Makita LS1016LB Bedienungsanleitung

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  • Marke: Makita
  • Produkt: Säge
  • Model/Name: LS1016LB
  • Dateityp: PDF
  • Verfügbare Sprachen: Holländisch, Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Danish, Griechisch

Inhaltstabelle

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DEUTSCH
Übersicht
1 Anschlagstift
2 Sechskantschraube
3 Schutzhaube
4 Schlitzplatte
5 Sägeblatt
6 Sägeblattzähne
7 Linker Gehrungsschnitt
8 Gerader Schnitt
9 Rechter Gehrungsschnitt
10 Arretierhebel
11 Schraube
12 Einstellschraube
13 Drehteller
14 Anschlaghebel
15 Gleitrohr
16 Drehteller-Oberfläche
17 Sägeblattumfang
18 Gehrungsanschlag
19 Einstellschraube
20 Anschlagarm
21 Griff
22 Nocken
23 Hebel
24 Rasthebel
25 Skalenscheibe
26 Entriegelungsknopf
27 Zeiger
28 Einschaltsperrknopf
29 Ein-Aus-Schalter
30 Loch für Vorhängeschloss
31 Laserschalter
32 Steckschlüssel
33 Steckschlüsselhalter
34 Mittenabdeckung
35 Spindelarretierung
36 Sägeblattgehäuse
37 Pfeil
38 Außenflansch
39 Innenflansch
40 Spindel
41 Ring
42 Staubtülle
43 Staubsack
44 Verschluss
45 Staubsammelbehälter
46 Abdeckung
47 Knopf
48 Zylinderteil
49 Sägemehl
50 Stütze
51 Drehteller
52 Klemmschraube
53 Oberer Anschlag
54 Unterer Anschlag
55 Schraubstockknopf
56 Schraubstockarm
57 Stehbolzen
58 Schraubstockplatte
59 Schraubstockmutter
60 Auflagebügel
61 52/38°-Deckenleistentyp
62 45°-Deckenleistentyp
63 45°-Hohlleistentyp
64 Innenecke
65 Außenecke
66 Deckenleistenanschlag L
(Sonderzubehör)
67 Deckenleistenanschlag R
(Sonderzubehör)
68 Deckenleistenanschlag L
69 Deckenleistenanschlag R
70 Deckenleiste
71 Schraubstock
72 Distanzblock
73 Aluminium-Strangpressprofil
74 Nuten
75 Einstelldreieck
76 Gehrungswinkelskala
77 Gehrungswinkelskala
78 0°-Winkel-Einstellschraube
79 Skalenscheibe
80 Einstellschraube für 45°
Linksseiten Neigungswinkel
81 Einstellschraube für 45°
Rechtsseiten Neigungswinkel
82 Werkstück
83 Laserlinie
84 Vertikal-Schraubstock
85 Schraubendreher
86 Schraube (nur ein Teil)
87 Linse für Laserlicht
88 Verschleißgrenze
89 Bürstenhalterkappe
TECHNISCHE DATEN
Modell LS1016/LS1016L
Sägeblattdurchmesser
Für alle Länder außerhalb Europas................................................................................................. 255 mm – 260 mm
Für europäische Länder ................................................................................................................................... 260 mm
Sägeblattbohrung
Für alle Länder außerhalb Europas................................................................................................................. 25,4 mm
Für europäische Länder ..................................................................................................................................... 30 mm
Max. Schnitttiefe (H × B) mit Sägeblatt von 260 mm Durchmesser
Gehrungswinkel
Neigungswinkel
45° (links) 0° 45° (rechts)
0°
42 mm x 310 mm 68 mm x 310 mm 29 mm x 310 mm
58 mm x 279 mm 91 mm x 279 mm 43 mm x 279 mm
45° (rechts and links)
42 mm x 218 mm 68 mm x 218 mm 29 mm x 218 mm
58 mm x 197 mm 91 mm x 197 mm 43 mm x 197 mm
52° (rechts and links) –
25 mm x 190 mm
–
91 mm x 91 mm
60° (rechts) –
25 mm x 155 mm
–
91 mm x 76 mm
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Spezielle max. Schnitttiefen
Leerlaufdrehzahl (min–1)......................................................................................................................................... 3 200
Lasertyp (Nur für LS1016L)........................................................................Roter Laser 650 nm, <1 mW (Laserklasse 2)
Abmessungen (L × B × H)..................................................................................................718 mm x 640 mm x 671 mm
Nettogewicht
Für alle Länder außerhalb Europas....................................................................................................................23,7 kg
Für europäische Länder .....................................................................................................................................24,2 kg
Sicherheitsklasse .................................................................................................................................................... /II
• Im Zuge unseres laufenden Forschungs- und Entwick-
lungsprogramms behalten wir uns das Recht vor,
Änderungen an den vorliegenden technischen Daten
ohne Vorankündigung vorzunehmen.
• Hinweis: Die technischen Daten können von Land zu
Land unterschiedlich sein.
• Gewicht nach EPTA-Verfahren 01/2003
Vorgesehene Verwendung
Die Maschine ist für genaue Gerad- und Gehrungs-
schnitte in Holz vorgesehen. Mit entsprechenden Säge-
blättern kann auch Aluminium gesägt werden.
Stromversorgung
Die Maschine darf nur an eine Einphasen-Wechselstrom-
quelle angeschlossen werden, deren Spannung mit der
Angabe auf dem Typenschild übereinstimmt. Sie ist
gemäß der Europa-Norm doppelt schutzisoliert, und
kann daher auch mit Steckdosen ohne Erdleiter verwen-
det werden.
Sicherheitshinweise
Lesen und beachten Sie diese Hinweise, bevor Sie das
Gerät benutzen.
ZUSÄTZLICHE SICHERHEITSREGELN FÜR
DIE MASCHINE
1. Tragen Sie stets eine Schutzbrille.
2. Halten Sie Ihre Hände von der Schnittlinie des
Sägeblatts fern. Vermeiden Sie die Berührung
eines auslaufenden Sägeblatts. Es kann auch in die-
sem Zustand noch schwere Verletzungen verursa-
chen.
3. Betreiben Sie die Säge nicht ohne Schutzvor-
richtungen. Überprüfen Sie die Schutzhaube vor
jeder Benutzung auf einwandfreies Schließen.
Betreiben Sie die Säge nicht, wenn sich die
Schutzhaube nicht ungehindert bewegt und sich
nicht sofort schließt. Die Schutzhaube darf auf
keinen Fall in der geöffneten Stellung festge-
klemmt oder festgebunden werden.
4. Führen Sie keine freihändigen Arbeiten aus. Das
Werkstück muss bei allen Operationen mit der
Schraubzwinge fest gegen Drehteller und Geh-
rungsanschlag gesichert werden. Halten Sie Werk-
stücke niemals nur mit der Hand.
5. Fassen Sie niemals um das Sägeblatt.
6. Schalten Sie die Maschine aus und lassen Sie
das Sägeblatt zum Stillstand kommen, bevor Sie
das Werkstück bewegen oder Einstellungen
ändern.
7. Trennen Sie die Maschine vom Stromnetz, bevor
Sie das Sägeblatt wechseln oder die Maschine
warten.
8. Sichern Sie stets alle beweglichen Teile, bevor
Sie die Maschine tragen.
9. Der Anschlagstift, der den Schneidkopf verrie-
gelt, ist nur zum Tragen und zur Lagerung, nicht
für irgendwelche Schneidarbeiten, vorgesehen.
10. Betreiben Sie die Maschine nicht in Gegenwart von
brennbaren Flüssigkeiten oder Gasen.
11. Überprüfen Sie das Sägeblatt vor dem Betrieb sorg-
fältig auf Risse oder Beschädigung.
Wechseln Sie ein gerissenes oder beschädigtes
Sägeblatt unverzüglich aus.
12. Verwenden Sie nur die für diese Maschine vorge-
schriebenen Flansche.
13. Achten Sie sorgfältig darauf, dass Achse, Flansche
(insbesondere die Ansatzfläche) und Schraube nicht
beschädigt werden. Eine Beschädigung dieser Teile
kann zu einem Sägeblattbruch führen.
14. Vergewissern Sie sich, dass der Drehteller einwand-
frei gesichert ist, damit er sich während des Betriebs
nicht bewegt.
15. Zur Sicherheit sollte die Tischplatte vor dem Betrieb
von Spänen, Kleinteilen usw. gesäubert werden.
16. Schneiden Sie keine Nägel durch. Untersuchen Sie
das Werkstück sorgfältig auf Nägel, und entfernen
Sie diese vor der Bearbeitung.
17. Vergewissern Sie sich vor dem Einschalten der
Maschine, dass die Spindelarretierung freigegeben
ist.
18. Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt in der
Tiefstellung nicht mit dem Drehteller in Berührung
kommt.
19. Halten Sie den Handgriff sicher fest. Beachten Sie,
dass sich die Säge beim Anlaufen und Abstellen
geringfügig nach oben oder unten bewegt.
20. Vergewissern Sie sich vor dem Einschalten der
Maschine, dass das Sägeblatt nicht das Werkstück
berührt.
