LS1216LB

Makita LS1216LB Bedienungsanleitung

LS1216LB

Handbuch für die Makita LS1216LB in Holländisch. Dieses PDF-Handbuch enthält 160 Seiten.

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44 DEUTSCH (Originale Anleitungen) Übersicht 1 Anschlagstift 2 Sechskantschrauben 3 Schutzhaube 4 Schlitzplatte 5 Sägeblatt 6 Sägeblattzähne 7 Linker Gehrungsschnitt 8 Gerader Schnitt 9 Rechter Gehrungsschnitt 10 Arretierhebel 11 Sicherungsschraube 12 Einstellschraube 13 Drehteller 14 Anschlaghebel 15 Gleitrohr 16 Drehteller-Oberfläche 17 Sägeblattumfang 18 Gehrungsanschlag 19 Einstellschraube 20 Anschlagarm 21 Griff 22 Nocken 23 Hebel 24 Rasthebel 25 Skalenscheibe 26 Entriegelungsknopf 27 Zeiger 28 Einschaltsperrknopf 29 Ein-Aus-Schalter 30 Loch für Vorhängeschloss 31 Lichtschalter 32 Leuchte 33 Laserschalter 34 Steckschlüssel 35 Steckschlüsselhalter 36 Mittenabdeckung 37 Spindelarretierung 38 Sägeblattgehäuse 39 Pfeil 40 Außenflansch 41 Innenflansch 42 Spindel 43 Ring 44 Staubtülle 45 Staubsack 46 Verschluss 47 Staubsammelbehälter 48 Abdeckung 49 Knopf 50 Zylinderteil 51 Sägemehl 52 Stütze 53 Drehteller 54 Klemmschrauben 55 Oberer Anschlag 56 Unterer Anschlag 57 Roter Anzeigebereich 58 Schraubstockknopf 59 Schraubstockarm 60 Stehbolzen 61 Schraube 62 Schraubstockplatte 63 Schraubstockmutter 64 Auflagebügel 65 52/38°-Deckenleistentyp 66 45°-Deckenleistentyp 67 45°-Hohlleistentyp 68 Innenecke 69 Außenecke 70 Deckenleistenanschlag L (Sonderzubehör) 71 Deckenleistenanschlag R (Sonderzubehör) 72 Deckenleistenanschlag L 73 Deckenleistenanschlag R 74 Deckenleiste 75 Schraubstock 76 Distanzblock 77 Aluminium-Strangpressprofil 78 Über 15 mm 79 Über 290 mm 80 Über 340 mm 81 Bohrung 82 Nuten 83 Schrauben (zwei auf jeder Seite) 84 Unterer Anschlag 85 Grundplatte 86 Plattform 87 Einstelldreieck 88 Gehrungswinkelskala 89 Neigungswinkelskala 90 0°-Winkel-Einstellschraube 91 Skalenscheibe 92 Einstellschraube für 45° Linksseiten Neigungswinkel 93 Einstellschraube für 45° Rechtsseiten Neigungswinkel 94 Werkstück 95 Laserlinie 96 Vertikal-Schraubstock 97 Schraubendreher 98 Schraube (nur ein Teil) 99 Linse für Laserlicht 100 Verschleißgrenze 101 Bürstenhalterkappe TECHNISCHE DATEN Modell LS1216/LS1216L/LS1216F/LS1216FL Sägeblattdurchmesser ........................................................................................................................................ 305 mm Sägeblattbohrung.....................................................Europäische Länder: 30 mm, Außereuropäische Länder: 25,4 mm Max. Gehrungswinkel..................................................................................................................... Links 52°, Rechts 60° Max. Neigungswinkel ..................................................................................................................... Links und Rechts 45° Max. Schnitttiefen (H × B) Gehrungswinkel Neigungswinkel 45° (links) 0° 45° (rechts) 0° 59 mm × 382 mm 69 mm × 363 mm 87 mm × 382 mm 102 mm × 363 mm 44 mm × 382 mm 54 mm × 363 mm Dicke des Zwischenbretts auf dem Gehrungsanschlag für größere Schnitthöhe 35 mm 78 mm × 290 mm 115 mm × 300 mm 61 mm × 290 mm 60 mm – 120 mm × 250 mm – 45° (rechts und links) 59 mm × 268 mm 69 mm × 255 mm 87 mm × 268 mm 102 mm × 255 mm 44 mm × 268 mm 54 mm × 255 mm Dicke des Zwischenbretts auf dem Gehrungsanschlag für größere Schnitthöhe 30 mm – 115 mm × 202 mm – 45 mm – 120 mm × 172 mm –
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45 Spezielle max. Schnitttiefen Spezielle Maximalbreiten-Schnittleistung (bei Verwendung einer 38 mm (1-1/2”) dicken Plattform) Siehe BETRIEB für den Schneidvorgang. Leerlaufdrehzahl (min–1) ......................................................................................................................................... 3 200 Lasertyp (Nur für LS1216L/LS1216FL) ................................................ Roter Laser 650 nm, <1,6mW (Laserklasse 2M) Abmessungen (L x B x H)...................................................................................................806 mm x 640 mm x 721 mm Nettogewicht Für alle Länder außerhalb Europas LS1216 .............................................................................................................................................................. 26,3 kg LS1216L/LS1216F............................................................................................................................................. 26,4 kg LS1216FL .......................................................................................................................................................... 26,5 kg Für europäische Länder LS1216 .............................................................................................................................................................. 26,5 kg LS1216L/LS1216F............................................................................................................................................. 26,6 kg LS1216FL .......................................................................................................................................................... 26,7 kg Sicherheitsklasse...................................................................................................................................................... /II • Im Zuge unseres laufenden Forschungs- und Entwick- lungsprogramms behalten wir uns das Recht vor, Änderungen an den vorliegenden technischen Daten ohne Vorankündigung vorzunehmen. • Die technischen Daten können von Land zu Land unterschiedlich sein. • Gewicht nach EPTA-Verfahren 01/2003 Vorgesehene Verwendung Die Maschine ist für genaue Gerad- und Gehrungs- schnitte in Holz vorgesehen. Mit entsprechenden Säge- blättern kann auch Aluminium gesägt werden. Stromversorgung Die Maschine darf nur an eine Einphasen-Wechselstrom- quelle angeschlossen werden, deren Spannung mit der Angabe auf dem Typenschild übereinstimmt. Sie ist gemäß der Europa-Norm doppelt schutzisoliert, und kann daher auch mit Steckdosen ohne Erdleiter verwen- det werden. GEA010-1 Allgemeine Sicherheitswarnungen für Elektrowerkzeuge WARNUNG Lesen Sie alle Sicherheitswarnungen und Anweisungen durch. Eine Missachtung der unten aufgeführten Warnungen und Anweisungen kann zu einem elektrischen Schlag, Brand und/oder schweren Verletzungen führen. Bewahren Sie alle Warnungen und Anweisungen für spätere Bezugnahme auf. 52° (rechts und links) – – 87 mm × 233 mm 102 mm × 220 mm – – Dicke des Zwischenbretts auf dem Gehrungsanschlag für größere Schnitthöhe 25 mm – 115 mm × 178 mm – 35 mm – 120 mm × 155 mm – 60° (rechts) – – 87 mm × 185 mm 102 mm × 178 mm – – Dicke des Zwischenbretts auf dem Gehrungsanschlag für größere Schnitthöhe 25 mm – 115 mm × 140 mm – 35 mm – 120 mm × 122 mm – 45°-Typ Deckenleiste (mit Verwendung von Deckenleistenanschlag) 203 mm Fußleiste (H) (mit Verwendung von Horizontalzwinge) 165 mm Neigungswinkel Gehrungswinkel Max. Schnitt 0° 0° 416 mm 45° (rechts und links) 292 mm
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46 ENB034-6 ZUSÄTZLICHE SICHERHEITSREGELN FÜR DIE MASCHINE 1. Tragen Sie stets eine Schutzbrille. 2. Halten Sie Ihre Hände von der Schnittlinie des Sägeblatts fern. Vermeiden Sie die Berührung eines auslaufenden Sägeblatts. Es kann auch in diesem Zustand noch schwere Verletzungen ver- ursachen. 3. Betreiben Sie die Säge nicht ohne Schutzvor- richtungen. Überprüfen Sie die Schutzhaube vor jeder Benut- zung auf einwandfreies Schließen. Betreiben Sie die Säge nicht, wenn sich die Schutzhaube nicht ungehindert bewegt und sich nicht sofort schließt. Die Schutzhaube darf auf keinen Fall in der geöffneten Stellung festgeklemmt oder fest- gebunden werden. 4. Führen Sie keine freihändigen Arbeiten aus. Das Werkstück muss bei allen Operationen mit der Schraubzwinge fest gegen Drehteller und Geh- rungsanschlag gesichert werden. Halten Sie Werk- stücke niemals nur mit der Hand. 5. Fassen Sie niemals um das Sägeblatt. 6. Schalten Sie die Maschine aus und lassen Sie das Sägeblatt zum Stillstand kommen, bevor Sie das Werkstück bewegen oder Einstellungen ändern. 7. Trennen Sie die Maschine vom Stromnetz, bevor Sie das Sägeblatt wechseln oder die Maschine warten. 8. Sichern Sie stets alle beweglichen Teile, bevor Sie die Maschine tragen. 9. Der Anschlagstift, der den Schneidkopf verrie- gelt, ist nur zum Tragen und zur Lagerung, nicht für irgendwelche Schneidarbeiten, vorgesehen. 10. Betreiben Sie die Maschine nicht in Gegenwart von brennbaren Flüssigkeiten oder Gasen. Bei Anwesenheit von brennbaren Flüssigkeiten oder Gasen könnte der elektrische Betrieb der Maschine eine Explosion und einen Brand verursachen. 11. Überprüfen Sie das Sägeblatt vor dem Betrieb sorgfältig auf Risse oder Beschädigung. Wechseln Sie ein gerissenes oder beschädigtes Sägeblatt unverzüglich aus. 12. Verwenden Sie nur die für diese Maschine vorge- schriebenen Flansche. 13. Achten Sie sorgfältig darauf, dass Achse, Flan- sche (insbesondere die Ansatzfläche) und Schraube nicht beschädigt werden. Eine Beschädigung dieser Teile kann zu einem Säge- blattbruch führen. 14. Vergewissern Sie sich, dass der Drehteller ein- wandfrei gesichert ist, damit er sich während des Betriebs nicht bewegt. 15. Zur Sicherheit sollte die Tischplatte vor dem Betrieb von Spänen, Kleinteilen usw. gesäubert werden. 16. Schneiden Sie keine Nägel durch. Untersuchen Sie das Werkstück sorgfältig auf Nägel, und ent- fernen Sie diese vor der Bearbeitung. 17. Vergewissern Sie sich vor dem Einschalten der Maschine, dass die Spindelarretierung freigege- ben ist. 18. Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt in der Tiefstellung nicht mit dem Drehteller in Berüh- rung kommt. 19. Halten Sie den Handgriff sicher fest. Beachten Sie, dass sich die Säge beim Anlaufen und Abstellen geringfügig nach oben oder unten bewegt. 20. Vergewissern Sie sich vor dem Einschalten der Maschine, dass das Sägeblatt nicht das Werk- stück berührt. 21. Lassen Sie die Maschine vor dem eigentlichen Schneiden eines Werkstücks eine Weile laufen. Achten Sie auf Vibrationen oder Taumelbewe- gungen, die Anzeichen für schlechte Montage oder ein schlecht ausgewuchtetes Sägeblatt sein können. 22. Warten Sie, bis das Sägeblatt die volle Drehzahl erreicht hat, bevor Sie mit dem Schneiden begin- nen. 23. Brechen Sie sofort den Betrieb ab, wenn Sie irgend-etwas Ungewöhnliches bemerken. 24. Versuchen Sie nicht, den Schalter in der Ein- schaltstellung zu arretieren. 25. Seien Sie stets wachsam, besonders bei sich dauernd wiederholenden, eintönigen Arbeiten. Lassen Sie sich nicht in trügerische Sicherheit wiegen. Sägeblätter kennen kein Erbarmen. 26. Verwenden Sie stets das in dieser Anleitung empfohlene Zubehör. Der Gebrauch ungeeigne- ten Zubehörs, wie z.B. Schleifscheiben, kann Verletzungen zur Folge haben. 27. Benutzen Sie die Säge nur zum Schneiden von Aluminium, Holz oder ähnlichem Material. 28. Schließen Sie Gehrungs- und Kappsägen beim Betrieb an eine Staubsammelvorrichtung an. 29. Wählen Sie die Sägeblätter unter Berücksichti- gung des zu schneidenden Materials aus. 30. Lassen Sie beim Nutenschneiden Vorsicht wal- ten. 31. Wechseln Sie die Schlitzplatte bei Verschleiß aus. 32. Verwenden Sie keine Sägeblätter aus Schnell- stahl. 33. Bei manchen Werkstoffen kann der beim Sägen erzeugte Staub Chemikalien enthalten, die erwie- senermaßen Krebs, Geburtsfehler oder Schä- den an Fortpflanzungsorganen verursachen. Beispiele dieser Chemikalien sind wie folgt: • Blei in Lack mit Bleizusatz • Arsen und Chrom in chemisch behandeltem Bauholz. Ihre Gefährdung durch den Umgang mit solchen Chemikalien hängt davon ab, wie oft Sie diese Arbeiten verrichten. Um Ihre Aussetzung zu die- sen Chemikalien zu reduzieren: Arbeiten Sie in gut belüfteter Umgebung, und verwenden Sie geprüfte Sicherheitsvorrichtungen, wie z.B. Staubmasken, die mikroskopische Teilchen her- ausfiltern. 34. Um den erzeugten Geräuschpegel zu reduzieren, achten Sie stets darauf, dass das Sägeblatt scharf und sauber ist. 35. Die Bedienungsperson sollte in der Handha- bung, Einstellung und Bedienung der Maschine hinreichend geschult sein.
