Metabo KS 66 Bedienungsanleitung

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  • Marke: Metabo
  • Produkt: Säge
  • Model/Name: KS 66
  • Dateityp: PDF
  • Verfügbare Sprachen: , , , , , , , , , , , , , , , ,

Inhaltstabelle

Seite: 3
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Originalbetriebsanleitung
Wir erklären in alleiniger Verantwortlichkeit: Diese
Handkreissägen, identifiziert durch Type und
Seriennummer *1), entsprechen allen
einschlägigen Bestimmungen der Richtlinien *2)
und Normen *3). Technische Unterlagen bei *4) -
siehe Seite 3.
Die Maschine ist geeignet zum Sägen von Holz,
Kunststoffen und Metallen oder ähnlichen
Werkstoffen.
Die Maschine ist nicht für Tauchschnitte bestimmt.
Für Schäden durch nicht bestimmungsgemäßen
Gebrauch haftet allein der Benutzer.
AllgemeinanerkannteUnfallverhütungsvorschriften
und beigelegte Sicherheitshinweise müssen
beachtet werden.
Beachten Sie die mit diesem Symbol
gekennzeichneten Textstellen zu Ihrem
eigenen Schutz und zum Schutz Ihres
Elektrowerkzeugs!
WARNUNG – Zur Verringerung eines
Verletzungsrisikos Betriebsanleitung lesen.
WARNUNG Lesen Sie alle Sicherheits-
hinweise und Anweisungen. Versäumnisse
bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise und
Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand
und/oder schwere Verletzungen verursachen.
Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und
Anweisungen für die Zukunft auf.
Geben Sie Ihr Elektrowerkzeug nur zusammen mit
diesen Dokumenten weiter.
a) GEFAHR: Kommen Sie mit Ihren
Händen nicht in den Sägebereich und an
das Sägeblatt. Halten Sie mit Ihrer zweiten
Hand den Zusatzgriff oder das Motorgehäuse.
Wenn beide Hände die Säge halten, können diese
vom Sägeblatt nicht verletzt werden.
b) Greifen Sie nicht unter das Werkstück. Die
Schutzhaube kann Sie unter dem Werkstück nicht
vor dem Sägeblatt schützen.
c) Passen Sie die Schnitttiefe an die Dicke des
Werkstücks an. Es sollte weniger als eine volle
Zahnhöhe unter dem Werkstück sichtbar sein.
d) Halten Sie das zu sägende Werkstück
niemals in der Hand oder über dem Bein fest.
Sichern Sie das Werkstück an einer stabilen
Aufnahme. Es ist wichtig, das Werkstück gut zu
befestigen, um die Gefahr von Körperkontakt,
Klemmen des Sägeblattes oder Verlust der
Kontrolle zu minimieren.
e) Fassen Sie das Elektrowerkzeug an den
isolierten Griffflächen an, wenn Sie Arbeiten
ausführen, bei denen das Einsatzwerkzeug
verborgene Stromleitungen oder das eigene
Netzkabel treffen kann. Kontakt mit einer
spannungsführenden Leitung setzt auch die
Metallteile des Elektrowerkzeugs unter Spannung
und führt zu einem elektrischen Schlag.
f) Verwenden Sie beim Längsschneiden immer
einen Anschlag oder eine gerade
Kantenführung. Dies verbessert die
Schnittgenauigkeit und verringert die Möglichkeit,
dass das Sägeblatt klemmt.
g) Verwenden Sie immer Sägeblätter in der
richtigen Größe und mit passender
Aufnahmebohrung (z.B. sternförmig oder
rund). Sägeblätter, die nicht zu den Montageteilen
der Säge passen, laufen unrund und führen zum
Verlust der Kontrolle.
h) Verwenden Sie niemals beschädigte oder
falsche Sägeblatt-Unterlegscheiben oder -
Schrauben. Die Sägeblatt-Unterlegscheiben und -
Schrauben wurden speziell für Ihre Säge
konstruiert, für optimale Leistung und
Betriebssicherheit.
