Makita HS7101 Bedienungsanleitung

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  • Marke: Makita
  • Produkt: Säge
  • Model/Name: HS7101
  • Dateityp: PDF
  • Verfügbare Sprachen: Holländisch, Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch

Inhaltstabelle

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DEUTSCH (Originale Anleitungen)
Übersicht
1 Hebel
2 Vorderer Hebel
3 Hintere Flügelmutter
4 Anschlag
5 0°-Position
6 45°-Position
7 Schnittlinie
8 Schraube
9 Ein-Aus-Schalter
10 Einschaltsperrknopf
11 Leuchte
12 Inbusschlüssel
13 Lösen
14 Anziehen
15 Spindelarretierung
16 Montageachse
17 Innenflansch
18 Sägeblatt
19 Außenflansch
20 Sechskantschraube
21 Ring
22 Absaugstutzen
23 Staubsauger
24 Schlauch
25 Spannhebel
26 Parallelanschlag (Richtlineal)
27 Einstellschraube für 0°
28 Einstellschraube für 45°
29 Einstelldreieck
30 Grundplatte
31 Verschleißgrenze
32 Schraubendreher
33 Kohlebürstenkappe
TECHNISCHE DATEN
• Wir behalten uns vor, Änderungen im Zuge der Ent-
wicklung und des technischen Fortschritts ohne vorhe-
rige Ankündigung vorzunehmen.
• Die technischen Daten können von Land zu Land
abweichen.
• Gewicht nach EPTA-Verfahren 01/2003
ENE078-1
Vorgesehene Verwendung
Die Maschine ist für Geradschnitte in Längs- und
Querrichtung sowie für schräge Gehrungsschnitte in
Holz vorgesehen, wobei sie in festem Kontakt mit dem
Werkstück bleibt. Mit geeigneten Sägeblättern kann auch
Aluminium gesägt werden.
ENF100-1
Für öffentliche Niederspannungs-Verteilungssys-
teme mit einer Spannung zwischen 220 und 250 V
Schaltvorgänge von Elektrogeräten verursachen Span-
nungsschwankungen. Der Betrieb dieses Gerätes unter
ungünstigen Netzstrombedingungen kann sich nachteilig
auf den Betrieb anderer Geräte auswirken. Bei einer
Netzstromimpedanz von 0,32 Ohm oder weniger ist
anzunehmen, dass keine negativen Effekte auftreten.
Die für dieses Gerät verwendete Netzsteckdose muss
durch eine Sicherung oder einen Schutzschalter mit trä-
gen Auslösungseigenschaften geschützt sein.
GEA010-1
Allgemeine Sicherheitswarnungen für
Elektrowerkzeuge
WARNUNG Lesen Sie alle Sicherheitswarnungen
und Anweisungen durch. Eine Missachtung der unten
aufgeführten Warnungen und Anweisungen kann zu
einem elektrischen Schlag, Brand und/oder schweren
Verletzungen führen.
Bewahren Sie alle Warnungen und Anweisungen für
spätere Bezugnahme auf.
GEB013-6
SICHERHEITSWARNUNGEN FÜR
HANDKREISSÄGE
Schneidverfahren
1. GEFAHR: Halten Sie Ihre Hände vom Schnitt-
bereich und dem Sägeblatt fern. Halten Sie mit
der zweiten Hand den Zusatzgriff oder das
Motorgehäuse. Wenn beide Hände die Säge hal-
ten, können sie nicht durch das Sägeblatt verletzt
werden.
2. Fassen Sie nicht unter das Werkstück. Die
Schutzhaube bietet keinen Schutz auf der Unter-
seite des Werkstücks.
3. Stellen Sie die Schnitttiefe auf die Dicke des
Werkstücks ein. Das Sägeblatt darf nicht mehr als
eine Zahnlänge auf der Unterseite überstehen.
Modell HS6100 HS6101 HS7100 HS7101
Sägeblattdurchmesser 165 mm 190 mm
Max. Schnitttiefe
bei 0° 54,5 mm 67 mm
bei 45° 39,5 mm 48,5 mm
bei 50° 35,5 mm 43,5 mm
Leerlaufdrehzahl (min–1
) 5 500
Gesamtlänge 297 mm 310 mm
Gewicht 3,7 kg 3,7 kg 4,0 kg 4,0 kg
Sicherheitsklasse /II
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4. Halten Sie das zu schneidende Werkstück nie-
mals in Ihren Händen oder auf den Beinen.
