LH1040F

Makita LH1040F Bedienungsanleitung

LH1040F

Handbuch für die Makita LH1040F in Holländisch. Dieses PDF-Handbuch enthält 136 Seiten.

Seite: 1
31 DEUTSCH Übersicht 1 Kippsicherung 2 Sechskantschraube 3 Grundplatte 4 Mutter 5 Schraube 6 Untere Schutzhaube A 7 Untere Schutzhaube B 8 Obere Schutzhaube 9 Schraube 10 Handgriff 11 Hebel 12 Steckschlüssel 13 Einstellschraube 14 Drehteller-Oberfläche 15 Sägeblattumfang 16 Gehrungsanschlag 17 Zeiger 18 Verriegelungshebel 19 Griff 20 Gehrungswinkelskala 21 Neigungswinkelskala 22 Schalter 23 Lampenschalter 24 Lampen 25 Anschlagstift 26 Klemmschraube 27 Oberer Tisch 28 Motorgehäuse 29 Mittenabdeckung 30 Spindelarretierung 31 Sägeblatt 32 Sägeblattgehäuse 33 Pfeil 34 Außenflansch 35 Innenflansch 36 Spindel 37 Ring 38 Spaltkeil 39 Andrückbereich 40 Sägeblattbreite 41 Parallelanschlaghalter 42 Führungsschiene auf dem oberen Tisch 43 Klemmschraube (A) 44 Klemmschraube (B) 45 Parallelanschlag 46 Parallelanschlaghalter 47 Werkstück 48 Ausrichtungslinie 49 Vierkantmutter 50 Maßstab 51 Zwei Schrauben 52 Absaugstutzen 53 Staubsack 54 Verschluss 55 Kappe 56 Staubsauger 57 Sägeblattabdeckung 58 Stütze 59 Drehteller 60 Schraubstockarm 61 Schraubstockstange 62 Auflagebügel 63 Auflageplatte 64 Schraubstockknopf 65 Vorsprung 66 Schraubstockspindel 67 Stange 12 68 Schraubstock (Sonderzubehör) 69 Distanzblock 70 Aluminium-Werkstoff 71 Halteplatte 72 Kleiner Vorsprung 73 Seitenfläche/Kante parallel 74 Holzschraube 75 Zusammenleimen 76 Loch (7 mm Durchmesser) 77 Unterlegscheibe 78 Mutter 79 Schraube M6 80 Schiebestock 81 Hilfsanschlag 82 Schiebeklotz 83 Einstelldreieck 84 0°-Einstellschraube 85 Arm 86 45°-Neigungswinkel-Einstell- schraube 87 Verschleißgrenze 88 Schraubendreher 89 Bürstenhalterkappe TECHNISCHE DATEN Modell LH1040/LH1040F Sägeblattdurchmesser ....................................................................................................................... 255 mm – 260 mm Bohrungsdurchmesser Für alle Länder außerhalb Europas.............................................................................................. 25,4 mm und 25 mm Für europäische Länder ..................................................................................................................................... 30 mm Max. Schnitttiefen (H × B) mit Sägeblatt von 260 mm Durchmesser im Gehrungssägenmodus Max. Schnitttiefen bei 90° im Tischsägenmodus (Banksägenmodus)................................................................... 40 mm Leerlaufdrehzahl (min–1 ) ......................................................................................................................................... 4 800 Tischgröße (B x L).............................................................................................................................. 260 mm x 405 mm Abmessungen (L x B x H)...................................................................................................530 mm x 476 mm x 535 mm Nettogewicht......................................................................................................................................................... 13,7 kg Sicherheitsklasse..................................................................................................................................................... /II • Wir behalten uns vor, Änderungen im Zuge der Entwicklung und des technischen Fortschritts ohne vorherige Ankün- digung vorzunehmen. • Hinweis: Die technischen Daten können von Land zu Land abweichen. Neigungswinkel Gehrungswinkel 0° 45° 0° 69 mm x 130 mm 93 mm x 95 mm rechts 69 mm x 85 mm, 93 mm x 67 mm links 69 mm x 85 mm, 93 mm x 67 mm 45° (links) 35 mm x 130 mm 53 mm x 95 mm rechts 35 mm x 91 mm, 49 mm x 67 mm links 35 mm x 65 mm, 49 mm x 42 mm
Seite: 2
32 Vorgesehene Verwendung Die Maschine ist für präzise Geradschnitte und (nur bei Einsatz als Gehrungssäge auf dem unteren Tisch) Geh- rungsschnitte in Holz vorgesehen. Stromversorgung Die Maschine darf nur an die auf dem Typenschild ange- gebene Spannung angeschlossen werden und arbeitet nur mit Einphasen-Wechselspannung. Sie ist entspre- chend den Europäischen Richtlinien doppelt schutziso- liert und kann daher auch an Steckdosen ohne Erdungskabel angeschlossen werden. Sicherheitshinweise Lesen und beachten Sie diese Hinweise, bevor Sie das Gerät benutzen. ZUSÄTZLICHE SICHERHEITSREGELN FÜR DIE MASCHINE Für Gehrungs- und Tischsägenmodus (Banksägenmodus): 1. Tragen Sie Augen- und Gehörschutz. Das Tragen anderer geeigneter Schutzausrüstung ist zu empfehlen. 2. Tragen Sie NIEMALS Handschuhe während der Arbeit, außer zum Auswechseln von Sägeblät- tern oder Handhaben von Rohmaterial vor der Arbeit. 3. Halten Sie den Bodenbereich um die Maschinen- ebene aufgeräumt und frei von losen Teilen, wie z.B. Spänen und Sägeabfällen. 4. Betreiben Sie die Säge nicht ohne Schutzvor- richtungen und Spaltkeil. Überprüfen Sie die Schutzhauben vor jeder Benutzung auf einwand- freies Schließen. Betreiben Sie die Säge nicht, wenn sich die Schutzhauben nicht ungehindert bewegen und unverzüglich schließen. Die Schutzhauben dürfen auf keinen Fall in der geöffneten Stellung festgeklemmt oder festge- bunden werden. Funktionsstörungen der Schutzhauben müssen sofort behoben werden. 5. Reinigen Sie die Spindel, die Flansche (beson- ders die Montagefläche) und die Sechskant- schraube, bevor oder während Sie das Sägeblatt montieren, und achten Sie darauf, dass diese Teile nicht beschädigt werden. Eine Beschädi- gung dieser Teile kann zu einem Sägeblattbruch führen. Schlechte Montage kann Vibrieren/Flat- tern oder Schlupf des Sägeblatts verursachen. Verwenden Sie nur die für diese Maschine vorge- schriebenen Flansche. 6. Überprüfen Sie das Sägeblatt vor dem Betrieb sorgfältig auf Risse oder Beschädigung. Ver- wenden Sie keine beschädigten oder verformten Sägeblätter. 7. Verwenden Sie nur vom Hersteller empfohlene Sägeblätter, die dem Standard EN847-1 entspre- chen, und achten Sie darauf, dass der Spaltkeil nicht dicker als die Breite des vom Sägeblatt erzeugten Schnitts und nicht dünner als die Sägeblattdicke ist. 8. Verwenden Sie immer die in dieser Anleitung empfohlenen Zubehörteile. Der Gebrauch unge- eigneten Zubehörs, z.B. von Trennscheiben, kann Verletzungen zur Folge haben. 9. Wählen Sie das korrekte Sägeblatt für das zu schneidende Material aus. 10. Verwenden Sie keine Sägeblätter aus Schnell- stahl. 11. Um den erzeugten Geräuschpegel zu reduzieren, achten Sie stets darauf, dass das Sägeblatt scharf und sauber ist. 12. Verwenden Sie korrekt geschärfte Sägeblätter. Halten Sie die auf dem Sägeblatt angegebene Maximaldrehzahl ein. 13. Schneiden Sie keine Metallgegenstände, wie z.B. Nägel oder Schrauben. Untersuchen Sie das Werkstück sorgfältig auf Nägel, Schrauben und sonstige Fremdkörper, und entfernen Sie diese vor der Bearbeitung. 