Ursachen und Vermeidung eines Rückschlags:
- ein Rückschlag ist die plötzliche Reaktion infolge
eines hakenden, klemmenden oder falsch
ausgerichteten Sägeblattes, die dazu führt, dass
eine unkontrollierte Säge abhebt und sich aus
dem Werkstück heraus in Richtung der
Bedienperson bewegt;
- wenn sich das Sägeblatt in dem sich
schließenden Sägespalt verhakt oder verklemmt,
blockiert es, und die Motorkraft schlägt die Säge
in Richtung der Bedienperson zurück;
- wird das Sägeblatt im Sägeschnitt verdreht oder
falsch ausgerichtet, können sich die Zähne der
hinteren Sägeblattkante in der Oberfläche des
Werkstücks verhaken, wodurch sich das
Sägeblatt aus dem Sägespalt herausbewegt und
die Säge in Richtung der Bedienperson
zurückspringt.
Ein Rückschlag ist die Folge eines falschen oder
fehlerhaften Gebrauchs der Säge. Er kann durch
geeignete Vorsichtsmaßnahmen, wie nachfolgend
beschrieben, verhindert werden.
a) Halten Sie die Säge mit beiden Händen fest
und bringen Sie Ihre Arme in eine Stellung, in
der Sie die Rückschlagkräfte abfangen
können. Halten Sie sich immer seitlich des
Sägeblattes, nie das Sägeblatt in eine Linie mit
Ihrem Körper bringen. Bei einem Rückschlag
kann die Kreissäge rückwärts springen, jedoch
kann die Bedienperson durch geeignete
Vorsichtsmaßnahmen die Rückschlagkräfte
beherrschen.
1. Konformitätserklärung
2. Bestimmungsgemäße
Verwendung
3. Allgemeine
Sicherheitshinweise
4. Spezielle Sicherheitshinweise
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b) Falls das Sägeblatt verklemmt oder Sie die
Arbeit unterbrechen, schalten Sie die Säge aus
und halten Sie sie im Werkstoff ruhig, bis das
Sägeblatt zum Stillstand gekommen ist.
Versuchen Sie nie, die Säge aus dem
Werkstück zu entfernen oder sie rückwärts zu
ziehen, solange das Sägeblatt sich bewegt,
sonst kann ein Rückschlag erfolgen. Ermitteln
und beheben Sie die Ursache für das Verklemmen
des Sägeblattes.
c) Wenn Sie eine Säge, die im Werkstück
steckt, wieder starten wollen, zentrieren Sie
das Sägeblatt im Sägespalt und überprüfen
Sie, ob die Sägezähne nicht im Werkstück
verhakt sind. Klemmt das Sägeblatt, kann es sich
aus dem Werkstück heraus bewegen oder einen
Rückschlag verursachen, wenn die Säge erneut
gestartet wird.
d) Stützen Sie große Platten ab, um das Risiko
eines Rückschlags durch ein klemmendes
Sägeblatt zu vermindern. Große Platten können
sich unter ihrem Eigengewicht durchbiegen. Platten
müssen auf beiden Seiten abgestützt werden,
sowohl in Nähe des Sägespalts als auch an der
Kante.
e) Verwenden Sie keine stumpfen oder
beschädigten Sägeblätter. Sägeblätter mit
stumpfen oder falsch ausgerichteten Zähnen
verursachen durch einen zu engen Sägespalt eine
erhöhte Reibung, Klemmen des Sägeblattes und
Rückschlag.
f) Ziehen Sie vor dem Sägen die Schnitttiefen-
und Schnittwinkeleinstellungen fest. Wenn sich
während des Sägens die Einstellungen verändern,
kann sich das Sägeblatt verklemmen und ein
Rückschlag auftreten.
g) Seien Sie besonders vorsichtig bei
„Tauchschnitten“ in bestehende Wände oder
andere nicht einsehbare Bereiche. Das
eintauchende Sägeblatt kann beim Sägen in
verborgene Objekte blockieren und einen
Rückschlag verursachen.