21. Lassen Sie die Maschine vor dem eigentlichen
Schneiden eines Werkstücks eine Weile laufen.
Achten Sie auf Vibrationen oder Taumelbewegun-
gen, die Anzeichen für schlechte Montage oder ein
schlecht ausgewuchtetes Sägeblatt sein können.
22. Warten Sie, bis das Sägeblatt die volle Drehzahl
erreicht hat, bevor Sie mit dem Schneiden beginnen.
23. Brechen Sie sofort den Betrieb ab, wenn Sie irgend-
etwas Ungewöhnliches bemerken.
24. Versuchen Sie nicht, den Schalter in der Einschalt-
stellung zu arretieren.
45°-Typ Deckenleiste
(mit Verwendung von Deckenleistenanschlag)
168 mm
Fußleiste (H)
(mit Verwendung von Horizontalzwinge)
120 mm
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25. Seien Sie stets wachsam, besonders bei sich dau-
ernd wiederholenden, eintönigen Arbeiten. Lassen
Sie sich nicht in trügerische Sicherheit wiegen.
Sägeblätter kennen kein Erbarmen.
26. Verwenden Sie stets das in dieser Anleitung emp-
fohlene Zubehör. Der Gebrauch ungeeigneten Zube-
hörs, wie z.B. Schleifscheiben, kann Verletzungen
zur Folge haben.
27. Benutzen Sie die Säge nur zum Schneiden von
Aluminium, Holz oder ähnlichem Material.
28. Schließen Sie Gehrungs- und Kappsägen beim
Betrieb an eine Staubsammelvorrichtung an.
29. Wählen Sie die Sägeblätter unter Berücksichti-
gung des zu schneidenden Materials aus.
30. Lassen Sie beim Nutenschneiden Vorsicht wal-
ten.
31. Wechseln Sie die Schlitzplatte bei Verschleiß
aus.
32. Verwenden Sie keine Sägeblätter aus Schnell-
stahl.
33. Bei manchen Werkstoffen kann der beim Sägen
erzeugte Staub Chemikalien enthalten, die erwie-
senermaßen Krebs, Geburtsfehler oder Schä-
den an Fortpflanzungsorganen verursachen.
Beispiele dieser Chemikalien sind wie folgt:
• Blei in Lack mit Bleizusatz
• Arsen und Chrom in chemisch behandeltem
Bauholz.
Ihre Gefährdung durch den Umgang mit solchen
Chemikalien hängt davon ab, wie oft Sie diese
Arbeiten verrichten. Um Ihre Aussetzung zu die-
sen Chemikalien zu reduzieren: Arbeiten Sie in
gut belüfteter Umgebung, und verwenden Sie
geprüfte Sicherheitsvorrichtungen, wie z.B.
Staubmasken, die mikroskopische Teilchen her-
ausfiltern.
34. Um den erzeugten Geräuschpegel zu reduzieren,
achten Sie stets darauf, dass das Sägeblatt
scharf und sauber ist.
35. Die Bedienungsperson sollte in der Handha-
bung, Einstellung und Bedienung der Maschine
hinreichend geschult sein.
36. Verwenden Sie korrekt geschärfte Sägeblätter.
Halten Sie die auf dem Sägeblatt angegebene
Maximaldrehzahl ein.
37. Unterlassen Sie das Entfernen von Bruchstük-
ken oder anderen Teilen des Werkstücks vom
Schnittbereich, während die Maschine läuft und
das Sägeblatt sich nicht in der Ruhestellung
befindet.
BEWAHREN SIE DIESE HINWEISE
SORGFÄLTIG AUF
MONTAGE
Befestigung der Säge auf einer Werkbank
Der Handgriff wird werkseitig vor dem Versand mit dem
Anschlagstift in der Tiefstellung verriegelt. Lösen Sie die
Verriegelung, indem Sie den Handgriff etwas herunter-
drücken und den Anschlagstift herausziehen. (Abb. 1)
Diese Maschine sollte unter Verwendung der Schrauben-
bohrungen in der Grundplatte mit vier Schrauben auf
einer ebenen und stabilen Oberfläche befestigt werden.
Dadurch werden Umkippen und mögliche Verletzungen
vermieden. (Abb. 2)
FUNKTIONSBESCHREIBUNG
VORSICHT:
• Vergewissern Sie sich vor jeder Einstellung oder Funk-
tionsprüfung der Maschine stets, dass sie ausgeschal-
tet und vom Stromnetz getrennt ist.
Schutzhaube (Abb. 3 und 4)
Wird der Handgriff abgesenkt, hebt sich die Schutzhaube
automatisch. Die Schutzhaube kehrt in ihre Ausgangs-
stellung zurück, wenn der Schnitt vollendet ist und der
Handgriff angehoben wird. DIE SCHUTZHAUBE ODER
DIE DARAN ANGEBRACHTE FEDER DARF AUF KEI-
NEN FALL FUNKTIONSUNFÄHIG GEMACHT ODER
ENTFERNT WERDEN.
Im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit sollten Sie die
Schutzhaube stets in ordnungsgemäßem Zustand hal-
ten. Funktionsstörungen der Schutzhaube müssen sofort
behoben werden. Überprüfen Sie die gefederte Rück-
kehrbewegung der Schutzhaube. BENUTZEN SIE DIE
MASCHINE NIEMALS MIT BESCHÄDIGTER, DEFEK-
TER ODER FEHLENDER SCHUTZHAUBE ODER
FEDER, WEIL DIES SEHR GEFÄHRLICH IST UND ZU
SCHWEREN VERLETZUNGEN FÜHREN KANN.
Wenn die transparente Schutzhaube schmutzig wird
oder soviel Sägemehl an ihr haftet, dass das Sägeblatt
und/oder Werkstück nicht mehr ohne weiteres sichtbar
ist, sollten Sie die Säge vom Stromnetz trennen und die
Schutzhaube mit einem feuchten Tuch sorgfältig reini-
gen. Verwenden Sie keine Lösungsmittel oder Reini-
gungsmittel auf Petroleumbasis zum Reinigen der
Kunststoff-Schutzhaube.
Wenn bei besonders starker Verschmutzung der Schutz-
haube die Sicht durch die Schutzhaube behindert ist,
lösen Sie die Sechskantschraube, mit der die Mittenab-
deckung befestigt ist, mit dem mitgelieferten Steck-
schlüssel.
Lösen Sie die Sechskantschraube durch Drehen entge-
gen dem Uhrzeigersinn, und heben Sie die Schutzhaube
und die Mittenabdeckung an. In dieser Stellung der
Schutzhaube kann die Reinigung gründlicher und effizi-
enter durchgeführt werden. Wenden Sie nach der Reini-
gung das obige Demontageverfahren umgekehrt an, und
ziehen Sie die Schraube an. Entfernen Sie nicht die
Feder, welche die Schutzhaube hält. Falls sich die
Schutzhaube durch Alterung oder UV-Strahlung verfärbt,
bestellen Sie eine neue Schutzhaube bei einer Makita-
Kundendienststelle. DIE SCHUTZHAUBE DARF NICHT
FUNKTIONSUNFÄHIG GEMACHT ODER ENTFERNT
WERDEN.
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Positionieren der Schlitzplatten (Abb. 5, 6 und 7)
Diese Maschine ist mit Schlitzplatten im Drehteller verse-
hen, um Reißen am Austrittsende eines Schnitts auf ein
Minimum zu reduzieren. Die Schlitzplatten sind werkssei-
tig so eingestellt, dass das Sägeblatt nicht mit ihnen in
Berührung kommt. Stellen Sie die Schlitzplatten vor dem
Gebrauch wie folgt ein:
Ziehen Sie zuerst den Netzstecker ab. Drehen Sie alle
Befestigungsschrauben der Schlitzplatten (je 2 auf der
linken und rechten Seite) heraus. Ziehen Sie die Schrau-
ben nur so weit an, dass sich die Schlitzplatten noch
leicht von Hand bewegen lassen. Senken Sie den Hand-
griff völlig ab, und schieben Sie den Anschlagstift hinein,
um den Handgriff in der Tiefstellung zu verriegeln. Lösen
Sie die Sicherungsschraube, die die oberen Gleitstangen
sichert, durch Drehen entgegen dem Uhrzeigersinn, und
schieben Sie auch den Arretierhebel, der die unteren
Gleitstangen sichert, vorwärts. Ziehen Sie den Schlitten
ganz auf sich zu. Stellen Sie die Schlitzplatten so ein,
dass sie die Seiten der Sägeblattzähne nur leicht berüh-
ren. Ziehen Sie die vorderen Schrauben an (nicht fest
anziehen). Schieben Sie den Schlitten ganz zum Geh-
rungsanschlag, und stellen Sie die Schlitzplatten so ein,
dass sie die Seiten der Sägeblattzähne nur leicht berüh-
ren. Ziehen Sie die hinteren Schrauben an (nicht fest
anziehen).
Ziehen Sie den Anschlagstift nach der Einstellung der
Schlitzplatten wieder heraus, und heben Sie den Hand-
griff an. Ziehen Sie dann alle Schrauben fest an.
VORSICHT:
• Die Schlitzplatten müssen vor und nach jeder Ände-
rung des Neigungswinkels wie oben beschrieben ein-
gestellt werden.