14. Schlagen Sie etwaige lose Knorren aus dem Werkstück heraus, BEVOR Sie mit dem Sägen beginnen. 15. Benutzen Sie die Maschine nicht in Gegenwart von brennbaren Flüssigkeiten oder Gasen. 16. Säubern Sie den Arbeitsbereich und die Tisch- platte sicherheitshalber von Spänen, Kleinteilen usw., bevor Sie die Maschine anschließen und mit der Arbeit beginnen. 17. Die Bedienungsperson sollte in der Handha- bung, Einstellung und Bedienung der Maschine hinreichend geschult sein. 18. Halten Sie Ihre Hände vom Sägeblatt fern, und achten Sie darauf, dass Umstehende und Sie selbst ausreichenden Abstand vom Sägeblatt haben und nicht in seiner Fluchtlinie stehen. Vermeiden Sie jegliche Berührung mit dem aus- laufenden Sägeblatt. Es kann auch in diesem Zustand noch schwere Verletzungen verursa- chen. Fassen Sie auch niemals um das Säge- blatt. 19. Seien Sie stets wachsam, besonders bei sich dauernd wiederholenden, eintönigen Arbeiten. Lassen Sie sich nicht in ein trügerisches Sicher- heitsgefühl wiegen. Sägeblätter kennen kein Erbarmen. 20. Vergewissern Sie sich vor dem Einschalten der Maschine, dass die Spindelarretierung freigege- ben ist. 21. Lassen Sie die Maschine vor dem eigentlichen Schneiden eines Werkstücks eine Weile laufen. Achten Sie auf Vibrationen oder Taumelbewe- gungen, die Anzeichen für schlechte Montage oder ein schlecht ausgewuchtetes Sägeblatt sein können. 22. Warten Sie, bis das Sägeblatt die volle Drehzahl erreicht hat, bevor Sie mit dem Schneiden begin- nen. 23. Die Maschine darf nicht für Nutenfräsen, Falzfrä- sen oder Auskehlen verwendet werden. 24. Unterlassen Sie das Entfernen von Bruchstücken oder anderen Teilen des Werkstücks vom Schnittbereich, während die Maschine läuft und das Sägeblatt sich nicht in der Ruhestellung befindet. 25. Brechen Sie den Betrieb sofort ab, wenn Sie irgendetwas Ungewöhnliches bemerken. 26. Schalten Sie die Maschine aus und lassen Sie das Sägeblatt zum Stillstand kommen, bevor Sie das Werkstück bewegen oder Einstellungen ändern.
Seite: 3
33 27. Trennen Sie die Maschine vom Stromnetz, bevor Sie das Sägeblatt wechseln und die Maschine warten oder stillsetzen. 28. Bei manchen Werkstoffen kann der beim Sägen erzeugte Staub Chemikalien enthalten, die erwie- senermaßen Krebs, Geburtsfehler oder Schä- den an Fortpflanzungsorganen verursachen. Beispiele dieser Chemikalien sind wie folgt: - Blei in Lack mit Bleizusatz sowie - Arsen und Chrom in chemisch behandeltem Bauholz. Ihre Gefährdung durch den Umgang mit solchen Chemikalien hängt davon ab, wie oft Sie diese Arbeiten verrichten. Um Ihre Aussetzung zu die- sen Chemikalien zu reduzieren: Arbeiten Sie in gut belüfteter Umgebung, und verwenden Sie geprüfte Sicherheitsvorrichtungen, wie z.B. Staubmasken, die mikroskopische Teilchen her- ausfiltern. 29. Schließen Sie die Maschine beim Betrieb an eine Staubsammelvorrichtung an. Beim Betrieb im Gehrungssägenmodus: 30. Verwenden Sie die Säge nur zum Schneiden von Holz, Aluminium oder ähnlichen Materialien. 31. Halten Sie Werkstücke zum Schneiden nicht mit den Händen in der Nähe des Sägeblatts. Das Werkstück muss bei allen Operationen fest an Drehteller und Gehrungsanschlag anliegend gesichert werden. 32. Vergewissern Sie sich, dass der Drehteller ein- wandfrei gesichert ist, damit er sich während des Betriebs nicht bewegt. 33. Vergewissern Sie sich, dass der Arm einwandfrei gesichert ist, wenn Sie Neigungsschnitte aus- führen. Ziehen Sie den Hebel zur Sicherung des Arms im Uhrzeigersinn an. 34. Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt in der Tiefstellung nicht den Drehteller berührt und vor dem Einschalten der Maschine nicht mit dem Werkstück in Berührung ist. 35. Halten Sie den Handgriff sicher fest. Beachten Sie, dass sich die Säge beim Anlaufen und Abstellen geringfügig nach oben oder unten bewegt. 36. Wechseln Sie die Schlitzplatte bei Verschleiß aus. Beim Betrieb im Tischsägenmodus (Banksägenmodus): 37. Führen Sie keine freihändigen Arbeiten aus. Mit freihändig ist die Verwendung nur der Hände zum Halten oder Führen des Werkstücks anstelle eines Parallelanschlags gemeint. 38. Vergewissern Sie sich, dass der Arm einwandfrei in der Arbeitsstellung gesichert ist. Ziehen Sie den Hebel zur Sicherung des Arms im Uhrzeiger- sinn an. 39. Verwenden Sie einen Schiebestock oder -klotz, um zu vermeiden, dass Ihre Hände und Finger in die Nähe des Sägeblatts kommen. 40. Vergewissern Sie sich, dass der Banksägentisch einwandfrei in der gewünschten Höhe festge- stellt ist. 41. Vergewissern Sie sich vor dem Einschalten der Maschine, dass das Sägeblatt nicht den Spaltkeil oder das Werkstück berührt. 42. Bewahren Sie den Schiebestock stets sicher auf, wenn er nicht benutzt wird. 43. Beachten Sie besonders die Anweisungen zur Verringerung der Gefahr von RÜCKSCHLAG. RÜCKSCHLAG ist eine plötzliche Reaktion auf ein klemmendes, schleifendes oder versetztes Sägeblatt. RÜCKSCHLAG verursacht das Aus- werfen des Werkstücks aus der Maschine nach hinten in Richtung der Bedienungsperson. RÜCKSCHLAG KANN ZU SCHWEREN VERLET- ZUNGEN FÜHREN. Vermeiden Sie RÜCK- SCHLAG, indem Sie das Sägeblatt scharf halten, den Parallelanschlag parallel zum Sägeblatt hal- ten, den Spaltkeil und die Schutzhaube anbrin- gen und in einwandfreiem Betriebszustand halten, das Werkstück nicht eher loslassen, bis es vollkommen am Sägeblatt vorbeigeschoben ist und Werkstücke, die verdreht oder verzogen sind oder keine gerade Kante zur Führung ent- lang dem Parallelanschlag haben, nicht längssä- gen. 44. Vermeiden Sie ruckartiges oder zu schnelles Vorschieben. Schieben Sie harte Werkstücke möglichst langsam vor. Unterlassen Sie Biegen oder Verdrehen des Werkstücks während des Vorschubs. Falls das Sägeblatt im Werkstück hängen bleibt oder sich verklemmt, schalten Sie die Maschine sofort aus. Trennen Sie die Maschine vom Stromnetz. Befreien Sie dann das Sägeblatt. BEWAHREN SIE DIESE HINWEISE SORGFÄLTIG AUF. INSTALLATION VORSICHT: • Halten Sie den Bodenbereich um die Maschinenebene aufgeräumt und frei von losen Teilen, wie z.B. Spänen und Sägeabfällen. Installieren der Kippsicherung (Abb. 1 und 2) Montieren Sie die Kippsicherung in der Aussparung am Maschinenfuß, und sichern Sie sie durch Anziehen der Sechskantschraube. Werkbankmontage (Abb. 3) Diese Maschine sollte unter Verwendung der Schrauben- bohrungen in der Grundplatte mit zwei Schrauben auf einer ebenen und stabilen Oberfläche befestigt werden. Dadurch werden Umkippen und mögliche Verletzungen vermieden.
