Technicolor TC7200.20 Bedienungsanleitung

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  • Marke: Technicolor
  • Produkt: Router
  • Model/Name: TC7200.20
  • Dateityp: PDF
  • Verfügbare Sprachen:

Inhaltstabelle

Seite: 0
Copyright ©Technicolor Delivery Technologies 2014 – All Rights Reserved
VERSION 1.0.21
JULI 2014
STANDARD-ANMELDEDATEN
IP-Adresse 192.168.0.1
Benutzername
Passwort admin
Benutzerhandbuch Kabelmodem
mit optionaler WLAN-Funktion
Technicolor TC7200.20
Seite: 1
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Inhalt
KAPITEL 1: ANSCHLÜSSE UND EINRICHTUNG ...................................................................... 4
KABELMODEM - ÜBERSICHT ................................................................................................ 4
Frontansicht......................................................................................................... 4
Geräterückseite .................................................................................................... 5
Seitenansicht........................................................................................................ 5
WANDMONTAGE ........................................................................................................... 6
INBETRIEBNAHME DES KABELMODEMS ...................................................................................... 7
1 ) Verbinden des Fernsehkabels mit dem Kabelmodem.................................................... 7
2 ) Anschließen der Stromversorgung........................................................................... 8
3 ) Anschließen des Computers .................................................................................. 8
Initialisierungsprozess des Kabelmodems...................................................................... 9
TELEFON- ODER FAX-ANSCHLUSS .........................................................................................11
KAPITEL 2: KONFIGURATION ........................................................................................ 12
ZUGRIFF AUF DAS WEB-INTERFACE ZUR KONFIGURATION DES KABELMODEMS ..............................................12
Überblick über das Web Interface..............................................................................13
Änderung des Kennwortes .......................................................................................14
MENÜ GATEWAY – STATUS................................................................................................15
1. Software .........................................................................................................15
2. Verbindung ......................................................................................................16
3. Kennwort ........................................................................................................17
4. Diagnose .........................................................................................................20
5. Ereignisprotokoll ...............................................................................................21
6. Erster Scan ......................................................................................................22
7. Backup/Wiederherstellen ....................................................................................23
MENÜ GATEWAY – NETZWERK ............................................................................................24
1. LAN ...............................................................................................................24
2. WAN ..............................................................................................................25
3. Computer........................................................................................................26
4. DDNS - Dynamic DNS service .................................................................................27
5. Zeit ...............................................................................................................28
6. FTP Diagnose....................................................................................................29
7. Port-basierter Passthrough...................................................................................30
MENÜ GATEWAY – ERWEITERT ............................................................................................31
1. Optionen.........................................................................................................31
2. IP-Filterung......................................................................................................33
3. MAC-Filterung ..................................................................................................34
4. Port-Filterung ..................................................................................................35
5. Weiterleiten ....................................................................................................36
6. Port-Auslöser (Trigger) .......................................................................................39
7. DMZ Host.........................................................................................................41
8. RIP (Routing Information Protocol).........................................................................42
MENÜ GATEWAY - FIREWALL .............................................................................................43
1. Webfilter ........................................................................................................43
2. TOD („Time of Day“) Filter ..................................................................................44
3. Lokales Protokoll...............................................................................................45
4. Remote Protokoll ..............................................................................................46
MENÜ GATEWAY – “ELTERLICHE KONTROLLE”............................................................................47
Grundlagen .........................................................................................................47
MENÜ GATEWAY - DRAHTLOS.............................................................................................48
1. Radio ............................................................................................................48
2. Primäres Netzwerk (Wi-Fi Zugangskontrolle und Sicherheit).........................................51
3. Zugriffssteuerung .............................................................................................59
4. Erweitert .......................................................................................................60
5. Bridging .........................................................................................................62
6. 802.11e QoS (WMM) Einstellungen .........................................................................63
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MENÜ GATEWAY - USB...................................................................................................64
1. USB Grundeinstellung ......................................................................................64
2. Erlaubte Geräte .............................................................................................65
3. Speicher Grundeinstellung ................................................................................66
4. Speicher Fortgeschrittene Einstellung ..................................................................67
5. MediaServer ..................................................................................................68
MENÜ VOIP...............................................................................................................69
1. BASIS LAN .........................................................................................................69
2. HARDWARE INFORMATION...........................................................................................70
3. EREIGNISPROTOKOLL ...............................................................................................71
4. STATUS .............................................................................................................72
KAPITEL 3: ZUSÄTZLICHE INFORMATIONEN ...................................................................... 73
ALLGEMEINE HINWEISE ZUR FEHLERBEHEBUNG ............................................................................73
ANFORDERUNGEN AN DEN COMPUTER .....................................................................................74
SERVICE-INFORMATION....................................................................................................74
GLOSSAR .................................................................................................................75
TECHNISCHE DATEN ................................................................................................... 78
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KAPITEL 1: ANSCHLÜSSE UND EINRICHTUNG
Kabelmodem - Übersicht
Frontansicht
ABB. 1-1 FRONTANSICHT
Auf dem vorderen Bedienfeld finden Sie die folgenden Anzeigen (LED):
Power - Zeigt den Betriebsstatus an.
DS - Zeigt den Datenempfang des Kabelmodems aus dem Netz an (DownStream Traffic).
US - Zeigt das Senden von Daten vom Kabelmodem zum Netz an (UpStream Traffic).
Online - Zeigt den Status Ihrer Internetverbindung an.
Die LED ist aus, wenn keine Internetverbindung besteht.
Die LED leuchtet, wenn das Modem eine Verbindung mit dem Netzwerk
hergestellt hat und Daten übertragen werden können.
Eth. - Zeigt den Status der Ethernet-Netzwerkanschlüsse 1 bis 4 an.
Wireless - Zeigt den Status des drahtlosen Wi-Fi Netzwerks an.
Phone - Zeigt den Zustand eines angeschlossenen Telefon 1 und Telefon 2 an.
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Geräterückseite
ABB. 1-2 GERÄTERÜCKSEITE
Element Beschreibung
Schalter Stromzufuhr zum Kabelmodem An/Aus
DC12V Anschluss für DC12V Stromversorgung
Coaxialkabel Verbindung zum Kabelnetz
Reset Zum Neustarten des Modems drücken Sie
diese Taste für mehr als 15 Sekunden
USB Host USB2.0 Anschluß
Ethernet 4 Gig Ethernet-Ports, RJ-45 Connector
Tel1/Tel2 2 RJ11 Anschlüsse für Telefonapparate
Abb. 1-2 Beschreibung der Anschlüsse auf der Geräterückseite
Seitenansicht
ABB. 1-3 SEITENWAND
WPS – Zeigt den Status der Wi-Fi Protected SetupTM
Funktion an.
