Metabo P 4500 Inox Bedienungsanleitung

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  • Marke: Metabo
  • Produkt: Wasserpumpe
  • Model/Name: P 4500 Inox
  • Dateityp: PDF
  • Verfügbare Sprachen: , , , , , , , , , , , , ,

Inhaltstabelle

Seite: 3
DEUTSCH
de
4
Originalbetriebsanleitung
Wir erklären in alleiniger Verantwortlichkeit: Diese
Pumpen/Hauswasserwerke/
Hauswasserautomaten, identifiziert durch Type
und Seriennummer *1), entsprechen allen
einschlägigen Bestimmungen der Richtlinien *2)
und Normen *3). Technische Unterlagen bei *4) -
siehe Seite 3.
Dieses Gerät dient zum Fördern von sauberem
Wasser im Haus- und Gartenbereich, zur
Beregnung und Bewässerung, als Brunnen-,
Regen- und Brauchwasserpumpe, zum
LeerpumpenvonSchwimmbecken,Gartenteichen
und Wasserbehältern.
Die Pumpe ist nicht bestimmt, für:
- Dauerbetrieb
- Industrieellen oder gewerblichen Einsatz
Die Pumpe ist nicht geeignet für die Förderung
von:
- Trinkwasser
- Lebensmitteln
- Salzwasser
- explosiven, brennbaren, aggressiven oder
gesundheitsgefährdenden Stoffen (z.B.
Chemikalien)
- Flüssigkeiten über 35°C
- sandhaltigem Wasser und schmirgelnden
Flüssigkeiten
Die Pumpe ist nicht zur Druckverstärkung
geeignet: Sofern der Anschluss der Pumpe an
eine bereits druckbeaufschlagte Leitung erfolgen
soll, muss ein geeigneter Druckminderer
vorgeschaltet werden. Der Maximaldruck des
Systems darf in jedem Fall den angegebenen
Maximaldruck der Pumpe nicht übersteigen. Zu
beachten ist zudem, dass sich der Eingangsdruck
auf den Abschaltdruck der Pumpe addiert!
Dieses Gerät ist nicht dafür bestimmt, durch
Personen (einschließlich Kinder) mit
eingeschränkten physischen, sensorischen oder
geistigen Fähigkeiten oder mangels Erfahrung
und/oder mangels Wissen benutzt zu werden.
Eigenmächtige Veränderungen am Gerät sowie
der Gebrauch von Teilen, die nicht vom Hersteller
geprüft und freigegeben sind, sind nicht gestattet.
Jede unsachgemäße Verwendung des Gerätes ist
bestimmungswidrig; hierdurch können
unvorhersehbare Schäden entstehen! Für
Schäden durch nicht bestimmungsgemäßen
Gebrauch haftet allein der Benutzer.
Allgemein anerkannte
Unfallverhütungsvorschriften und beigelegte
Sicherheitshinweise müssen beachtet werden.
Beachten Sie die mit diesem Symbol
gekennzeichneten Textstellen zu Ihrem
eigenen Schutz und zum Schutz Ihres
Geräts!
WARNUNG – Zur Verringerung eines
Verletzungsrisikos Betriebsanleitung
lesen.
WARNUNG Lesen Sie alle Sicherheits-
hinweise und Anweisungen.
Versäumnisse bei der Einhaltung der
Sicherheitshinweise und Anweisungen können
elektrischen Schlag, Brand und/oder schwere
Verletzungen verursachen.
Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und
Anweisungen für die Zukunft auf.
Geben Sie Ihre Pumpe nur zusammen mit diesen
Dokumenten weiter.
Die Informationen in dieser Betriebsanleitung sind
wie folgt gekennzeichnet:
Gefahr! Warnung vor Personenschäden
oder Umweltschäden.
Stromschlaggefahr! Warnung vor
Personenschäden durch Elektrizität.
Achtung! Warnung vor Sachschäden.
Kinder und Jugendliche sowie
Personen, die mit der
Betriebsanleitung nicht vertraut
sind, dürfen das Gerät nicht
benutzen.
Kinder beaufsichtigen, um
sicherzustellen, dass sie nicht mit
dem Gerät spielen.
Beim Einsatz in Schwimmbecken
und Gartenteichen und in deren
Schutzbereich sind die
Bestimmungen nach DIN VDE
0100 -702, -738 einzuhalten.
Das Gerät muss über eine
Fehlerstrom-Schutzeinrichtung
(RCD) mit einem
Bemessungsfehlerstromvonnicht
mehr als 30 mA versorgt werden.
Das Gerät darf nicht benutzt
werden, wenn sich Personen im
Wasser aufhalten.