Seite: 4
34 FUNKTIONSBESCHREIBUNG VORSICHT: • Vergewissern Sie sich vor jeder Einstellung oder Funk- tionsprüfung der Maschine stets, dass sie ausgeschal- tet und vom Stromnetz getrennt ist. Schutzhaube (Abb. 4 und 5) VORSICHT: • Vergewissern Sie sich, dass der Handgriff nicht abge- senkt werden kann, ohne den Hebel in seiner Nähe nach links zu drücken. • Vergewissern Sie sich, dass sich die unteren Schutz- hauben A und B nur öffnen, wenn der Hebel am Hand- griff in der Hochstellung des Handgriffs gedrückt wird. Wenn der Handgriff abgesenkt wird, während der Hebel nach links gedrückt wird, hebt sich die untere Schutz- haube A automatisch. Die untere Schutzhaube B hebt sich bei Berührung mit dem Werkstück. Die unteren Schutzhauben sind gefedert, so dass sie in ihre Aus- gangsstellung zurückkehren, wenn der Schnitt vollendet ist und der Handgriff angehoben wird. Die obere Schutz- haube fällt flach auf die Oberseite, nachdem das Werk- stück unter ihr hindurchgeschoben worden ist. AUF KEINEN FALL DÜRFEN DIE UNTEREN SCHUTZHAU- BEN, DIE AN DER UNTEREN SCHUTZHAUBE ANGE- BRACHTE FEDER ODER DIE OBERE SCHUTZHAUBE FUNKTIONSUNFÄHIG GEMACHT ODER ENTFERNT WERDEN. Im Interesse Ihrer eigenen Sicherheit sollten Sie die Schutzhauben stets in ordnungsgemäßem Zustand hal- ten. Funktionsstörungen der Schutzhauben müssen sofort behoben werden. Überprüfen Sie die gefederte Rückkehrbewegung der unteren Schutzhauben. BENUT- ZEN SIE DIE MASCHINE NIEMALS MIT BESCHÄDIG- TER, DEFEKTER ODER FEHLENDER UNTERER SCHUTZHAUBE, FEDER ODER OBERER SCHUTZ- HAUBE. DIES IST ÄUSSERST GEFÄHRLICH UND KANN SCHWERE VERLETZUNGEN VERURSACHEN. Wenn eine dieser transparenten Schutzhauben schmut- zig wird oder soviel Sägemehl an ihr haftet, dass das Sägeblatt nicht mehr ohne weiteres sichtbar ist, sollten Sie die Säge vom Stromnetz trennen und die Schutz- haube mit einem feuchten Tuch sorgfältig reinigen. Ver- wenden Sie keine Lösungsmittel oder Reinigungsmittel auf Petroleumbasis zum Reinigen der Kunststoff-Schutz- haube. Falls die untere Schutzhaube A besonders stark ver- schmutzt und die Sicht durch die Schutzhaube behindert ist, gehen Sie folgendermaßen vor. Fixieren Sie den obe- ren Tisch am oberen Anschlag, heben Sie den Handgriff vollständig an, drücken Sie den Anschlagstift bei voll- ständig angehobenem Handgriff hinein, und lösen Sie mit dem mitgelieferten Steckschlüssel die Sechskant- schraube, mit der die Mittenabdeckung befestigt ist. Lösen Sie die Sechskantschraube durch Drehen entge- gen dem Uhrzeigersinn, und heben Sie die untere Schutzhaube A und die Mittenabdeckung an, während Sie den Hebel nach links drücken. In dieser Stellung der unteren Schutzhaube A kann die Reinigung gründlicher und effizienter durchgeführt werden. Wenden Sie nach der Reinigung das obige Demontageverfahren umge- kehrt an, und ziehen Sie die Schraube an. Tritt der oben beschriebene Fall für die obere Schutz- haube ein, lösen Sie die Halteschraube mit einem Schraubendreher, und nehmen Sie die obere Schutz- haube ab. Befestigen Sie die Schutzhaube nach der Rei- nigung stets einwandfrei, indem Sie die Schraube so weit anziehen, dass sich die obere Schutzhaube ungehindert auf und ab bewegt. Sollte sich eine dieser Schutzhauben durch Alterung oder UV-Strahlung verfärben, bestellen Sie eine neue Schutzhaube bei einer Makita-Kundendienststelle. DIE SCHUTZHAUBEN DÜRFEN NICHT FUNKTIONSUNFÄ- HIG GEMACHT ODER ENTFERNT WERDEN. Aufrechterhaltung der maximalen Schnittleistung (Abb. 6 und 7) Diese Maschine wurde werkseitig so eingestellt, dass die maximale Schnittleistung mit einem Sägeblatt von 260 mm Durchmesser erreicht wird. Wenn Sie ein neues Sägeblatt montieren, überprüfen Sie immer die untere Grenzposition des Sägeblatts, und neh- men Sie nötigenfalls eine Einstellung vor, wie folgt: VORSICHT: • Senken Sie den oberen Tisch zur Durchführung dieser Einstellung auf die Tiefststellung ab, nachdem Sie die Maschine vom Stromnetz getrennt haben. Ziehen Sie zuerst den Netzstecker ab. Senken Sie den oberen Tisch auf die Tiefststellung ab. Senken Sie den Handgriff völlig ab. Drehen Sie die Einstellschraube in der größten Öffnung des oberen Tisches mit dem Steck- schlüssel, bis der Sägeblattumfang am Berührungspunkt von Gehrungsanschlag-Vorderseite und Drehteller-Ober- fläche geringfügig unterhalb der Drehteller-Oberfläche liegt. Drehen Sie das Sägeblatt bei vom Stromnetz getrennter Maschine von Hand, während Sie den Handgriff in der Tiefstellung halten, um sicherzugehen, dass das Säge- blatt keinen Teil des Auflagetisches berührt. Nötigenfalls ist eine Nachjustierung vorzunehmen. VORSICHT: • Vergewissern Sie sich nach der Montage eines neuen Sägeblatts stets, dass das Sägeblatt in der Tiefstellung des Handgriffs keinen Teil des Auflagetisches berührt. Führen Sie diese Überprüfung immer bei abgezoge- nem Netzstecker durch. Einstellen des Gehrungswinkels (Abb. 8) Lösen Sie den Griff durch Linksdrehung. Drehen Sie den Drehteller, während Sie den Verriegelungshebel nieder- drücken. Bewegen Sie den Griff, bis der Zeiger auf den gewünschten Winkel der Gehrungswinkelskala zeigt, und ziehen Sie dann den Griff durch Rechtsdrehung fest. VORSICHT: • Bringen Sie den Handgriff in die Hochstellung, bevor Sie den Drehteller drehen. • Sichern Sie den Drehteller nach jeder Änderung des Gehrungswinkels stets durch Anziehen des Griffs gegen Verdrehen.
