Metabo TS 254 Bedienungsanleitung

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  • Marke: Metabo
  • Produkt: Sägestation
  • Model/Name: TS 254
  • Dateityp: PDF
  • Verfügbare Sprachen: , , , , , , , , , , , , , ,

Inhaltstabelle

Seite: 2
3
DEUTSCH
1. Die Säge im Überblick
2. Zuerst lesen!
3. Sicherheit
4. Aufstellung
5. Inbetriebnahme
6. Bedienung
7. Transport
8. Wartung und Pflege
9. Tipps und Tricks
10. Lieferbares Zubehör
11. Reparatur
12. Entsorgung
13. Probleme und Störungen
14. Technische Daten
1. Die Säge im Überblick
3
1
4
5
6
7
12
13
15
18 17
Rückseite:
22 23
2
24
Rechte Seite:
20
8
16
21
19
11
9
14
10
1 Queranschlag
2 Tischverlängerung
3 Spanhaube
4 Absaugadapter
5 Absaugschlauch
6 Parallelanschlag
7 Schiebestock
8 Tischverbreiterung
9 Klemmhebel für die Tischverbrei-
terung
10 Ablage Schiebestock
11 Fuß/Handgriff
12 Ein-/Aus-Schalter
13 Handrad für die Verstellung des
Neigungswinkels
14 Kurbel für Verstellung der Schnitt-
höhe
15 Neigungsbegrenzungsstop
16 Klemmhebel zum Arretieren des
Neigungswinkels
17 Sägeblatthalter
18 Werkzeugaufnahme
19 Maulschlüssel
20 Ablage Spanhaube
21 Ablage Parallelanschlag
22 Ablage Queranschlag
23 Kabelhalter
24 Späneauswurf
Inhaltsverzeichnis
17028992_10_TS254_de.fm Originalbetriebsanleitung DEUTSCH
Seite: 3
DEUTSCH
4
WARNUNG – Zur Verringerung
eines Verletzungsrisikos Be-
triebsanleitung lesen.
WARNUNG - Lesen Sie alle Sicher-
heitshinweise und Anweisungen.
Versäumnisse bei der Einhaltung der Si-
cherheitshinweise und Anweisungen
können elektrischen Schlag, Brand und/
oder schwere Verletzungen verursa-
chen.
Bewahren Sie alle Sicherheitshin-
weise und Anweisungen für die Zu-
kunft auf. Geben Sie Ihr Elektrowerk-
zeug nur zusammen mit diesen
Dokumenten weiter.
– Diese Betriebsanleitung richtet sich
an Personen mit technischen
Grundkenntnissen im Umgang mit
Geräten wie dem hier beschriebe-
nen. Wenn Sie keinerlei Erfahrung
mit solchen Geräten haben, sollten
Sie zunächst die Hilfe von erfahre-
nen Personen in Anspruch nehmen.
– Für Schäden, die entstehen, weil
diese Betriebsanleitung nicht beach-
tet wurde, übernimmt der Hersteller
keine Haftung.
Die Informationen in dieser Betriebsan-
leitung sind wie folgt gekennzeichnet:
Gefahr!
Warnung vor Personen-
schäden oder Umwelt-
schäden.
Stromschlaggefahr!
Warnung vor Personen-
schäden durch Elektrizi-
tät.
Einzugsgefahr!
Warnung vor Personen-
schäden durch Erfassen
von Körperteilen oder
Kleidungsstücken.
Achtung!
Warnung vor Sach-
schäden.
Hinweis:
Ergänzende Informatio-
nen.
3.1 Bestimmungsgemäße
Verwendung
Das Gerät ist bestimmt für das Längs-
und Querschneiden von Massivholz,
beschichtetem Holz, Spanplatten,
Tischlerplatten und ähnlichen Werkstof-
fen.
Metall darf nur mit folgenden Einschrän-
kungen gesägt werden:
– Nur mit geeignetem Sägeblatt
(siehe „Lieferbares Zubehör“)
– Nur Nicht-Eisen-Metalle
(kein Hartmetall oder gehärtetes
Metall)
Runde Werkstücke dürfen nur mit einer
geeigneten Haltevorrichtung gesägt
werden, da sie durch das rotierende Sä-
geblatt verdreht werden können.
Beim Hochkantsägen von flachen
Werkstücken muss ein geeigneter An-
schlag zur sicheren Führung verwendet
werden.
Das Gerät darf ohne eine geeignete
Schutzvorrichtung nicht zum Falzen und
Nuten eingesetzt werden.
Kreissägen nicht zum Schlitzen (im
Werkstück beendete Nut) verwenden
Jede andere Verwendung gilt als be-
stimmungswidrig und ist verboten. Für
Schäden, die durch bestimmungswidri-
ge Verwendung entstehen, übernimmt
der Hersteller keine Verantwortung.
Umbauten an diesem Gerät oder der
Gebrauch von Teilen, die nicht vom
Hersteller geprüft und freigegeben sind,
können beim Betrieb zu unvorhersehba-
ren Schäden führen.
3.2 Allgemeine Sicherheits-
hinweise
ACHTUNG! Beim Gebrauch von Elekt-
rowerkzeugen sind zum Schutz gegen
elektrischen Schlag Verletzungs- und
Brandgefahr folgende grundsätzliche
Sicherheitsmaßnahmen zu beachten.
 Beachten Sie beim Gebrauch dieses
Gerätes die folgenden Sicherheits-
hinweise, um Gefahren für Personen
oder Sachschäden auszuschließen.
 Beachten Sie die speziellen Sicher-
heitshinweise in den jeweiligen Ka-
piteln.
 Beachten Sie gegebenenfalls ge-
setzliche Richtlinien oder Unfallver-
hütungs-Vorschriften für den Um-
gang mit Kreissägen.
Allgemeine Gefahren!
 Halten Sie Ihren Arbeitsbereich in
Ordnung – Unordnung im Arbeitsbe-
reich kann Unfälle zur Folge haben.
 Seien Sie aufmerksam. Achten Sie
darauf, was Sie tun. Gehen Sie mit
Vernunft an die Arbeit. Benutzen Sie
das Gerät nicht, wenn Sie unkon-
zentriert sind.
 Berücksichtigen Sie Umgebungsein-
flüsse. Sorgen Sie für gute Beleuch-
tung.
 Vermeiden Sie abnormale Körper-
haltung. Sorgen Sie für sicheren
Stand und halten Sie jederzeit das
Gleichgewicht.
 Benutzen Sie bei langen Werkstü-
cken geeignete Werkstückauflagen.
 Benutzen Sie Elektrowerkzeuge
nicht, wo Brand- oder Explosionsge-
fahr besteht.