4.1 Funktion der unteren Schutzhaube
a) Verwenden Sie die Säge nicht, wenn die
untere Schutzhaube nicht frei beweglich ist
und sich nicht sofort schließt. Klemmen oder
binden Sie die untere Schutzhaube niemals in
geöffneter Position fest. Sollte die Säge
unbeabsichtigt zu Boden fallen, kann die untere
Schutzhaube verbogen werden. Öffnen Sie die
Schutzhaube mit dem Hebel (10)
(ausstattungsabhängig) und stellen Sie sicher,
dass sie sich frei bewegt und bei allen
Schnittwinkeln und -tiefen weder Sägeblatt noch
andere Teile berührt.
b) Überprüfen Sie die Funktion der Feder für die
untere Schutzhaube. Lassen Sie die Säge vor
dem Gebrauch warten, wenn untere
Schutzhaube und Feder nicht einwandfrei
arbeiten. Beschädigte Teile, klebrige
Ablagerungen oder Anhäufungen von Spänen
lassen die untere Schutzhaube verzögert arbeiten.
c) Öffnen Sie die untere Schutzhaube von Hand
nur bei besonderen Schnitten, wie „Tauch -
und Winkelschnitten“. Öffnen Sie die untere
Schutzhaube mit dem Hebel (10)
(ausstattungsabhängig) und lassen Sie diesen
los, sobald das Sägeblatt in das Werkstück
eintaucht. Bei allen anderen Sägearbeiten soll die
untere Schutzhaube automatisch arbeiten.
d) Legen Sie die Säge nicht auf der Werkbank
oder dem Boden ab, ohne dass die untere
Schutzhaube das Sägeblatt bedeckt. Ein
ungeschütztes, nachlaufendes Sägeblatt bewegt
die Säge entgegen der Schnittrichtung und sägt,
was ihm im Weg ist. Beachten Sie dabei die
Nachlaufzeit der Säge.
4.2 Weitere Sicherheitshinweise
a) Verwenden Sie den für das eingesetzte
Sägeblatt passenden Spaltkeil. Der Spaltkeil
muss stärker als die Stammblattdicke des
Sägeblatts, aber dünner als dessen Zahnbreite
sein.
b) Justieren Sie den Spaltkeil wie in dieser
Betriebsanleitung beschrieben. Falsche Stärke,
Position und Ausrichtung können der Grund dafür
sein, dass der Spaltkeil einen Rückschlag nicht
wirksam verhindert.
c) Verwenden Sie immer den Spaltkeil, außer
bei Tauchschnitten. Montieren Sie den Spaltkeil
nach dem Tauchschnitt wieder. Der Spaltkeil stört
bei Tauchschnitten und kann einen Rückschlag
erzeugen.
d) Damit der Spaltkeil wirken kann, muss er
sich im Sägespalt befinden. Bei kurzen Schnitten
ist der Spaltkeil unwirksam um einen Rückschlag zu
verhindern.
e) Betreiben Sie die Säge nicht mit verbogenem
Spaltkeil. Bereits eine geringe Störung kann das
Schließen der Schutzhaube verlangsamen.
Verwenden Sie keine Schleifscheiben.
Stecker aus der Steckdose ziehen, bevor
irgendeine Einstellung oder Wartung
vorgenommen wird.
Nicht an das sich drehende Werkzeug fassen!
Späne und Ähnliches nur bei Stillstand der
Maschine entfernen.
Tragen Sie Gehörschutz.
Tragen Sie Augenschutz.
Spindelarretierknopf nur bei stillstehendem Motor
drücken.
Das Sägeblatt darf nicht durch seitliches
Gegendrücken abgebremst werden.
Die bewegliche Schutzhaube darf zum Sägen nicht
in der zurückgezogenen Position festgeklemmt
werden.
Die bewegliche Schutzhaube muss frei beweglich
sein, selbsttätig, leicht und exakt in ihre Endstellung
zurückkehren.
Beim Sägen von Werkstoffen mit starker
Staubentwicklung muss die Maschine regelmäßig
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gereinigt werden. Das einwandfreie Funktionieren
der Schutzeinrichtungen (z.B. bewegliche
Schutzhaube) muss gewährleistet sein.
Materialien, die bei der Bearbeitung
gesundheitsgefährdende Stäube oder Dämpfe
erzeugen (z.B. Asbest), dürfen nicht bearbeitet
werden.