Seite: 5
35 Einstellen des Neigungswinkels (Abb. 9 und 10) Um den Neigungswinkel einzustellen, lösen Sie den Hebel auf der Rückseite der Maschine durch Linksdre- hen. Schwenken Sie den Handgriff nach links, um den Säge- kopf zu neigen, bis der Zeiger auf den gewünschten Win- kel der Neigungswinkelskala zeigt. Ziehen Sie dann den Verriegelungshebel durch Rechtsdrehen fest, um den Arm einwandfrei zu sichern. VORSICHT: • Bringen Sie den Handgriff in die Hochstellung, bevor Sie das Sägeblatt neigen. • Sichern Sie den Arm nach jeder Änderung des Nei- gungswinkels stets durch Anziehen des Hebels im Uhr- zeigersinn. Schalterfunktion (Abb. 11) VORSICHT: • Vergewissern Sie sich vor dem Betrieb, dass sich die Maschine einwandfrei ein- und ausschalten lässt. Drücken Sie zum Einschalten der Maschine den Ein- schaltknopf ( I ). Drücken Sie zum Ausschalten den Aus- schaltknopf ( O ). Ein- und Ausschalten der Lampen (Abb. 11 und 12) Nur für Modell LH1040F Drücken Sie den Schalter zum Einschalten der Lampe nach oben, und zum Ausschalten nach unten. VORSICHT: • Blicken Sie nicht direkt in die Lampe oder die Licht- quelle. HINWEIS: • Wischen Sie Schmutz auf der Lampenlinse mit einem trockenen Tuch ab. Achten Sie sorgfältig darauf, dass Sie die Lampenlinse nicht verkratzen, weil sich sonst die Lichtstärke verringert. Einstellen der Höhe des oberen Tisches (Abb. 13) Um die Höhe des oberen Tisches einzustellen, lösen Sie die zwei Hebel durch Linksdrehen, und heben oder sen- ken Sie dann den oberen Tisch. Ziehen Sie diese Hebel nach der Einstellung wieder fest. WARNUNG: • Heben Sie den oberen Tisch auf die Höchststellung an, um die Maschine im Gehrungssägenmodus zu betrei- ben, und stellen Sie ihn im Tischsägenmodus (Banksä- genmodus) auf die gewünschte Höhe ein. MONTAGE VORSICHT: • Vergewissern Sie sich vor der Ausführung von Arbeiten an der Maschine stets, dass sie ausgeschaltet und vom Stromnetz getrennt ist. Montieren und Demontieren des Sägeblatts VORSICHT: • Vergewissern Sie sich vor der Montage oder Demon- tage des Sägeblatts stets, dass die Maschine ausge- schaltet und vom Stromnetz getrennt ist. • Verwenden Sie nur den mitgelieferten Makita-Steck- schlüssel zum Montieren und Demontieren des Säge- blatts. Anderenfalls besteht die Gefahr, dass die Sechskantschraube zu fest oder unzureichend angezo- gen wird. Dies könnte zu einer Verletzung führen. Sichern Sie den oberen Tisch in der Höchststellung. Arretieren Sie den Handgriff durch Hineinschieben des Anschlagstifts in der Hochstellung. (Abb. 14) Um das Sägeblatt zu entfernen, lösen Sie zunächst die Klemmschraube, so dass die untere Schutzhaube B abgesenkt wird, wie in der Abbildung gezeigt. (Abb. 15) Lösen Sie dann die Sechskantschraube, mit der die Mit- tenabdeckung befestigt ist, durch Linksdrehung mit dem Steckschlüssel. Heben Sie die untere Schutzhaube A und die Mittenabdeckung an, während Sie den Hebel am Handgriff nach links drücken. (Abb. 16) Blockieren Sie die Spindel durch Drücken der Spindelar- retierung, und lösen Sie die Sechskantschraube (links- gängig) durch Rechtsdrehung des Steckschlüssels. Entfernen Sie dann Sechskantschraube, Außenflansch und Sägeblatt. (Abb. 17) Zum Montieren schieben Sie das Sägeblatt vorsichtig auf die Spindel, wobei Sie darauf achten, dass der Pfeil auf dem Sägeblatt in dieselbe Richtung zeigt wie der Pfeil auf der Schutzhaube. Bringen Sie Außenflansch und Sechskantschraube an, und ziehen Sie dann die Sechs- kantschraube (linksgängig) bei gedrückter Spindelarre- tierung durch Linksdrehung des Steckschlüssels fest. (Abb. 18 und 19) HINWEIS: • Führen Sie das Sägeblatt zum Installieren zunächst von der Außenseite der Schutzhaube B ein, und heben Sie es dann so weit an, dass es sich in der Schutz- haube B befindet. Für alle Länder außerhalb Europas VORSICHT: • Der silberne Ring von 25,4 mm Außendurchmesser wurde werksseitig auf die Spindel montiert. Der schwarze Ring von 25 mm Außendurchmesser wird als Standardzubehör mitgeliefert. Bevor Sie das Sägeblatt an der Spindel anbringen, sollten Sie sich stets verge- wissern, dass der korrekte Ring für die Spindelbohrung des zu benutzenden Sägeblatts auf die Spindel mon- tiert ist. (Abb. 20) Für europäische Länder VORSICHT: • Der Ring mit 30 mm Außendurchmesser wurde werks- seitig zwischen Innen- und Außenflansch installiert. (Abb. 20)
Seite: 6
36 Bringen Sie die untere Schutzhaube A und die Mittenab- deckung wieder in ihre Ausgangsstellung. Ziehen Sie dann die Sechskantschraube zur Sicherung der Mitten- abdeckung im Uhrzeigersinn an. Heben Sie die Schutz- haube B bis zum Anschlag an, und ziehen Sie die Klemmschraube fest an, während Sie die Schutzhaube in der angehobenen Stellung halten. Senken Sie den Handgriff ab, um zu prüfen, ob sich die unteren Schutz- hauben einwandfrei bewegen. Vergewissern Sie sich vor der Benutzung der Maschine, dass die Spindelarretie- rung gelöst ist. Einstellen des Spaltkeils Bevor Sie den Spaltkeil einstellen, lösen Sie die zwei Hebel durch Linksdrehen, und drücken Sie den oberen Tisch auf der rechten Seite in der Nähe des Spaltkeils auf die Tiefstellung herunter. Sichern Sie dann den obe- ren Tisch, indem Sie die zwei Hebel wieder fest anzie- hen, wie in der Abbildung gezeigt. (Abb. 21) Es muss ein Abstand von etwa 4 – 5 mm zwischen dem Spaltkeil und den Sägeblattzähnen vorhanden sein. Stel- len Sie den Spaltkeil entsprechend ein, indem Sie die zwei Sechskantschrauben durch Linksdrehen mit dem Steckschlüssel lösen und den Abstand messen. Ziehen Sie die Sechskantschrauben fest an, und stellen Sie dann sicher, dass die obere Schutzhaube einwandfrei funktioniert, bevor Sie mit dem Sägen beginnen. (Abb. 22) Der Spaltkeil ist werksseitig so eingestellt worden, dass sich Sägeblatt und Spaltkeil auf einer geraden Linie befinden. (Abb. 23) VORSICHT: • Falls Sägeblatt und Spaltkeil nicht einwandfrei fluchten, kann es während des Betriebs zu einer gefährlichen Klemmwirkung kommen. Vergewissern Sie sich daher, dass sie korrekt ausgerichtet sind. Wird die Maschine ohne korrekt ausgerichteten Spaltkeil benutzt, kann es zu schweren Verletzungen kommen. Sind die Teile aus irgendeinem Grund nicht ausgerichtet, lassen Sie unbedingt eine Reparatur von einer autorisierten Makita-Kundendienststelle durchführen. Installieren und Einstellen des Parallelanschlags 1. Befestigen Sie den Parallelanschlag so am Tisch, dass der Parallelanschlaghalter auf der Führungs- schiene ruht. Ziehen Sie die Klemmschraube (B) des Parallelanschlags fest im Uhrzeigersinn an. 2. Lösen Sie die Klemmschraube (A). 