 Dieses Gerät darf nur von Personen
in Betrieb gesetzt und benutzt wer-
den, die mit Kreissägen vertraut sind
und sich der Gefahren beim Um-
gang jederzeit bewusst sind.
Personen unter 18 Jahren dürfen
dieses Gerät nur im Rahmen einer
Berufsausbildung unter Aufsicht ei-
nes Ausbilders benutzen.
 Halten Sie Unbeteiligte, insbesonde-
re Kinder, aus dem Gefahrenbereich
fern. Lassen Sie während des Be-
triebs andere Personen nicht das
Gerät oder das Netzkabel berühren.
 Überlasten Sie dieses Gerät nicht –
benutzen Sie dieses Gerät nur im
Leistungsbereich, der in den Techni-
schen Daten angegeben ist.
Gefahr durch Elektrizität!
 Setzen Sie dieses Gerät nicht dem
Regen aus.
Benutzen Sie dieses Gerät nicht in
feuchter oder nasser Umgebung.
Vermeiden Sie beim Arbeiten mit
diesem Gerät Körperberührung mit
geerdeten Teilen (z.B. Heizkörpern,
Rohren, Herden, Kühlschränken).
 Verwenden Sie das Netzkabel nicht
für Zwecke, für die es nicht bestimmt
ist.
2. Zuerst lesen! 3. Sicherheit
Seite: 4
DEUTSCH
5
Verletzungs- und Quetschge-
fahr an beweglichen Teilen!
 Nehmen Sie dieses Gerät nicht
ohne montierte Schutzvorrichtun-
gen in Betrieb.
 Halten Sie immer ausreichend Ab-
stand zum Sägeblatt. Benutzen Sie
gegebenenfalls geeignete Zuführhil-
fen. Halten Sie während des Be-
triebs ausreichend Abstand zu an-
getriebenen Bauteilen.
 Warten Sie, bis das Sägeblatt still
steht, bevor Sie kleine Werkstückab-
schnitte, Holzreste usw. aus dem Ar-
beitsbereich entfernen.
 Bremsen Sie das auslaufende Sä-
geblatt nicht durch seitlichen Druck
ab.
 Stellen Sie vor Wartungsarbeiten si-
cher, dass das Gerät vom Stromnetz
getrennt ist.
 Stellen Sie sicher, dass sich beim
Einschalten (zum Beispiel nach
Wartungsarbeiten) keine Montage-
werkzeuge oder losen Teile mehr im
Gerät befinden.
 Schalten Sie das Gerät aus, wenn
es nicht benutzt wird.
Schnittgefahr auch bei stehen-
dem Schneidwerkzeug!
 Benutzen Sie beim Wechsel von
Schneidwerkzeugen Handschuhe.
 Bewahren Sie Sägeblätter so auf,
dass sich niemand daran verletzen
kann.
Gefahr durch Rückschlag von
Werkstücken (Werkstück wird vom
Sägeblatt erfasst und gegen den Be-
diener geschleudert)!
 Arbeiten Sie nur mit korrekt einge-
stelltem Spaltkeil.
 Spaltkeil und verwendetes Sägeblatt
müssen zueinander passen: Der
Spaltkeil darf nicht dicker als die
Schnittfugenbreite und nicht dünner
als das Stammblatt sein.
 Verkanten Sie Werkstücke nicht.
 Achten Sie darauf, dass das Säge-
blatt für das Material des Werk-
stücks geeignet ist.
 Sägen Sie dünne oder dünnwandige
Werkstücke nur mit feinzahnigen
Sägeblättern.
 Benutzen Sie stets scharfe Säge-
blätter.
 Suchen Sie im Zweifel Werkstücke
auf Fremdkörper (zum Beispiel Nä-
gel oder Schrauben) ab.
 Sägen Sie nur Werkstücke mit sol-
chen Abmessungen, welche ein si-
cheres Halten beim Sägen ermögli-
chen.
 Sägen Sie niemals mehrere Werk-
stücke gleichzeitig – auch keine
Bündel, die aus mehreren Einzelstü-
cken bestehen. Es besteht Unfallge-
fahr, wenn einzelne Stücke unkon-
trolliert vom Sägeblatt erfasst
werden.
 Entfernen Sie kleine Werkstückab-
schnitte, Holzreste usw. aus dem Ar-
beitsbereich – das Sägeblatt muss
dazu still stehen.
Einzugsgefahr!
 Achten Sie darauf, dass beim Be-
trieb keine Körperteile oder Klei-
dungsstücke von rotierenden Bau-
teilen erfasst und eingezogen
werden können (keine Krawatten,
keine Handschuhe, keine Klei-
dungsstücke mit weiten Ärmeln; bei
langen Haaren unbedingt ein Haar-
netz benutzen).
 Niemals Werkstücke sägen, an de-
nen sich
– Seile,
– Schnüre,
– Bänder,
– Kabel oder
– Drähte befinden oder die solche
Materialien enthalten.
Gefahr durch unzureichende
persönliche Schutzausrüstung!
 Tragen Sie einen Gehörschutz.
 Tragen Sie eine Schutzbrille.
 Tragen Sie eine Staubschutzmaske.
 Tragen Sie geeignete Arbeitsklei-
dung.
 Bei Arbeiten im Freien ist rutschfes-
tes Schuhwerk empfehlenswert.
 Tragen Sie Handschuhe beim Hand-
haben der Sägeblätter und rauen
Werkstücken. Tragen Sie Sägeblät-
ter in einem Behältnis.
Gefahr durch Holzstaub!
 Einige Holzstaubarten (z.B. von Ei-
chen-, Buchen- und Eschenholz)
können beim Einatmen Krebs verur-
sachen. Arbeiten Sie nur mit Ab-
sauganlage. Die Absauganlage
muss die in den Technischen Daten
genannten Werte erfüllen.
 Achten Sie darauf, dass beim Arbei-
ten möglichst wenig Holzstaub in die
Umgebung gelangt:
– Ablagerungen von Holzstaub im
Arbeitsbereich entfernen (nicht
wegpusten!);
– Undichtigkeiten in der Absaugan-
lage beseitigen;
– Für gute Belüftung sorgen.
Gefahr durch technische Ver-
änderungen oder durch den Ge-
brauch von Teilen, die nicht vom
Hersteller geprüft und freigegeben
sind
 Montieren Sie dieses Gerät genau
entsprechend dieser Anleitung.
 Verwenden Sie nur vom Hersteller
freigegebene Teile. Dies betrifft ins-
besondere:
– Sägeblätter (Bestellnummern sie-
he Lieferbares Zubehör);
– Sicherheitseinrichtungen (Bestell-
nummern siehe Ersatzteilliste).
 Nehmen Sie an den Teilen keine
Veränderungen vor.