Sichern Sie das Werkstück auf einer stabilen
Plattform. Es ist wichtig, das Werkstück sachge-
mäß abzustützen, um Körperaussetzung, Klemmen
des Sägeblatts oder Verlust der Kontrolle auf ein
Minimum zu reduzieren.
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5. Halten Sie das Elektrowerkzeug nur an den iso-
lierten Griffflächen, wenn Sie Arbeiten ausfüh-
ren, bei denen die Gefahr besteht, dass
verborgene Kabel oder das eigene Kabel kontak-
tiert werden. Bei Kontakt mit einem Strom führen-
den Kabel können die freiliegenden Metallteile des
Elektrowerkzeugs ebenfalls Strom führend werden,
so dass der Benutzer einen elektrischen Schlag
erleiden kann.
6. Verwenden Sie beim Längssägen stets einen
Parallelanschlag oder ein Richtlineal. Dadurch
wird die Schnittgenauigkeit verbessert und die
Gefahr von Sägeblatt-Klemmen reduziert.
7. Verwenden Sie stets Sägeblätter, deren Spindel-
bohrung die korrekte Größe und Form (rauten-
förmig oder rund) hat. Sägeblätter, die nicht genau
auf den Montageflansch der Säge passen, rotieren
exzentrisch und verursachen den Verlust der Kon-
trolle.
8. Verwenden Sie niemals beschädigte oder
falsche Sägeblattscheiben oder -schrauben. Die
Sägeblattscheiben und -schrauben sind speziell für
Ihre Säge vorgesehen, um optimale Leistung und
Betriebssicherheit zu gewährleisten.
Rückschlagursachen und damit zusammenhän-
gende Warnungen
– Ein Rückschlag ist eine plötzliche Reaktion auf ein
eingeklemmtes, schleifendes oder falsch ausgerich-
tetes Sägeblatt, der ein unkontrolliertes Anheben
und Herausspringen der Säge aus dem Werkstück
in Richtung der Bedienungsperson verursacht.
– Wenn das Sägeblatt durch den sich schließenden
Sägeschlitz eingeklemmt oder festgehalten wird,
bleibt das Sägeblatt stehen, und die Motorreaktion
drückt die Säge plötzlich in Richtung der Bedie-
nungsperson zurück.
– Falls das Sägeblatt im Schnitt verdreht oder versetzt
wird, können sich die Zähne an der Hinterkante des
Sägeblatts in die Oberfläche des Holzstücks bohren,
so dass sich das Sägeblatt aus dem Sägeschlitz
heraushebt und in Richtung der Bedienungsperson
zurückspringt.
Rückschlag ist das Resultat falscher Handhabung der
Säge und/oder falscher Arbeitsverfahren oder Bedingun-
gen und kann durch Anwendung der nachstehenden
Vorsichtsmaßnahmen vermieden werden.
9. Halten Sie die Säge mit beiden Händen fest, und
positionieren Sie Ihre Arme so, dass sie die
Rückschlagkräfte auffangen. Stellen Sie sich so,
dass sich Ihr Körper seitlich vom Sägeblatt
befindet, nicht auf gleicher Linie mit dem Säge-
blatt. Rückschlag kann Zurückspringen der Säge
verursachen; doch wenn geeignete Vorsichtsmaß-
nahmen getroffen werden, können die Rückschlag-
kräfte von der Bedienungsperson unter Kontrolle
gehalten werden.
10. Falls das Sägeblatt klemmt oder der Schnitt aus
irgendeinem Grund unterbrochen wird, lassen
Sie den Ein-Aus-Schalter los, und halten Sie die
Säge bewegungslos im Werkstück, bis das
Sägeblatt zum völligen Stillstand kommt. Versu-
chen Sie niemals, die Säge bei noch rotierendem
Sägeblatt vom Werkstück abzunehmen oder
zurückzuziehen, weil es sonst zu einem Rück-
schlag kommen kann. Nehmen Sie eine Überprü-
fung vor, und treffen Sie Abhilfemaßnahmen, um die
Ursache von Sägeblatt-Klemmen zu beseitigen.
