Makita BHP446 Bedienungsanleitung

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  • Marke: Makita
  • Produkt: Bohrmaschine
  • Model/Name: BHP446
  • Dateityp: PDF
  • Verfügbare Sprachen: Holländisch, Englisch, Deutsch, Französisch, Spanisch, Italienisch, Portugiesisch, Danish

Inhaltstabelle

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DEUTSCH (Originalanweisungen)
Erklärung der Gesamtdarstellung
TECHNISCHE DATEN
• Aufgrund unserer beständigen Forschungen und Weiterentwicklungen sind Änderungen an den hier angegebenen
Technischen Daten ohne Vorankündigung vorbehalten.
• Die Technischen Daten und der Akkublock können in den einzelnen Ländern Abweichungen aufweisen.
• Gewicht, mit Akkublock, ermittelt gemäß EPTA-Verfahren 01/2003
Verwendungszweck ENE039-1
Das Werkzeug ist für das Schlagbohren in Ziegel, Beton
und Stein sowie für schlagloses Bohren in Holz, Metall,
Keramik und Kunststoff vorgesehen.
Allgemeine Sicherheitshinweise
für Elektrowerkzeuge GEA010-1
WARNUNG Lesen Sie alle Sicherheitshinweise
und Anweisungen sorgfältig durch. Wenn die Hinweise
und Anweisungen nicht beachtet werden, besteht die
Gefahr eines Stromschlags, Brands und/oder das Risiko
von ernsthaften Verletzungen.
Bewahren Sie alle Hinweise und
Anweisungen zur späteren
Referenz gut auf.
SICHERHEITSHINWEISE ZUM
AKKU-BOHRHAMMER GEB056-4
1. Tragen Sie beim Schlagbohren einen
Gehörschutz. Beständige Einwirkung von Lärm kann
zu Gehörverlust führen.
2. Verwenden Sie die ggf. mit dem Werkzeug
gelieferten Zusatzgriffe. Ein Verlust der Kontrolle
über das Werkzeug kann zu Verletzungen führen.
3. Halten Sie das Werkzeug an den isolierten
Griffflächen, wenn Sie unter Bedingungen
arbeiten, bei denen das Schneidwerkzeug
verborgene Kabel berühren kann. Bei Kontakt des
Werkzeugs mit einem stromführenden Kabel wird der
Strom an die Metallteile des Elektrowerkzeugs und
dadurch an den Bediener weitergeleitet, und der
Bediener erleidet einen Stromschlag.
4. Halten Sie das Werkzeug an den isolierten
Griffflächen, wenn Sie unter Bedingungen
arbeiten, bei denen das Werkzeug versteckte
Kabel berühren kann. Bei Kontakt des Schraubers
mit einem stromführenden Kabel wird der Strom an
die Metallteile des Elektrowerkzeugs und dadurch an
den Bediener weitergeleitet, und der Bediener erleidet
einen Stromschlag.
1. Roter Bereich
2. Taste
3. Akkublock
4. Sternmarkierung
5. Ein/Aus-Schalter
6. Leuchte
7. Umschalthebel Drehrichtung
8. Hebel für Einstellung Drehzahl
9. Ring zum Wechseln der
Betriebsart
10. Einstellring
11. Skala
12. Pfeil
13. Kranz
14. Rille
15. Haken
16. Schraube
17. Bithalter
18. Bit
19. Ausblasvorrichtung
20. Verschleißgrenze
21. Hintere Abdeckung
22. Abgestufter Bereich
23. Feder
24. Arm
25. Kohlebürstenkappe
26. Loch
Modell BHP446 BHP456
Leistungen
Beton 13 mm 13 mm
Stahl 13 mm 13 mm
Holz 38 mm 38 mm
Holzschraube 6 mm x 75 mm 10 mm x 89 mm
Maschinenschraube M6 M6
Leerlaufdrehzahl (min-1
)
Hoch (2) 0 - 1.500 0 - 1.500
Niedrig (1) 0 - 400 0 - 400
Schläge pro Minute
Hoch (2) 0 - 22.500 0 - 22.500
Niedrig (1) 0 - 6.000 0 - 6.000
Gesamtlänge 206 mm 206 mm
Nettogewicht 1,7 kg
1,6 kg (mit Akku BL1815)
1,8 kg (mit Akku BL1830)
Nennspannung 14,4 V Gleichspannung 18 V Gleichspannung
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5. Achten Sie jederzeit auf sicheren und festen
Stand.