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47 36. Verwenden Sie korrekt geschärfte Sägeblätter. Halten Sie die auf dem Sägeblatt angegebene Maximaldrehzahl ein. 37. Unterlassen Sie das Entfernen von Bruchstü- cken oder anderen Teilen des Werkstücks vom Schnittbereich, während die Maschine läuft und das Sägeblatt sich nicht in der Ruhestellung befindet. 38. Verwenden Sie nur vom Hersteller empfohlene Sägeblätter, die EN847-1 entsprechen. 39. Tragen Sie Handschuhe zur Handhabung von Sägeblättern (Sägeblätter sollten stets in einem Halter getragen werden, wenn praktikabel) und rauem Material. 40. Bei Ausstattung mit einem Laser ist der Aus- tausch mit einem anderen Lasertyp unzulässig. Reparaturen sind stets korrekt auszuführen. BEWAHREN SIE DIESE HINWEISE SORGFÄLTIG AUF. MONTAGE Befestigung der Säge auf einer Werkbank Der Handgriff wird werkseitig vor dem Versand mit dem Anschlagstift in der Tiefstellung verriegelt. Lösen Sie den Anschlagstift, indem Sie geringen Abwärtsdruck auf den Handgriff ausüben und gleichzeitig den Anschlagstift her- ausziehen. (Abb. 1) WARNUNG: • Stellen Sie sicher, dass sich die Maschine auf der Stützfläche nicht verschiebt. Eine Verschiebung der Gehrungssäge auf der Stützfläche während des Schneidbetriebs kann zu einem Verlust der Kontrolle und schweren Verletzungen führen. Diese Maschine sollte unter Verwendung der Schrauben- bohrungen in der Grundplatte mit vier Schrauben auf einer ebenen und stabilen Oberfläche befestigt werden. Dadurch werden Umkippen und mögliche Verletzungen vermieden. (Abb. 2) FUNKTIONSBESCHREIBUNG WARNUNG: • Vergewissern Sie sich vor jeder Einstellung oder Funktionsprüfung der Maschine stets, dass sie ausgeschaltet und vom Stromnetz getrennt ist. Wird die Maschine nicht ausgeschaltet und vom Strom- netz getrennt, kann es zu schweren Verletzungen durch versehentliches Anlaufen kommen. Schutzhaube (Abb. 3 und 4) Wird der Handgriff abgesenkt, hebt sich die Schutzhaube automatisch. Die Schutzhaube kehrt in ihre Ausgangs- stellung zurück, wenn der Schnitt vollendet ist und der Handgriff angehoben wird. WARNUNG: • Die Schutzhaube oder die daran angebrachte Feder darf auf keinen Fall funktionsunfähig gemacht oder entfernt werden. Ein wegen fehlender Schutzhaube freiliegendes Sägeblatt kann schwere Verletzungen während des Betriebs verursachen. Im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit sollten Sie die Schutzhaube stets in ordnungsgemäßem Zustand hal- ten. Funktionsstörungen der Schutzhaube müssen sofort behoben werden. Überprüfen Sie die gefederte Rück- kehrbewegung der Schutzhaube. WARNUNG: • Benutzen Sie die Maschine niemals mit beschädig- ter, defekter oder fehlender Schutzhaube oder Feder. Der Betrieb der Maschine mit beschädigter, defekter oder entfernter Schutzhaube kann zu schwe- ren Verletzungen führen. Wenn die transparente Schutzhaube schmutzig wird oder soviel Sägemehl an ihr haftet, dass das Sägeblatt und/oder Werkstück nicht mehr ohne weiteres sichtbar ist, sollten Sie die Säge vom Stromnetz trennen und die Schutzhaube mit einem feuchten Tuch sorgfältig reini- gen. Verwenden Sie keine Lösungsmittel oder Reini- gungsmittel auf Petroleumbasis zum Reinigen der Kunststoff-Schutzhaube, weil sie dadurch beschädigt werden kann. Falls die Schutzhaube schmutzig wird und für einwand- freien Betrieb gereinigt werden muss, führen Sie die nachstehenden Schritte aus: Nachdem Sie die Maschine ausgeschaltet und vom Stromnetz getrennt haben, lösen Sie die Sechs- kantschraube, mit der die Mittenabdeckung befestigt ist, mit dem mitgelieferten Steckschlüssel. Lösen Sie die Sechskantschraube durch Drehen entgegen dem Uhrzei- gersinn, und heben Sie die Schutzhaube und die Mit- tenabdeckung an. In dieser Stellung der Schutzhaube kann die Reinigung gründlicher und effizienter durchgeführt werden. Wenden Sie nach der Reinigung das obige Demontageverfahren umgekehrt an, und ziehen Sie die Schraube an. Entfer- nen Sie nicht die Feder, welche die Schutzhaube hält. Falls die Schutzhaube durch Alterung oder UV-Strahlung beschädigt wird, bestellen Sie eine neue Schutzhaube bei einer Makita-Kundendienststelle. DIE SCHUTZHAUBE DARF NICHT FUNKTIONSUNFÄ- HIG GEMACHT ODER ENTFERNT WERDEN. Positionieren der Schlitzplatten (Abb. 5, 6 und 7) Diese Maschine ist mit Schlitzplatten im Drehteller verse- hen, um Reißen am Austrittsende eines Schnitts auf ein Minimum zu reduzieren. Die Schlitzplatten sind werkssei- tig so eingestellt, dass das Sägeblatt nicht mit ihnen in Berührung kommt. Stellen Sie die Schlitzplatten vor dem Gebrauch wie folgt ein: Ziehen Sie zuerst den Netzstecker ab. Drehen Sie alle Befestigungsschrauben der Schlitzplatten (je 3 auf der linken und rechten Seite) heraus. Ziehen Sie die Schrau- ben nur so weit an, dass sich die Schlitzplatten noch leicht von Hand bewegen lassen. Senken Sie den Hand- griff völlig ab, und schieben Sie den Anschlagstift hinein, um den Handgriff in der Tiefstellung zu verriegeln. Lösen Sie die Sicherungsschraube, die die oberen Gleitstangen sichert, durch Drehen entgegen dem Uhrzeigersinn, und schieben Sie auch den Arretierhebel, der die unteren Gleitstangen sichert, vorwärts. Ziehen Sie den Schlitten ganz auf sich zu. Stellen Sie die Schlitzplatten so ein, dass sie die Seiten der Sägeblattzähne nur leicht berüh- ren. Ziehen Sie die vorderen Schrauben an (nicht fest anziehen). Schieben Sie den Schlitten ganz zum Geh- rungsanschlag, und stellen Sie die Schlitzplatten so ein, dass sie die Seiten der Sägeblattzähne nur leicht berüh- ren. Ziehen Sie die hinteren Schrauben an (nicht fest anziehen).
