Metabo DW 125 Quick Bedienungsanleitung

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  • Marke: Metabo
  • Produkt: Winkelschleifer
  • Model/Name: DW 125 Quick
  • Dateityp: PDF
  • Verfügbare Sprachen: , , , , , , , , ,

Inhaltstabelle

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Originalbetriebsanleitung
Wir erklären in alleiniger Verantwortlichkeit: Diese
Druckluft-Winkelschleifer, identifiziert durch Type
und Seriennummer *1), entsprechen allen
einschlägigen Bestimmungen der Richtlinien *2)
und Normen *3). Technische Unterlagen bei *4) -
siehe Seite 3.
Dieses Druckluftwerkzeug ist mit original Metabo-
Zubehör geeignet zum Schleifen und
Trennschleifen von Metall, Beton, Stein und
ähnlichen Materialien ohne Verwendung von
Wasser im professionellen Bereich.
Nicht bestimmt zum Polieren, Sandpapierschleifen,
Arbeiten mit Drahtbürsten.
Dieses Werkzeug darf nur mit einer Druckluft-
versorgung angetrieben werden. Der auf dem
Druckluftwerkzeug angegebene maximal zulässige
Arbeitsdruck darf nicht überschritten werden.
Dieses Druckluftwerkzeug darf nicht mit
explosiven, brennbaren oder
gesundheitsgefährdenden Gasen betrieben
werden. Nicht verwenden als Hebel, Brech- oder
Schlagwerkzeug.
Jede andere Verwendung ist bestimmungswidrig.
Durch bestimmungswidrige Verwendung,
Veränderungen am Druckluftwerkzeug oder durch
den Gebrauch von Teilen, die nicht vom Hersteller
geprüft und freigegeben sind, können
unvorhersehbare Schäden entstehen!
Für Schäden durch nicht bestimmungsgemäßen
Gebrauch haftet allein der Benutzer.
AllgemeinanerkannteUnfallverhütungsvorschriften
und beigelegte Sicherheitshinweise müssen
beachtet werden.
Beachten Sie die mit diesem Symbol
gekennzeichneten Textstellen zu Ihrem
eigenen Schutz und zum Schutz Ihres
Druckluftwerkzeugs!
WARNUNG – Zur Verringerung eines
Verletzungsrisikos Betriebsanleitung lesen.
WARNUNG Lesen Sie alle Sicherheits-
hinweise und Anweisungen. Versäumnisse
bei der Einhaltung der Sicherheitshinweise und
Anweisungen können elektrischen Schlag, Brand
und/oder schwere Verletzungen verursachen.
Bewahren Sie alle Sicherheitshinweise und
Anweisungen für die Zukunft auf.
Geben Sie Ihr Druckluftwerkzeug nur zusammen
mit diesen Dokumenten weiter.
- Der Benutzer oder der Arbeitgeber des Benutzers
muss die spezifischen Risiken bewerten, die
aufgrund jeder Verwendung auftreten können.
- Die Sicherheitshinweise sind vor dem Einrichten,
dem Betrieb, der Reparatur, der Wartung und
dem Austausch von Zubehörteilen sowie vor der
Arbeit in der Nähe des Druckluftwerkzeugs zu
lesen und müssen verstanden werden. Ist dies
nicht der Fall, so kann dies zu schweren
körperlichen Verletzungen führen.
- Das Druckluftwerkzeug sollte ausschließlich von
qualifizierten und geschulten Bedienern
eingerichtet, eingestellt oder verwendet werden.
- Das Druckluftwerkzeug darf nicht verändert
werden. Veränderungen können die Wirksamkeit
der Sicherheitsmaßnahmen verringern und die
Risiken für den Bediener erhöhen.
- Benutzen Sie niemals beschädigte
Druckluftwerkzeuge. Pflegen Sie
Druckluftwerkzeuge mit Sorgfalt. Kontrollieren Sie
regelmäßig, ob bewegliche Teile einwandfrei
funktionieren und nicht klemmen, ob Teile
gebrochen oder so beschädigt sind, dass die
Funktion des Druckluftwerkzeugs beeinträchtigt
ist. Prüfen sie Schilder und Aufschriften auf
Vollständigkeit und Lesbarkeit. Lassen Sie
beschädigte Teile vor dem Einsatz des Gerätes
reparieren oder erneuern. Viele Unfälle haben ihre
Ursache in schlecht gewarteten
Druckluftwerkzeugen.
4.1 Gefährdungen durch
herausgeschleuderte Teile
- Trennen Sie das Druckluftwerkzeug von der
Druckluftversorgung, bevor Sie das
Einsatzwerkzeug oder Zubehörteile austauschen
oder eine Einstellung oder Wartung
vorgenommen wird.
- Bei einem Bruch des Werkstücks, von
Zubehörteilen oder des Druckluftwerkzeugs,
können Teile mit hoher Geschwindigkeit
herausgeschleudert werden.
- Beim Betrieb, beim Austausch von Zubehörteilen
sowie bei Reparatur- oder Wartungsarbeiten am
Druckluftwerkzeug ist immer ein schlagfester
Augenschutz zu tragen. Der Grad des
erforderlichen Schutzes sollte für jeden einzelnen
Einsatz gesondert bewertet werden.
- Stellen Sie sicher, dass das Werkstück sicher
befestigt ist.
- Es ist sicherzustellen, dass das Schleifmittel
sicher an die Schleifmaschine für Schleifmittel
aufgespannt ist.
- Es ist zu überprüfen, dass die maximale
Betriebsdrehzahl des Schleifmittels,
umgerechnet in Umdre-hungen je Minute, gleich
oder höher ist als die Bemessungsdrehzahl der
Spindel. Es sollten keine Bürsten an Maschinen
angebracht werden, deren Drehzahl höher ist als
die maximal zulässige Drehzahl für Bürsten;
- Stellen Sie sicher, dass die Schutzhaube montiert
ist, dass sie in gutem Zustand und
1. Konformitätserklärung
2. Bestimmungsgemäße
Verwendung
3. Allgemeine
Sicherheitshinweise
4. Spezielle Sicherheitshinweise
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ordnungsgemäß befestigt ist und sie regelmäßig
kontrolliert wird.
- Es muss regelmäßig überprüft werden, ob die
Drehzahl des Druckluftwerkzeugs nicht höher ist
als die auf dem Druckluftwerkzeug angebrachte
Drehzahlangabe. Diese Drehzahlüberprüfungen
müssen ohne angebrachtes Einsatzwerkzeug
erfolgen. Der Metabo-Kundendienst kann solche
Überprüfungen vornehmen.
- Stellen Sie sicher, dass beim Arbeiten
entstehende Funken und Bruchstücke keine
Gefährdung darstellen.