Achten Sie bei Verwendung des Werkzeugs an
erhöhten Standorten darauf, dass sich keine
Personen unter dem Standort aufhalten.
6. Halten Sie das Werkzeug mit festem Griff.
7. Halten Sie Ihre Hände von beweglichen Teilen
fern.
8. Lassen Sie das Werkzeug nicht unbeaufsichtigt
eingeschaltet. Das Werkzeug darf nur dann
eingeschaltet werden, wenn es festgehalten wird.
9. Berühren Sie kurz nach dem Betrieb weder den
Bit-Einsatz noch das Werkstück. Diese können
extrem heiß sein und zu Verbrennungen führen.
10. Manche Materialien enthalten möglicherweise
giftige Chemikalien. Vermeiden Sie das Einatmen
von Staub und den Hautkontakt mit diesen
Materialien. Befolgen Sie die Sicherheitshinweise
des Materialherstellers.
BEWAHREN SIE DIESE
ANLEITUNG SORGFÄLTIG AUF.
WARNUNG:
Lassen Sie sich NIE durch Bequemlichkeit oder (aus
fortwährendem Gebrauch gewonnener) Vertrautheit
mit dem Werkzeug dazu verleiten, die
Sicherheitsregeln für das Werkzeug zu missachten.
Bei MISSBRÄUCHLICHER Verwendung des
Werkzeugs oder Missachtung der in diesem
Handbuch enthaltenen Sicherheitshinweise kann es
zu schweren Verletzungen kommen.
WICHTIGE SICHERHEITSREGELN
ENC007-7
FÜR AKKUBLOCK
1. Lesen Sie vor der Verwendung des Akkublocks
alle Anweisungen und Sicherheitshinweise für das
Akkuladegerät (1), den Akku (2) und das Produkt
(3), für das der Akku verwendet wird, sorgfältig
durch.
2. Der Akkublock darf nicht zerlegt werden.
3. Falls die Betriebsdauer erheblich kürzer wird,
beenden Sie den Betrieb umgehend. Andernfalls
besteht die Gefahr einer Überhitzung sowie das
Risiko möglicher Verbrennungen und sogar einer
Explosion.
4. Wenn Elektrolyt in Ihre Augen gerät, waschen Sie
diese mit klarem Wasser aus und suchen Sie
sofort einen Arzt auf. Andernfalls können Sie Ihre
Sehfähigkeit verlieren.
5. Vermeiden Sie einen Kurzschluss des
Akkublocks:
(1) Die Kontakte dürfen nicht mit leitendem
Material in Berührung kommen.
(2) Der Akkublock darf nicht in einem Behälter
aufbewahrt werden, in dem sich andere
metallische Gegenstände wie beispielsweise
Nägel, Münzen usw. befinden.
(3) Der Akkublock darf weder Feuchtigkeit noch
Regen ausgesetzt werden.
Ein Kurzschluss des Akkus kann zu hohem
Kriechstrom, Überhitzung, möglichen
Verbrennungen und sogar zu einer Zerstörung
des Werkzeugs führen.
6. Werkzeug und Akkublock dürfen nicht an Orten
aufbewahrt werden, an denen Temperaturen von
50°C oder darüber erreicht werden können.
7. Beschädigte oder verbrauchte Akkus dürfen nicht
verbrannt werden. Der Akkublock kann in den
Flammen explodieren.
8. Lassen Sie den Akku nicht fallen und vermeiden
Sie Schläge gegen den Akku.
9. Verwenden Sie niemals einen beschädigten Akku.
BEWAHREN SIE DIESE
ANLEITUNG SORGFÄLTIG AUF.