3. Verschieben Sie den Parallelanschlag und befesti- gen Sie ihn so, dass das von Ihnen abgewandte Ende auf den Punkt ausgerichtet ist, an dem die Vorderkante des Sägeblatts gerade auf der Ober- seite des Werkstücks erscheint. Der Zweck dieser Einstellung besteht darin, die Gefahr eines Rück- schlags in Richtung der Bedienungsperson zu redu- zieren, bei dem das vom Werkstück abgeschnittene Stück zwischen Sägeblatt und Parallelanschlag ein- geklemmt und zur Bedienungsperson herausge- schleudert wird. Die Lage der Linie 3 hängt von der Dicke des Werkstücks oder der Tischhöhe ab. Stel- len Sie die Position des Parallelanschlags entspre- chend der Dicke des Werkstücks ein. Nachdem Sie den Parallelanschlag eingestellt haben, ziehen Sie die Klemmschraube (A) wieder fest an. (Abb. 24 und 25) HINWEIS: • Es gibt vier Muster zur Positionierung des Parallelan- schlags, wie in der Abbildung gezeigt. (Abb. 26) Der Parallelanschlag besitzt zwei Schlitze in seinen Seiten- flächen, einer mit erhöhtem Rand auf der gleichen Seite, und einer ohne Rand. Die mit diesem Rand ver- sehene Fläche des Parallelanschlags sollte nur dann zum Werkstück weisen, wenn ein Stück eines dünnen Werkstücks abgeschnitten wird. • Um das Parallelanschlagmuster zu ändern, entfernen Sie den Parallelanschlag vom Halter, indem Sie die Klemmschraube (A) lösen, und ändern Sie die Ausrich- tung des Parallelanschlags zum Halter, so dass je nach der anstehenden Arbeit die entsprechende Seite zum Halter weist, wie in der Abbildung gezeigt. Führen Sie die Vierkantmutter am Parallelanschlaghalter in das hintere Ende des jeweiligen Schlitzes im Parallelan- schlag ein, so dass sie die in der Abbildung gezeigte Position hat. Um das Muster von A oder B nach C oder D oder umge- kehrt zu ändern, entfernen Sie Vierkantmutter, Unterleg- scheibe und Klemmschraube (A) vom Parallelanschlaghalter, und bringen Sie dann Klemm- schraube (A), Unterlegscheibe und Vierkantmutter auf der entgegengesetzten Seite der ursprünglichen Position an. Ziehen Sie die Klemmschraube (A) fest an, nachdem Sie die Vierkantmutter des Parallelanschlaghalters in den Schlitz des Parallelanschlags eingeführt haben. Führen Sie die Vierkantmutter am Parallelanschlaghalter in das hintere Ende des jeweiligen Schlitzes im Parallelan- schlag ein, so dass sie die in der Abbildung gezeigte Position hat. (Abb. 27) Der Parallelanschlag ist werksseitig so eingestellt, dass er parallel zur Sägeblattfläche liegt. Vergewissern Sie sich, dass er parallel ist. Um sicherzustellen, dass der Parallelanschlag parallel zum Sägeblatt ist, senken Sie den Tisch auf die Tiefststellung ab, so dass das Säge- blatt am weitesten vom Tisch übersteht. Markieren Sie einen der Sägeblattzähne mit einem Buntstift. Messen Sie die Abstände (A) und (B) zwischen Parallelanschlag und Sägeblatt. Verwenden Sie für beide Messungen den markierten Zahn. (Abb. 28) Diese beiden Messungen müssen identisch sein. Ist der Parallelanschlag nicht pa- rallel zum Sägeblatt, gehen Sie wie folgt vor: (Abb. 29) 1. Drehen Sie die zwei Einstellschrauben entgegen dem Uhrzeigersinn. 2. Verschieben Sie die Hinterkante des Parallelan- schlags geringfügig nach rechts oder links, bis er parallel zum Sägeblatt ist. 3. Ziehen Sie die zwei Schrauben am Parallelanschlag fest an. VORSICHT: • Stellen Sie den Parallelanschlag unbedingt parallel zum Sägeblatt ein, weil sonst eine gefährliche Rück- schlagsituation eintreten kann. • Stellen Sie den Parallelanschlag so ein, dass er nicht mit der oberen Schutzhaube oder dem Sägeblatt in Berührung kommt. (Abb. 30)
Seite: 7
37 Staubsack Der Staubsack ermöglicht sauberes Arbeiten und einfa- ches Staubsammeln. Zum Anbringen wird der Staubsack auf den Absaugstutzen geschoben. (Abb. 31) HINWEIS: • Bringen Sie den Staubsack im Gehrungssägenmodus immer nur am rückseitigen Absaugstutzen an. Wenn der Staubsack etwa halb voll ist, nehmen Sie ihn von der Maschine ab und ziehen den Verschluss heraus. Entleeren Sie den Staubsack, indem Sie ihn leicht abklopfen, um die an den Innenflächen haftenden Staub- partikel, die den Durchlass behindern können, zu lösen. (Abb. 32) Wenn Sie einen Makita-Staubsauger an Ihre Säge anschließen, können Sie noch effizienter und sauberer arbeiten. Um die Sägeblattabdeckung bei Verwendung im Tisch- sägenmodus (Banksägenmodus) zu installieren, stellen Sie den Drehteller auf den 0°-Gehrungswinkel ein (siehe den Abschnitt “Einstellen des Gehrungswinkels”), brin- gen Sie die Sägeblattabdeckung so am Drehteller an, dass die Sägeblattabdeckung über dem Sägeblattschlitz des Drehtellers zentriert ist, und verriegeln Sie dann den Handgriff in der Tiefststellung, indem Sie den Anschlag- stift vollständig hineindrücken, wie in der Abbildung gezeigt. (Abb. 33) HINWEIS: • Um den Staubsack im Tischsägenmodus (Banksägen- modus) am vorderen Absaugstutzen anzubringen, neh- men Sie zuerst die Kappe vom Absaugstutzen ab, und bringen Sie dann den Staubsack am Absaugstutzen an. • Wenn der Staubsack nicht benutzt wird, verschließen Sie den vorderen Absaugstutzen stets mit der Kappe. Anderenfalls tritt Staub aus dem Absaugstutzen aus. • Wenn Sie die Maschine im Tischsägenmodus (Banksä- genmodus) verwenden, achten Sie darauf, dass die Sägeblattabdeckung am Drehteller angebracht ist. Sicherung von Werkstücken Spannen Sie das Werkstück nach Möglichkeit in den optionalen Schraubstock ein. Wenn Sie das Werkstück mit der Hand halten müssen, halten Sie es mit festem Griff, damit Sie nicht die Kontrolle über das Werkstück verlieren. Halten Sie Hand und Arm vom Sägeblattbe- reich fern (mindestens 100 mm). Drücken Sie das Werk- stück fest gegen den Gehrungsanschlag, indem Sie mit Ihren Fingern über den Gehrungsanschlag greifen. Das Werkstück muss auch fest auf dem Drehteller aufliegen. WARNUNG: • Halten Sie ein Werkstück, bei dem Ihre Hand näher als 100 mm an den Sägeblattbereich herankommt, nie- mals mit der Hand. Sichern Sie das Werkstück in die- sem Fall immer mit dem optionalen Schraubstock. Heben Sie das Sägeblatt nach jedem Schneidvorgang sachte an. Heben Sie das Sägeblatt erst an, nachdem es zum völligen Stillstand gekommen ist. Anderenfalls kann es zu schweren Verletzungen kommen. VORSICHT: • Wenn Sie lange Werkstücke schneiden, verwenden Sie Stützen, die ebenso hoch sind wie die Oberseite des Drehtellers. Verlassen Sie sich nicht nur auf den Verti- kal- und/oder Horizontalschraubstock (beide optional) zur Sicherung des Werkstücks. (Abb. 34) Dünnes Material neigt zum Durchhängen. Stützen Sie das Werkstück auf seiner gesamten Länge ab, um Klemmen des Sägeblatts und möglichen RÜCK- SCHLAG zu vermeiden. Vertikal-Schraubstock (Sonderzubehör) (Abb. 35) Der Vertikal-Schraubstock kann an zwei Positionen ent- weder auf der linken oder rechten Seite des Gehrungs- anschlags oder der Auflageplatte (Sonderzubehör) montiert werden. Setzen Sie die Schraubstockstange in die Bohrung des Gehrungsanschlags oder der Auflage- platte ein, und sichern Sie sie durch Anziehen der Schraube. Stellen Sie den Schraubstockarm auf die Abmessungen des Werkstücks ein, und sichern Sie ihn durch Anziehen der Schraube. Falls die Befestigungsschraube des Schraubstockarms mit dem Gehrungsanschlag in Berüh- rung kommt, installieren Sie die Schraube auf der entge- gengesetzten Seite des Schraubstockarms. Vergewissern Sie sich, dass keine Maschinenteile mit dem Schraubstock in Berührung kommen, wenn der Handgriff auf die Tiefstellung abgesenkt wird. Falls irgendwelche Teile mit dem Schraubstock in Berührung kommen, ist der Schraubstock zu versetzen. Drücken Sie das Werkstück flach gegen Gehrungsan- schlag und Drehteller. Bringen Sie das Werkstück in die gewünschte Schnittposition, und sichern Sie es einwand- frei durch Anziehen des Schraubstockknopfes. VORSICHT: • Das Werkstück muss fest an Drehteller und Gehrungs- anschlag anliegend gesichert werden.