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48 Ziehen Sie den Anschlagstift nach der Einstellung der Schlitzplatten wieder heraus, und heben Sie den Hand- griff an. Ziehen Sie dann alle Schrauben fest an. BEMERKUNG: • Nachdem Sie den Neigungswinkel eingestellt haben, vergewissern Sie sich, dass die Schlitzplat- ten korrekt eingestellt sind. Die korrekte Einstellung der Schlitzplatten trägt zu einwandfreier Abstützung des Werkstücks bei, um Ausreißen des Werkstücks zu minimieren. Aufrechterhaltung der maximalen Schnittleistung (Abb. 8, 9 und 10) Diese Maschine wurde werkseitig so eingestellt, dass die maximale Schnittleistung mit einem Sägeblatt von 305 mm Durchmesser erreicht wird. Trennen Sie die Maschine vom Stromnetz, bevor Sie mit irgendwelchen Einstellungen beginnen. Wenn Sie ein neues Sägeblatt montieren, überprüfen Sie immer die untere Grenzposition des Sägeblatts, und neh- men Sie nötigenfalls eine Einstellung vor, wie folgt: Ziehen Sie zuerst den Netzstecker ab. Senken Sie den Anschlaghebel ab, um das Sägeblatt so zu positionieren, wie in der Abbildung gezeigt. Schieben Sie den Säge- schlitten bis zum Anschlag und senken den Sägekopf vollständig. Drehen Sie die Einstellschraube mit dem Steckschlüssel, bis der Sägeblattumfang am Berüh- rungspunkt von Gehrungsanschlag-Vorderseite und Drehteller-Oberfläche geringfügig unterhalb der Drehtel- ler-Oberfläche liegt. Drehen Sie das Sägeblatt bei vom Stromnetz getrennter Maschine von Hand, während Sie den Handgriff in der Tiefstellung halten, um sicherzugehen, dass das Säge- blatt keinen Teil des Auflagetisches berührt. Nötigenfalls ist eine Nachjustierung vorzunehmen. Bringen Sie den Anschlaghebel nach der Einstellung durch Drehen entgegen dem Uhrzeigersinn stets wieder in seine Ausgangsstellung. WARNUNG: • Vergewissern Sie sich nach der Montage eines neuen Sägeblatts bei abgetrennter Maschine stets, dass das Sägeblatt in der Tiefstellung des Hand- griffs keinen Teil des Auflagetisches berührt. Falls das Sägeblatt mit dem Auflagetisch in Berührung kommt, kann es Rückschlag verursachen, was zu schweren Verletzungen führen kann. Anschlagarm (Abb. 11) Die untere Grenzposition des Sägeblatts kann mit dem Anschlagarm leicht eingestellt werden. Drehen Sie den Anschlagarm zum Einstellen in Pfeilrichtung, wie in der Abbildung gezeigt. Stellen Sie die Einstellschraube so ein, dass das Sägeblatt an der gewünschten Position anhält, wenn der Handgriff ganz abgesenkt wird. Einstellung des Gehrungswinkels (Abb. 12) Drücken Sie den Griff, so dass der Nocken einrückt, und drehen Sie ihn bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn. Dre- hen Sie den Drehteller, während Sie den Arretierhebel niederdrücken. Bewegen Sie den Griff, bis der Zeiger auf den gewünschten Winkel der Gehrungswinkelskala zeigt, und drehen Sie dann den Griff um 90° entgegen dem Uhrzeigersinn, um den Drehteller zu arretieren. VORSICHT: • Sichern Sie den Drehteller nach jeder Änderung des Gehrungswinkels stets durch Drehen des Griffs um 90° entgegen dem Uhrzeigersinn. BEMERKUNG: • Bringen Sie den Handgriff in die Hochstellung, bevor Sie den Drehteller drehen. Einstellen des Neigungswinkels (Abb. 13, 14 und 15) Um den Neigungswinkel einzustellen, lösen Sie den Hebel auf der Rückseite der Maschine durch Linksdre- hen. Schieben Sie den Rasthebel vollständig nach vorn, wie in der Abbildung gezeigt, während Sie das Gewicht des Sägekopfes abstützen, um den Arretierstift vom Druck zu entlasten. Um den Schlitten nach rechts zu neigen, neigen Sie ihn geringfügig nach links, nachdem Sie den Hebel gelöst haben, und drücken Sie den Entriegelungsknopf. Neigen Sie den Schlitten bei gedrücktem Entriegelungsknopf nach rechts. Neigen Sie das Sägeblatt, bis der Zeiger auf den gewünschten Winkel der Neigungswinkelskala zeigt. Zie- hen Sie dann den Arretierhebel durch Rechtsdrehen fest, um den Arm einwandfrei zu sichern. Wenn der Rasthebel zur Vorderseite der Säge gezogen wird, kann das Sägeblatt mit den Rasten im rechten und linken Winkel von 22,5° und 33,9° zur Sockeloberfläche verriegelt werden. Wenn der Rasthebel zur Rückseite der Säge gedrückt wird, wie in der Abbildung gezeigt, kann das Sägeblatt an jedem gewünschten Winkel innerhalb des vorgeschrie- benen Neigungswinkelbereichs verriegelt werden. VORSICHT: • Sichern Sie den Arm nach jeder Änderung des Nei- gungswinkels stets durch Anziehen des Hebels im Uhr- zeigersinn. BEMERKUNG: • Achten Sie beim Neigen des Sägeblatts darauf, dass der Handgriff vollständig angehoben ist. • Wenn der Neigungswinkel geändert wird, müssen die Schlitzplatten gemäß der Beschreibung im Abschnitt „Positionieren der Schlitzplatten“ entsprechend einge- stellt werden. Gleitverriegelungseinstellung (Abb. 16) Um die untere Gleitstange zu verriegeln, ziehen Sie den Arretierhebel zur Vorderseite der Säge. Um die obere Gleitstange zu verriegeln, drehen Sie die Sicherungsschraube im Uhrzeigersinn. Schalterfunktion Für europäische Länder (Abb. 17) Um versehentliche Betätigung des Ein-Aus-Schalters zu verhüten, ist die Maschine mit einer Einschaltsperre aus- gestattet. Zum Einschalten der Maschine den Arretierhe- bel nach links schieben, Einschaltarretierung und danach Ein-Aus-Schalter drücken. Zum Ausschalten lassen Sie den Ein-Aus-Schalter los. WARNUNG: • Vergewissern Sie sich vor dem Anschließen der Maschine an das Stromnetz stets, dass der Ein- Aus-Schalter ordnungsgemäß funktioniert und beim Loslassen in die AUS-Stellung zurückkehrt. Betätigen Sie den Ein-Aus-Schalter nicht gewalt- sam, ohne die Einschaltsperre hineinzudrücken. Dies kann zu Beschädigung des Schalters führen. Der Betrieb der Maschine mit fehlerhaftem Schalter kann zum Verlust der Kontrolle und zu schweren Verlet- zungen führen.
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49 Der Ein-Aus-Schalter ist mit einem Loch für ein Vorhän- geschloss versehen, um die Maschine zu verriegeln. Für alle Länder außerhalb Europas (Abb. 18) Um versehentliche Betätigung des Ein-Aus-Schalters zu verhüten, ist die Maschine mit einer Einschaltsperre aus- gestattet. Betätigen Sie zum Starten der Maschine den Ein-Aus-Schalter bei gedrückter Einschaltsperre. Zum Ausschalten lassen Sie den Ein-Aus-Schalter los. WARNUNG: • Vergewissern Sie sich vor dem Anschließen der Maschine an das Stromnetz stets, dass der Ein- Aus-Schalter ordnungsgemäß funktioniert und beim Loslassen in die AUS-Stellung zurückkehrt. Betätigen Sie den Ein-Aus-Schalter nicht gewalt- sam, ohne die Einschaltsperre hineinzudrücken. Dies kann zu Beschädigung des Schalters führen. Der Betrieb des Werkzeugs mit fehlerhaftem Schalter kann zum Verlust der Kontrolle und zu schweren Verlet- zungen führen. Der Ein-Aus-Schalter ist mit einem Loch für ein Vorhän- geschloss versehen, um die Maschine zu verriegeln. WARNUNG: • Verwenden Sie kein Schloss, dessen Schaft oder Kabel einen kleineren Durchmesser als 6,35 mm hat. Ein kleinerer Schaft oder ein Kabel verriegelt das Maschine möglicherweise nicht richtig in der Aus-Stel- lung, so dass es zu ungewolltem Betrieb mit daraus resultierenden schweren Verletzungen kommen kann. • Benutzen Sie die Maschine NIEMALS, wenn der Ein-Aus-Schalter nicht voll funktionsfähig ist. Eine Maschine mit funktionsunfähigem Schalter ist ÄUS- SERST GEFÄHRLICH und muss vor weiterem Gebrauch repariert werden. Anderenfalls kann es zu schweren Verletzungen kommen. • Aus Sicherheitsgründen ist diese Maschine mit einer Einschaltsperre ausgestattet, die versehentliches Ein- schalten der Maschine verhütet. Betreiben Sie die Maschine NIEMALS, wenn sie durch einfache Betäti- gung des Ein-Aus-Schalters eingeschaltet werden kann, ohne die Einschaltsperre zu drücken. Ein repara- turbedürftiger Schalter kann zu ungewolltem Betrieb und daraus resultierenden schweren Verletzungen füh- ren. Lassen Sie die Maschine von einer Makita-Kun- dendienststelle ordnungsgemäß reparieren, BEVOR Sie sie weiter benutzen. • NIEMALS den Einschaltsperrknopf mit Klebeband oder anderen Mitteln unwirksam machen. Ein Schalter mit unwirksamem Einschaltsperrknopf kann zu ungewoll- tem Betrieb und daraus resultierenden schweren Ver- letzungen führen. Ein- und Ausschalten der Lampen (Abb. 19) Nur für Modelle LS1216F und LS1216FL VORSICHT: • Diese Lampe ist nicht regengeschützt. Waschen Sie die Lampe nicht mit Wasser, und benutzen Sie sie auch nicht bei Regen oder in nasser Umgebung. Anderen- falls kann es zu einem elektrischen Schlag oder Rauchentwicklung kommen. • Berühren Sie nicht die Linse der Lampe, da sie wäh- rend des Betriebs oder unmittelbar nach dem Aus- schalten sehr heiß ist. Es könnte sonst zu Hautverbrennungen kommen. • Setzen Sie die Lampe keinen Erschütterungen aus, weil sie sonst beschädigt werden oder ihre Lebens- dauer sich verkürzen kann. • Richten Sie den Lichtstrahl nicht auf Ihre Augen. Dies kann zu Sehschäden führen. • Decken Sie die Lampe während des Betriebs nicht mit Tüchern, Karton, Pappe oder ähnlichen Objekten ab, weil es sonst zu einem Brand oder einer Entzündung kommen kann. Um die Leuchte einzuschalten, drücken Sie den oberen Teil (I) des Schalters. Um die Leuchte auszuschalten, drücken Sie den unteren Teil (O) des Schalters. Verstellen Sie die Lampe, um den Beleuchtungsbereich zu ändern. HINWEIS: • Wischen Sie Schmutz auf der Lampenlinse mit einem trockenen Tuch ab. Achten Sie sorgfältig darauf, dass Sie die Linse der Lampe nicht verkratzen, weil sich sonst die Lichtstärke verringert. Elektronikfunktionen Konstantdrehzahlregelung • Die Maschine verfügt über einen elektronischen Dreh- zahlregler, der selbst unter Belastung zur Aufrechter- haltung einer konstanten Sägeblattdrehzahl beiträgt. Eine konstante Sägeblattdrehzahl resultiert in einem sehr glatten Schnitt. Soft-Start-Funktion • Diese Funktion ermöglicht weiches Anlaufen des Werk- zeugs durch Begrenzung des Anlaufdrehmoments. Laserstrahlbenutzung Nur für Modelle LS1216L und LS1216LF VORSICHT: • Blicken Sie auf keinen Fall in den Laserstrahl. Der direkte Laserstrahl kann Ihre Augen verletzen. • LASERSTRAHLUNG! NICHT IN DEN STRAHL BLIK- KEN ODER DIREKT MIT OPTISCHEN INSTRUMEN- TEN BETRACHTEN. LASERPRODUKT DER KLASSE 2M. Um den Laserstrahl einzuschalten, drücken Sie den obe- ren Teil (I) des Schalters. Um den Laserstrahl auszu- schalten, drücken Sie den unteren Teil (O) des Schalters. (Abb. 20) Sie können die Laserlinie entweder zur rechten oder lin- ken Seite des Sägeblatts verschieben, indem Sie die Ein- stellschraube wie folgt einstellen. (Abb. 21) 1. Lösen Sie die Einstellschraube durch Linksdrehen. 2. Schieben Sie die gelöste Einstellschraube bis zum Anschlag nach rechts oder links. 3. Ziehen Sie die Einstellschraube an der Anschlagpo- sition fest an. Die Laserlinie ist werksseitig so eingestellt, dass sie innerhalb 1 mm von der Seitenfläche des Sägeblatts (Schnittposition) liegt. HINWEIS: • Wenn die Laserlinie wegen direkten Sonnenlichts schwach erscheint und schlecht sichtbar ist, verlagern Sie den Arbeitsplatz zu einem Ort, der keinem direkten Sonnenlicht ausgesetzt ist.