Tipps für eine maximale Nutzungsdauer
von Akkus
1. Laden Sie den Akkublock auf, bevor der Akku
vollständig entladen ist.
Sobald Sie eine verringerte Leistung des
Werkzeugs bemerken, beenden Sie stets den
Betrieb des Werkzeugs und laden Sie den
Akkublock auf.
2. Ein voll aufgeladener Akkublock darf niemals
erneut geladen werden.
Durch Überladungen wird die Lebensdauer des
Akkus verkürzt.
3. Laden Sie den Akkublock bei einer
Zimmertemperatur von 10°C bis 40°C auf. Lassen
Sie einen heißen Akkublock vor dem Aufladen
abkühlen.
4. Laden Sie den Akkublock aller sechs Monate auf,
wenn Sie diesen für längere Zeit nicht verwenden.
FUNKTIONSBESCHREIBUNG
ACHTUNG:
• Schalten Sie das Werkzeug stets aus und entfernen
Sie den Akkublock, bevor Sie Einstellungen oder eine
Funktionsprüfung am Werkzeug vornehmen.
Einsetzen und Entfernen des Akkublocks
(Abb. 1)
• Schalten Sie das Werkzeug stets aus, bevor Sie den
Akkublock einsetzen oder entnehmen.
• Zum Entnehmen des Akkublocks müssen Sie die Taste
auf der Vorderseite des Akkublocks schieben und
gleichzeitig den Akkublock aus dem Werkzeug
herausziehen.
• Zum Einsetzen des Akkublocks müssen Sie die Zunge
des Akkublocks an der Rille im Gehäuse ausrichten
und in die gewünschte Position schieben. Setzen Sie
den Block unbedingt ganz ein, bis er mit einem Klick
einrastet. Wenn Sie den roten Bereich oben auf der
Taste sehen können, ist der Block nicht ganz
eingerastet. Setzen Sie den Akkublock vollständig ein,
bis der rote Bereich nicht mehr zu sehen ist.
Andernfalls kann der Block versehentlich aus dem
Werkzeug fallen und Sie oder Personen in Ihrem
Umfeld verletzen.
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• Wenden Sie beim Einsetzen des Akkublocks keine
Gewalt an. Wenn der Block nicht leicht hineingleitet, ist
er nicht richtig eingesetzt.
Akku-Schutzsystem (Akkublock mit einer
Sternmarkierung) (Abb. 2)
Akkublöcke mit einer Sternmarkierung sind mit einem
Schutzsystem ausgestattet, das den Akkublock
automatisch ausschaltet und so für eine längere
Lebenszeit des Akkus sorgt.
In den unten aufgeführten Situationen des Werkzeugs
und/oder des Akkus stoppt das Werkzeug während des
Betriebs. Dies geschieht aufgrund der Aktivierung des
Schutzsystems und stellt keine Fehlfunktion dar.
• Bei Überlastung des Werkzeugs:
Lassen Sie den Ein/Aus-Schalter los, entnehmen Sie
den Akkublock und beheben Sie die Ursachen der
Überlastung; betätigen Sie zum Neustarten
anschließend den Ein/Aus-Schalter.
• Wenn der Akkublock zu heiß wird:
Der Motor bleibt trotz Betätigung des Ein/Aus-
Schalters ausgeschaltet. Lassen Sie in dieser
Situation das Werkzeug abkühlen, oder entnehmen
Sie den Akkublock aus dem Werkzeug und laden Sie
den Akkublock auf.
• Wenn die verbleibende Akkuladung zu niedrig wird:
Der Motor bleibt trotz Betätigung des Ein/Aus-
Schalters ausgeschaltet. Entnehmen Sie in dieser
Situation den Akkublock aus dem Werkzeug und
laden Sie den Akkublock auf.
Bedienung des Schalters (Abb. 3)
ACHTUNG:
• Achten Sie vor dem Einsetzen des Akkublocks in das
Werkzeug darauf, dass sich der Ein/Aus-Schalter
korrekt bedienen lässt und beim Loslassen in die
Position „OFF“ (AUS) zurückkehrt.
