Makita DBM131 Bedienungsanleitung

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  • Marke: Makita
  • Produkt: Bohrmaschine
  • Model/Name: DBM131
  • Dateityp: PDF
  • Verfügbare Sprachen: Holländisch, Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Danish, Tschechisch, Griechisch, Ungarisch

Inhaltstabelle

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Technische Daten
Nennspannung: 230 V ~
Leistungsaufnahme: 1700 W
Lastdrehzahlen: 1.Gang 0- 800 min-1
2.Gang 0- 1570 min-1
Maximaler
Bohrdurchmesser: 1.Gang 132 mm
2.Gang 70 mm
Schutzklasse: II
Werkzeugaufnahme: M 18
Nettogewicht: 6,8 kg
Spannhalsdurchmesser: 53 mm
Wir behalten uns vor, Änderungen im Zuge der Entwicklung und des technischen Fortschritts ohne
vorherige Ankündigung vorzunehmen.
Hinweis: Die technischen Daten können von Land zu Land abweichen.
Bestimmungsgemäße Verwendung
Die Makita Nass-Trocken-Diamant-Kernbohrmaschine DBM 131 ist in Verbindung mit Diamantbohrkronen
zum Bohren in Ziegel, Mauerwerk und Kalksandstein im Trockenschnitt und in Beton und Stein im Nass-
Schnitt bestimmt.
Der Kunststoffaufsatz verbleibt auch beim Trockenschnitt auf der Spindel und ist nur zum
Austauschen der Wellendichtringe zu entfernen.
Für Bohrungen mit Durchmesser über 40 mm und Verwendung des ersten Gangs ist der Einsatz eines
geeigneten Bohrständers zwingend erforderlich.
Freihandbohren im ersten Gang ist verboten! Auftretendes Gegendrehmoment kann beim
unachtsamen Gebrauch zu einer Gefährdung führen!
Für Schäden bei nicht bestimmungsgemäßem Gebrauch haftet der Benutzer.
Allgemein anerkannte Unfallverhütungsvorschriften und beigelegte Sicherheitshinweise müssen beachtet
werden.
Stromversorgung
Vor der Inbetriebnahme überprüfen Sie die Übereinstimmung der Netzspannung und – frequenz mit den
auf dem Typenschild angegebenen Daten. Eine Spannungsabweichung von +6 %/ -10 % ist zulässig. Die
Maschine wird standardmäßig mit integriertem PRCD – Schutzschalter zum Einsatz an einer
Schutzkontaktsteckdose geliefert. Überprüfen Sie vor jedem Gebrauch die ordnungsgemäße Funktion des
PRCD – Schutzschalters (siehe gesonderte Anleitung).
Achtung! PRCD – Schutzschalter nicht zum Ein- und Ausschalten der Maschine verwenden!
Verwenden Sie nur Verlängerungskabel mit ausreichendem Querschnitt (mind. 2,5 mm2
). Ein zu
schwacher Querschnitt kann zu übermäßigem Leistungsverlust und zur Überhitzung von Motor und Kabel
führen.
Sicherheitshinweise
Lesen und beachten Sie diese Hinweise, bevor Sie die Maschine benutzen.
ZUSÄTZLICHE SICHERHEITSREGELN FÜR DIE MASCHINE
1. Lassen Sie die Kernbohrmaschine nur unter Aufsicht arbeiten. Ziehen Sie den Netzstecker, und
DEUTSCH
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prüfen Sie, dass der Schalter ausgeschaltet ist, wenn die Kernbohrmaschine unbeaufsichtigt
bleibt, bei Auf- und Abbauarbeiten, bei Spannungsabfall (unter 200V), beim Einstellen bzw. bei
Montage eines Zubehörteils, Wartungsarbeiten etc.
2. Halten Sie die Maschine nur an den isolierten Griffflächen, wenn Sie Arbeiten ausführen, bei
denen die Gefahr besteht, dass verborgene Kabel oder das eigene Kabel angebohrt werden. Bei
Kontakt mit einem stromführenden Kabel werden die freiliegenden Metallteile der Maschine
ebenfalls stromführend, so dass der Benutzer einen elektrischen Schlag erleiden kann.
3. Benutzen Sie die Maschine nicht, wenn ein Teil des Gehäuses defekt ist, bzw. bei
Beschädigungen an Schalter, Zuleitung oder Stecker (tägliche Sichtprüfung!). Lassen Sie Schäden
sofort von einem Fachmann beseitigen.