Kontrollieren Sie das Werkstück auf Fremdkörper.
Beim Arbeiten stets darauf achten, dass nicht in
Nägel o.ä. gesägt wird.
Beim Blockieren des Sägeblattes sofort den Motor
ausschalten.
Versuchen Sie nicht, extrem kleine Werkstücke zu
sägen.
Beim Bearbeiten muss das Werkstück fest
aufliegen und gegen Verschieben gesichert sein.
Stäube von Materialien wie bleihaltigem Anstrich,
einigen Holzarten, Mineralien und Metall können
gesundheitsschädlich sein. Berühren oder
Einatmen der Stäube können allergische
Reaktionen und/oder Atemwegserkrankungen des
Benutzers oder in der Nähe befindlicher Personen
hervorrufen.
Bestimmte Stäube wie Eichen- oder Buchenstaub
gelten als krebserzeugend, besonders in
Verbindung mit Zusatzstoffen zur Holzbehandlung
(Chromat, Holzschutzmittel). Asbesthaltiges
Material darf nur von Fachleuten bearbeitet werden.
- Benutzen Sie möglichst eine Staubabsaugung.
- Um einen hohen Grad der Staubabsaugung zu
erreichen, verwenden Sie einen geeigneten
Metabo-Sauger gemeinsam mit diesem
Elektrowerkzeug.
- Sorgen Sie für gute Belüftung des Arbeitsplatzes.
- Es wird empfohlen, eine Atemschutzmaske mit
Filterklasse P2 zu tragen.
Beachten Sie in Ihrem Land gültige Vorschriften für
die zu bearbeitenden Materialien.
Verwenden Sie ein Sägeblatt, das für das zu
sägende Material geeignet ist.
Verharzte oder mit Leimresten verschmutzte
Sägeblätter reinigen. Verschmutzte Sägeblätter
verursachen eine erhöhte Reibung, Klemmen des
Sägeblattes und erhöhte Rückschlaggefahr.
Siehe Seite 2.
1 Stellrad zur Drehzahlvorwahl*
2 Signal-Anzeige*
3 Kabelführung
4 Führungsplatte
5 Skala (Schrägschnittwinkel)
6 Feststellschraube (Schrägschnitte)
7 Schnittanzeiger
8 Feststellschraube (Parallelanschlag)
9 Parallelanschlag
10 Hebel (Zurückschwenken der beweglichen
Schutzhaube)*
11 Sperrknopf
12 Schalterdrücker
13 Stutzen
14 Kontermutter (Sägeblattwinkel justieren)
15 Justierschraube (Sägeblattwinkel justieren)
16 Depot für Sechskantschlüssel
17 Feststellschraube (Schnitttiefe)
18 Spindelarretierknopf
19 Skala (Schnitttiefe)
20 Markierung (Außendurchmesser Sägeblatt)
21 Innerer Sägeblattflansch
22 Sägeblatt
23 Äußerer Sägeblattflansch
24 Sägeblatt-Befestigungsschraube
25 Spaltkeil
26 Bewegliche Schutzhaube
27 Innensechskantschraube (Spaltkeileinstellung)
* ausstattungsabhängig
Vergleichen Sie vor Inbetriebnahme, ob die
auf dem Typenschild angegebene
Netzspannung und Netzfrequenz mit den Daten
Ihres Stromnetzes übereinstimmen.
Stecker aus der Steckdose ziehen, bevor
irgendeine Einstellung oder Wartung
vorgenommen wird.
6.1 Spaltkeil einstellen
Der Spaltkeil (25) verhindert, dass sich das Holz
während des Sägens hinter dem Sägeblatt schließt
und das Sägeblatt einklemmt. Es könnte dadurch
zu einem Rückschlag kommen.
Der Spaltkeil muss so eingestellt sein, dass
der Abstand zwischen seiner inneren
Rundung und dem Zahnkranz des Sägeblattes
nicht größer als 5 mm ist. Den Spaltkeil so
einstellen, dass der tiefste Punkt des Sägeblattes
nicht mehr als 5 mm unter der unteren Kante des
Spaltkeils herausragt. Siehe Abbildung Seite 3.
