Makita SP6000K1X Bedienungsanleitung

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  • Marke: Makita
  • Produkt: Säge
  • Model/Name: SP6000K1X
  • Dateityp: PDF
  • Verfügbare Sprachen: Holländisch, Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Danish, Griechisch

Inhaltstabelle

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DEUTSCH
Erklärung der Gesamtdarstellung
TECHNISCHE ANGABEN
• Aufgrund des technischen Fortschritts können die hier wiedergegebenen Angaben ohne Vorankündigung geändert
werden.
• Hinweis: Technische Daten können in den einzelnen Ländern unterschiedlich sein.
Verwendungszweck ENE067-1
Das Werkzeug wurde speziell für Tauchschnitte
entwickelt.
Außerdem können mit dem Werkzeug Längs- und
Querschnitte sowie Gehrungsschnitte mit Winkeln in Holz
bei engem Kontakt mit dem Werkstück durchgeführt
werden.
Falls das Werkzeug mit einem speziellen Sägeblatt für
Aluminium ausgestattet ist, kann das Werkzeug zum
Sägen von Aluminium verwendet werden.
Stromversorgung ENF002-1
Das Werkzeug darf nur an Stromquellen mit der auf dem
Typenschild angegebenen Spannung und einphasigem
Wechselstrom angeschlossen werden. Aufgrund der
Doppelisolierung nach europäischem Standard kann das
Werkzeug auch an Steckdosen ohne Erdungskabel
betrieben werden.
BESONDERE
SICHERHEITSREGELN GEB031-1
Lassen Sie sich NIE durch Bequemlichkeit oder (aus
fortwährendem Gebrauch gewonnener) Vertrautheit
mit dem Gerät dazu verleiten, die Sicherheitsregeln
für den Umgang mit der Kreissäge zu missachten.
Wenn dieses Werkzeug fahrlässig oder nicht
ordnungsgemäß verwendet wird, kann es zu
schweren Verletzungen kommen.
Gefahr:
1. Halten Sie Ihre Hände vom Schnittbereich und
vom Sägeblatt fern. Halten Sie Ihre andere Hand
auf dem Zusatzgriff oder dem Motorgehäuse. Nur
wenn Sie die Säge mit beiden Händen an den
vorgesehenen Griffen halten, können Sie
Schnittverletzungen durch das Sägeblatt vermeiden.
2. Fassen Sie niemals unter das Werkstück oder die
Werkzeugbasis. Die Schutzvorrichtung bietet keinen
Schutz vor dem Sägeblatt unter dem Werkstück.
Versuchen Sie niemals, das abgesägte Material zu
entfernen, während das Sägeblatt läuft.
ACHTUNG: Das Sägeblatt läuft nach dem Abschalten
nach. Warten Sie bis zum Stillstand des Sägeblatts,
bevor Sie das abgesägte Material entfernen.
3. Passen Sie die Schnitttiefe an die Stärke des
Werkstücks an. Es sollte weniger als ein kompletter
Sägezahn des Sägeblatts unter dem Werkstück
sichtbar sein.
4. Halten Sie das zu schneidende Werkstück niemals
in Ihren Händen oder über Ihrem Bein. Sichern Sie
das Werkstück an einer stabilen Unterlage. Es ist
wichtig, dass Sie das Werkstück korrekt abstützen,
um Verletzungen, ein Verkanten des Sägeblatts oder
den Verlust der Kontrolle möglichst zu vermeiden.
Typische Abbildung einer richtigen Handhaltung,
Werkstückabstützung und Kabelführung (falls
relevant). (Abb. 1)
1. Klemmschraube
2. Unterer Grenzstopper für Blatt
3. Schnellstopptaste
4. Klemmschrauben
5. Werkzeugbasis
6. Feststopper
7. Hebel
8. Umschalthebel für
Gehrungswinkel
9. Gleitschuh
10. Schnittlinie
11. Entsperrstaste
12. Ein/Aus-Schalter
13. Drehzahl-Stellrad
14. Inbusschlüssel
15. Verriegelungshebel
16. Spindelarretierung
17. Sechskantschraube
18. Außenflansch
19. Sägeblatt
20. Innenflansch
21. Staubsauger
22. Staubsaugeranschluss
23. Justierschraube
24. Schiebehebel
25. Parallelanschlag (Führungslineal)
26. Hintere Kante der Werkzeugbasis
27. Fester Stopp
28. Einstellschraube für 90°
29. Einstellschraube für 45°
30. Verschleißmarkeirung
31. Schraubendreher
32. Bürstenhalterkappe
Modell SP6000
Sägeblattdurchmesser 165 mm
Max. Schnitttiefe
bei 90° 56 mm
bei 45° 40 mm
bei 48° 38 mm
Leerlauf-Drehzahl (min-1) 2.000 - 5.200
Gesamtlänge 341 mm
Nettogewicht 4,1 kg
Sicherheitsklasse /II
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5. Halten Sie das Elektrowerkzeug an den isolierten
Griffflächen, wenn Sie unter Bedingungen
arbeiten, bei denen das Schneidwerkzeug
versteckte Verkablung oder das eigene Kabel
berühren kann. Der Kontakt mit einem
stromführenden Kabel leitet diesen an die metallenen
Teile des Elektrowerkzeugs weiter und verursacht
einen Stromschlag beim Bediener.
