Hormann ProMatic 2 Bedienungsanleitung

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  • Marke: Hormann
  • Produkt: Garagentoröffner
  • Model/Name: ProMatic 2
  • Dateityp: PDF
  • Verfügbare Sprachen: , , , , , ,

Inhaltstabelle

Seite: 3
1	 Zu dieser Anleitung.................................................. 5
1.1	 Mitgeltende Unterlagen............................................. 5
1.2	 Verwendete Warnhinweise.
........................................ 5
1.3	 Verwendete Definitionen............................................ 5
1.4	 Verwendete Symbole................................................. 5
1.5	 Verwendete Abkürzungen.
......................................... 6
2	 Sicherheitshinweise......................................... 6
2.1	 Bestimmungsgemäße Verwendung........................... 6
2.2	Nicht bestimmungsgemäße Verwendung.
................. 6
2.3	 Qualifikation des Monteurs........................................ 6
2.4	Sicherheitshinweise zur Montage, Wartung,
Reparatur und Demontage der Toranlage................. 6
2.5	Sicherheitshinweise zur Montage.............................. 6
2.6	Sicherheitshinweise zur Inbetriebnahme
und zum Betrieb........................................................ 7
2.7	Sicherheitshinweise zum Gebrauch des
Handsenders............................................................. 7
2.8	 Geprüfte Sicherheitseinrichtungen............................ 7
2.9	Sicherheitshinweise zur Prüfung und Wartung.......... 7
3	 Montage.................................................................... 7
3.1	 Tor/Toranlage überprüfen.
.......................................... 7
3.2	 Benötigter Freiraum................................................... 7
3.3	 Garagentor-Antrieb montieren................................... 8
3.4	 Führungsschiene montieren...................................... 8
3.5	 Warnschild befestigen............................................... 9
3.6	 Garagentor-Antrieb elektrisch anschließen.
............... 9
3.7	 Zusatzkomponenten/Zubehör anschließen............. 10
4	 Inbetriebnahme...................................................... 10
4.1	 Antrieb in Betrieb nehmen....................................... 11
4.2	 Zusätzliche Funktionen über
DIL-Schalter einstellen.
............................................ 12
5	 Funk........................................................................ 13
5.1	Handsender HSM 4................................................. 13
5.2	Integriertes Funkmodul............................................ 14
5.3	 Externer Empfänger ................................................ 14
5.4	 Auszug aus der Konformitätserklärung für
Empfänger............................................................... 15
6	 Betrieb.................................................................... 15
6.1	 Benutzer einweisen.
................................................. 15
6.2	 Funktionsprüfung.
.................................................... 16
6.3	Normal-Betrieb........................................................ 16
6.4	 Handbetrieb............................................................. 16
6.5	 Betrieb nach mechanischer Entriegelung................ 16
6.6	 Verhalten bei einem Spannungsausfall
(ohne Not-Akku)....................................................... 16
6.7	 Verhalten nach einem Spannungsausfall
(ohne Not-Akku)....................................................... 16
6.8	 Netzausfallüberbrückung mit Not-Akku.
.................. 16
6.9	 Meldungen der Antriebsbeleuchtung...................... 16
6.10	 Fehlermeldungen / Diagnose-LED.
.......................... 17
Inhaltsverzeichnis
A	 Mitgelieferte Artikel................................................. 2
B	 Benötigtes Werkzeug zur Montage........................ 2
Weitergabe sowie Vervielfältigung dieses Dokuments, Ver­
wertung und Mitteilung seines Inhalts sind verboten, soweit
nicht ausdrücklich gestattet. Zuwiderhandlungen verpflichten
zu Schadenersatz. Alle Rechte für den Fall der Patent-,
Gebrauchsmuster- oder Geschmacksmustereintragung
vorbehalten. Änderungen vorbehalten.
7	 Prüfung und Wartung............................................ 17
7.1	 Ersatzlampe............................................................. 17
8	 Optionales Zubehör............................................... 18
9	 Demontage und Entsorgung................................. 18
10	 Garantiebedingungen............................................ 18
10.1	Leistung................................................................... 18
11	 Auszug aus der Einbauerklärung......................... 18
12	 Technische Daten.................................................. 18
13	 Übersicht DIL-Schalter-Funktionen..................... 20
14	 Übersicht Fehler und Fehlerbehebung................ 21
Bildteil......................................................... 133
4 TR10A033-E RE / 03.2010
DEUTSCH
Seite: 4
Sehr geehrte Kundin, sehr geehrter Kunde,
wir freuen uns, dass Sie sich für ein Qualitätsprodukt aus
unserem Hause entschieden haben.
Zu dieser Anleitung
1	
Diese Anleitung ist eine Originalbetriebsanleitung im Sinne
der EG-Richtlinie 2006/42/EG. Lesen Sie die Anleitung
sorgfältig und vollständig durch, sie enthält wichtige
Informationen zum Produkt. Beachten Sie die Hinweise und
befolgen Sie insbesondere die Sicherheits- und
Warnhinweise.
Bewahren Sie die Anleitung sorgfältig auf und stellen Sie
sicher, dass sie jederzeit verfügbar und vom Benutzer des
Produkts einsehbar ist.
Mitgeltende Unterlagen
1.1	
Dem Endverbraucher müssen für die sichere Nutzung und
Wartung der Toranlage folgende Unterlagen zur Verfügung
gestellt werden:
diese Anleitung
•	
beigefügtes Prüfbuch
•	
die Anleitung des Garagentores
•	
Verwendete Warnhinweise
1.2	
Das allgemeine Warnsymbol kennzeichnet eine
Gefahr, die zu Verletzungen oder zum Tod führen kann. Im
Textteil wird das allgemeine Warnsymbol in Verbindung mit
den nachfolgend beschriebenen Warnstufen verwendet. Im
Bildteil verweist eine zusätzlich Angabe auf die
Erläuterungen im Textteil.
GEFAHR
Kennzeichnet eine Gefahr, die unmittelbar zum Tod oder zu
schweren Verletzungen führt.
WARNUNG
Kennzeichnet eine Gefahr, die zum Tod oder zu schweren
Verletzungen führen kann.
VORSICHT
Kennzeichnet eine Gefahr, die zu leichten oder mittleren
Verletzungen führen kann.
ACHTUNG
Kennzeichnet eine Gefahr, die zur Beschädigung oder
Zerstörung des Produkts führen kann.
Verwendete Definitionen
1.3	
Aufhaltezeit
Wartezeit vor der Zufahrt des Tores aus der Endlage Tor-Auf
bei automatischem Zulauf.
Automatischer Zulauf
Selbsttätiges Schließen des Tores nach Ablauf einer Zeit, aus
der Endlage Tor-Auf.
DIL-Schalter
Auf der Steuerungsplatine befindliche Schalter zum Einstellen
der Steuerung.
Impuls-Steuerung
Bei jeder Tastenbetätigung wird das Tor entgegen der letzten
Fahrtrichtung gestartet, oder eine Torfahrt wird gestoppt.
Kraft-Lernfahrt
Bei dieser Lernfahrt werden die Kräfte eingelernt, die für das
Verfahren des Tores notwendig sind.
Lichtschranke
Bei Betätigung der Sicherheitseinrichtung Lichtschranke,
während der Fahrt in Richtung Tor-Zu, stoppt das Tor und
reversiert. Die Aufhaltezeit wird neu gestartet.
Normal-Betrieb
Verfahren des Tores mit den eingelernten Strecken und
Kräften.
Referenzfahrt
Torfahrt in Richtung Endlage Tor-Auf, um die Grundstellung zu
setzen.
Reversierfahrt/Sicherheitsrücklauf
Verfahren des Tores in Gegenrichtung beim Ansprechen der
Sicherheitseinrichtung oder Kraftbegrenzung.
Reversiergrenze
Bis zur Reversiergrenze (max. 50 mm), kurz vor der Endlage
Tor-Zu, wird beim Ansprechen einer Sicherheitseinrichtung
eine Fahrt in Gegenrichtung (Reversierfahrt) ausgelöst. Beim
Überfahren dieser Grenze gibt es dieses Verhalten nicht,
damit das Tor ohne Fahrtunterbrechung sicher die Endlage
erreicht.
Strecken-Lernfahrt
Torfahrt, die den Verfahrweg im Antrieb einlernt.
Vorwarnzeit
Die Zeit zwischen dem Fahrbefehl (Impuls) und dem Beginn
der Torfahrt.
Werksreset
Zurücksetzen der eingelernten Werte in den
Auslieferungszustand / die Werkseinstellung.
Verwendete Symbole
1.4	
Im Bildteil wird die Antriebsmontage an einem Sectionaltor
dargestellt. Bei Montageabweichungen am Schwingtor
werden diese zusätzlich gezeigt. Hierbei werden folgende
Buchstaben der Bildnummerierung zugeordnet:
a = Sectionaltor
b = Schwingtor
Hinweis:
Alle Maßangaben im Bildteil sind in [mm].
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DEUTSCH
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Einige Bilder beinhalten dieses Symbol mit einem Verweis auf
eine Stelle im Text. Dort erhalten Sie wichtige Informationen
zur Montage und zum Betrieb des Garagentor-Antriebes.