Bei Einsatz zur
Hauswasserversorgung sind die
gesetzlichen Wasser- und
Abwasservorschriften sowie die
Bestimmungen nach DIN 1988
einzuhalten.
Die folgenden Restgefahren
bestehen grundsätzlich beim
Betrieb von Pumpen und
Druckbehältern
(ausstattungsabhängig) – sie
lassen sich auch durch
Sicherheitsvorkehrungen nicht
völlig beseitigen.
4.1 Gefahr durch
Umgebungseinflüsse!
Setzen Sie das Gerät nicht dem
Regen aus. Benutzen Sie das
Gerät nicht in nasser oder feuchter
Umgebung.
Verwenden Sie das Gerät nicht in
explosionsgefährdeten Räumen
oder in der Nähe von brennbaren
Flüssigkeiten oder Gasen!
4.2 Gefahr durch heißes
Wasser!
Gefahr! Bauen Sie ein
Rückschlagventil am
Sauganschluss (10) an, um das
Zurückfließen von Wasser in die
Saugleitung zu verhindern.
Dadurch kann folgende Gefahr
reduziert werden:
Durch heißes Wasser können
Schäden und Undichtigkeiten am
Gerät und den
Anschlussleitungen entstehen,
wodurchheißes Wasser austreten
kann. Verbrühungsgefahr!
Geräte mit der Bezeichnung
HWW...: Wird der Abschaltdruck
des Druckschalters durch
schlechte Druckverhältnisse oder
durch einen defekten
Druckschalter nicht erreicht, kann
sich das Wasser innerhalb des
Geräts durch internes Umwälzen
erhitzen.
Geräte mit der Bezeichnung P...:
Gerät max. 5 Minuten gegen
geschlossene Druckleitung
betreiben. Wasser, das innerhalb
des Geräts umgewälzt wird,
erhitzt sich.
Gerät im Fehlerfall vom Stromnetz
trennen und abkühlen lassen. Vor
erneuter Inbetriebnahme die
einwandfreie Funktion der Anlage
durch Fachpersonal prüfen
lassen.
4.3 Gefahr durch Elektrizität!
Richten Sie den Wasserstrahl
nicht direkt auf das Gerät oder
andere elektrische Teile!
Lebensgefahr durch elektrischen
Schlag!
Bei Installations- und
Wartungsarbeiten darf das Gerät
nicht an das Stromnetz
angeschlossen sein.
Netzstecker nicht mit nassen
Händen anfassen! Netzstecker
immer am Stecker, nicht am Kabel
herausziehen.
Netzkabel und
Verlängerungskabel nicht
knicken, quetschen, zerren oder
überfahren; vor scharfen Kanten,
Öl und Hitze schützen.
4.4 Gefahr durch Mängel am
Gerät oder Störungen!
Überprüfen Sie das Gerät,
insbesondere Netzkabel,
Netzstecker und elektrische Teile,
vor jeder Inbetriebnahme auf
eventuelle Beschädigungen.
Lebensgefahr durch elektrischen
Schlag!
Ein beschädigtes Gerät darf erst
wieder benutzt werden, nachdem
es fachgerecht repariert wurde.
Reparieren Sie das Gerät nicht
selbst! Nur Fachleute dürfen
Reparaturen an Pumpen und
Druckbehältern
(austattungsabhängig)
durchführen.
1. Konformitätserklärung
2. Bestimmungsgemäße
Verwendung
3. Allgemeine
Sicherheitshinweise
4. Spezielle Sicherheitshinweise
Seite: 4
DEUTSCH de
5
Achtung! Um Wasserschäden
zu vermeiden, z. B.
überschwemmte Räume,
verursacht durch
Gerätestörungen oder
Gerätemängel:
-Geeignete
Sicherheitsmaßnahmen
einplanen, z.B.:
Alarmvorrichtung oder
Auffangbecken mit
Überwachung
Der Hersteller übernimmt keine
Verantwortung für eventuelle
Schäden, die dadurch verursacht
wurden, dass
-das Gerät nicht
bestimmungsgemäß verwendet
wurde.
-das Gerät durch Dauerbetrieb
überlastet wurde.
-das Gerät nicht frostgeschützt
betrieben und aufbewahrt wurde.
-eigenmächtige Veränderungen
am Gerät durchgeführt wurden.
Reparaturen an Elektrogeräten
dürfen nur durch eine
Elektrofachkraft ausgeführt
werden!
-Ersatzteile verwendet wurden,
die nicht vom Hersteller geprüft
und freigegeben sind.
-ungeeignetes
Installationsmaterial (Armaturen,
Anschlussleitungen etc.)
verwendet wurde.