Aufrechterhaltung der maximalen Schnittleistung
(Abb. 8, 9 und 10)
Trennen Sie die Maschine vom Stromnetz, bevor Sie mit
irgendwelchen Einstellungen beginnen. Diese Maschine
wurde werkseitig so eingestellt, dass die maximale
Schnittleistung mit einem Sägeblatt von 260 mm Durch-
messer erreicht wird.
Wenn Sie ein neues Sägeblatt montieren, überprüfen Sie
immer die untere Grenzposition des Sägeblatts, und neh-
men Sie nötigenfalls eine Einstellung vor, wie folgt:
Ziehen Sie zuerst den Netzstecker ab. Senken Sie den
Anschlaghebel ab, um das Sägeblatt so zu positionieren,
wie in der Abbildung gezeigt. Schieben Sie den Säge-
schlitten bis zum Anschlag und senken den Sägekopf
vollständig. Drehen Sie die Einstellschraube mit dem
Steckschlüssel, bis der Sägeblattumfang am Berüh-
rungspunkt von Gehrungsanschlag-Vorderseite und
Drehteller-Oberfläche geringfügig unterhalb der Drehtel-
ler-Oberfläche liegt.
Drehen Sie das Sägeblatt bei vom Stromnetz getrennter
Maschine von Hand, während Sie den Handgriff in der
Tiefstellung halten, um sicherzugehen, dass das Säge-
blatt keinen Teil des Auflagetisches berührt. Nötigenfalls
ist eine Nachjustierung vorzunehmen.
Bringen Sie den Anschlaghebel nach der Einstellung
durch Drehen entgegen dem Uhrzeigersinn stets wieder
in seine Ausgangsstellung.
VORSICHT:
• Vergewissern Sie sich nach der Montage eines neuen
Sägeblatts stets, dass das Sägeblatt in der Tiefstellung
des Handgriffs keinen Teil des Auflagetisches berührt.
Führen Sie diese Überprüfung immer bei abgezoge-
nem Netzstecker durch.
Anschlagarm (Abb. 11)
Die untere Grenzposition des Sägeblatts kann mit dem
Anschlagarm leicht eingestellt werden. Drehen Sie den
Anschlagarm zum Einstellen in Pfeilrichtung, wie in der
Abbildung gezeigt. Stellen Sie die Einstellschraube so
ein, dass das Sägeblatt an der gewünschten Position
anhält, wenn der Handgriff ganz abgesenkt wird.
Einstellung des Gehrungswinkels (Abb. 12)
Drücken Sie den Griff, so dass der Nocken einrückt, und
drehen Sie ihn bis zum Anschlag im Uhrzeigersinn. Dre-
hen Sie den Drehteller, während Sie den Arretierhebel
niederdrücken. Bewegen Sie den Griff, bis der Zeiger auf
den gewünschten Winkel der Gehrungswinkelskala zeigt,
und drehen Sie dann den Griff um 90° entgegen dem
Uhrzeigersinn, um den Drehteller zu arretieren.
VORSICHT:
• Bringen Sie den Handgriff in die Hochstellung, bevor
Sie den Drehteller drehen.
• Sichern Sie den Drehteller nach jeder Änderung des
Gehrungswinkels stets durch Drehen des Griffs um 90°
entgegen dem Uhrzeigersinn.
Einstellen des Neigungswinkels (Abb. 13 und 14)
Um den Neigungswinkel einzustellen, lösen Sie den
Hebel auf der Rückseite der Maschine durch Linksdre-
hen. Schieben Sie den Rasthebel vollständig nach vorn
und entriegeln Sie den Arm, indem Sie den Griff leicht in
die Richtung drücken, in die das Sägeblatt geneigt wer-
den soll.
Um den Schlitten nach rechts zu neigen, neigen Sie ihn
geringfügig nach links, nachdem Sie den Hebel gelöst
haben, und drücken Sie den Entriegelungsknopf. Neigen
Sie den Schlitten bei gedrücktem Entriegelungsknopf
nach rechts.
Neigen Sie das Sägeblatt, bis der Zeiger auf den
gewünschten Winkel der Neigungswinkelskala zeigt. Zie-
hen Sie dann den Arretierhebel durch Rechtsdrehen fest,
um den Arm einwandfrei zu sichern.
Wenn Sie den Rasthebel auf sich zuziehen, kann das
Sägeblatt mit den Rasten im rechten und linken Winkel
von 22,5 ° und 33,9 ° zur Fußoberfläche verriegelt wer-
den.Wenn der Rasthebel nach vorn zum Armhalter
gedrückt wird, kann das Sägeblatt im gewünschten Win-
kel innerhalb des vorgeschriebenen Neigungswinkelbe-
reichs verriegelt werden.
VORSICHT:
• Bringen Sie den Handgriff in die Hochstellung, bevor
Sie das Sägeblatt neigen.
• Sichern Sie den Arm nach jeder Änderung des Nei-
gungswinkels stets durch Anziehen des Hebels im Uhr-
zeigersinn.
• Wenn der Neigungswinkel geändert wird, müssen die
Schlitzplatten gemäß der Beschreibung im Abschnitt
„Positionieren der Schlitzplatten“ entsprechend einge-
stellt werden.
Gleitverriegelungseinstellung (Abb. 15)
Um die untere Gleitstange zu verriegeln, ziehen Sie den
Arretierhebel auf sich zu.
Um die obere Gleitstange zu verriegeln, drehen Sie die
Sicherungsschraube im Uhrzeigersinn.
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Schalterfunktion
VORSICHT:
• Vergewissern Sie sich vor dem Anschließen der
Maschine an das Stromnetz stets, dass der Ein-Aus-
Schalter ordnungsgemäß funktioniert und beim Loslas-
sen in die AUS-Stellung zurückkehrt.
• Betätigen Sie den Ein-Aus-Schalter nicht gewaltsam,
ohne die Einschaltsperre hineinzudrücken. Dies kann
zu Beschädigung des Schalters führen.
Für europäische Länder (Abb. 16)
Um versehentliche Betätigung des Ein-Aus-Schalters zu
verhüten, ist die Maschine mit einer Einschaltsperre aus-
gestattet. Zum Einschalten der Maschine den Arretierhe-
bel nach links schieben, Einschaltarretierung und danach
Ein-Aus-Schalter drücken. Zum Ausschalten lassen Sie
den Ein-Aus-Schalter los.
Der Ein-Aus-Schalter ist mit einem Loch für ein Vorhän-
geschloss versehen, um die Maschine zu verriegeln.
Für alle Länder außerhalb Europas (Abb. 17)
Um versehentliche Betätigung des Ein-Aus-Schalters zu
verhüten, ist die Maschine mit einer Einschaltsperre aus-
gestattet. Betätigen Sie zum Starten der Maschine den
Ein-Aus-Schalter bei gedrückter Einschaltsperre. Zum
Ausschalten lassen Sie den Ein-Aus-Schalter los.
Der Ein-Aus-Schalter ist mit einem Loch für ein Vorhän-
geschloss versehen, um die Maschine zu verriegeln.
WARNUNG:
• Verwenden Sie kein Schloss, dessen Schaft oder
Kabel einen kleineren Durchmesser als 6,35 mm hat.
• Benutzen Sie die Maschine NIEMALS, wenn der Ein-
Aus-Schalter nicht voll funktionsfähig ist. Eine
Maschine mit defektem Ein-Aus-Schalter ist ÄUS-
SERST GEFÄHRLICH und muss vor weiterem
Gebrauch repariert werden.
• Aus Sicherheitsgründen ist diese Maschine mit einer
Einschaltsperre ausgestattet, die versehentliches Ein-
schalten der Maschine verhütet. Betreiben Sie die
Maschine NIEMALS, wenn sie durch einfache Betäti-
gung des Ein-Aus-Schalters eingeschaltet werden
kann, ohne die Einschaltsperre zu drücken. Lassen Sie
die Maschine von einer Makita-Kundendienststelle ord-
nungsgemäß reparieren, BEVOR Sie sie weiter benut-
zen.
• Die Einschaltsperre darf NIEMALS festgeklebt oder
funktionsunfähig gemacht werden.
Elektronikfunktionen
Konstantdrehzahlregelung
• Feines Finish wird ermöglicht, weil die Drehzahl selbst
unter Belastung konstant gehalten wird.
Soft-Start-Funktion
• Diese Funktion gewährleistet ruckfreies Anlaufen durch
Anlaufstoßunterdrückung.
Laserstrahlbenutzung
Nur für Modell LS1016L
VORSICHT:
• LASERSTRAHLUNG!
Nicht in den Strahl blikken.
Um den Laserstrahl einzuschalten, drücken Sie den obe-
ren Teil (I) des Schalters. Um ihn auszuschalten, drücken
Sie den unteren Teil (O). (Fig. 18)
Sie können die Laserlinie entweder zur rechten oder lin-
ken Seite des Sägeblatts verschieben, indem Sie die Ein-
stellschraube wie folgt einstellen. (Fig. 19)
1. Lösen Sie die Einstellschraube durch Linksdrehen.
2. Schieben Sie die gelöste Einstellschraube bis zum
Anschlag nach rechts oder links.