6. Verwenden Sie bei Längsschnitten immer einen
Parallelanschlag oder eine Führungsschiene. Dies
verbessert den Präzisionsschnitt und verringert die
Gefahr des Verkantens des Sägeblatts.
7. Verwenden Sie stets Sägeblätter in der richtigen
Größe und Form (Raute statt Kreis) des
Holzdurchmessers. Sägeblätter, die nicht den
Montageteilen der Säge entsprechen, laufen
exzentrisch, und führen zum Kontrollverlust.
8. Verwenden Sie niemals defekte oder vom Original
abweichende Unterlegscheiben oder Bolzen. Die
Unterlegscheiben und Befestigungsschrauben wurden
eigens für Ihre Säge entwickelt, um einen Betrieb mit
optimaler Leistung und Sicherheit zu gewährleisten.
9. Ursachen für Rückschlag und geeignete
Vorkehrungen:
- Ein Rückschlag entsteht als plötzliche Reaktion
auf ein eingeklemmtes, fest sitzendes oder falsch
ausgerichtetes Sägeblatt und führt zum
unkontrollierten Springen der Säge aus dem
Werkstück in Richtung Bediener.
- Wenn das Sägeblatt klemmt oder durch die unten
geschlossene Schneidfuge zu fest erfasst wird,
bleibt das Blatt stehen und die Motorkraft lässt die
Säge schnell in Richtung des Bedieners springen.
- Wenn sich das Sägeblatt im Schnitt verdreht oder
verkantet, können die Zähne an der hinteren
Kante des Sägeblatts in die Oberfläche des
Holzes hineinragen und dazu führen, dass das
Sägeblatt aus der Schneidfuge tritt und zurück in
Richtung des Bedieners springt.
Ein Rückschlagen wird durch eine falsche
Handhabung der Säge und/oder unsachgemäße
Bedienschritte oder ungünstige Umstände verursacht
und kann durch die unten aufgeführten Maßnahmen
vermieden werden.
• Halten Sie die Säge stets mit beiden Händen gut
fest und legen Sie Ihre Arme so an, dass Sie
einem Rückschlag entgegenwirken können.
Stellen Sie sich seitlich zum Sägeblatt hin,
jedoch niemals in gleicher Ebene mit dem
Sägeblatt. Ein Rückschlag könnte dazu führen,
dass die Säge nach hinten springt.
Rückschlagkräfte können jedoch bei korrekten
Vorkehrungen vom Bediener kontrolliert werden.
• Wenn sich das Sägeblatt verkantet oder wenn
Sie den Sägevorgang aus irgendeinem Grund
unterbrechen, betätigen Sie den Schalter und
halten Sie die Säge bis zum kompletten
Stillstand des Sägeblatts im Material, ohne die
Säge dabei zu bewegen. Versuchen Sie
niemals, bei laufendem Sägeblatt die Säge aus
dem Werkstück zu ziehen oder sie nach hinten
herauszuziehen, da dies zu einem Rückschlag
führen kann. Überprüfen Sie die Ursache für das
Verkanten des Sägeblatts, und ergreifen Sie
Korrekturmaßnahmen.
• Wenn Sie die Säge im Werkstück erneut starten,
setzen Sie das Sägeblatt mittig in den Schlitz
ein und stellen Sie sicher, dass die Sägezähne
nicht in das Material greifen. Falls sich das
Sägeblatt verkantet, kann es beim erneuten Starten
der Säge hochspringen oder vom Werkstück
zurückschlagen.