Gefahr durch Mängel am Ge-
rät!
 Pflegen Sie das Gerät sowie das Zu-
behör sorgfältig. Befolgen Sie die
Wartungsvorschriften.
 Überprüfen Sie das Gerät vor jedem
Betrieb auf eventuelle Beschädigun-
gen: Vor weiterem Gebrauch des
Geräts müssen Sicherheitseinrich-
tungen, Schutzvorrichtungen oder
leicht beschädigte Teile sorgfältig
auf ihre einwandfreie und bestim-
mungsgemäße Funktion untersucht
werden. Überprüfen Sie, ob die be-
weglichen Teile einwandfrei funktio-
nieren und nicht klemmen. Sämtli-
che Teile müssen richtig montiert
sein und alle Bedingungen erfüllen
um den einwandfreien Betrieb des
Gerätes zu gewährleisten.
 Beschädigte Schutzvorrichtungen
oder Teile müssen sachgemäß
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DEUTSCH
6
durch eine anerkannte Fachwerk-
statt repariert oder ausgewechselt
werden. Lassen Sie beschädigte
Schalter durch eine Kundendienst-
werkstatt auswechseln. Benutzen
Sie dieses Gerät nicht, wenn sich
der Schalter nicht ein- und ausschal-
ten lässt.
 Halten Sie Handgriffe trocken und
frei von Öl und Fett.
Gefahr durch Lärm!
 Tragen Sie einen Gehörschutz.
 Achten Sie darauf, dass der Spalt-
keil nicht verbogen ist. Ein verboge-
ner Spaltkeil drückt das Werkstück
seitlich gegen das Sägeblatt. Dies
verursacht Lärm.
Gefahr durch blockierende
Werkstücke oder Werkstückteile!
Wenn eine Blockade auftritt:
1. Gerät ausschalten,
2. Netzstecker ziehen,
3. Handschuhe tragen,
4. Blockade mit geeignetem Werk-
zeug beheben.
3.3 Symbole auf dem Gerät
Angaben auf dem Typenschild:
Sicherheitszeichen
Gefahr!
Missachtung der folgen-
den Warnungen kann zu
schweren Verletzungen
oder Sachschäden füh-
ren.
Betriebsanleitung lesen.
Nicht ins laufende Säge-
blatt greifen.
Schutzbrille und
Gehörschutz tragen.
Gerät nicht in feuchter oder
nasser Umgebung betrei-
ben.
3.4 Sicherheitseinrichtungen
Spaltkeil
Der Spaltkeil (33) verhindert, dass ein
Werkstück von den aufsteigenden Zäh-
nen erfasst und gegen den Bediener
geschleudert wird.
Der Spaltkeil muss während des Be-
triebs immer montiert sein.
Spanhaube
Die Spanhaube (34) schützt vor verse-
hentlichem Berühren des Sägeblattes
und vor herumfliegenden Spänen.
Die Spanhaube muss während des Be-
triebs immer montiert sein.
Schiebestock
Der Schiebestock (35) dient als Verlän-
gerung der Hand, um das Werkstück si-
cher am Sägeblatt vorbeizuführen und
schützt vor versehentlichem Berühren
des Sägeblattes.
Der Schiebestock muss immer verwen-
det werden, wenn der Abstand zwi-
schen Sägeblatt und einem Parallelan-
schlag kleiner ist als 120 mm.
.
Der Schiebestock muss in einem Winkel
von 20° … 30° zur Oberfläche des Sä-
getisches geführt werden.
Wenn der Schiebestock nicht gebraucht
wird, muss er mit der Maschine aufbe-
wahrt werden.
Wenn der Schiebestock beschädigt ist,
muss er ersetzt werden.
Sorgen Sie für sicheren Stand
und halten Sie jederzeit das Gleich-
gewicht.
Aufstellung ohne Maschinenständer:
1. Säge mit zwei Personen aus der
Verpackung heben.
2. Säge auf stabilen Tisch oder Werk-
bank abstellen.
3. Säge auf Tisch oder Werkbank fest-
schrauben.
Aufstellung mit Maschinenständer:
1. Gerät mit zwei Personen aus der
Verpackung heben.
2. Gerät auf den Boden stellen.
3. Gerät an den Handgriffen anheben
und hochkant aufstellen
4. Handgriffe (36) herausziehen, dre-
hen und einrasten.
(25) Hersteller
(26) Seriennummer
(27) Gerätebezeichnung
(28) Motordaten
(siehe auch „Technische Daten“)
(29) CE-Zeichen – Dieses Gerät erfüllt
die EU-Richtlinien gemäß Konfor-
mitätserklärung
(30) Entsorgungssymbol – Gerät kann
über Hersteller entsorgt werden
(31) Baujahr
(32) Abmessungen zugelassener
Sägeblätter
26
27
28
29 30 32
25
31
33 34
4. Aufstellung
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DEUTSCH
7
5. Die beiden unteren Tischbeine aus-
klappen. Dazu den roten Schwenk-
hebel (37) nach unten drücken (dies
ist mit Fuß oder Hand möglich) und
die Tischbeine nach unten schwen-
ken.
6. Gerät etwas nach hinten kippen und
beide Tischbeine nach unten drü-
cken. Die roten Schwenkhebel (37)
müssen einrasten.
7. Die beiden oberen Tischbeine aus-
klappen. Dazu die roten Schwenk-
hebel (38) nach rechts schieben
und Tischbeine nach unten schwen-
ken.
Die roten Schwenkhebel müssen
einrasten.
.
8. Die Säge am oberen Rahmengestell
mittig umgreifen. Säge hochziehen
und abstellen. (Stellfuß mit Fuß ge-
genhalten, um ein Verrutschen der
Säge beim Aufstellen zu verhin-
dern).
9. Bodenunebenheiten mit dem Stell-
fuß (39) ausgleichen.
5.1 Montage
Spaltkeil
Hinweis:
Der Spaltkeil ist bei der Auslieferung be-
reits korrekt eingestellt. Eine Ausrich-
tung bei der Inbetriebnahme ist nur not-
wendig, wenn der Spaltkeil sich beim
Transport verstellt hat.
1. Sägeblatt ganz nach oben kurbeln.
2. Schraube (40) gegen den Uhrzei-
gersinn drehen, Tischeinlage anhe-
ben und herausnehmen.
3. Feststellhebel (41) lösen (gegen
den Uhrzeigersinn drehen!).
4. Spaltkeil (42) aus der unteren
Transportstellung bis zum Anschlag
nach oben ziehen.
5. Ausrichtung Spaltkeil überprüfen:
– Der Abstand zwischen dem äu-
ßeren Rand des Sägeblatts und
dem Spaltkeil muss 3 bis 5 mm
betragen.