Geeignetes Installationsmaterial:
-druckbeständig (mind. 10 bar)
-wärmebeständig (mind. 100 °C)
Bei Verwendung von Universal-
Drehkupplungen (Bajonett-
kupplungen) nur Ausführungen
mitzusätzlichemBefestigungsring
zur sicheren Abdichtung
verwenden.
Siehe Seite 2. Die Abbildungen gelten beispielhaft
für alle Geräte.
1 LED (Fehler) *
2 LED (On, Standby, Info) *
3 Taste (Ein, Aus, ggf. „Mode A“, Reset) *
4 Bedienfeld *
5 Pumpe
6 Druckbehälter ("Kessel") *
7 Luftventil für Vorfülldruck *
8 Wasserablassschraube
9 Manometer (Wasserdruck) *
10 Sauganschluss
11 Wassereinfüllschraube
12 Druckanschluss
13 Schlüssel *
14 Deckel *
15 Filtereinheit *
16 Becher *
17 Filter *
18 Rückschlagventil *
* ausstattungsabhängig
6.1 Aufstellung
Das Gerät muss an einem trockenen
(Luftfeuchtigkeit max. 80 %), gut belüfteten und
vor Witterungseinflüssen geschützten Ort
waagerecht aufgestellt sein. Ein sicherer, ebener
und fester Stand ist auch bei maximaler
Wasserfüllung des Gerätes zu gewährleisten. Die
Lüftungsschlitze dürfen nicht verdeckt werden
oder Schmutz ansaugen. Abstand zu Wänden und
anderen Gegenständen soll min. 5 cm betragen.
Vor Frost schützen - siehe Kapitel 8.3.
Um Vibrationen zu vermeiden, sollte das Gerät
nicht fest verschraubt, sondern auf eine elastische
Unterlage gestellt werden.
Bei Betrieb an Gartenteichen und
Schwimmbecken muss das Gerät
überflutungssicher aufgestellt und
gegen Hineinfallen geschützt
werden. Zusätzliche gesetzliche
Anforderungen sind zu
berücksichtigen.
6.2 Saugleitung anschließen
Achtung! Die Saugleitung muss so montiert
werden, dass sie keine mechanische Kraft
oder Verspannung auf die Pumpe ausübt.
Achtung! Verwenden Sie einen Ansaugfilter,
um die Pumpe vor Sand und Schmutz zu
schützen.
Achtung! Damit bei abgeschalteter Pumpe
das Wasser nicht abläuft, ist ein
Rückschlagventil unbedingt erforderlich. Wir
empfehlen den Anbau von Rückschlagventilen an
der Ansaugöffnung des Saugschlauchs und am
Sauganschluss (10) der Pumpe. Modellabhängig
ist hier ein Rückschlagventil bereits integriert
(siehe Kapitel 13. technische Daten).
Alle Verschraubungen mit Gewindedichtband
abdichten (ca. 10-15 Wicklungen in
Gewinderichtung). Leckstellen verursachen eine
Luftansaugung und verringern oder verhindern die
Wasseransaugung.
Die Saugleitung sollte mindestens 1" (25 mm)
Innendurchmesser haben; sie muss knick- und
vakuumfest sein.
Die Saugleitung sollte so kurz wie möglich sein,
weil mit zunehmender Leitungslänge die
Förderleistung abnimmt.
Die Saugleitung sollte zur Pumpe hin stetig
ansteigen, um Lufteinschlüsse zu verhindern.
Eine ausreichende Wasserzufuhr muss
gewährleistet sein, und das Ende der Saugleitung
sollte sich stets im Wasser befinden. Achten Sie
darauf, dass sich die Saugleitung nicht am Boden
befindet, damit kein Sand oder Schmutz
angesaugt wird. Hierzu kann z.B. eine
Schwimmende Entnahme als Zubehör verwendet
werden.
6.3 Druckleitung anschließen
Um Reibungsverluste zu verringern sollte die
Druckleitung mindestens 1" (25 mm)
Innendurchmesser haben. Bei Verwendung von
kleineren Durchmessern z.B. 1/2" kann es
aufgrund schlechter Entlüftung zu
Anwendungsproblemen kommen.
Achtung! Die Druckleitung muss so montiert
werden, dass sie keine mechanische Kraft
oder Verspannung auf die Pumpe ausübt.
Hinweis: HWWI..., HWAI... (Pumpen mit
integriertem Filter): Die Pumpe vor dem
Anschließen befüllen (siehe Kapitel 6.7).
Alle Verschraubungen mit Gewindedichtband
abdichten, um Wasseraustritt zu verhindern (ca.