Seite: 8
38 Horizontal-Schraubstock (Sonderzubehör) (Abb. 36) Der Horizontal-Schraubstock kann entweder auf der lin- ken oder rechten Seite des Auflagetisches montiert wer- den. Wenn Gehrungsschnitte in einem Winkel von 15° oder mehr ausgeführt werden, ist der Horizontal- Schraubstock auf der entgegengesetzten Seite der Dreh- teller-Drehrichtung zu montieren. Durch Linksdrehung des Schraubstockknopfes wird die Schraube gelöst, so dass der Schraubstockschaft schnell vor- und zurückge- schoben werden kann. Durch Rechtsdrehen des Schraubstockknopfes bleibt die Schraube gesichert. Dre- hen Sie den Schraubstockknopf zum Einspannen von Werkstücken sachte im Uhrzeigersinn, bis der Vorsprung seine Höchstposition erreicht, und ziehen Sie ihn dann fest. Wird der Schraubstockknopf während der Rechts- drehung hineingedrückt oder herausgezogen, bleibt der Vorsprung eventuell schräg stehen. Drehen Sie den Schraubstockknopf in diesem Fall entgegen dem Uhrzei- gersinn zurück, bis sich die Schraube löst, bevor Sie ihn wieder sachte im Uhrzeigersinn drehen. Werkstücke von maximal 130 mm Breite können mit dem Horizontal-Schraubstock eingespannt werden. Auflagebügel und Auflageplatte (Sonderzubehör) Die Auflagebügel und die Auflageplatte können zur zusätzlichen horizontalen Abstützung von Werkstücken auf beiden Seiten montiert werden. Montieren Sie die Teile, wie in der Abbildung gezeigt. Ziehen Sie dann die Schrauben fest, um Auflagebügel und Auflageplatte zu sichern. (Abb. 37) Wenn Sie lange Werkstücke sägen, verwenden Sie den Auflageverlängerungssatz (Sonderzubehör). Dieser besteht aus zwei Auflageplatten und zwei Stangen 12. (Abb. 38) VORSICHT: • Lange Werkstücke müssen stets auf gleicher Höhe mit der Drehteller-Oberfläche abgestützt werden, um genaue Schnitte auszuführen und gefährlichen Verlust der Kontrolle über die Maschine zu vermeiden. BETRIEB VORSICHT: • Lösen Sie den Handgriff vor der Benutzung unbedingt aus der Tiefstellung, indem Sie den Anschlagstift herausziehen. • Vergewissern Sie sich vor dem Einschalten der Maschine, dass das Sägeblatt nicht das Werkstück usw. berührt. VERWENDUNG ALS GEHRUNGSSÄGE WARNUNG: • Wenn Sie die Maschine im Gehrungssägenmodus ver- wenden, sichern Sie den oberen Tisch in der Höchst- stellung, damit das Sägeblatt nicht über die Oberfläche des oberen Tisches hinausragt. VORSICHT: • Üben Sie beim Schneiden keinen übermäßigen Druck auf den Handgriff aus. Zu starker Druck kann zu Über- lastung des Motors und/oder verminderter Schnittleis- tung führen. Drücken Sie den Handgriff nur mit so viel Kraft nieder, wie für reibungslosen Sägebetrieb not- wendig ist, ohne einen beträchtlichen Abfall der Säge- blattdrehzahl zu verursachen. • Drücken Sie den Handgriff zur Ausführung des Schnitts sachte nieder. Bei zu großer oder seitlicher Kraftaus- übung kann das Sägeblatt in Schwingung versetzt wer- den, wodurch zusätzliche Sägespuren im Werkstück erzeugt werden und die Schnittgenauigkeit beeinträch- tigt wird. 1. Kappschnitt (Abb. 39) Legen Sie das Werkstück auf den Gehrungsanschlag und den Drehteller auf. Spannen Sie das Werkstück mit dem Schraubstock ein. Schalten Sie die Maschine ein, ohne dass das Sägeblatt Kontakt hat, und warten Sie, bis es seine volle Drehzahl erreicht, bevor Sie es absenken. Senken Sie dann den Handgriff zum Schneiden des Werkstücks sachte bis auf die Tiefstellung ab. Sobald der Schnitt beendet ist, schalten Sie die Maschine aus, und WARTEN SIE, BIS DAS SÄGEBLATT ZUM VÖLLIGEN STILLSTAND GEKOMMEN IST, bevor Sie den Sägekopf wieder ganz anheben. 2. Gehrungsschnitt Nehmen Sie auf den vorherigen Abschnitt “Einstellen des Gehrungswinkels” Bezug. 3. Neigungsschnitt (Abb. 40) Lösen Sie den Hebel, und neigen Sie das Sägeblatt auf den gewünschten Neigungswinkel (siehe den obigen Abschnitt “Einstellen des Neigungswinkels”). Ziehen Sie den Hebel unbedingt fest an, um den eingestellten Nei- gungswinkel einwandfrei zu sichern. Legen Sie das Werkstück auf den Gehrungsanschlag und den Drehtel- ler auf. Vergewissern Sie sich, dass der Schlitten ganz in Richtung der Bedienungsperson zurückgezogen ist. Schalten Sie die Maschine ein, ohne dass das Sägeblatt Kontakt hat, und warten Sie, bis es seine volle Drehzahl erreicht. Senken Sie dann den Handgriff unter Druckaus- übung in Richtung des Sägeblatts sachte bis zur Tiefstel- lung ab. Sobald der Schnitt beendet ist, schalten Sie die Maschine aus, und WARTEN SIE, BIS DAS SÄGEBLATT ZUM VÖLLIGEN STILLSTAND GEKOMMEN IST, bevor Sie den Sägekopf wieder ganz anheben. VORSICHT: • Vergewissern Sie sich stets, dass sich das Sägeblatt während eines Neigungsschnitts in Schrägrichtung senkt. Halten Sie Ihre Hände von der Schnittlinie des Sägeblatts fern. • Bei Neigungsschnitten kann es vorkommen, dass das abgeschnittene Stück an der Seitenfläche des Säge- blatts aufliegt. Durch Anheben des Sägekopfes bei noch laufender Maschine kann das Werkstück vom Sägeblatt erfasst werden, was zu gefährlichem Heraus- schleudern von Bruchstücken führen kann. Der Säge- kopf darf erst angehoben werden, nachdem das Sägeblatt zum völligen Stillstand gekommen ist. • Üben Sie den Druck auf den Handgriff immer nur paral- lel zum Sägeblatt aus. Verläuft die Druckrichtung wäh- rend eines Schnitts nicht parallel zum Sägeblatt, kann sich der Winkel des Sägeblatts verändern, wodurch die Schnittgenauigkeit beeinträchtigt wird.