4. Die Maschine darf nicht feucht sein.
5. Tragen Sie Gehörschutz bei längerer Benutzung der Maschine. Lang anhaltende Lärmbelastung
kann zu Gehörschäden führen.
6. Tragen Sie Schutzhelm, Schutzbrille und/oder Gesichtsschutz. Das Tragen einer Staubmaske und
dick gepolsterter Handschuhe ist ebenfalls zu empfehlen.
7. Vergewissern Sie sich vor der Arbeit, dass das Einsatzwerkzeug sicher montiert ist.
8. Kontrollieren Sie vor Arbeitsbeginn sorgfältig alle Schrauben auf festen Sitz. Durch
betriebsbedingte Vibrationen können sich Schrauben lösen und somit Schäden oder Unfälle
verursachen.
9. Vergewissern Sie sich bei Einsatz der Maschine an hoch gelegenen Arbeitsplätzen, dass sich
keine Personen darunter aufhalten.
10. Halten Sie die Hände von rotierenden Teilen fern.
11. Beim Betreiben des Kernbohrmaschine darf in keiner Gebrauchslage Kühlwasser in den Motor
und die elektrischen Einbauteile eindringen.
12. Tritt Wasser zwischen Kunststoffring und Getriebe aus, brechen Sie die Arbeiten ab und lassen
Sie die Kernbohrmaschine in einer autorisierten Fachwerkstatt reparieren.
13. Überkopfbohren nur mit geeigneten Schutzvorkehrungen (Wasserauffangeinrichtung) durchführen.
14. Nach einer Störung erst dann wieder einschalten, wenn sich die Bohrkrone frei drehen lässt.
15. Vermeiden Sie beim Trockenschnitt eine Berührung des Einsatzwerkzeugs unmittelbar nach der
Bearbeitung. Es kann sehr heiß sein und Verbrennungen verursachen.
16. Vermeiden Sie unbeabsichtigtes Anlaufen: entriegeln Sie stets den Schalter, wenn der Stecker
aus der Steckdose gezogen wurde, oder wenn eine Stromunterbrechung eingetreten ist.
17. Während des Handbetriebes verwenden Sie stets den mitgelieferten Zusatzgriff und halten Sie die
Maschine immer mit beiden Händen fest.
18. Achten Sie stets auf einen sicheren Stand und beachten Sie das Reaktionsmoment der Maschine.
Elektrische Sicherheit
Die Kernbohrmaschine DBM 131 ist in Schutzklasse II ausgeführt.
Zum Schutz des Bedieners darf die Maschine im Nassbetrieb nur über eine
Fehlerstromschutzeinrichtung betrieben werden. Ein Betrieb der Maschine ohne funktionsfähigen
PRCD-Schutzschalter ist mit Gefahr für Leben und Gesundheit verbunden!
Die Maschine wird daher standardmäßig mit integriertem PRCD- Schutzschalter zum Einsatz an einer
Schutzkontaktsteckdose ausgeliefert.
Es dürfen keine Änderungen an der Maschine vorgenommen werden. Zur Erhaltung der Sicherheit sind
Defekte am PRCD-Schutzschalter unverzüglich durch eine Fachwerkstatt Instand zu setzen.
Zusatzhandgriff
Im Handbetrieb ist die Maschine nur mit beiliegendem Zusatzhandgriff zu verwenden. Dieser wird auf den
Spannhals aufgesteckt und durch Drehen des Griffstückes befestigt.
Getriebeumschaltung
Je nach Bohrkronendurchmesser ist zwischen den beiden möglichen Drehzahlen zu wählen.
Zum Bohren bis zu einem Durchmesser von 70 mm empfehlen wir den zweiten Gang • • (spitze Seite des
Getriebeschalters zeigt in Richtung des Motors), und für Bohrungen über 70 mm ist der erste Gang • zu
verwenden (spitze Seite des Getriebeschalters zeigt in Richtung Spindel). Diese Angaben stellen nur
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einen Richtwert dar. Bei der Drehzahleinstellung sollten die Angaben des Werkzeugherstellers beachtet
werden.
Lässt sich der Getriebeumschalter im Stillstand nicht in die Endstellung bringen, Bohrspindel etwas drehen.
Achtung! Nur im Stillstand und im Uhrzeigersinn schalten!