10-15 Wicklungen in Gewinderichtung).
Alle Teile der Druckleitung müssen druckfest sein
und fachgerecht montiert werden.
Gefahr! Durch nicht druckfeste Teile und
unsachgemäße Montage kann die
Druckleitung im Betrieb platzen. Mit hohem Druck
herausspritzende Flüssigkeit kann Sie verletzen!
6.4 Anschluss an ein Rohrnetz
Um Vibrationen und Geräusche zu verringern,
sollte das Gerät mit elastischen Schlauchleitungen
an das Rohrnetz angeschlossen werden.
Bei fest installierten Rohren wird empfohlen diese
auf den ersten 2 Metern nur ansteigend zu
verlegen, um eine bestmögliche Entlüftung zu
gewährleisten.
6.5 Netzanschluss
Gefahr durch Elektrizität!
Betreiben Sie das Gerät nicht
in nasser Umgebung und nur
unter folgenden
Voraussetzungen:
- Der Anschluss darf nur an
Schutzkontakt-Steckdosen
erfolgen, die fachgerecht
installiert, geerdet und geprüft
sind.
- Netzspannung, Netzfrequenz
und Absicherung müssen den
technischen Daten entsprechen.
- Das Gerät muss über eine
Fehlerstrom-Schutzeinrichtung
(RCD) mit einem
Bemessungsfehlerstrom von
nicht mehr als 30 mA versorgt
werden.
- Die elektrischen Verbindungen
dürfen nicht im Wasser liegen
und müssen sich in einem
überflutungssicheren Bereich
befinden. Bei Betrieb im Freien
müssen sie
spritzwassergeschützt sein.
- Verlängerungskabel müssen
ausreichenden Aderquerschnitt
besitzen. Kabeltrommeln
müssen vollständig abgerollt
sein.
- Nationale
Installationsvorschriften müssen
beachtet werden.
6.6 Vorfülldruck einstellen (nur HWW...,
HWWI...)
Vor Inbetriebnahme den Vorfülldruck einstellen.
Siehe Kapitel 9.4.
6.7 Pumpe befüllen und Ansaugen
Achtung! Bei jedem Neuanschluss oder bei
Wasserverlust bzw. Luftansaugung muss die
Pumpe mit Wasser befüllt werden. Betrieb der
Pumpe ohne Wasserfüllung zerstört die Pumpe!
Um einen reibungslosen Betrieb zu gewährleisten,
empfehlen wir bei erstmaliger Inbetriebnahme
eine ausreichende Wasserentnahme um das
System vollständig zu entlüften.
Hinweis: HWWI..., HWAI... (Pumpen mit
integriertem Filter): Zum Befüllen muss der Filter
entnommen werden und zusätzlich über den
Druckanschluss (12) befüllt werden.
- Wassereinfüllschraube (11) mitsamt Dichtung
herausschrauben.
- Sauberes Wasser langsam hineingießen, bis die
Pumpe gefüllt ist.
- Wassereinfüllschraube (11) mit Dichtung wieder
hineinschrauben.
- Druckleitung öffnen (Wasserhahn bzw.
Spritzdüse aufdrehen), damit beim Ansaugen
Luft entweichen kann.
- Gerät einschalten (siehe Kapitel 7.).
- Wenn gleichmäßig Wasser austritt, ist das Gerät
betriebsbereit.
Hinweis: Die Saugleitung braucht nicht befüllt zu
werden, da die Pumpe selbstansaugend ist. Je
nach Leitungslänge und -durchmesser kann es
jedoch einige Zeit dauern, bis Druck aufgebaut ist.
Wenn Sie die Ansaugzeit verkürzen wollen: ein
Rückschlagventil an der Ansaugöffnung des
Saugschlauchs anbauen und auch die
Saugleitung befüllen.
5. Überblick
6. Inbetriebnahme
Seite: 5
DEUTSCH
de
6
Achtung! Pumpe und Saugleitung müssen
angeschlossen und befüllt sein (siehe
Kapitel 6.).
Achtung! Pumpe darf nicht trockenlaufen. Es
muss stets ausreichend Fördermedium
(Wasser) vorhanden sein.
Wenn die Pumpe durch Fremdkörper blockiert
wird oder der Motor überhitzt ist, schaltet eine
Schutzschaltung den Motor ab.
7.1 Elektronikfunktionen
Pumpenabschaltung bei geschlossener
Druckleitung (Standby):
HWW..., HWA..., HWWI..., HWAI...: Wird bei
laufender Pumpe die Druckleitung geschlossen
(Wasserhahn bzw. Spritzdüse schließen) schaltet
die Pumpe nach einer Nachlaufzeit in den
Standby-Modus. Die Elektronik prüft zunächst, ob
Wasser durch die Pumpe fließt, wird kein
Wasserfluss erkannt, blinkt die LED (2) grün für 40
bzw. 70 Sekunden (modellabhängig).