• Große Werkstücke müssen abgestützt werden,
um die Gefahr eines eingeklemmten Sägeblatts
oder einen Rückschlag möglichst zu
vermeiden. Große Werkstücke neigen dazu, sich
unter ihrem Eigengewicht durchzubiegen. Stützen
müssen von beiden Seiten unter dem Werkstück
nahe der Schnittlinie und der Werkstückkante
angebracht werden.
Um ein Einklemmen oder einen Rückschlag möglichst
zu vermeiden, wenn sich ein Aufsetzen der Säge auf
das Werkstück beim Arbeiten nicht vermeiden lässt,
setzen Sie die Säge auf den größeren Teil des
Werkstücks, und sägen Sie den kleineren Teil ab.
Um einen Rückschlag zu vermeiden, stützen Sie
das Brett oder das Werkstück nahe der
Schnittstelle ab. (Abb. 2)
Stützen Sie das Brett oder Werkstück nicht zu weit
von der Schnittstelle ab. (Abb. 3)
• Verwenden Sie keine stumpfen oder
beschädigten Sägeblätter. Stumpfe oder falsch
eingesetzte Sägeblätter führen zu einem sehr
engen Schlitz, der eine hohe Reibung, ein
Verkanten des Sägeblatts und einen Rückschlag
zur Folge hat. Verwenden Sie nur scharfe und
saubere Sägeblätter. Getrocknete Gummi- und
Holzreste auf dem Sägeblatt verringern die
Drehzahl der Säge und erhöhen das Risiko eines
Rückschlags. Halten Sie das Sägeblatt sauber,
indem Sie es vom Werkzeug entfernen, es mit
einem Gummi- und Teerentferner, heißem Wasser
oder Waschpetroleum reinigen. Verwenden Sie
niemals Benzin.
• Stellen Sie vor Arbeitsbeginn sicher, dass der
Hebel der Tiefeneinstellung und die
Knebelmuttern fest angezogen sind. Wenn sich
während des Sägens das Sägeblatt verschiebt,
kann dies zum Verkanten oder einem Rückschlag
des Sägeblatts führen.
• Seien Sie besonders vorsichtig, wenn Sie einen
"Tauchschnitt" in Wänden oder anderen
abgeschirmten Bereichen ausführen. Das
vorstehende Sägeblatt kann sonst Gegenstände
absägen, die einen Rückschlag verursachen
können.
• Halten Sie das Werkzeug STETS mit beiden
Händen gut fest. Halten Sie NIEMALS Ihre Hand,
Bein oder andere Körperteile unter die
Werkzeugbasis oder hinter die Säge, vor allem
nicht, wenn Sie Trennschnitte vornehmen. Im
Fall eines Rückschlags kann unter Umständen die
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Säge über Ihre Hand zurückspringen, was schwere
Personenschäden verursachen kann. (Abb. 4)
• Verwenden Sie die Säge niemals mit Gewalt. Ein
Forcieren der Säge kann zu unebenen
Schnitten, zu Ungenauigkeiten und
möglicherweise zu Rückschlägen führen.
Schieben Sie die Säge mit einer Geschwindigkeit
vor, die es ermöglicht, dass das Sägeblatt mit
konstanter Drehzahl sägt.
10. Prüfen Sie vor jeder Inbetriebnahme, ob die
Schutzhaube korrekt schließt. Verwenden Sie die
Säge niemals, wenn die Schutzhaube sich nicht
ungehindert bewegen lässt und das Blatt nicht
unverzüglich umschließt. Die Schutzhaube darf
niemals bei geöffnetem Sägeblatt festgeklemmt
oder festgebunden werden. Wenn Sie die Säge
versehentlich fallen lassen, kann sich die
Schutzhaube verbiegen. Prüfen Sie, dass die
Schutzhaube frei beweglich ist und das Sägeblatt oder
andere Teile in keinem Schnittwinkel und keiner
Schnitttiefe berührt.
11. Überprüfen Sie die Funktion und den Zustand der
Rückholfeder für die Schutzhaube. Wenn
Schutzhaube und Feder nicht ordnungsgemäß
funktionieren, müssen sie vor der Inbetriebnahme
gewartet werden. Die Schutzhaube kann aufgrund
von beschädigten Teilen, Gummirückständen oder
Ablagerungen unter Umständen in ihrer
Funktionsweise beeinträchtigt sein.
12. Gewährleisten Sie, dass die Führungsplatte der
Säge nicht während des Tauchschnitts verrutscht,
wenn die Gehrungseinstellung des Blattes nicht
90° beträgt. Ein seitliches Verrutschen des Blattes
führt zu einem Verkannten und wahrscheinlich zu
einem Rückschlag.