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50 Ausrichten der Laserlinie (Abb. 22) Die Laserlinie kann je nach den Schneidarbeiten entwe- der zur linken oder rechten Seite des Sägeblatts ver- schoben werden. Angaben zur Verschiebungsmethode finden Sie im Abschnitt „Laserstrahlbenutzung“. HINWEIS: • Legen Sie ein Zwischenbrett an den Gehrungsan- schlag an, wenn Sie die Schnittlinie bei Compound- schnitten auf die Laserlinie auf der Seite des Gehrungsanschlags ausrichten (Neigungswinkel von 45° und rechter Gehrungswinkel von 45°). A) Bei Erhalten der korrekten Größe auf der linken Seite des Werkstücks • Verschieben Sie die Laserlinie zur linken Seite des Sägeblatts. B) Bei Erhalten der korrekten Größe auf der rechten Seite des Werkstücks • Verschieben Sie die Laserlinie zur rechten Seite des Sägeblatts. Richten Sie die Schnittlinie am Werkstück auf die Laserlinie aus. MONTAGE WARNUNG: • Vergewissern Sie sich vor der Ausführung von Arbeiten an der Maschine stets, dass sie ausge- schaltet und vom Stromnetz getrennt ist. Das Ver- säumnis, die Maschine auszuschalten und vom Stromnetz zu trennen, kann zu schweren Verletzungen führen. Steckschlüssel-Aufbewahrung (Abb. 23) Der Steckschlüssel wird gemäß der Abbildung aufbe- wahrt. Wenn der Steckschlüssel benötigt wird, kann er aus dem Schlüsselhalter gezogen werden. Nach dem Gebrauch kann der Steckschlüssel wieder in den Schlüsselhalter eingesetzt werden. Montage und Demontage des Sägeblatts WARNUNG: • Vergewissern Sie sich vor der Montage bzw. Demontage des Sägeblatts stets, dass die Maschine ausgeschaltet und vom Stromnetz getrennt ist. Versehentliches Anlaufen der Maschine kann zu schweren Verletzungen führen. • Verwenden Sie nur den mitgelieferten Makita- Steckschlüssel zum Demontieren oder Montieren des Sägeblatts. Wird der Schraubenschlüssel nicht benutzt, kann es zu übermäßigem oder unzureichen- dem Anziehen der Sechskantschraube mit daraus resultierenden schweren Verletzungen kommen. Arretieren Sie den Handgriff durch Hineinschieben des Anschlagstifts in der Hochstellung. (Abb. 24) Zum Demontieren des Sägeblatts lösen Sie zunächst die Sechskantschraube, mit der die Mittenabdeckung befes- tigt ist, durch Linksdrehung mit dem Steckschlüssel. Heben Sie die Schutzhaube und die Mittenabdeckung an. (Abb. 25) Blockieren Sie die Spindel durch Drücken der Spindelar- retierung, und lösen Sie die Sechskantschraube (links- gängig) durch Rechtsdrehung des Steckschlüssels. Nehmen Sie dann Sechskantschraube, Außenflansch und Sägeblatt ab. (Abb. 26) HINWEIS: • Falls der Innenflansch entfernt wird, bringen Sie ihn so an der Spindel an, dass sein Vorsprung von dem Säge- blatt weg gerichtet ist. Wird der Flansch falsch montiert, schleift er an der Maschine. WARNUNG: • Bevor Sie das Sägeblatt auf die Spindel montieren, sollten Sie sich stets vergewissern, dass der kor- rekte Ring für die Spindelbohrung des zu benut- zenden Sägeblatts zwischen Innen- und Außenflansch installiert ist. Die Verwendung eines falschen Spindelbohrungsrings kann zu unzulässiger Montage des Sägeblatts führen, so dass es zu Säge- blattbewegung und starker Vibration kommt, die mögli- chen Verlust der Kontrolle während des Betriebs und schwere Verletzungen zur Folge haben kann. Zum Montieren schieben Sie das Sägeblatt vorsichtig auf die Spindel, wobei Sie darauf achten, dass der Pfeil auf dem Sägeblatt in dieselbe Richtung zeigt wie der Pfeil auf dem Sägeblattgehäuse. Bringen Sie Außenflansch und Sechskantschraube an, und ziehen Sie dann die Sechskantschraube (linksgän- gig) bei gedrückter Spindelarretierung durch Linksdre- hung des Steckschlüssels fest. (Abb. 27 und 28) Bringen Sie Schutzhaube und Mittenabdeckung wieder in ihre Ausgangsstellung. Ziehen Sie dann die Sechs- kantschraube zur Sicherung der Mittenabdeckung im Uhrzeigersinn an. Lösen Sie den Handgriff durch Her- ausziehen des Anschlagstifts aus der Hochstellung. Sen- ken Sie den Handgriff ab, um zu prüfen, ob sich die Schutzhaube einwandfrei bewegt. Vergewissern Sie sich vor der Benutzung der Maschine, dass die Spindelarre- tierung gelöst ist. (Abb. 29) Staubsack (Abb. 30) Bei Verwendung des Staubsacks wird das Arbeiten sau- berer und das Staubsammeln einfacher. Zum Anbringen wird der Staubsack auf die Staubtülle geschoben. Wenn der Staubsack etwa halb voll ist, nehmen Sie ihn von der Maschine ab und ziehen den Verschluss heraus. Entleeren Sie den Staubsack, indem Sie ihn leicht abklopfen, um die an den Innenflächen haftenden Staub- partikel, die den Durchlass behindern können, zu lösen. HINWEIS: • Wenn Sie einen Makita-Staubsauger an Ihre Säge anschließen, können Sie sauberer arbeiten. Staubsammelbehälter (Sonderzubehör) (Abb. 31, 32 und 33) Schieben Sie den Staubsammelbehälter auf die Staub- tülle. Entleeren Sie den Staubsammelbehälter bei Bedarf. Öffnen Sie die Abdeckung zum Entleeren des Staubsam- melbehälters durch Drücken des Knopfes, und schütten Sie das Sägemehl aus. Bringen Sie die Abdeckung wie- der an ihrer ursprünglichen Position an, bis sie einrastet. Sie können den Staubsammelbehälter leicht entfernen, indem Sie ihn herausziehen, während Sie ihn in der Nähe der Staubtülle am Werkzeug drehen. HINWEIS: • Wenn Sie einen Makita-Staubsauger an dieser Maschine anschließen, können Sie sauberer arbeiten. BEMERKUNG: • Leeren Sie den Staubsammelbehälter, bevor das Niveau des angesammelten Sägemehls den Zylinder- teil erreicht.
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51 Sicherung von Werkstücken WARNUNG: • Es ist äußerst wichtig, das Werkstück stets mit dem geeigneten Schraubstocktyp oder mit Deckenleis- tenanschlägen korrekt zu sichern. Anderenfalls kann es zu schweren Verletzungen und Beschädigung der Maschine und/oder Werkstücks kommen. • Heben Sie das Sägeblatt nach erfolgtem Schnitt erst an, nachdem es zum völligen Stillstand gekommen ist. Das Anheben eines noch rotierenden Sägeblatts kann zu schweren Verletzungen und Beschädigung des Werkstücks führen. • Wenn Sie ein Werkstück schneiden, das länger als der Auflagetisch der Säge ist, sollte das Material auf der gesamten Länge außerhalb des Auflageti- sches und auf derselben Höhe abgestützt werden, um es waagerecht zu halten. Korrekte Werkstückab- stützung trägt zur Vermeidung von Sägeblattklemmen und möglichem Rückschlag bei, die zu schweren Ver- letzungen führen können. Verlassen Sie sich nicht nur auf die Vertikal- und/oder Horizontalschraubzwinge zur Sicherung des Werkstücks. Dünnes Material neigt zum Durchhängen. Stützen Sie das Werkstück auf seiner gesamten Länge ab, um Klemmen des Sägeblatts und möglichen RÜCKSCHLAG zu vermeiden. (Abb. 34) Einstellung der Gehrungsanschläge (SCHIEBEANSCHLÄGE als oberer und unterer Anschlag) WARNUNG: • Vergewissern Sie sich vor der Benutzung der Maschine, dass der obere und untere Anschlag ein- wandfrei gesichert sind. • Vergewissern Sie sich vor der Ausführung von Gehrungsschnitten, dass kein Teil des Werkzeugs, besonders das Sägeblatt, mit dem oberen und unteren Anschlag in Berührung kommt, wenn der Handgriff aus jeder beliebigen Position vollständig abgesenkt und angehoben und der Schlitten bis zum Anschlag gezogen oder geschoben wird. Falls die Maschine oder Sägeblatt mit dem Anschlag in Berührung kommt, kann es zu Rückschlag oder uner- warteter Verschiebung des Materials mit daraus resul- tierenden schweren Verletzungen kommen. Die unteren Anschläge können durch Lösen der Klemm- schrauben nach innen und außen verschoben werden. (Abb. 35) Ein roter Anzeigebereich erscheint, wenn die unteren Anschläge nach innen verschoben werden, und ver- schwindet, wenn die unteren Anschläge nach außen ver- schoben werden. Die oberen Anschläge können durch Lösen der Hebel entfernt oder nach innen und außen verschoben werden. (Abb. 36) Stellen Sie im Falle von Gehrungsschnitten die Position des unteren und oberen Anschlags so nah wie praktisch möglich an das Sägeblatt ein, um maximale Werkstück- abstützung zu erhalten, und vergewissern Sie sich, dass kein Teil der Maschine, besonders das Sägeblatt, mit dem unteren und oberen Anschlag in Berührung kommt, wenn der Handgriff aus jeder beliebigen Position voll- ständig abgesenkt und angehoben und der Schlitten an der Tiefstposition bis zum Anschlag gezogen oder geschoben wird. (Abb. 37) Führen Sie vor Schneidarbeiten einen Probelauf mit aus- geschalteter und vom Stromnetz getrennter Säge durch, und überprüfen Sie den Abstand zwischen den Anschlä- gen und den beweglichen Teilen. Sichern Sie die unteren Anschläge vor Schneidarbeiten durch Anziehen der Klemmschrauben und die oberen Anschläge durch Anziehen der Hebel. Vergessen Sie nach Abschluss von Gehrungsschnittar- beiten nicht, die oberen Anschläge wieder auf die Aus- gangsstellung zurückzustellen und zu sichern. Vertikal-Schraubstock (Abb. 38) Der Vertikal-Schraubstock kann entweder auf der linken oder rechten Seite des Auflagetisches montiert werden. Führen Sie den Stehbolzen in das Loch der Grundplatte ein. Stellen Sie den Schraubstockarm auf die Abmessungen des Werkstücks ein, und sichern Sie ihn durch Anziehen der Schraube. Falls die Befestigungsschraube des Schraubstockarms mit dem Schlitten in Berührung kommt, installieren Sie die Schraube auf der entgegen- gesetzten Seite des Schraubstockarms. Vergewissern Sie sich, dass kein Teil der Maschine mit dem Schraub- stock in Berührung kommt, wenn der Handgriff ganz abgesenkt und der Schlitten bis zum Anschlag gezogen oder geschoben wird. Falls irgendwelche Teile mit dem Schraubstock in Berührung kommen, ist des Schraub- stock zu versetzen. Drücken Sie das Werkstück flach gegen Gehrungsan- schlag und Drehteller. Bringen Sie das Werkstück in die gewünschte Schnittposition, und sichern Sie es einwand- frei durch Anziehen des Schraubstockknopfes. Durch Linksdrehen des Schraubstockknopfes auf 90° lässt sich dieser auf und ab bewegen, um schnelles Ein- legen des Werkstücks zu erleichtern. Um das Werkstück nach dem Einlegen zu sichern, drehen Sie den Schraub- stockknopf im Uhrzeigersinn. WARNUNG: • Das Werkstück muss bei allen Operationen mit der Schraubzwinge fest gegen Drehteller und Geh- rungsanschlag gesichert werden. Wird das Werk- stück nicht einwandfrei am Anschlag gesichert, kann sich das Material während des Schneidbetriebs ver- schieben und eine mögliche Beschädigung des Säge- blatts verursachen, was zu Herausschleudern des Materials und Verlust der Kontrolle mit daraus resultie- renden schweren Verletzungen führen kann. Horizontal-Schraubstock (Sonderzubehör) (Abb. 39 und 40) Der Horizontal-Schraubstock kann entweder auf der lin- ken oder rechten Seite des Auflagetisches montiert wer- den. Wenn Gehrungsschnitte in einem Winkel von 15° oder mehr ausgeführt werden, ist der Horizontal-Schraubstock auf der entgegengesetzten Seite der Drehteller-Drehrich- tung zu montieren. Durch Umlegen der Schraubstockmutter im Gegenuhr- zeigersinn wird der Schraubstock gelöst, so dass er sich schnell hin und her schieben lässt. Zum Einspannen des Werkstücks schieben Sie den Schraubstockknopf nach vorn, bis die Schraubstockplatte das Werkstück berührt, und legen Sie dann die Schraubstockmutter nach rechts um. Drehen Sie dann den Schraubstockknopf im Uhrzei- gersinn, um das Werkstück zu sichern. Werkstücke von maximal 215 mm Breite können mit dem Horizontal-Schraubstock eingespannt werden.