Seite: 9
39 4. Compoundschnitt Unter Compoundschnitt versteht man das Schneiden eines Werkstücks mit gleichzeitiger Gehrungs- und Nei- gungswinkeleinstellung. Die Kombinationsmöglichkeiten entnehmen Sie bitte der nachstehenden Tabelle. Nehmen Sie zur Durchführung von Compoundschnitten auf die Erläuterungen unter “Kappschnitt”, “Gehrungs- schnitt” und “Neigungsschnitt” Bezug. 5. Schneiden von Aluminium-Strangpressprofilen (Abb. 41) Verwenden Sie zum Einspannen von Aluminium-Strang- pressprofilen Distanzblöcke oder Abfallholzstücke, wie in der Abbildung gezeigt, um eine Verformung des Alumini- ums zu vermeiden. Verwenden Sie Schneidflüssigkeit zum Schneiden von Aluminium-Strangpressprofilen, um die Ablagerung von Aluminium-Rückständen am Säge- blatt zu verhüten. VORSICHT: • Versuchen Sie niemals, dickes oder rundes Aluminium- Strangpressmaterial zu schneiden. Dicke Aluminium- Strangpressprofile können sich während der Arbeit lösen, und runde Aluminium-Strangpressprofile lassen sich mit dieser Maschine nicht einwandfrei einspannen. • Schneiden Sie auf keinen Fall Aluminium im Tischsä- genmodus (Banksägenmodus). 6. Zwischenbrett Durch die Verwendung eines Zwischenbretts lassen sich Werkstücke splitterfrei sägen. Die Bohrungen im Gehrungs- anschlag dienen als Befestigungshilfe für ein Zwischenbrett. Die Maße für ein vorgeschlagenes Zwischenbrett sind aus der Abbildung ersichtlich. VORSICHT: • Verwenden Sie glatt gehobeltes Holz von gleichmäßiger Dicke als Zwischenbrett. • Befestigen Sie das Zwischenbrett mit Schrauben am Gehrungsanschlag. Die Schrauben sind so zu installieren, dass die Schraubenköpfe im Zwischenbrett versenkt sind. • Drehen Sie den Drehteller bei montiertem Zwischenbrett nicht mit abgesenktem Handgriff. Anderenfalls kommt es zu einer Beschädigung des Sägeblatts und/oder des Zwischenbretts. 7. Wiederholtes Schneiden auf gleiche Länge (Abb. 42) Wenn Sie mehrere Werkstücke innerhalb des Bereichs von 240 mm bis 400 mm auf die gleiche Länge schnei- den, ist die Verwendung der Anschlagplatte zu empfeh- len, um rationeller zu arbeiten. Montieren Sie die Anschlagplatte am Auflagebügel, wie in der Abbildung gezeigt. Richten Sie die Schnittlinie des Werkstücks entweder auf die linke oder rechte Kante der Nut in der Schlitzplatte aus, und schieben Sie die Anschlagplatte bündig gegen das Ende des Werkstücks, während Sie das Werkstück am Verrutschen hindern. Sichern Sie dann die Anschlag- platte mit der Flügelschraube. Wenn Sie die Anschlag- platte nicht benutzen, lösen Sie die Flügelschraube, um die Anschlagplatte zur Seite zu schieben. HINWEIS: • Der Auflageverlängerungssatz (Sonderzubehör) ermöglicht das wiederholte Schneiden auf gleiche Län- gen von bis zu etwa 2 200 mm. VERWENDUNG ALS TISCHSÄGE (BANKSÄGENMODUS) VORSICHT: • Wenn Sie die Maschine im Tischsägenmodus (Banksä- genmodus) verwenden, bringen Sie die Sägeblattab- deckung so am Drehteller an, dass sie über dem Sägeblattschlitz im Drehteller zentriert ist und die zwei kleinen Vorsprünge auf der Unterseite der Sägeblattab- deckung in dem halbkreisförmigen Schlitz am Rand des Drehtellers sitzen, wie in der Abbildung gezeigt, und verriegeln Sie dann den Handgriff in der Tiefststel- lung, indem Sie den Anschlagstift vollständig hinein- drücken. (Abb. 43) • Verwenden Sie stets “Arbeitshilfen”, wie z.B. Schiebe- stöcke und Schiebeblöcke, wenn die Gefahr besteht, dass Sie mit den Händen oder Fingern in die Nähe des Sägeblatts kommen. Neigungswinkel Gehrungswinkel 45° Links und Rechts 0° – 45° 90 mm 107 mm 107 mm 90 mm 25 mm 90 mm Bohrung Über 10 mm Über 460 mm Bohrung
Seite: 10
40 • Entnehmen Sie das Werkstück NIEMALS bei rotieren- dem Sägeblatt. Wenn Sie das Werkstück vor der Voll- endung eines Schnitts entnehmen müssen, schalten Sie zuerst die Maschine aus, während Sie das Werk- stück festhalten. Warten Sie, bis das Sägeblatt zum vollkommenen Stillstand gekommen ist, bevor Sie das Werkstück entnehmen. Anderenfalls kann es zu gefährlichen Rückschlägen kommen. • Entfernen Sie abgesägtes Material NIEMALS bei rotie- rendem Sägeblatt. • Halten Sie NIEMALS Ihre Hände oder Finger in den Weg des Sägeblatts. • Sichern Sie den Parallelanschlag stets einwandfrei, weil es sonst zu gefährlichen Rückschlägen kommen kann. Arbeitshilfen Schiebestöcke, Schiebeklötze oder Hilfsanschläge sind “Arbeitshilfen”. Verwenden Sie diese, um sichere, sau- bere Schnitte auszuführen und zu verhüten, dass Sie mit irgendeinem Körperteil das Sägeblatt berühren. Schiebeklotz (Abb. 44) Verwenden Sie ein 15 mm dickes Sperrholzstück. Der Handgriff muss in der Mitte des Sperrholzstücks lie- gen. Befestigen Sie ihn mit Leim und Holzschrauben, wie gezeigt. Ein kleines Holzstück von 10 mm × 9 mm × 30 mm muss immer an das Sperrholz angeleimt werden, um Abstumpfen des Sägeblatts zu verhüten, falls die Bedienungsperson versehentlich in den Schiebeklotz schneidet. (Niemals Nägel im Schiebeklotz verwenden.) Hilfsanschlag (Abb. 45 und 46) Fertigen Sie einen Hilfsanschlag aus 10 und 15 mm dicken Sperrholzstücken an. Entfernen Sie Parallelanschlag, Klemmschraube (A), Unterlegscheibe und Vierkantmutter vom Parallelan- schlaghalter, und befestigen Sie dann den Hilfsanschlag mit einer M6-Schraube länger als M6 × 50, Unterleg- scheiben und einer Mutter am Parallelanschlaghalter. Längssägen VORSICHT: • Wenn Sie lange oder große Werkstücke sägen, sorgen Sie stets für angemessene Abstützung hinter dem Tisch. Achten Sie darauf, dass sich ein langes Brett NICHT auf dem Tisch bewegt oder verschiebt. Dies führt zu Klemmen des Sägeblatts und erhöht die Wahr- scheinlichkeit von Rückschlägen und Verletzungen. Die Stütze sollte die gleiche Höhe wie der Tisch haben. 1. Stellen Sie die Schnitttiefe etwas größer als die Dicke des Werkstücks ein. Lösen Sie dazu die zwei Hebel, und senken oder heben Sie den oberen Tisch. 