13. Achten Sie stets darauf, dass die Schutzhaube
das Sägeblatt abdeckt, bevor Sie die Säge auf die
Werkbank oder den Boden legen. Ein
ungeschütztes, noch nachlaufendes Sägeblatt führt
dazu, dass die Säge nach hinten läuft und dabei alles
zersägt, was ihr im Weg steht. Beachten Sie, dass das
Sägeblatt nach dem Auslösen des Schalters einige
Zeit bis zum Stillstand benötigt.
14. Seien Sie beim Sägen von feuchtem Holz,
Spanplatten oder Holz mit Astlöchern besonders
vorsichtig. Stellen Sie die Schnittdrehzahl so ein,
dass ein gleich bleibender Vorschub des Werkzeugs
ohne eine Verringerung der Drehzahl möglich ist.
15. Vermeiden Sie es, in Nägel zu sägen. Untersuchen
Sie das Werkstück auf Nägel, und entfernen Sie
diese ggf. vor Arbeitsbeginn.
16. Setzen Sie das Werkzeug mit der großen
Auflagefläche des Gleitschuhs auf den Teil des
Werkstücks, der fest abgestützt wird, und nicht
auf das abzuschneidende Material. Als Beispiele
zeigt Abb. 5 den RICHTIGEN und Abb. 6 den
FALSCHEN Weg für das Absägen des Brettendes.
Wenn das Werkstück zu kurz oder zu klein ist,
spannen Sie es ein. VERSUCHEN SIE NIEMALS,
KURZE WERKSTÜCKE MIT DER HAND ZU
HALTEN!
17. Versuchen Sie niemals, die Kreissäge nach unten
gerichtet in einen Schraubstock zu spannen. Dies
ist äußerst gefährlich und kann zu schweren
Unfällen führen. (Abb. 7)
18. Einige Materialien enthalten Chemikalien, die
giftig sein können. Vermeiden Sie das Einatmen
von Staub und den Kontakt mit der Haut. Befolgen
Sie die Sicherheitshinweise des
Materialherstellers.
19. Bremsen Sie die Blätter nicht durch seitlichen
Druck auf das Sägeblatt ab.
20. Verwenden Sie stets die in diesem Handbuch
empfohlenen Sägeblätter. Verwenden Sie keine
Schleifscheiben.
21. Tragen Sie bei der Arbeit eine Staubmaske und
Hörschutz.
BEWAHREN SIE DIESE
ANWEISUNGEN SORGFÄLTIG
AUF.
WARNUNG:
MISSBRAUCH oder Missachtung der in diesem
Handbuch enthaltenen Sicherheitshinweise kann zu
schweren Personenschäden führen.
FUNKTIONSBESCHREIBUNG
ACHTUNG:
• Schalten Sie das Werkzeug stets aus und ziehen Sie
den Stecker, bevor Sie Einstellungen oder eine
Funktionsprüfung des Werkzeugs vornehmen.
Einstellen der Frästiefe (Abb. 8)
ACHTUNG:
• Ziehen Sie die Klemmschraube nach dem Einstellen
der Schnitttiefe stets fest an.
Lösen Sie die Klemmschraube an der Tiefenführung und
verschieben Sie den unteren Grenzstopper für das Blatt
auf die gewünschte Tiefe an der Maßstabsplatte. Ziehen
Sie die Klemmschraube an der gewünschten Tiefe fest
an.
Für einen sauberen, sicheren Schnitt stellen Sie die
Schnitttiefe so ein, dass nur maximal ein Sägeblattzahn
unter dem Werkstück herausragt. Die Verwendung der
richtigen Schnitttiefe minimiert die Gefahr von
RÜCKSCHLÄGEN, die zu Personenschäden führen
können.
HINWEIS:
• Das Einstellen des unteren Grenzstopper für das Blatt
auf die gewünschte Tiefe an der Maßstabsplatte
erlaubt eine grobe Schnitttiefe.
Für eine exakte Schnitttiefe messen Sie den
tatsächlich vorstehenden Teil des Sägeblattes unter
der Werkzeugbasis.
Schnellstopptaste für 2 bis 3 mm
Schnitttiefe bei Verwendung der
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Führungsschiene (Zubehör) (Abb. 9 und
10)
Wenn eine Führungsschiene verwendet wird, verfügt
dieses Werkzeug am Getriebegehäuse neben dem
hinteren Griff über eine Schnellstopptaste für 2 bis 3 mm
Schnitttiefe. Diese wird verwendet, um ein Beschädigen
des Werkstückes beim Schneiden zu vermeiden. Machen
Sie einen Durchgang des ersten Schnitts von 2 bis 3 mm
und anschließend einen weiteren Durchgang des
normalen Schnitts.