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52 WARNUNG: • Drehen Sie die Schraubstockmutter stets im Uhr- zeigersinn, bis das Werkstück einwandfrei gesi- chert ist. Wird das Werkstück nicht einwandfrei gesichert, kann sich das Material während des Schneidbetriebs verschieben und eine mögliche Beschädigung des Sägeblatts verursachen, was zu Herausschleudern des Materials und Verlust der Kon- trolle mit daraus resultierenden schweren Verletzungen führen kann. • Wenn Sie dünne Werkstücke, wie z. B. Fußleisten, gegen den Anschlag abschneiden, verwenden Sie stets den Horizontal-Schraubstock. Auflagebügel (Sonderzubehör) (Abb. 41) Die Auflagebügel können zur zusätzlichen horizontalen Abstützung von Werkstücken auf beiden Seiten montiert werden. Schieben Sie die Bügelstangen in die Öffnungen der Grundplatte ein, und stellen Sie ihre Länge entspre- chend der Größe des abzustützenden Werkstücks ein. Sichern Sie dann die Bügel mit den Schrauben. WARNUNG: • Stützen Sie ein langes Werkstück stets so ab, dass es waagerecht zur Oberseite des Drehtellers liegt, um akkurate Schnitte auszuführen und gefährli- chen Verlust der Kontrolle über die Maschine zu verhüten. Korrekte Werkstückabstützung trägt zur Ver- meidung von Sägeblattklemmen und möglichem Rück- schlag bei, was zu schweren Verletzungen führen kann. BETRIEB BEMERKUNG: • Lösen Sie den Handgriff vor der Benutzung unbedingt aus der Tiefstellung, indem Sie den Anschlagstift he- rausziehen. • Üben Sie beim Schneiden keinen übermäßigen Druck auf den Handgriff aus. Zu starker Druck kann zu Über- lastung des Motors und/oder verminderter Schnittleis- tung führen. Drücken Sie den Handgriff nur mit soviel Kraft nieder, wie für reibungslosen Sägebetrieb not- wendig ist, ohne einen beträchtlichen Abfall der Säge- blattdrehzahl zu verursachen. • Drücken Sie den Handgriff zur Ausführung des Schnitts sachte nieder. Bei zu großer oder seitlicher Kraftausü- bung kann das Sägeblatt in Schwingung versetzt wer- den, wodurch zusätzliche Sägespuren im Werkstück erzeugt werden und die Schnittgenauigkeit beeinträch- tigt wird. • Beim Schneiden mit Schubbewegung den Sägekopf mit gemäßigtem Vorschubdruck ohne Unterbrechung des Sägevorgangs durch das Material führen. Bei Unterbrechung des Sägevorgangs wird die Schnitt- genauigkeit beeinträchtigt und Sägespuren können am Werkstück verbleiben. WARNUNG: • Vergewissern Sie sich vor dem Einschalten der Maschine, dass das Sägeblatt nicht das Werkstück usw. berührt. Wird die Maschine eingeschaltet, wäh- rend das Sägeblatt mit dem Werkstück in Berührung ist, kann es zu Rückschlag mit daraus resultierenden schweren Verletzungen kommen. 1. Kappschnitt (Schneiden kleiner Werkstücke) (Abb. 42) Werkstücke bis 87 mm Höhe und 183 mm Breite können wie nachfolgend beschrieben geschnitten werden: Nachdem Sie den Anschlaghebel im Uhrzeigersinn gedreht und den Schlitten auf die gewünschte Position geschoben haben, schieben Sie den Schlitten vollständig auf den Gehrungsanschlag zu, ziehen Sie die Siche- rungsschraube im Uhrzeigersinn fest, und ziehen Sie den Verriegelungshebel zur Vorderseite der Säge, um den Schlitten zu sichern. Sichern Sie das Werkstück kor- rekt mit dem richtigen Schraubstocktyp oder mit Decken- leistenanschlägen. Sichern Sie das Werkstück mit der Schraubstock. Schalten Sie die Maschine ein, ohne dass das Sägeblatt Kontakt hat, und warten Sie, bis es seine volle Drehzahl erreicht, bevor Sie es absenken. Senken Sie dann den Handgriff zum Schneiden des Werkstücks sachte bis auf die Tiefstellung ab. Nach Beendigung des Bearbeitungsvorgangs Maschine erst abschalten, und WARTEN, BIS DAS SÄGEBLATT VOLLSTÄNDIG ZUM STILLSTAND GEKOMMEN IST, bevor Sie den Sägekopf anheben. WARNUNG: • Ziehen Sie die Sicherungsschraube im Uhrzeiger- sinn sicher fest, und ziehen Sie den Arretierhebel zur Vorderseite der Säge, damit sich der Schlitten während der Arbeit nicht bewegt. Unzureichendes Anziehen der Sicherungsschraube kann möglichen Rückschlag verursachen, der zu schweren Verletzun- gen führen kann. 2. Schiebeschnitt (Schneiden breiter Werkstücke) (Abb. 43 und 44) Lösen Sie die Sicherungsschraube entgegen dem Uhr- zeigersinn, und drücken Sie auch den Arretierhebel nach vorn, so dass der Schlitten ungehindert gleiten kann. Sichern Sie das Werkstück mit einem geeigneten Schraubstocktyp. Ziehen Sie den Schlitten ganz auf sich zu. Schalten Sie die Maschine ein, ohne dass das Sägeblatt Kontakt hat, und warten Sie, bis es seine volle Drehzahl erreicht. Drü- cken Sie den Handgriff nach unten, und SCHIEBEN SIE DEN SCHLITTEN AUF DEN GEHRUNGSANSCHLAG ZU UND DURCH DAS WERKSTÜCK. Sobald der Schnitt beendet ist, schalten Sie die Maschine aus, und WARTEN SIE, BIS DAS SÄGEBLATT ZUM VÖLLIGEN STILLSTAND GEKOMMEN IST, bevor Sie den Sägekopf wieder ganz anheben. WARNUNG: • Ziehen Sie bei jeder Durchführung eines Schiebe- schnitts zuerst den Schlitten ganz auf sich zu, und drücken Sie den Handgriff ganz nach unten, bevor Sie den Schlitten auf den Gehrungsanschlag zu schieben. Starten Sie den Schnitt niemals, ohne den Schlitten ganz auf sich zu gezogen zu haben. Wenn Sie den Schiebeschnitt durchführen, ohne den Schlitten ganz auf sich zu gezogen zu haben, kann ein unerwarteter Rückschlag auftreten, der zu schweren Verletzungen führen kann. • Versuchen Sie niemals, einen Schiebeschnitt durchzuführen, indem Sie den Schlitten auf sich zu ziehen. Wenn Sie den Schlitten während des Schneid- betriebs auf sich zu ziehen, kann ein unerwarteter Rückschlag verursacht werden, der zu schweren Ver- letzungen führen kann. • Führen Sie niemals einen Schiebeschnitt aus, wenn der Handgriff in der Tiefstellung verriegelt ist.