- Trennen Sie das Druckluftwerkzeug von der
Druckluftversorgung, bevor Sie das
Einsatzwerkzeug oder Zubehörteile austauschen
oder eine Einstellung oder Wartung oder
Reinigung vorgenommen wird.
- Es ist zu prüfen, ob die Spannflansche
entsprechend den Herstellerangaben verwendet
werden und ob sie in gutem Zustand, z. B. ohne
Risse und Sprünge, und eben sind;
- Es ist zu prüfen, ob Spindel und Spindelgewinde
beschädigt oder abgenutzt sind.
4.2 Gefährdungen durch Erfassen/
Aufwickeln
- Tragen Sie geeignete Kleidung. Tragen Sie keine
weite Kleidung oder Schmuck. Halten Sie Haare,
Kleidung und Handschuhe fern vom
Druckluftwerkzeug und von sich bewegenden
Teilen. Lockere Kleidung, Schmuck oder lange
Haare können von sich bewegenden Teilen
erfasst werden. Es besteht Verletzungsgefahr.
4.3 Gefährdungen im Betrieb
- Vermeiden Sie den Kontakt mit rotierender
Spindel und angebrachter Schleifscheibe um
Schnittwunden an Händen oder anderen
Körperteilen zu vermeiden.
- Beim Einsatz des Druckluftwerkzeugs können die
Hände des Bedieners Gefährdungen wie z. B.
Schnitten, Abschürfungen und Wärme ausgesetzt
sein. Tragen Sie geeignete Handschuhe zum
Schutz der Hände.
- Der Bediener und das Wartungspersonal müssen
physisch in der Lage sein, die Größe, das Gewicht
und die Leistung des Druckluftwerkzeugs zu
beherrschen.
- Halten Sie das Druckluftwerkzeug richtig: Seien
Sie bereit, den üblichen oder plötzlichen
Bewegungen entgegenzuwirken – halten Sie
beide Hände bereit.
- Sorgen Sie für einen sicheren Stand und halten
Sie jederzeit das Gleichgewicht.
- Vermeiden Sie eine unbeabsichtigte
Inbetriebnahme. Bei einer Unterbrechung der
Luftversorgung, das Druckluftwerkzeug am Ein-/
Ausschalter ausschalten.
- Verwenden Sie nur die vom Hersteller
empfohlenen Schmiermittel.
- Tragen Sie persönliche Schutzausrüstung und
immer eine Schutzbrille. Das Tragen persönlicher
Schutzausrüstung, wie Schutzhandschuhe,
Schutzkleidung, Staubmaske, rutschfeste
Sicherheitsschuhe, Schutzhelm oder
Gehörschutz, je nach Art und Einsatz des
Gerätes, verringert das Risiko von Verletzungen
und wird empfohlen.
- Seien sie sich bewusst, dass die Maschine beim
Betätigen des Ein-/Ausschalters anläuft - Gefahr
durch das sich bewegende Einsatzwerkzeug.
- Bei Arbeiten über Kopf ist ein Schutzhelm zu
tragen.
- Maschine läuft nach: Maschine nach dem
Ausschalten erst dann ablegen, wenn der Motor
zum Stillstand gekommen ist.
- Beim Trennschleifen muss das Werkstück so
abgestützt werden, dass der Trennschlitz
während der gesamten Bearbeitung eine
konstante oder zunehmende Breite hat.
- Falls sich das Schleifmittel in einem Trennschlitz
verklemmt, ist die Schleifmaschine für
Schleifmittel auszuschalten und die
Schleifscheibe zu lockern. Vor dem Fortsetzen
des Betriebs ist zu prüfen, ob das Schleifmittel
noch ordnungsgemäß befestigt und nicht
beschädigt ist;
- Schleifscheiben und Trennschleifscheiben dürfen
nicht zum Seitenschleifen verwendet werden
(Ausnahme: Schleifscheiben zum
Seitenschleifen). Schleifmaschinen für
Schleifmittel dürfen bei nicht mehr als der
maximalen Umfangsdrehzahl eines Schleifmittels
verwendet werden;
- Vergewissern Sie sich, dass sich keine
umherstehenden Personen in unmittelbarer Nähe
befinden.
- Persönliche Schutzausrüstungen wie geeignete
Handschuhe, Schürzen und Schutzhelme
müssen verwendet werden.
- Durch Schleifen erzeugte Funken können die
Kleidung entzünden und schwere Verbrennungen
hervor-rufen. Es ist sicherzustellen, dass die
Funken nicht auf die Kleidung fallen. Tragen Sie
feuerhemmende Kleidung und sorgen Sie dafür,
dass ein Eimer Wasser in der Nähe steht.
4.4 Gefährdungen durch wiederholte
Bewegungen
- Beim Arbeiten mit dem Druckluftwerkzeug
können unangenehme Empfindungen in den
Händen, Armen, Schultern, im Halsbereich oder
an anderen Körperteilen auftreten.
- Nehmen Sie für die Arbeit mit dem
Druckluftwerkzeug eine bequeme Stellung ein,
achten Sie auf sicheren Halt und vermeiden Sie
ungünstige Positionen oder solche, bei denen es
schwierig ist, das Gleichgewicht zu halten. Der
Bediener sollte während lang dauernder Arbeiten
die Körperhaltung verändern, was helfen kann,
Unannehmlichkeiten und Ermüdung zu
vermeiden.
- Falls beim Bediener Symptome wie z. B.
andauerndes Unwohlsein, Beschwerden,
Pochen, Schmerz, Kribbeln, Taubheit, Brennen
oder Steifheit auftreten, sollten diese warnenden
Anzeichen nicht ignoriert werden. Der Bediener
sollte diese seinem Arbeitgeber mitteilen und
einen qualifizierten Arzt konsultieren.
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4.5 Gefährdungen durch Zubehörteile
- Trennen Sie das Druckluftwerkzeug von der
Luftversorgung, bevor das Einsatzwerkzeug oder
Zubehörteil befestigt oder gewechselt wird.
- Verwenden Sie nur Zubehör, das für dieses Gerät
bestimmt ist und die in dieser Betriebsanleitung
angegebenen Anforderungen und Kenndaten
erfüllt.
- Verwenden Sie ausschließlich Einsatzwerkzeuge
in gutem Zustand. Ein mangelhafter Zustand von
Zubehörteilen kann dazu führen, dass diese bei
der Verwendung zerbrechen und
herausgeschleudert werden.
- Stellen Sie sicher, dass die Maße des
Schleifmittels mit denen der Schleifmaschine für
Schleifmittel kompatibel sind und dass das
Schleifmittel auf die Spindel passt.
- Stellen Sie sicher, dass Gewindetyp und -größe
des Schleifmittels genau dem Gewindetyp und -
größe des Spindelgewindes entspricht.