– Der Spaltkeil muss mit dem Sä-
geblatt fluchten.
Gefahr!
Der Spaltkeil gehört zu den Sicher-
heitseinrichtungen und muss für ei-
nen gefahrlosen Betrieb korrekt
montiert sein.
Nur wenn eine Neuausrichtung des
Spaltkeils notwendig ist:
1. Feststellhebel (41) lösen (gegen
den Uhrzeigersinn drehen!).
2. Spaltkeil (42) vertikal ausrichten:
Der Abstand zwischen dem äußeren
Rand des Sägeblatts und dem
Spaltkeil muss 3 bis 5 mm betragen.
3. Feststellhebel (41) festziehen (im
Uhrzeigersinn drehen!).
Seitliche Ausrichtung einstellen:
Spaltkeil (43) und Sägeblatt müssen ex-
akt fluchten.
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5. Inbetriebnahme
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DEUTSCH
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4. Drei Innensechskantschrauben (44)
lösen.
5. Spaltkeil (43) fluchtend zum Säge-
blatt ausrichten.
.
6. Drei Innensechskantschrauben (44)
festziehen.
7. Tischeinlage befestigen und mit
Schraube (40) verriegeln.
Spanhaube montieren
1. Sägeblatt ganz nach oben kurbeln.
2. Spanhaube (46) an der vorderen
Aufnahme am Spaltkeil (45) montie-
ren.
3. Spanhaube mit dem Klemmhebel
fest anziehen.
5.2 Netzanschluss
Gefahr! Elektrische Spannung
 Setzen Sie das Gerät nur in tro-
ckener Umgebung ein.
 Betreiben Sie das Gerät nur an
einer Stromquelle, die folgende
Anforderungen erfüllt (siehe
auch „Technische Daten“):
– Steckdosen vorschriftsmäßig
installiert, geerdet und ge-
prüft;
– Netzspannung und -Frequenz
müssen mit den auf dem Ty-
penschild des Gerätes ange-
gebenen Daten übereinstim-
men;
– Absicherung mit einem FI-
Schalter mit einem Fehler-
strom von 30 mA;
Hinweis:
Wenden Sie sich an Ihr Energiever-
sorgungsunternehmen oder Ihren
Elektroinstallateur, falls Sie Fragen
haben, ob Ihr Hausanschluss diese
Bedingungen erfüllt.
 Verlegen Sie das Netzkabel so,
dass es beim Arbeiten nicht stört
und nicht beschädigt werden
kann.
 Schützen Sie das Netzkabel vor
Hitze, aggressiven Flüssigkeiten
und scharfen Kanten.
 Verwenden Sie als Verlänge-
rungskabel nur Gummikabel mit
ausreichendem Querschnitt (sie-
he „Technische Daten“).
 Verwenden Sie im Freien nur Ver-
längerungskabel, die für den Au-
ßenbereich zugelassen und ge-
kennzeichnet sind.
 Ziehen Sie den Netzstecker nicht
am Netzkabel aus der Steckdose.
 Vermeiden Sie unbeabsichtigtes
Anlaufen: vergewissern Sie sich,
dass der Ein-/Aus-Schalter beim
Einstecken des Steckers in die
Steckdose ausgeschaltet ist.
Unfallgefahr!
Die Säge darf nur von einer Person
zugleich bedient werden. Weitere
Personen dürfen sich nur zum Zu-
führen oder Abnehmen der Werkstü-
cke entfernt von der Säge aufhalten.
Kontrollieren Sie vor der Arbeit auf
einwandfreien Zustand:
– Netzkabel und Netzstecker;
– Ein-/Aus-Schalter;
– Spaltkeil;
– Spanhaube;
– Zuführhilfen (Schiebestock,
Schiebeholz und Griff).
Verwenden Sie persönliche Schutz-
ausrüstung:
– Staubschutzmaske;
– Gehörschutz;
– Schutzbrille.
Nehmen Sie beim Sägen die richtige
Arbeitsposition ein:
– vorn an der Bedienerseite;
– frontal zur Säge;
– links neben der Sägeblattflucht;
– bei Zwei-Personen-Betrieb muss
die zweite Person ausreichen-
den Abstand zur Säge haben.
Benutzen Sie bei der Arbeit je nach
Erfordernis:
– Geeignete Werkstückauflagen –
wenn Werkstücke nach dem
Durchtrennen vom Tisch fallen
würden;
– Späneabsaugvorrichtung.
Vermeiden Sie typische Bedie-
nungsfehler:
– Bremsen Sie das Sägeblatt nicht
durch seitlichen Druck ab. Es be-
steht Rückschlaggefahr.
– Drücken Sie das Werkstück beim
Sägen stets auf den Tisch und
verkanten Sie es nicht. Es be-
steht Rückschlaggefahr.
– Sägen Sie niemals mehrere
Werkstücke gleichzeitig – auch
keine Bündel, die aus mehreren
Einzelstücken bestehen. Es be-
steht Unfallgefahr, wenn einzelne
Stücke unkontrolliert vom Säge-
blatt erfasst werden.
Einzugsgefahr!
Niemals Werkstücke schneiden, an
denen sich Seile, Schnüre, Bänder,
Kabel oder Drähte befinden oder die
solche Materialien enthalten.
6.1 Späneabsauganlage /
Allessauger
Gefahr!
Einige Holzstaubarten (z.B. von Bu-
chen-, Eichen- und Eschenholz) kön-
nen beim Einatmen Krebs verursa-
chen. Arbeiten Sie in geschlossenen
Räumen nur mit einer geeigneten
Späneabsauganlage. Die Absaugan-
lage muss folgende Forderungen er-
füllen:
– Passend zum Durchmesser der
Absaugstutzen (Spanhaube
38 mm; Spänekasten 35/44 mm);
– Luftmenge  460 m3
/h;
– Unterdruck am Absaugstutzen
der Säge  530 Pa;
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6. Bedienung
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DEUTSCH
9
– Luftgeschwindigkeit am Absaug-
stutzen der Säge  20 m/s.
Die Absaugstutzen zur Späneabsau-
gung befinden sich am Sägeblatt-
Schutzkasten und an der Spanhaube.
Beachten Sie auch die Bedienungsan-
leitung der Späneabsauganlage!
Ein Betrieb ohne Späneabsauganlage
ist nur im Freien möglich.
6.2 Schnitthöhe einstellen
Gefahr!
Körperteile oder Gegenstände, die
sich im Verstellbereich befinden,
können vom laufenden Sägeblatt er-
fasst werden! Verstellen Sie die
Schnitthöhe nur, wenn das Säge-
blatt stillsteht!