Im Beispiel bedeutet 2.2:
2.2
siehe Textteil, Kapitel 2.2
Außerdem wird im Bild- sowie im Textteil an den Stellen, an
denen die Menüs des Antriebes erklärt werden, das folgende
Symbol dargestellt, welches die Werkseinstellung
kennzeichnet:
Werkseinstellung
Verwendete Abkürzungen
1.5	
Farbcode für Leitungen, Einzeladern und Bauteile
Die Abkürzungen der Farben für Leitung- und
Aderkennzeichnung sowie Bauteilen folgen dem
internationalen Farbcode nach IEC 757:
BN Braun WH Weiß
GN Grün YE Gelb
Artikel-Bezeichnungen
HE 1 1-Kanal-Empfänger
IT 1 Innentaster mit Impuls-Taste
IT 1b Innentaster mit beleuchteter
Impuls-Taste
EL 101 Einweg-Lichtschranke
EL 301 Einweg-Lichtschranke
STK Schlupftürkontakt
PR 1 Optionsrelais
HSM 4 4-Tasten-Mini-Handsender
HNA 18 Not-Akku
2	 Sicherheitshinweise
Bestimmungsgemäße Verwendung
2.1	
Der Garagentor-Antrieb ist ausschließlich für den
Impulsbetrieb von federausgeglichenen Sectional- und
Schwingtoren im privaten/nichtgewerblichen Bereich
vorgesehen.
Beachten Sie die Herstellerangaben betreffend der
Kombination von Tor und Antrieb. Mögliche Gefährdungen im
Sinne der DIN EN 13241-1 werden durch die Konstruktion
und Montage nach unseren Vorgaben vermieden. Toranlagen,
die sich im öffentlichen Bereich befinden und nur über eine
Schutzeinrichtung, z.B. Kraftbegrenzung verfügen, dürfen nur
unter Aufsicht betrieben werden.
Der Garagentor-Antrieb ist für den Betrieb in trockenen
Räumen konstruiert.
Nicht bestimmungsgemäße Verwendung
2.2	
Der Einsatz im gewerblichen Bereich ist nicht zulässig.
Der Antrieb darf nicht bei Toren ohne Absturzsicherung
verwendet werden.
Qualifikation des Monteurs
2.3	
Nur die korrekte Montage und Wartung durch einen
kompetenten/sachkundigen Betrieb oder eine kompetente/
sachkundige Person in Übereinstimmung mit den Anleitungen
kann die sichere und vorgesehene Funktionsweise einer
Montage sicherstellen. Eine sachkundige Person ist gemäß
EN 12635 eine Person, die über eine geeignete Ausbildung,
qualifiziertes Wissen und praktische Erfahrung verfügt, um
eine Toranlage richtig und sicher zu montieren, zu prüfen und
zu warten.
Sicherheitshinweise zur Montage, Wartung,
2.4	
Reparatur und Demontage der Toranlage
GEFAHR
Ausgleichsfedern stehen unter hoher Spannung
Siehe Warnhinweis Kapitel 
▶	 3.1
Die Montage, Wartung, Reparatur und Demontage der
Toranlage und des Garagentor-Antriebes muss durch
Sachkundige ausgeführt werden.
Bei Versagen des Garagentor-Antriebes unmittelbar einen
▶	
Sachkundigen mit der Prüfung bzw. der Reparatur
beauftragen.
Sicherheitshinweise zur Montage
2.5	
Der Sachkundige muss darauf achten, dass bei der
Durchführung der Montagearbeiten die geltenden Vorschriften
zur Arbeitssicherheit sowie die Vorschriften für den Betrieb
von elektrischen Geräten befolgt werden. Hierbei sind die
nationalen Richtlinien zu beachten. Mögliche Gefährdungen
im Sinne der DIN EN 13241-1 werden durch die Konstruktion
und Montage nach unseren Vorgaben vermieden.
Der Garagentor-Antrieb ist für den Betrieb in trockenen
Räumen konstruiert und darf daher nicht im Freien montiert
werden. Die Garagendecke muss so ausgelegt sein, dass eine
sichere Befestigung des Antriebes gewährleistet ist. Bei zu
hohen oder zu leichten Decken muss der Antrieb an
zusätzlichen Streben befestigt werden.
gefahr
Netzspannung
Siehe Warnhinweis Kapitel 
▶	 3.6
WARNUNG
Nicht geeignete Befestigungsmaterialien
Siehe Warnhinweis Kapitel 
▶	 3.3
Lebensgefahr durch Handseil
Siehe Warnhinweis Kapitel 
▶	 3.3
Verletzungsgefahr durch ungewollte Torbewegung
Siehe Warnhinweis Kapitel 
▶	 3.3
6 TR10A033-E RE / 03.2010
DEUTSCH
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Sicherheitshinweise zur Inbetriebnahme und
2.6	
zum Betrieb
WARNUNG
Verletzungsgefahr bei Torbewegung
Siehe Warnhinweis Kapitel 
▶	 4
Vorsicht
Quetschgefahr in der Führungsschiene
Siehe Warnhinweis Kapitel 
▶	 4
Verletzungsgefahr durch Seilglocke
Siehe Warnhinweis Kapitel 
▶	 4
Verletzungsgefahr durch heiße Lampe
Siehe Warnhinweis Kapitel 
▶	 4, Kapitel 6 und Kapitel 7.1
Verletzungsgefahr bei zu hoch eingestelltem Kraftwert
Siehe Warnhinweis Kapitel 
▶	 4.1.3
Verletzungsgefahr durch unkontrollierte Torbewegung
in Richtung Tor-Zu bei Bruch der Torsionsfeder und
Entriegelung des Führungsschlittens.
Siehe Warnhinweis Kapitel 
▶	 3.4.1 und Kapitel 6
Sicherheitshinweise zum Gebrauch des
2.7	
Handsenders
WARNUNG
Verletzungsgefahr bei Torbewegung
Siehe Warnhinweis Kapitel 
▶	 5.1
Vorsicht
Verletzungsgefahr durch unbeabsichtigte Torfahrt
Siehe Warnhinweis Kapitel 
▶	 5.1
Geprüfte Sicherheitseinrichtungen
2.8	
Sicherheitsrelevante Funktionen bzw. Komponenten der
Steuerung, wie die Kraftbegrenzung, externe Lichtschranken,
sofern vorhanden, wurden entsprechend Kategorie 2, PL „c“
der EN ISO 13849-1:2008 konstruiert und geprüft.
WARNUNG
Verletzungsgefahr durch nicht funktionierende
Sicherheitseinrichtungen
Siehe Warnhinweis Kapitel 
▶	 4.1.2
Sicherheitshinweise zur Prüfung und Wartung
2.9	
WARNUNG
Verletzungsgefahr durch unerwartete Torbewegung
Siehe Warnhinweis Kapitel 
▶	 7
Montage
3	
3.1	 Tor/Toranlage überprüfen
GEFAHR
Ausgleichsfedern stehen unter hoher Spannung
Das Nachstellen oder Lösen der Ausgleichsfedern kann
ernsthafte Verletzungen verursachen!
Lassen Sie zu Ihrer eigenen Sicherheit Arbeiten an den
▶	
Ausgleichsfedern des Tores und falls erforderlich,
Wartungs- und Reparaturarbeiten nur durch einen
Sachkundigen ausführen!
Versuchen Sie niemals, die Ausgleichsfedern für den
▶	
Gewichtsausgleich des Tores oder deren Halterungen
selbst auszuwechseln, nachzustellen, zu reparieren
oder zu versetzen.
Kontrollieren Sie außerdem die gesamte Toranlage
▶	
(Gelenke, Lager des Tores, Seile, Federn und
Befestigungsteile) auf Verschleiß und eventuelle
Beschädigungen.
Überprüfen Sie auf vorhandenen Rost, Korrosion und
▶	
Risse.
Fehler in der Toranlage oder falsch ausgerichtete Tore
können zu schweren Verletzungen führen!
Benutzen Sie die Toranlage nicht, wenn Reparatur-
▶	
oder Einstellarbeiten durchgeführt werden müssen!
Die Konstruktion des Antriebes ist nicht für den Betrieb
schwergängiger Tore, das heißt Tore, die nicht mehr oder nur
schwer von Hand geöffnet oder geschlossen werden können,
ausgelegt.
Das Tor muss sich mechanisch in einem fehlerfreien Zustand
und im Gleichgewicht befinden, so dass es auch von Hand
leicht zu bedienen ist (EN 12604).
Heben Sie das Tor ca. einen Meter und lassen es los. Das
▶	
Tor sollte in dieser Stellung stehen bleiben und sich
weder nach unten noch nach oben bewegen. Bewegt
sich das Tor doch in eine der beiden Richtungen, so
besteht die Gefahr, dass die Ausgleichsfedern/Gewichte
nicht richtig eingestellt oder defekt sind. In diesem Fall ist
mit einer erhöhten Abnutzung und Fehlfunktionen der
Toranlage zu rechnen.
Prüfen Sie, ob sich das Tor richtig öffnen und schließen
▶	
lässt.