- Es ist sicherzustellen, dass das Schleifmittel vor
der Benutzung ordnungsgemäß befestigt und fest
genug angezogen ist; die Schleifmaschine für
Schleifmittel ist mindestens 1 min in einer
gesicherten Lage bei einer Leerlaufdrehzahl zu
betreiben; die Maschine muss sofort abgeschaltet
werden, wenn erhebliche Schwingungen oder
andere Schäden wahrgenommen werden; die
Ursache für diese Fehler ist zu ermit-teln.
- Durch Überprüfung der Maße und anderer
wichtiger Daten der Spindel ist zu vermeiden,
dass das Spindelende den Boden der Öffnung
von Schleiftöpfen, Schleifkegeln oder
Schleifstiften mit Gewinde-einsätzen, die zum
Anbringen auf Maschinenspindeln vorgesehen
sind, berührt;
- Bei Schleifmitteln, die mit Reduzierstücken oder -
buchsen geliefert werden oder die mit
Reduzierstücken oder -buchsen verwendet
werden sollen, muss der Benutzer sicherstellen,
dass das Reduzierstück oder die Reduzierbuchse
nicht die Stirnseite des Spannflansches berührt
und dass durch die Spannkraft ausreichend
Rotationsantrieb vorhanden ist, um ein
Verrutschen des Schleifmittels zu vermeiden.
- In den Fällen, in denen Spannflansche für
verschiedene Typen und Größen der Schleifmittel
beigestellt werden, befestigen Sie immer den
korrekten Spannflansch für das genutzte
Schleifmittel.
- Vermeiden Sie direkten Kontakt mit dem
Einsatzwerkzeug während und nach der
Benutzung, weil es heiß oder scharfkantig sein
kann.
4.6 Gefährdungen am Arbeitsplatz
- Ausrutschen, Stolpern und Stürzen sind
Hauptgründe für Verletzungen am Arbeitsplatz.
Achten Sie auf Oberflächen, die durch den
Gebrauch des Druckluftwerkzeugs rutschig
geworden sein können, und auf durch den
Luftschlauch bedingte Gefährdungen durch
Stolpern.
- Gehen Sie in unbekannten Umgebungen mit
Vorsicht vor. Es können versteckte Gefährdungen
durch Stromkabel oder sonstige
Versorgungsleitungen gegeben sein.
- Das Druckluftwerkzeug ist nicht zum Einsatz in
explosionsgefährdeten Atmosphären bestimmt
und nicht gegen den Kontakt mit elektrischen
Stromquellen isoliert.
- Überzeugen Sie sich, dass sich an der Stelle, die
bearbeitet werden soll, keine Strom-, Wasser-
oder Gasleitungen befinden (z.B. mit Hilfe eines
Metallsuchgerätes).
4.7 Gefährdungen durch Staub und Dämpfe
- Die beim Einsatz des Druckluftwerkzeugs
entstehenden Stäube und Dämpfe können
gesundheitliche Schäden (wie z. B. Krebs,
Geburtsfehler, Asthma und/oder Dermatitis)
verursachen; es ist unerlässlich, eine
Risikobewertung in Bezug auf diese
Gefährdungen durchzuführen und geeignete
Regelungsmechanismen umzusetzen.
- In die Risikobewertung sollten der bei der
Verwendung des Druckluftwerkzeugs
entstehende Staub und der dabei möglicherweise
aufwirbelnde vorhandene Staub einbezogen
werden.
- Das Druckluftwerkzeug ist nach den in dieser
Anleitung enthaltenen Empfehlungen zu
betreiben und zu warten, um die Freisetzung von
Staub und Dämpfen auf ein Mindestmaß zu
reduzieren.
- Die Abluft ist so abzuführen, dass die
Aufwirbelung von Staub in einer staubgefüllten
Umgebung auf ein Mindestmaß reduziert wird.
- Falls Staub oder Dämpfe entstehen, muss die
Hauptaufgabe sein, diese am Ort ihrer
Freisetzung zu kontrollieren.
- Alle zum Auffangen, Absaugen oder zur
Unterdrückung von Flugstaub oder Dämpfen
vorgesehenen Einbau- oder Zubehörteile des
Druckluftwerkzeugs sollten den Anweisungen des
Herstellers entsprechend ordnungsgemäß
eingesetzt und gewartet werden.
- Die Verbrauchsmaterialien und das
Einsatzwerkzeug sind den Empfehlungen dieser
Anleitung entsprechend auszuwählen, zu warten
und zu ersetzen, um eine unnötige Intensivierung
der Staub- oder Dampfentwicklung zu vermeiden.
- Verwenden Sie Atemschutzausrüstungen nach
den Anweisungen Ihres Arbeitgebers oder wie
nach den Arbeits- und
Gesundheitsschutzvorschriften gefordert.
- Arbeiten mit bestimmten Materialien führen zu
Emissionen von Staub und Dampf, die eine
potentielle explosive Umwelt hervorrufen.
4.8 Gefährdungen durch Lärm
- Die Einwirkung hoher Lärmpegel kann bei
ungenügendem Gehörschutz zu dauerhaften
Gehörschäden, Gehörverlust und anderen
Problemen, wie z. B. Tinnitus (Klingeln, Sausen,
Pfeifen oder Summen im Ohr), führen.
- Es ist unerlässlich, eine Risikobewertung in Bezug
auf diese Gefährdungen durchzuführen und
geeignete Regelungsmechanismen umzusetzen.
- Zu den für die Risikominderung geeigneten
Regelungsmechanismen gehören Maßnahmen
wie die Verwendung von Dämmstoffen, um an
den Werkstücken auftretende Klingelgeräusche
zu vermeiden.
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- Verwenden Sie Gehörschutzausrüstungen nach
den Anweisungen Ihres Arbeitgebers und wie
nach den Arbeits- und
Gesundheitsschutzvorschriften gefordert.
- Das Druckluftwerkzeug ist nach den in dieser
Anleitung enthaltenen Empfehlungen zu
betreiben und zu warten, um eine unnötige
Erhöhung der Lärmpegel zu vermeiden.
- Die Verbrauchsmaterialien und das
Einsatzwerkzeug sind den Empfehlungen dieser
Anleitung entsprechend auszuwählen, zu warten
und zu ersetzen, um eine unnötige Erhöhung des
Lärmpegels zu vermeiden.
- Der integrierte Schalldämpfer darf nicht entfernt
werden und muss sich in einem guten
Arbeitszustand befinden.
4.9 Gefährdungen durch Schwingungen
- Die Einwirkung von Schwingungen kann
Schädigungen an den Nerven und Störungen der
Blutzirkulation in Händen und Armen
verursachen.
- Tragen Sie bei Arbeiten in kalter Umgebung
warme Kleidung und halten Sie Ihre Hände warm
und trocken.
- Falls Sie feststellen, dass die Haut an Ihren
Fingern oder Händen taub wird, kribbelt, schmerzt
oder sich weiß verfärbt, stellen Sie die Arbeit mit
dem Druckluftwerkzeug ein, benachrichtigen Sie
Ihren Arbeitgeber und konsultieren Sie einen Arzt.
