Metabo HWW 4000/20 S Bedienungsanleitung

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  • Marke: Metabo
  • Produkt: Pumpe
  • Model/Name: HWW 4000/20 S
  • Dateityp: PDF
  • Verfügbare Sprachen: , , , , , ,

Inhaltstabelle

Seite: 3
4
DEUTSCH
1. Das Gerät im Überblick
10
4
1
2
6
5
8
7
9
11
3
HWW 3000/ 20S
HWW 3300/ 20S
HWW 4000/ 20S
HWW 4000/ 20S Plus
1 Manometer
2 Druckanschluss
3 Druckschalter
4 Wassereinfüllschraube
5 Sauganschluss
6 Wasserablassschraube
7 Metallschlauch
8 Pumpe
9 Druckbehälter („Kessel“)
10 Luftventil für Vorfülldruck
11 Netzkabel mit Stecker
Am Sauganschluss:
A Achtung!
Bei verschmutztem Förder-
medium Ansaugfilter verwenden
(siehe „Lieferbares Zubehör“).
3 Hinweis:
Damit bei abgeschalteter
Pumpe das Wasser nicht abläuft,
ist ein Rückschlagventil am Saug-
anschluss empfehlenswert (siehe
"Lieferbares Zubehör").
XP0030D2.fm Betriebsanleitung DEUTSCH
Seite: 4
5
DEUTSCH
1. Das Gerät im Überblick ..............4
2. Zuerst lesen! ...............................5
3. Einsatzgebiet und
Fördermedien..............................5
4. Sicherheit ....................................5
4.1 Bestimmungsgemäße
Verwendung..................................5
4.2 Allgemeine Sicherheitshinweise ...5
5. Vor Inbetriebnahme ....................6
5.1 Aufstellung ....................................6
5.2 Saugleitung anschließen ..............6
5.3 Druckanschluss ............................6
5.4 Anschluss an ein Rohrnetz ...........6
5.5 Netzanschluss ..............................7
5.6 Pumpe befüllen und Ansaugen.....7
6. Betrieb .........................................7
6.1 Gerät in Betrieb nehmen...............7
7. Wartung und Pflege....................7
7.1 Vorfülldruck im Kessel prüfen .......7
7.2 Bei Frostgefahr .............................8
7.3 Gerät abbauen und aufbewahren .. 8
8. Probleme und Störungen...........8
8.1 Störungssuche..............................8
8.2 Druckschalter einstellen................8
8.3 Vorfülldruck erhöhen.....................8
9. Reparatur.....................................9
10. Umweltschutz..............................9
11. Lieferbares Zubehör..............9/65
12. Technische Daten.....................10
Diese Betriebsanleitung wurde so
erstellt, dass Sie schnell und sicher mit
Ihrem Gerät arbeiten können. Hier ein
kleiner Wegweiser, wie Sie diese
Betriebsanleitung lesen sollten:
− Lesen Sie diese Betriebsanleitung
vor der Inbetriebnahme ganz durch.
Beachten Sie insbesondere die
Sicherheitshinweise.
− Diese Betriebsanleitung richtet sich
an Personen mit technischen
Grundkenntnissen im Umgang mit
Geräten wie dem hier beschrie-
benen. Wenn Sie keinerlei Erfah-
rung mit solchen Geräten haben,
sollten Sie zunächst die Hilfe von
erfahrenen Personen in Anspruch
nehmen.
− Bewahren Sie alle mit diesem Gerät
gelieferten Unterlagen auf, damit
Sie sich bei Bedarf informieren kön-
nen. Bewahren Sie den Kaufbeleg
für eventuelle Garantiefälle auf.
− Wenn Sie das Gerät einmal verlei-
hen oder verkaufen, geben Sie alle
mitgelieferten Geräteunterlagen mit.
− Für Schäden, die entstehen, weil
diese Betriebsanleitung nicht beach-
tet wurde, übernimmt der Hersteller
keine Haftung.
Die Informationen in dieser Betriebsan-
leitung sind wie folgt gekennzeichnet:
Gefahr!
Warnung vor Personen-
schäden oder Umwelt-
schäden.
Stromschlaggefahr!