Setzen Sie die mechanischen Verriegelungen des Tores,
▶	
die nicht für eine Betätigung mit einem Garagentor-
Antrieb benötigt werden, außer Betrieb. Hierzu zählen
insbesondere die Verriegelungsmechanismen des
Torschlosses (siehe Kapitel 3.3 und Kapitel 3.6).
Wechseln Sie für die Montage und Inbetriebnahme
▶	
zum Bildteil. Beachten Sie den entsprechenden
Textteil, wenn Sie durch das Symbol für den
Textverweis darauf hingewiesen werden.
Benötigter Freiraum
3.2	
Der Freiraum zwischen dem höchsten Punkt des Tores und
der Decke muss (auch beim Öffnen des Tores) mindestens
30 mm betragen (siehe Bilder 1.1a/1.1b).
Überprüfen Sie dieses Maß!
▶	
Bei einem geringeren Freiraum kann, sofern genügend Platz
vorhanden ist, der Antrieb auch hinter dem geöffneten Tor
montiert werden. In diesen Fällen muss ein verlängerter
Tormitnehmer eingesetzt werden, welcher separat zu
bestellen ist. Außerdem kann der Garagentor-Antrieb
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DEUTSCH
Seite: 7
max. 50 cm außermittig angeordnet werden. Ausgenommen
sind Sectionaltore mit einer Höherführung (H-Beschlag);
hierbei ist jedoch ein Spezialbeschlag erforderlich. Die
notwendige Steckdose zum elektrischen Anschluss sollte
ca. 50 cm neben dem Antriebskopf montiert werden. Bitte
überprüfen Sie diese Maße!
3.3	 Garagentor-Antrieb montieren
WARNUNG
Nicht geeignete Befestigungsmaterialien
Die Verwendung nicht geeigneter Befestigungsmaterialien
kann dazu führen, dass der Antrieb nicht sicher befestigt ist
und sich lösen kann.
Die mitgelieferten Montagematerialien müssen auf Ihre
▶	
Eignung für den vorgesehenen Montageort vom
Einbauer überprüft werden.
Verwenden Sie das mitgelieferte Befestigungsmaterial
▶	
(Dübel) nur für Beton ≥ B15 (siehe
Bilder 1.6a/1.8b/2.4).
WARNUNG
Lebensgefahr durch Handseil
Ein mitlaufendes Handseil kann zur Strangulierung führen.
Entfernen Sie bei der Antriebsmontage das Handseil
▶	
(siehe Bild 1.2a).
WARNUNG
Verletzungsgefahr durch ungewollte
Torbewegung
Bei einer falschen Montage oder
Handhabung des Antriebes können
ungewollte Torbewegungen ausgelöst
und dabei Personen oder Gegenstände
eingeklemmt werden.
Befolgen Sie alle Anweisungen, die
▶	
in dieser Anleitung enthalten sind.
Bei falsch angebrachten
Steuerungsgeräten (wie z. B. Taster)
können ungewollte Torbewegungen
ausgelöst und dabei Personen oder
Gegenstände eingeklemmt werden.
Bringen Sie Steuergeräte in einer
▶	
Höhe von mindestens 1,5 m an
(außer Reichweite von Kindern).
Montieren Sie festinstallierte
▶	
Steuerungsgeräte (wie z. B. Taster)
in Sichtweite des Tores, aber
entfernt von sich bewegenden
Teilen.
ACHTUNG
Beschädigung durch Schmutz
Bohrstaub und Späne können zu Funktionsstörungen
führen.
Decken Sie bei Bohrarbeiten den Antrieb ab.
▶	
Hinweis:
Für Garagen ohne einen zweiten Zugang ist eine
Notentriegelung erforderlich, die ein mögliches Aussperren
verhindert; diese muss separat bestellt werden.
Überprüfen Sie die Notentriegelung monatlich auf ihre
▶	
Funktionsfähigkeit.
Demontieren Sie am
1.	 Sectionaltor die mechanische
Torverriegelung komplett (siehe Bild 1.3a).
Bringen Sie bei Sectionaltoren mit einem mittigen
2.	
Torverschluss das Sturzgelenk und den Mitnehmerwinkel
außermittig an (siehe Bild 1.5a).
Montieren Sie beim außermittigen Verstärkungsprofil am
3.	
Sectionaltor den Mitnehmerwinkel am nächstgelegenen
Verstärkungsprofil rechts oder links (siehe Bild 1.5a).
Hinweis:
Abweichend von Bild 1.5a: Verwenden Sie bei Holztoren die
Holzschrauben 5 x 35 aus dem Beipack des Tores (Bohrung
Ø 3 mm).
Setzen Sie die mechanischen Tor-Verriegelungen am
4.	
Schwingtor außer Betrieb (siehe Bilder 1.3b/1.4b/1.5b).
Stellen Sie bei den hier nicht aufgeführten Tormodellen
die Schnäpper bauseits fest.
Abweichend von Bild
5.	  1.6b/1.7b: Bringen Sie bei
Schwingtoren mit einem kunstschmiedeeisernen Torgriff
das Sturzgelenk und den Mitnehmerwinkel außermittig
an.
Hinweis:
Verwenden Sie bei N80-Toren mit Holzfüllung die unteren
Löcher vom Sturzgelenk zur Montage (siehe Bild 1.7b).
Führungsschiene montieren
3.4	
Hinweise:
Bevor die Führungsschiene am Sturz bzw. unter der
•	
Decke montiert wird, muss der Führungsschlitten im
eingekuppelten Zustand (siehe Kapitel 3.4.1) ca. 20 cm
aus der Endlage Tor-Zu in die Richtung der Endlage
Tor-Auf geschoben werden. Dieses ist nicht mehr im
eingekuppelten Zustand möglich, sobald die
Endanschläge und der Antrieb montiert sind (siehe
Bild 2.1).
Verwenden Sie für die Garagentor-Antriebe – abhängig
•	
vom jeweiligen Einsatzzweck – ausschließlich die von uns
empfohlenen Führungsschienen (siehe
Produktinformation)!
3.4.1	 Betriebsarten der Führungsschiene
Bei der Führungsschiene gibt es zwei verschiedene
Betriebsarten:
Handbetrieb
•	
Automatikbetrieb
•	
Handbetrieb
Siehe Bild
▶	  4
Der Führungsschlitten ist vom Gurt-/Riemenschloss
entkuppelt, sodass das Tor von Hand verfahren werden kann.
Um den Führungsschlitten zu entkuppeln:
Ziehen Sie am Seil der mechanischen Entriegelung.
▶	
8 TR10A033-E RE / 03.2010
DEUTSCH
Seite: 8
Vorsicht
Verletzungsgefahr durch unkontrollierte Torbewegung
in Richtung Tor-Zu bei Bruch der Torsionsfeder und
Entriegelung des Führungsschlittens.
Ohne die Montage eines Nachrüst-Sets kann der
Führungsschlitten unkontrolliert entriegelt werden.
Der verantwortliche Monteur muss ein Nachrüst-Set
▶	
am Führungsschlitten montieren, wenn folgende
Voraussetzungen zutreffen:
es gilt die Norm DIN EN 13241-1
–	
Der Garagentor-Antrieb wird von einem
–	
Sachkundigen an einem Hörmann Sectionaltor
ohne Federbruchsicherung (BR30) nachgerüstet.
Dieses Set besteht aus einer Schraube, die den
Führungsschlitten vor dem unkontrollierten Entriegeln
sichert sowie einem neuen Seilglocken-Schild, auf dem die
Bilder zeigen, wie das Set und der Führungsschlitten für die
zwei Betriebsarten von der Führungsschiene zu handhaben
sind.
Hinweis:
Der Einsatz einer Notentriegelung bzw. eines
Notentriegelungsschlosses ist in Verbindung mit dem
Nachrüst-Set nicht möglich.
Automatikbetrieb
Siehe Bild 
▶	 6
Das Gurt-/Riemenschloss ist im Führungsschlitten
eingekuppelt, sodass das Tor mit dem Antrieb verfahren
werden kann.
Um den Führungsschlitten auf das Einkuppeln
vorzubereiten:
Drücken Sie den grünen Knopf.
1.	
Verfahren Sie den Gurt/Riemen soweit in die Richtung
2.	
des Führungsschlittens, bis das Gurt-/Riemenschloss in
diesem einkuppelt.
Vorsicht
Quetschgefahr in der Führungsschiene
Das Greifen in die Führungsschiene während der Torfahrt
kann zu Quetschungen führen.
Greifen Sie während der Torfahrt nicht in die
▶	
Führungsschiene
Endlagen durch die Montage der Endanschläge
3.4.2	
festlegen
Setzen Sie den Endanschlag für die Endlage
1.	 Tor-Auf
zwischen dem Führungsschlitten und dem Antrieb lose in
die Führungsschiene ein.
Schieben Sie das Tor per Hand in die Endlage
2.	 Tor-Auf.
Der Endanschlag wird dadurch in die richtige Position
geschoben.
Fixieren Sie den Endanschlag für die Endlage
3.	 Tor-Auf
(siehe Bild 5.1).
Hinweis:
Sollte das Tor in der Endlage Tor-Auf nicht die komplette
Durchfahrtshöhe erreichen, kann der Endanschlag entfernt
werden, sodass der integrierte Endanschlag (im Antriebskopf)
zum Einsatz kommt.