Anschließend wird der Pumpenmotor
abgeschaltet, die Pumpe befindet sich im Standby
und LED (2) blinkt langsam grün. Bei Öffnen der
Druckleitung startet die Pumpe automatisch.
P 6000 Inox: Wird kein Wasserfluss erkannt, blinkt
LED (2) grün und langsam für 20 Sekunden,
danach weitere 5 Sekunden schnell.
Anschließend wird der Pumpenmotor
abgeschaltet und LED (2) leuchtet rot.
Trockenlaufschutz:
Wenn die Pumpe nach 20 Sekunden kein Wasser
fördern kann, beginnt die LED (2) langsam rot zu
blinken. Wenn nach weiteren 100 Sekunden kein
Wasser gefördert werden kann, stoppt der
Pumpenmotor für 5 Sekunden (LED (2) blinkt
schnell rot + grün), und versucht anschließend 3
weitere Zyklen lang Wasser zu fördern. Kann auch
dann kein Wasser gefördert werden stoppt die
Pumpe und die LED (1) leuchtet dauerhaft rot.
Um die Pumpe wieder in Betrieb zu nehmen: Taste
ON/OFF (3) kurz drücken.
Wiederanlaufschutz:
Das Gerät verfügt über einen werksseitig
eingestellten Wiederanlaufschutz, der im Falle
einer Störung oder eines Stromausfalls ein
unbeabsichtigtes Wiederanlaufen verhindert.
Das Gerät startet nach einem Stromausfall nicht
von selbst und muss über den Taster ON/OFF (3)
erneut in Betrieb genommen werden.
Hinweis: Die Verwendung von
Bewässerungssteuerungen bzw.
Vorschaltgeräten (Zeitschaltuhr, Hydromat) ist mit
aktiviertem Wiederanlaufschutz nicht möglich. Der
Wiederanlaufschutz kann bei allen Geräten (mit
Elektronik) durch wechseln des Betriebsmodus
deaktiviert werden.
Betriebsmodus wechseln / Nutzung von
Vorschaltgeräten:
Netzstecker einstecken und Taste (3) länger als 3
Sekunden drücken. Die LED (2) wechselt von
grün zu blau. Die Pumpe kann nun umgesteckt
und an das Vorschaltgerät angeschlossen
werden. Um in den „normalen Betrieb“
zurückzukehren: Netzstecker einstecken und
Taste (3) länger als 3 Sekunden drücken. Die LED
(2) wechselt von blau zu grün. In “Mode A“ kann
die Pumpe ebenfalls an Taste (3) ein-/
ausgeschalten werden. Auch die
Trockenlaufsicherung ist wie im normalen Betrieb
gegeben.
7.2 Gerät verwenden
Gartenpumpe
(Gerätebezeichnung P...)
Funktionsprinzip: Das Gerät läuft, solange es
eingeschalten ist.
1. Netzstecker einstecken.
2. Ggf. Pumpe befüllen - siehe Kapitel 6.7
3. Gerät einschalten:
Zum Einschalten Taste (3) kurz drücken (ON/
OFF), die LED leuchtet grün (in Betriebsmodus
"A": blau).
4. Druckleitung öffnen (Wasserhahn bzw.
Spritzdüse aufdrehen).
5. Prüfen, dass Wasser austritt!
6. Nach beendeter Arbeit das Gerät ausschalten:
Zum Ausschalten Taste (3) (ON/OFF) kurz
drücken. Bei Nichtbeachtung schaltet die
Pumpe auf Störung, rote LED leuchtet, siehe
Kapitel 7.1.
Soll die Pumpe von einem Vorsatzgerät (z.B.
Hydromat, Zeitschaltuhr) aktiviert werden, muss
auf “Mode A" umgeschaltet werden, siehe Kapitel
7.1.
Hauswasserautomat
(Gerätebezeichnung HWA..., HWAI...)
Funktionsprinzip: Das Gerät schaltet ein, wenn
durch Wasserentnahme der Wasserdruck unter
den Einschaltdruck sinkt und wieder aus, wenn der
Ausschaltdruck erreicht ist.
1. Netzstecker einstecken.
2. Ggf. Pumpe befüllen - siehe Kapitel 6.7
3. Gerät einschalten:
Zum Einschalten Taste (3) kurz drücken (ON/
OFF), die LED leuchtet grün (in Betriebsmodus
"A": blau).