Um die 2 bis 3 mm Schnitttiefe zu erzielen, drücken Sie
die Stopptaste in Richtung des Sägeblattes hinein. Dies
ist sehr praktisch, um ein Zerkratzen des Werkstücks zu
vermeiden.
Zum Lösen der Schnitttiefe aus dieser Position für eine
freie Schnitttiefe, ziehen Sie die Taste einfach heraus.
Gehrungsschnitt (Abb. 11)
Neigung nach rechts (Abb. 12 und 13)
Drehen Sie den Feststopper so, dass der Pfeil darauf auf
eine der zwei Positionen zeigt (vertikal für 22,5° und
horizontal für 45°). Lösen Sie die Klemmschrauben vorn
und hinten. Neigen Sie anschließend die Werkzeugbasis
bis zum Anschlag, und sichern Sie die Basis mit den
Klemmschrauben.
Für einen Gehrungswinkel von 48° verschieben Sie den
Hebel auf die 48°-Markierung soweit dies möglich ist.
Drehen Sie den Feststopper so, dass der Pfeil darauf auf
die horizontale Position zeigt. Neigen Sie anschließend
die Werkzeugbasis bis zum Anschlag, und sichern Sie die
Basis mit den Klemmschrauben.
Neigen nach links (Abb. 14)
Das Werkzeug kann um 1° Gehrungswinkel nach links
geneigt werden. Zum Einstellen des Gehrungswinkels
von 1° lösen Sie die Klemmschrauben vorne und hinten,
neigen Sie den Werkzeuggriff leicht nach rechts und
drücken Sie gleichzeitig die beiden Umschalthebel für den
Gehrungswinkel in Pfeilrichtung mit der Markierung -1.
Neigen Sie anschließend den Werkzeuggriff nach links,
während Sie diese beiden Hebel gleichzeitig drücken.
Sichern den Fuß mit den Klemmschrauben.
HINWEIS:
• Durch das Zurückfahren des Blattes zum rechten
Winkel kehrt der Umschalthebel selbst auf 0° zurück.
Schnittlinie (Abb. 15)
Bei Verwendung des Werkzeugs ohne
Führungsschiene (Zubehör)
Für Geradschnitte richten Sie die Position A an der
Vorderseite des Gleitschuhs auf Ihre Schnittlinie aus. Für
45°-Gehrungsschnitte richten Sie die Position B an der
Vorderseite des Gleitschuhs auf Ihre Schnittlinie aus.
Bei Verwendung des Werkzeugs mit
Führungsschiene (Zubehör)
Für Geradschnitte und 45°-Gehrungsschnitte richten Sie
immer die Position A an der Vorderseite des Gleitschuhs
auf Ihre Schnittlinie aus.
Bedienung des Schalters (Abb. 16)
ACHTUNG:
• Achten Sie vor dem Einstecken des Werkzeug-
Netzsteckers darauf, dass sich der Ein/Aus-Schalter
korrekt bedienen lässt und beim Loslassen in die
Position „OFF“ (AUS) zurückkehrt.
Damit die Auslöseschaltung nicht versehentlich gezogen
wird, befindet sich am Werkzeug eine Entsperrungstaste.
Zum Start des Werkzeugs müssen die Entsperrungstaste
gedrückt und die Auslöseschaltung gezogen werden.
Lassen Sie zum Ausschalten des Werkzeugs den Ein/
Aus-Schalter los.
Drehzahl-Stellrad (Abb. 17)
Die Drehzahl des Werkzeugs kann durch Drehen des
Drehzahl-Stellrads stufenlos zwischen 2.000 und 5.200
Umdrehungen pro Sekunde eingestellt werden. Sie
erreichen eine höhere Drehzahl, wenn das Rad in
Richtung der Zahl 6 gedreht wird; wird es in Richtung der
Zahl 1 gedreht, verringert sich die Drehzahl.
Wählen Sie anhand der Tabelle die geeignete Drehzahl
für das zu schneidende Werkstück. Die entsprechende
Drehzahl kann von der Art und der Dicke des Werkstücks
abhängen. Allgemein gilt, dass Sie bei höheren
Drehzahlen die Werkstücke schneller schneiden können,
allerdings bei geringerer Lebenszeit des Sägeblattes.