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53 • Lösen Sie niemals den Sicherungsknopf des Schlittens bei rotierendem Sägeblatt. Ein loser Schlitten während des Schneidbetriebs kann einen unerwarteten Rückschlag verursachen, der zu schwe- ren Verletzungen führen kann. 3. Gehrungsschnitt Nehmen Sie auf den vorherigen Abschnitt „Einstellung des Gehrungswinkels“ Bezug. 4. Neigungsschnitt (Abb. 45) Lösen Sie den Hebel, und neigen Sie das Sägeblatt auf den gewünschten Neigungswinkel (siehe den obigen Abschnitt „Einstellen des Neigungswinkels“). Ziehen Sie den Hebel unbedingt fest an, um den eingestellten Nei- gungswinkel einwandfrei zu sichern. Spannen Sie das Werkstück mit einem Schraubstock ein. Vergewissern Sie sich, dass der Schlitten ganz in Richtung der Bedie- nungsperson zurückgezogen ist. Schalten Sie die Maschine ein, ohne dass das Sägeblatt Kontakt hat, und warten Sie, bis es seine volle Drehzahl erreicht. Senken Sie dann den Handgriff unter Druckausübung in Richtung des Sägeblatts sachte bis zur Tiefstellung ab, und SCHIEBEN SIE DEN SCHLITTEN AUF DEN GEH- RUNGSANSCHLAG ZU, UM DAS WERKSTÜCK ZU SCHNEIDEN. Sobald der Schnitt beendet ist, schalten Sie die Maschine aus, und WARTEN SIE, BIS DAS SÄGEBLATT ZUM VÖLLIGEN STILLSTAND GEKOM- MEN IST, bevor Sie den Sägekopf wieder ganz anheben. WARNUNG: • Nachdem Sie das Sägeblatt für einen Gehrungs- schnitt eingestellt haben, vergewissern Sie sich vor der Benutzung der Maschine, dass Schlitten und Sägeblatt über den gesamten Bereich des beabsichtigten Schnitts Freigang haben. Eine Unterbrechung des Schlitten- oder Sägeblattwegs während des Schneidbetriebs kann zu einem Rück- schlag mit daraus resultierenden schweren Verletzun- gen führen. • Halten Sie Ihre Hände während der Ausführung eines Gehrungsschnitts aus dem Weg des Säge- blatts. Der Winkel des Sägeblatts kann den Bediener hinsichtlich des tatsächlichen Sägeblattwegs während des Schneidbetriebs verwirren, und Kontakt mit dem Sägeblatt kann zu schweren Verletzungen führen. • Heben Sie das Sägeblatt erst an, nachdem es zum völligen Stillstand gekommen ist. Während eines Gehrungsschnitts kann das abgesägte Stück am Säge- blatt anliegen. Wird das Sägeblatt in rotierendem Zustand angehoben, kann das abgesägte Stück vom Sägeblatt herausgeschleudert werden, so dass das Material zersplittert, was zu schweren Verletzungen führen kann. BEMERKUNG: • Wenn Sie den Handgriff niederdrücken, üben Sie den Druck parallel zum Sägeblatt aus. Falls eine Kraft senk- recht zum Drehteller ausgeübt oder die Druckrichtung während eines Schnitts geändert wird, kann die Genauigkeit des Schnitts beeinträchtigt werden. • Vor der Ausführung von Gehrungsschnitten kann eine Einstellung des oberen und unteren Anschlags erfor- derlich sein. Siehe den Abschnitt „Einstellung der Geh- rungsanschläge“. 5. Compoundschnitt Unter Compoundschnitt versteht man das Schneiden eines Werkstücks mit gleichzeitiger Gehrungs- und Nei- gungswinkeleinstellung. Die Kombinationsmöglichkeiten entnehmen Sie bitte der nachstehenden Tabelle. Nehmen Sie zur Durchführung von Doppelwinkelschnit- ten auf die Erläuterungen unter „Kappschnitt“, „Schiebe- schnitt“, „Gehrungsschnitt“ und „Neigungsschnitt“ Bezug. 6. Schneiden von Decken- und Hohlleisten Decken- und Hohlleisten können flach auf dem Drehteller liegend mit einer Kapp- und Gehrungssäge geschnitten werden. Es gibt zwei allgemeine Deckenleistentypen und einen Hohlleistentyp: Deckenleiste mit 52/38° Wandwinkel, Deckenleiste mit 45° Wandwinkel und Hohlleiste mit 45° Wandwinkel. Siehe die Abbildungen. (Abb. 46) Es gibt Decken- und Hohlleistenstöße, die in 90°-Innene- cken ((1) und (2) in Abb. 47 und 48) und 90°-Außenekken ((3) und (4) in Abb. 47 und 48) passen. Gehrungswinkel Neigungswinkel Links und Rechts 0° – 45° Links und Rechts 0° – 45°
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54 Messen Messen Sie die Wandlänge, und stellen Sie das Werkstück auf dem Tisch ein, um die Wandkontaktkante auf die gewünschte Länge zu schneiden. Vergewissern Sie sich stets, dass die geschnittene Werkstücklänge auf der Rück- seite des Werkstücks der Wandlänge entspricht. Stellen Sie die Schnittlänge auf den Schnittwinkel ein. Verwenden Sie stets mehrere Stücke für Probeschnitte, um die Sägenwinkel zu überprüfen. Wenn Sie Decken- und Hohlleisten schneiden, stellen Sie den Neigungs- und Gehrungswinkel gemäß den Angaben in Tabelle (A) ein, und legen Sie die Leisten auf die Oberseite der Grundplatte, wie in Tabelle (B) angegeben. Im Falle eines Linksneigungsschnitts Tabelle (A) Tabelle (B) Beispiel: Schneiden einer 52/38°-Deckenleiste für Position (1) in Abb. 47 und 48: • Neigungswinkel auf 33,9° LINKS einstellen und sichern. • Gehrungswinkel auf 31,6° RECHTS einstellen und sichern. • Die Deckenleiste mit ihrer breiten (verborgenen) Rückseite auf den Drehteller legen, so dass ihre DECKENKON- TAKTKANTE am Gehrungsanschlag der Säge anliegt. • Das zu verwendende fertige Stück befindet sich nach der Ausführung des Schnitts immer auf der LINKEN Seite des Sägeblatts. Im Falle eines Rechtsneigungsschnitts Tabelle (A) Tabelle (B) Leistenposition in Abb. 47 und 48 Neigungswinkel Gehrungswinkel 52/38°-Typ 45°-Typ 52/38°-Typ 45°-Typ Für Innenecke (1) Links 33,9° Links 30° Rechts 31,6° Rechts 35,3° (2) Links 31,6° Links 35,3° Für Außenecke (3) (4) Rechts 31,6° Rechts 35,3° Leistenposition in Abb. 47 und 48 Leistenkante gegen Gehrungsanschlag Fertiges Stück Für Innenecke (1) Die Deckenkontaktkante muss am Gehrungsanschlag anliegen. Das fertige Stück befindet sich auf der linken Seite des Sägeblatts. (2) Die Wandkontaktkante muss am Gehrungsanschlag anliegen. Für Außenecke (3) Das fertige Stück befindet sich auf der rechten Seite des Sägeblatts. (4) Die Deckenkontaktkante muss am Gehrungsanschlag anliegen. Leistenposition in Abb. 47 und 48 Neigungswinkel Gehrungswinkel 52/38°-Typ 45°-Typ 52/38°-Typ 45°-Typ Für Innenecke (1) Rechts 33,9° Rechts 30° Rechts 31,6° Rechts 35,3° (2) Links 31,6° Links 35,3° Für Außenecke (3) (4) Rechts 31,6° Rechts 35,3° Leistenposition in Abb. 47 und 48 Leistenkante gegen Gehrungsanschlag Fertiges Stück Für Innenecke (1) Die Wandkontaktkante muss am Gehrungsanschlag anliegen. Das fertige Stück befindet sich auf der rechten Seite des Sägeblatts. (2) Die Deckenkontaktkante muss am Gehrungsanschlag anliegen. Für Außenecke (3) Das fertige Stück befindet sich auf der linken Seite des Sägeblatts. (4) Die Wandkontaktkante muss am Gehrungsanschlag anliegen.
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55 Beispiel: Schneiden einer 52/38°-Deckenleiste für Position (1) in Abb. 47 und 48: • Neigungswinkel auf 33,9° RECHTS einstellen und sichern. • Gehrungswinkel auf 31,6° RECHTS einstellen und sichern. • Die Deckenleiste mit ihrer breiten (verborgenen) Rückseite auf den Drehteller legen, so dass ihre WANDKONTAKT- KANTE am Gehrungsanschlag der Säge anliegt. • Das zu verwendende fertige Stück befindet sich nach der Ausführung des Schnitts immer auf der RECHTEN Seite des Sägeblatts. Deckenleistenanschläge (Sonderzubehör) gestatten bequemeres Schneiden von Deckenleisten, ohne das Sägeblatt neigen zu müssen. Montieren Sie diese auf der Grundplatte, wie in den Abbildungen gezeigt. (Abb. 49 und 50) Abb. 49: Rechter 45°-Gehrungswinkel Abb. 50: Linker 45°-Gehrungswinkel Positionieren Sie die Deckenleiste mit ihrer WANDKONTAKTKANTE gegen den Gehrungsanschlag und mit ihrer DEK- KENKONTAKTKANTE gegen die Deckenleistenanschläge, wie in der Abbildung gezeigt (Abb. 51). Stellen Sie die Deckenleistenanschläge der Größe der Deckenleiste entsprechend ein. Deckenleistenanschläge zu sichern, ziehen Sie die Schrauben fest. Nehmen Sie für den Gehrungswinkel auf die Tabelle (C) Bezug. Tabelle (C) 7. Schneiden von Aluminium-Strangpressprofilen Verwenden Sie zum Einspannen von Aluminium-Strang- pressprofilen Distanzblöcke oder Abfallholzstücke, wie in Abb. 52 gezeigt, um eine Verformung des Aluminiums zu vermeiden. Verwenden Sie Schneidflüssigkeit zum Schneiden von Aluminium-Strangpressprofilen, um die Ablagerung von Aluminium-Rückständen am Sägeblatt zu verhüten. WARNUNG: • Versuchen Sie niemals, dicke oder runde Alumi- nium-Strangpressprofile zu schneiden. Dicke oder runde Aluminium-Strangpressprofile können schwierig zu sichern sein. Sie können sich während des Schneid- betriebs lockern, was zu Verlust der Kontrolle und schweren Verletzungen führen kann. 8. Zwischenbrett (Abb. 53) Durch die Verwendung eines Zwischenbretts lassen sich Werkstücke splitterfrei sägen. Befestigen Sie ein Zwi- schenbrett mit 6-mm-Schrauben in den Bohrungen des Gehrungsanschlags. Die Maße für ein vorgeschlagenes Zwischenbrett sind aus der Abbildung ersichtlich. VORSICHT: • Verwenden Sie glatt gehobeltes Holz von gleichmäßi- ger Dicke als Zwischenbrett. • Um Werkstücke mit einer Höhe von 102 mm bis 120 mm vollständig durchzuschneiden, sollte ein Zwi- schenbrett auf dem Gehrungsanschlag verwendet wer- den. Das Zwischenbrett sorgt für einen Abstand zwischen Werkstück und Anschlag, um einen tieferen Schnitt auszuführen. Beispiel: Um Werkstücke von 115 mm und 120 mm Höhe zu schneiden, verwenden Sie ein Zwischenbrett der folgen- den Dicke. WARNUNG: • Befestigen Sie das Zwischenbrett mit Schrauben am Gehrungsanschlag. Die Schrauben sind so zu installieren, dass die Schraubenköpfe unter der Oberfläche des Zwischenbretts versenkt sind, damit sie nicht die Lage des zu schneidenden Materials behindern. Eine Fehlausrichtung des zu schneidenden Materials kann unerwartete Bewegung während des Schneidvorgangs verursachen, die zum Verlust der Kontrolle und schweren Verletzungen füh- ren kann. BEMERKUNG: • Drehen Sie den Drehteller bei montiertem Zwischen- brett nicht mit abgesenktem Handgriff. Anderenfalls kommt es zu einer Beschädigung des Sägeblatts und/ oder des Zwischenbretts. Leistenposition in Abb. 47 und 48 Gehrungswinkel Fertiges Stück Für Innenecke (1) Rechts 45° Stück auf rechter Sägeblattseite verwenden (2) Links 45° Stück auf linker Sägeblattseite verwenden Für Außenecke (3) Stück auf rechter Sägeblattseite verwenden (4) Rechts 45° Stück auf linker Sägeblattseite verwenden Gehrungswinkel Dicke des Zwischenbretts 115 mm 120 mm 0° 35 mm 60 mm Links und Rechts 45° 30 mm 45 mm Links und Rechts 52° 25 mm 35 mm Rechts 60° 25 mm 35 mm