Setzen Sie den Endanschlag für die Endlage
4.	 Tor-Zu
zwischen dem Führungsschlitten und dem Tor lose in die
Führungsschiene ein.
Schieben Sie das Tor per Hand in die Endlage
5.	 Tor-Zu.
Der Endanschlag wird dadurch in die Nähe der richtigen
Position geschoben.
Schieben Sie nach Erreichen der Endlage
6.	 Tor-Zu den
Endanschlag ca. 1 cm weiter in die Richtung Tor-Zu und
fixieren Sie den Endanschlag (siehe Bild 5.2).
Hinweis:
Wenn sich das Tor per Hand nicht einfach in die gewünschte
Endlage Tor-Auf bzw. Tor-Zu schieben lässt, so ist die
Tormechanik für den Betrieb mit dem Garagentor-Antrieb zu
schwergängig und muss überprüft werden (siehe
Kapitel 1.1.2)!
Spannung des Zahngurtes/Zahnriemens
3.4.3	
Der Zahngurt/Zahnriemen der Führungsschiene besitzt eine
werksseitige optimale Vorspannung. In der Anfahr- und
Abbremsphase kann es bei großen Toren zu einem
kurzzeitigen Heraushängen des Gurtes/Riemens aus dem
Schienenprofil kommen. Dieser Effekt bringt jedoch keine
technischen Einbußen mit sich und wirkt sich auch nicht
nachteilig auf die Funktion und Lebensdauer des Antriebes
aus.
Warnschild befestigen
3.5	
Befestigen Sie das Warnschild gegen Einklemmen dauerhaft
an einer auffälligen, gereinigten und entfetteten Stelle, zum
Beispiel in der Nähe der festinstallierten Taster zum Verfahren
des Antriebes.
Siehe Bild 
▶	 8
3.6	 Garagentor-Antrieb elektrisch anschließen
Gefahr
Netzspannung
Bei Kontakt mit der Netzspannung besteht die Gefahr eines
tödlichen Stromschlags.
Beachten Sie daher unbedingt folgende Hinweise:
Elektroanschlüsse dürfen nur von einer Elektrofachkraft
▶	
durchgeführt werden.
Die bauseitige Elektroinstallation muss den jeweiligen
▶	
Schutzbestimmungen entsprechen (230/240 V AC,
50/60 Hz).
Ziehen Sie vor allen Arbeiten am Antrieb den
▶	
Netzstecker.
ACHTUNG
Fremdspannung an den Anschlussklemmen
Fremdspannung an den Anschlussklemmen der Steuerung
führt zur Zerstörung der Elektronik.
Legen Sie an den Anschlussklemmen der Steuerung
▶	
keine Netzspannung (230/240 V AC) an.
Um Störungen zu vermeiden:
Verlegen Sie die Steuerleitungen des Antriebes (24 V DC)
▶	
in einem getrennten Installationssystem zu anderen
Versorgungsleitungen (230 V AC).
TR10A033-E RE / 03.2010 9
DEUTSCH
Seite: 9
Elektrischer Anschluss/Anschlussklemmen
3.6.1	
Siehe Bild
▶	  9
Nehmen Sie die Steckerabdeckung ab, um die
▶	
Anschlussklemmen zu erreichen.
Hinweis:
Alle Anschlussklemmen sind mehrfach belegbar. Beachten
Sie jedoch folgende Stärken (siehe Bild 10):
Mindeststärke: 1 x 0,5 mm
•	 2
Maximalstärke: 1 x 2,5 mm
•	 2
Zusatzkomponenten/Zubehör anschließen
3.7	
Hinweis:
Das gesamte Zubehör darf den Antrieb mit max. 100 mA
belasten.
Externe Taster *
3.7.1	
Externe Taster dienen zum Auslösen oder Stoppen von
Torfahrten. Ein oder mehrere Taster mit Schließerkontakten
(potenzialfrei), z. B. Innen- oder Schlüsseltaster, können
parallel angeschlossen werden (siehe Bild 11/12).
Z
3.7.2	 usätzlicher externer Funkempfänger *
Zusätzlich oder anstatt eines integrierten Funkmoduls (siehe
Kap. 5.2) kann ein externer Empfänger für die Funktion Impuls
angeschlossen werden.
Stecker des Empfängers auf den entsprechenden
▶	
Steckplatz stecken (siehe Bild 13).
Um den externen
▶	 Empfänger in Betrieb zu nehmen, die
Daten eines integrierten Funkmoduls löschen (siehe
Kap. 5.2.2).
2-Draht-Lichtschranke *
3.7.3	
Schließen Sie Lichtschranken wie in Bild
▶	  14 gezeigt an.
Nach dem Auslösen der Lichtschranke stoppt der Antrieb und
es erfolgt ein Sicherheitsrücklauf des Tores in die Endlage
Tor-Auf.
Hinweis:
Sender- und Empfänger-Gehäuse der Lichtschranke so nah
wie möglich am Boden montieren, siehe Anleitung der
Lichtschranke.
Schlupftürkontakt
3.7.4	 STK *
Zwangsöffnenden
▶	 Schlupftürkontakt mit Testung
anschließen, wie in Bild 15 dargestellt.
Durch das Öffnen des Schlupftürkontaktes werden Torfahrten
sofort angehalten und dauerhaft unterbunden.
Optionsrelais PR
3.7.5	  1 *
Optionsrelais anschließen, wie in B
▶	 ild 16 dargestellt.
Das Optionsrelais PR 1 kann für die Endlagenmeldung Tor-Zu
und die Lichtsteuerung verwendet werden.
Not-Akku
3.7.6	 HNA 18 *
Not-Akku anschließen, wie in Bild 
▶	 22 dargestellt.
Um bei einem Netzausfall das Tor verfahren zu können, ist ein
optionaler Not-Akku anschließbar. Die Umschaltung auf Akku-
Betrieb bei Netzausfall erfolgt automatisch. Während des
Akku-Betriebes bleibt die Antriebsbeleuchtung ausgeschaltet.
*  Zubehör, ist nicht in der Standard-Ausstattung enthalten!
WARNUNG
Verletzungsgefahr durch unerwartete Torfahrt
Zu einer unerwarteten Torfahrt kann es kommen, wenn trotz
gezogenem Netzstecker noch der Not-Akku angeschlossen
ist.
Ziehen Sie bei allen Arbeiten an der Toranlage den
▶	
Netzstecker und den Stecker des Not-Akkus.
4	 Inbetriebnahme
WARNUNG
Verletzungsgefahr bei Torbewegung
Im Bereich des Tores kann es bei
fahrendem Tor zu Verletzungen oder
Beschädigungen kommen.
Kinder dürfen nicht an der
▶	
Toranlage spielen.
Stellen Sie sicher, dass sich im
▶	
Bewegungsbereich des Tores keine
Personen oder Gegenstände
befinden.
Betreiben Sie den Garagentor-
▶	
Antrieb nur, wenn Sie den
Bewegungsbereich des Tores
einsehen können und dieses nur
über eine Sicherheitseinrichtung
verfügt.
Überwachen Sie den Torlauf, bis
▶	
das Tor die Endlage erreicht hat.
Durchfahren bzw. durchgehen Sie
▶	
Toröffnungen von ferngesteuerten
Toranlagen erst, wenn das
Garagentor in der Endlage Tor‑Auf
steht!
Bleiben Sie niemals unter dem
▶	
geöffneten Tor stehen.
Vorsicht
Quetschgefahr in der Führungsschiene
Das Greifen in die Führungsschiene während der Torfahrt
kann zu Quetschungen führen.
Greifen Sie während der Torfahrt nicht in die
▶	
Führungsschiene
Vorsicht
Verletzungsgefahr durch Seilglocke
Wenn Sie sich an die Seilglocke hängen, können Sie
abstürzen und sich verletzen. Der Antrieb kann abreißen
und darunter befindliche Personen verletzen, Gegenstände
beschädigen oder selbst zerstört werden.
Hängen Sie sich nicht mit dem Körpergewicht an die
▶	
Seilglocke.
10 TR10A033-E RE / 03.2010
DEUTSCH
Seite: 10
Vorsicht
Verletzungsgefahr durch heiße Lampe
Das Anfassen der Lampe während oder direkt nach dem
Betrieb kann zu Verbrennungen führen.
Fassen Sie die Lampe nicht an, wenn diese
▶	
eingeschaltet ist bzw. unmittelbar nachdem diese
eingeschaltet war.
Antrieb in Betrieb nehmen
4.1	
Der Antrieb hat einen spannungsausfallsicheren Speicher, in
dem beim Einlernen die torspezifischen Daten (Verfahrweg,
während der Torfahrt benötigte Kräfte usw.) abgelegt und bei
darauf folgenden Torfahrten aktualisiert werden. Diese Daten
sind nur für dieses Tor gültig und müssen daher für einen
Einsatz an einem anderen Tor oder wenn sich das Tor in
seinem Laufverhalten stark geändert hat (z. B. bei
nachträglichem Versetzen der Endanschläge oder dem Einbau
neuer Federn usw.), gelöscht und wieder neu eingelernt
werden.