Warnung vor Personen-
schäden durch Elektrizi-
tät.
Achtung!
Warnung vor Sach-
schäden.
Hinweis:
Ergänzende Informationen.
− Zahlen in Abbildungen (1, 2, 3, ...)
− kennzeichnen Einzelteile;
− sind fortlaufend durchnumme-
riert;
− beziehen sich auf entspre-
chende Zahlen in Klammern (1),
(2), (3) ... im benachbarten Text.
− Handlungsanweisungen, bei denen
die Reihenfolge beachtet werden
muss, sind durchnummeriert.
− Handlungsanweisungen mit belie-
biger Reihenfolge sind mit einem
Punkt gekennzeichnet.
− Auflistungen sind mit einem Strich
gekennzeichnet.
Dieses Gerät dient zum Fördern von
sauberem Wasser im Haus- und Garten-
bereich,
− zur Beregnung und Bewässerung,
− als Brunnen-, Regen- und Brauch-
wasserpumpe,
− zum Leerpumpen von Schwimmbe-
cken, Gartenteichen und Wasser-
behältern.
Die maximal zulässige Temperatur des
Fördermediums beträgt 35 °C.
4.1 Bestimmungsgemäße
Verwendung
Das Gerät darf nicht zur Trinkwasserver-
sorgung oder zum Fördern von Lebens-
mitteln verwendet werden.
Explosive, brennbare, aggressive oder
gesundheitsgefährdende Stoffe dürfen
nicht gefördert werden.
Für gewerblichen oder industriellen Ein-
satz ist das Gerät nicht geeignet.
Eigenmächtige Veränderungen am
Gerät sowie der Gebrauch von Teilen,
die nicht vom Hersteller geprüft und frei-
gegeben sind, sind nicht gestattet.
Jede andere Verwendung gilt als
bestimmungswidrig. Für Schäden, die
durch bestimmungswidrige Verwen-
dung entstehen, übernimmt der Herstel-
ler keine Verantwortung.
4.2 Allgemeine Sicherheits-
hinweise
Kinder und Jugendliche sowie Per-
sonen, die mit der Betriebsanleitung
nicht vertraut sind, dürfen das Gerät
nicht benutzen.
Beim Einsatz an Schwimmbecken und
Gartenteichen und in deren Schutzbe-
reich sind die Bestimmungen nach DIN
VDE 0100 -702, -738 einzuhalten.
Bei Einsatz zur Hauswasserversorgung
sind die gesetzlichen Wasser- und
Abwasservorschriften sowie die Bestim-
mungen nach DIN 1988 einzuhalten.
Die folgenden Restgefahren bestehen
grundsätzlich beim Betrieb von Pumpen
und Druckbehältern – sie lassen sich
auch durch Sicherheitsvorkehrungen
nicht völlig beseitigen.
A Gefahr durch Umgebungsein-
flüsse!
• Setzen Sie das Gerät nicht dem
Regen aus. Benutzen Sie das Gerät
nicht in nasser Umgebung.
• Verwenden Sie das Gerät nicht in
explosionsgefährdeten Räumen
oder in der Nähe von brennbaren
Flüssigkeiten oder Gasen!
A Gefahr durch heißes Wasser!
Wird der Abschaltdruck des Druckschal-
ters durch schlechte Druckverhältnisse
oder durch einen defekten Druckschalter
nicht erreicht, kann sich das Wasser
innerhalb des Geräts durch internes
Umwälzen erhitzen.
Dadurch können Schäden und Undich-
tigkeiten am Gerät und den Anschluss-
leitungen entstehen, wodurch heißes
Wasser austreten kann. Verbrühungsge-
fahr!
• Gerät max. 5 Minuten gegen
geschlossene Druckleitung betrei-
ben.
• Gerät vom Stromnetz trennen und
abkühlen lassen. Vor erneuter Inbe-
triebnahme die einwandfreie Funk-
tion der Anlage durch Fachpersonal
prüfen lassen.
Inhaltsverzeichnis
2. Zuerst lesen!
3. Einsatzgebiet und För-
dermedien
4. Sicherheit
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6
DEUTSCH
B Gefahr durch Elektrizität!