11. Wenn Sie die Säge bei im Werkstück befindli-
chem Sägeblatt wieder einschalten, zentrieren
Sie das Sägeblatt im Sägeschlitz, und vergewis-
sern Sie sich, dass die Sägezähne nicht mit dem
Werkstück im Eingriff sind. Falls das Sägeblatt
klemmt, kann es beim Wiedereinschalten der Säge
aus dem Werkstück herausschnellen oder zurück-
springen.
12. Stützen Sie große Platten ab, um die Gefahr von
Klemmen und Rückschlagen des Sägeblatts auf
ein Minimum zu reduzieren. Große Platten neigen
dazu, unter ihrem Eigengewicht durchzuhängen. Die
Stützen müssen beidseitig und in der Nähe der
Schnittlinie und in der Nähe der Plattenkante unter
der Platte platziert werden.
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Typische Abbildung der korrekten Handhaltung,
Werkstück-Abstützung und Netzkabel-Zuführung
(falls zutreffend).
Zur Vermeidung von Rückschlag große
Werkstücke wie Bretter und Platten in der
Nähe des Schnittes abstützen.
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13. Verwenden Sie keine stumpfen oder beschädig-
ten Sägeblätter. Unscharfe oder falsch ange-
brachte Sägeblätter erzeugen einen schmalen
Sägeschlitz, der übermäßige Reibung, Sägeblatt-
Klemmen und Rückschlag verursacht. Halten Sie
das Sägeblatt scharf und sauber.
14. Die Sägeblatttiefen- und Neigungseinstellungs-
Arretierhebel müssen fest angezogen und gesi-
chert sein, bevor der Schnitt ausgeführt wird.
Falls sich die Sägeblatteinstellung während des
Sägens verstellt, kann es zu Klemmen und Rück-
schlag kommen.
15. Lassen Sie beim Sägen in vorhandene Wände
oder andere tote Winkel besondere Vorsicht wal-
ten. Das vorstehende Sägeblatt kann Objekte
durchschneiden, die Rückschlag verursachen kön-
nen.
16. Halten Sie die Maschine IMMER mit beiden Hän-
den fest. Fassen Sie mit Ihrer Hand oder Ihren
Fingern NIEMALS hinter die Säge. Falls Rück-
schlag auftritt, besteht die Gefahr, dass die Säge
über Ihre Hand zurückspringt und schwere
Verletzungen verursacht.
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17. Wenden Sie keine Gewalt auf die Säge an. Schie-
ben Sie die Säge mit einer Geschwindigkeit vor,
dass das Sägeblatt nicht abgebremst wird.
Gewaltanwendung kann ungleichmäßige Schnitte,
Verlust der Genauigkeit und möglichen Rückschlag
verursachen.
Funktion der Schutzhaube
18. Überprüfen Sie die Schutzhaube vor jeder
Benutzung auf einwandfreies Schließen. Betrei-
ben Sie die Säge nicht, falls sich die Schutz-
haube nicht ungehindert bewegt und sofort
schließt. Die Schutzhaube darf auf keinen Fall in
der geöffneten Stellung festgeklemmt oder fest-
gebunden werden. Wird die Säge versehentlich fal-
len gelassen, kann die Schutzhaube verbogen
werden. Heben Sie die Schutzhaube mit dem Rück-
zuggriff an, und vergewissern Sie sich, dass sie sich
ungehindert bewegt und bei allen Winkel- und
Schnitttiefen-Einstellungen nicht mit dem Sägeblatt
oder irgendeinem anderen Teil in Berührung kommt.
19. Überprüfen Sie die Funktion der Schutzhauben-
feder. Falls Schutzhaube und Feder nicht ein-
wandfrei funktionieren, müssen die Teile vor der
Benutzung gewartet werden. Falls beschädigte
Teile, klebrige Ablagerungen oder Schmutzansamm-
lung vorhanden sind, kann die Schutzhaube schwer-
gängig werden.
20. Die Schutzhaube sollte nur für spezielle
Schnitte, wie “Tauchschnitte” und “Compound-
schnitte”, manuell zurückgezogen werden.
Heben Sie die Schutzhaube mit dem Rückzug-
griff an, und sobald das Sägeblatt in das Werk-
stück eindringt, muss die Schutzhaube
losgelassen werden. Für alle anderen Sägearbei-
ten sollte die Schutzhaube automatisch betätigt wer-
den.