Tordaten löschen
4.1.1	
Siehe Bild 
▶	 18
Im Auslieferungszustand sind keine Tordaten gespeichert und
der Antrieb kann sofort eingelernt werden (siehe Kap. 4.1.2).
Wenn ein erneutes Einlernen erforderlich ist, können die
Tordaten wie folgt gelöscht werden:
Netzstecker ziehen.
1.	
T
2.	 ransparenten Taster im Gehäuse drücken und gedrückt
halten.
Netzstecker einstecken und den
3.	 transparenten Taster im
Gehäuse solange gedrückt halten, bis die
Antriebsbeleuchtung einmal blinkt.
Die Tordaten werden gelöscht und der Antrieb kann
sofort eingelernt werden.
Antrieb einlernen
4.1.2	
Beim Einlernen werden unter anderem der Verfahrweg und die
während der Auf- bzw. Zufahrt benötigten Kräfte eingelernt
und spannungsausfallsicher gespeichert.
HinweisE:
Bevor der Antrieb erneut eingelernt werden kann, müssen
•	
vorhandene Tordaten gelöscht werden (siehe Kap. 4.1.1).
Beim Einlernen ist eine eventuell angeschlossene
•	
Lichtschranke nicht aktiv.
Um den Antrieb einzulernen:
Falls erforderlich, den ausgekuppelten Führungsschlitten
1.	
durch Druck auf den grünen Knopf am Führungsschlitten
zum Einkuppeln vorbereiten (siehe Bild 6). Dazu das Tor
per Hand verfahren, bis der Führungsschlitten in das
Gurtschloss einkuppelt.
Falls erforderlich, den Netzstecker einstecken.
2.	
Die Antriebsbeleuchtung blinkt dann zweimal
(siehe Bild 19).
T
3.	 ransparenten Taster in der Antriebshaube betätigen
(siehe Bild 19).
Das Tor fährt automatisch auf. Die Antriebsbeleuchtung
blinkt.
T
4.	 ransparenten Taster in der Antriebshaube erneut
betätigen (siehe Bild 19).
Das Tor fährt automatisch zu, auf, zu und wieder auf.
a.	
Während dieser Fahrten blinkt die
Antriebsbeleuchtung und der Verfahrweg und die
benötigten Kräfte werden eingelernt.
Das Tor bleibt in der Position
b.	 Tor-Auf stehen und die
Antriebsbeleuchtung leuchtet kontinuierlich.
Der Antrieb ist betriebsbereit eingelernt.
WARNUNG
Verletzungsgefahr durch nicht funktionierende
Sicherheitseinrichtungen
Durch nicht funktionierende Sicherheitseinrichtungen kann
es im Fehlerfall zu Verletzungen kommen.
Nach den Lernfahrten muss der Inbetriebnehmer die
▶	
Funktion(en) der Sicherheitseinrichtung(en) sowie die
Einstellungen überprüfen (siehe Kap. 4.2).
Erst im Anschluss daran ist die Anlage betriebsbereit.
HinweisE:
Wenn
•	 der Antrieb mit blinkender Beleuchtung stehen
bleibt oder die Endanschläge nicht erreicht, sind die
Maximalkräfte zu gering und müssen nachgestellt werden
(siehe Kap. 4.1.3).
Der Einlernvorgang kann jederzeit durch einen
•	
Fahrtimpuls unterbrochen werden. Ein weiterer
Fahrtimpuls startet den gesamten Einlernvorgang erneut.
Kräfte einstellen
4.1.3	
VORSICHT
Verletzungsgefahr bei zu hoch eingestelltem Kraftwert
(Potentiometer P1/P2)
Bei einem zu hoch eingestellten Kraftwert ist die
Kraftbegrenzung unempfindlicher. Dieses kann zu
Verletzungen oder Beschädigungen führen.
Stellen Sie keinen zu hohen Kraftwert ein.
▶	
Die beim Einlernen benötigten Kräfte werden auch bei den
darauffolgenden Torfahrten automatisch nachgestellt. Es ist
aus Sicherheitsgründen notwendig, dass sich die Kräfte bei
langsam schlechter werdendem Laufverhalten des Tores
(z. B. Nachlassen der Federspannung) nicht unbegrenzt
nachstellen. Andernfalls können bei Handbetätigung des
Tores Sicherheitsrisiken auftreten (z. B. Torabsturz).
Aus diesem Grund wurden die für die Auf- und Zufahrt zur
Verfügung stehenden Maximalkräfte im Auslieferzustand
begrenzt voreingestellt (Mittelstellung der Potenziometer).
Wenn beim Einlernen des Antriebs (siehe Kap. 4.1.2) eine
oder beide Endlagen nicht erreicht wurden, müssen die Kräfte
nachgestellt werden.
Dazu stehen zwei Potenziometer zur Verfügung, die nach dem
Abnehmen der Antriebshaube zugänglich sind (siehe Bild 20):
P1
•	 : Maximalkraft in Richtung Tor-Auf
P2
•	 : Maximalkraft in Richtung Tor-Zu
Durch Drehen im Uhrzeigersinn werden die Kräfte erhöht und
Drehen entgegen dem Uhrzeigersinn werden die Kräfte
verringert.
TR10A033-E RE / 03.2010 11
DEUTSCH
Seite: 11
Wenn der Endanschlag Tor-Auf nicht erreicht wird:
P1
1.	 um eine Achteldrehung im Uhrzeigersinn verstellen
(siehe Bild 20).
Tor
2.	 durch Drücken auf den transparenten Taster in die
Endlage Tor-Zu fahren, vor dem Erreichen der Endlage
Tor-Zu das Tor durch einen erneuten Tastendruck
stoppen.
Tor
3.	 in Richtung Tor-Auf fahren.
Wenn der Endanschlag Tor-Auf erneut nicht erreicht wird,
Schritte 1 bis 3 wiederholen.
Wenn der Endanschlag Tor-Zu nicht erreicht wird:
P2
1.	 um eine Achteldrehung im Uhrzeigersinn verstellen
(siehe Bild 20).
Tordaten löschen
2.	 .
Antrieb erneut Einlernen (siehe Kap. 
3.	 4.1.2).
Wenn der Endanschlag Tor-Zu erneut nicht erreicht wird,
Schritte 1 bis 3 wiederholen.
Hinweis:
Die am Potenziometer eingestellten Maximalkräfte haben
einen geringen Einfluss auf die Empfindlichkeit der
Kraftbegrenzung, da die tatsächlich benötigten Kräfte
während der Einlernfahrt gespeichert wurden. Die werkseitig
eingestellten Kräfte passen für den Betrieb von Standard-
Toren.
4.2	 Zusätzliche Funktionen über DIL-Schalter
einstellen
Einige Funktionen des Antriebs werden mittels DIL-Schalter
programmiert. Vor der ersten Inbetriebnahme befinden sich
die DIL-Schalter in der Werkseinstellung, d. h. die Schalter
stehen auf OFF (siehe Bild 9).
Hinweis:
Ändern Sie die DIL-Schaltereinstellungen nur, wenn der
Antrieb ruht und kein Funk programmiert wird.
Stellen Sie entsprechend der nationalen Vorschriften, den
gewünschten Sicherheitseinrichtungen und den örtlichen
Gegebenheiten die DIL-Schalter ein, wie nachfolgend
beschrieben.
Endlagenmeldung
4.2.1	 Tor-Zu: DIL-Schalter A und B
Siehe Bild 
▶	 17.1
A OFF
Endlagenmeldung Tor-Zu aktiviert
B ON
Funktion der Antriebsbeleuchtung und des
Tab. 1:
Optionsrelais bei aktivierter Endlagenmeldung Tor-Zu
Antriebsbeleuchtung Dauerlicht während der Torfahrt
•	
Nachleuchtzeit nach
•	 Endlage
Tor-Zu
Optionsrelais Endlagenmeldung Tor-Zu
Vorwarnzeit: DIL-Schalter A und B
4.2.2	
Siehe Bild 
▶	 17.2
A ON Vorwarnzeit aktiviert
B OFF
Funktion der Antriebsbeleuchtung und des
Tab. 2:
Optionsrelais bei aktivierter Vorwarnzeit
Antriebsbeleuchtung Schnelles Blinken während der
•	
Vorwarnzeit
Dauerlicht während der Torfahrt
•	
Optionsrelais Taktet während der Torfahrt langsam
(Funktion einer selbstblinkenden
Warnleuchte)
Externe Beleuchtung: DIL-Schalter A und B
4.2.3	
Siehe Bild 
▶	 17.3
A OFF
Externe Beleuchtung aktiviert
B OFF
Funktion der Antriebsbeleuchtung und des
Tab. 3:
Optionsrelais bei aktivierter externer Beleuchtung
Antriebsbeleuchtung Dauerlicht während der Torfahrt
•	
Nachleuchtzeit
•	 nach Endlage
Tor-Zu
Optionsrelais Gleiche Funktion wie
Antriebsbeleuchtung
Automatischer Zulauf: DIL-Schalter A, B und D
4.2.4	
Nach Erreichen der Endlage Tor-Auf wird nach Ablauf der
Aufhaltezeit von ca. 30 s der automatische Zulauf gestartet.