• Richten Sie den Wasserstrahl nicht
direkt auf das Gerät oder andere
elektrische Teile! Lebensgefahr
durch elektrischen Schlag!
• Netzstecker nicht mit nassen Hän-
den anfassen! Netzstecker immer
am Stecker, nicht am Kabel heraus-
ziehen.
• Die Schutzkontakt-Steckdose oder
die Steckverbindung mit einem Ver-
längerungskabel müssen sich in
einem überflutungssicheren Bereich
befinden.
• Verlängerungskabel müssen ausrei-
chenden Aderquerschnitt besitzen
(siehe „Technische Daten“). Kabel-
trommeln müssen vollständig abge-
rollt sein.
• Netzkabel und Verlängerungskabel
nicht knicken, quetschen, zerren
oder überfahren; vor scharfen Kan-
ten, Öl und Hitze schützen.
• Verlängerungskabel so verlegen,
dass es nicht in die zu fördernde
Flüssigkeit geraten kann.
• Netzstecker ziehen:
− vor allen Arbeiten am Gerät;
− wenn sich Personen im
Schwimmbecken oder Garten-
teich befinden.
A Gefahr durch Mängel am
Gerät!
• Wenn Sie beim Auspacken einen
Transportschaden feststellen,
benachrichtigen Sie umgehend
Ihren Händler. Nehmen Sie das
Gerät nicht in Betrieb.
• Überprüfen Sie das Gerät, insbe-
sondere Netzkabel und Netzstecker
vor jeder Inbetriebnahme auf even-
tuelle Beschädigungen. Lebensge-
fahr durch elektrischen Schlag!
• Ein beschädigtes Gerät darf erst
wieder benutzt werden, nachdem es
fachgerecht repariert wurde.
• Reparieren Sie das Gerät nicht
selbst! Nur Fachleute dürfen Repa-
raturen an Pumpen und Druckbehäl-
tern durchführen.
A Achtung!
Um Wasserschäden zu vermei-
den, z. B. überschwemmte Räume,
verursacht durch Gerätestörungen
oder Gerätemängel:
• Geeignete Sicherheitsmaßnahmen
einplanen, z. B.:
− Alarmvorrichtung oder
− Auffangbecken mit Überwachung
Der Hersteller übernimmt keine Verant-
wortung für eventuelle Schäden, die
dadurch verursacht wurden, dass
− das Gerät nicht bestimmungsgemäß
verwendet wurde.
− das Gerät durch Dauerbetrieb über-
lastet wurde.
− das Gerät nicht frostgeschützt
betrieben und aufbewahrt wurde.
− eigenmächtige Veränderungen am
Gerät durchgeführt wurden. Repara-
turen an Elektrogeräten dürfen nur
durch eine Elektrofachkraft ausge-
führt werden!
− Ersatzteile verwendet wurden, die
nicht vom Hersteller geprüft und frei-
gegeben sind.
− ungeeignetes Installationsmaterial
(Armaturen, Anschlussleitungen
etc.) verwendet wurde.
Geeignetes Installationsmaterial:
− druckbeständig (mind. 10 bar)
− wärmebeständig (mind. 100 °C)
Sie können das Gerät leicht selbst auf-
bauen und anschließen.
Im Zweifelsfall fragen Sie Ihren Fach-
händler oder eine Elektrofachkraft.
5.1 Aufstellung
− Das Gerät muss auf einer waage-
rechten, ebenen Fläche stehen, die
für das Gewicht des Gerätes mit
Wasserfüllung geeignet ist.
− Um Vibrationen zu vermeiden, sollte
das Gerät auf eine elastische Unter-
lage gestellt werden.
− Der Aufstellungsort sollte gut belüf-
tet und vor Witterungseinflüssen
geschützt sein.
− Bei Betrieb an Gartenteichen und
Schwimmbecken muss das Gerät
überflutungssicher aufgestellt und
gegen Hineinfallen geschützt wer-
den. Zusätzliche gesetzliche Anfor-
derungen sind zu berücksichtigen.
5.2 Saugleitung anschließen
3 Hinweis:
Für den Anschluss benötigen Sie
eventuell weiteres Zubehör (siehe "Lie-
ferbares Zubehör").