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56 9. Nutenschneiden (Abb. 54) Ein Dado-Schnitt kann folgendermaßen ausgeführt wer- den: Stellen Sie die untere Grenzposition des Sägeblatts mit der Einstellschraube und dem Anschlagarm ein, um die Schnitttiefe des Sägeblatts zu begrenzen. Nehmen Sie auf den obigen Abschnitt „Anschlagarm“ Bezug. Nachdem Sie die untere Grenzposition des Sägeblatts eingestellt haben, schneiden Sie mittels Schiebeschnitt parallele Nuten über die Breite des Werkstücks, wie in der Abbildung gezeigt. Heben Sie dann das Werkstück- material zwischen den Nuten mit einem Stemmeisen aus. WARNUNG: • Versuchen Sie nicht, derartige Schnitte mit einem breiteren Sägeblatt oder einem Dado-Sägeblatt auszuführen. Der Versuch, einen Nutenschnitt mit einem breiteren Sägeblatt oder Dado-Sägeblatt durch- zuführen, könnte zu unerwarteten Schnittergebnissen und Rückschlag führen, was schwere Verletzungen zur Folge haben könnte. • Stellen Sie den Anschlagarm unbedingt wieder auf die Ausgangsstellung zurück, wenn Sie andere Schnitte als Nutenschnitte ausführen. Der Versuch, Schnitte mit dem Anschlagarm in der falschen Position durchzuführen, könnte zu unerwarteten Schnittergeb- nissen und Rückschlag führen, was schwere Verletzun- gen zur Folge haben könnte. 10. Technik für spezielle Maximalbreiten-Schnittleis- tung Die Maximalbreiten-Schnittleistung dieser Maschine kann durch Ausführen der folgenden Schritte erreicht werden: Für die maximale Schnittbreite dieser Maschine siehe TECHNISCHE DATEN unter „Spezielle Maximalbreiten- Schnittleistung“. 1) Stellen Sie die Maschine auf einen Gehrungswinkel von 0° oder 45° ein, und vergewissern Sie sich, dass der Drehteller verriegelt ist. (Siehe den Abschnitt „Einstellen des Gehrungswinkels“.) 2) Entfernen Sie vorübergehend den rechten und lin- ken oberen Anschlag, und legen Sie die Anschläge zur Seite. 3) Schneiden Sie eine Plattform auf die in der obigen Zeichnung angegebenen Abmessungen zu. Ver- wenden Sie dazu ein 38 mm dickes Material, wie z. B. Holz, Sperrholz oder Pressspan. WARNUNG: • Verwenden Sie unbedingt ebenes Material als Platt- form. Unebenes Material kann sich während des Schneidvorgangs bewegen, was zu Rückschlag und schweren Verletzungen führen kann. HINWEIS: • Die maximale Schnittleistung in der Höhe wird um den Betrag der Plattformdicke reduziert. 4) Legen Sie die Plattform auf die Maschine, so dass sie auf beiden Seiten der Grundplatte gleich weit übersteht. Befestigen Sie die Plattform mit vier 6-mm-Holz- schrauben in vier Löchern der unteren Anschläge an der Maschine. (Fig. 55) WARNUNG: • Vergewissern Sie sich, dass die Plattform flach auf der Grundplatte aufliegt und an den vier vorhande- nen Schraubenlöchern einwandfrei an den unteren Anschlägen befestigt ist. Eine unzulänglich gesi- cherte Plattform kann sich bewegen und möglicher- weise Rückschläge verursachen, die zu schweren Verletzungen führen können. • Vergewissern Sie sich, dass die Maschine auf einer stabilen und ebenen Fläche fest montiert ist. Unzu- längliche Montage und Sicherung der Maschine kön- nen Instabilität verursachen, die zu einem Verlust der Kontrolle und/oder Herunterfallen der Maschine führen und schwere Verletzungen zur Folge haben können. 5) Installieren Sie die zuvor entfernten oberen Anschläge an der Maschine. WARNUNG: • Benutzen Sie die Maschine nicht ohne die oberen Anschläge. Die oberen Anschläge sorgen für eine angemessene Abstützung, die zum Schneiden des Werkstücks erforderlich ist. Wird das Werkstück nicht richtig abgestützt, kann es sich bewegen, was zu möglichem Verlust der Kontrolle, Rückschlag und schweren Verletzungen führen kann. 6) Legen Sie das zu schneidende Werkstück auf die an der Maschine befestigte Plattform. 7) Sichern Sie das Werkstück vor dem Schneiden mit einer Schraubzwinge fest an den oberen Anschlä- gen. 8) Führen Sie den Schnitt durch das Werkstück lang- sam gemäß der Beschreibung unter „Schiebeschnitt (Schneiden breiter Werkstücke)“ aus. (Fig. 56) WARNUNG: • Vergewissern Sie sich, dass das Werkstück mit der Schraubzwinge einwandfrei gesichert ist, und füh- ren Sie den Schnitt langsam aus. Wird das Werk- stück nicht richtig gesichert und der Schnitt nicht langsam ausgeführt, kann sich das Werkstück bewe- gen, was zu möglichem Rückschlag und schweren Ver- letzungen führen kann. • Beachten Sie, dass die Plattform nach Ausführung mehrerer Schnitte mit verschiedenen Gehrungs- winkeln schwach werden kann. Falls die Plattform aufgrund der im Material hinterlassenen mehrfachen Kerbschnitte schwach wird, sollte sie ausgewechselt werden. Wird die geschwächte Plattform nicht ausge- wechselt, kann sich das Werkstück während des Schneidvorgangs bewegen, was zu möglichem Rück- schlag und schweren Verletzungen führen kann. 0°-Gehrungswinkel: Über 450 mm (17-3/4”) 45°-Gehrungswinkel: Über 325 mm (12-3/4”) 38 mm (1-1/2”) Über 760 mm (30”)
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57 Tragen der Maschine Vergewissern Sie sich, dass der Netzstecker abgezogen ist. Sichern Sie den Sägekopf in der 0°-Neigungswinkel- stellung und den Drehteller in der äußersten rechten Gehrungswinkelstellung. Sichern Sie die Gleitstangen so, dass die untere Gleitstange in der Position des voll- ständig zum Bediener gezogenen Schlittens verriegelt ist und die oberen Gleitstangen in der Position des vollstän- dig zum Gehrungsanschlag vorgeschobenen Schlittens verriegelt sind (siehe den Abschnitt „Gleitverriegelungs- einstellung“.) Senken Sie den Handgriff ganz ab, und arretieren Sie ihn in der Tiefstellung durch Einschieben des Anschlagstifts. (Abb. 57) WARNUNG: • Der Anschlagstift ist nur zum Tragen und zur Lage- rung vorgesehen und sollte keinesfalls für irgend- welche Schneidarbeiten verwendet werden. Der Gebrach des Anschlagstifts für Schneidarbeiten kann eine unerwartete Bewegung des Sägeblatts verursa- chen, die zu Rückschlag und schweren Verletzungen führen kann. Tragen Sie die Maschine, indem Sie die Grundplatte auf beiden Seiten halten, wie in der Abbildung gezeigt. Die Maschine lässt sich bequemer tragen, wenn Auflagebü- gel, Staubsack usw. entfernt werden. (Abb. 58) VORSICHT: • Sichern Sie stets alle beweglichen Teile, bevor Sie die Maschine tragen. Falls Teile der Maschine sich beim Tragen bewegen oder verschieben, kann es zu Verlust der Kontrolle oder Balance kommen, was Verletzungen zur Folge haben kann. WARTUNG WARNUNG: • Denken Sie vor der Durchführung von Überprüfun- gen oder Wartungsarbeiten stets daran, die Maschine auszuschalten und vom Stromnetz zu trennen. Das Versäumnis, das Werkzeug vom Strom- netz zu trennen und auszuschalten, kann versehentli- ches Anlaufen und schwere Verletzungen verursachen. • Achten Sie stets darauf, dass das Sägeblatt scharf und sauber ist, um die bestmögliche und sicherste Leistung zu erzielen. Der Versuch, einen Schnitt mit einem stumpfen und/oder verschmutzten Sägeblatt auszuführen, kann Rückschlag verursachen und zu schweren Verletzungen führen. BEMERKUNG: • Verwenden Sie auf keinen Fall Benzin, Benzol, Verdün- ner, Alkohol oder dergleichen. Solche Mittel können Verfärbung, Verformung oder Rissbildung verursachen. Einstellung des Schnittwinkels Diese Maschine wurde werkseitig sorgfältig eingestellt und justiert, doch grobe Behandlung kann die Justierung beeinträchtigen. Sollte Ihre Maschine einer Nachjustie- rung bedürfen, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Gehrungswinkel Schieben Sie den Schlitten auf den Gehrungsanschlag zu, ziehen Sie die Sicherungsschraube im Uhrzeigersinn fest, und ziehen Sie den Arretierhebel zur Vorderseite der Säge, um den Schlitten zu sichern. Drehen Sie den Griff, der den Drehteller sichert, entge- gen dem Uhrzeigersinn. Drehen Sie dann den Drehteller, so dass der Zeiger auf 0° auf der Gehrungswinkelskala zeigt. Bewegen Sie dann den Drehteller geringfügig nach links und rechts, bis er einwandfrei in der 0°-Gehrungs- winkelraste sitzt. (Lassen Sie den Drehteller unverändert, falls der Zeiger nicht auf 0° zeigt.) Lösen Sie die Sechs- kantschrauben, die den Gehrungsanschlag halten, mit dem Steckschlüssel. Senken Sie den Handgriff ganz ab, und arretieren Sie ihn in der Tiefstellung durch Einschieben des Anschlagstifts. Bringen Sie die Seitenfläche des Sägeblatts mit Hilfe eines Einstelldreiecks, Anschlagwinkels usw. in den rech- ten Winkel mit der Fläche des Gehrungsanschlags. Zie- hen Sie dann die Sechskantschrauben des Gehrungsanschlags von rechts der Reihe nach fest. (Abb. 59) Vergewissern Sie sich, dass der Zeiger auf 0° auf der Gehrungswinkelskala zeigt. Falls der Zeiger nicht auf 0° zeigt, lösen Sie die Halteschraube des Zeigers, und stel- len Sie den Zeiger so ein, dass er auf 0° zeigt. (Abb. 60) 2. Neigungswinkel Drücken Sie den Rasthebel vollständig nach vorn, um die Rasten auszurücken. 1) 0°-Neigungswinkel Schieben Sie den Schlitten auf den Gehrungsan- schlag zu, ziehen Sie die Sicherungsschraube im Uhrzeigersinn fest, und ziehen Sie den Arretierhebel zur Vorderseite der Säge, um den Schlitten zu sichern. Senken Sie den Handgriff ganz ab, und arretieren Sie ihn in der Tiefstellung durch Hinein- drücken des Anschlagstifts. Lösen Sie den Hebel auf der Rückseite der Maschine. (Abb. 61) Drehen Sie die Sechskantschraube auf der rechten Seite des Armhalters um zwei bis drei Umdrehun- gen entgegen dem Uhrzeigersinn, um das Sägeblatt nach rechts zu neigen. (Abb. 62) Richten Sie die Seite des Sägeblatts mit Hilfe eines Einstelldreiecks, Anschlagwinkels usw. sorgfältig im rechten Winkel zur Oberseite des Drehtellers aus, indem Sie die Sechskantschraube auf der rechten Seite des Armhalters im Uhrzeigersinn drehen. Zie- hen Sie dann den Hebel fest an. (Abb. 63) Vergewissern Sie sich, dass die beiden Zeiger am Arm auf 0° der Neigungswinkelskala am Arm zei- gen. Falls die Zeiger nicht auf 0° zeigen, lösen Sie die Halteschrauben der Zeiger, und stellen Sie diese so ein, dass sie auf 0° zeigen. (Abb. 64) 2) 45°-Neigungswinkel (Abb. 65) Diese Einstellung kann erst nach erfolgter Einstel- lung des 0°-Neigungswinkels durchgeführt werden. Zum Einstellen des linksseitigen 45°-Neigungswin- kels lösen Sie den Hebel und neigen das Sägeblatt ganz nach links. Vergewissern Sie sich, dass der Zeiger am Armhalter auf 45° der Neigungswinkel- skala am Arm zeigt. Falls der Zeiger nicht auf 45° zeigt, drehen Sie die 45°-Neigungswinkel-Einstell- schraube auf der Seite des Arms, bis der Zeiger auf 45° zeigt. Zum Einstellen des rechtsseitigen 45°-Neigungswin- kels wenden Sie das oben beschriebene Verfahren an.