21. Vergewissern Sie sich stets, dass die Schutz-
haube das Sägeblatt verdeckt, bevor Sie die
Säge auf der Werkbank oder dem Boden able-
gen. Ein ungeschützt auslaufendes Sägeblatt
bewirkt Rückwärtskriechen der Säge und schneidet
alles, was sich in seinem Weg befindet. Berücksich-
tigen Sie die Auslaufzeit des Sägeblatts bis zum
Stillstand nach dem Loslassen des Ein-Aus-Schal-
ters.
22. Öffnen Sie die Schutzhaube probeweise von
Hand, und achten Sie beim Loslassen darauf,
dass sie sich einwandfrei schließt. Vergewissern
Sie sich auch, dass der Rückzuggriff nicht mit
dem Werkzeuggehäuse in Berührung kommt.
Die Bloßstellung des Sägeblatts ist SEHR GEFÄHR-
LICH und kann zu schweren Verletzungen führen.
Zusätzliche Sicherheitswarnungen
23. Lassen Sie beim Schneiden von feuchtem Holz,
druckbehandeltem Bauholz oder Astholz beson-
dere Vorsicht walten. Behalten Sie einen gleichmä-
ßigen Vorschub der Maschine bei, ohne dass sich
die Sägeblattdrehzahl verringert, um Überhitzen der
Sägeblattzähne zu vermeiden.
24. Versuchen Sie nicht, abgeschnittenes Material
bei rotierendem Sägeblatt zu entfernen. Warten
Sie, bis das Sägeblatt zum Stillstand kommt,
bevor Sie abgeschnittenes Material wegnehmen.
Das Sägeblatt läuft nach dem Ausschalten noch
nach.
25. Vermeiden Sie das Schneiden von Nägeln. Über-
prüfen Sie Bauholz vor dem Schneiden auf
Nägel, und entfernen Sie etwaige Nägel.
Große Werkstücke nicht in großer Entfer-
nung vom Schnitt abstützen.
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26. Setzen Sie den breiteren Teil der Grundplatte auf
den fest abgestützten Teil des Werkstücks, nicht
auf den Teil, der nach dem Schnitt herunterfällt.
Als Beispiel stellt Abb. A dar, wie man das Ende
eines Bretts RICHTIG abschneidet, und Abb. B,
wie man es FALSCH macht. Kurze oder kleine
Werkstücke müssen eingespannt werden. VER-
SUCHEN SIE NICHT, KURZE WERKSTÜCKE MIT
DER HAND ZU HALTEN!
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000150
27. Setzen Sie die Maschine nach dem Schneiden
erst ab, nachdem sich die Schutzhaube
geschlossen hat und das Sägeblatt völlig zum
Stillstand gekommen ist.
28. Versuchen Sie niemals, die Handkreissäge zum
Sägen verkehrt herum in einen Schraubstock
einzuspannen. Dies ist sehr gefährlich und kann
zu schweren Unfällen führen.
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29. Manche Materialien können giftige Chemikalien
enthalten. Treffen Sie Vorsichtsmaßnahmen, um
das Einatmen von Arbeitsstaub und Hautkontakt
zu verhüten. Befolgen Sie die Sicherheitsdaten
des Materialherstellers.
30. Bremsen Sie die Säge nicht durch seitlichen
Druck auf das Sägeblatt ab.
31. Verwenden Sie immer die in dieser Anleitung
empfohlenen Sägeblätter. Verwenden Sie keine
Schleifscheiben.
32. An den Sägeblättern haftendes und verhärtetes.
Gummi und Harz verlangsamen die Säge und erhö-
hen die Rückschlaggefahr. Halten Sie das Sägeblatt
sauber, indem Sie es von der Maschine abmontie-
ren, und dann mit Gummi- und Harzentferner, hei-
ßem Wasser oder Petroleum reinigen. Verwenden
Sie niemals Benzin.
33. Tragen Sie bei der Benutzung der Maschine eine
Staubmaske und einen Gehörschutz.
BEWAHREN SIE DIESE HINWEISE
SORGFÄLTIG AUF.
WARNUNG:
Lassen Sie sich NICHT durch Bequemlichkeit oder
Vertrautheit mit dem Produkt (durch wiederholten
Gebrauch erworben) von der strikten Einhaltung der
Sicherheitsregeln für das vorliegende Produkt abhal-
ten. MISSBRAUCH oder Missachtung der Sicher-
heitsvorschriften in dieser Anleitung können
schwere Verletzungen verursachen.