A Achtung!
Die Saugleitung muss so mon-
tiert werden, dass sie keine mecha-
nische Kraft oder Verspannung auf
die Pumpe ausübt.
A Achtung!
Bei verschmutztem Förderme-
dium verwenden Sie unbedingt einen
Ansaugfilter, um die Pumpe vor Sand
und Schmutz zu schützen.
3 Hinweis:
Damit bei abgeschalteter Pumpe
das Wasser nicht abläuft, ist ein Rück-
schlagventil empfehlenswert.
− Alle Verschraubungen müssen mit
Gewindedichtband abgedichtet wer-
den; Leckstellen verursachen eine
Luftansaugung und verringern oder
verhindern die Wasseransaugung.
− Die Saugleitung sollte mindestens
1" (25 mm) Innendurchmesser
haben; sie muss knick-, druck- und
vakuumfest sein.
− Die Saugleitung sollte so kurz wie
möglich sein, weil mit zunehmender
Leitungslänge die Förderleistung
abnimmt.
− Die Saugleitung sollte zur Pumpe
hin stetig ansteigen, um Luftein-
schlüsse zu verhindern.
− Eine ausreichende Wasserzufuhr
muss gewährleistet sein, und das
Ende der Saugleitung sollte sich
stets im Wasser befinden.
5.3 Druckanschluss
3 Hinweis:
Für den Anschluss benötigen Sie
eventuell weiteres Zubehör (siehe "Lie-
ferbares Zubehör").
A Achtung!
Die Druckleitung muss so
montiert werden, dass sie keine
mechanische Kraft oder Verspannung
auf die Pumpe ausübt.
− Alle Verschraubungen sollten mit
Gewindedichtband abgedichtet wer-
den, um Wasseraustritt zu verhin-
dern.
− Alle Teile der Druckleitung müssen
druckfest sein.
− Alle Teile der Druckleitung müssen
fachgerecht montiert werden.
A Gefahr!
Durch nicht druckfeste Teile
und unsachgemäße Montage kann
die Druckleitung im Betrieb platzen.
Mit hohem Druck herausspritzende
Flüssigkeit kann Sie verletzen!
5.4 Anschluss an ein Rohr-
netz
Auch eine Festinstallation (z.B. zur
Hauswasserversorgung im Innenbe-
reich) ist möglich.
− Um Vibrationen und Geräusche zu
verringern, sollte das Gerät mit elas-
tischen Schlauchleitungen an das
Rohrnetz angeschlossen werden.
5. Vor Inbetriebnahme
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DEUTSCH
5.5 Netzanschluss
B Gefahr durch Elektrizität!
Betreiben Sie das Gerät nicht
in nasser Umgebung und nur unter
folgenden Voraussetzungen:
− Der Anschluss darf nur an
Schutzkontakt-Steckdosen erfol-
gen, die fachgerecht installiert,
geerdet und geprüft sind.
− Netzspannung und Absicherung
müssen den Technischen Daten
entsprechen.
− Bei Betrieb an Schwimmbecken,
Gartenteichen und ähnlichen
Plätzen muss das Gerät über
einen Fehlerstrom-Schutzschal-
ter (FI-Schalter, 30 mA) betrieben
werden (DIN VDE 0100 -702, -738).
Wir empfehlen dies generell als
Personenschutz.
− Bei Betrieb im Freien müssen die
elektrischen Verbindungen spritz-
wassergeschützt sein; sie dürfen
nicht im Wasser liegen.
− Verlängerungskabel müssen aus-
reichenden Aderquerschnitt
besitzen (siehe „Technische
Daten“). Kabeltrommeln müssen
vollständig abgerollt sein.
5.6 Pumpe befüllen und
Ansaugen
A Achtung!
Bei jedem Neuanschluss oder
bei Wasserverlust bzw. Luftansau-
gung muss die Pumpe mit Wasser
befüllt werden. Einschalten ohne
Wasserfüllung zerstört die Pumpe!