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58 Einstellen der Position der Laserlinie (Abb. 66 und 67) Nur für Modelle LS1216L und LS1216FL WARNUNG: • Da die Maschine während der Einstellung der Laserlinie am Stromnetz angeschlossen sein muss, muss besonders darauf geachtet werden, das Werkzeug nicht einzuschalten. Versehentliches Anlaufen der Maschine kann zu schweren Verletzun- gen führen. VORSICHT: • Blicken Sie auf keinen Fall direkt in den Laser- strahl. Direkte Aussetzung der Augen zum Strahl kann schwere Augenschäden verursachen. • LASERSTRAHLUNG! Nicht in den Strahl blikken. BEMERKUNG: • Beachten Sie, dass Erschütterungen der Maschine eine Fehlausrichtung der Laserlinie oder eine Beschä- digung des Lasers verursachen und seine Lebens- dauer verkürzen können. Einstellen der Laserlinie für die linke Seite des Säge- blatts. 1 Schraube zum Verstellen des Einstellschrauben- Bewegungsbereichs 2 Einstellschraube 3 Inbusschlüssel 4 Laserlinie 5 Sägeblatt Einstellen der Laserlinie für die rechte Seite des Sägeblatts. 1 Einstellschraube 2 Sägeblatt 3 Laserlinie Gehen Sie für beide Einstellungen folgendermaßen vor. 1. Vergewissern Sie sich, dass der Netzstecker abge- zogen ist. 2. Zeichnen Sie die Schnittlinie auf dem Werkstück an, und legen Sie das Werkstück auf den Drehteller. Spannen Sie dabei das Werkstück nicht mit einem Schraubstock oder einer ähnlichen Klemmvorrich- tung ein. 3. Senken Sie das Sägeblatt durch Niederdrücken des Handgriffs ab, um lediglich die Lage der Schnittlinie und die Position des Sägeblatts zu überprüfen. (Legen Sie die Schnittposition auf der Schnittlinie fest.) 4. Nachdem Sie die korrekte Position der Linie in Bezug auf das Sägeblatt festgelegt haben, bringen Sie den Handgriff wieder in seine Ausgangsstellung. Sichern Sie das Werkstück mit dem Vertikal- Schraubstock, ohne es aus der vorgeprüften Posi- tion zu bringen. 5. Schließen Sie die Maschine an das Stromnetz an, und schalten Sie den Laserschalter ein. 6. Stellen Sie die Position der Laserlinie wie folgt ein. Die Position der Laserlinie kann innerhalb des Verstellbe- reichs der Laser-Einstellschraube verschoben werden, indem zwei Schrauben mit einem Inbusschlüssel gedreht werden. (Der Verstellbereich der Laserlinie wurde werks- seitig auf 1 mm von der Seitenfläche des Sägeblatts ein- gestellt.) Um den Verstellbereich der Laserlinie weiter von der Sei- tenfläche des Sägeblatts zu verlagern, drehen Sie die zwei Schrauben entgegen dem Uhrzeigersinn, nachdem Sie die Einstellschraube gelöst haben. Drehen Sie diese beiden Schrauben im Uhrzeigersinn, um die Laserlinie näher an die Seitenfläche des Sägeblatts heranzubrin- gen, nachdem Sie die Einstellschraube gelöst haben. Nehmen Sie auf den Abschnitt „Laserstrahlbenutzung“ Bezug, und stellen Sie die Einstellschraube so ein, dass sich die Schnittlinie auf Ihrem Werkstück mit der Laserli- nie deckt. HINWEIS: • Überprüfen Sie die Genauigkeit der Laserlinienposition regelmäßig. • Lassen Sie die Maschine von einer autorisierten Makita-Kundendienststelle reparieren, falls eine Stö- rung der Lasereinheit vorliegt. Reinigen der Linse für Laserlicht (Abb. 68 und 69) Nur für Modelle LS1216L und LS1216FL Falls die Laserlinse schmutzig wird oder Sägemehl an ihr haftet, so dass die Laserlinie schlecht erkennbar ist, tren- nen Sie die Säge vom Stromnetz, entfernen Sie die Laserlinse, und reinigen Sie sie sorgfältig mit einem feuchten, weichen Tuch. Verwenden Sie keine Lösungs- mittel oder Reinigungsmittel auf Petroleumbasis zum Reinigen der Linse. Um die Laserlinse zu entfernen, muss zuvor das Säge- blatt gemäß den Anweisungen im Abschnitt „Montage und Demontage des Sägeblatts“ demontiert werden. Lösen Sie die Halteschraube der Linse mit einem Schraubenzieher, ohne sie ganz zu entfernen. Ziehen Sie die Linse heraus, wie in der Abbildung gezeigt. HINWEIS: • Falls sich die Linse nicht abnehmen lässt, lösen Sie die Schraube etwas mehr, und versuchen Sie erneut, die Linse herauszuziehen, ohne die Schraube zu entfer- nen. 1 2 3 4 5 1 2 3
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59 Auswechseln der Kohlebürsten (Abb. 70 und 71) Die Kohlebürsten müssen regelmäßig entfernt und über- prüft werden. Wenn sie bis zur Verschleißgrenze abge- nutzt sind, müssen sie erneuert werden. Halten Sie die Kohlebürsten stets sauber, damit sie ungehindert in den Haltern gleiten können. Beide Kohlebürsten sollten gleichzeitig erneuert werden. Verwenden Sie nur identi- sche Kohlebürsten. Drehen Sie die Bürstenhalterkappen mit einem Schrau- bendreher heraus. Nehmen Sie die abgenutzten Kohle- bürsten heraus, setzen Sie die neuen ein, und drehen Sie dann die Bürstenhalterkappen wieder ein. Schalten Sie die Maschine nach dem Auswechseln der Bürsten ein, um die Bürsten bei im Leerlauf laufender Maschine etwa 10 Minuten lang einzuschleifen. Überprü- fen Sie dann die Maschine im Betrieb und die Funktion der elektrischen Bremse, wenn Sie den Ein-Aus-Schalter loslassen. Falls die elektrische Bremse nicht einwandfrei funktioniert, lassen Sie die Maschine von einer Makita- Kundendienststelle reparieren. Nach dem Gebrauch • Wischen Sie nach dem Gebrauch an der Maschine haf- tende Späne und Staub mit einem Tuch oder derglei- chen ab. Halten Sie die „Schutzhaube“ gemäß den Anweisungen im vorhergehenden Abschnitt „Schutz- haube“ sauber. Schmieren Sie die Gleitteile der Maschine mit Öl, um Rostbildung zu verhüten. • Den Sägekopf zur Lagerung der Maschine nach vorne ziehen, um die Linearführungen im Drehteller zu schüt- zen. Um die SICHERHEIT und ZUVERLÄSSIGKEIT dieses Produkts zu gewährleisten, sollten Reparaturen und andere Wartungs- oder Einstellarbeiten nur von Makita- Vertragswerkstätten oder Makita-Kundendienstzentren unter ausschließlicher Verwendung von Makita-Origina- lersatzteilen ausgeführt werden. ZUBEHÖR WARNUNG: • Die folgenden Makita-Zubehörteile oder Vorrichtun- gen werden für den Einsatz mit der in dieser Anlei- tung beschriebenen Makita-Maschine empfohlen. Der Gebrauch anderer Zubehörteile oder Vorrichtun- gen kann zu schweren Verletzungen führen. • Verwenden Sie die Makita-Zubehörteile oder -Vor- richtungen nur für ihren vorgesehenen Zweck. Fehlgebrauch eines Zubehörteils oder einer Vorrich- tung kann zu schweren Verletzungen führen. Wenn Sie weitere Einzelheiten bezüglich dieser Zube- hörteile benötigen, wenden Sie sich bitte an Ihre Makita- Kundendienststelle. • Stahl- und hartmetallbestückte Sägeblätter • Schraubstockeinheit (Horizontal-Schraubstock) • Vertikal-Schraubstock • Steckschlüssel 13 • Auflagebügel • Staubsack • Deckenleistenanschlagsatz • Einstelldreieck • Staubsammelbehälter • Inbusschlüssel (Für LS1216L und LS1216FL) Gehrungssäge- blätter Für glattes und präzises Schnei- den in verschiedenen Materialien. Kombination Allzweck-Sägeblatt für schnelle und reibungslose Längs-, Abläng- und Gehrungsschnitte. Ablängschnitte Für glattere Querfaserschnitte. Schneidet sauber gegen die Faser. Feine Ablängschnitte Für glatte, saubere Schnitte gegen die Faser. Gehrungssäge- blätter aus Nichtei- senmetall Für Gehrungsschnitte in Alumi- nium, Kupfer, Messing, Rohren und anderen Nichteisenmetallen.

Frage & Antworten

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  • Marke: Makita
  • Produkt: Sägen
  • Model/Name: LS1216LB
  • Dateityp: PDF
  • Verfügbare Sprachen: Holländisch, Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Danish, Griechisch