WPS Schalter: Mit Hilfe dieses Schalters aktivieren Sie die WPS Funktion des Geräts, die es
erlaubt, die gesicherte Verbindung mit einem anderen Gerät, welches WPS unterstützt (z.B.
eines PCs), mit über das WPS-Protokoll einzurichten. Ein langes Drücken (mehr als 2
Sekunden) auf die Schaltfläche ermöglicht Ihnen die Verbindung des Modems mit einem PC
oder anderen Geräten. Nach der Verbindungsherstellung erlaubt ein kurzer Druck auf diese
Schaltfläche, Wi-Fi ein- oder auszuschalten.
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Wandmontage
Das Gerät verfügt über zwei Schlitze für die Wandmontage an der Rückseite. Zur Montage
werden zwei Schrauben (nicht im Lieferumfang enthalten) benötigt.
1. Stellen Sie sicher, dass die Wand glatt, flach, trocken und stabil ist und machen
Sie die beiden Bohrungen in einem Abstand von 101.6 mm.
2. Fixieren Sie die Schrauben in der Wand und lassen Sie die Schraubenköpfe 3 mm
vorstehen.
3. Entfernen Sie alle Verbindungen des Gerätes und platzieren Sie es über die
Schraubenköpfe. Drücken Sie das Gerät leicht an die Wand und schieben Sie es
nach unten.
Abb. 1-4 Wandmontage
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Inbetriebnahme des Kabelmodems
Für eine korrekte Installation führen Sie nacheinander die folgenden Schritte durch:
1 ) Verbinden des Fernsehkabels mit dem Kabelmodem
Stecken Sie das eine Ende des Koaxialkabels in den Kabelanschluss an der Wand und das
andere Ende in den Anschluss des Kabelmodems.
Hinweis: Um eine schnelle Registrierung des Modems zu ermöglichen, muss das
Koaxialkabel mit dem Modem verbunden sein, bevor dieses angeschaltet wird.
Schalten Sie daher das Modem jetzt noch nicht an.
Abbildung 1-6 Verkabelung im Haus mit Splittern
Hinweis: Um eine optimale Leistung des Geräts zu erreichen, sollten Sie Ihr
Kabelmodem möglichst nah am Übergang des Fernsehkabels zum Gebäude
anschließen. Falls Abzweigungen (Splitter) in der Verkabelung nicht vermieden
werden können, so müssen diese mindestens über 1GHz Bandbreite verfügen.
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2 ) Anschließen der Stromversorgung
Schließen Sie nun die Stromversorgung an. Stecken Sie dazu zunächst das
Stromversorgungskabel des Steckernetzteiles in die Buchse des Kabelmodems und
anschließend das Steckernetzteil in die 220V Steckdose. Drücken Sie nun auf den Netzschalter,
um das Modem einzuschalten.
Hinweis: Verwenden Sie nur das mit dem Modem gelieferte Netzteil. Die
Verwendung eines anderen Netzteils kann das Produkt beschädigen und führt zu
Garantieverlust.
Hinweis: Sollten bei der ersten Installation des Kabelmodems die DS und US LEDs
gleichzeitig blinken, so bedeutet das, dass das Kabelmodem seine Systemsoftware
automatisch aktualisiert. Warten Sie bitte in diesem Fall, bis die LEDs aufhören zu
blinken, setzen Sie während dieses Prozesses das Kabelmodem nicht zurück und
trennen Sie es nicht von der Stromversorgung.
3 ) Anschließen des Computers
Verbinden Sie nun ein Ethernet-Netzwerkkabel mit dem Ethernet-Anschluss Ihres Computers
und das andere Ende mit einem der Ethernet-Anschlüsse auf der Rückseite des Kabelmodems.
Abbildung 1-7 Verbindungen zum Kabelmodem
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Initialisierungsprozess des Kabelmodems
Nach der Installation des Kabelmodems und dem ersten Anschalten (und jedes Mal, wenn das
Kabelmodem wieder mit dem Strom verbunden wird) durchläuft das Gerät verschiedene
Schritte, bevor es betriebsbereit ist. In jedem dieser Schritte des Initialisierungsprozesses
zeigen die Blinkleuchten auf der Vorderseite des Gerätes ein anderes Muster. Sollten auf der
Vorderseite keine LEDs aufleuchten, prüfen Sie bitte die Stromversorgung und verbinden Sie
das Kabelmodem ordnungsgemäß.
Hinweis: Sollten bei Beginn der Installation die DS und US LEDs gleichzeitig blinken
bedeutet das, dass das Kabelmodem seine Systemsoftware automatisch
aktualisiert.
Warten Sie bitte in diesem Fall, bis die LEDs aufhören zu blinken. Setzen Sie
während dieses Prozesses das Kabelmodem nicht zurück und trennen Sie es nicht
von der Stromversorgung.
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Die Anzeigen der LEDs auf dem vorderen Bedienfeld werden in der nachfolgenden Tabelle
erklärt: AN = LED leuchtet, AUS = LED ist grau, BLINKT = die LED blinkt.
Power Internet Eth. Wireless Phone 1 Phone 2 Description
DS US Online
Start-
Vorgang
AN AN AN AN AN
X AN AN Einschalten in 0,25 Sekunden
AN 0,25 Sekunden
AN BLINKT BLINKT BLINKT X X X X
Vom Einschalten bis System-Initialisierung
abgeschlossen
AN
AN AN AN
X X X X
Initialisierung des Systems vollständig nach
(vor)
DS-Scanning
1 Sekunde
DOCSIS
Start-
Vorgang
AN BLINKT AUS AUS X X X X
Während D-Scanning und
erfassen von SYNC
AN AN BLINKT AUS X X X X
SYNC abgeschlossen,
Empfang von UCD nach Bereich
abgeschlossen
AN AN AN BLINKT X X X X
DHCP Konfigurationsdatei
heruntergeladen, Verschlüsslung wird
initialisiert:
DHCP: 1s AN & 1s AUS,
TFTP: 0,25s AN & 0,25s AUS
AN AN AN AN X X X X Einsatzbereit (NACO=AN)
AN BLINKT BLINKT AUS X X X X Einsatzbereit (NACO=AUS)
DOCSIS
Verbin-
dungs-
vorgang
BLINKT BLINKT BLINKT BLINKT BLINKT X X X
Warten auf Registrierung mit allen DS und
allen US Kanälen LEDs blinken
nacheinander von rechts nach links -
Mindestdauer: 3s
X X X X AUS X X X
Verfügbare DOCSIS DS Kanäle:
1..4 DS: 1..4 LEDs sind AN
5..8 DS: 1..4 LEDs blinken
Dauer: 3s
AUS X X X X X X X 1 ..4 US: 1 .. 4 LEDs sind AN
BLINKT BLINKT BLINKT BLINKT BLINKT X X X
Warten auf Registrierung mit allen DS und
allen US Kanälen: LEDs blinken
nacheinander von rechts nach links.