3 Hinweis:
Die Saugleitung braucht nicht
befüllt zu werden, da die Pumpe selbst-
ansaugend ist. Je nach Leitungslänge
und -durchmesser kann es jedoch einige
Zeit dauern, bis Druck aufgebaut ist.
1. Wassereinfüllschraube mitsamt
Dichtung herausschrauben.
2. Sauberes Wasser langsam hinein-
gießen, bis die Pumpe gefüllt ist.
3. Wenn Sie die Ansaugzeit verkürzen
wollen, auch die Saugleitung befül-
len.
4. Wassereinfüllschraube mit Dich-
tung wieder hineinschrauben.
5. Druckleitung öffnen (Wasserhahn
bzw. Spritzdüse aufdrehen), damit
beim Ansaugen Luft entweichen
kann.
6. Gerät einschalten (siehe "Betrieb").
7. Wenn gleichmäßig Wasser austritt,
Gerät ausschalten.
Pumpe und Saugleitung müssen ange-
schlossen und befüllt sein (siehe "Vor
Inbetriebnahme").
A Achtung!
Pumpe darf nicht trockenlau-
fen. Es muss stets ausreichend För-
dermedium (Wasser) vorhanden sein.
• Wenn der Motor nicht anläuft, die
Pumpe keinen Druck aufbaut oder
ähnliche Effekte auftreten, schalten
Sie das Gerät aus – und versuchen
Sie dann, den Fehler zu beheben
(siehe "Probleme und Störungen").
Pumpenkennlinie
Die Pumpenkennlinie zeigt, welche För-
dermenge in Abhängigkeit von der För-
derhöhe erreicht werden kann.
(Pumpenkennlinie für Saughöhe 0,5 m
und 1"-Saugschlauch.)
(Pumpenkennlinie für Saughöhe 0,5 m
und 1"-Saugschlauch.)
6.1 Gerät in Betrieb nehmen
3 Hinweis:
Der Druckschalter
− schaltet die Pumpe ein, wenn durch
Wasserentnahme der Wasserdruck
im Kessel unter den Einschaltdruck
sinkt;
− schaltet die Pumpe aus, wenn der
Ausschaltdruck erreicht ist.
3 Hinweis:
Der Kessel enthält einen Gum-
mibalg, der werkseitig unter Luftdruck
(„Vorfülldruck“) steht; dies ermöglicht die
Entnahme kleiner Wassermengen, ohne
dass die Pumpe anläuft.
1. Netzstecker einstecken.
2. Druckleitung öffnen (Wasserhahn
bzw. Spritzdüse aufdrehen).
3. Prüfen, dass Wasser austritt!
A Gefahr!
Vor allen Arbeiten am Gerät:
1. Gerät ausschalten.
2. Netzstecker ziehen.
3. Sicherstellen, dass das Gerät und
angeschlossenes Zubehör druck-
los sind.
Weitergehende Wartungs- oder Repa-
raturarbeiten, als die hier beschrie-
benen, dürfen nur Fachkräfte durch-
führen.
7.1 Vorfülldruck im Kessel
prüfen
Der Vorfülldruck im Kessel muss regel-
mäßig alle drei Monate kontrolliert wer-
den.
3 Hinweis:
Der Vorfülldruck kann nicht am
Manometer abgelesen werden.
1. Netzstecker ziehen.
2. Druckleitung öffnen (Wasserhahn
bzw. Spritzdüse aufdrehen), Wasser
vollständig ablaufen lassen.
3. Kunststoffkappe an der Stirnseite
des Kessels abschrauben; dahinter
befindet sich das Luftventil.
4. Luftpumpe oder Kompressor-
schlauch mit einem „Reifenventil“-
Anschluss und Druckmesser auf
das Luftventil aufsetzen.
5. Vorfülldruck im Kessel am Druck-
messer ablesen. Der Vorfülldruck
muss zwischen 1,2 und 1,8 bar lie-
gen. Gegebenenfalls auf den vorge-
sehenen Vorfülldruck aufpumpen.
6. Gerät wieder anschließen und Funk-
tion prüfen.
6. Betrieb
7. Wartung und Pflege
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DEUTSCH
7.2 Bei Frostgefahr
A Achtung!