Betätigen Sie zum Starten des Werkzeugs einfach den
Ein/Aus-Schalter. Die Drehzahl des Werkzeugs wird
durch größeren Druck auf den Ein/Aus-Schalter erhöht.
Lassen Sie zum Ausschalten des Werkzeugs den Ein/
Aus-Schalter los.
Einschalten der Frontleuchte (Abb. 4)
ACHTUNG:
• Schauen Sie nicht direkt in das Licht oder in die
Lichtquelle.
Betätigen Sie zum Einschalten der Leuchte den Ein/Aus-
Schalter. Solange Sie den Ein/Aus-Schalter gezogen
halten, leuchtet die Leuchte. Nach dem Loslassen des
Ein/Aus-Schalters erlischt die Leuchte nach 10 bis
15 Sekunden.
HINWEIS:
• Schmutz auf der Leuchtenlinse können Sie mit einem
trockenen Tuch abwischen. Achten Sie darauf, dass
die Leuchtenlinse nicht zerkratzt wird, da dies die
Leuchtstärke mindern kann.
Bedienen des Umschalters für die
Drehrichtung (Abb. 5)
ACHTUNG:
• Überprüfen Sie vor jedem Betrieb immer die
Drehrichtung.
• Der Umschalter für die Drehrichtung darf nur bei
Stillstand des Werkzeugs betätigt werden. Wenn Sie
die Drehrichtung bei noch laufendem Werkzeug
umschalten, kann das Werkzeug beschädigt werden.
• Ist das Werkzeug nicht in Gebrauch, muss der
Umschalthebel immer auf die neutrale Position gestellt
werden.
Dieses Werkzeug verfügt über einen Umschalter für die
Drehrichtung. Für eine Drehrichtung im Uhrzeigersinn
drücken Sie den Umschalthebel von der Seite A nach
unten, und für eine Drehrichtung entgegen dem
Uhrzeigersinn von der Seite B.
Wenn sich der Umschalthebel in der neutralen Position
befindet, kann der Ein/Aus-Schalter nicht gezogen
werden.
Ändern der Drehzahl (Abb. 6)
ACHTUNG:
• Stellen Sie den Hebel zur Änderung der Drehzahl
immer vollständig in die korrekte Position. Wenn sich
dieser Hebel bei Betrieb des Werkzeugs zwischen den
Einstellungen „1“ und „2“ befindet, kann das Werkzeug
beschädigt werden.
• Der Hebel zur Änderung der Drehzahl darf
ausschließlich bei vollständigem Stillstand des
Werkzeugs betätigt werden. Anderenfalls kann das
Werkzeug beschädigt werden.
Schalten Sie zum Ändern der Drehzahl zunächst das
Werkzeug aus, und schieben Sie dann den Hebel zur
Änderung der Drehzahl auf „2“ (hohe Drehzahl) bzw. „1“
(niedrige Drehzahl). Überprüfen Sie vor dem Betrieb des
Werkzeugs, ob sich der Hebel zur Änderung der Drehzahl
in der richtigen Position befindet. Verwenden Sie die für
die Arbeiten geeignete Drehzahl.
Auswahl der Betriebsart (Abb. 7)
Dieses Werkzeug verfügt über einen Ring zum Wechseln
der Betriebsart. Mit Hilfe dieses Rings können Sie die
Betriebsart auswählen, die sich für die vorgesehenen
Arbeiten am besten eignet. Es stehen drei Betriebsarten
zur Auswahl:
Für eine reine Drehbewegung müssen Sie den Ring so
drehen, dass der Pfeil auf dem Werkzeugkörper auf die
Markierung auf dem Ring zeigt.
Für eine Drehbewegung mit Schlag müssen Sie den Ring
so drehen, dass der Pfeil auf die Markierung auf dem
Ring zeigt.