ACHTUNG:
• Das Drehzahl-Stellrad lässt sich nur bis 6 und zurück
auf 1 drehen. Wird es gewaltsam über 6 oder 1 hinaus
gedreht, lässt sich die Drehzahl möglicherweise nicht
mehr einstellen.
• Das Drehzahl-Stellrad dient nicht der Verwendung von
Sägeblättern mit niedriger Nenndrehzahl, sondern um
eine Drehzahl zu erreichen, die für das Material des
Werkstücks geeignet ist. Verwenden Sie ausschließlich
Sägeblätter mit einer Mindestdrehzahl von 5.200
Umdrehungen pro Minute.
Die Werkzeuge verfügen über elektronische Funktionen
und sind auf Grund der folgenden Merkmale einfach zu
bedienen.
Überlastungsschutz
Wird das Werkzeug überlastet und der Strom übersteigt
ein bestimmtes Niveau, stoppt das Werkzeug
automatisch, um den Motor zu schützen.
Regelung einer konstanten Drehzahl
Die elektronische Drehzahlregelung erreicht eine
konstante Drehzahl. Dadurch wird auch bei Belastung
eine saubere Schnittfläche erreicht.
Nummer min-1
1 2.000
2 2.200
3 3.100
4 4.000
5 4.900
6 5.200
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Soft-Start-Funktion
Weiches Anlaufen auf Grund eines unterdrückten
Anlaufruckens.
MONTAGE
ACHTUNG:
• Schalten Sie das Werkzeug stets aus und ziehen Sie
den Stecker, bevor Sie irgendwelche Arbeiten am
Werkzeug vornehmen.
Aufbewahrung des Inbusschlüssels
(Abb. 18)
Der Inbusschlüssel wird am Werkzeug aufbewahrt.
Ziehen Sie den Inbusschlüssel einfach heraus.
Zum Befestigen des Inbusschlüssel, schieben Sie diesen
so weit wie möglich in den Griff.
Montage und Demontage des Sägeblatts
ACHTUNG:
• Verwenden Sie niemals Sägeblätter, die den in diesen
Anleitungen angegebenen Kenngrößen nicht
entsprechen.
• Verwenden Sie ausschließlich Sägeblätter mit einer
Mindestdrehzahl von 5.200 Umdrehungen pro Minute.
• Montieren Sie das Sägeblatt so, dass seine Zähne an
der Vorderseite des Werkzeugs nach oben zeigen.
• Verwenden Sie nur den mitgelieferten
Schraubenschlüssel von Makita zum Demontieren
oder Montieren des Sägeblatts.
Zum Ausbauen des Sägeblatts drücken Sie die
Entsperrungstaste hinein, um den oberen Grenzstopper
zu lösen. (Abb. 19)
Drehen Sie den Sperrhebel, um den Sägekopf für den
Austausch eines Sägeblattes zu verriegeln. (Abb. 20)
Senken Sie bei gedrückter Entriegelungstaste und
gedrehtem Sperrhebel den Griff, sodass der Sperrstift in
die Kerbe passt, die sich zwischen Sperrhebel und der
Tiefenführung mit der Skalenplatte bildet. Prüfen Sie,
dass der Sperrstift in die Kerbe passt.
Drücken Sie die Spindelarretierung, um ein Drehen des
Sägeblatts zu verhindern, und lösen Sie die
Sechskantschraube durch Linksdrehung des
Schraubenschlüssels. Nehmen Sie dann
Sechskantschraube, Außenflansch und Sägeblatt ab.
(Abb. 21)
Zum Montieren des Sägeblatts befolgen Sie die
Einbauprozedur in umgekehrter Reihenfolge. ZIEHEN
SIE DIE SCHRAUBE IM UHRZEIGERSINN FEST AN.
(Abb. 22)
Anschließen eines Staubsaugers
(Abb. 23)
Um größere Sauberkeit bei der Arbeit zu erzielen,
schließen Sie einen Makita Staubsauger an Ihr Werkzeug
an. Schließen Sie den Schlauch eines Staubsaugers an
den Staubschutzanschluss wie in der Abbildung
dargestellt an.
BETRIEB
Abschnitte sägen (gewöhnliches Sägen)
(Abb. 24)
ACHTUNG:
• Schieben Sie das Werkzeug beim Schneiden stets
sachte vor. Übermäßige Druckausübung oder
Verdrehen des Werkzeugs bewirken eine Überhitzung
des Motors und gefährliche Rückschläge, die
möglicherweise zu schweren Verletzungen führen
können.