Ein-/Ausschalten
Die Bohrmaschine ist mit einem elektronischen Stellschalter mit Arretierung ausgestattet. Je weiter der
Schaltknopf gedrückt wird, desto höher wird die Drehzahl. Dies erleichtert ein passgenaues Anbohren. Im
Normalbetrieb ist stets mit voller Drehzahl zu arbeiten.
Achtung! Beim Freihandbohren Schalter nicht arretieren!
Momentschaltung- Freihandbohren
Einschalten: Ein-Aus-Schalter drücken.
Ausschalten: Ein-Aus-Schalter loslassen.
Dauerschaltung
Einschalten: Ein-Aus-Schalter drücken und in gedrücktem Zustand mit Feststellknopf arretieren.
Ausschalten: Ein-Aus-Schalter erneut drücken und wieder loslassen.
Wasserzuführung
Die Kernbohrmaschine DBM 131 eignet sich sowohl zum Nassbohren als auch zum Trockenbohren.
• Die Wasserzuführung verbleibt dabei ständig auf der Spindel.
• Niemals ohne die Wasserzuführung bohren, da die Spindel sonst beschädigt werden könnte.
Bei Wasseraustritt zwischen dem schwarzen Kunststoffring und dem Gehäuse ist die Wasserzuführung
auszutauschen bzw. die Wellendichtringe durch neue, leicht eingefettete Wellendichtringe zu ersetzen.
Diese sind im Fachhandel oder beim Hersteller erhältlich.
• Die Wasserzuführung (schwarzer Kunststoffring) kann nur durch Herunterziehen entfernt werden.
• Die Montage der Wasserzuführung muss durch Aufschieben bis zum Einklicken erfolgen!
• Es ist auf die Position des Passstiftes zu achten ( zum Schutz gegen Verdrehen ).
Vorsicht! Dichtringe bei der Montage nicht beschädigen.
Die Maschine besitzt eine externe Wasserzuführung durch die Arbeitsspindel. Mittels Kugelhahn ist die
Wassermenge dem Bedarf entsprechend regulierbar. Die Wasserzuführung ist mit einem Anschluss für
Gardena - Schlauchkupplungen ausgerüstet.
Achtung: Der Wasserdruck am Anschluss sollte 3 bar nicht überschreiten.
Bei Bohrungen “über Kopf” ist aus Gründen der Arbeitssicherheit und der Funktionssicherheit der
Maschine das am Bohrloch austretende Wasser mittels Wassersammelring und Nass-Sauger
abzusaugen.
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Betrieb
Trockenbohren
Zum problemlosen Anbohren empfiehlt es sich, Bohrkronen mit integrierbarem Zentrierbohrer zu
verwenden. Der elektronische Stellschalter ermöglicht ein langsames Anbohren, wobei die Bohrkrone ca.
5-10 mm in das zu bohrende Material eindringen soll. Nach Entfernung des Zentrierbohrers wird die
Bohrkrone langsam in die vorhandene Bohrung eingeführt und durch Durchdrücken des Schalters auf die
volle Nenndrehzahl gebracht.
Nassbohren
Öffnen Sie den Kugelhahn und schalten Sie die Maschine an.Halten Sie die Maschine fest in beiden
Händen. Setzen Sie die Maschine leicht geneigt ( ca. 30° zur Maschinenachse ) an, oder verwenden Sie
die Anbohrhilfe. Nachdem sich die Bohrkrone in die Oberfläche eingearbeitet hat (ca. 1/8 – 1/4 des
Kreisumfangs), richten Sie diese rechtwinklig auf und wenden Sie dabei einen ausreichenden
Anpressdruck an.
- Benutzen Sie besonders bei größeren Bohrkronendurchmessern zum Anbohren eine Anbohrhilfe.
- Achten Sie beim Bohren besonders darauf, dass die Bohrkrone nicht verkantet.
!
Achtung:
Bedenken Sie bitte, das die Maschine besonders im ersten Gang ein sehr
hohes Drehmoment abgibt.
Handbohren sollten Sie deshalb sehr konzentriert, insbesondere im
Durchmesserbereich über 70 mm.
Bei plötzlichem Blockieren der Bohrkrone könnte Ihnen sonst trotz
Sicherheitskupplung die Maschine aus der Hand gerissen werden und Sie
dabei verletzen.
- Passen Sie den Vorschub dem Kronendurchmesser und der Leistung der Maschine an. Achten Sie auf
die Leuchtdiode im Griff (siehe Punkt Überlastschutz).