Für eine Drehbewegung mit Drehmomentkupplung
müssen Sie den Ring so drehen, dass der Pfeil auf die
Markierung auf dem Ring zeigt.
ACHTUNG:
• Stellen Sie den Ring immer ordnungsgemäß auf die
Markierung für die gewünschte Betriebsart. Wenn Sie
das Werkzeug betreiben und sich der Ring zwischen
den Markierungen der einzelnen Betriebsarten
befindet, kann das Werkzeug beschädigt werden.
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Einstellen des Anzugsdrehmoments
(Abb. 7)
Das Anzugsdrehmoment kann in 16 Stufen eingestellt
werden, indem der Einstellring so gedreht wird, dass die
entsprechende Einteilung der Skala mit dem Pfeil auf dem
Werkzeugkörper ausgerichtet ist. Wenn die Zahl 1 dem
Pfeil gegenübersteht, ist das minimale Anzugsmoment
eingestellt, wenn die Zahl 16 dem Pfeil gegenübersteht,
ist das maximale Anzugsmoment eingestellt.
Schrauben Sie vor den eigentlichen Arbeiten eine
Schraube zum Test in das Material bzw. in eine
Materialprobe, um zu ermitteln, welche Drehmomentstufe
für den konkreten Zweck erforderlich ist.
MONTAGE
ACHTUNG:
• Schalten Sie das Werkzeug stets aus und entfernen
Sie den Akkublock, bevor Sie Arbeiten am Werkzeug
ausführen.
Einsetzen bzw. Entfernen des Schrauben-
bzw. Bohr-Bits (Abb. 8)
Drehen Sie den Kranz gegen den Uhrzeigersinn, damit
sich die Backen des Spannfutters öffnen. Schieben Sie
das Bit so weit wie möglich in das Spannfutter. Drehen
Sie den Kranz im Uhrzeigersinn, um das Spannfutter
festzuziehen.
Wenn Sie das Bit entfernen möchten, müssen Sie den
Kranz gegen den Uhrzeigersinn drehen.
Montieren des Hakens (Abb. 9)
Der Haken ist hilfreich, wenn Sie das Werkzeug kurzzeitig
aufhängen möchten. Der Haken kann an beiden Seiten
des Werkzeugs angebracht werden.
Setzen Sie zur Montage den Haken in eine Rille am
Werkzeuggehäuse (die Seite ist beliebig) und befestigen
Sie den Haken mit einer Schraube. Um den Haken
abzubauen, müssen Sie lediglich die Schraube lösen und
den Haken herausnehmen.
Einsetzen des Bithalters (Sonderzubehör)
(Abb. 10)
Setzen Sie den Bithalter in den Vorsprung an der linken
oder rechten Seite des Werkzeugfußes ein, und
befestigen Sie ihn mit einer Schraube.
Wenn Sie das Schraubendreher-Bit nicht verwenden,
bewahren Sie es im Bithalter auf. Es können Bits bis zu
einer Länge von 45 mm im Halter aufbewahrt werden.
BETRIEB
ACHTUNG:
• Schieben Sie den Akkublock stets vollständig ein, bis
er einrastet. Wenn Sie den roten Bereich oben auf der
Taste sehen können, ist der Block nicht
ordnungsgemäß eingerastet. Setzen Sie den
Akkublock ganz ein, bis der rote Bereich nicht mehr zu
sehen ist. Anderenfalls kann der Block versehentlich
aus dem Werkzeug fallen und Sie oder Personen in der
Nähe verletzen.
Erfassen Sie das Werkzeug fest mit einer Hand am Griff
und mit der anderen Hand unten am Akkublock, um die
Drehbewegung kontrollieren zu können.
Schlagbohren
ACHTUNG:
• Beim Lochdurchschlag, wenn die Bohrung durch
Späne und Partikel verstopft ist oder wenn das
Werkzeug/Bit auf Verstärkungsstangen im Beton trifft,
wirken enorme und abrupte Drehkräfte auf das
Werkzeug bzw. das Bit.