3. Ziehen Sie die Einstellschraube an der Anschlag-
position fest an.
Die Laserlinie ist werksseitig so eingestellt, dass sie
innerhalb 1 mm von der Seitenfläche des Sägeblatts
(Schnittposition) liegt.
HINWEIS:
• Falls die Laserlinie beim Arbeiten in Innenräumen in
Fensternähe oder im Freien wegen direkten Sonnen-
lichts verblasst und teilweise oder gänzlich unsichtbar
ist, verlegen Sie den Arbeitsplatz an einen Ort, der kei-
nem direkten Sonnenlicht ausgesetzt ist.
Ausrichten der Laserlinie (Abb. 20)
Die Laserlinie kann je nach den Schneidarbeiten entwe-
der zur linken oder rechten Seite des Sägeblatts ver-
schoben werden. Angaben zur Verschiebungsmethode
finden Sie im Abschnitt „Laserstrahlbenutzung“.
HINWEIS:
• Legen Sie ein Zwischenbrett an den Gehrungsan-
schlag an, wenn Sie die Schnittlinie bei Compound-
schnitten auf die Laserlinie auf der Seite des
Gehrungsanschlags ausrichten (Neigungswinkel von
45° und rechter Gehrungswinkel von 45°).
A) Bei Erhalten der korrekten Größe auf der linken
Seite des Werkstücks
• Verschieben Sie die Laserlinie zur linken Seite des
Sägeblatts.
B) Bei Erhalten der korrekten Größe auf der rechten
Seite des Werkstücks
• Verschieben Sie die Laserlinie zur rechten Seite
des Sägeblatts.
Richten Sie die Schnittlinie am Werkstück auf die
Laserlinie aus.
MONTAGE
VORSICHT:
• Vergewissern Sie sich vor der Ausführung von Arbeiten
an der Maschine stets, dass sie ausgeschaltet und vom
Stromnetz getrennt ist.
Steckschlüssel-Aufbewahrung (Abb. 21)
Der Steckschlüssel wird gemäß der Abbildung aufbe-
wahrt. Ziehen Sie den Steckschlüssel zum Gebrauch aus
dem Steckschlüsselhalter heraus. Setzen Sie den Steck-
schlüssel nach dem Gebrauch wieder in den Steck-
schlüsselhalter ein.
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Montage und Demontage des Sägeblatts
VORSICHT:
• Vergewissern Sie sich vor der Montage bzw. Demon-
tage des Sägeblatts stets, dass die Maschine ausge-
schaltet und vom Stromnetz getrennt ist.
• Verwenden Sie nur den mitgelieferten Makita-Steck-
schlüssel zum Demontieren oder Montieren des Säge-
blatts. Anderenfalls besteht die Gefahr, dass die
Sechskantschraube zu stark oder zu schwach angezo-
gen wird. Dies könnte zu einer Verletzung führen.
Arretieren Sie den Handgriff durch Hineinschieben des
Anschlagstifts in der Hochstellung. (Abb. 22)
Zum Demontieren des Sägeblatts lösen Sie zunächst die
Sechskantschraube, mit der die Mittenabdeckung befes-
tigt ist, durch Linksdrehung mit dem Steckschlüssel.
Heben Sie die Schutzhaube und die Mittenabdeckung
an. (Abb. 23)
Blockieren Sie die Spindel durch Drücken der Spindelar-
retierung, und lösen Sie die Sechskantschraube (links-
gängig) durch Rechtsdrehung des Steckschlüssels.
Nehmen Sie dann Sechskantschraube, Außenflansch
und Sägeblatt ab. (Abb. 24)
HINWEIS:
• Falls der Innenflansch versehentlich entfernt wird, brin-
gen Sie ihn so an der Spindel an, dass sein Vorsprung
zur Spindel gerichtet ist.
• Bevor Sie das Sägeblatt auf die Spindel montieren,
sollten Sie sich stets vergewissern, dass der korrekte
Ring für die Spindelbohrung des zu benutzenden
Sägeblatts zwischen Innen- und Außenflansch instal-
liert ist.
Zum Montieren schieben Sie das Sägeblatt vorsichtig auf
die Spindel, wobei Sie darauf achten, dass der Pfeil auf
dem Sägeblatt in dieselbe Richtung zeigt wie der Pfeil
auf dem Sägeblattgehäuse.
Bringen Sie Außenflansch und Sechskantschraube an,
und ziehen Sie dann die Sechskantschraube (linksgän-
gig) bei gedrückter Spindelarretierung durch Linksdre-
hung des Steckschlüssels fest. (Abb. 25 und 26)
Bringen Sie Schutzhaube und Mittenabdeckung wieder
in ihre Ausgangsstellung. Ziehen Sie dann die Sechs-
kantschraube zur Sicherung der Mittenabdeckung im
Uhrzeigersinn an. Lösen Sie den Handgriff durch Her-
ausziehen des Anschlagstifts aus der Hochstellung. Sen-
ken Sie den Handgriff ab, um zu prüfen, ob sich die
Schutzhaube einwandfrei bewegt. Vergewissern Sie sich
vor der Benutzung der Maschine, dass die Spindelarre-
tierung gelöst ist. (Abb. 27)
Staubsack (Abb. 28)
Der Staubsack ermöglicht sauberes Arbeiten und einfa-
ches Staubsammeln. Zum Anbringen wird der Staubsack
auf die Staubtüllel geschoben.
Wenn der Staubsack etwa halb voll ist, nehmen Sie ihn
von der Maschine ab und ziehen den Verschluss heraus.
Entleeren Sie den Staubsack, indem Sie ihn leicht
abklopfen, um die an den Innenflächen haftenden Staub-
partikel, die den Durchlass behindern können, zu lösen.
HINWEIS:
• Wenn Sie einen Makita-Staubsauger an Ihre Säge
anschließen, können Sie noch effizienter und sauberer
arbeiten.
Staubsammelbehälter (Sonderzubehör)
(Abb. 29, 30 und 31)
Schieben Sie den Staubsammelbehälter auf die Staub-
tülle.
Leeren Sie den Staubsammelbehälter möglichst früh.
Öffnen Sie die Abdeckung zum Leeren des Staubsam-
melbehälters durch Drücken des Knopfes, und schütten
Sie das Sägemehl aus. Bringen Sie die Abdeckung wie-
der an ihrer ursprünglichen Position an, bis sie einrastet.
Sie können den Staubsammelbehälter leicht entfernen,
indem Sie ihn herausziehen, während Sie ihn in der
Nähe der Staubtülle am Werkzeug drehen.
HINWEIS:
• Wenn Sie einen Makita-Staubsauger an dieses Werk-
zeug anschließen, können Sie noch effizienter und
sauberer arbeiten.
VORSICHT:
• Leeren Sie den Staubsammelbehälter, bevor das
Niveau des angesammelten Sägemehls den Zylinder-
teil erreicht.
Sicherung von Werkstücken
WARNUNG:
• Die einwandfreie Sicherung des Werkstücks mit der
Schraubzwinge ist äußerst wichtig. Nachlässigkeit in
diesem Punkt kann zu einer Beschädigung der
Maschine und/oder Zerstörung des Werkstücks führen.
ES BESTEHT VERLETZUNGSGEFAHR. Außerdem
sollte der Sägekopf nach erfolgtem Schnitt erst nach
völligem Stillstand des Sägeblatts angehoben werden.
VORSICHT:
• Wenn Sie lange Werkstücke schneiden, verwenden Sie
Stützen, die ebenso hoch sind wie die Oberseite des
Drehtellers. Verlassen Sie sich nicht nur auf die Verti-
kal- und/oder Horizontalschraubzwinge zur Sicherung
des Werkstücks.
Dünnes Material neigt zum Durchhängen. Stützen Sie
das Werkstück auf seiner gesamten Länge ab, um
Klemmen des Sägeblatts und möglichen RÜCK-
SCHLAG zu vermeiden. (Abb. 32)
Anschlageinstellung
WARNUNG:
• Vergewissern Sie sich vor der Benutzung der
Maschine, dass oberer und unterer Anschlag einwand-
frei gesichert sind.
• Vergewissern Sie sich vor der Ausführung von Geh-
rungsschnitten, dass kein Teil der Maschine mit dem
oberen und unteren Anschlag in Berührung kommt,
wenn der Handgriff ganz abgesenkt und der Schlitten
bis zum Anschlag gezogen oder geschoben wird.
Werden die Anschläge unmittelbar vor Gehrungs-
schnitten durch Lösen der Klemmschraube nach innen
geschoben, kann das Werkstück nahe am Sägeblatt
abgestützt werden. (Abb. 33 und 34)
Um die Anschläge vor Gehrungsschnitten einzustellen,
lösen Sie einen Hebel, und schieben Sie den oberen
Anschlag nach außen. Machen Sie einen Probelauf bei
ausgeschalteter Säge, und überprüfen Sie den
Abstand. (Abb. 35)
Stellen Sie den Anschlag so nah wie praktisch möglich
an das Sägeblatt ein, um maximale Werkstückabstüt-
zung zu erhalten, ohne die Auf-und-Ab-Bewegung des
Arms zu behindern. Ziehen Sie den Hebel sicher fest.