- Das Druckluftwerkzeug ist nach den in dieser
Anleitung enthaltenen Empfehlungen zu
betreiben und zu warten, um eine unnötige
Verstärkung der Schwingungen zu vermeiden.
- Lassen Sie das Einsatzwerkzeug nicht auf dem
Werkstück rattern, da dies mit hoher
Wahrscheinlichkeit zu einer erheblichen
Verstärkung der Schwingungen führt.
- Die Verbrauchsmaterialien und das
Einsatzwerkzeug sind den Empfehlungen dieser
Anleitung entsprechend auszuwählen, zu warten
und zu ersetzen, um eine unnötige Verstärkung
der Schwingungen zu vermeiden.
- Nutzen Sie zum Halten des Gewichts des
Druckluftwerkzeugs, wann immer möglich, einen
Ständer, einen Spanner oder eine
Ausgleichseinrichtung.
- Halten Sie das Druckluftwerkzeug mit nicht allzu
festem, aber sicherem Griff unter Einhaltung der
erforderlichen Hand-Reaktionskräfte, denn das
Schwingungsrisiko wird in der Regel mit
zunehmender Griffkraft größer.
- Verwenden Sie Zwischenlagen, wenn sie für die
gebundenen Schleifmittel vorgesehen sind.
4.10 Zusätzliche Sicherheitsanweisungen
- Druckluft kann ernsthafte Verletzungen
verursachen.
- Wenn das Druckluftwerkzeug nicht in Gebrauch
ist, vor dem Austausch von Zubehörteilen oder bei
der Ausführung von Reparaturarbeiten ist stets
die Luftzufuhr abzusperren, der Luftschlauch
drucklos zu machen und das Druckluftwerkzeug
von der Druckluftzufuhr zu trennen.
- Richten Sie den Luftstrom niemals auf sich selbst
oder gegen andere Personen.
- Umherschlagende Schläuche können ernsthafte
Verletzungen verursachen. Überprüfen Sie daher
immer, ob die Schläuche und ihre
Befestigungsmittel unbeschädigt sind und sich
nicht gelöst haben.
- Falls Universal-Drehkupplungen
(Klauenkupplungen) verwendet werden, müssen
Arretierstifte eingesetzt werden und verwenden
Sie Whipcheck-Schlauchsicherungen, um Schutz
für den Fall eines Versagens der Verbindung des
Schlauchs mit dem Druckluftwerkzeug oder von
Schläuchen untereinander zu bieten.
- Sorgen Sie dafür, dass der auf dem
Druckluftwerkzeug angegebene Höchstdruck
nicht überschritten wird.
- Tragen Sie Druckluftwerkzeuge niemals am
Schlauch.
4.11 Weitere Sicherheitshinweise
- Beachten Sie gegebenenfalls spezielle
Arbeitsschutz- oder Unfallverhütungs-
Vorschriften für den Umgang mit Kompressoren
und Druckluftwerkzeugen.
- Stellen Sie sicher, dass der in den Technischen
Daten angegebene maximal zulässige
Arbeitsdruck nicht überschritten wird.
- Überlasten Sie dieses Werkzeug nicht – benutzen
Sie dieses Werkzeug nur im Leistungsbereich,
der in den Technischen Daten angegeben ist.
- Verwenden Sie unbedenkliche Schmierstoffe.
Sorgen sie für ausreichende Belüftung des
Arbeitsplatzes. Bei erhöhtem Austrag:
Druckluftwerkzeug prüfen und ggf. reparieren
lassen.
- Benutzen Sie dieses Werkzeug nicht, wenn Sie
unkonzentriert sind. Seien Sie aufmerksam,
achten Sie darauf, was Sie tun, und gehen Sie mit
Vernunft an die Arbeit mit einem
Druckluftwerkzeug. Benutzen Sie kein Werkzeug,
wenn Sie müde sind oder unter dem Einfluss von
Drogen, Alkohol oder Medikamenten stehen. Ein
Moment der Unachtsamkeit beim Gebrauch des
Werkzeuges kann zu ernsthaften Verletzungen
führen.
- Halten Sie Ihren Arbeitsbereich sauber und gut
beleuchtet. Unordnung oder unbeleuchtete
Arbeitsbereiche können zu Unfällen führen.
- Druckluftwerkzeuge vor Kindern sichern.
- Werkzeug nicht ungeschützt im Freien oder in
feuchter Umgebung aufbewahren.
- Schützen Sie das Druckluftwerkzeug,
insbesondere den Druckluftanschluss und die
Bedienelemente vor Staub und Schmutz.
4.12 Gemeinsame Sicherheitshinweise
zum Schleifen und Trennschleifen:
Anwendung
a) Dieses Druckluftwerkzeug ist zu verwenden
als Schleifer und Trennschleifmaschine.
Beachten Sie alle Sicherheitshinweise,
Anweisungen, Darstellungen und Daten, die
Sie mit dem Gerät erhalten. Wenn Sie die
folgenden Anweisungen nicht beachten, kann es zu
elektrischem Schlag, Feuer und/oder schweren
Verletzungen kommen.
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b) Dieses Druckluftwerkzeug ist nicht geeignet
zum Sandpapierschleifen, Arbeiten mit
Drahtbürsten und Polieren. Verwendungen, für
die das Druckluftwerkzeug nicht vorgesehen ist,
können Gefährdungen und Verletzungen
verursachen.
c) Verwenden Sie kein Zubehör, das vom
Hersteller nicht speziell für dieses
Druckluftwerkzeug vorgesehen und empfohlen
wurde. Nur weil Sie das Zubehör an Ihrem
Druckluftwerkzeug befestigen können, garantiert
das keine sichere Verwendung.
d) Die zulässige Drehzahl des Einsatzwerk-
zeugs muss mindestens so hoch sein wie die
auf dem Druckluftwerkzeug angegebene
Höchstdrehzahl. Zubehör, das sich schneller als
zulässig dreht, kann zerbrechen und umherfliegen.
e) Außendurchmesser und Dicke des
Einsatzwerkzeugs müssen den Maßangaben
lhres Druckluftwerkzeugs entsprechen. Falsch
bemessene Einsatzwerkzeuge können nicht
ausreichend abgeschirmt oder kontrolliert werden.
f) Schleifscheiben, Flansche, Schleifteller oder
anderes Zubehör müssen genau auf die
Schleifspindel Ihres Druckluftwerkzeugs
passen. Einsatzwerkzeuge, die nicht genau auf die
Schleifspindel des Druckluftwerkzeugs passen,
drehen sich ungleichmäßig, vibrieren sehr stark und
können zum Verlust der Kontrolle führen.
g) Verwenden Sie keine beschädigten
Einsatzwerkzeuge. Kontrollieren Sie vor jeder
Verwendung Einsatzwerkzeuge wie
Schleifscheiben auf Absplitterungen und
Risse, Schleifteller auf Risse, Verschleiß oder
starke Abnutzung, Drahtbürsten auf lose oder
gebrochene Drähte. Wenn das
Druckluftwerkzeug oder das Einsatzwerkzeug
herunterfällt, überprüfen Sie, ob es beschädigt
ist, oder verwenden Sie ein unbeschädigtes
Einsatzwerkzeug. Wenn Sie das Einsatzwer-
kzeug kontrolliert und eingesetzt haben, halten
Sie und in der Nähe befindliche Personen sich
außerhalb der Ebene des rotierenden
Einsatzwerkzeugs auf und lassen Sie das Gerät
eine Minute lang mit Höchstdrehzahl laufen.