Telefon
MTA
Regis-
trier-
ung
AN AN AN AN X X BLINKT AUS MTA DHCP
AN AN AN AN X X AUS BLINKT MTA SNMP/TFTP
AN AN AN AN X X AN AN
RSIP für NCS/
Registrierung für SIP
CPE
Betrieb
AN X X X
AUS
AN
BLINKT
AUS
AN
BLINKT
X X
Kein Ethernet / Drahtlos-Link
Ethernet / Drahtlos-Link
TX/RX Ethernet / Drahtlos-Traffic
MTA
Betrieb
AN
<Normaler Betrieb>
AN AN Beide Leitungen Aufgelegt
AN BLINKT AN
Telefon Tel1 Abgehoben,
Telefon Tel2 Aufgelegt
AN AN BLINKT
Telefon Tel1 Aufgelegt,
Telefon Tel2 Abgehoben
AN BLINKT BLINKT Beide Telefone Abgehoben
SW
Download
Betrieb
AN BLINKT BLINKT AN X X X X
Kabelmodem Software im Flash-Speicher
wird aktualisiert.
Tabelle 1-1 LED-Verhalten
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Telefon- oder Fax-Anschluss
Sie können mit dem Kabelmodem die meisten Telefongeräte, Faxgeräte und
Anrufbeantworter genauso verwenden, wie mit einem konventionellen analogen
Telefonanschluss. Der Anschluss Tel1 am Kabelmodem ersetzt dabei einen herkömmlichen
analogen Anschluss zum Telefonnetz. Über den Anschluss Tel2 kann eine weitere analoge
Telefonleitung bereitgestellt werden.
Für Telefonapparate mit dem in Deutschland üblichem TAE Stecker verwenden Sie ein
TAE/RJ14 Adapterkabel.
RJ11/RJ14 Stecker
(auch „Western“ Stecker genannt)
In Deutschland
üblicher TAE Stecker
Hinweis: Einige in Deutschland vertriebene Telefone haben am Telefonapparat einen
RJ14 Anschluss, der nicht wie international üblich belegt ist. Verwenden Sie um
diese Telefone anzuschließen immer das dem Telefon beiliegende TAE
Anschlusskabel und einen TAE-RJ14 Adapter.
Schließen Sie Ihren Telefonapparat am Anschluss Tel1 an. Um einen normalen Telefonanruf zu
tätigen, nehmen Sie den Hörer ab und warten Sie auf das Freizeichen.
Wählen Sie dann die gewünschte Nummer. Wenn Ihr Telefonapparat eine „Flash“ oder
„Hook“ Funktion bereitstellt, kann diese für Dienste wie Anklopfen oder Makeln zwischen
mehreren Anrufen verwendet werden.
Hinweis für Experten (Installateure): Das Kabelmodem ist bei korrekter Verkabelung
elektrisch ausreichend leistungsfähig, um bis zu 5 Telefone mit einer „ringer
equivalence‘‘ (REN) von 1 anzusteuern (i.e. das Kabelmodems hat eine REN von 5). Da
moderne Telefongeräte deutlich weniger Strom verbrauchen als 1 REN, bedeutet dies
in der Praxis, dass auch mehr als 5 moderne Endgeräte pro Anschluss angesteuert
werden können, dies hängt von den verwendeten Telefonapparaten ab. Die in
Deutschland übliche hausinterne Verkabelung mit TAE F/N Steckern sind allerdings
üblicherweise so verkabelt, dass nur ein Telefon pro Teilnehmeranschlussleitung
angesteuert wird. Sobald in die erste TAE Dose ein Telefonapparat eingesteckt wird,
werden dabei die weiteren Dosen deaktiviert. Um mehrere Telefone parallel
anzusteuern, müssen Sie diese Verkabelung gegebenenfalls entsprechend anpassen, so
dass alle Apparate elektrisch parallel geschaltet sind.
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KAPITEL 2: KONFIGURATION
Das Kabelmodem kann mit Hilfe eines auf Ihrem PC installierten Web Browsers (z.B. Microsoft
Internet Explorer, Firefox, Safari, Google Chrome) konfiguriert werden. Überprüfen Sie bitte
zunächst, ob das Kabelmodem und der Computer korrekt mit einem Netzwerkkabel verbunden
sind und ob das TCP/IP-Protokoll auf Ihrem PC korrekt eingerichtet ist.
Zugriff auf das Web-Interface zur Konfiguration des Kabelmodems
Das Kabelmodem wird durch einen eingebauten HTTP-Server administriert, welcher eine im
lokalen Netz erreichbare Website, die die Diagnose und Konfiguration des Kabelmodems
bereitstellt.
1. Starten Sie Ihren Webbrowser und geben Sie in das Feld für die URL die (private)
IP-Adresse des Kabelmodems ein: http://192.168.0.1
Nachdem Sie mit dem Gerät verbunden sind, werden Sie aufgefordert, einen
Benutzernamen und ein Kennwort einzugeben.
Die Werkeinstellung für den Benutzernamen ist “” (leer) und das Kennwort lautet
“admin”.
Zur Verbesserung der Sicherheit, ändern Sie bitte das Passwort im
[Kennwort]-Menü.
Abb. 2-1 Benutzeranmeldung
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Überblick über das Web Interface
Nach erfolgreicher Anmeldung sehen Sie das Interface zur Administration des Kabelmodems:
Abb. 2-2 Überblick über den Web Manager
Das Hauptmenü besteht aus den zwei Links im oberen Bereich der Seite: Gateway, VoIP.
Untermenü: Nach Auswahl einer der zwei Punkte (Gateway, VoIP) im Hauptmenü
erscheint darunter das jeweils zugehörige Untermenü. Im obigen Beispiel wurde im
Hauptmenü „Gateway“ ausgewählt – das Untermenü beinhaltet in diesem Fall nur einen
Eintrag („Status“).
Titel: Die Seitenleiste auf der linken Seite erlaubt es, verschiedene zum Untermenü
gehörende Rubriken auszuwählen. Im obigen Beispiel: Software, Verbindung, Kennwort,
Diagnose, Erster Scan, Backup/Wiederherstellen.
Hauptfenster: Je nach ausgewählten Hauptmenü/Untermenü/Titel erscheinen hier die
Optionen für Konfiguration und die Statusinformationen.
Eventuell werden an Ihrem Kabelanschluss einige Funktionen nicht unterstützt, welche auf
den Konfigurationsseiten des Kabelmodems aufgelistet sind. In solchen Fällen bleibt das
Informationsfeld leer.