• Halten Sie niemals ein Körperteil unter die
Werkzeugbasis, wenn Sie Abschnitte sägen, vor allem
nicht beim Anlaufen. Zuwiderhandlungen können zu
schweren Personenschäden führen. Das Sägeblatt tritt
unter der Werkzeugbasis hervor.
Halten Sie das Werkzeug mit festem Griff. Das Werkzeug
verfügt sowohl über einen vorderen als auch einen
hinteren Griff. Verwenden Sie beide Griffe, um so
bestmöglich das Werkzeug zu umfassen. Wenn Sie die
Säge mit beiden Händen festhalten, vermeiden Sie
Verletzungen durch das Sägeblatt. Setzen Sie das
Vorderteil der Basis auf das zu schneidende Werkstück
auf, ohne dass das Sägeblatt mit ihm in Berührung
kommt. Drücken Sie anschließend die Entriegelungstaste,
schalten Sie das Werkzeug ein und warten Sie, bis das
Sägeblatt die volle Drehzahl erreicht hat. Drücken Sie nun
den Sägekopf langsam auf die voreingestellte Schnitttiefe
und schieben Sie das Werkzeug flach und gleichmäßig
über die Oberfläche des Werkstücks vor, bis der Schnitt
vollendet ist.
Um saubere Schnitte zu erzielen, halten Sie eine gerade
Schnittlinie und eine gleichmäßige
Vorschubgeschwindigkeit ein. Wenn der Schnitt nicht
genau Ihrer beabsichtigten Schnittlinie folgt, versuchen
Sie nicht, das Werkzeug zurück zur Schnittlinie zu drehen
oder mit Gewalt zu schieben. Dies kann zum Einklemmen
des Sägeblatts führen und somit zu einem gefährlichen
Rückschlag und möglicherweise zu schweren
Verletzungen. Betätigen Sie den Schalter, warten Sie auf
den Stillstand des Sägeblatts, und ziehen Sie dann das
Werkzeug zurück. Setzen Sie das Werkzeug an der
neuen Schnittlinie an, und starten Sie den Sägevorgang
erneut. Versuchen Sie dabei, Positionen zu vermeiden, in
denen Sie den entstehenden Sägespänen und -staub
ausgesetzt sind. Tragen Sie eine Schutzbrille, um
Verletzungen zu vermeiden.
Bei Verwendung mit Führungsschiene
(Zubehör) (Abb. 25 und 26)
Platzieren Sie das Werkzeug am hinteren Ende der
Führungsschiene. Drehen Sie die Justierschrauben auf
der Werkzeugbasis so, dass sich das Werkzeug weich
ohne Klappern verschieben lässt. Halten Sie das
Werkzeug mit festem Griff. Das Werkzeug verfügt sowohl
über einen vorderen als auch einen hinteren Griff.
Verwenden Sie beide Griffe, um so bestmöglich das
Werkzeug zu umfassen. Schalten Sie das Werkzeug ein,
drücken Sie das Werkzeug bis zur voreingestellten
Schnitttiefe und schneiden Sie den Splitterschutz entlang
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der vollen Länge mit einem Schub. Die Kante des
Splitterschutzes entspricht der Schnittkante.
Bei einem Gehrungsschnitt mit der Führungsschiene
schieben Sie den Schiebehebel an der Werkzeugbasis
so, dass das Werkzeug nicht auf die Seite fallen kann.
Schieben Sie den Schiebehebel an der Werkzeugbasis in
die Pfeilrichtung, sodass er in die Hinterschnittkerbe in
der Führungsschiene eingreift.
Parallelanschlag (Führungslineal)
(Zubehör) (Abb. 27)
Der praktische Parallelanschlag ermöglicht die
Ausführung besonders genauer Geradschnitte. Schieben
Sie den Parallelanschlag einfach fest anliegend gegen die
Werkstückkante, und sichern Sie ihn mit der
Feststellschraube an der Vorder- und Rückseite der
Basis. Wiederholte Schnitte auf gleicher Breite sind
ebenfalls möglich.
Durch Umkippen des Parallelanschlags
(Führungsschiene) kann dieser auch als Hilfsbasis für das
Werkzeug dienen.
Tauchsägen (Ausschneiden) (Abb. 28)
WARNUNG:
• Achten Sie auf die Einhaltung der folgenden
Anweisungen, um einen Rückschlag zu vermeiden.