FUNKTIONSBESCHREIBUNG
VORSICHT:
• Vergewissern Sie sich vor jeder Einstellung oder Funk-
tionsprüfung der Maschine stets, dass sie ausgeschal-
tet und vom Stromnetz getrennt ist.
Einstellen der Schnitttiefe (Abb. 1)
VORSICHT:
• Ziehen Sie den Hebel nach der Einstellung der Schnitt-
tiefe stets fest an.
Lösen Sie den Hebel an der Tiefenführung, und ziehen
Sie die Grundplatte nach oben oder unten. Arretieren Sie
die Grundplatte an der gewünschten Schnitttiefe durch
Festziehen des Hebels.
Um sauberere, sicherere Schnitte auszuführen, stellen
Sie die Schnitttiefe so ein, dass nicht mehr als ein Säge-
blattzahn unter das Werkstück übersteht. Die Einstellung
der korrekten Schnitttiefe trägt zu einer Reduzierung
gefährlicher RÜCKSCHLÄGE bei, die Körperverletzun-
gen verursachen können.
Gehrungsschnitt (Abb. 2, 3 u. 4)
Den vorderen Hebel und die hintere Flügelmutter lösen.
Den gewünschten Winkel (0° – 50°) durch entsprechen-
des Neigen einstellen, dann den Hebel und die Flügel-
mutter sicher festziehen.
Benutzen Sie den 45°-Anschlag, um präzise 45°-Schnitte
durchzuführen. Drehen Sie den Anschlag für Gehrungs-
schnitte (0° – 45°) vollständig im Uhrzeigersinn, und für
0° – 50°-Gehrungsschnitte entgegen dem Uhrzeigersinn.
Schnittmarkierung (Abb. 5)
Richten Sie für Geradschnitte die 0°-Position auf der Vor-
derseite der Grundplatte auf die Schnittlinie aus. Richten
Sie für 45°-Gehrungsschnitte die 45°-Position auf die
Linie aus. Die Position der Oberführung ist einstellbar.
Abb. A
Abb. B
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Schalterfunktion (Abb. 6)
VORSICHT:
• Vergewissern Sie sich vor dem Anschließen der
Maschine an das Stromnetz stets, dass der Ein-Aus-
Schalter ordnungsgemäß funktioniert und beim Loslas-
sen in die AUS-Stellung zurückkehrt.
Um versehentliche Betätigung des Ein-Aus-Schalters zu
verhüten, ist die Maschine mit einem Einschaltsperrknopf
ausgestattet. Zum Starten der Maschine den Ein-Aus-
Schalter bei gedrücktem Einschaltsperrknopf betätigen.
Zum Ausschalten den Ein-Aus-Schalter loslassen.
Betätigen Sie den Schalthebel nicht gewaltsam, ohne
den Einschaltsperrknopf hineinzudrücken. Dies kann zu
Beschädigung des Schalters führen.
Für Modell HS6101, HS7101
Einschalten der Lampe (Abb. 7)
VORSICHT:
• Blicken Sie nicht direkt in die Lampe oder die Licht-
quelle.
Die Lampe leuchtet auf, wenn die Maschine angeschlos-
sen wird. Die Lampe leuchtet so lange, bis die Maschine
vom Stromnetz getrennt wird.
HINWEIS:
• Wischen Sie Schmutz auf der Lampenlinse mit einem
trockenen Tuch ab. Achten Sie sorgfältig darauf, dass
Sie die Lampenlinse nicht verkratzen, weil sich sonst
die Lichtstärke verringert.
• Verwenden Sie kein Benzin, Verdünner oder derglei-
chen, um die Lampenlinse zu reinigen. Die Verwen-
dung solcher Substanzen führt zu einer Beschädigung
der Linse.
MONTAGE
VORSICHT:
• Vergewissern Sie sich vor der Ausführung von Arbeiten
an der Maschine stets, dass sie ausgeschaltet und vom
Stromnetz getrennt ist.
Demontieren oder Montieren des Sägeblatts
(Abb. 8)
VORSICHT:
• Vergewissern Sie sich, dass das Sägeblatt so montiert
ist, dass die Zähne auf der Vorderseite der Maschine
nach oben zeigen.
• Verwenden Sie nur den mitgelieferten Makita-Schlüs-
sel zum Montieren und Demontieren von Sägeblättern.
