen über 1) Bestellservice, 2)
Kundenbetreuung, oder 3) zusätzliche Serviceinformationen kontaktieren Sie bitte Ihr
Kabelunternehmen. Sollten Sie Ihr Kabelrouter von einem Händler bezogen haben, überprüfen
Sie die beiliegende Garantiekarte.
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Glossar
10/100/1000 BaseT – Ungeschirmtes, verdrilltes Kabel mit RJ-45-Anschluss, welches mit
einem Ethernet-LAN (lokales Netzwerk) verwendet wird. “10/100/1000” zeigt die
Geschwindigkeit an (10/100/1000 BaseT), “Base” bezieht sich auf die Basisband-Technologie
und “T” steht für das verdrillte Kabel.
Authentifizierung - Überprüfung der Identität in einem Netzwerk.
DHCP (Dynamic Host Configuration Protocol) – Protokoll, mit dessen Hilfe ein Server
automatisch IP-Adressen an Geräte vergibt.
DOCSIS (Data Over Cable Service Interface Specifications) –Standard für Datenübertragung
über TV Kabelnetzwerke welcher von diesem Kabelrouter unterstützt wird.
F-Konnektor – Eine Art von Koaxialverbinder mit der Bezeichnung CABLE IN auf der Rückseite
des Kabelrouters, der das Modem mit dem Kabelsystem verbindet.
HTTP (Hypertext Transfer-Protokoll) – Im Internet wird HTTP zur Kommunikation zwischen
Webbrowsern und Webservern zur Übertragung von Informationen verwendet.
Hub – Ein Gerät, welches für die Verbindung mehrerer Computer mit dem Kabelrouter
verwendet wird.
IP-Adresse –Eine 32-Bit-Adresse, die jedem Gerät in einem Netzwerk zugewiesen wird. Eine
IP-Adresse besteht aus zwei Teilen: einer Netzwerkadresse und einer Hostadresse. Der
Kabelrouter erhält seine weltweit eindeutige IP-Adresse von Ihrem Kabelanbieter bei der
Initialisierung über DHCP. Er vergibt anschließend lokal eindeutige IP Adressen über DHCP an
angeschlossene Endgeräte.
MAC-Adresse – Die weltweit eindeutige "Identität" für ein Gerät im MAC (Media Access
Control)-Layer der Netzarchitektur. Diese Adresse wird während der Herstellung des Geräts
fest einprogrammiert.
PacketCable –Standard für Telefonie über DOCSIS Kabeldatennetzwerke der von diesem
Kabelrouter unterstützt wird.
PSTN (Public Switched Telephone Network) – Das weltweite Telefonnetzwerk, welches
Freizeichen, Klingeln, Vollduplex-Audio-und Voice-Band-Dienste und optionale Dienste für die
Verwendung von Standardtelefonen anbietet.
TFTP („Trivial File Transfer-Protokoll“) Protokoll mit dessen Hilfe der Kabelrouter während
seiner Initialisierung seine Konfigurationsdateien empfängt.

Frage & Antworten

Es gibt momentan keine Fragen zum Technicolor TC7200K

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