Die Schnitthöhe des Sägeblattes muss
an die Höhe des Werkstückes ange-
passt werden: Die Spanhaube muss mit
ihrer unteren Vorderkante auf dem
Werkstück aufliegen.
 Schnitthöhe durch Drehen des
Handrades (47) einstellen.
Hinweis:
Um ein eventuelles Spiel bei der
Schnitthöhenverstellung auszuglei-
chen, fahren Sie das Sägeblatt im-
mer von unten in die gewünschte
Position.
6.3 Sägeblattneigung ein-
stellen
Gefahr!
Körperteile oder Gegenstände, die
sich im Verstellbereich befinden,
können vom laufenden Sägeblatt er-
fasst werden! Verstellen Sie die Sä-
geblattneigung nur, wenn das Säge-
blatt stillsteht!
Die Neigung des Sägeblattes kann zwi-
schen -1,5° und 46,5° eingestellt wer-
den.
1. Klemmhebel (48) lösen.
2. Gewünschte Sägeblattneigung ein-
stellen.
3. Eingestellten Neigungswinkel durch
Festsetzen des Klemmhebels (48)
arretieren.
Handrad für Schnitthöhen-
verstellung
Die Schnitthöhe kann durch Drehen des
Handrades (49) verstellt werden.
Klemmhebel für Neigungswinkelver-
stellung
Durch Lösen des Klemmhebels (50)
kann das Sägeblatt zwischen -1,5° und
46,5° verstellt werden.
Damit der eingestellte Neigungswinkel
sich beim Sägen nicht ändert, muss er
mit dem Klemmhebel (50) wieder arre-
tiert werden.
Umschaltgriff für Neigungsanschlag
Die Neigungsverstellung besitzt bei 0°
und bei 45° einen Anschlag. Für spezi-
elle Gehrungsschnitte (Hinterschnitt)
kann der Neigungswinkel in beiden
Richtungen um 1,5° erhöht werden.
 Neigungsbegrenzungsstop (51) her-
ausziehen und über die rechte Ex-
zenterscheibe setzen = Neigungs-
winkel des Sägeblatts zwischen –
1,5° und 45° verstellbar.
 Neigungsbegrenzungsstop (51) her-
ausziehen und über die linke Exzen-
terscheibe setzen = Neigungswin-
kel des Sägeblatts zwischen 0° und
46,5° verstellbar.
Ein-/Aus-Schalter
 Ausschalten = unteren Schalter (52)
drücken.
 Einschalten = oberen Schalter (53)
1 bis 2 sec. lang drücken.
6.4 Parallelanschlag einstel-
len
Für den Parallelanschlag wird das lange
Anschlagprofil (54) benutzt. Die Monta-
ge erfolgt am Führungsprofil auf der
Vorderseite der Säge.
– Parallelanschlag rechts vom Säge-
blatt positionieren.
Die Markierung in der Lupe zeigt
den eingestellten Abstand des Pa-
rallelanschlags zum Sägeblatt auf
der Skala an.
– Klemmhebel (55) des Parallelan-
schlag lösen und Parallelanschlag
verschieben, bis die Markierung in
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DEUTSCH
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der Lupe den gewünschten Ab-
stand zum Sägeblatt anzeigt.
Klemmhebel (55) zum Feststellen
nach unten drücken.
– Das Anschlagprofil (54) muss beim
Sägen mit Parallelanschlag parallel
zum Sägeblatt stehen und mit dem
Klemmhebel (55) arretiert sein.
Dazu den Klemmhebel nach unten
drücken.
– Rändelmuttern (56) zum Befestigen
des Anschlagprofils. Das Anschlag-
profil kann nach Lösen der beiden
Rändelmuttern (56) abgenommen
und umgesetzt werden:
Niedrige Anlegekante:
– zum Sägen von flachen Werk-
stücken;
– wenn das Sägeblatt geneigt ist.
Hohe Anlegekante:
– zum Sägen von hohen Werk-
stücken (max. 87 mm).
6.5 Zeiger am Parallelan-
schlag justieren
1. Parallelanschlag am Sägeblatt aus-
richten.
2. Schraube am Zeiger des Parallel-
anschlags lösen.
3. Zeiger auf Parallelanschlag und „O“
auf Skalenband in Übereinstimmung
bringen.
4. Schraube am Zeiger des Parallel-
anschlags wieder festziehen
Hinweis:
Um ein Klemmen des Werkstücks beim
Sägen mit dem Parallelanschlag zu ver-
meiden:
Parallelanschlag ganz nach rechts ver-
schieben und anschließend auf die ge-
wünschte Schnittbreite einstellen.
Hinweis:
Parallelanschlag justieren (bei Bedarf):
Damit das Werkstück nicht zwischen
Parallelanschlag und Sägeblatt klemmt,
muss der Parallelanschlag parallel zum
Sägeblatt ausgerichtet sein, bzw.
max. 0,3 mm sich nach hinten öffnend
eingestellt sein. Zum justieren die 2
Schrauben auf der Oberseite des Paral-
lelanschlags lösen, danach wieder fest-
ziehen.
Hinweis:
Klemmkraft des Parallelanschlags jus-
tieren (bei Bedarf): Sollte das hintere
Klemmstück früher oder später als das
vordere Klemmstück klemmen, kann
dies durch Drehen der Mutter (an der
hinteren Stirnseite) eingestellt werden.
Die Mutter lösen, damit das hintere
Klemmstück später klemmt. Die Mutter
anziehen, damit das hintere Klemm-
stück früher klemmt.
6.6 Queranschlag einstellen
Der Queranschlag (58) wird von vorne
in die Nut im Sägetisch eingeschoben.
Für Winkelschnitte kann der Queran-
schlag nach beiden Seiten um 60° ver-
stellt werden.
Für Winkelschnitte von 45° und 90° sind
entsprechende Anschläge vorhanden.
Zum Einstellen eines Winkels: Klemm-
griff (57) durch Drehen entgegen dem
Uhrzeigersinn lösen.
Verletzungsgefahr!
Der Klemmgriff muss beim Sägen
mit Queranschlag festgezogen sein.
Das Vorsatzprofil kann durch Lösen der
Rändelmutter (59) verschoben oder ab-
genommen werden.
6.7 Tischverbreiterung ein-
stellen
Die Tischverbreiterung erweitert die
Auflagefläche, so dass auch größere
Werkstücke sicher gehalten werden.
 Zum Einstellen der Tischverbrei-
tung muss der Klemmhebel (60) ge-
löst werden.
Verletzungsgefahr!
Der Klemmgriff muss beim Sägen
immer festgezogen sein.