Zum Demontieren des Sägeblatts die Spindelarretierung
drücken, um das Sägeblatt am Drehen zu hindern, und
dann die Sechskantschraube mit dem Inbusschlüssel
durch Linksdrehen lösen. Dann Sechskantschraube,
Außenflansch und Sägeblatt abnehmen.
Maschine mit Innenflansch für Sägeblatt-Bohrungs-
durchmesser von 15,88 mm (Abb. 9)
Den Innenflansch mit der Vertiefung nach außen auf die
Montageachse montieren, und dann Sägeblatt, Außen-
flansch und Sechskantschraube anbringen.
DIE SECHSKANTSCHRAUBE IM UHRZEIGERSINN
FESTZIEHEN.
Maschine mit Innenflansch für anderen Sägeblatt-
Bohrungsdurchmesser als 15,88 mm (Abb. 10)
Der Innenflansch besitzt auf jeder Seite einen Vorsprung
mit unterschiedlichen Durchmessern. Wählen Sie die
Seite, deren Vorsprung genau in die Sägeblattbohrung
passt.
Anschließend den Innenflansch an der Montageachse
montieren, so dass die Seite mit dem korrekten Vor-
sprung des Innenflansches außen liegt, dann Sägeblatt
und Außenflansch anbringen.
DIE SECHSKANTSCHRAUBE IM UHRZEIGERSINN
FESTZIEHEN.
VORSICHT:
• Sicherstellen, dass der außen liegende Vorsprung
“a” des Innenflansches genau in die Sägeblattboh-
rung “a” passt. Die Montage des Sägeblatts auf der
falschen Seite kann zu gefährlichen Vibrationen führen.
Säubern Sie bei einem Sägeblattwechsel unbedingt
auch die obere und untere Schutzhaube von angesam-
meltem Sägemehl. Diese Arbeit erübrigt jedoch nicht die
Notwendigkeit, die Funktion der unteren Schutzhaube
vor jedem Gebrauch zu überprüfen. (Abb. 11)
Inbusschlüssel-Aufbewahrung (Abb. 12)
Der Inbusschlüssel kann an der in der Abbildung gezeig-
ten Stelle aufbewahrt werden, damit er nicht verloren
geht.
Anschließen eines Staubsaugers (Abb. 13 u. 14)
Um saubere Schneidarbeiten durchzuführen, schließen
Sie einen Makita-Staubsauger an Ihre Maschine an.
Befestigen Sie den Absaugstutzen mit der Schraube an
der Maschine. Schließen Sie dann den Schlauch eines
Staubsaugers an den Absaugstutzen an, wie in der
Abbildung gezeigt.
BETRIEB (Abb. 15)
VORSICHT:
• Schieben Sie die Maschine in einer geraden Linie
sachte vor. Zu starkes Drücken oder Verdrehen der
Maschine führt zu Überhitzen des Motors und gefährli-
chem Rückschlag, der möglicherweise schwere Verlet-
zungen verursachen kann.
• Benutzen Sie stets Frontgriff und hinteren Griff, und
halten Sie die Maschine während der Arbeit sicher an
Frontgriff und hinteren Griff.
Halten Sie die Maschine mit festem Griff. Die Maschine
ist mit einem Frontgriff und hinteren Griff ausgestattet.
Benutzen Sie beide Griffe, um die Maschine optimal zu
halten. Wenn beide Hände die Säge halten, können sie
nicht durch das Sägeblatt verletzt werden. Setzen Sie die
Grundplatte auf das zu schneidende Werkstück auf,
ohne dass das Sägeblatt mit dem Werkstück in Berüh-
rung kommt. Schalten Sie dann die Maschine ein und
warten Sie, bis das Sägeblatt die volle Drehzahl erreicht
hat. Schieben Sie die Maschine nun flach und gleichmä-
ßig über die Werkstückoberfläche vorwärts, bis der
Schnitt vollendet ist.