Beschädigte Einsatzwerkzeuge brechen meist in
dieser Testzeit.
h) Tragen Sie persönliche Schutzausrüstung.
Verwenden Sie je nach Anwendung
Vollgesichtsschutz, Augenschutz oder
Schutzbrille. Soweit angemessen, tragen Sie
Staubmaske, Gehörschutz,Schutzhandschuhe
oder Spezialschürze, die kleine Schleif- und
Materialpartikel von Ihnen fernhält. Die Augen
sollen vor herumfliegenden Fremdkörpern
geschützt werden, die bei verschiedenen
Anwendungen entstehen. Staub- oder
Atemschutzmaske müssen den bei der Anwendung
entstehenden Staub filtern. Wenn Sie lange lautem
Lärm ausgesetzt sind, können Sie einen Hörverlust
erleiden.
i) Achten Sie bei anderen Personen auf
sicheren Abstand zu Ihrem Arbeitsbereich.
Jeder, der den Arbeitsbereich betritt, muss
persönliche Schutzausrüstung tragen.
Bruchstücke des Werkstücks oder gebrochener
Einsatzwerkzeuge können wegfliegen und
Verletzungen auch außerhalb des direkten
Arbeitsbereichs verursachen.
j) Halten Sie das Gerät nur an den isolierten
Griffflächen, wenn Sie Arbeiten ausführen, bei
denen das Einsatzwerkzeug verborgene
Stromleitungen treffen kann. Der Kontakt mit
einer spannungs-führenden Leitung kann auch
metallene Geräteteile unter Spannung setzen und
zu einem elektrischen Schlag fuhren.
I) Legen Sie das Druckluftwerkzeug niemals ab,
bevor das Einsatzwerkzeug völlig zum
Stillstand gekommen ist. Das sich drehende
Einsatzwerkzeug kann in Kontakt mit der
Ablagefläche geraten, wodurch Sie die Kontrolle
über das Druckluftwerkzeug verlieren können.
m) Lassen Sie das Druckluftwerkzeug nicht
laufen, während Sie es tragen. Ihre Kleidung
kann durch zufälligen Kontakt mit dem sich
drehenden Einsatzwerkzeug erfasst werden, und
das Einsatzwerkzeug sich in Ihren Körper bohren.
o) Verwenden Sie das Druckluftwerkzeug nicht
in der Nähe brennbarer Materialien. Funken
können diese Materialien entzünden.
p) Verwenden Sie keine Einsatzwerkzeuge, die
flüssige Kühlmittel erfordern.
4.13 Rückschlag und entsprechende
Sicherheitshinweise
Rückschlag ist die plötzliche Reaktion infolge eines
hakenden oder blockierten drehenden
Einsatzwerkzeugs, wie Schleifscheibe,
Schleifteller, Drahtbürste usw. Verhaken oder
Blockieren führt zu einem abrupten Stopp des
rotierenden Einsatzwerkzeugs. Dadurch wird ein
unkontrolliertes Druckluftwerkzeug gegen die
Drehrichtung des Einsatzwerkzeugs an der
Blockierstelle beschleunigt.
Wenn z. B. eine Schleifscheibe im Werkstück hakt
oder blockiert, kann sich die Kante der
Schleifscheibe, die in das Werkstück eintaucht,
verfangen und dadurch die Schleifscheibe
ausbrechen oder einen Rückschlag verursachen.
Die Schleifscheibe bewegt sich dann auf die
Bedienperson zu oder von ihr weg, je nach
Drehrichtung der Scheibe an der Blockierstelle.
Hierbei können Schleifscheiben auch brechen.
Ein Rückschlag ist die Folge eines falschen oder
fehlerhaften Gebrauchs des Druckluftwerkzeugs.
Er kann durch geeignete Vorsichtsmaßnahmen,
wie nachfolgend beschrieben, verhindert werden.
a) Halten Sie das Druckluftwerkzeug gut fest
und bringen Sie Ihren Körper und lhre Arme in
eine Position, in der Sie die Rückschlagkräfte
abfangen können. Verwenden Sie immer den
Zusatzgriff, falls vorhanden, um die
größtmögliche Kontrolle über Rückschlag-
kräfte oder Reaktionsmomente beim Hochlauf
zu haben. Die Bedienperson kann durch geeignete
Vorsichtsmaßnahmen die Rückschlag- und
Reaktionskräfte beherrschen.
b) Bringen Sie lhre Hand nie in die Nähe sich
drehender Einsatzwerkzeuge. Das
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Einsatzwerkzeug kann sich beim Rückschlag über
lhre Hand bewegen.
c) Meiden Sie mit Ihrem Körper den Bereich,
in den das Druckluftwerkzeug bei einem
Rückschlag bewegt wird. Der Rückschlag
treibt das Druckluftwerkzeug in die Richtung
entgegengesetzt zur Bewegung der
Schleifscheibe an der Blockierstelle.
d) Arbeiten Sie besonders vorsichtig im
Bereich von Ecken, scharfen Kanten usw.
Verhindern Sie, dass Einsatzwerkzeuge vom
Werkstück zurückprallen und verklemmen. Das
rotierende Einsatzwerkzeug neigt bei Ecken,
scharfen Kanten oder wenn es abprallt, dazu, sich
zu verklemmen. Dies verursacht einen
Kontrollverlust oder Rückschlag.
e) Verwenden Sie kein Ketten- oder gezähntes
Sägeblatt. Solche Einsatzwerkzeuge verursachen
häufig einen Rückschlag oder den Verlust der
Kontrolle über das Druckluftwerkzeug.