Drehen Sie zunächst den Ring zum Wechseln der
Betriebsart so, dass der Pfeil auf dem Werkzeugkörper
auf die Markierung zeigt. Für diesen Vorgang kann der
Einstellring an jeder beliebigen Drehmomentstufe
ausgerichtet sein.
Achten Sie darauf, dass Sie ein Bit mit einer
Wolframcarbit-Spitze verwenden.
Setzen Sie das Bit auf die gewünschte Position für die
Bohrung, und betätigen Sie dann den Ein/Aus-Schalter.
Üben Sie keinen übermäßigen Druck auf das Werkzeug
aus. Wenn Sie nur leichten Druck ausüben, erzielen Sie
die besten Ergebnisse. Halten Sie das Werkzeug in
Position, und achten Sie darauf, dass es nicht von der
Bohrung abrutscht.
Verstärken Sie den Druck nicht, wenn die Bohrung durch
Späne oder Partikel verstopft ist. Betreiben Sie
stattdessen das Werkzeug im Leerlauf und ziehen Sie
dann das Bit teilweise aus der Bohrung. Wenn Sie diesen
Vorgang mehrmals wiederholen, wird die Bohrung
gesäubert, und Sie können den normalen Bohrvorgang
fortsetzen.
Ausblasvorrichtung (optionales Zubehör)
(Abb. 11)
Wenn Sie das Loch gebohrt haben, entfernen Sie mit Hilfe
der Ausblasvorrichtung den Staub aus der Bohrung.
Schraubendreherbetrieb (Abb. 12)
Drehen Sie zunächst den Ring zum Wechseln der
Betriebsart so, dass der Pfeil auf dem Werkzeugkörper
auf die Markierung zeigt. Stellen Sie den Einstellring auf
die für die vorgesehenen Arbeit geeignete
Drehmomentstufe.
Gehen Sie anschließend wie folgt vor:
Setzen Sie die Spitze des Schraubendreher-Bits in den
Schraubenkopf, und üben Sie Druck auf das Werkzeug
aus. Starten Sie das Werkzeug langsam, und erhöhen Sie
nach und nach die Drehzahl. Lassen Sie den Ein-/Aus-
Schalter los, sobald die Kupplung zu rutschen beginnt.
ACHTUNG:
• Vergewissern Sie sich, dass das Schraubendreher-Bit
gerade im Schraubenkopf sitzt. Anderenfalls können
die Schraube und/oder das Bit beschädigt werden.
HINWEIS:
• Bohren Sie beim Einschrauben von Holzschrauben
Löcher für die Schrauben vor, damit das Einschrauben
vereinfacht wird und das Werkstück nicht splittert.
Siehe Tabelle.
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Bohren
Drehen Sie zunächst den Einstellring so, dass der Pfeil
auf die Markierung gerichtet ist. Gehen Sie
anschließend wie folgt vor:
ACHTUNG:
• Der Bohrvorgang kann nicht durch höheren Druck auf
das Werkzeug beschleunigt werden. Ein zu hoher
Druck beschädigt im Gegenteil die Spitze des Bohrers,
vermindert die Leistung des Werkzeugs und verkürzt
dessen Lebensdauer.
• Beim Lochdurchschlag wirken enorme Kräfte auf das
Werkzeug/den Bohrer. Halten Sie das Werkzeug fest
und seien Sie vorsichtig, wenn der Bohrer das
Werkstück durchbricht.
• Ein festsitzender Bohrer kann einfach wieder
herausgezogen werden, indem am Umschalter die
Drehrichtung geändert wird. Wenn Sie das Werkzeug
nicht sicher festhalten, kann es jedoch zu einem
abrupten Rückschlag des Werkzeugs kommen.
• Arretieren Sie kleine Werkstücke immer in einem
Schraubstock oder einer ähnlichen Haltevorrichtung.
• Wenn das Werkzeug bis zur vollständigen Entladung
des Akkus betrieben wurde, lassen Sie das Werkzeug
15 Minuten liegen, bevor Sie die Arbeiten mit einem
neuen Akku fortsetzen.