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Um saubere Schnitte zu erzielen, halten Sie eine gerade
Schnittlinie und eine gleichmäßige Vorschubgeschwindig-
keit ein. Falls der Schnitt sich nicht genau mit Ihrer beab-
sichtigten Schnittlinie deckt, versuchen Sie nicht, die
Maschine zu drehen oder zur Schnittlinie zurückzudrü-
cken. Dies könnte zu Klemmen des Sägeblatts und
gefährlichem Rückschlag führen, was schwere Verletzun-
gen verursachen kann. Lassen Sie den Schalter los, und
warten Sie, bis das Sägeblatt zum Stillstand kommt,
bevor Sie die Maschine zurückziehen. Richten Sie die
Maschine auf eine neue Schnittlinie aus, und beginnen
Sie einen neuen Schnitt. Vermeiden Sie eine Positionie-
rung, bei der Sie den von der Säge herausgeschleuder-
ten Spänen und dem Holzstaub ausgesetzt sind. Tragen
Sie eine Schutzbrille, um Augenverletzungen zu verhü-
ten.
Parallelanschlag (Richtlineal) (Abb. 16)
Der praktische Parallelanschlag ermöglicht die Ausfüh-
rung besonders genauer Geradschnitte. Schieben Sie
einfach den Parallelanschlag gegen die Seite des Werk-
stücks, und sichern Sie ihn mit der Schraube an der Vor-
derseite der Grundplatte. Außerdem ermöglicht er
wiederholte Schnitte von gleichförmiger Breite.
WARTUNG
VORSICHT:
• Denken Sie vor der Durchführung von Überprüfungen
oder Wartungsarbeiten stets daran, die Maschine aus-
zuschalten und vom Stromnetz zu trennen.
• Verwenden Sie auf keinen Fall Benzin, Benzol, Verdün-
ner, Alkohol oder dergleichen. Solche Mittel können
Verfärbung, Verformung oder Rissbildung verursachen.
Einstellen der Genauigkeit von 0°- und 45°-
Schnitten (Vertikalschnitt und 45°-Schnitt)
(Abb. 17 u. 18)
Diese Einstellung ist werksseitig durchgeführt worden.
Falls sie jedoch verstellt ist, drehen Sie die Einstell-
schrauben mit einem Inbusschlüssel, während Sie die
0°- bzw. 45°-Position des Sägeblatts mithilfe eines Ein-
stelldreiecks, Anschlagwinkels usw. ausrichten.
Einstellen der Parallelität (Abb. 19)
Die Parallelität zwischen Sägeblatt und Grundplatte ist
werksseitig eingestellt worden. Falls sie jedoch verstellt
ist, können Sie sie nach dem folgenden Verfahren ein-
stellen.
Sicherstellen, dass alle Hebel und Schrauben fest ange-
zogen sind. Die Schraube etwas lösen, wie in der Abbil-
dung gezeigt. Während die untere Schutzhaube geöffnet
wird, die Hinterkante der Grundplatte verschieben, so
dass die Abstände A und B gleich groß sind. Nach der
Einstellung die Schraube wieder festziehen. Machen Sie
einen Probeschnitt, um die korrekte Parallelität zu erhal-
ten.
Wechseln der Kohlebürsten (Abb. 20 u. 21)
Die Kohlebürsten müssen regelmäßig entfernt und über-
prüft werden. Wenn sie bis zur Verschleißgrenze abge-
nutzt sind, müssen sie erneuert werden. Halten Sie die
Kohlebürsten stets sauber, damit sie ungehindert in den
Haltern gleiten können. Beide Kohlebürsten sollten
gleichzeitig erneuert werden. Verwenden Sie nur identi-
sche Kohlebürsten.
Drehen Sie die Bürstenhalterkappen mit einem Schrau-
bendreher heraus. Die abgenutzten Kohlebürsten her-
ausnehmen, die neuen einsetzen, und dann die
Bürstenhalterkappen wieder eindrehen.
Schalten Sie die Maschine nach dem Auswechseln der
Bürsten ein, um die Bürsten bei im Leerlauf laufender
Maschine etwa 10 Minuten lang einzuschleifen. Überprü-
fen Sie dann die Maschine im Betrieb und die Funktion
der elektrischen Bremse, wenn Sie den Ein-Aus-Schalter
loslassen. Falls die elektrische Bremse nicht einwandfrei
funktioniert, lassen Sie die Maschine von einer Makita-
Kundendienststelle reparieren.
Um die SICHERHEIT und ZUVERLÄSSIGKEIT dieses
Produkts zu gewährleisten, sollten Reparaturen und
andere Wartungs- oder Einstellarbeiten nur von Makita-
Vertragswerkstätten oder Makita-Kundendienstzentren
unter ausschließlicher Verwendung von Makita-Origina-
lersatzteilen ausgeführt werden.