Nach einem Impuls, einer Durchfahrt oder einem Durchgang
der Lichtschranke wird die Aufhaltezeit automatisch um
ca. 30 s verlängert.
HinweisE:
Der automatische Zulauf darf im Gültigkeitsbereich der
•	
DIN EN 12453 nur aktiviert werden, wenn eine
Sicherheitseinrichtung angeschlossen ist.
Das Einstellen des automatischen Zulaufes ist nur mit
•	
aktivierter Lichtschranke möglich (DIL Schalter D auf
ON).
Siehe Bild 
▶	 17.4
A ON Automatischer Zulauf aktiviert
B ON
D ON
Funktion des Antriebes, der Antriebsbeleuchtung und
Tab. 4:
des Optionsrelais bei aktiviertem automatischen Zulauf
Antrieb Nach Aufhaltezeit und Vorwarnzeit
automatischer Zulauf aus Endlage
Tor-Auf
Antriebsbeleuchtung Dauerlicht während der
•	
Aufhaltezeit und der Torfahrt
B
•	 linkt während der Vorwarnzeit
schnell
Optionsrelais Dauerkontakt bei Aufhaltezeit
•	
T
•	 aktet während der Vorwarnzeit
schnell und während der
Torfahrt langsam
12 TR10A033-E RE / 03.2010
DEUTSCH
Seite: 12
Tortyp: DIL-Schalter C
4.2.5	
Siehe Bild 
▶	 17.5
C ON Schwingtor, lange Sanftstopp-Rampe
C OFF
Sectionaltor, kurze Sanftstopp-Rampe
Lichtschranke: DIL-Schalter D
4.2.6	
Siehe Bild 
▶	 17.6
D ON Aktiviert, nach Auslösen der Lichtschranke
reversiert das Tor bis in die Endlage
Tor-Auf
D OFF
Nicht aktiviert, automatischer Zulauf nicht
möglich (DIL-Schalter A/B)
Halt-/Ruhestromkreis mit Testung
4.2.7	 :
DIL‑Schalter E
Siehe Bild 
▶	 17.7
E ON Aktiviert, für Schlupftürkontakt mit Testung
E OFF
Nicht aktiviert
Hinweis:
Sicherheitseinrichtungen ohne Testung halbjährlich prüfen.
Tor-Wartungsanzeige
4.2.8	 : DIL-Schalter F
Siehe Bild 
▶	 17.8
F ON Aktiviert, das Überschreiten des
Wartungszyklus wird durch mehrmaliges
Blinken der Antriebsbeleuchtung nach
Ende jeder Torfahrt signalisiert.
F OFF
Nicht aktiviert, kein Signal nach
Überschreiten des Wartungszyklus
Das Wartungsintervall wird erreicht, wenn seit dem letzten
Einlernen entweder der Antrieb länger als 1 Jahr betrieben
wurde oder der Antrieb 2000 Torschließungen erreicht oder
überschritten hat.
Hinweis:
Durch erneutes Einlernen des Antriebs (siehe Kap. 4.1.2)
werden die Wartungsdaten zurückgesetzt.
5	 Funk
5.1	 Handsender HSM 4
WARNUNG
Verletzungsgefahr bei Torbewegung
Wird der Handsender bedient, können
Personen durch die Torbewegung
verletzt werden.
Stellen Sie sicher, dass Handsender
▶	
nicht in Kinderhände gelangen und
nur von Personen benutzt werden,
die in die Funktionsweise der fern­
gesteuerten Toranlage eingewiesen
sind!
Sie müssen den Handsender
▶	
generell mit Sichtkontakt zum Tor
bedienen, wenn dieses nur über
eine Sicherheitseinrichtung verfügt!
Durchfahren bzw. durchgehen Sie
▶	
Toröffnungen von ferngesteuerten
Toranlagen erst, wenn das
Garagentor in der Endlage Tor‑Auf
steht!
Bleiben Sie niemals unter dem
▶	
geöffneten Tor stehen.
Beachten Sie, dass am Handsender
▶	
versehentlich eine Taste betätigt
werden kann (z. B. in der Hosen-/
Handtasche) und es hierbei zu einer
ungewollten Torfahrt kommen kann.
Vorsicht
Verletzungsgefahr durch unbeabsichtigte Torfahrt
Während des Lernvorgangs am Funk-System kann es zu
unbeabsichtigten Torfahrten kommen.
Achten Sie darauf, dass sich beim Einlernen des
▶	
Funk‑Systems keine Personen oder Gegenstände im
Bewegungsbereich des Tores befinden.
ACHTUNG
Beeinträchtigung der Funktion durch Umwelteinflüsse
Bei Nichtbeachtung kann die Funktion beeinträchtigt werden!
Schützen Sie den Handsender vor folgenden Einflüssen:
direkter Sonneneinstrahlung (zul.
•	
Umgebungstemperatur: -20 °C bis +60 °C)
Feuchtigkeit
•	
Staubbelastung
•	
HinweisE:
Ist kein separater Zugang zur Garage vorhanden, so
•	
führen Sie jede Änderung oder Erweiterung von
Programmierungen innerhalb der Garage durch.
Führen Sie nach dem Programmieren oder Erweitern des
•	
Funksystems eine Funktionsprüfung durch.
Verwenden Sie für die Inbetriebnahme oder die
•	
Erweiterung des Funksystems ausschließlich
Originalteile.
Die örtlichen Gegebenheiten können Einfluss auf die
•	
Reichweite des Funk-Systems haben. Außerdem können
GSM-900-Handys bei gleichzeitiger Benutzung die
Reichweite beeinflussen.
TR10A033-E RE / 03.2010 13
DEUTSCH
Seite: 13
Beschreibung des Handsenders HSM 4
5.1.1	
Siehe Bild
▶	  23
1 LED
2 Handsendertasten
3 Batteriefachdeckel
4 Batterie
5 Reset-Taster
6 Handsenderhalterung
Batterie einlegen/wechseln
5.1.2	
Siehe Bild 
▶	 23
Verwenden Sie ausschließlich den Batterie-Typ 23A
▶	
Wiederherstellen des Werkscodes
5.1.3	
Siehe Bild
▶	  23
Jeder Handsendertaste ist ein Funkcode hinterlegt. Der
ursprüngliche Werkscode kann durch folgende Schritte
wieder hergestellt werden.
Hinweis:
Nachfolgende Bedienschritte sind nur bei versehentlichen
Erweiterungs- oder Lernvorgängen erforderlich.
Öffnen Sie den Batteriefachdeckel.
1.	
Der Reset-Taster (5) ist auf der Platine zugänglich.
Achtung
Zerstörung des Tasters
Verwenden Sie keine spitzen Gegenstände und drücken
▶	
Sie nicht zu stark auf den Taster.
Drücken Sie den Reset-Taster mit einem stumpfen
2.	
Gegenstand vorsichtig und halten Sie ihn gedrückt.
Drücken Sie die Handsendertaste, die codiert werden
3.	
soll, und halten Sie diese gedrückt.
Die LED des Senders blinkt langsam.
Wenn Sie den kleinen Taster bis zum Ende des langsamen
4.	
Blinkens gedrückt halten, wird die Handsendertaste
wieder mit dem ursprünglichen Werkscode belegt und die
LED beginnt schneller zu blinken.
Schließen Sie den Batteriefachdeckel.
5.	
Der Werkscode ist wieder hergestellt.
Auszug aus der Konformitätserklärung für
5.1.4	
Handsender
Die Übereinstimmung des oben genannten Produkts mit den
Vorschriften der Richtlinien gem. Artikel 3 der R&TTE-
Richtlinien 1999/5/EG wurde nachgewiesen durch die
Einhaltung folgender Normen:
EN 60950:2000
•	
EN 300 220-1
•	
EN 300 220-3
•	
EN 301 489-1
•	
EN 300 489-3
•	
Die Original-Konformitätserklärung kann beim Hersteller
angefordert werden.
5.2	 Integriertes Funkmodul
Bei einem integrierten Funkmodul können die Funktionen
Impuls (Auf-Stop-Zu-Stop) auf je max. 6 verschiedene
Handsender eingelernt werden. Werden mehr als 6 Hand­
sender eingelernt, werden die Funktionen auf dem zuerst
eingelernten gelöscht.
Um das Funkmodul zu programmieren oder seine Daten zu
löschen, müssen folgende Vorraussetzungen erfüllt sind:
Die Antrieb ruht.
•	
Keine Vorwarn- oder Aufhaltezeit ist aktiv.
•	
HinweisE:
Zum Betrieb des Antriebes mit Funk muss eine
•	
Handsendertaste auf ein integriertes Funkmodul oder
einen externen Funkempfänger eingelernt werden.
Der Abstand zwischen Handsender und Antrieb sollte
•	
mindestens 1 m betragen.
GSM-900-Handys können bei gleichzeitiger Benutzung
•	
die Reichweite der Funkfernsteuerung beeinflussen.
Einlernen der Funktion
5.2.1	 Impuls
Taster 
1.	 P in der Antriebshaube einmal kurz drücken
(siehe Bild 21). Weiteres zweimaliges Drücken des
Tasters P beendet die Funk-Programmierbereitschaft
sofort.