4. Druckleitung öffnen (Wasserhahn bzw.
Spritzdüse aufdrehen).
5. Prüfen, dass Wasser austritt! Das Gerät ist nun
betriebsbereit.
6. Das Gerät schaltet sich nach Bedarf Aus- und
Ein. (siehe Kapitel 7.1)
Hauswasserwerk
(Gerätebezeichnung HWW..., HWWI...)
Funktionsprinzip: Das Gerät schaltet ein, wenn
durch Wasserentnahme der Wasserdruck unter
den Einschaltdruck sinkt; und wieder aus, wenn
der Ausschaltdruck erreicht ist. Der Kessel enthält
einen Gummibalg, der werkseitig unter Luftdruck
(“Vorfülldruck“) steht; dies ermöglicht die
Entnahme kleiner Wassermengen, ohne dass die
Pumpe anläuft.
1. Netzstecker einstecken.
2. Ggf. Pumpe befüllen - siehe Kapitel 6.7
3. Gerät einschalten:
Zum Einschalten Taste (3) kurz drücken (ON/
OFF), die LED leuchtet grün (in Betriebsmodus
"A": blau).
4. Druckleitung öffnen (Wasserhahn bzw.
Spritzdüse aufdrehen).
5. Prüfen, dass Wasser austritt! Das Gerät ist nun
betriebsbereit.
6. Das Gerät schaltet sich nach Bedarf Aus- und
Ein. (siehe Kapitel 7.1)
Gefahr! Vor allen Arbeiten am Gerät:
- Netzstecker ziehen.
- Sicherstellen, dass das Gerät und
angeschlossenes Zubehör drucklos sind.
- Weitergehende Wartungs- oder
Reparaturarbeiten, als die hier beschriebenen,
dürfen nur Fachkräfte durchführen.
8.1 Regelmäßige Wartung
- Gerät und Zubehör, insbesondere elektrische
und Druck führende Teile, auf Beschädigungen
überprüfen, ggf. reparieren lassen.
- Saug- und Druckleitungen auf Undichtigkeiten
prüfen.
- Wenn die Förderleistung abnimmt, Ansaugfilter
und Filtereinsatz (falls vorhanden) reinigen, ggf.
erneuern.
- Vorfülldruck des Kessels (6)
(ausstattungsabhängig) prüfen, ggf. erhöhen
(siehe Kapitel 9.4 Vorfülldruck erhöhen).
8.2 Ansaugfilter reinigen
(ausstattungsabhängig)
1. Deckel (14) abschrauben (Ggf. mit Hilfe des
Schlüssels (13)).
2. Filtereinheit (15) senkrecht nach oben
herausziehen.
3. Filtereinheit auseinanderbauen: Becher (16)
festhalten, den Filter (17) im Uhrzeigersinn
drehen und vom Becher abziehen
(Bajonettverschluss).
4. Becher (16) unter fließendem Wasser und
Filter (17) mit weicher Bürste reinigen.
5. In umgekehrter Reihenfolge wieder
zusammenbauen. Dabei darauf achten, dass
die Filtereinheit (15) bis zum Anschlag
eingesteckt ist.
8.3 Bei Frostgefahr
Achtung! Frost (< 4 °C) zerstört Gerät und
Zubehör, da diese stets Wasser enthalten!
- Bei Frostgefahr Gerät und Zubehör abbauen und
frostgeschützt aufbewahren (siehe folgenden
Abschnitt).
8.4 Gerät abbauen und aufbewahren
- Gerät ausschalten. Netzstecker ziehen.
- Druckleitung öffnen (Wasserhahn bzw.
Spritzdüse aufdrehen), Wasser vollständig
ablaufen lassen.
- Pumpe (5) und Kessel (6) vollständig entleeren,
dazu:
- die Wasserablassschraube (8) herausdrehen.
- Saug- und Druckleitungen vom Gerät abbauen.
- Gerät in einem frostfreien Raum (min. 5 °C)
lagern.
f
Gefahr!
- Vor allen Arbeiten am Gerät:
- Netzstecker ziehen.
- Sicherstellen, dass das Gerät und
angeschlossenes Zubehör drucklos sind.
9.1 Pumpe läuft nicht
• Keine Netzspannung.
- Ein-/Aus-Schalter, Kabel, Stecker,
Steckdose und Sicherung prüfen.
• Zu geringe Netzspannung.
- Verlängerungskabel mit ausreichendem
Aderquerschnitt verwenden.
• Trockenlaufschutz ausgelöst - Rote LED
leuchtet
- Sicherstellen, dass ausreichend Wasser
vorhanden ist.