Vergessen Sie nach Abschluss der Gehrungsschnitte
nicht, den Anschlag zurückzustellen.
Seite: 56
43
HINWEIS:
• Für bequemes Anziehen/Lösen kann die Position des
Hebels je nach Bedarf durch Hochziehen geändert
werden.
Vertikal-Schraubstock (Abb. 36)
Der Vertikal-Schraubstock kann entweder auf der linken
oder rechten Seite des Auflagetisches montiert werden.
Führen Sie den Stehbolzen in das Loch der Grundplatte
ein.
Stellen Sie den Schraubstockarm auf die Abmessungen
des Werkstücks ein, und sichern Sie ihn durch Anziehen
der Schraube. Falls die Befestigungsschraube des
Schraubstockarms mit dem Schlitten in Berührung
kommt, installieren Sie die Schraube auf der entgegen-
gesetzten Seite des Schraubstockarms. Vergewissern
Sie sich, dass kein Teil der Maschine mit dem Schraub-
stock in Berührung kommt, wenn der Handgriff ganz
abgesenkt und der Schlitten bis zum Anschlag gezogen
oder geschoben wird. Falls irgendwelche Teile mit dem
Schraubstock in Berührung kommen, ist des Schraub-
stock zu versetzen.
Drücken Sie das Werkstück flach gegen Gehrungsan-
schlag und Drehteller. Bringen Sie das Werkstück in die
gewünschte Schnittposition, und sichern Sie es einwand-
frei durch Anziehen des Schraubstockknopfes.
Durch Linksdrehen des Schraubstockknopfes auf 90°
lässt sich dieser auf und ab bewegen, um schnelles Ein-
legen des Werkstücks zu erleichtern. Um das Werkstück
nach dem Einlegen zu sichern, drehen Sie den Schraub-
stockknopf im Uhrzeigersinn.
VORSICHT:
• Das Werkstück muss bei allen Operationen mit der
Schraubzwinge fest gegen Drehteller und Gehrungsan-
schlag gesichert werden.
Horizontal-Schraubstock (Sonderzubehör)
(Abb. 37 und 38)
Der Horizontal-Schraubstock kann entweder auf der lin-
ken oder rechten Seite des Auflagetisches montiert wer-
den. Wenn Gehrungsschnitte in einem Winkel von 15°
oder mehr ausgeführt werden, ist der Horizontal-
Schraubstock auf der entgegengesetzten Seite der Dreh-
teller-Drehrichtung zu montieren.
Durch Umlegen der Schraubstockmutter nach links wird
der Schraubstock gelöst, so dass er sich schnell hin und
her schieben lässt. Zum Einspannen des Werkstücks
schieben Sie den Schraubstockknopf nach vorn, bis die
Schraubstockplatte das Werkstück berührt, und legen
Sie dann die Schraubstockmutter nach rechts um. Dre-
hen Sie dann den Schraubstockknopf im Uhrzeigersinn,
um das Werkstück zu sichern.
Werkstücke von maximal 215 mm Breite können mit dem
Horizontal-Schraubstock eingespannt werden.
VORSICHT:
• Klappen Sie die Schraubstockmutter zum Einspannen
des Werkstücks stets vollständig nach rechts. Anderen-
falls wird das Werkstück möglicherweise nicht ausrei-
chend gesichert, so dass die Gefahr besteht, dass es
herausgeschleudert, das Sägeblatt beschädigt oder
Verlust der Kontrolle verursacht wird, was zu VERLET-
ZUNGEN führen kann.
• Wenn Sie dünne Werkstücke, wie z. B. Fußleisten,
gegen den Anschlag abschneiden, verwenden Sie
stets den Horizontal-Schraubstock.
Auflagebügel (Sonderzubehör) (Abb. 39)
Die Auflagebügel können zur zusätzlichen horizontalen
Abstützung von Werkstücken auf beiden Seiten montiert
werden. Schieben Sie die Bügelstangen in die Öffnungen
der Grundplatte ein, und stellen Sie ihre Länge entspre-
chend der Größe des abzustützenden Werkstücks ein.
Sichern Sie dann die Bügel mit den Schrauben.
VORSICHT:
• Lange Werkstücke müssen stets auf gleicher Höhe mit
der Drehteller-Oberfläche abgestützt werden, um
genaue Schnitte auszuführen und gefährlichen Verlust
der Kontrolle über die Maschine zu vermeiden.
BETRIEB
VORSICHT:
• Lösen Sie den Handgriff vor der Benutzung unbedingt
aus der Tiefstellung, indem Sie den Anschlagstift he-
rausziehen.
• Vergewissern Sie sich vor dem Einschalten der
Maschine, dass das Sägeblatt nicht das Werkstück
usw. berührt.
• Üben Sie beim Schneiden keinen übermäßigen Druck
auf den Handgriff aus. Zu starker Druck kann zu Über-
lastung des Motors und/oder verminderter Schnittleis-
tung führen. Drücken Sie den Handgriff nur mit soviel
Kraft nieder, wie für reibungslosen Sägebetrieb not-
wendig ist, ohne einen beträchtlichen Abfall der Säge-
blattdrehzahl zu verursachen.
• Drücken Sie den Handgriff zur Ausführung des Schnitts
sachte nieder. Bei zu großer oder seitlicher Kraftaus-
übung kann das Sägeblatt in Schwingung versetzt wer-
den, wodurch zusätzliche Sägespuren im Werkstück
erzeugt werden und die Schnittgenauigkeit beeinträch-
tigt wird.
• Beim Schneiden mit Schubbewegung den Sägekopf
mit gemäßigtem Vorschubdruck ohne Unterbrechung
des Sägevorgangs durch das Material führen. Bei
Unterbrechung des Sägevorgangs wird die Schnittge-
nauigkeit beeinträchtigt und Sägespuren können am
Werkstück verbleiben.
1. Kappschnitt (Schneiden kleiner Werkstücke)
(Abb. 40)
Werkstücke bis 68 mm Höhe und 160 mm Breite können
wie nachfolgend beschrieben geschnitten werden:
Nachdem Sie den Anschlaghebel im Uhrzeigersinn
gedreht und den Schlitten auf die gewünschte Position
geschoben haben, schieben Sie den Schlitten vollständig
auf den Gehrungsanschlag zu, ziehen Sie die Siche-
rungsschraube im Uhrzeigersinn fest, und ziehen Sie
den Arretierhebel auf sich zu, um den Schlitten zu
sichern. Sichern Sie das Werkstück mit der Schraub-
stock. Schalten Sie die Maschine ein, ohne dass das
Sägeblatt Kontakt hat, und warten Sie, bis es seine volle
Drehzahl erreicht, bevor Sie es absenken. Senken Sie
dann den Handgriff zum Schneiden des Werkstücks
sachte bis auf die Tiefstellung ab. Nach Beendigung des
Bearbeitungsvorgangs Maschine erst abschalten, und
WARTEN, BIS DAS SÄGEBLATT VOLLSTÄNDIG ZUM
STILLSTAND GEKOMMEN IST, bevor Sie den Sägekopf
anheben.
Seite: 57
44
VORSICHT:
• Ziehen Sie die Sicherungsschraube im Uhrzeigersinn
sicher fest, und ziehen Sie den Arretierhebel auf sich
zu, damit sich der Schlitten während der Arbeit nicht
bewegt. Unzulängliches Festziehen kann unerwarteten
Rückschlag des Sägeblatts verursachen. Es kann zu
SCHWEREN VERLETZUNGEN kommen.
2. Schiebeschnitt (Schneiden breiter Werkstücke)
(Abb. 41 und 42)
Lösen Sie die Sicherungsschraube entgegen dem Uhr-
zeigersinn, und drücken Sie auch den Arretierhebel nach
vorn, so dass der Schlitten ungehindert gleiten kann.
Spannen Sie das Werkstück mit dem Schraubstock ein.
Ziehen Sie den Schlitten ganz auf sich zu. Schalten Sie
die Maschine ein, ohne dass das Sägeblatt Kontakt hat,
und warten Sie, bis es seine volle Drehzahl erreicht.
Drücken Sie den Handgriff nach unten, und SCHIEBEN
SIE DEN SCHLITTEN AUF DEN GEHRUNGSAN-
SCHLAG ZU UND DURCH DAS WERKSTÜCK. Sobald
der Schnitt beendet ist, schalten Sie die Maschine aus,
und WARTEN SIE, BIS DAS SÄGEBLATT ZUM VÖLLI-
GEN STILLSTAND GEKOMMEN IST, bevor Sie den
Sägekopf wieder ganz anheben.
VORSICHT:
• Zur Ausführung eines Schiebeschnitts: DEN SCHLIT-
TEN ZUNÄCHST GANZ NACH VORNE ZIEHEN, den
Handgriff ganz absenken, dann DEN SCHLITTEN AUF
DEN GEHRUNGSANSCHLAG ZU SCHIEBEN. STAR-
TEN SIE DEN SCHNITT NIEMALS, OHNE DASS DER
SCHLITTEN GANZ NACH VORNE GEZOGEN IST.