Die rote LED im Taster der Antriebshaube blinkt nun 1x.
In dieser Zeit kann eine Handsendertaste für die
gewünschte Funktion programmiert werden.
Die Handsendertaste, die programmiert werden soll, so
2.	
lange drücken, bis die rote LED im Taster der
Antriebshaube schnell blinkt.
Der Funk-Code dieser Handsendertaste ist nun im
integrierten Funkmodul gespeichert.
5.2.2	 Löschen aller Daten in einem integrierten
Funkmodul
Taster 
1.	 P in der Antriebshaube drücken und gedrückt
halten.
Die rote LED im Taster der Antriebshaube blinkt langsam
und signalisiert die Löschbereitschaft.
Das Blinken wechselt in einen schnelleren Rhythmus.
Nun sind alle eingelernten Funk-Codes aller Handsender
gelöscht.
Taster 
2.	 P in der Antriebshaube loslassen.
Externer Empfänger *
5.3	
Anstatt eines integrierten Funkmoduls kann zum Ansteuern
des Garagentor-Antriebes ein externer Empfänger für die
Funktion Impuls verwendet werden.
Externen Empfänger anschließen
5.3.1	
Stecker eines externen Empfängers auf den
1.	
entsprechenden Steckplatz stecken (siehe Bild 13).
Die Adern des externen Empfängers müssen wie folgt
angeschlossen sein:
GN
–	 an die Klemme 20 (0 V)
WH
–	 an die Klemme 21 (Signal für die Impulssteuerung
Kanal 1)
BN
–	 an die Klemme 5 (+24 V)
Die Daten eines integrierten Funkmoduls löschen, um
2.	
Doppelbelegungen zu vermeiden (siehe Kap. 5.2.2).
Einlernen von Handsendertasten
5.3.2	
Funktion
▶	 Impuls
Die Handsendertaste für die Funktion
1.	 Impuls (Kanal 1) an
Hand der Bedienungsanleitung für den externen
Empfänger einlernen.
Hinweis:
Die Antennenlitze vom externen Empfänger sollte nicht mit
Gegenständen aus Metall (Nägel, Streben, usw.) in
Verbindung kommen. Die beste Ausrichtung muss durch
Versuche ermittelt werden. GSM-900-Handys können bei
gleichzeitiger Benutzung die Reichweite der
Funkfernsteuerung beeinflussen.
*  Zubehör, ist nicht in der Standard-Ausstattung enthalten!
14 TR10A033-E RE / 03.2010
DEUTSCH
Seite: 14
Auszug aus der Konformitätserklärung für
5.4	
Empfänger
Die Übereinstimmung des oben genannten Produkts mit den
Vorschriften der Richtlinien gem. Artikel 3 der R&TTE-
Richtlinien 1999/5/EG wurde nachgewiesen durch die
Einhaltung folgender Normen:
EN 60950:2000
•	
EN 300 220-1
•	
EN 300 220-3
•	
EN 301 489-1
•	
EN 300 489-3
•	
Die Original-Konformitätserklärung kann beim Hersteller
angefordert werden.
6	 Betrieb
WARNUNG
Verletzungsgefahr bei Torbewegung
Im Bereich des Tores kann es bei
fahrendem Tor zu Verletzungen oder
Beschädigungen kommen.
Kinder dürfen nicht an der
▶	
Toranlage spielen.
Stellen Sie sicher, dass sich im
▶	
Bewegungsbereich des Tores keine
Personen oder Gegenstände
befinden.
Betreiben Sie den Garagentor-
▶	
Antrieb nur, wenn Sie den
Bewegungsbereich des Tores
einsehen können und dieses nur
über eine Sicherheitseinrichtung
verfügt.
Überwachen Sie den Torlauf, bis
▶	
das Tor die Endlage erreicht hat.
Durchfahren bzw. durchgehen Sie
▶	
Toröffnungen von ferngesteuerten
Toranlagen erst, wenn das
Garagentor in der Endlage Tor‑Auf
steht!
Bleiben Sie niemals unter dem
▶	
geöffneten Tor stehen.
Vorsicht
Quetschgefahr in der Führungsschiene
Das Greifen in die Führungsschiene während der Torfahrt
kann zu Quetschungen führen.
Greifen Sie während der Torfahrt nicht in die
▶	
Führungsschiene
Vorsicht
Verletzungsgefahr durch Seilglocke
Wenn Sie sich an die Seilglocke hängen, können Sie
abstürzen und sich verletzen. Der Antrieb kann abreißen
und darunter befindliche Personen verletzen, Gegenstände
beschädigen oder selbst zerstört werden.
Hängen Sie sich nicht mit dem Körpergewicht an die
▶	
Seilglocke.
Vorsicht
Verletzungsgefahr durch unkontrollierte Torbewegung
in Richtung Tor-Zu bei Bruch der Torsionsfeder und
Entriegelung des Führungsschlittens.
Ohne die Montage eines Nachrüst-Sets kann der
Führungsschlitten unkontrolliert entriegelt werden.
Der verantwortliche Monteur muss ein Nachrüst-Set
▶	
am Führungsschlitten montieren, wenn folgende
Voraussetzungen zutreffen:
es gilt die Norm DIN EN 13241-1
–	
Der Garagentor-Antrieb wird von einem
–	
Sachkundigen an einem Hörmann Sectionaltor
ohne Federbruchsicherung (BR30) nachgerüstet.
Dieses Set besteht aus einer Schraube, die den
Führungsschlitten vor dem unkontrollierten Entriegeln
sichert sowie einem neuen Seilglocken-Schild, auf dem die
Bilder zeigen, wie das Set und der Führungsschlitten für die
zwei Betriebsarten von der Führungsschiene zu handhaben
sind.
Hinweis:
Der Einsatz einer Notentriegelung bzw. eines
Notentriegelungsschlosses ist in Verbindung mit dem
Nachrüst-Set nicht möglich.
Vorsicht
Verletzungsgefahr durch heiße Lampe
Das Anfassen der Lampe während oder direkt nach dem
Betrieb kann zu Verbrennungen führen.
Fassen Sie die Lampe nicht an, wenn diese
▶	
eingeschaltet ist bzw. unmittelbar nachdem diese
eingeschaltet war.
ACHTUNG
Beschädigung durch Seil der mechanischen
Entriegelung
Sollte das Seil der mechanischen Entriegelung an einem
Dachträgersystem oder sonstigen Vorsprüngen des
Fahrzeuges oder des Tores hängen bleiben, so kann dies zu
Beschädigungen führen.
Achten Sie darauf, dass das Seil nicht hängen bleiben
▶	
kann.
Hitzeentwicklung der Beleuchtung
Durch die Hitzeentwicklung der Antriebsbeleuchtung kann
es bei zu geringen Abständen zu einer Beschädigung
kommen.
Der kleinste Abstand zu leicht entflammbaren
▶	
Materialien oder wärmeempfindlichen Flächen muss
mindestens 0,1 m betragen (siehe Bild 7).
Benutzer einweisen
6.1	
Weisen Sie alle Personen, die die Toranlage benutzen, in
▶	
die ordnungsgemäße und sichere Bedienung des
Garagentor-Antriebes ein.
Demonstrieren und testen Sie die mechanische
▶	
Entriegelung sowie den Sicherheitsrücklauf.
TR10A033-E RE / 03.2010 15
DEUTSCH
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Funktionsprüfung
6.2	
Um den Sicherheitsrücklauf zu
▶	
prüfen, halten Sie das Tor
während es zufährt mit beiden
Händen an.
Die Toranlage muss anhalten
und den Sicherheitsrücklauf
einleiten. Ebenso muss während
das Tor auffährt die Toranlage
abschalten und das Tor stoppen.
Beauftragen Sie bei Versagen des Sicherheitsrücklaufs
▶	
unmittelbar einen Sachkundigen mit der Prüfung bzw. der
Reparatur.
Normal-Betrieb
6.3	
Der Garagentor-Antrieb arbeitet im Normal-Betrieb
ausschließlich entsprechend der Impulsfolgesteuerung, wobei
es unerheblich ist, ob ein externer Taster, eine
einprogrammierte Handsendertaste oder der transparente
Taster betätigt wurde.
1. Impuls: Das Tor fährt in Richtung einer Endlage.
2. Impuls: Das Tor stoppt.
3. Impuls: Das Tor fährt in die Gegenrichtung.
4. Impuls: Das Tor stoppt.
5. Impuls: Das Tor fährt in Richtung der beim 1. Impuls
gewählten Endlage.
usw.
Die Antriebsbeleuchtung leuchtet während einer Torfahrt und
erlischt ca. 2 Minuten nach deren Beendigung automatisch.
Handbetrieb
6.4	
Um das Tor von Hand zu verfahren, muss das Tor mechanisch
entriegelt werden. Dabei wird der Führungsschlitten vom
Gurtschloss entkuppelt.
Um das Tor mechanisch zu entriegeln, das Seil der
▶	
mechanischen Entriegelung ziehen (siehe Bild 4).