2. Stellen Sie den Parallelanschlag auf die gewünschte Längsschnittbreite ein, und sichern Sie ihn durch Anziehen der Klemmschraube (A). Vergewissern Sie sich vor dem Längssägen, dass die zwei Schrauben am Parallelanschlaghalter angezogen sind. Falls sie locker sind, ziehen Sie sie fest. 3. Schalten Sie die Maschine ein, und schieben Sie das Werkstück entlang dem Parallelanschlag sachte gegen das Sägeblatt. (1) Wenn die Längsschnittbreite 40 mm oder brei- ter ist, verwenden Sie einen Schiebestock. (Abb. 47) (2) Wenn die Längsschnittbreite kleiner als 40 mm ist, kann der Schiebestock nicht verwendet wer- den, weil er mit der oberen Schutzhaube in Berührung kommt. Verwenden Sie einen Hilfs- anschlag und einen Schiebeklotz. Befestigen Sie den Hilfsanschlag sicher am Parallelanschlaghalter auf dem Tisch. Schieben Sie das Werkstück von Hand vor, bis die Vorderkante etwa 25 mm von der Vorder- kante des oberen Tisches entfernt ist. Schieben Sie das Werkstück mit Hilfe des Schiebeklotzes auf der Oberseite des Hilfsanschlags weiter vor, bis der Schnitt vollendet ist. (Abb. 48) Tragen der Maschine Vergewissern Sie sich, dass der Netzstecker abgezogen ist. Sichern Sie das Sägeblatt in der 0°-Neigungswinkel- stellung und den Drehteller ganz in der linken Gehrungs- winkelstellung. Senken Sie den Handgriff ganz ab, und arretieren Sie ihn in der Tiefstellung, indem Sie den Anschlagstift vollständig hineindrücken. (Abb. 49) Tragen Sie die Maschine, indem Sie die Grundplatte auf beiden Seiten halten, wie in der Abbildung gezeigt. Die Maschine lässt sich bequemer tragen, wenn Auflagebü- gel, Staubsack usw. entfernt werden. (Abb. 50) VORSICHT: • Sichern Sie stets alle beweglichen Teile, bevor Sie die Maschine tragen. WARTUNG VORSICHT: • Denken Sie vor der Durchführung von Überprüfungen oder Wartungsarbeiten stets daran, die Maschine aus- zuschalten und vom Stromnetz zu trennen. WARNUNG: • Achten Sie stets darauf, dass das Sägeblatt scharf und sauber ist, um die bestmögliche und sicherste Leistung zu erzielen. Einstellen des Schnittwinkels Diese Maschine wurde werksseitig sorgfältig eingestellt und justiert, doch grobe Behandlung kann die Justierung beeinträchtigen. Sollte Ihre Maschine einer Nachjustie- rung bedürfen, gehen Sie folgendermaßen vor: 1. Gehrungswinkel Lösen Sie den Spanngriff, mit dem der Drehteller gesi- chert wird. Drehen Sie dann den Drehteller, so dass der Zeiger auf 0° auf der Gehrungswinkelskala zeigt. Ziehen Sie den Griff an, und lösen Sie die Sechskantschrauben, die den Gehrungsanschlag halten, mit dem Steckschlüs- sel. (Abb. 51) Senken Sie den Handgriff ganz ab, und arretieren Sie ihn in der Tiefstellung durch Hineindrücken des Anschlag- stifts. Bringen Sie die Seitenfläche des Sägeblatts mit Hilfe eines Einstelldreiecks, Anschlagwinkels usw. in den rechten Winkel mit der Fläche des Gehrungsanschlags. Ziehen Sie dann die Sechskantschrauben des Geh- rungsanschlags von rechts der Reihe nach fest. (Abb. 52)
Seite: 11
41 2. Neigungswinkel (1) 0°-Neigungswinkel Senken Sie den Handgriff ganz ab, und arretieren Sie ihn in der Tiefstellung durch Hineindrücken des Anschlagstifts. Lösen Sie den Hebel auf der Rück- seite der Maschine. Drehen Sie die 0°-Neigungswin- kel-Einstellschraube auf der rechten Seite des Drehtellers um zwei bis drei Umdrehungen im Uhr- zeigersinn, um das Sägeblatt nach rechts zu neigen. (Abb. 53) Bringen Sie die Seitenfläche des Sägeblatts mit Hilfe eines Einstelldreiecks, Anschlagwinkels usw. in den rechten Winkel mit der Drehteller-Oberfläche, indem Sie die 0°-Neigungswinkel-Einstellschraube entge- gen dem Uhrzeigersinn drehen. (Abb. 54) Vergewissern Sie sich, dass der Zeiger am Drehtel- ler auf 0° der Neigungswinkelskala am Arm zeigt. Falls der Zeiger nicht auf 0° zeigt, lösen Sie die Hal- teschraube des Zeigers, und stellen Sie den Zeiger so ein, dass er auf 0° zeigt. (Abb. 55) (2) 45°-Neigungswinkel Diese Einstellung kann erst nach erfolgter Einstel- lung des 0°-Neigungswinkels durchgeführt werden. Zum Einstellen des linksseitigen 45°-Neigungswin- kels lösen Sie den Hebel und neigen das Sägeblatt ganz nach links. Vergewissern Sie sich, dass der Zeiger am Arm auf 45° der Neigungswinkelskala am Arm zeigt. Falls der Zeiger nicht auf 45° zeigt, dre- hen Sie die 45°-Neigungswinkel-Einstellschraube auf der linken Seite des Arms, bis der Zeiger auf 45° zeigt. (Abb. 56) Auswechseln der Kohlebürsten (Abb. 57 und 58) Die Kohlebürsten müssen regelmäßig entfernt und über- prüft werden. Wenn sie bis zur Verschleißgrenze abge- nutzt sind, müssen sie erneuert werden. Halten Sie die Kohlebürsten stets sauber, damit sie ungehindert in den Haltern gleiten können. Beide Kohlebürsten sollten gleichzeitig erneuert werden. Verwenden Sie nur identi- sche Kohlebürsten. Drehen Sie die Bürstenhalterkappen mit einem Schrau- bendreher heraus. Nehmen Sie die abgenutzten Kohle- bürsten heraus, setzen Sie die neuen ein, und drehen Sie dann die Bürstenhalterkappen wieder ein. Nach dem Gebrauch • Wischen Sie nach dem Gebrauch an der Maschine haf- tende Späne und Staub mit einem Tuch oder derglei- chen ab. Halten Sie die “Schutzhaube” gemäß den Anweisungen im vorhergehenden Abschnitt “Schutz- haube” sauber. Schmieren Sie die Gleitteile der Maschine mit Öl, um Rostbildung zu verhüten. Um die SICHERHEIT und ZUVERLÄSSIGKEIT dieses Produkts zu gewährleisten, sollten Reparaturen und andere Wartungs- oder Einstellarbeiten nur von Makita- Vertragswerkstätten oder Makita-Kundendienstzentren unter ausschließlicher Verwendung von Makita-Origi- nalersatzteilen ausgeführt werden. ZUBEHÖR VORSICHT: • Die folgenden Zubehörteile oder Vorrichtungen werden für den Einsatz mit der in dieser Anleitung beschriebe- nen Makita-Maschine empfohlen. Die Verwendung anderer Zubehörteile oder Vorrichtungen kann eine Verletzungsgefahr darstellen. Verwenden Sie Zubehör- teile oder Vorrichtungen nur für ihren vorgesehenen Zweck. Wenn Sie weitere Einzelheiten bezüglich dieser Zube- hörteile benötigen, wenden Sie sich bitte an Ihre Makita- Kundendienststelle. • Stahl- und hartmetallbestückte Sägeblätter • Auflageplatte • Schraubstockeinheit (Horizontal-Schraubstock) • Vertikal-Schraubstock • Steckschlüssel 13 • Haltersatz • Auflageverlängerungssatz • Kippsicherung • Halteplatte • Staubsack • Einstelldreieck • Sägeblattabdeckung (Schutzhaube C) • Schiebestock • Linealeinheit (Parallelanschlag)

Frage & Antworten

Haben Sie eine Frage über das Makita LH1040F und können Sie die Antwort nicht in der Bedienungsanleitung finden? Vielleicht können die Besucher von ManualsCat.com Ihnen helfen um Ihre Frage zu beantworten. Wenn Sie das unten stehende Formular ausfüllen, wird Ihre Frage unter der Bedienungsanleitung des Makita LH1040F erscheinen. Achten Sie darauf, das Problem mit dem Makita LH1040F so gut wie möglich zu beschreiben. Je deutlicher Ihre Frage gestellt wird, desto größer ist die Chance, dass Sie schnell eine Antwort von anderen Benutzern erhalten. Über E-Mail werden Sie automatisch informiert wenn jemand auf Ihre Frage reagiert hat.

Stellen Sie eine Frage über das Makita LH1040F

Name
E-Mail-Adresse
Kommentar

Blättern Sie unten durch die Bedienungsanleitung von dem Makita LH1040F. Alle Bedienungsanleitungen auf ManualsCat.com können komplett kostenlos eingesehen werden. Über die Schaltfläche "Selektieren Sie Ihre Sprache" können Sie auswählen in welcher Sprache Sie die Bedienungsanleitung ansehen möchten.

  • Marke: Makita
  • Produkt: Sägen
  • Model/Name: LH1040F
  • Dateityp: PDF
  • Verfügbare Sprachen: Holländisch, Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Schwedisch, Portugiesisch, Danish, Norwegisch, Finnisch, Griechisch