Falls Sie den Schiebeschnitt ausführen, ohne den
Schlitten ganz nach vorne zu ziehen, oder den Schlit-
ten während des Schneidens auf sich zu ziehen, kann
es zu unerwartetem Rückschlag des Sägeblatts kom-
men, was schwere VERLETZUNGEN zur Folge haben
kann.
• Führen Sie niemals einen Schiebeschnitt aus, wenn
der Handgriff durch Drücken des Anschlagstifts in der
Tiefstellung verriegelt ist.
• Lösen Sie niemals den Sicherungsknopf des Schlittens
bei rotierendem Sägeblatt. Es kann sonst zu schweren
Verletzungen kommen.
3. Gehrungsschnitt
Nehmen Sie auf den vorherigen Abschnitt „Einstellung
des Gehrungswinkels“ Bezug.
4. Neigungsschnitt (Abb. 43)
Lösen Sie den Hebel, und neigen Sie das Sägeblatt auf
den gewünschten Neigungswinkel (siehe den obigen
Abschnitt „Einstellen des Neigungswinkels“). Ziehen Sie
den Hebel unbedingt fest an, um den eingestellten Nei-
gungswinkel einwandfrei zu sichern. Spannen Sie das
Werkstück mit einem Schraubstock ein. Vergewissern
Sie sich, dass der Schlitten ganz in Richtung der Bedie-
nungsperson zurückgezogen ist. Schalten Sie die
Maschine ein, ohne dass das Sägeblatt Kontakt hat, und
warten Sie, bis es seine volle Drehzahl erreicht. Senken
Sie dann den Handgriff unter Druckausübung in Richtung
des Sägeblatts sachte bis zur Tiefstellung ab, und
SCHIEBEN SIE DEN SCHLITTEN AUF DEN GEH-
RUNGSANSCHLAG ZU, UM DAS WERKSTÜCK ZU
SCHNEIDEN. Sobald der Schnitt beendet ist, schalten
Sie die Maschine aus, und WARTEN SIE, BIS DAS
SÄGEBLATT ZUM VÖLLIGEN STILLSTAND GEKOM-
MEN IST, bevor Sie den Sägekopf wieder ganz anheben.
VORSICHT:
• Vergewissern Sie sich stets, dass sich das Sägeblatt
während eines Neigungsschnitts in Schrägrichtung
senkt. Halten Sie Ihre Hände von der Schnittlinie des
Sägeblatts fern.
• Bei Neigungsschnitten kann es vorkommen, dass das
abgeschnittene Stück an der Seitenfläche des Säge-
blatts aufliegt. Durch Anheben des Sägekopfes bei
noch laufender Maschine kann das Werkstück vom
Sägeblatt erfasst werden, was zu gefährlichem Heraus-
schleudern von Bruchstücken führen kann. Der Säge-
kopf darf erst angehoben werden, nachdem das
Sägeblatt zum völligen Stillstand gekommen ist.
• Wenn Sie den Handgriff niederdrücken, üben Sie den
Druck parallel zum Sägeblatt aus. Falls eine Kraft senk-
recht zum Drehteller ausgeübt oder die Druckrichtung
während eines Schnitts geändert wird, kann die
Genauigkeit des Schnitts beeinträchtigt werden.
• Verschieben oder entfernen Sie stets den oberen
Anschlag, damit er bei der Ausführung von Gehrungs-
schnitten keinen Teil des Schlittens behindert.
5. Compoundschnitt
Unter Compoundschnitt versteht man das Schneiden
eines Werkstücks mit gleichzeitiger Gehrungs- und Nei-
gungswinkeleinstellung. Die Kombinationsmöglichkeiten
entnehmen Sie bitte der nachstehenden Tabelle.
Nehmen Sie zur Durchführung von Doppelwinkelschnit-
ten auf die Erläuterungen unter „Kappschnitt“, „Schiebe-
schnitt“, „Gehrungsschnitt“ und „Neigungsschnitt“ Bezug.
6. Schneiden von Decken- und Hohlleisten
Decken- und Hohlleisten können flach auf dem Drehteller
liegend mit einer Kapp- und Gehrungssäge geschnitten
werden.
Es gibt zwei allgemeine Deckenleistentypen und einen
Hohlleistentyp: Deckenleiste mit 52/38° Wandwinkel,
Deckenleiste mit 45° Wandwinkel und Hohlleiste mit 45°
Wandwinkel. Siehe die Abbildungen. (Abb. 44)
Es gibt Decken- und Hohlleistenstöße, die in 90°-Innen-
ecken ((1) und (2) in Abb. 45 und 46) und 90°-Außenek-
ken ((3) und (4) in Abb. 45 und 46) passen.
Messen
Messen Sie die Wandlänge, und stellen Sie das Werk-
stück auf dem Tisch ein, um die Wandkontaktkante auf
die gewünschte Länge zu schneiden. Vergewissern Sie
sich stets, dass die geschnittene Werkstücklänge auf
der Rückseite des Werkstücks der Wandlänge ent-
spricht. Stellen Sie die Schnittlänge auf den Schnittwin-
kel ein. Verwenden Sie stets mehrere Stücke für
Probeschnitte, um die Sägenwinkel zu überprüfen. Wenn
Sie Decken- und Hohlleisten schneiden, stellen Sie den
Neigungs- und Gehrungswinkel gemäß den Angaben in
Tabelle (A) ein, und legen Sie die Leisten auf die Ober-
seite der Grundplatte, wie in Tabelle (B) angegeben.
Gehrungswinkel Neigungswinkel
Links und Rechts 0° – 45° Links und Rechts 0° – 45°
Seite: 58
45
Im Falle eines Linksneigungsschnitts
Tabelle (A)
Tabelle (B)
Beispiel:
Schneiden einer 52/38°-Deckenleiste für Position (1) in Abb. 45 und 46:
• Neigungswinkel auf 33,9° LINKS einstellen und sichern.
• Gehrungswinkel auf 31,6° RECHTS einstellen und sichern.
• Die Deckenleiste mit ihrer breiten (verborgenen) Rückseite auf den Drehteller legen, so dass ihre DECKENKON-
TAKTKANTE am Gehrungsanschlag der Säge anliegt.
• Das zu verwendende fertige Stück befindet sich nach der Ausführung des Schnitts immer auf der LINKEN Seite des
Sägeblatts.
Im Falle eines Rechtsneigungsschnitts
Tabelle (A)
Tabelle (B)
Beispiel:
Schneiden einer 52/38°-Deckenleiste für Position (1) in Abb. 45 und 46:
• Neigungswinkel auf 33,9° RECHTS einstellen und sichern.
• Gehrungswinkel auf 31,6° RECHTS einstellen und sichern.
• Die Deckenleiste mit ihrer breiten (verborgenen) Rückseite auf den Drehteller legen, so dass ihre WANDKONTAKT-
KANTE am Gehrungsanschlag der Säge anliegt.
Leistenposition in
Abb. 45 und 46
Neigungswinkel Gehrungswinkel
52/38°-Typ 45°-Typ 52/38°-Typ 45°-Typ
Für Innenecke
(1)
Links 33,9° Links 30°
Rechts 31,6° Rechts 35,3°
(2)
Links 31,6° Links 35,3°
Für Außenecke
(3)
(4) Rechts 31,6° Rechts 35,3°
Leistenposition in
Abb. 45 und 46
Leistenkante gegen
Gehrungsanschlag
Fertiges Stück
Für Innenecke
(1)
Die Deckenkontaktkante muss am
Gehrungsanschlag anliegen. Das fertige Stück befindet sich auf
der linken Seite des Sägeblatts.
(2) Die Wandkontaktkante muss am
Gehrungsanschlag anliegen.
Für Außenecke
(3)
Das fertige Stück befindet sich auf
der rechten Seite des Sägeblatts.
(4)
Die Deckenkontaktkante muss am
Gehrungsanschlag anliegen.
Leistenposition in
Abb. 45 und 46
Neigungswinkel Gehrungswinkel
52/38°-Typ 45°-Typ 52/38°-Typ 45°-Typ
Für Innenecke
(1)
Rechts 33,9° Rechts 30°
Rechts 31,6° Rechts 35,3°
(2)
Links 31,6° Links 35,3°
Für Außenecke
(3)
(4) Rechts 31,6° Rechts 35,3°
Leistenposition in
Abb. 45 und 46
Leistenkante gegen
Gehrungsanschlag
Fertiges Stück
Für Innenecke
(1)
Die Wandkontaktkante muss am
Gehrungsanschlag anliegen. Das fertige Stück befindet sich auf
der rechten Seite des Sägeblatts.
(2) Die Deckenkontaktkante muss am
Gehrungsanschlag anliegen.
Für Außenecke
(3)
Das fertige Stück befindet sich auf
der linken Seite des Sägeblatts.
(4)
Die Wandkontaktkante muss am
Gehrungsanschlag anliegen.
Seite: 59
46
• Das zu verwendende fertige Stück befindet sich nach der Ausführung des Schnitts immer auf der RECHTEN Seite
des Sägeblatts.