Bohren in Holz
Beim Bohren in Holz werden die besten Ergebnisse mit
Holzbohrern erzielt, die mit einer Zentrierspitze
ausgestattet sind. Die Zentrierspitze vereinfacht den
Bohrvorgang, indem sie den Bohrer in das Werkstück
zieht.
Bohren in Metall
Damit der Bohrer zu Beginn einer Bohrung nicht
abrutscht, körnen Sie die Bohrung am vorgesehenen
Punkt vor. Setzen Sie die Spitze des Bohrers in die
Körnung, und starten Sie den Bohrvorgang.
Verwenden Sie beim Bohren in Metall ein
Kühlschmiermittel. Ausgenommen hiervon sind Eisen und
Messing; diese Metalle sollten trocken gebohrt werden.
WARTUNG
ACHTUNG:
• Schalten Sie das Werkzeug stets aus und ziehen Sie
den Akkublock ab, bevor Sie Inspektionen oder
Wartungsarbeiten am Werkzeug vornehmen.
• Verwenden Sie zum Reinigen niemals Kraftstoffe,
Benzin, Verdünner, Alkohol oder ähnliches. Dies kann
zu Verfärbungen, Verformungen oder Rissen führen.
Ersetzen der Kohlebürsten (Abb. 13)
Wenn die Kohlebürsten bis zur Verschleißgrenze
abgenutzt sind, müssen die Kohlebürsten durch neue
ersetzt werden. Halten Sie die Kohlebürsten sauber und
sorgen Sie dafür, dass die Bürsten locker in den
Halterungen gleiten. Ersetzen Sie immer beide
Kohlebürsten gleichzeitig. Verwenden Sie nur identische
Kohlebürsten.
Entfernen Sie die beiden Schrauben mit einem
Schraubendreher, und entfernen Sie dann die hintere
Abdeckung. (Abb. 14)
Heben Sie den Federarm, und setzen Sie diesen dann mit
der schlanken Spitze eines Schlitzschraubendrehers oder
mit einem ähnlichen Gegenstand in den abgestuften
Bereich des Gehäuses. (Abb. 15)
Entfernen Sie mit Hilfe einer Zange die
Kohlebürstenkappen der Kohlebürsten. Entnehmen Sie
die verbrauchten Kohlebürsten, legen Sie die neuen ein
und bringen Sie die Kohlebürstenkappen in umgekehrter
Reihenfolge wieder an. (Abb. 16)
Vergewissern Sie sich, dass die Kohlebürstenkappen fest
in den Öffnungen der Bürstenhalter sitzen. (Abb. 17)
Setzen Sie die hintere Abdeckung wieder ein, und ziehen
Sie die beiden Schrauben fest an.
Zur Gewährleistung von SICHERHEIT und
ZUVERLÄSSIGKEIT des Produkts sollten Reparaturen,
Wartungsarbeiten und Einstellungen nur durch von
Makita autorisierte Servicecenter durchgeführt und
ausschließlich Makita-Ersatzteile verwendet werden.
SONDERZUBEHÖR
ACHTUNG:
• Für das in diesem Handbuch beschriebene Makita-
Gerät werden die folgenden Zubehör- und Zusatzteile
empfohlen. Bei Verwendung anderer Zubehör- und
Zusatzteile kann es zu Verletzungen kommen.
Verwenden Sie Zubehör- und Zusatzteile nur für den
vorgesehenen Zweck.
Informationen zu diesem Zubehör erhalten Sie von Ihrem
Makita-Servicecenter.
• Bohrer-Bits
• Hammer-Bit mit Wolframcarbitspitze
• Kreuzschlitz-Bit
• Schlitz-Bit
• Steck-Bit
• Ausblasvorrichtung
• Schutzbrillen
• Verschiedene Arten von originalen Akkus und
Ladegeräten von Makita
• Haken
• Bithalter
HINWEIS:
• Einige der in der Liste aufgeführten Elemente sind dem
Werkzeugpaket als Standardzubehör beigefügt. Diese
können in den einzelnen Ländern voneinander
abweichen.