4.14 Besondere Sicherheitshinweise zum
Schleifen und Trennschleifen:
a) Verwenden Sie ausschließlich die für Ihr
Druckluftwerkzeug zugelassenen
Schleifkörper und die für diese Schleifkörper
vorgesehene Schutzhaube. Schleifkörper, die
nicht für das Druckluftwerkzeug vorgesehen sind,
können nicht ausreichend abgeschirmt werden und
sind unsicher.
b) Die Schutzhaube muss sicher am
Druckluftwerkzeug angebracht und für ein
Höchstmaß an Sicherheit so eingestellt sein,
dass der kleinstmögliche Teil des
Schleifkörpers offen zur Bediener zeigt. Die
Schutzhaube hilft, die Bedienperson vor
Bruchstücken, zufälligem Kontakt mit dem
Schleifkörper sowie Funken, die Kleidung
entzünden könnten, zu schützen.
c) Schleifkörper dürfen nur für die
empfohlenen Einsatzmöglichkeiten verwendet
werden.
Z. B.: Schleifen Sie nie mit der Seitenfläche
einer Trennscheibe. Trennscheiben sind zum
Materialabtrag mit der Kante der Scheibe bestimmt.
Seitliche Krafteinwirkung auf diese Schleifkörper
kann sie zerbrechen.
d) Verwenden Sie immer unbeschädigte
Spannflansche in der richtigen Größe und
Form für die von Ihnen gewählte
Schleifscheibe. Geeignete Flansche stützen die
Schleifscheibe und verringern so die Gefahr eines
Schleifscheibenbruchs. Flansche für
Trennscheiben können sich von den Flanschen für
andere Schleifscheiben unterscheiden.
e) Verwenden Sie keine abgenutzten
Schleifscheiben von größeren
Druckluftwerkzeugen. Schleifscheiben für
größere Druckluftwerkzeuge sind nicht für die
höheren Drehzahlen von kleineren
Druckluftwerkzeugen ausgelegt und können
brechen.
4.15 Weitere besondere Sicherheitshinweise
zum Trennschleifen:
a) Vermeiden Sie ein Blockieren der
Trennscheibe oder zu hohen Anpressdruck.
Führen Sie keine übermäßig tiefen Schnitte
aus. Eine Überlastung der Trennscheibe erhöht
deren Beanspruchung und die Anfälligkeit zum
Verkanten oder Blockieren und damit die
Möglichkeit eines Rückschlags oder
Schleifkörperbruchs.
b) Meiden Sie den Bereich vor und hinter der
rotierenden Trennscheibe. Wenn Sie die
Trennscheibe im Werkstück von sich wegbewegen,
kann im Falle eines Rückschlags das
Druckluftwerkzeug mit der sich drehenden Scheibe
direkt auf Sie zugeschleudert werden.
c) Falls die Trennscheibe verklemmt oder Sie
die Arbeit unterbrechen, schalten Sie das
Gerät aus und halten Sie es ruhig, bis die
Scheibe zum Stillstand gekommen ist.
Versuchen Sie nie, die noch laufende
Trennscheibe aus dem Schnitt zu ziehen, sonst
kann ein Rückschlag erfolgen. Ermitteln und
beheben Sie die Ursache für das Verklemmen.
d) Schalten Sie das Druckluftwerkzeug nicht
wieder ein, solange es sich im Werkstück
befindet. Lassen Sie die Trennscheibe erst ihre
volle Drehzahl erreichen, bevor Sie den Schnitt
vorsichtig fortsetzen. Anderenfalls kann die
Scheibe verhaken, aus dem Werkstück springen
oder einen Rückschlag verursachen.
e) Stützen Sie Platten oder große Werkstücke
ab, um das Risiko eines Rückschlags durch
eine eingeklemmte Trennscheibe zu
vermindern. Große Werkstücke können sich unter
ihrem eigenen Gewicht durchbiegen. Das
Werkstück muss auf beiden Seiten der Scheibe
abgestützt werden, und zwar sowohl in der Nähe
des Trennschnitts als auch an der Kante.
f) Seien Sie besonders vorsichtig bei
"Taschenschnitten" in bestehende Wände
oder andere nicht einsehbare Bereiche. Die
eintauchende Trennscheibe kann beim Schneiden
in Gas- oder Wasserleitungen, elektrische
Leitungen oder andere Objekte einen Rückschlag
verursachen.
4.16 Weitere Sicherheitshinweise:
WARNUNG – Tragen Sie immer eine
Schutzbrille.
Elastische Zwischenlagen verwenden, wenn diese
mit dem Schleifmittel zur Verfügung gestellt werden
und wenn sie gefordert werden.
Angaben des Werkzeug- oder Zubehörherstellers
beachten! Scheiben vor Fett und Schlag schützen!
Schleifscheiben müssen sorgsam nach
Anweisungen des Herstellers aufbewahrt und
gehandhabt werden.
Niemals Trennschleifscheiben zum
Schruppschleifen verwenden!
Trennschleifscheiben dürfen keinem seitlichen
Druck ausgesetzt werden.
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Das Werkstück muss fest aufliegen und gegen
Verrutschen gesichert sein, z.B. mit Hilfe von
Spannvorrichtungen. Große Werkstücke müssen
ausreichend abgestützt werden.
Werden Einsatzwerkzeuge mit Gewindeeinsatz
verwendet, darf das Spindelende den Lochboden
des Schleifwerkzeugs nicht berühren. Darauf
achten, dass das Gewinde im Einsatzwerkzeug
lang genug ist, um die Spindellänge aufzunehmen.
Das Gewinde im Einsatzwerkzeug muss zum
Gewinde auf der Spindel passen. Spindellänge und
Spindelgewinde siehe Seite 3 und Kapitel 13.
Technische Daten.
Es wird empfohlen, eine stationäre Absauganlage
einzusetzen .
Stäube von Materialien wie bleihaltigem Anstrich,
einigen Holzarten, Mineralien und Metall können
gesundheitsschädlich sein. Berühren oder
Einatmen der Stäube können allergische
Reaktionen und/oder Atemwegserkrankungen des
Benutzers oder in der Nähe befindlicher Personen
hervorrufen.
Bestimmte Stäube wie Eichen- oder Buchenstaub
gelten als krebserzeugend, besonders in
Verbindung mit Zusatzstoffen zur Holzbehandlung
(Chromat, Holzschutzmittel). Asbesthaltiges
Material darf nur von Fachleuten bearbeitet werden.
- Benutzen Sie möglichst eine Staubabsaugung.
- Sorgen Sie für gute Belüftung des Arbeitsplatzes.
- Es wird empfohlen, eine Atemschutzmaske mit
Filterklasse P2 zu tragen.
Beachten Sie in Ihrem Land gültige Vorschriften für
die zu bearbeitenden Materialien.
Materialien, die bei der Bearbeitung
gesundheitsgefährdende Stäube oder Dämpfe
erzeugen (z.B. Asbest), dürfen nicht bearbeitet
werden.
Beschädigte, unrunde bzw. vibrierende Werkzeuge
dürfen nicht verwendet werden.
Schäden an Gas- oder Wasserrohren, elektrischen
Leitungen und tragenden Wänden (Statik)
vermeiden.
Ein beschädigter oder rissiger Zusatzgriff ist zu
ersetzen. Maschine mit defektem Zusatzgriff nicht
betreiben.