Zum Verstellen die Innensechskantschraube (27)
lösen, die richtigen Abstände zum Sägeblatt
einstellen und die Innensechskantschraube wieder
festziehen.
6.2 Schnitttiefe einstellen
Zum Einstellen die Feststellschraube (17) lösen.
Das Motorteil gegen die Führungsplatte (4)
anheben oder absenken. Die eingestellte
Schnitttiefe kann an der Skala (19) abgelesen
werden. Die Feststellschraube (17) wieder
festziehen.
Zweckmäßig ist eine Einstellung der Schnittiefe so,
dass die Zähne des Sägeblattes um nicht mehr als
die halbe Zahnhöhe unter dem Werkstück
vorstehen. Siehe Abbildung Seite 2.
Die Spannkraft der Feststellschraube (17) lässt sich
einstellen. Dazu die Schraube des Hebels
abschrauben. Hebel abnehmen und gegen den
Uhrzeigersinn versetzt aufsetzen. Mit Schraube
befestigen. Hierbei ist zu beachten, dass bei
geöffnetem Hebel die Schnitttiefeneinstellung
leichtgängig ist.
5. Überblick
6. Inbetriebnahme, Einstellen
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6.3 Sägeblatt schrägstellen für
Schrägschnitte
Zum Einstellen die Feststellschrauben (6) lösen.
Das Motorteil gegen die Führungsplatte (4) neigen.
Der eingestellte Winkel kann an der Skala (5)
abgelesen werden. Die Feststellschrauben (6)
wieder festziehen.
6.4 Sägeblattwinkel korrigieren
Der Sägeblattwinkel ist werksseitig eingestellt.
Wenn bei 0° das Sägeblatt nicht rechtwinkelig zur
Führungsplatte ist: Feststellschrauben (6) lösen.
Kontermutter (14) lösen und mit Justierschraube
(15) den Sägeblattwinkel korrigieren. Anschließend
Kontermutter wieder festziehen.
Die Feststellschrauben (6) wieder festziehen.
6.5 Drehzahl vorwählen (KSE 68 Plus)
Am Stellrad (1) die Drehzahl vorwählen.
Empfohlene Drehzahlen siehe Seite 3.
6.6 Absaugstutzen / Späneauswurf
einstellen
Der Stutzen (13) kann zum Absaugen oder zum
Sägespäneauswurf in die gewünschte Position
verdreht werden. Hierzu den Stutzen bis zum
Anschlag einschieben, verdrehen und wieder
herausziehen. Der Stutzen kann in 45° Stufen
verdrehsicher arretiert werden.
Sägespäneabsaugung:
Zum Absaugen der Sägespäne ein geeignetes
Absauggerät mit Absaugschlauch an der Maschine
anschließen.
7.1 Ein- und Ausschalten
Einschalten: Sperrknopf (11) eindrücken und
halten, dann Schalterdrücker (12) betätigen.
Ausschalten: Schalterdrücker (12) loslassen.
7.2 Signal-Anzeige (KSE 68 Plus)
Die Signal-Anzeige (2) leuchtet beim Einschalten
kurz auf und signalisiert Betriebsbereitschaft.
Leuchtet die Signal-Anzeige beim Arbeiten auf,
wird eine Überlastung signalisiert. Die Maschine
entlasten.
7.3 Arbeitshinweise
Das Netzkabel so auslegen, dass der Sägeschnitt
ungehindert ausgeführt werden kann.
Das Netzkabel kann hierzu mit der Kabel-
führung (3) gehalten werden.
Der Pfeil (20) auf der Führungsplatte dient zur
Hilfestellung beim Ansetzen an das Werkstück und
beim Sägen. Bei maximaler Schnittiefe markiert er
in etwa den Außendurchmesser des Sägeblattes
und damit die Schnittkante.
Schalten Sie die Maschine nicht ein oder aus,
während das Sägeblatt das Werkstück
berührt.
Lassen Sie das Sägeblatt erst seine volle
Drehzahl erreichen, bevor Sie den Schnitt
ausführen.
Beim Ansetzen der Handkreissäge wird die
bewegliche Schutzhaube durch das Werkstück
zurückgeschwenkt.