Frost zerstört Gerät und Zube-
hör, da diese stets Wasser enthalten!
• Bei Frostgefahr Gerät und Zubehör
abbauen und frostgeschützt aufbe-
wahren (siehe folgenden Abschnitt).
7.3 Gerät abbauen und auf-
bewahren
1. Gerät ausschalten, Netzstecker zie-
hen.
2. Druckleitung öffnen (Wasserhahn
bzw. Spritzdüse aufdrehen), Wasser
vollständig ablaufen lassen.
3. Pumpe und Kessel vollständig ent-
leeren, dazu die Wasserablass-
schraube unten an der Pumpe
herausdrehen.
4. Saug- und Druckleitungen vom
Gerät abbauen.
5. Gerät in einem frostfreien Raum
(min. 5 °C) lagern.
A Gefahr!
Vor allen Arbeiten am Gerät:
1. Gerät ausschalten.
2. Netzstecker ziehen.
3. Sicherstellen, dass das Gerät und
angeschlossenes Zubehör druck-
los sind.
8.1 Störungssuche
Pumpe läuft nicht:
− Keine Netzspannung.
• Kabel, Stecker, Steckdose und
Sicherung prüfen.
− Zu geringe Netzspannung.
• Verlängerungskabel mit ausrei-
chendem Aderquerschnitt ver-
wenden (siehe "Technische
Daten").
− Motor überhitzt, Motorschutz ausge-
löst.
• Nach Abkühlen schaltet sich das
Gerät selbst wieder ein.
• Für ausreichende Belüftung sor-
gen, Luftschlitze freihalten.
• Maximale Zulauftemperatur
beachten.
− Motor brummt, läuft nicht an.
• Bei ausgeschaltetem Motor
Schraubendreher o.Ä. durch die
Lüftungsschlitze des Motors ste-
cken und Lüfterrad drehen.
− Pumpe verstopft oder defekt.
• Pumpe zerlegen und reinigen.
• Diffusor reinigen, ggf. erneuern.
• Laufrad reinigen, ggf. erneuern.
Pumpe saugt nicht richtig oder läuft
sehr laut:
− Wassermangel.
• Sicherstellen, dass ausreichend
Wasservorrat vorhanden ist.
− Saugleitung undicht.
• Saugleitung abdichten, Ver-
schraubungen festziehen.
− Saughöhe zu groß.
• Maximale Saughöhe beachten.
• Rückschlagventil einsetzen,
Saugleitung mit Wasser füllen.
− Ansaugfilter (Zubehör) verstopft.
• Reinigen, ggf. erneuern.
− Rückschlagventil (Zubehör) blo-
ckiert.
• Reinigen, ggf. erneuern.
− Wasseraustritt zwischen Motor und
Pumpe, Gleitringdichtung undicht.
• Gleitringdichtung erneuern.
− Pumpe verstopft oder defekt.
• siehe oben.
Druck zu niedrig:
− Saugleitung undicht oder Saughöhe
zu groß.
• siehe oben.
− Pumpe verstopft oder defekt.
• siehe oben.
− Druckschalter verstellt.
• Einschalt- und Ausschaltdruck
prüfen, ggf. einstellen.
− Pumpe springt schon nach geringer
Wasserentnahme (ca. o,5 l) an.
• Vorfülldruck im Kessel zu niedrig;
erhöhen.
− Wasser läuft aus dem Luftventil.
• Gummibalg im Kessel undicht;
erneuern.
Schaltintervalle verkürzen sich
(Hauswasserwerk taktet):
− Vorfülldruck im Kessel zu niedrig.
• Wasser vollständig aus dem Kes-
sel ablassen und Vorfülldruck
korrigieren. Der Vorfülldruck
muss zwischen 1,2 und 1,8 bar
liegen.
− Wasser tritt aus.
• Membrane im Kessel müssen
gewechselt werden.
8.2 Druckschalter einstellen
Wenn sich – im Laufe der Zeit – der
werkseitige Ein- oder Ausschaltdruck
wesentlich ändert, kann der ursprüng-
liche Wert wieder eingestellt werden
(siehe „Technische Daten“).
B Gefahr!