Ablesen des Skalenbands beim
Arbeiten mit dem Parallelanschlag
Auf welcher Skala die Schnittbreite ab-
gelesen wird, hängt davon ab, wie das
Anschlagprofil am Parallelanschlag
montiert ist:
– Hohe Anlegekante =
Skala mit schwarzer Schrift auf wei-
ßem Hintergrund.
– Niedrige Anlegekante =
Skala mit weißer Schrift auf schwar-
zem Hintergrund.
Bei kleinen Schnittbreiten wird die
Tischverbreiterung nicht ausgezogen.
Die Schnittbreite wird auf der jeweils
rechten Skala am Zeiger des Parallel-
anschlags abgelesen:
– Hohe Anlegekante: Schnittbreiten
von 0 bis 35 cm möglich.
– Niedrige Anlegekante: Schnittbrei-
ten von 0 bis 29,5 cm möglich.
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DEUTSCH
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Wenn größere Werkstücke gesägt wer-
den sollen, muss die Tischverbreiterung
ausgezogen werden.
1. Parallelanschlag auf die Endposition
der Skala verschieben.
2. Tischverbreiterung herausziehen
und Parallelanschlag auf den ge-
wünschten Abstand einstellen. Die
Schnittbreite wird auf der jeweils lin-
ken Skala am Zeiger des Skalen-
bands abgelesen.
6.8 Tischverlängerung ein-
stellen
Die Tischverlängerung erweitert die Auf-
lagefläche, so dass auch längere Werk-
stücke sicher gehalten werden.
1. Zum Ausziehen der Tischverlänge-
rung müssen die beiden Rändel-
schrauben (61) gelöst werden.
2. Tischverlängerung herausziehen
und auf den gewünschten Abstand
einstellen.
3. Die beiden Rändelschrauben wieder
festziehen.
6.9 Sägen
Gefahr!
Der Schiebestock muss immer ver-
wendet werden, wenn der Abstand
zwischen Sägeblatt und einem Par-
allelanschlag kleiner ist als 120 mm.
Gerader Schnitt
1. Neigungswinkel einstellen und arre-
tieren.
2. Schnitthöhe einstellen. Die Span-
haube muss an der Vorderseite
ganz auf dem Werkstück aufliegen.
3. Parallelanschlag einstellen.
4. Säge einschalten.
5. Das Werkstück gleichmäßig nach
hinten schieben und in einem Ar-
beitsgang durchsägen.
6. Gerät ausschalten, wenn nicht un-
mittelbar weitergearbeitet werden
soll.
Winkelschnitt
1. Der Queranschlag wird von vorne in
die Nut im Sägetisch eingeschoben.
2. Gewünschten Winkel nach Lösen
des Klemmgriffs (62) am Queran-
schlag einstellen und Klemmgriff
wieder festschrauben.
3. Seitlichen Abstand zwischen Vor-
satzprofil und Sägeblatt einstellen:
 Rändelmutter lösen und Vorsatz-
profil verschieben.
 Rändelmutter festdrehen.
4. Werkstück gegen den Queranschlag
drücken.
5. Werkstück durch Vorschieben des
Queranschlags durchsägen.
6. Gerät ausschalten, wenn nicht un-
mittelbar weitergearbeitet werden
soll
Gefahr!
Vor jedem Transport:
 Gerät ausschalten.
 Warten bis Sägeblatt stillsteht.
 Netzstecker ziehen.
 Sägeblatt vollständig herunterkur-
beln.
 Neigungswinkel des Sägeblatts auf
0° einstellen und mit dem Klemm-
hebel arretieren.
 Anbauteile (Spanhaube, Späneab-
saugung) abmontieren. Spanhaube
am Sägetisch aufbewahren.
 Netzkabel an der Kabelaufwicklung
aufwickeln.
Nur Gerät mit Maschinenständer:
 Gerät am Rahmengestell anheben
und nach hinten schwenken. Gerät
hochkant aufstellen und oberen Bei-
ne einklappen. Die roten Schwenk-
hebel müssen wieder einrasten.
 Gerät nach hinten schwenken und
die unteren Beine einklappen. Die
roten Schwenkhebel müssen wie-
der einrasten.
 Handgriffe einschieben und Gerät
abstellen.
Klemmgefahr
Arretieren Sie die ausgezogene
Tischverbreiterung mit dem Klemm-
hebel.
Benutzen Sie zum Tragen des Geräts
die seitlichen Griffe (63) am Tisch.
Achtung!
Tragen Sie das Gerät nicht an den
Schutzeinrichtungen, der Tischver-
breiterung oder an den Bedienele-
menten!
Mobiler Transport:
 Handgriff herausziehen, drehen und
einrasten.
 Säge am Handgriff ziehen oder
schieben
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7. Transport
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Beim Versand nach Möglichkeit die Ori-
ginalverpackung verwenden.
Gefahr!
Vor allen Wartungs- und Reinigungs-
arbeiten:
1. Gerät ausschalten.
2. Warten bis die Säge stillsteht.
3. Netzstecker ziehen.
– Nach Wartungs- und Reinigungsar-
beiten alle Sicherheitseinrichtungen
wieder in Betrieb setzen und über-
prüfen.
– Beschädigte Teile, insbesondere Si-
cherheitseinrichtungen, nur gegen
Originalteile austauschen, da Teile,
die nicht vom Hersteller geprüft und
freigegeben sind, zu unvorherseh-
baren Schäden führen können.
– Weitergehende Wartungs- oder Re-
paraturarbeiten, als die in diesem
Kapitel beschriebenen, dürfen nur
Fachkräfte durchführen.
Gefahr!
Bei einer beschädigten Tischeinla-
ge besteht die Gefahr, dass sich
kleine Gegenstände, zwischen
Tischeinlage und Sägeblatt verklem-
men und das Sägeblatt blockieren.
Tauschen Sie beschädigte Tischein-
lagen sofort aus!
8.1 Sägeblatt wechseln
Gefahr!
Kurz nach dem Sägen kann das Sä-
geblatt sehr heiß sein – Verbren-
nungsgefahr! Lassen Sie ein heißes
Sägeblatt abkühlen. Reinigen Sie
das Sägeblatt nicht mit brennbaren
Flüssigkeiten.
Schnittgefahr besteht auch am ste-
henden Sägeblatt. Tragen Sie beim
Wechsel des Sägeblattes Handschu-
he.
Beim Zusammenbau unbedingt
Drehrichtung des Sägeblattes be-
achten!
1. Sägeblatt ganz nach oben kurbeln.
2. Spanhaube abnehmen.
3. Tischeinlage (64) lösen und heraus-
nehmen.
4. Spannmutter (68) mit Maulschlüssel
drehen und gleichzeitig den Hebel
der Sägeblattarretierung (65) nach
oben ziehen, bis dieser einrastet.