Bei Verwendung des Werkzeugs ohne
Führungsschiene
Platzieren Sie das Werkzeug auf dem Werkstück mit der
hinteren Kante des Werkzeugs gegen eines festen Stopp
oder ähnliches, der vom Bediener eingerichtet wird.
Bei Verwendung des Werkzeugs mit
Führungsschiene
Platzieren Sie das Werkzeug auf der Führungsschiene
mit der hinteren Kante des Werkzeugs gegen eines festen
Stopp oder ähnliches, der auf die Führungsschiene
geklemmt wird.
Halten Sie das Werkzeug mit einer Hand am Vordergriff
und mit der anderen am Werkzeuggriff fest. Drücken Sie
anschließend die Entriegelungstaste, schalten Sie das
Werkzeug ein und warten Sie, bis das Sägeblatt die volle
Drehzahl erreicht hat. Drücken Sie nun den Sägekopf
langsam bis zur voreingestellten Tiefe, und schieben Sie
das Werkzeug einfach in Richtung der gewünschten
Tauchposition.
HINWEIS:
• Die Markierungen an der Seite der Blattführung zeigt
die absoluten vorderen und absoluten hinteren
Schnittpunkte des Sägeblatts (A für Durchmesser 160
mm und B für Durchmesser 165 mm) bei maximaler
Schnitttiefe und unter Verwendung der
Führungsschiene. (Abb. 29)
Führungsgerät (Zubehör)
Die Verwendung der Gehrungsfugenlehre (Zubehör)
ermöglicht exakte Gehrungsschnitte mit Winkeln und
Passarbeiten.
Die Verwendung der Klemme (Zubehör) gewährleistet
einen sichern Halt des Werkstücks auf dem Werktisch.
WARTUNG
ACHTUNG:
• Schalten Sie das Werkzeug stets aus und ziehen Sie
den Stecker, bevor Sie Inspektionen oder
Wartungsarbeiten am Werkzeug vornehmen.
Einstellen der 90°- und 45°-
Schnittgenauigkeit (Vertikal- und 45°-
Schnitt) (Abb. 30 u. 31)
Diese Einstellung wurde werkseitig vorgenommen. Sollte
sie verstellt sein, müssen die Einstellschrauben mit einem
Inbusschlüssel nachjustiert werden, während das
Sägeblatt mithilfe eines Einstelldreiecks,
Anschlagwinkels, etc. in den Winkel von 90° oder 45°
gebracht wird.
HINWEIS:
• Eine Anpassung auf genau 22,5°, 48° und -1° kann
nicht durchgeführt werden.
Ersetzen der Kohlebürsten (Abb. 32 u. 33)
Entfernen und überprüfen Sie die Kohlebürsten in
regelmäßigen Abständen.
Ersetzen Sie diese, wenn sie bis zur Verschleißgrenze
abgenutzt sind. Halten Sie die Kohlebürsten sauber und
sorgen Sie dafür, dass sie locker in den Halterungen
liegen.
Beide Kohlebürsten sollten gleichzeitig ersetzt werden.
Verwenden Sie nur identische Kohlebürsten.
Verwenden Sie einen Schraubendreher, um die
Bürstenhalterkappen zu entfernen.
Entnehmen Sie die verbrauchten Kohlebürsten, legen Sie
die neuen ein und bringen Sie die Bürstenhalterkappen
wieder fest an.
Um die SICHERHEIT und ZUVERLÄSSIGKEIT des
Produkts zu gewährleisten, sollten Reparaturen,
Wartungsarbeiten und Einstellungen nur durch von Makita
autorisierte Servicecenter durchgeführt und immer
Makita-Ersatzteile verwendet werden.
ZUBEHÖR
ACHTUNG:
• Die folgenden Zubehör- und Zusatzteile werden für das
in diesem Handbuch beschriebene Makita-Werkzeug
empfohlen. Die Verwendung anderer Zubehör- und
Zusatzteile kann zu Personenschäden führen.
Verwenden Sie Zubehör- und Zusatzteile nur für den
vorgesehenen Zweck.
Informationen zu diesem Zubehör erhalten Sie bei einem
Makita-Servicecenter in Ihrer Nähe.
• Sägeblätter
• Führungsschiene
• Parallelanschlag (Führungslineal)
• Gehrungsfugenlehre
• Klemme
• Inbusschlüssel
• Schutzblech für Führungsschiene
• Gummi-Schutz für Führungsschiene
• Positionsschutz für Führungsschiene

Frage & Antworten

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