Eine beschädigte oder rissige Schutzhaube ist zu
ersetzen. Maschine mit defekter Schutzhaube nicht
betreiben.
Die Informationen in dieser Betriebsanleitung sind
wie folgt gekennzeichnet:
Gefahr! Warnung vor Personenschäden
oder Umweltschäden.
Achtung. Warnung vor Sachschäden.
4.17 Symbole auf dem Druckluftwerkzeug
Vor der Inbetriebnahme die
Bedienungsanleitung lesen.
Augenschutz tragen
Gehörschutz tragen
Drehrichtung
Siehe Seite 2.
1 Stecknippel 1/4"
2 Druckluftanschluss mit Filter
3 Schalter (Ein-/Aussschalten)
4 Einschaltsperre
5 Zusatzgriff
6 Schutzhaube
7 Spindelarretierknopf *
8 Hebel zur Schutzhaubenverstellung
9 Spindel
10 Stützflansch
11 Gabelschlüssel *
12 Spannmutter (werkzeuglos) *
13 Bügel zum Anziehen/Lösen der Spannmutter
(werkzeuglos) von Hand *
14 Spannmutter *
15 Zweilochschlüssel *
* austattungsabhängig
6.1 Vor dem ersten Betrieb
Stecknippel (1) einschrauben.
6.2 Zusatzgriff anbringen
Nur mit angebrachtem Zusatzgriff (5) arbeiten!
Den Zusatzgriff auf der linken oder rechten
Maschinenseite fest einschrauben.
6.3 Schutzhaube anbringen
Verwenden Sie aus Sicherheitsgründen
immer Schutzhaube!
Siehe Abbildung, Seite 2.
DW 125 Quick:
- Hebel (8) drücken und Schutzhaube so
verdrehen, dass der geschlossene Bereich zum
Anwender zeigt.
- Auf sicheren Sitz prüfen: Der Hebel (8) muss
eingerastet sein und die Schutzhaube (6) darf sich
nicht verdrehen lassen.
DW 125:
- Die Schutzhaube (6) ist mit 3 Schrauben am Gerät
festgeschraubt.
- Zum Verdrehen die Schrauben herausschrauben.
Schutzhaube (6) so verdrehen, dass der
geschlossene Bereich zum Anwender zeigt. Mit
den 3 Schrauben wieder festschrauben
- Auf sicheren Sitz prüfen: Die Schutzhaube muss
sicher angebracht sein.
5. Überblick
6. Inbetriebnahme
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Nur Einsatzwerkzeuge
verwenden, die von der
Schutzhaube um
mindestens 3,4 mm überragt
werden.
Trennen Sie das Druckluftwerkzeug von der
Druckluftversorgung, bevor Sie das
Einsatzwerkzeug oder Zubehörteile austauschen
oder eine Einstellung oder Wartung vorgenommen
wird. Die Spindel muss stillstehen.
7.1 Spindel arretieren
DW 125 Quick:
- Spindelarretierknopf (7) eindrücken und
Spindel (9) von Hand drehen, bis der
Spindelarretierknopf spürbar einrastet.
DW 125:
- Den mitgelieferten Gabelschlüssel (11) auf die
Spindel (9) stecken und so gegen Mitdrehen
sichern.
7.2 Schleifscheibe auflegen
Siehe Seite 2, Abbildung A.
- Stützflansch (10) auf die Spindel (9) aufsetzen. Er
ist richtig angebracht wenn er sich auf der Spindel
nicht verdrehen lässt.
- Schleifscheibe auf den Stützflansch (10)
auflegen.
Die Schleifscheibe muss gleichmäßig auf dem
Stützflansch aufliegen.
7.3 Spannmutter (werkzeuglos) befestigen/
lösen (austattungsabhängig)
Spannmutter (werkzeuglos) (12)
ausschließlich von Hand festziehen!
Zum Arbeiten muss der Bügel (13) immer flach
auf die Spannmutter (12) geklappt sein.
Spannmutter (werkzeuglos) (12) befestigen:
Wenn das Einsatzwerkzeug im Spannbereich
dicker als 6 mm ist, darf die Spannmutter
(werkzeuglos) nicht verwendet werden! Verwenden
Sie dann die Spannmutter (14) mit
Zweilochschlüssel (15).
- Spindel arretieren (siehe Kapitel 7.1).
- Den Bügel (13) der Spannmutter hochklappen.
- Spannmutter (12) auf die Spindel (9) aufsetzen.
- Am Bügel (13) die Spannmutter von Hand im
Uhrzeigersinn festziehen.
- Den Bügel (13) wieder nach unten klappen.
Spannmutter (werkzeuglos) (12) lösen:
- Spindel arretieren (siehe Kapitel 7.1).
- Den Bügel (13) der Spannmutter hochklappen.
- Spannmutter (12) gegen den Uhrzeigersinn von
Hand abschrauben.
Hinweis: Bei sehr festsitzender Spannmutter (12)
kann auch ein Zweilochschlüssel zum Abschrauben
verwendet werden.
7.4 Spannmutter befestigen/lösen
(austattungsabhängig)
Spannmutter (14) befestigen:
Die 2 Seiten der Spannmutter sind unterschiedlich.
Die Spannmutter wie folgt auf die Spindel
aufschrauben:
Siehe Seite 2, Abbildung B.
- A) Bei dünnen Schleifscheiben:
Der Bund der Spannmutter (14) zeigt nach oben,
damit die dünne Schleifscheibe sicher gespannt
werden kann.
B) Bei dicken Schleifscheiben:
Der Bund der Spannmutter (14) zeigt nach unten,
damit die Spannmutter sicher auf der Spindel
angebracht werden kann.
- Spindel arretieren. Die Spannmutter (14) mit dem
Zweilochschlüssel (15) im Uhrzeigersinn
festziehen.
Spannmutter lösen:
- Spindel arretieren (siehe Kapitel 7.1). Die
Spannmutter (14) mit dem Zweilochschlüssel (15)
gegen den Uhrzeigersinn abschrauben.
8.1 Druckluftwerkzeug benutzen
Um die volle Leistung Ihres Druckluftwerkzeuges zu
erzielen, verwenden Sie bitte stets
Druckluftschläuche mit einem Innendurchmesser
von mindestens 9 mm. Ein zu geringer
Innendurchmesser kann die Leistung deutlich
mindern.
Achtung. Die Druckluftleitung darf kein
Kondenswasser enthalten.
Achtung. Damit dieses Werkzeug lange
einsatzbereit bleibt, muss es ausreichend mit
Pneumatiköl versorgt werden. Dies kann wie folgt
geschehen:
– Geölte Druckluft verwenden durch Anbau eines
Nebelölers.
– Ohne Nebelöler: Täglich von Hand über den
Druckluftanschluss ölen. Ca. 3-5 Tropfen
Pneumatiköl je 15 Betriebsminuten bei
Dauereinsatz.