Nenndurchmesser der
Holzschraube
(mm)
Empfohlener Durchmesser
des vorgebohrten Lochs
(mm)
3,1 2,0 - 2,2
3,5 2,2 - 2,5
3,8 2,5 - 2,8
4,5 2,9 - 3,2
4,8 3,1 - 3,4
5,1 3,3 - 3,6
5,5 3,7 - 3,9
5,8 4,0 - 4,2
6,1 4,2 - 4,4
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21
Schallpegel ENG905-1
Typischer A-bewerteter Schallpegel nach EN60745:
Modell BHP446
Schalldruckpegel (LpA): 80 dB (A)
Abweichung (K): 3 dB (A)
Unter Arbeitsbedingungen kann der Schallpegel 80 dB (A)
überschreiten.
Modell BHP456
Schalldruckpegel (LpA): 81 dB (A)
Schallleistungspegel (LWA): 92 dB (A)
Abweichung (K): 3 dB (A)
Tragen Sie Gehörschutz.
Schwingung ENG900-1
Schwingungsgesamtwerte (Vektorsumme dreier Achsen)
nach EN60745:
Modell BHP446
Arbeitsmodus: Schlagbohren in Beton
Schwingungsbelastung (ah,ID): 6,5 m/s2
Abweichung (K): 1,5 m/s2
Arbeitsmodus: Bohren in Metall
Schwingungsbelastung (ah,D): 2,5 m/s2
oder weniger
Abweichung (K): 1,5 m/s2
Modell BHP456
Arbeitsmodus: Schlagbohren in Beton
Schwingungsbelastung (ah,ID): 8,0 m/s2
Abweichung (K): 1,5 m/s2
Arbeitsmodus: Bohren in Metall
Schwingungsbelastung (ah,D): 2,5 m/s2
oder weniger
Abweichung (K): 1,5 m/s2
ENG901-1
• Der hier angegebene Wert für die erzeugten
Schwingungen wurde gemäß dem genormten
Testverfahren ermittelt und kann als Vergleich zu
anderen Werkzeugen herangezogen werden.
• Der angegebene Wert für die erzeugten Schwingungen
ist außerdem für eine vorbeugende Bewertung der
Belastung zu verwenden.
WARNUNG:
• Die Schwingungsbelastung kann bei tatsächlichem
Gebrauch des Elektrowerkzeugs in Abhängigkeit von
der Handhabung des Elektrowerkzeugs von dem hier
aufgeführten Wert abweichen.
• Stellen Sie sicher, dass Schutzmaßnahmen für den
Bediener getroffen werden, die auf den unter den
tatsächlichen Arbeitsbedingungen zu erwartenden
Belastungen beruhen (beziehen Sie alle Bestandteile
des Arbeitsablaufs ein, also zusätzlich zu den
Arbeitszeiten auch Zeiten, in denen das Werkzeug
ausgeschaltet ist oder ohne Last läuft).
Nur für europäische Länder ENH101-15
EG-Konformitätserklärung
Wir, Makita Corporation als verantwortlicher
Hersteller, erklären, dass das/die folgenden Gerät/
Geräte der Marke Makita:
Bezeichnung des Geräts:
Akku-Bohrhammer
Nummer / Typ des Modells: BHP446, BHP456
in Serienfertigung hergestellt wird/werden und
den folgenden Richtlinien der Europäischen Union
genügt/genügen:
2006/42/EG
Außerdem werden die Geräte gemäß den folgenden
Standards oder Normen gefertigt:
EN60745
Die technische Dokumentation erfolgt durch unseren
Bevollmächtigten in Europa:
Makita International Europe Ltd.,
Michigan Drive, Tongwell,
Milton Keynes, Bucks MK15 8JD, England
28. 10. 2010
Tomoyasu Kato
Direktor
Makita Corporation
3-11-8, Sumiyoshi-cho,
Anjo, Aichi, 446-8502, JAPAN

Frage & Antworten

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