5. Hebel festhalten und die Spannmut-
ter im Uhrzeigersinn abschrauben.
6. Spannmutter (68), äußeren Säge-
blattflansch (67) und Sägeblatt von
der Sägeblattwelle nehmen.
7. Spannflächen der Sägeblattflan-
sche (66) und (67) und des Säge-
blattes reinigen.
Gefahr!
Verwenden Sie keine Reinigungsmit-
tel (z.B. um Harzrückstände zu be-
seitigen), welche die Leichtmetall-
bauteile angreifen können; die
Festigkeit der Säge kann sonst be-
einträchtigt werden.
8. Inneren Sägeblattflansch (66) auf
Motorwelle aufschieben.
9. Neues Sägeblatt auflegen (Drehrich-
tung beachten!).
Gefahr!
Verwenden Sie nur Sägeblätter, die
den Angaben in den Technischen
Daten und der Norm EN 847-1 ent-
sprechen – bei ungeeigneten, be-
schädigten oder deformierten Säge-
blättern können durch die Fliehkraft
Teile explosionsartig weggeschleu-
dert werden.
Nicht verwendet werden dürfen:
– Sägeblätter, deren zulässige
Höchstdrehzahl unter der Nenn-
leerlaufdrehzahl der Sägeblatt-
welle liegt (siehe „Technische
Daten“);
– Sägeblätter aus hochlegiertem
Schnellarbeitsstahl (HS oder
HSS);
– Sägeblätter, deren Schnittbreite
kleiner oder deren Stammblattdi-
cke größer ist als die Dicke des
Spaltkeiles.
– Sägeblätter mit sichtbaren Be-
schädigungen;
– Trennscheiben.
Gefahr!
– Montieren Sie das Sägeblatt nur
mit Originalteilen.
– Verwenden Sie keine losen Redu-
zierringe; das Sägeblatt kann
sich sonst lösen.
– Sägeblätter müssen so montiert
sein, dass sie ohne Unwucht und
8. Wartung und Pflege
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66
67
68
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DEUTSCH
13
Schlag laufen und sich beim Be-
trieb nicht lösen können.
10. Äußeren Sägeblattflansch (67) auf-
schieben.
11. Spannmutter (68) aufdrehen (Links-
gewinde!). Spannmutter (68) mit
Maulschlüssel drehen und gleichzei-
tig den Hebel der Sägeblattarretie-
rung (65) nach oben ziehen, bis die-
ser einrastet.
12. Hebel festhalten und die Spannmut-
ter gegen den Uhrzeigersinn hand-
fest anziehen.
Gefahr!
– Werkzeug zum Festschrauben
des Sägeblattes nicht verlän-
gern.
– Spannschraube nicht durch
Schläge auf das Werkzeug fest-
ziehen.
13. Spaltkeil entsprechend zur Säge-
blattgröße (69) einstellen.
(Spaltkeileinstellung siehe 5.1)
14. Tischeinlage befestigen.
15. Spanhaube befestigen.
8.2 Anschlagbegrenzung ein-
stellen
1. Anschlagbegrenzungshebel (71) für
den Winkelbebereich auf 0° / 45°
einstellen.
2. Eingestellten Neigungswinkel durch
Festsetzen des Klemmhebel (70)
arretieren.
3. Neigungswinkel prüfen:
– 0° = rechtwinklig zum Sägetisch
– 45° mit separatem Winkelmaß.
Werden diese Werte nicht genau er-
reicht:
4. Kreuzschlitzschraube (72) an der je-
weiligen Exzenterscheibe lösen und
die Exzenterscheibe verstellen, bis
der Neigungswinkel zum Sägetisch
in den Endpositionen genau 0°
(= rechtwinklig), beziehungsweise
45° beträgt.
5. Kreuzschlitzschraube an der Exzen-
terscheibe wieder festziehen.
6. Nach dem Verstellen der Anschlag-
begrenzung, Winkelskala an der
Vorderseite ggf. nachjustieren.
Hinweis:
Um die Neigungsbegrenzung von -1,5°
bis 46,5° einzustellen, muss der An-
schlagsbegrenzungshebel herausgezo-
gen werden.
8.3 Maschine aufbewahren
Gefahr!
Bewahren Sie das Gerät außerhalb
der Reichweite von Kindern auf. Be-
wahren Sie das Gerät so auf, dass
es nicht von Unbefugten in Gang ge-
setzt werden kann und sich niemand
am stehenden Gerät verletzen kann.
Achtung!
Gerät nicht ungeschützt im Freien
oder in feuchter Umgebung aufbe-
wahren.
8.4 Wartung
Säge reinigen
 Sägespäne und Staub mit Staub-
sauger oder Bürste entfernen:
– Führungselemente für das Ver-
stellen des Sägeblattes;
– Lüftungsschlitze des Motors;
– Sägeblatt-Schutzkasten.
– Höhenverstellung
– Schwenkführung
Vor jedem Einschalten
Sichtprüfung, ob
– Abstand Sägeblatt – Spaltkeil 3 bis
5 mm.
– Spaltkeil mit dem Sägeblatt fluchtet.
Sichtprüfung, ob Netzkabel und Netz-
stecker unbeschädigt; defekte Teile ggf.
durch Elektrofachkraft ersetzen lassen.
Bei jedem Ausschalten
Prüfung, ob Nachlauf des Sägeblattes
länger als 10 Sekunden; bei längerem
Nachlauf Motor durch Elektrofachkraft
ersetzen lassen.
1x im Monat (bei täglichem
Gebrauch)
Sägespäne mit Staubsauger oder Pin-
sel entfernen; Führungselemente leicht
ölen:
– Gewindestange und Führungsstan-
gen für Höhenverstellung;
– Schwenksegmente.
Alle 150 Betriebsstunden
Alle Schraubverbindungen prüfen, ggf.
festziehen.
Bei Bedarf:
Führungsbuchsen Tischbeine einstel-
len.
 Innensechskantschrauben (73a) im
Uhrzeigersinn drehen =
Führung schwergängig.
 Innensechskantschrauben (73a)
gegen Uhrzeigersinn drehen =
Führung leichtgängig.
 zusätzliche Feinjustierung mittels
Madenschraube (73b).
Führungsbuchsen der vorderen Bein-
halterung einstellen:
 Innensechskantschrauben (74) im
Uhrzeigersinn drehen = Führung
schwergängig.
 Innensechskantschrauben (74) ge-
gen Uhrzeigersinn drehen =
Führung leichtgängig.
69
70 71
72
73a
73b
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Führungsbuchsen der hinteren Beinhal-
terung einstellen:
 Innensechskantschrauben (75) im
Uhrzeigersinn drehen = Führung
schwergängig.