KSE 68 Plus: Um das Ansetzen an das Werkstück
zu erleichtern, kann die bewegliche Schutzhaube
mit dem Hebel (10) von Hand zurückgeschwenkt
werden.
Während des Sägens die Maschine nicht mit
drehendem Sägeblatt aus dem Material
nehmen. Erst das Sägeblatt zum Stillstand kommen
lassen.
Bei Blockieren des Sägeblattes sofort die
Maschine ausschalten.
Sägen nach geradem Anriss: Hierfür dient der
Schnittanzeiger (7). Die Breite des
Schnittanzeigers entspricht etwa der Breite des
Sägeblattes.
Der Schnittanzeiger (7) kann eingestellt werden.
Hierzu einen Probeschnitt durchführen. Die
Befestigungsschraube des Schnittanzeigers lösen.
Den Schnittanzeiger nach dem Sägeschnitt
einstellen. Die Befestigungsschraube wieder
festziehen.
Sägen nach einer auf dem Werkstück
befestigten Leiste: Um eine exakte Schnittkante
zu erreichen, kann man eine Leiste auf dem
Werkstück anbringen und die Handkreissäge mit
der Führungsplatte (4) an dieser Leiste
entlangführen.
Sägen mit Parallelanschlag:
Für Schnitte parallel zu einer geraden Kante.
KS 66, KS Partner Edition: Der Parallelanschlag (9)
kann von rechts in seine Halterung eingesetzt
werden. Die Schnittbreite rechts vom
Schnittanzeiger (7) ablesen. Feststellschraube (8)
festziehen. Die genaue Schnittbreite ermittelt man
am besten durch einen Probeschnitt.
KSE 68 Plus: Der zweifachgeführte
Parallelanschlag (9) kann von beiden Seiten in
seine Halterung eingesetzt werden. Beim
Einstellen auf Parallelität zum Sägeblatt
achten. Die Schnittbreite rechts bzw. links vom
Schnittanzeiger (7) ablesen. Feststellschrauben (8)
festziehen. Die genaue Schnittbreite ermittelt man
am besten durch einen Probeschnitt.
7.4 Sägen mit Führungsschiene 6.31213
Für millimetergenaue, gerade und ausrissfreie
Schnittkanten. Der Anti-Rutschbelag sorgt für eine
sichere Auflage und dient zum Schutz der
Werkstücke gegen Kratzer. Durch Anschläge auf
der Führungsschiene kann die Maschine bei
Eintauchschnitten angelegt werden und Schnitte
mit gleichbleibender Länge ausgeführt werden.
Zur Verwendung müssen die Adapterteile 6.31020
angebracht werden. Siehe Kapitel Zubehör.
7. Benutzung
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Die Maschine regelmäßig reinigen. Dabei die
Lüftungsschlitze am Motor mit einem Staubsauger
aussaugen.
Sägeblattwechsel
Stecker aus der Steckdose ziehen, bevor
irgendeine Einstellung oder Wartung
vorgenommen wird.
Den Spindelarretierknopf (18) eindrücken und
halten. Sägewelle langsam mit dem in die
Sägeblatt-Befestigungsschraube (24) eingesetzten
Sechskantschlüssel drehen, bis die Arretierung
einrastet.
Die Sägeblatt-Befestigungsschraube (24) gegen
den Uhrzeigersinn herausdrehen.
Den äußeren Sägeblattflansch (23) abnehmen. Die
bewegliche Schutzhaube (26) zurückziehen und
das Sägeblatt (22) abnehmen.
Die Auflageflächen zwischen innerem
Sägeblattflansch (21), Sägeblatt (22), äußeren
Sägeblattflansch (23) und Sägeblatt-
Befestigungsschraube (24) müssen sauber sein.
Für die ordnungsgemäße Funktion der
Sicherheitskupplung muss die Sägeblatt-
Befestigungsschraube (24) an ihrer
Kontaktfläche zum Sägeblatt mit einem dünnen
Fettfilm bedeckt sein. Mit einem Mehrzweck-
fett (DIN 51825 - ME / HC 3/4 K -30) nachfetten.