- Zum erneuten Einschalten Taste (3) kurz
drücken (ON/OFF)
• P 6000 Inox: Sicherheitsabschaltung bei
geschlossener Druckleitung - Rote LED leuchtet
- Druckleitung öffnen
- Zum erneuten Einschalten Taste (3) kurz
drücken (ON/OFF)
• Motor überhitzt, Motorschutz ausgelöst.
- Nach Abkühlen schaltet sich das Gerät selbst
wieder ein.
- Für ausreichende Belüftung sorgen,
Luftschlitze freihalten.
- Maximale Zulauftemperatur beachten.
• Motor brummt, läuft nicht an.
- Reparatur erforderlich, siehe Kapitel 11.
• Pumpe verstopft oder defekt.
- Pumpe zerlegen und reinigen. Diffusor
reinigen, ggf. erneuern. Laufrad reinigen, ggf.
erneuern. Siehe Kapitel 11.
• Leitungs-/Eingangsdruck höher als
Pumpeneinschaltdruck.
- Es ist ein Druckminderer vorzuschalten, siehe
Kapitel 2.
9.2 Pumpe saugt nicht richtig oder läuft
sehr laut:
• Wassermangel, Trockenlaufschutz aktiv.
Rote LED blinkt, grüne LED leuchtet permanent,
siehe Kapitel 7.1
- Sicherstellen, dass ausreichend Wasser
vorhanden ist.
• Pumpe nicht ausreichend mit Wasser befüllt.
- Siehe Kapitel 6.7.
• Saugleitung undicht.
- Saugleitung abdichten, Verschraubungen
festziehen.
• Saughöhe zu groß.
- Maximale Saughöhe beachten.
- Rückschlagventil einsetzen, Saugleitung mit
Wasser füllen.
• Ansaugfilter (Zubehör) verstopft.
- Reinigen, ggf. erneuern.
• Rückschlagventil (Zubehör) blockiert.
- Reinigen, ggf. erneuern.
• Wasseraustritt zwischen Motor und Pumpe,
Gleitringdichtung undicht. (Ein geringfügiger
Austritt von Wasser (max. ca. 30 Tropfen pro
Tag) ist bei Gleitringdichtungen
funktionsbedingt).
- Gleitringdichtung erneuern. Siehe Kapitel 11.
• Pumpe verstopft oder defekt.
- siehe Kapitel 9.1.
7. Betrieb
8. Wartung
9. Probleme und Störungen
Seite: 6
DEUTSCH de
7
9.3 Druck zu niedrig oder Pumpe läuft
dauernd (ständiges Ein-/Ausschalten):
• Saugleitung undicht oder Saughöhe zu groß.
- siehe Kapitel 9.2.
• Pumpe verstopft oder defekt.
- siehe Kapitel 9.1.
• HWW...: Druckschalter verstellt.
- Einschalt- und Ausschaltdruck am
Manometer (9) ablesen und Werte prüfen
(siehe Kapitel 13. technische Daten). Im Falle
einer notwendigen Anpassung wenden Sie
sich bitten an den Metabo-Kundendienst.
Siehe Kapitel 11.
• HWW...: Pumpe springt schon nach geringer
Wasserentnahme (ca. 0,5 l) an.
- Prüfen ob der Vorfülldruck im Kessel zu
niedrig ist. Ggf. erhöhen. Siehe Kapitel 9.4.
• HWA..., HWAI...: Pumpe schaltet wegen zu
geringem Durchfluss (weniger als ca. 60 l/h,
Modellabhängig) ständig Ein/Aus.
- Bei geringen Entnahmemengen ist die
Nutzung eines Ausgleichsgefäßes (Tank)
notwendig.
- Hauswasserwerke (HWW..., HWWI...)
eignen sich für die Entnahme von kleinen
Wassermengen.
• HWW...: Wasser läuft aus dem Luftventil.
- Gummibalg im Kessel undicht; erneuern.
Siehe Kapitel 11.
• LED (2) leuchtet blau.
- “Mode A“ ist aktiviert. Siehe Kapitel 7.1
9.4 Vorfülldruck erhöhen (nur HWW...,
HWWI...)
Wenn – im Laufe der Zeit – die Pumpe schon nach
geringer Wasserentnahme (ca. 0,5 l) anspringt,
muss der Vorfülldruck im Kessel wieder hergestellt
werden.
Hinweis: Der Kessel-Vorfülldruck (Luftdruck) kann
nicht am Manometer (Wasserdruck) (9) abgelesen
werden.
1. Netzstecker ziehen.
2. Druckleitung öffnen (Wasserhahn bzw.
Spritzdüse aufdrehen), Wasser vollständig
ablaufen lassen.