- Sollte das Bohrwerkzeug klemmen, versuchen sie nicht, dieses durch Ein- und Ausschalten der
Maschine zu lösen. Schalten Sie die Maschine sofort ab und lösen Sie die Bohrkrone durch Rechts-
und Linksdrehen mit einem passenden Maulschlüssel. Ziehen Sie dabei die Maschine vorsichtig aus
dem Bohrloch.
Überlastschutz
Die Maschine ist zum Schutz von Bediener, Motor und Bohrkrone mit einem mechanischen,
elektronischen und thermischen Überlastschutz ausgerüstet.
Mechanisch: Bei einem plötzlichen Verklemmen der Bohrkrone wird mittels einer
Rutschkupplung die Bohrspindel vom Motor entkoppelt.
Elektronisch: Bei einer Überlastung infolge zu großer Vorschubkraft reagiert die Elektronik mit
Abschaltung der Stromzufuhr. Nach Entlastung und Wiedereinschalten kann normal
weitergearbeitet werden.
Thermisch: Mit Hilfe eines Thermoelementes wird der Motor bei anhaltender Überlastung vor
Zerstörung geschützt. Die Maschine schaltet in diesem Falle selbständig ab und kann
erst nach entsprechender Abkühlung (max. 2 min) wieder in Betrieb genommen
werden. Die Abkühlzeit ist abhängig von der Erwärmung der Motorwicklung und der
Umgebungstemperatur. Lassen Sie die Maschine nach dem Wiedereinschalten 1 – 2
min. ohne Belastung laufen, um die Abkühlung zu beschleunigen.
Das Abschalten der Maschine bei Überlastung stellt keinen Defekt dar! Nach entsprechender
Wartezeit kann normal weitergearbeitet werden!
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Pflege und Wartung
VORSICHT:
Vor Arbeiten an der Maschine vergewissern Sie sich, dass der Schalter in der Position AUS und der
Netzstecker gezogen ist.
Zur Gewährleistung der Produktsicherheit und -zuverlässigkeit sind Reparaturen, Wartungsarbeiten und
Einstellungen von einer Makita-Service-Station auszuführen.
Das Elektrowerkzeug ist so konstruiert, dass ein Minimum an Pflege und Wartung erforderlich ist.
Regelmäßig sind folgende Arbeiten auszuführen bzw. Bauteile zu überprüfen:
- Das Elektrowerkzeug und die Lüftungsschlitze sind stets sauber zu halten.
- Achten Sie darauf, dass keine Fremdkörper in das Innere des Elektrowerkzeuges gelangen.
- Ersetzten Sie die Kohlebürsten rechtzeitig: wenn die Kohlebürsten bis auf die Verschleißgrenze (5
mm) abgenutzt sind, lassen Sie diese nur paarweise durch einen Fachmann ersetzen. Anschließend
die Kohlebürsten durch das Betreiben der Maschine im Leerlauf ca. 20 Minuten einlaufen lassen.
- Ein Reinigen von Getriebe und Motor wird nach dem Wechsel der Kohlebürsten notwendig. Da zu
diesem Zeitpunkt eine generelle Überprüfung aller Bauteile erforderlich ist, ist die Maschine an eine
Makita- Service- Station einzusenden.
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Hinweise für den Einsatz von Diamantbohrkronen
1 Trockenbohren
1.1 Benutzen Sie Trockenbohrkronen nur für Mauerwerk und Kalksandstein. Fragen Sie im
Zweifelsfall Ihren Bohrkronenlieferanten.
1.2 Saugen Sie den Bohrstaub ab. Gesteinsstaub ist gesundheitsschädlich. Zusätzlich wird
das Tragen einer Schutzmaske empfohlen. Benutzen Sie einen geeigneten Staubsauger
mit ausreichender Leistung. Die Absaugluft kühlt ebenfalls die Bohrkrone und sorgt für
freien Lauf der Bohrkrone, damit diese durch das Bohrmehl nicht verklemmt.. Bewegen
Sie die Bohrkrone in dem Bohrloch vor- und zurück, um den Staub besser und entfernen.
Achten Sie darauf, die Bohrkrone dabei nicht zu verkanten. Die Standzeit des
Werkzeuges wird dadurch wesentlich erhöht.
1.3 Benutzen Sie den Zentrierbohrer zum Anbohren bis zu einer ca. 5 mm tiefen
Führungsrille. Danach ist der Zentrierbohrer zu entfernen, sonst glüht er aus und ist
defekt. Die Zentrierbohrungen können auch mit einem Bohrhammer vorgebohrt werden,
damit entfällt das Entfernen des Zentrierbohrers.