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Änderung des Kennwortes
Um den Zugang zu Ihrem Modem und zu Ihrem Heimnetzwerk besser zu schützen, sollten Sie
unbedingt das Kennwort ändern.
Abb. 2-3 Gateway\Status\Kennwort
Zur Änderung des Kennwortes wählen Sie Hauptmenü „Gateway“, Untermenü „Status“, Titel
„Kennwort“ und geben Sie dann im Eingabefeld „Kennwort“ das neue Kennwort ein. Um
Tippfehler auszuschließen, müssen Sie dieses durch erneute Eingabe im Feld „Kennwort
erneut eingegeben“ ein zweites Mal eingeben.
Sobald das neue Kennwort akzeptiert ist, müssen Sie sich am Kabelmodem erneut anmelden.
Hinweis: Wir empfehlen Ihnen, das Kennwort auf jeden Fall zu ändern.
Dies ist ein einfacher Schutz auf den Zugriff der Websites des Gateways.
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Menü Gateway – Status
1. Software
Das Hauptfenster zeigt Informationen zur Hardware und zur Software Ihres Kabelmodems.
Im Abschnitt „Status“ unten auf dieser Seite finden Sie die Betriebsdauer Ihres Kabelmodems
seit dem letzten Einschalten. Die Seite beinhaltet auch einige Schlüsselinformationen, die das
Kabelmodem während der Initialisierungsphase mit Ihrem Kabelnetzbetreiber empfangen hat.
Überprüfen Sie, ob unter „Netzwerkzugriff“ „Erlaubt“ steht. Dies bedeutet, dass Ihr
Kabelanbieter Ihr Kabelmodem erfolgreich konfiguriert hat und Sie nun mit dem Netz
verbunden sind. Sollte dies nicht der Fall sein, haben Sie keine Internetverbindung und sollten
zur Behebung dieses Problems mit Ihrem Kabelanbieter in Verbindung treten.
Abb. 2-5 Gateway\Status\Software
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2. Verbindung
Auf dieser Seite finden Sie den aktuellen Verbindungsstatus des Kabelmodems mit dem
Kabelnetzbetreiber, inklusive dem Status der Start/Registrierungsprozedur, der Downstream-
und Upstream-Kanäle usw. Diese Informationen sind für den Techniker des
Kabelunternehmens hilfreich, falls Probleme auftreten sollten.
Abb. 2-6 Gateway\Status\Verbindung
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3. Kennwort
Die Werkseinstellung sind der Benutzername “” (leer) und das Kennwort “admin”. Der
Benutzername und das Kennwort werden auf diese Werkseinstellung zurückgesetzt:
- Bei der Herstellung
- Bei Zurücksetzen des Kabelmodems auf Werkseinstellungen: Entweder im Webinterface
(siehe unten) oder indem der „Reset“ Knopf auf der Rückseite des Modems für 15
Sekunden gedrückt gehalten und wieder losgelassen wird.
- Bei Zurücksetzen durch den Kabelnetzbetreiber
Sollte das aktuelle Kennwort das Standard-Kennwort sein, wird dringend empfohlen, es zu
ändern.
Bei der ersten Verbindung oder während Ihr Kennwort noch dies der Werkeinstellungen ist,
erscheint eine Warnmeldung am oberen Banner jeder Web-Konfiguration-Seite. Zur
Steigerung der Sicherheit Ihres Modems fordern wir Sie auf, das Kennwort zu ändern.
Das Kennwort kann maximal eine Länge von 8 Zeichen haben. Groß- und Kleinschreibung wird
berücksichtigt.
Zurücksetzen auf Werkseinstellungen
Auf der Seite „Kennwort“ ist es weiterhin möglich, das Kabelmodem auf Werkseinstellungen
zurückzusetzen. Verwenden Sie diese Funktion mit Vorsicht, da alle Ihre Einstellungen
verloren gehen. Zum Zurückzusetzen auf Werkseinstellungen, setzen Sie „Herstellerstandards
wiederherstellen“ auf „Ja“. Es erscheint die folgende Warnmeldung
Klicken Sie auf „Ja“ und anschließend auf „Anwenden“. Dies hat die gleichen Auswirkungen
wie das Zurücksetzen auf Herstellerstandards mit dem Schalter auf der Rückseite des Modems,
wenn Sie diesen für 5 Sekunden gedrückt halten und wieder loslassen.
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Abb. 2-7 Gateway\Status\Kennwort
Zur Änderung des Kennwortes geben Sie das Kennwort ein, und bestätigen dieses durch
erneute Eingabe.
Sobald das Kennwort akzeptiert ist, müssen Sie sich erneut anmelden.
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Abb. 2-8 Dialog zur Kennwort-Anfrage
Sollte das Kennwort nicht akzeptiert werden, so erscheint eine Fehlermeldung:
„Der angegebene Username und/oder Passwort ist/sind falsch“
Versuchen Sie in diesem Fall nochmal, sich mit dem korrekten Benutzernamen und Kennwort
anzumelden.
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4. Diagnose
Diese Seite bietet grundlegende Diagnosetools, die Sie bei Verbindungsproblemen verwenden
können. Wenn Sie ein Internetgerät pingen, wird ein Paket an dessen „TCP/IP
Stack“ gesendet, der danach ein Paket an Sie zurücksendet. Zur Verwendung des Ping-Tests
geben Sie die benötigten Informationen ein und drücken auf Test beginnen. Das Ergebnis wird
im unteren Teil des Fensters angezeigt. Drücken Sie auf Test abbrechen, um den Test zu
stoppen und auf Ergebnisse löschen, um die Ergebnisse zu löschen. Hinweis: Eine Firewall
kann eine Fehlfunktion des Pings hervorrufen, bietet Ihnen aber immer noch TCP/IP Zugang
zu den Geräten dahinter. Beachten Sie dies bitte, wenn Sie ein Gerät hinter einer Firewall
pingen. Ping ist am besten geeignet, um die Verbindung mit PCs, wie den PCs in Ihrem LAN,
ohne Firewall zu bestätigen.
Abb. 2-9 Gateway\Status\Diagnose
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5.Ereignisprotokoll
Diese Seite zeigt den Inhalt des SNMP-Ereignisprotokolles an.
Drücken Sie auf „Protokoll löschen“, um den Inhalt zu löschen.
Abb. 2-10 Gateway\Status\Ereignisprotokoll
Seite: 21
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6. Erster Scan
Um die erste Verbindung des Modems zu beschleunigen, geben Sie die Download-Frequenz
und/oder die ID des Upstream-Kanals hier ein. Klicken Sie danach auf die Schaltfläche
“Anwenden”, um das Kabelnetzwerk, beginnend mit den eingegebenen Werten, zu
durchsuchen.
Der Wert ist in Hertz angegeben. Somit müssen Sie also für 603 MHz den Wert 603000000
eingeben.