3. Kunststoffkappe an der Stirnseite des Kessels
abschrauben; dahinter befindet sich das
Luftventil.
4. Luftpumpe oder Kompressorschlauch mit
einem „Reifenventil“-Anschluss und
Druckmesser auf das Luftventil aufsetzen.
5. Auf den vorgesehenen Vorfülldruck (1,5 bar;
siehe Kapitel 13. technische Daten)
aufpumpen.
6. Gerät wieder anschließen und Funktion prüfen.
f
Verwenden Sie nur original Metabo Zubehör.
Verwenden Sie nur Zubehör, das die in dieser
Betriebsanleitung angegebenen Anforderungen
und Kenndaten erfüllt.
Zubehör-Komplettprogramm siehe
www.metabo.com oder Katalog.
Gefahr! Reparaturen an diesem Gerät dürfen
nur durch eine Elektrofachkraft ausgeführt
werden!
Mit reparaturbedürftigen Metabo Geräten wenden
Sie sich bitte an Ihre Metabo-Vertretung. Adressen
siehe www.metabo.com.
Zum Versand: Pumpe und Kessel vollständig
entleeren (siehe Kapitel 8.4).
Ersatzteillisten können Sie unter
www.metabo.com herunterladen.
Befolgen Sie nationale Vorschriften zu
umweltgerechter Entsorgung und zum Recycling
ausgedienter Maschinen, Verpackungen und
Zubehör.
Nur für EU-Länder: Werfen Sie
Elektrowerkzeuge nicht in den Hausmüll!
GemäßEuropäischerRichtlinie2012/19/EU
über Elektro- und Elektronik-Altgeräte und
Umsetzung in nationales Recht müssen
verbrauchte Elektrowerkzeuge getrennt
gesammelt und einer umweltgerechten
Wiederverwertung zugeführt werden.
Erläuterungen zu den Angaben auf Seite 3.
Änderungen im Sinne des technischen Fortschritts
vorbehalten.
Die Pumpenkennlinie (Diagramm, Seite 3) zeigt,
welche Fördermenge in Abhängigkeit von der
Förderhöhe erreicht werden kann (Saughöhe
0,5 m und 1"-Saugschlauch).
E =Elektronik / Trockenlaufschutz
V =Rückschlagventil (18) am
Sauganschluss (10) der Pumpe
integriert
K =Netzanschlussleitung
U =Netzspannung
f =Frequenz
P1 =Nennleistung
PStandby=Standby-Verbrauch
I =Nennstrom
C =Betriebskondensator
n =Nenndrehzahl
FV,max =max. Fördermenge
Fh,max =max. Förderhöhe
Fp,max =max. Förderdruck
p1 =Druckschalter: Einschaltdruck
p2 =Druckschalter: Ausschaltdruck
Sh,max =max. Saughöhe
Stemp =max. Zulauftemperatur
Ttemp =Umgebungstemperatur
S1 =Spritzschutzklasse
S2 =Schutzklasse
S3 =Isolierstoffklasse
MP =Werkstoff des Pumpengehäuses
MR =Werkstoff der Pumpenwelle
MW =Werkstoff des Pumpenlaufrads
Ds =Sauganschluss-Innengewinde
Dp =Druckanschluss-Innengewinde
TV =Kessel-Volumen
Tp,max =max. Kesseldruck
Tp,1 =Kessel-Vorfülldruck
A =Abmessungen:
Länge x Breite x Höhe
m =Gewicht (mit Netzkabel)
~ Wechselstrom
Die angegebenen technischen Daten sind
toleranzbehaftet (entsprechend den jeweils
gültigen Standards).
Emissionswerte
Diese Werte ermöglichen die Abschätzung
der Emissionen des Elektrowerkzeugs und den
Vergleich verschiedener Elektrowerkzeuge. Je
nach Einsatzbedingung, Zustand des
Elektrowerkzeuges oder der Einsatzwerkzeuge
kann die tatsächliche Belastung höher oder
geringer ausfallen. Berücksichtigen Sie zur
Abschätzung Arbeitspausen und Phasen
geringerer Belastung. Legen Sie aufgrund
entsprechend angepasster Schätzwerte
Schutzmaßnahmen für den Anwender fest, z.B.
organisatorische Maßnahmen.
Typische A-bewertete Schallpegel:
LpA =Schalldruckpegel
LWA =Schallleistungspegel
KpA, KWA= Unsicherheit
LWA(G) =garantierter Schallleistungspegel
gemäß 2000/14/EG
Gehörschutz tragen!
10. Zubehör
11. Reparatur
12. Umweltschutz
13. Technische Daten

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