Stromschlaggefahr an den
Anschlussklemmen im Druckschal-
ter. Nur Fachkräfte dürfen den Druck-
schalter öffnen und einstellen.
1. Deckel des Druckschalters abneh-
men.
2. Druckleitung öffnen (Wasserhahn
bzw. Spritzdüse aufdrehen), Wasser
laufen lassen.
Wenn das Gerät einschaltet, den
Einschaltdruck auf dem Manometer
ablesen.
3. Druckleitung wieder schließen.
Wenn das Gerät ausschaltet, den
Ausschaltdruck auf dem Manometer
ablesen.
A Achtung!
Der werkseitig eingestellte
Ausschaltdruck darf nicht überschrit-
ten werden.
4. Um Ausschaltdruck zu ändern, Mut-
ter (12) folgendermaßen drehen:
− im Uhrzeigersinn erhöht den Aus-
schaltdruck;
− gegen den Uhrzeigersinn verrin-
gert den Ausschaltdruck.
5. Um Einschaltdruck zu ändern, Mut-
ter (13) folgendermaßen drehen:
− im Uhrzeigersinn erhöht den Ein-
schaltdruck;
− gegen den Uhrzeigersinn verrin-
gert den Einschaltdruck.
6. Gegebenenfalls Schritte 2. bis 5.
wiederholen, bis die gewünschten
Werte eingestellt sind.
7. Deckel des Druckschalters wieder
aufsetzen.
8.3 Vorfülldruck erhöhen
Wenn – im Laufe der Zeit – die Pumpe
schon nach geringer Wasserentnahme
(ca. 0,5 l) anspringt, muss der Vorfüll-
druck im Kessel wieder hergestellt wer-
den.
3 Hinweis:
Der Vorfülldruck kann nicht am
Manometer abgelesen werden.
1. Netzstecker ziehen.
8. Probleme und Störungen
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1
Seite: 8
9
DEUTSCH
2. Druckleitung öffnen (Wasserhahn
bzw. Spritzdüse aufdrehen), Wasser
vollständig ablaufen lassen.
3. Kunststoffkappe an der Stirnseite
des Kessels abschrauben; dahinter
befindet sich das Luftventil.
4. Luftpumpe oder Kompressor-
schlauch mit einem „Reifenventil“-
Anschluss und Druckmesser auf
das Luftventil aufsetzen.
5. Auf den vorgesehenen Vorfülldruck
(siehe „Technische Daten“) aufpum-
pen.
6. Gerät wieder anschließen und Funk-
tion prüfen.
A Gefahr!
Reparaturen an Elektrogeräten
dürfen nur durch eine Elektrofach-
kraft ausgeführt werden!
Reparaturbedürftige Elektrogeräte kön-
nen an die Service-Niederlassung Ihres
Landes eingesandt werden. Die Adresse
finden Sie bei der Ersatzteilliste.
Bitte beschreiben Sie bei der Einsen-
dung zur Reparatur den festgestellten
Fehler.
Das Verpackungsmaterial des Gerätes
ist zu 100 % recyclingfähig.
Ausgediente Geräte und Zubehör ent-
halten große Mengen wertvoller Roh-
und Kunststoffe, die ebenfalls einem
Recyclingprozess zugeführt werden
können.
Für dieses Gerät erhalten Sie im Fach-
handel das folgende Zubehör.
3 Hinweis:
Abbildungen und Bestell-Num-
mern finden Sie am Ende der Anleitung.
A Pumpenanschluss-Set
(MSS 310 – HWA/P),
komplett inkl. Doppelnippel, Rück-
schlagventil, Filter kurz, waschbarer
Filtereinsatz, Spiralschlauch 1 m
komplett, Gewindedichtband.
B Pumpenanschluss-Set
(MSS 380 – HWW),
komplett inkl. Doppelnippel, Rück-
schlagventil, Filter lang, waschbarer
Filtereinsatz, Spiralschlauch 1 m
komplett, Gewindedichtband.
C Pumpenanschluss-Set
(MSD 200 – HWW/P),
komplett inkl. Doppelnippel, Rück-
schlagventil, Filter lang, waschbarer
Filtereinsatz, Spiralschlauch 1 m
komplett, Gewindedichtband.