2 Nassbohren
2.1 Beton und Naturstein müssen mit Wasserspülung gebohrt werden.
2.2 Achten Sie auf genügend Wasserzufuhr. Die Wassermenge muss den gesamten
Schlamm aus der Bohrung spülen und kann bei 100 mm Bohrdurchmesser bis zu 5
l/min betragen. Achten Sie besonders bei Verwendung von Wasserdruckgefäßen auf
diese Wassermenge.
2.3 Zum sicheren Anbohren und richtungsgenauen Führen gibt es Anbohrhilfen oder
Bohrständer. Diese können mit Wassersammelringen geliefert werden. Fehlt beides,
sollte mittels einer Holzschablone das Anbohren abgesichert werden.
2.4 Beim Einsatz von Bohrständern ist darauf zu achten, dass
• die Maschine sicher im Ständer befestigt ist
• die Vorschubeinheit geklemmt ist und die Maschine sich nicht durch ihr Eigengewicht
bewegt
• der Ständer sicher befestigt ist
Nicht ordnungsgemäß gesicherte Ständer können zum Verklemmen der Bohrkrone
und zu Segmentbruch führen.
2.5 Zur Sicherung des Bohrständers sollten folgende Befestigungstechniken angewendet
werden:
• mit Spezialdübel, Scheibe und Schnellspannschraube mindestens 50 mm tief vorbohren,
Dübelsetzwerkzeug benutzen)
• mit Vakuumfuß (Vakuumset und Vakuumpumpe erforderlich)
• Die Maueroberfläche muss glatt, porenfrei und rissfrei sein. Fliesen sind ungeeignet. In
der Horizontalen und im Deckenbereich ist die Bohreinheit mit Seil oder Gurt gegen
Absturz sichern
• mit Schnellspannsäule: Damit wird möglichst gegen Ständerfußmitte abgestützt oder
gegen den Spannkopf der Bohrständersäule
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2.6 Bohrkerne sind von hinten aus der Bohrkrone zu schlagen oder zu pressen. Keinesfalls ist
mit dem Hammer auf die Bohrkrone zu schlagen, da diese beschädigt werden kann.
2.7 Sacklochbohrkerne sind mit einem Meißel oder ähnlichem zu brechen und aus der
Bohrung zu ziehen.
2.8 Bei Überkopfbohrungen ist stets eine Wasserabsaugung zu verwenden. Das Wasser darf
nicht auf die Maschine laufen. Abdeckungen sind nicht möglich, da sonst die Kühlung der
Maschine verhindert wird (Motorschaden).
2.9 Für alle Bohrständer sind Wassersammelringe lieferbar. Diese werden an der
Mittelschraube oder der Zentrierspitze am Ständerfuß befestigt. Die Gummidichtung ist
ca. 3 mm größer als der Bohrkronendurchmesser auszuschneiden.
2.10 Ausgebrochene Segmente sind aus dem Bohrloch zu entfernen, bevor weitergebohrt
wird.
3 Bohrkrone
3.1 Benutzen Sie nur von Ihrem Fachhändler oder vom Hersteller empfohlene Bohrkronen.
Lassen Sie sich für den Anwendungsfall beraten. Beton, Stahlbeton, Granit, Marmor und
Asphalt können mit Universalkronen nicht zufriedenstellend gebohrt werden.
3.2 Hoher Armierungsanteil oder sehr harte Zuschlagstoffe führen schnell zu einer stumpfen
(polierten) Krone. Schärfen Sie mittels Schärfstein wieder nach.
3.3 Die Härte der Diamantsegmente, die Drehzahl der Maschine und das zu bearbeitende
Material stehen im Zusammenhang. Beachten Sie die Drehzahlhinweise auf der
Maschine. Optimale Schnittgeschwindigkeiten liegen zwischen 2 m/s und 5 m/s.
3.4 Wenn die Bohrkrone sich festsetzt oder die Maschine nicht mehr durchzieht; überprüfen
Sie die Segmente, ob noch genügend Freischnitt vorhanden ist und ersetzen Sie
gegebenenfalls die Bohrkrone.
4 Schutzschalter
4.1 Prüfen Sie täglich den PRCD-Schutzschalter nach beigefügter Anweisung. Achten Sie
darauf, dass auch eventuelle Tauchpumpen über einen PRCD-Schalter oder eine FI-Box
abgesichert sind.

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