Deckenleistenanschläge (Sonderzubehör) gestatten bequemeres Schneiden von Deckenleisten, ohne das Sägeblatt
neigen zu müssen. Montieren Sie diese auf der Grundplatte, wie in den Abbildungen gezeigt. (Abb. 47 und 48)
Abb. 47: Rechter 45°-Gehrungswinkel
Abb. 48: Linker 45°-Gehrungswinkel
Positionieren Sie die Deckenleiste mit ihrer WANDKONTAKTKANTE gegen den Gehrungsanschlag und mit ihrer DEK-
KENKONTAKTKANTE gegen die Deckenleistenanschläge, wie in der Abbildung gezeigt (Abb. 49). Stellen Sie die
Deckenleistenanschläge der Größe der Deckenleiste entsprechend ein. Deckenleistenanschläge zu sichern, ziehen
Sie die Schrauben fest. Nehmen Sie für den Gehrungswinkel auf die Tabelle (C) Bezug.
Tabelle (C)
1. Schneiden von Aluminium-Strangpressprofilen
Verwenden Sie zum Einspannen von Aluminium-Strang-
pressprofilen Distanzblöcke oder Abfallholzstücke, wie in
Abb. 50 gezeigt, um eine Verformung des Aluminiums zu
vermeiden. Verwenden Sie Schneidflüssigkeit zum
Schneiden von Aluminium-Strangpressprofilen, um die
Ablagerung von Aluminium-Rückständen am Sägeblatt
zu verhüten.
VORSICHT:
• Versuchen Sie niemals, dicke oder runde Aluminium-
Strangpressprofile zu schneiden. Dicke Aluminium-
Strangpressprofile können sich während der Arbeit
lösen, und runde Aluminium-Strangpressprofile lassen
sich mit dieser Maschine nicht einwandfrei einspannen.
2. Nutenschneiden (Abb. 51)
Ein Dado-Schnitt kann folgendermaßen ausgeführt wer-
den: Stellen Sie die untere Grenzposition des Sägeblatts
mit der Einstellschraube und dem Anschlagarm ein, um
die Schnitttiefe des Sägeblatts zu begrenzen. Nehmen
Sie auf den obigen Abschnitt „Anschlagarm“ Bezug.
Nachdem Sie die untere Grenzposition des Sägeblatts
eingestellt haben, schneiden Sie mittels Schiebeschnitt
parallele Nuten über die Breite des Werkstücks, wie in
der Abbildung gezeigt. Heben Sie dann das Werkstück-
material zwischen den Nuten mit einem Stemmeisen
aus. Versuchen Sie nicht, derartige Schnitte mit einem
breiten (dicken) Sägeblatt oder einem Dado-Sägeblatt
auszuführen. Es kann sonst zu möglichem Verlust der
Kontrolle und zu Verletzungen kommen.
VORSICHT:
• Stellen Sie den Anschlagarm unbedingt wieder auf die
Ausgangsstellung zurück, wenn Sie andere Schnitte
als Nutenschnitte ausführen.
Tragen der Maschine
Vergewissern Sie sich, dass der Netzstecker abgezogen
ist. Sichern Sie den Sägekopf in der 0°-Neigungswinkel-
stellung und den Drehteller ganz in der rechten Geh-
rungswinkelstellung. Sichern Sie die Gleitstangen so,
dass die untere Gleitstange in der Position des vollstän-
dig zum Bediener gezogenen Schlittens verriegelt ist und
die oberen Gleitstangen in der Position des vollständig
zum Gehrungsanschlag vorgeschobenen Schlittens ver-
riegelt sind (siehe den Abschnitt „Gleitverriegelungsein-
stellung“.) Senken Sie den Handgriff ganz ab, und
arretieren Sie ihn in der Tiefstellung durch Einschieben
des Anschlagstifts. (Abb. 52)
Tragen Sie die Maschine, indem Sie die Grundplatte auf
beiden Seiten halten, wie in der Abbildung gezeigt. Die
Maschine lässt sich bequemer tragen, wenn Auflagebü-
gel, Staubsack usw. entfernt werden. (Abb. 53)
VORSICHT:
• Sichern Sie stets alle beweglichen Teile, bevor Sie die
Maschine tragen.
• Der Anschlagstift ist nur zum Tragen und zur Lagerung,
nicht für irgendwelche Schneidarbeiten, vorgesehen.
WARTUNG
VORSICHT:
• Denken Sie vor der Durchführung von Überprüfungen
oder Wartungsarbeiten stets daran, die Maschine aus-
zuschalten und vom Stromnetz zu trennen.
WARNUNG:
• Achten Sie stets darauf, dass das Sägeblatt scharf und
sauber ist, um die bestmögliche und sicherste Leistung
zu erzielen.
Einstellung des Schnittwinkels
Diese Maschine wurde werkseitig sorgfältig eingestellt
und justiert, doch grobe Behandlung kann die Justierung
beeinträchtigen. Sollte Ihre Maschine einer Nachjustie-
rung bedürfen, gehen Sie folgendermaßen vor:
1. Gehrungswinkel
Schieben Sie den Schlitten auf den Gehrungsanschlag
zu, ziehen Sie die Sicherungsschraube im Uhrzeigersinn
fest, und ziehen Sie den Arretierhebel auf sich zu, um
den Schlitten zu sichern. Drehen Sie den Griff, der den
Drehteller sichert, entgegen dem Uhrzeigersinn. Drehen
Sie dann den Drehteller, so dass der Zeiger auf 0° auf
der Gehrungswinkelskala zeigt. Bewegen Sie dann den
Drehteller geringfügig nach links und rechts, bis er ein-
wandfrei in der 0°-Gehrungswinkelraste sitzt. (Lassen
Sie den Drehteller unverändert, falls der Zeiger nicht auf
0° zeigt.) Lösen Sie die Sechskantschrauben, die den
Gehrungsanschlag halten, mit dem Steckschlüssel.
Leistenposition in
Abb. 45 und 46
Gehrungswinkel Fertiges Stück
Für Innenecke
(1) Rechts 45° Stück auf rechter Sägeblattseite verwenden
(2)
Links 45°
Stück auf linker Sägeblattseite verwenden
Für Außenecke
(3) Stück auf rechter Sägeblattseite verwenden
(4) Rechts 45° Stück auf linker Sägeblattseite verwenden
Seite: 60
47
Senken Sie den Handgriff ganz ab, und arretieren Sie ihn
in der Tiefstellung durch Einschieben des Anschlagstifts.
Bringen Sie die Seitenfläche des Sägeblatts mit Hilfe
eines Einstelldreiecks, Anschlagwinkels usw. in den rech-
ten Winkel mit der Fläche des Gehrungsanschlags. Zie-
hen Sie dann die Sechskantschrauben des
Gehrungsanschlags von rechts der Reihe nach fest.
(Abb. 54)
Vergewissern Sie sich, dass der Zeiger auf 0° auf der
Gehrungswinkelskala zeigt. Falls der Zeiger nicht auf 0°
zeigt, lösen Sie die Halteschraube des Zeigers, und stel-
len Sie den Zeiger so ein, dass er auf 0° zeigt. (Abb. 55)
2. Neigungswinkel
Drücken Sie den Rasthebel vollständig nach vorn, um die
Rasten auszurücken.
1) 0° Neigungswinkel
Schieben Sie den Schlitten auf den Gehrungsan-
schlag zu, ziehen Sie die Sicherungsschraube im Uhr-
zeigersinn fest, und ziehen Sie den Arretierhebel auf
sich zu, um den Schlitten zu sichern. Senken Sie den
Handgriff ganz ab, und arretieren Sie ihn in der Tief-
stellung durch Hineindrücken des Anschlagstifts.
Lösen Sie den Hebel auf der Rückseite der Maschine.
(Abb. 56)
Drehen Sie die Sechskantschraube auf der rechten
Seite des Armhalters um zwei bis drei Umdrehungen
entgegen dem Uhrzeigersinn, um das Sägeblatt nach
rechts zu neigen. (Abb. 57)
Richten Sie die Seite des Sägeblatts mit Hilfe eines
Einstelldreiecks, Anschlagwinkels usw. sorgfältig im
rechten Winkel zur Oberseite des Drehtellers aus,
indem Sie die Sechskantschraube auf der rechten
Seite des Armhalters im Uhrzeigersinn drehen. Ziehen
Sie dann den Hebel fest an. (Abb. 58)
Beide Pfeile am Schwenkarm sind nach der korrekten
Vergewissern Sie sich, dass die beiden Zeiger am
Arm jeweils auf 0° der Neigungswinkelskala am Arm-
halter zeigen. Falls die Zeiger nicht auf 0° zeigen,
lösen Sie die Halteschrauben der Zeiger, und stellen
Sie diese so ein, dass sie auf 0° zeigen. (Abb. 59)
2) 45°-Neigungswinkel (Abb. 60)
Diese Einstellung kann erst nach erfolgter Einstellung
des 0°-Neigungswinkels durchgeführt werden. Zum
Einstellen des linksseitigen 45°-Neigungswinkels
lösen Sie den Hebel und neigen das Sägeblatt ganz
nach links. Vergewissern Sie sich, dass der Zeiger am
Armhalter auf 45° der Neigungswinkelskala am Arm
zeigt. Falls der Zeiger nicht auf 45° zeigt, drehen Sie
die 45°-Neigungswinkel-Einstellschraube auf der Seite
des Arms, bis der Zeiger auf 45° zeigt.