D Pumpenanschluss-Set
(MSD 1000 – HWA),
komplett inkl. Doppelnippel, Rück-
schlagventil, Filter lang, waschbarer
Filtereinsatz, Spiralschlauch 1 m
komplett, Gewindedichtband.
E Filter (Gartenpumpen),
Anschluss 1", kurz,
komplett mit waschbarem Kunst-
stoff-Filtereinsatz.
F Filter (Hauswasserwerke),
Anschluss 1", lang,
komplett mit waschbarem Kunst-
stoff-Filtereinsatz.
G Spiralschlauch 1" (Standard)
1) 4 m, komplett mit Schnellver-
schraubung und Saugkorb mit
Fußventil;
2) 7 m, komplett mit Schnellver-
schraubung und Saugkorb mit
Fußventil.
H Spiralschlauch 1" (Profi)
1) 1,5 m, komplett, beidseitig mit
Schnellverschraubung;
2) 4 m, komplett mit Schnellver-
schraubung und Saugkorb mit
Fußventil;
3) 7 m, komplett mit Schnellver-
schraubung und Saugkorb mit
Fußventil.
I Panzerschlauch 500 mm
J Multiadapter 1"
ideal zum Anschluss an Pumpe mit
1" IG-Anschluss
(AG=Außengewinde, IG=Innenge-
winde)
K Hydrostop,
zum automatischen Ausschalten bei
Wassermangel, verhindert das Tro-
ckenlaufen der Pumpe.
L Trockenlauf-Stoppschalter,
mit 10-m-Kabel, verhindert das Tro-
ckenlaufen der Pumpe bei Ansau-
gung aus einem Behälter,
Schwimmbecken etc.
M Gewindedichtband, 12-m-Rolle.
N Filtereinsatz waschbar, kurz,
zur mechanischen Vorfilterung von
Sand, wiederverwendbar.
O Filtereinsatz waschbar, lang,
zur mechanischen Vorfilterung von
Sand, wiederverwendbar.
9. Reparatur
10. Umweltschutz
11. Lieferbares Zubehör
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10
DEUTSCH
12. Technische Daten
HWW 3000/ 20S HWW4000/ 20S
HWW4000/ 20 S Plus
Netzspannung V 230 ∼ 1
Frequenz Hz 50
Nennleistung W 900 1300
Nennstrom A 3,6 4,5
Absicherung min. (träge oder B-Automat) A 10 10
Betriebskondensator μF 16 20
Nenndrehzahl min-1
2800 2800
Fördermenge max. l/h 3000 4000
Förderhöhe max. m 43 48
Förderdruck max. bar 4,3 4,8
Saughöhe max. m 7 8
Zulauftemperatur max. °C 35
Umgebungstemperatur °C 5 … 40
Schutzart IP x4
Schutzklasse I
Isolierstoffklasse B
Werkstoffe
Pumpengehäuse
Pumpenwelle
Pumpenlaufrad
Edelstahl
Edelstahl
Noryl
Edelstahl
Edelstahl
Noryl
Anschlüsse
Sauganschluss (Innengewinde)
Druckanschluss (Außengewinde)
1"
1"
1"
1"
Druckschalter
Einschaltdruck ca.
Ausschaltdruck ca.
bar
bar
1,4
2,8
1,8
3,8
Kessel
Kesselvolumen ca.
Kesseldruck max.
Vorfülldruck
l
bar
bar
24
10
1,5
24
10
1,5
Abmessungen (ohne Anschlüsse)
Länge
Breite
Höhe
mm
mm
mm
470
250
590
470
250
590
Gewichte
Gewicht leer
Gewicht mit Wasserfüllung
kg
kg
16,8
38,3
18,3
39,8
Geräuschemissionswerte (bei max. Druck)
Schallleistungspegel LWAm
Schallleistungspegel LWAd
dB(A)
dB(A)
89
94
86
89
Maximallänge für Verlängerungskabel
bei 3 x 1,0 mm2 Aderquerschnitt
bei 3 x 1,5 mm2 Aderquerschnitt
m
m
30
50
30
50

Frage & Antworten

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