SONDERZUBEHÖR
VORSICHT:
• Die folgenden Zubehörteile oder Vorrichtungen werden
für den Einsatz mit der in dieser Anleitung beschriebe-
nen Makita-Maschine empfohlen. Die Verwendung
anderer Zubehörteile oder Vorrichtungen kann eine
Verletzungsgefahr darstellen. Verwenden Sie Zubehör-
teile oder Vorrichtungen nur für ihren vorgesehenen
Zweck.
Wenn Sie weitere Einzelheiten bezüglich dieser Zube-
hörteile benötigen, wenden Sie sich bitte an Ihre Makita-
Kundendienststelle.
• Sägeblätter
• Parallelanschlag (Richtlineal)
• Führungsschiene
• Führungsschienenadapter
• Inbusschlüssel
• Verbindung
HINWEIS:
• Manche Teile in der Liste können als Standardzubehör
im Werkzeugsatz enthalten sein. Sie können von Land
zu Land unterschiedlich sein.
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ENG905-1
Geräusch
Typischer A-bewerteter Geräuschpegel ermittelt gemäß
EN60745:
Modell HS6100, HS6101
Schalldruckpegel (LpA): 89 dB (A)
Schalleistungspegel (LWA): 100 dB (A)
Ungewissheit (K): 3 dB (A)
Modell HS7100, HS7101
Schalldruckpegel (LpA): 90 dB (A)
Schalleistungspegel (LWA): 101 dB (A)
Ungewissheit (K): 3 dB (A)
Gehörschutz tragen
ENG900-1
Vibration
Vibrationsgesamtwert (Drei-Achsen-Vektorsumme)
ermittelt gemäß EN60745:
Modell HS6100, HS6101
Arbeitsmodus: Schneiden von Holz
Vibrationsemission (ah, W): 2,5 m/s2
oder weniger
Ungewissheit (K): 1,5 m/s2
Arbeitsmodus: Schneiden von Metall
Vibrationsemission (ah, M): 2,5 m/s2
Ungewissheit (K): 1,5 m/s2
Modell HS7100, HS7101
Arbeitsmodus: Schneiden von Holz
Vibrationsemission (ah, W): 2,5 m/s2
oder weniger
Ungewissheit (K): 1,5 m/s2
Arbeitsmodus: Schneiden von Metall
Vibrationsemission (ah, M): 2,5 m/s2
Ungewissheit (K): 1,5 m/s2
ENG901-1
• Der angegebene Vibrationsemissionswert wurde im
Einklang mit der Standardprüfmethode gemessen und
kann für den Vergleich zwischen Maschinen herange-
zogen werden.
• Der angegebene Vibrationsemissionswert kann auch
für eine Vorbewertung des Gefährdungsgrads verwen-
det werden.
WARNUNG:
• Die Vibrationsemission während der tatsächlichen
Benutzung der Elektromaschine kann je nach der
Benutzungsweise der Maschine vom angegebenen
Emissionswert abweichen.
• Identifizieren Sie Sicherheitsmaßnahmen zum Schutz
des Benutzers anhand einer Schätzung des Gefähr-
dungsgrads unter den tatsächlichen Benutzungsbedin-
gungen (unter Berücksichtigung aller Phasen des
Arbeitszyklus, wie z. B. Ausschalt- und Leerlaufzeiten
der Maschine zusätzlich zur Betriebszeit).
ENH101-15
Nur für europäische Länder
EG-Übereinstimmungserklärung
Wir, die Firma Makita als verantwortlicher Hersteller,
erklären, dass die folgende(n) Makita-Maschine(n):
Bezeichnung der Maschine: Handkreissäge
Modell-Nr./ Typ: HS6100, HS6101, HS7100, HS7101
der Serienproduktion entstammen und
den folgenden europäischen Richtlinien entspre-
chen:
2006/42/EG
und gemäß den folgenden Standards oder standardisi-
erten Dokumenten hergestellt werden:
EN60745
Die technische Dokumentation befindet sich im Bestand
unserer autorisierten Vertretung in Europa, nämlich:
Makita International Europe Ltd.
Michigan Drive, Tongwell,
Milton Keynes, Bucks MK15 8JD, England
6.6.2011
Tomoyasu Kato
Direktor
Makita Corporation
3-11-8, Sumiyoshi-cho,
Anjo, Aichi, 446-8502, JAPAN

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