Abb. 2-10 Gateway\Status\Erster Scan
Seite: 22
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7. Backup/Wiederherstellen
Backup/Wiederherstellen-Einstellungen: Diese Seite ermöglicht die Speicherung der
aktuellen Einstellungen lokal auf Ihren PC. Sie können außerdem vorher gespeicherte
Einstellungen wiederherstellen. Die Standardbezeichnung der Datei ist:
“GatewaySettings.bin”.
Abb. 2-11 Gateway\Status\Backup/Wiederherstellen
Seite: 23
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Menü Gateway – Netzwerk
1. LAN
Auf dieser Seite können Sie die TCP/IP Adressierung des Heimnetzwerkes konfigurieren.
Zunächst können Sie die IP-Adresse, mit der Ihr Kabelmodem auf dem LAN Interface adressiert
wird, und die Subnetzmaske ändern. (Dies kann erforderlich sein, falls Sie mehrere Router in
Ihrem Heimnetzwerk verwenden, in diesem Fall müssen Sie sicherstellen, dass alle Router
verschiedene Subnetze verwenden.)
Weiterhin ist es möglich die DHCP-Serverfunktion zu aktivieren und zu konfigurieren. Wenn
diese Funktion aktiviert ist, dann vergibt Ihnen der DHCP-Server Ihres Kabelnetzbetreibers
eine IP-Adresse für Ihr Kabelmodem und der DHCP-Server Ihres Kabelmodems private IP-
Adressen für Ihre Endgeräte.
Der Adressbereich, der vom DHCP-Server des Kabelmodems vergeben werden kann, ist über
die beiden Eingabefelder „Leasing-Pool Start“ und „Leasing-Pool Stop“ konfigurierbar. Die
verwendeten Adressen müssen im selben Subnetz liegen, wie die oben eingestellte IP-Adresse
des Kabelmodems. Das Feld „Leasing Dauer“ erlaubt es, die Zeit (in Sekunden) zu definieren,
für die ein DHCP lease gültig sein soll. Nach Ablauf dieser Zeit muss das Endgerät erneut eine
Adresse beim DHCP Server abfragen. Der Standardwert beträgt 604800 Sekunden (7 Tage).
Abb. 2-12 Gateway\Netzwerk\LAN
Seite: 24
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2. WAN
Auf dieser Seite sehen Sie die Konfiguration und den Status des Interfaces zum
Kabelnetzbetreiber. Bei den meisten Kabelnetzbetreibern findet diese Konfiguration
automatisch statt.
Jedes Kabelmodem bekommt bei der Herstellung in der Fabrik eine weltweit eindeutige MAC
Adresse zugeordnet. Diese, aus sechs zweistelligen Hexadezimalzahlen bestehende Adresse
des Kabelmodems wird hier im dem Feld „MAC Adresse“ angezeigt.
Sie können auf dieser Seite auch eine „manipulierte MAC Adresse“ eingeben, welche die
weltweit eindeutige MAC Adresse des Kabelmodems ersetzt.
Abb. 2-13 Gateway\Netzwerk\WAN
Seite: 25
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3. Computer
Auf dieser Seite sehen Sie die beim DHCP Server des Kabelmodems registrierten Endgeräte,
deren MAC Adresse, IP-Adresse und die seit der Registrierung des Geräts abgelaufene Zeit.
Sie können die Vergabe einer IP Adresse annullieren, indem Sie sie in der Liste auswählen und
anschließend den Knopf „Verfügbarkeit erzwingen“ drücken. Wenn Sie dieses tun, müssen Sie
unter Umständen anschließend einen „DHCP Renew“ auf dem entsprechenden PC ausführen,
so dass dieser eine neue Adresse zugeteilt bekommt.
Abb. 2-14 Gateway\Netzwerk\Computer
Seite: 26
Seite 27 / 78
4. DDNS - Dynamic DNS service
Diese Seite ermöglicht Ihnen die Verwendung eines Dynamischen DNS-Dienstes aus dem
Internet.
Abb. 2-15 Gateway\Netzwerk\DDNS
DDNS Service - Wählen Sie “aktiviert” ( www.DynDNS.org ), um DDNS zu aktivieren.
Benutzername - Der Benutzername unter dem Sie bei Ihrem DDNS Anbieter registriert
sind.
Password - Das Passwort mit dem Sie bei Ihrem DDNS Anbieter registriert sind
Hostname - Der Name der Internet Domäne oder des Rechners der bei Ihrem DDNS
Anbieter registriert wurde
Status - Zeigt an, ob der DDNS Dienst aktiviert ist oder nicht.
Drücken Sie auf “Anwenden”, um die Änderungen abzuspeichern.
Seite: 27
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5. Zeit
Diese Seite ermöglicht die Konfiguration eines Servers im Internet, mit dessen Hilfe die
Systemzeit des Kabelmodems über das „Network Time Protocol“ (NTP) automatisch
eingestellt werden kann.
Um diese Änderungen anzuwenden, muss das Kabelmodem nach der Konfiguration neu
gestartet werden.
Abb. 2-16 Gateway\Netzwerk\Zeit
Seite: 28
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6. FTP Diagnose
Diese Seite erlaubt es, eine Diagnose der Up- und Downloadgeschwindigkeit mit Hilfe des File
Transfer Protocol (FTP) durchzuführen. Wählen Sie einen FTP Server und Dateinamen sowie
einen Benutzernamen und ein Kennwort. Wählen Sie anschließend die Übertragungsrichtung
(Download oder Upload) und drücken Sie dann den „Start“-Knopf.
Abb. 2-17 Gateway\Netzwerk\FTP Diagnose
Nach Ausführung der Übertragung werden Sie die
Ergebnisse der Messung auf der Seite sehen.
Seite: 29
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7. Port-basierter Passthrough
Diese Seite ermöglicht Ihnen die Konfiguration eines Passthroughs für jeden einzelnen
Ethernet-Anschluss. Standardmäßig ist jeder Ethernet-Anschluss im „routed“ Modus. Wenn Sie
Passthrough aktivieren, erhält der Ethernet-Port eine direkte Verbindung zum Internet.
Beachten Sie, dass ein solcher Zugriff auf das Internet von Ihrem Kabelnetzbetreiber
verweigert werden kann.
Abb. 2-18 Gateway\Netzwerk\Port-basierter Passthrough
Seite: 30
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Menü Gateway – Erweitert
1. Optionen
Diese Seite ermöglicht Ihnen die Konfiguration erweiterter Funktionen des Kabelmodems:
Abb. 2-19 Gateway\Erweitert\Optionen
WAN Blockierung verhindert, dass andere vom Kabelnetz aus Ihr Gateway „pingen“
können. Mit aktivierter WAN Blockierung antwortet Ihr Gateway nicht auf "ping"
Anforderungen und "versteckt" Ihr Gateway.