 Innensechskantschrauben (75) ge-
gen Uhrzeigersinn drehen = Füh-
rung leichtgängig.
Alle Innensechskantschrauben
gleichmäßig anziehen.
 Vor dem Zuschneiden, Probeschnit-
te an passenden Reststücken
durchführen.
 Werkstück stets so auf den Sägetisch
auflegen, dass das Werkstück nicht
umkippen oder wackeln kann (z.B. bei
einem gewölbten Brett, die nach au-
ßen gewölbte Seite nach oben).
 Zum rationellen Sägen gleich langer
Abschnitte, Längenanschlag ver-
wenden.
 Oberflächen der Auflagetische sau-
ber halten.
Verwenden Sie nur original Metabo Zu-
behör.
Verwenden Sie nur Zubehör, das die in
dieser Betriebsanleitung angegebenen
Anforderungen und Kenndaten erfüllt.
Zubehör-Komplettprogramm siehe
www.metabo.com oder Katalog.
Gefahr!
Reparaturen an Elektrowerkzeugen
dürfen aus Sicherheitsgründen nur
durch eine Elektrofachkraft mit Ori-
ginalersatzteilen ausgeführt werden!
Mit reparaturbedürftigen Metabo Elek-
trowerkzeugen wenden Sie sich bitte an
Ihre Metabo-Vertretung.
Adressen siehe www.metabo.com.
Ersatzteillisten können Sie unter
www.metabo.com herunterladen.
Elektrogeräte gehören nicht
in den Hausmüll!
Gemäß Europäischer Richtli-
nie 2002/96/EG über Elek-
tro- und Elektronik-Altgeräte
müssen gebrauchte Elektrogeräte ge-
trennt gesammelt und einer umweltge-
rechten Wiederverwertung zugeführt
werden.
Möglichkeiten zur Entsorgung des aus-
gedienten Geräts erfahren Sie bei Ihrer
Gemeinde- oder Stadtverwaltung.
Das Verpackungsmaterial des Gerätes
ist zu 100 % recyclingfähig
Gefahr!
Vor jeder Störungsbeseitigung:
1. Gerät ausschalten.
2. Netzstecker ziehen.
3. Warten bis Sägeblatt steht.
Nach jeder Störungsbeseitigung alle
Sicherheitseinrichtungen wieder in
Betrieb setzen und überprüfen.
Motor läuft nicht
Der Wiederanlaufschutz hat angespro-
chen. Wird der Netzstecker bei einge-
schalteter Maschine eingesteckt oder ist
die Stromversorgung nach einer Unter-
brechung wieder hergestellt, läuft die
Maschine nicht an:
 Die Maschine aus- und wieder ein-
schalten.
Keine Netzspannung:
 Kabel, Stecker, Steckdose und
Sicherung prüfen.
Motor überhitzt, z.B. durch stumpfes
Sägeblatt oder Spänestau im Gehäuse:
 Ursache der Überhitzung beseiti-
gen, einige Minuten abkühlen las-
sen. Dann das Gerät erneut ein-
schalten.
Drehzahl wird nicht erreicht
Überlastschutz: Die Lastdrehzahl nimmt
STARK ab:
 Die Motortemperatur ist zu hoch!
Maschine im Leerlauf laufen lassen,
bis die Maschine abgekühlt ist.
Überlastschutz: Die Lastdrehzahl nimmt
LEICHT ab:
 Die Maschine wird überlastet. Arbei-
ten Sie mit reduzierter Belastung
weiter.
Angegebene Höchstdrehzahl wird nicht
erreicht - Motor erhält zu geringe Netz-
spannung:
 Kürzere Zuleitung oder Zuleitung mit
größerem Querschnitt verwenden
( 1,5 mm2
).
 Stromversorgung von Elektrofach-
kraft überprüfen lassen.
Sägeleistung lässt nach
Sägeblatt stumpf (Sägeblatt hat evtl.
Brandflecke an der Seite):
 Sägeblatt austauschen (siehe Kapi-
tel „Wartung“).
Späneauswurf verstopft
Keine Absauganlage angeschlossen
oder Absaugleistung zu gering:
 Absauganlage anschließen oder Ab-
saugleistung erhöhen (Luftge-
schwindigkeit  20 m/sec am Spä-
neauswurfrohr.
9. Tipps und Tricks
10. Lieferbares Zubehör
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11. Reparatur
12. Entsorgung
13. Probleme und Störungen
Seite: 14
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14. Technische Daten
Spannung V 220 - 240 (1 50/60 Hz)
Leistung
Aufnahmeleistung P1
Abgabeleistung P2
kW
kW
2,00 kW S6 20%
1,27 kW S6 20%
Stromaufnahme A 9
Absicherung min. A 16 (träge)
Schutzart IP 20
Nennleerlaufdrehzahl (bei 230V) min-1
4200
Schnittgeschwindigkeit (bei 230V) m/s 57
Dicke des Spaltkeils mm 2,3
Sägeblatt
Sägeblattdurchmesser (außen)
Sägeblattbohrung (innen)
Schnittbreite
max. Grundkörperdicke des Sägeblattes
mm
mm
mm
mm
250 - 254
30
2,4
1,6
Schnitthöhe
bei senkrechtem Sägeblatt
bei 45° Sägeblattneigung
mm
mm
0 ... 87
0 ... 50
max. Schnittbreite mit Parallelanschlag mm 630
max. Querschnittbreite mit Winkelanschlag mm 200
Abmessungen
ohne Maschinenstände (L x B H)
mit Maschinenständer (L x B H)
Länge Sägetisch
Breite Sägetisch
mm
mm
mm
mm
740 x 750 x 355
790 x 945 x 850
670/970
715/995
Maschinengewicht mit Maschinenständer kg 33,4
Geräuschemissionswerte nach EN 61029 *
A-Schall-Druckpegel LpA
A-Schall-Leistungspegel LWA
Messunsicherheit (KpA, KWA)
dB (A)
dB (A)
dB (A)
99
112
3
* Emissionswerte
Diese Werte ermöglichen die Abschätzung der Emissionen des Elektrowerkzeugs und den Vergleich verschiedener Elektrowerk-
zeuge. Je nach Einsatzbedingung, Zustand des Elektrowerkzeuges oder der Einsatzwerkzeuge kann die tatsächliche Belastung
höher oder geringer ausfallen. Berücksichtigen Sie zur Abschätzung Arbeitspausen und Phasen geringerer Belastung. Legen Sie
aufgrund entsprechend angepasster Schätzwerte Schutzmaßnahmen für den Anwender fest, z.B. organisatorische Maßnahmen.
Seite: 198
Leerseite_DIN_A_4_TS_254.f m Originalbetriebsanleitung

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