War das Werkzeug mehrere Tage außer Betrieb,
etwa 5 Tropfen Pneumatiköl von Hand in den
Druckluftanschluss geben.
Achtung. Werkzeug nur kurze Zeit im
Leerlauf laufen lassen.
Maschine immer mit beiden Händen führen.
Erst einschalten, dann das Einsatzwerkzeug an
das Werkstück bringen.
Maschine nach dem Ausschalten erst dann
ablegen, wenn der Motor zum Stillstand
gekommen ist.
1. Passendes Einsatzwerkzeug anbringen.
2. Arbeitsdruck einstellen (gemessen am
Lufteintritt bei eingeschaltetem
7. Schleifscheibe anbringen
8. Benutzung
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Druckluftwerkzeug). Maximal zulässiger
Arbeitsdruck siehe Kapitel „Technische Daten“.
3. Druckluftwerkzeug an die Druckluftversorgung
anschließen.
4. Einschalten: Einschaltsperre (4) in Pfeilrichtung
schieben und Schalter (3) drücken.
Ausschalten: Schalter (3) loslassen.
8.2 Arbeitshinweise
Schleifen:
Maschine mäßig andrücken und über die Fläche
hin- und herbewegen, damit die Werkstückober-
fläche nicht zu heiß wird.
Schruppschleifen: Für ein gutes Arbeitsergebnis in
einem Anstellwinkel von 30° - 40° arbeiten.
Trennschleifen:
Beim Trennschleifen immer im
Gegenlauf (siehe Bild) arbeiten. Sonst
besteht die Gefahr, dass die Maschine
unkontrolliert aus dem Schnitt springt.
Mit mäßigem, dem zu bearbeitenden
Material angepasstem Vorschub arbeiten. Nicht
verkanten, nicht drücken, nicht schwingen.
.
Gefahr! Vor allen Arbeiten am Werkzeug
Druckluftanschluss trennen.
Gefahr! Weitergehende Wartungs- oder
Reparaturarbeiten, als die in diesem Kapitel
beschriebenen, dürfen nur Fachkräfte
durchführen.
- Stellen Sie durch regelmäßige Wartung die
Sicherheit des Druckluftwerkzeugs sicher.
- Verschraubungen auf festen Sitz prüfen, ggf.
festziehen.
- Filter im Druckluftanschluss mindestens
wöchentlich reinigen.
- Es wird empfohlen, dem Druckluftwerkzeug einen
Druckminderer mit Wasserabscheider und einen
Öler vorzuschalten.
- Bei erhöhtem Öl- oder Luftaustritt das
Druckluftwerkzeug prüfen und ggf. instand setzen
lassen. (Siehe Kapitel 11.)
- Überprüfen Sie regelmäßig und nach jedem
Einsatz die Drehzahl und führen Sie eine einfache
Überprüfung des Schwingungspegels durch.
- Überprüfen Sie regelmäßig Spindel, Gewinde und
Spannvorrichtungen auf Abnutzung und
Toleranzen für die Aufnahme von
Einsatzwerkzeugen.
- Vermeiden sie den Kontakt mit gefährlichen
Substanzen, die sich auf dem Werkzeug
abgelagert haben. Tragen sie geeignete
persönliche Schutzausrüstung und beseitigen Sie
gefährlichen Substanzen mit geeigneten
Maßnahmen vor der Wartung.
f
Verwenden Sie nur original Metabo Zubehör.
Verwenden Sie nur Zubehör, das für dieses
Druckluftwerkzeug bestimmt ist und die in dieser
Betriebsanleitung angegebenen Anforderungen
und Kenndaten erfüllt.
Zubehör-Komplettprogramm siehe
www.metabo.com oder Katalog.
Gefahr! Reparaturen an Druckluft-
werkzeugen dürfen nur Fachkräfte mit original
Metabo-Ersatzteilen ausführen!
Mit reparaturbedürftigen Metabo
Druckluftwerkzeugen wenden Sie sich bitte an Ihre
Metabo-Vertretung. Adressen siehe
www.metabo.com.
Ersatzteillisten können Sie unter www.metabo.com
herunterladen.
Der entstehende Schleifstaub kann Schadstoffe
enthalten: Nicht über den Hausmüll, sondern
sachgerecht an einer Sammelstelle für Sondermüll
entsorgen.
Befolgen Sie nationale Vorschriften zu umweltge-
rechter Entsorgung und zum Recycling
ausgedienter Druckluftwerkzeuge, Verpackungen
und Zubehör. Es dürfen keine Gefährdungen für
Personen und Umwelt entstehen.
Erläuterungen zu den Angaben auf Seite 3.
Änderungen im Sinne des technischen Fortschritts
vorbehalten.
V1 = Luftbedarf
pmax. = maximal zulässiger Arbeitsdruck
Dmax = max. Durchmesser des Einsatzwerk-
zeugs
tmax,1 = max. zulässige Dicke des Einsatzwerk-
zeugs im Spannbereich bei Verwendung
von Spannmutter (14)
tmax,2 = max. zulässige Dicke des Einsatzwerk-
zeugs im Spannbereich bei Verwendung
von Quick-Spannmutter (12)
tmax,3 = Schruppscheibe/Trennscheibe:
max. zulässige Dicke des
Einsatzwerkzeugs
M = Spindelgewinde
l = Länge der Schleifspindel
n = Leerlaufdrehzahl (Höchstdrehzahl)
di = Schlauchdurchmesser (innen)
C = Anschlussgewinde
A = Abmessungen:
Länge x Breite x Höhe
m = Gewicht
Die angegebenen technischen Daten sind
toleranzbehaftet (entsprechend den jeweils
gültigen Standards).
Emissionswerte
Diese Werte ermöglichen die Abschätzung
der Emissionen des Werkzeugs und den Vergleich
verschiedener Werkzeuge. Je nach
Einsatzbedingung, Zustand des Werkzeuges oder
9. Wartung und Pflege
10. Zubehör
11. Reparatur
12. Umweltschutz
13. Technische Daten
Seite: 12
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13
der Einsatzwerkzeuge kann die tatsächliche
Belastung höher oder geringer ausfallen.
Berücksichtigen Sie zur Abschätzung
Arbeitspausen und Phasen geringerer Belastung.
Legen Sie aufgrund entsprechend angepasster
Schätzwerte Schutzmaßnahmen für den Anwender
fest, z.B. organisatorische Maßnahmen.
Vibration (gewichteter Effektivwert der
Beschleunigung; EN 28927) :
ah =Schwingungsemissionswert
Kh =Messunsicherheit (Schwingung)
Schallpegel (EN ISO 15744):
LpA =Schalldruckpegel
LWA =Schallleistungspegel
KpA, KWA= Messunsicherheit
Gehörschutz tragen!

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