IPsec Passthrough erlaubt IPSec Paketen, Ihr Kabelmodem zu passieren. IPSec ist ein
Sicherheitsmechanismus, der insbesondere für Virtuelle Private Netzwerke (VPNs)
verwendet wird.
PPTP PassThrough erlaubt PPTP Paketen den Übergang WAN LAN. PPTP (Point to
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Point Tunneling Protocol) ist ein Protokoll, welches für manche Virtuellen Privaten
Firmennetzwerke (VPNs) verwendet wird.
Remote Verwaltungskonfiguration erlaubt es, diese Konfigurationsseiten Ihres
Kabelmodems vom Internet (WAN) aus zu ermöglichen. Der Zugriff ist dabei durch das
Passwort des Kabelmodems geschützt. Wenn dies aktiviert ist, dann können Sie aus der
Ferne über den HTTP port 8080 und die WAN IP Adresse des Kabelmodems auf die
Konfigurationsseiten zugreifen.
Multicast Aktivieren erlaubt multicast Verkehr den Übergang WAN LAN. Sie müssen
diese Option eventuell aktivieren, um spezielle Typen von Streaming/Broadcast Inhalten
aus dem Internet empfangen zu können.
UPnP Universal Plug & Play (UPnP) hilft die Verbindung von Diensten auf verschiedenen
Geräten / Computern herzustellen. UPnP-Geräte entdecken automatisch Services von
anderen im Netzwerk registrierten UPnP-Geräten.
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2. IP-Filterung
Diese Seite ermöglicht Ihnen die Konfiguration von Filtern, um Internetverkehr von einzelnen
Geräten in Ihrem Heimnetzwerk zu blockieren. Mit dem Filter wird der ausgehende Zugriff auf
das WAN unterbunden. Diese Geräte können weiterhin miteinander über Ihr LAN
kommunizieren, doch Pakete, die an die WAN-Adressen gesendet werden, werden vom
Gateway blockiert.
Abb. 2-20 Gateway\Erweitert\IP-Filterung
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3. MAC-Filterung
Diese Seite ermöglicht Ihnen die Eingabe der MAC-Adresse spezifischer PCs in Ihrem LAN.
Somit wird der ausgehende Zugriff auf das WAN unterbunden. Genau wie bei der IP-Filterung
können diese PCs über das Gateway miteinander kommunizieren, doch Pakete, die an die
WAN-Adresse gesendet werden, werden blockiert.
Abb. 2-21 Gateway\Erweitert\MAC-Filterung
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4. Port-Filterung
Diese Seite ermöglicht Ihnen die Konfiguration von Port-Filtern, um den Internetverkehr von
spezifischen Anwendungen zu blockieren. Alle Pakete, die Ihre LAN PCs zu diesen Zielports ins
Internet senden, werden blockiert. Sie können damit z.B. den Zugang zu WWW-Browsing (http
= Port 80) blockieren, aber dennoch den E-Mail-Service (SMTP Port 25 und POP-3 Port 110)
erlauben.
Zur Aktivierung von Port-Filterung setzen Sie einen Start-Port und einen End-Port für jeden
Bereich und klicken auf „Anwenden“. Um nur einen Port zu blockieren, geben Sie den
gleichen Wert für Start-Port und End-Port ein.
Abb. 2-22 Gateway\Erweitert\Port-Filterung
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5. Weiterleiten
Unter diesem Punkt können Sie die Portweiterleitung („Port Forwarding“) konfigurieren.
Im normalen Betrieb blockiert das Kabelmodem eingehende Verbindungsanforderungen zu
Servern und erlaubt Servern im Internet lediglich dann mit Geräten im Heimnetzwerk zu
kommunizieren, wenn diese Geräte die Kommunikation initiieren. Dies schützt Sie vor
böswilligen Angriffen aus dem Internet. Manchmal kann es jedoch notwendig sein, dass
jemand von außerhalb eine Verbindung mit einem bestimmten Gerät (Server) in Ihrem LAN
startet. Mit der Funktion „Weiterleiten“ können Sie gezielt solche Serverdienste auf
bestimmten Geräten in Ihrem Heimnetzwerk einrichten. Bitte beachten Sie, dass Sie den
Server damit auch für Angreifer aus dem Internet zu einem leichter erreichbaren Ziel
machen.
Wenn Sie zum Beispiel konfigurieren möchten, dass ein Zugang vom Internet zu einem FTP-
Server in Ihrem Heimnetzwerk erlaubt sein soll, welcher auf der IP-Adresse 192.168.0.5
betrieben wird, so erstellen Sie eine Regel mit dieser Lokalen IP-Adresse, einem Start-Port
von 20, einem End-Port von 21 (dies entspricht den vom FTP Protokoll verwendeten Ports)
und wählen als Protokoll TCP (FTP verwendet als darunterliegende Netzwerkprotokolle sowohl
TCP als auch UDP) und klicken Sie dann auf „Anwenden“.
Eingehende Pakete, die das Kabelmodem vom Kabelnetz auf dem Port 20 und 21 erhält,
werden dann nicht mehr blockiert, sondern an das Gerät mit der konfigurierten IP-Adresse
weitergeleitet.
Da diese Verbindungen dann auch nicht mehr vom Kabelmodem umgesetzt werden, werden
für sie auch keine Einträge in der Verbindungstabelle mehr erscheinen. Für ein Gerät mit
einer IP-Adresse können mehrere Port-Weiterleitungen für verschiedene Ports definiert
werden.
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Abb. 2-23-1 Gateway\Erweitert\Weiterleiten
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Zur Festlegung einer Regel drücken Sie die Schaltfläche „Erstellen einer IPV4“. Es erscheint
die folgende Eingabemaske:
Abb. 2-23-2 Gateway\Erweitert\Weiterleiten
Hinweis: Um Ihnen die Erstellung solcher Regeln zu vereinfachen, ist Ihr Kabelmodem
bereits mit einer ganzen Anzahl von Voreinstellungen vorprogrammiert. Für viele
bekannte Applikationen können Sie neue Regeln automatisch mit Hilfe der drei
Eingabefelder unter der Überschrift „Bekannte Regel-Adr.“ erstellen. Hier brauchen
Sie lediglich die Lokale IP-Adresse eingeben und unter „Service Name“ die Anwendung
(zum Beispiel „FTP Server“ oder „HTTP Server“) auswählen. Das Feld „External IP
Address“ kann auf der Voreinstellung „0.0.0.0“ gesetzt bleiben, wenn der Zugang vom
gesamten Internet aus erlaubt werden soll.