Neues Sägeblatt einsetzen. Auf die richtige
Drehrichtung achten. Die Drehrichtung ist durch
Pfeile auf Sägeblatt und Schutzhaube angegeben.
Den äußeren Sägeblattflansch (23) aufsetzen.
Die Sägeblatt-Befestigungsschraube (24) fest
anziehen.
Nur scharfe, unbeschädigte Sägeblätter
verwenden. Keine rissigen Sägeblätter oder
solche, die Ihre Form verändert haben, verwenden.
Keine Sägeblätter verwenden, deren
Grundkörper dicker oder deren Schnittbreite
kleiner ist als die Dicke des Spaltkeils.
Keine Sägeblätter aus hochlegiertem
Schnellarbeitsstahl (HSS) verwenden.
Keine Sägeblätter verwenden, die den
angegebenen Kenndaten nicht entsprechen.
Das Sägeblatt muss für die Leerlaufdrehzahl
geeignet sein.
Verwenden Sie ein Sägeblatt, das für das zu
sägende Material geeignet ist.
Verwenden Sie nur original Metabo Zubehör.
Verwenden Sie nur Zubehör, das die in dieser
Betriebsanleitung angegebenen Anforderungen
und Kenndaten erfüllt.
Zubehör-Komplettprogramm siehe
www.metabo.com oder Hauptkatalog.
Reparaturen an Elektrowerkzeugen dürfen nur
durch eine Elektrofachkraft ausgeführt werden!
Reparaturbedürftige Metabo Elektrowerkzeuge
können an die auf der Ersatzteilliste angegebenen
Adressen eingesandt werden.
Bitte beschreiben Sie bei der Einsendung zur
Reparatur den festgestellten Fehler.
Schützen Sie die Umwelt und werfen Sie
Elektrowerkzeuge und Akkupacks nicht in
den Hausmüll. Befolgen Sie nationale
Vorschriften zu getrennter Sammlung und zum
Recycling ausgedienter Maschinen, Verpackungen
und Zubehör.
Erläuterungen zu den Angaben auf Seite 3.
Änderungen im Sinne des technischen Fortschritts
vorbehalten.
P1 =Nennaufnahme
P2 =Abgabeleistung
n0 =Leerlaufdrehzahl
n1 =Lastdrehzahl
T90° =max. Schnitttiefe (90°)
T45° =max. Schnitttiefe (45°)
A =Schrägschnittwinkel einstellbar
D =Sägeblatt-Durchmesser
d =Sägeblatt-Bohrungsdurchmesser
a =max. Grundkörperdicke des Sägeblattes
b =Schneidenbreite des Sägeblattes
c =Spaltkeildicke
m =Gewicht
Messwerte ermittelt gemäß EN 60745.
Maschine der Schutzklasse II
~ Wechselstrom
Die angegebenen technischen Daten sind
toleranzbehaftet (entsprechend den jeweils
gültigen Standards).
Emissionswerte
Diese Werte ermöglichen die Abschätzung
der Emissionen des Elektrowerkzeugs und den
Vergleich verschiedener Elektrowerkzeuge. Je
nach Einsatzbedingung, Zustand des
Elektrowerkzeuges oder der Einsatzwerkzeuge
kann die tatsächliche Belastung höher oder
geringer ausfallen. Berücksichtigen Sie zur
Abschätzung Arbeitspausen und Phasen
geringerer Belastung. Legen Sie aufgrund
entsprechend angepasster Schätzwerte
Schutzmaßnahmen für den Anwender fest, z.B.
organisatorische Maßnahmen.
Schwingungsgesamtwert (Vektorsumme dreier
Richtungen) ermittelt entsprechend EN 60745:
ah, D =Schwingungsemissionswert
(Sägen von Spanplatte)
Kh,D =Unsicherheit (Schwingung)
8. Wartung
9. Zubehör
10. Reparatur
11. Umweltschutz
12. Technische Daten
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Typische A-bewertete Schallpegel:
LpA = Schalldruckpegel
LWA = Schallleistungspegel
KpA, KWA = Unsicherheit
Beim Arbeiten kann der Geräuschpegel 80 dB(A)
überschreiten.
Gehörschutz tragen!

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