Zum Einstellen des rechtsseitigen 45°-Neigungswin-
kels wenden Sie das oben beschriebene Verfahren
an.
Einstellen der Position der Laserlinie
(Abb. 61 und 62)
Nur für Modell LS1016L
WARNUNG:
• Da die Maschine beim Einstellen der Laserlinienposi-
tion am Stromnetz angeschlossen ist, lassen Sie
äußerste Vorsicht walten, besonders bei Schalterbetäti-
gung. Durch versehentliche Betätigung des Ein-Aus-
Schalters kann die Maschine ungewollt eingeschaltet
werden, was Verletzungen zur Folge haben kann.
VORSICHT:
• Blicken Sie auf keinen Fall direkt in den Laserstrahl.
Der direkte Laserstrahl verursacht Sehschäden.
• LASERSTRAHLUNG!
Nicht in den Strahl blikken.
• Setzen Sie die Maschine keinen Schlägen oder Stößen
aus. Ein Schlag oder Stoß kann eine Verstellung der
Laserlinie, eine Beschädigung der Laseroptik oder eine
Verkürzung der Lebensdauer der Maschine zur Folge
haben.
Verschieben der Laserlinie zur linken Seite des Säge-
blatts
1 Schraube zum Verstellen des Einstellschrauben-
Bewegungsbereichs
2 Einstellschraube
3 Inbusschlüssel
4 Laserlinie
5 Sägeblatt
Verschieben der Laserlinie zur rechten Seite des
Sägeblatts
1 Einstellschraube
2 Sägeblatt
3 Laserlinie
Gehen Sie für beide Einstellungen folgendermaßen vor.
1. Vergewissern Sie sich, dass der Netzstecker abge-
zogen ist.
2. Zeichnen Sie die Schnittlinie auf dem Werkstück an,
und legen Sie das Werkstück auf den Drehteller.
Spannen Sie dabei das Werkstück nicht mit einem
Schraubstock oder einer ähnlichen Klemmvorrich-
tung ein.
3. Senken Sie das Sägeblatt durch Niederdrücken des
Handgriffs ab, um lediglich die Lage der Schnittlinie
und die Position des Sägeblatts zu überprüfen.
(Legen Sie die Schnittposition auf der Schnittlinie
fest.)
4. Nachdem Sie die Schnittposition festgelegt haben,
bringen Sie den Handgriff wieder in seine Aus-
gangsstellung. Sichern Sie das Werkstück mit dem
Vertikal-Schraubstock, ohne es aus der vorgeprüften
Position zu bringen.
5. Schließen Sie die Maschine an das Stromnetz an,
und schalten Sie den Laserschalter ein.
6. Stellen Sie die Position der Laserlinie wie folgt ein.
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Die Position der Laserlinie kann innerhalb des Verstellbe-
reichs der Laser-Einstellschraube verschoben werden,
indem zwei Schrauben mit einem Inbusschlüssel gedreht
werden. (Der Verstellbereich der Laserlinie wurde werks-
seitig auf 1 mm von der Seitenfläche des Sägeblatts ein-
gestellt.)
Um den Verstellbereich der Laserlinie weiter von der Sei-
tenfläche des Sägeblatts zu verlagern, drehen Sie die
zwei Schrauben entgegen dem Uhrzeigersinn, nachdem
Sie die Einstellschraube gelöst haben. Drehen Sie diese
beiden Schrauben im Uhrzeigersinn, um die Laserlinie
näher an die Seitenfläche des Sägeblatts heranzubrin-
gen, nachdem Sie die Einstellschraube gelöst haben.
Nehmen Sie auf den Abschnitt „Laserstrahlbenutzung“
Bezug, und stellen Sie die Einstellschraube so ein, dass
sich die Schnittlinie auf Ihrem Werkstück mit der Laserli-
nie deckt.
HINWEIS:
• Überprüfen Sie die Genauigkeit der Laserlinienposition
regelmäßig.
• Lassen Sie die Maschine von einer autorisierten
Makita-Kundendienststelle reparieren, falls eine Stö-
rung der Lasereinheit vorliegt.
Reinigen der Laserlinse (Abb. 63 und 64)
Nur für Modell LS1016L
Falls die Laserlinse schmutzig wird oder Sägemehl an ihr
haftet, so dass die Laserlinie schlecht erkennbar ist, tren-
nen Sie die Säge vom Stromnetz, entfernen Sie die
Laserlinse, und reinigen Sie sie sorgfältig mit einem
feuchten, weichen Tuch. Verwenden Sie keine Lösungs-
mittel oder Reinigungsmittel auf Petroleumbasis zum
Reinigen der Linse.
Um die Laserlinse zu entfernen, muss zuvor das Säge-
blatt gemäß den Anweisungen im Abschnitt „Montage
und Demontage des Sägeblatts“ demontiert werden.
Lösen Sie die Halteschraube der Linse mit einem
Schraubenzieher, ohne sie ganz zu entfernen.
Ziehen Sie die Linse heraus, wie in der Abbildung
gezeigt.
HINWEIS:
• Falls sich die Linse nicht abnehmen lässt, lösen Sie die
Schraube etwas mehr, und versuchen Sie erneut, die
Linse herauszuziehen, ohne die Schraube zu entfer-
nen.
Auswechseln der Kohlebürsten (Abb. 65 und 66)
Die Kohlebürsten müssen regelmäßig entfernt und über-
prüft werden. Wenn sie bis zur Verschleißgrenze abge-
nutzt sind, müssen sie erneuert werden. Halten Sie die
Kohlebürsten stets sauber, damit sie ungehindert in den
Haltern gleiten können. Beide Kohlebürsten sollten
gleichzeitig erneuert werden. Verwenden Sie nur identi-
sche Kohlebürsten.
Drehen Sie die Bürstenhalterkappen mit einem Schrau-
bendreher heraus. Nehmen Sie die abgenutzten Kohle-
bürsten heraus, setzen Sie die neuen ein, und drehen
Sie dann die Bürstenhalterkappen wieder ein.
Schalten Sie die Maschine nach dem Auswechseln der
Bürsten ein, um die Bürsten bei im Leerlauf laufender
Maschine etwa 10 Minuten lang einzuschleifen. Überprü-
fen Sie dann die Maschine im Betrieb und die Funktion
der elektrischen Bremse, wenn Sie den Ein-Aus-Schalter
loslassen. Falls die elektrische Bremse nicht einwandfrei
funktioniert, lassen Sie sie von Ihrer Makita-Kunden-
dienststelle reparieren.
Nach dem Gebrauch
• Wischen Sie nach dem Gebrauch an der Maschine haf-
tende Späne und Staub mit einem Tuch oder derglei-
chen ab. Halten Sie die „Schutzhaube“ gemäß den
Anweisungen im vorhergehenden Abschnitt „Schutz-
haube“ sauber. Schmieren Sie die Gleitteile der
Maschine mit Öl, um Rostbildung zu verhüten.
• Den Sägekopf zur Lagerung der Maschine nach vorne
ziehen, um die Linearführungen im Drehteller zu schüt-
zen.
Um die SICHERHEIT und ZUVERLÄSSIGKEIT dieses
Produkts zu gewährleisten, sollten Reparaturen und
andere Wartungs- oder Einstellarbeiten nur von Makita-
Vertragswerkstätten oder Makita-Kundendienstzentren
unter ausschließlicher Verwendung von Makita-Origi-
nalersatzteilen ausgeführt werden.
ZUBEHÖR
VORSICHT:
• Die folgenden Zubehörteile oder Vorrichtungen werden
für den Einsatz mit der in dieser Anleitung beschriebe-
nen Makita-Maschine empfohlen. Die Verwendung
anderer Zubehörteile oder Vorrichtungen kann eine
Verletzungsgefahr darstellen. Verwenden Sie Zubehör-
teile oder Vorrichtungen nur für ihren vorgesehenen
Zweck.
Wenn Sie weitere Einzelheiten bezüglich dieser Zube-
hörteile benötigen, wenden Sie sich bitte an Ihre Makita-
Kundendienststelle.
• Stahl- und hartmetallbestückte Sägeblätter
• Schraubstockeinheit (Horizontal-Schraubstock)
• Vertikal-Schraubstock
• Steckschlüssel 13
• Auflagebügel
• Staubsack
• Deckenleistenanschlagsatz
• Einstelldreieck
• Staubsammelbehälter
• Inbusschlüssel (Für LS1016L)
Gehrungssäge-
blätter
Für glattes und präzises Schnei-
den in verschiedenen Materialien.
Kombination
Allzweck-Sägeblatt für schnelle
und reibungslose Längs-, Abläng-
und Gehrungsschnitte.
Ablängschnitte
Für glattere Querfaserschnitte.
Schneidet sauber gegen die
Faser.
Feine
Ablängschnitte
Für glatte, saubere Schnitte
gegen die Faser
Gehrungssäge-
blätter aus Nichtei-
senmetall
Für Gehrungsschnitte in Alumi-
nium, Kupfer, Messing, Rohren
und anderen Nichteisenmetallen.

Frage & Antworten

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