Sie können in dieser Maske aber auch sämtliche Parameter im Detail selber konfigurieren. In
diesem Falle füllen Sie nur den Bereich unterhalb des Knopfes „Hinzufügen“ aus und wählen
dann „Anwenden“.
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6. Port-Auslöser (Trigger)
Einige Internet-Applikationen wie z.B. interaktive Spiele verlangen, dass ein entfernter PC
(auf der WAN-Seite Ihres Kabelmodems) in der Lage ist während des Spiels eine Verbindung
mit Ihrem PC, auf dem Sie Ihr Spiel (auf der LAN-Seite des Kabelmodems) spielen, zu
erstellen.
Die Funktion „Port-Auslöser (Trigger)“ dient dazu, eine erweiterte Portweiterleitung zu
erstellen, welche während des Spiels aktiviert bleibt und nach dem Spielende automatisch
deaktiviert wird (um wieder volle Sicherheit für Ihren LAN PC zu gewährleisten).
Port-Auslöser ist ein Mechanismus, der dies für Sie erledigt, sobald Sie ein Spiel spielen.
Fig.2-24-1 Gateway\Erweitert\Port-Auslöser
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Zur Festlegung der Regeln drücken Sie die Schaltfläche „Erstellen“.
Fig.2-24-2 Gateway\Erweitert\Port-Auslöser
Port-Auslösung funktioniert folgendermaßen: Wenn Sie ein Spiel, das diesen Mechanismus
benötigt, mit einem Spielpartner im Internet spielen möchten, so erstellen Sie eine Port-
Auslösung für dieses Spiel. Dafür geben Sie im Trigger Start Port und im Trigger End Port
den Bereich des Zielports ein, den das Spiel von Ihrem PC aus sendet, und geben im Target
Start Port und Target End Port den Bereich des Zielports ein, den der andere Spieler (auf
WAN-Seite) verwenden soll(die Ports, auf denen Ihr PC „empfängt“). Die Portnummern
hängen dabei vom Spiel ab und werden vom Spielehersteller in der Bedienungsanleitung
bereitgestellt.
Wenn Sie nun zu einem späteren Zeitpunkt das Spiel erneut starten, erstellt das Gateway
automatisch diese Regel zur Weiterleitung. Diese Regel gilt bis 10 Minuten nach Beendigung
des Spieles. Nach 10 Minuten wird diese Regel inaktiv und wieder gestartet, sobald Traffic von
Ihrem PC erhalten wird, der mit dieser Regel übereinstimmt. Ihr Heimnetzwerk bleibt also
„abgeschirmt“ solange Ihr PC die Port-Auslösung nicht wieder aktiviert.
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7. DMZ Host
Verwenden Sie diese Seite, um ein Gerät in Ihrem lokalen Netzwerk auszuwählen, welches auf
allen seinen „ports“ über einen „ungeschützten“ direkten Zugang von allen Geräten aus dem
Internet erreichbar sein soll (sogenannte „DeMilitarized Zone“, DMZ).
Wenn Sie z.B. einen Webserver auf diesem Rechner installieren, wird dieser von überall aus
dem Internet über die IP-Adresse Ihres Kabelmodems erreichbar gemacht werden. Die
Einstellung „0“ bedeutet, dass kein solcher frei zugänglicher Rechner existieren soll.
Warnung: Bitte sorgen Sie dafür, dass ein eventuell konfigurierter „DMZ host“ entsprechend
vor Angriffen aus dem Internet geschützt wird.
Abb. 2-25 Gateway\Erweitert\DMZ Host
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8. RIP (Routing Information Protocol)
Um das Kabelmodem in kleinen virtuellen privaten Netzwerken, in denen mehrere LAN’s
zusammengekoppelt werden sollen, verwenden zu können, kann das RIP Protokoll verwendet
werden. Das RIP Protokoll ermöglicht es, über das Gateway lokale IP routen an die anderen
angeschlossenen LANs des VPN‘s über Ihren Kabelnetzbetreiber zu kommunizieren („routing
advertisement“).
Ein solches VPN zu konfigurieren, erfordert Expertenkenntnisse und Beratung durch Ihren
Kabelnetzbetreiber zu diesen Einstellungen.
Abb. 2-26 Gateway\Erweitert\RIP Setup
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Menü Gateway - Firewall
1. Webfilter
Diese Seite erlaubt es, bestimmte Protokolle zu blockieren. Es kann weiterhin eine Liste
"vertrauenswürdiger Computer" definiert werden, bei denen keine Filter angewendet werden.
Es wird empfohlen, die Firewall zu jeder Zeit aktiviert zu lassen, um gegen Denial-of-Service-
Attacken geschützt zu sein.
Die Firewall kann in verschiedenen vorprogrammierten Sicherheitsstufen betrieben werden
(Niedrig/Mittel/Hoch). Die Voreinstellung ist „Niedrig“. Je nach gewählter Sicherheitsstufe
werden mehr oder weniger TCP/UDP Ports erlaubt/blockiert. Wählen Sie die gewünschte
Stufe und prüfen Sie, ob die in der Liste aufgeführten Applikationen und Ports den von Ihnen
benötigten entsprechen.
Sollten Sie die Deaktivierung dieser Filter für bestimmte Computer Ihres LANs wünschen, so
geben Sie deren MAC-Adressen im Bereich „Vertrauenswürdiger Computer“ auf dieser Seite
ein und klicken Sie auf „Hinzufügen“.
Abb. 2-27 Gateway\Firewall\Webfilter
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2. TOD („Time of Day“) Filter
Mit Hilfe dieser Seite können Sie den Zugriff auf das Internet von bestimmten Geräten in
Ihrem LAN abhängig von der Uhrzeit und dem Wochentag blockieren. Die zu blockierenden
Geräte werden über Ihre MAC Adresse angegeben, geben Sie anschließend die zu
blockierenden Tage/Uhrzeiten an und drücken Sie letztlich auf den „Anwenden“-Knopf, um
die Einstellungen abzuspeichern.
Abb. 2-28 Gateway\Firewall\TOD Filter
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3. Lokales Protokoll
Das Kabelmodem verwaltet ein Protokoll der Aktionen seiner eingebauten Firewall. Mit Hilfe
dieser Seite können Sie eine E-Mail-Adresse angeben, an welche dieses Protokoll geschickt
werden soll. Sie müssen dazu auch einen SMTP Server angeben, über welchen dieses Protokoll
versendet werden soll. Wählen Sie „Aktivieren“, um den Versand von Warnungen über die
Aktivität des Firewalls zu aktivieren. Wählen Sie „E-Mail Protokoll“, um das Protokoll sofort
zu versenden. Mit dem Knopf „Protokoll löschen“ können Sie die Einträge des Protokolls
zurücksetzen.
Das Ereignisprotokoll wird auch auf dem Bildschirm angezeigt. Für jedes Ereignis, das seit
dem letzten Löschen der Tabelle auftrat, wird eine Beschreibung, ein Zähler, das letzte
Auftreten und die Quell- und Zieladresse angezeigt.
Abb. 2-29 Gateway\Firewall\Lokales Protokoll
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4. Remote Protokoll
Die Seite „Remote Protokoll“ erlaubt es Ihnen, die IP-Adresse eines SysLog Servers auf dem
Lokalen Netzwerk (LAN) anzugeben sowie bestimmte Ereignisse auszuwählen, über welche
dieser Syslog Server informiert werden soll. Anschließend wird dieser Server automatisch
benachrichtigt, sobald eines dieser Ereignisse auftritt.
Abb. 2-30 Gateway\Firewall\Remote Protokoll
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Menü Gateway – “Elterliche Kontrolle”
Grundlagen
Diese Seite ermöglicht Ihnen die Definition von Regeln, die es erlauben, bestimmte
Internetinhalte, die das http Protokoll verwenden, und in HTML geschriebenen Webseiten zu
blockieren. Sie können die Einstellungen durch das Anwählen der Checkboxen und
anschließendes Betätigen des Knopfes „Anwenden“ aktivieren.
Aktivieren Sie “Blockierung von Schlüsselwörtern” und geben Sie entsprechende
Schlüsselwörter ein, um Seiten zu blockieren, welche diese Wörter enthalten.
Aktivieren Sie “Blockierung von Domains“ und spezifizieren Sie die zu blockierenden
Domains (z.B. www.ABC.com) in der Liste blockierter Domains.
Abb. 2-31 Gateway\Elterliche Kontrolle\Grundlagen
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Menü Gateway - Drahtlos
Das Untermenü „Drahtlos“ ermöglicht es, das Wireless LAN (Wi-Fi) Interface des
Kabelmodems zu konfigurieren. Bitte beachten Sie, dass Ihnen die WLAN-Funktionen des
Modems nur bei Buchung der WLAN-Option zur Verfügung stehen.
1. Radio
Diese Seite ermöglicht Ihnen die Konfiguration eines primären Drahtlos-Netzwerkes und
dessen Sicherheitseinstellungen. Diese Einstellungen müssen mit denen Ihres drahtlosen PCs
auf LAN-Seite übereinstimmen.
Abb. 2-32 Gateway\Drahtlos\Radio
Schnittstelle: Wenn Sie das Feld Schnittstelle auf „Deaktiviert“ stellen, wird das Wi-Fi
Interface in Ihrem Gateway komplett ausgeschaltet. Durch Änderung des Feldes auf
„Aktiviert“ kann dies wieder aktiviert werden. (Selbstverständlich muss dazu Ihr PC mit
Hilfe eines Netzwerkkabels mit dem Kabelmodem verbunden sein).
Zum Speichern Ihrer Einstellungen klicken Sie auf die Schaltfläche Anwenden.
Drahtlose MAC-Adresse: In diesem Feld wird die (weltweit eindeutige) Ethernet Mac
Adresse für das Wi-Fi Interface des Kabelmodems angezeigt.
Ausgangsleistung: Diese Einstellung ermöglicht die Sendeleistung dieses Geräts zu
reduzieren. Durch Auswahl eines niedrigeren Prozentsatzes der Ausgangsleistung kann
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Strom eingespart werden. Beachten Sie bitte, dass dadurch auch die Reichweite und der
Datendurchsatz reduziert wird
802.11 Band: Das Model TC7200K unterstützt nur das 2.4 GHz Band.
802.11n Modus: Hilft Ihnen bei der Aktivierung oder der Deaktivierung des 11n Modus.
Zur Aktivierung wählen Sie Auto, zur Deaktivierung wählen Sie Aus.
802.11n Unterstützung benötigt erlaubt es, das Kabelmodem dazu zu zwingen, im
802.11n-Modus zu arbeiten.
Bandbreite: 20MHz ist der Standardwert für die Bandbreite des Datenkanals. Sie können
diese auf 40MHz erhöhen und damit (bei ausreichend wenig Interferenzen mit anderen
Drahtlosen Geräten und ausreichend kurzer Entfernung) einen höheren Datendurchsatz
erreichen.
Seitenband für den Steuerkanal (nur 40 MHz): Bei Deaktivierter 40 MHz Bandbreite
kann “Niedriger” oder “Größer” ausgewählt werden.
Kanal: Sie können zwischen den Kanälen 1 bis 13 wählen. Wählen Sie möglichst einen von
benachbarten Wi-Fi Access Points weit entfernten Kanal, auf dem wenige Interferenzen
auftreten. Die Auswahl des Kanals muss eventuell mit der Auswahl des Kanals auf
Endgeräten abgestimmt werden.
Aktueller Kanal: Der von Ihnen gewählte Kanal wird in diesem Feld angezeigt.
Störpegel: Das Gerät misst automatisch die Interferenzen mit eventuell vorhandenen
anderen Sendern, die denselben Kanal verwenden.
OBSS („Overlapping Basic Service Sets“) Koexistenz: Erlaubt die Koexistenz von WiFi
Geräten mit 20MHz und 40MHz Bandbreite. Werksseitig ist „deaktiviert“ eingestellt.
STBC Tx: Raum–Zeit Block-Codierung: Wird in der drahtlosen Kommunikation für die
Übertragung mehrerer Datenströme über verschiedene Antennen verwendet, um die
Zuverlässigkeit des Datentransfers zu verbessern (MIMO). Die werksseitige Einstellung ist
Auto.
Drahtlosen Standard wiederherstellen: Zur Wiederherstellung der
Standardeinstellungen drücken Sie bitte diese Schaltfläche, um die Einstellungen
abzurufen und klicken Sie dann auf Anwenden.
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Einstellung Beschreibung
Wertliste oder
Bereich
Standard
Netzwerkname
(SSID)
Wi-Fi Netzwerknamen
(SSID) für dieses
Netzwerk – wird auf
„client“ Geräten
angezeigt.
Bis zu 32 Zeichen
(ASCII)
TECHNICOLOR
Netzwerktyp Wählen Sie
„Geschlossen“, um das
Netzwerk von aktiven
Scans zu verbergen.
Wählen Sie „Offen“, um
das Netzwerk in aktiven
Scans erkennbar zu
machen.
Offen, Geschlossen Offen
Kanal Erlaubt es einen
spezifischen Kanal
(Frequenz) für das
Drahtlose Netzwerk
auszuwählen
1-13 1 oder 6 oder 11
Schnittstelle Aktivieren / Deaktivieren
der Drahtlosschnittstelle.
Aktiviert, Deaktiviert Aktiviert
Tabelle 2-1 Voreinstellungen des Drahtlosen Interfaces

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