HinweisE:
Die Funktion der mechanischen Entriegelung monatlich
•	
überprüfen.
Die Seilglocke nur bei geschlossenem
•	 Tor betätigen,
sonst besteht die Gefahr, dass das Tor bei schwachen,
gebrochenen oder defekten Federn oder wegen
mangelhaften Gewichtsausgleichs schnell zulaufen kann.
Betrieb nach mechanischer Entriegelung
6.5	
Wurde z. B. wegen eines Netzspannungsausfalls die
mechanische Entriegelung betätigt, muss für den
Normal‑Betrieb der Führungsschlitten wieder in das
Gurtschloss eingekuppelt werden:
Antrieb verfahren, bis das Gurtschloss in der
1.	
Führungsschiene für den Führungsschlitten gut
erreichbar ist.
Grünen Knopf am Führungsschlitten drücken
2.	
(siehe Bild 6).
Tor per Hand verfahren, bis der Führungsschlitten wieder
3.	
in das Gurtschloss einkuppelt.
Durch mehrere ununterbrochene Torfahrten überprüfen,
4.	
ob das Tor seine geschlossene Stellung ganz erreicht und
ob das Tor ganz öffnet (der Führungsschlitten bleibt kurz
vor dem Endanschlag Tor-Auf stehen).
Der Antrieb ist nun wieder für den Normal-Betrieb bereit.
Verhalten bei einem Spannungsausfall
6.6	
(ohne Not-Akku)
Um das Garagentor während eines Spannungsausfalls von
Hand öffnen oder schließen zu können, muss der
Führungsschlitten entkuppelt werden.
Siehe Kapitel 
▶	 3.4.1
Betriebsarten der Führungsschiene / Handbetrieb
Verhalten nach einem Spannungsausfall
6.7	
(ohne Not-Akku)
Nach Spannungsrückkehr muss der Führungsschlitten wieder
eingekuppelt werden.
Siehe Kapitel 
▶	 3.4.1
Betriebsarten der Führungsschiene / Automatikbetrieb
Netzausfallüberbrückung mit Not-Akku
6.8	 *
Um bei einem Netzausfall das Tor verfahren zu können, ist ein
optionaler Not-Akku anschließbar (siehe Bild 22).
Die Umschaltung auf Akku-Betrieb bei Netzausfall erfolgt
automatisch. Während des Akku-Betriebes bleibt die
Antriebsbeleuchtung ausgeschaltet.
Hinweis:
Nur den Original-Not-Akku mit integrierter Ladeschaltung
verwenden.
Meldungen der Antriebsbeleuchtung
6.9	
Wenn der Netzstecker eingesteckt wird, ohne dass der
transparente Taster (bei abgenommener Antriebshaube der
Platinentaster T) gedrückt wird, blinkt die Antriebsbeleuchtung
zwei-, drei- oder viermal.
Zweimaliges Blinken
Es liegen keine Tordaten vor oder die Tordaten wurden
gelöscht (Auslieferungszustand). Der Antrieb kann sofort
eingelernt werden.
Dreimaliges Blinken
Es liegen zwar gespeicherte Tordaten vor, aber die letzte
Torposition ist nicht bekannt. Die nächste Fahrt ist deshalb
eine Referenzfahrt Tor-Auf. Danach folgen normale Torfahrten.
Viermaliges Blinken
Es liegen sowohl gespeicherte Tordaten vor als auch die letzte
Torposition ist bekannt, so dass sofort normale Torfahrten mit
Berücksichtigung der Impulsfolgesteuerung (Auf-Stopp-Zu-
Stopp-Auf usw.) folgen können (normales Verhalten nach dem
erfolgreichen Einlernen und Stromausfall). Aus
Sicherheitsgründen wird nach einem Stromausfall während
einer Torfahrt mit dem ersten Impulsbefehl immer aufgefahren.
*  Zubehör, ist nicht in der Standard-Ausstattung enthalten!
16 TR10A033-E RE / 03.2010
DEUTSCH
Seite: 16
Fehlermeldungen / Diagnose-LED
6.10	
Siehe Bild 
▶	 9.1
Die rote Diagnose-LED ist durch den transparenten Taster
auch bei geschlossenem Gehäuse sichtbar. Mit dieser LED
können Ursachen für den nicht erwartungsgemäßen Betrieb
einfach identifiziert werden. Im eingelernten Zustand (Normal-
Betrieb) leuchtet diese LED kontinuierlich und erlischt,
solange ein extern angeschlossener Impuls ansteht.
Hinweis:
Durch das hier beschriebene Verhalten kann ein Kurzschluss
in der Anschlussleitung des externen Tasters oder ein
Kurzschluss des Tasters selber erkannt werden, wenn sonst
ein normaler Betrieb des Garagentor-Antriebs mit dem
Funkmodul oder dem transparenten Taster möglich ist.
LED blinkt 2 x
Ursache Lichtschranke wurde unterbrochen oder
ist nicht angeschlossen.
Behebung Lichtschranke überprüfen und
gegebenenfalls anschließen oder
auswechseln.
LED blinkt 3 x
Ursache Kraftbegrenzung Tor-Zu hat
angesprochen, der Sicherheitsrücklauf
hat stattgefunden.
Behebung Hindernis beseitigen. Falls der
Sicherheitsrücklauf ohne erkennbaren
Grund stattgefunden hat, die
Tormechanik überprüfen. Gegebenenfalls
die Tordaten löschen und neu einlernen.
LED blinkt 4 x
Ursache Ruhestromkreis oder Schlupftürkontakt
ist geöffnet oder wurde während einer
Torfahrt geöffnet.
Behebung Angeschlossene Einheit überprüfen,
Stromkreis schließen.
LED blinkt 5 x
Ursache Kraftbegrenzung Tor-Auf hat
angesprochen. Das Tor hat bei der Tor-
Auffahrt angehalten.
Behebung Hindernis beseitigen. Falls das Tor ohne
Grund vor der Endlage Tor-Auf
angehalten hat, die Tormechanik
überprüfen. Gegebenenfalls die Tordaten
löschen und neu einlernen.
LED blinkt 6 x
Ursache Antriebsfehler/Störung im Antriebssystem
Behebung Gegebenenfalls die Tordaten löschen und
neu einlernen. Falls der Antriebsfehler
wiederholt auftritt, den Antrieb
auswechseln.
LED blinkt 7 x
Ursache Antrieb ist noch nicht eingelernt. Das ist
ein Hinweis und kein Fehler.
Behebung Lernfahrt durch einen externen Taster,
das Funkmodul oder den transparenten
Taster (bei abgenommener Antriebshaube
den Platinentaster T) auslösen.
LED blinkt 8 x
Ursache Der Antrieb benötigt eine Referenzfahrt
Tor-Auf.
Dies ist der normale Zustand nach einem
Netzspannungsausfall, wenn keine
Tordaten vorliegen bzw. diese gelöscht
sind und/oder die letzte Torposition nicht
bekannt ist.
Behebung Referenzfahrt Tor-Auf durch einen
externen Taster, das Funkmodul oder den
transparenten Taster (bei abgenommener
Antriebshaube den Platinentaster T)
auslösen.
7	 Prüfung und Wartung
Der Garagentor-Antrieb ist wartungsfrei.
Zur Ihrer eigenen Sicherheit empfehlen wir jedoch, die
Toranlage nach Herstellerangaben durch einen Sachkundigen
prüfen und warten zu lassen.
WARNUNG
Verletzungsgefahr durch unerwartete Torfahrt
Zu einer unerwarteten Torfahrt kann es kommen, wenn es
bei Prüfung und Wartungsarbeiten an der Toranlage zum
versehentlichen Wiedereinschalten durch Dritte kommt.
Ziehen Sie bei allen Arbeiten an der Toranlage den
▶	
Netzstecker und ggf. den Stecker des Not-Akkus.
Sichern Sie die Toranlage gegen unbefugtes
▶	
Wiedereinschalten.
Eine Prüfung oder eine notwendige Reparatur darf nur von
einer sachkundigen Person durchgeführt werden. Wenden Sie
sich hierzu an Ihren Lieferanten.
Eine optische Prüfung kann vom Betreiber durchgeführt
werden.
Prüfen Sie alle Sicherheits- und Schutzfunktionen
▶	
monatlich.
Vorhandenen Fehler bzw. Mängel müssen
▶	 sofort
behoben werden.
7.1	 Ersatzlampe
Vorsicht
Verletzungsgefahr durch heiße Lampe
Das Anfassen der Lampe während oder direkt nach dem
Betrieb kann zu Verbrennungen führen.
Fassen Sie die Lampe nicht an, wenn diese
▶	
eingeschaltet ist bzw. unmittelbar nachdem diese
eingeschaltet war.
Um die Lampe zu wechseln:
Tor schließen.
1.	
Netzstecker ziehen.
2.	
Lampe abkühlen lassen.
3.	
Lampe 24 V/10 W B(a) 15 s wechseln (siehe Bild 
4.	 24).
Netzstecker einstecken.
5.	
Die Antriebsbeleuchtung blinkt viermal.
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DEUTSCH
Seite: 17
Optionales Zubehör
8	
Optionales Zubehör ist nicht im Lieferumfang enthalten.
Das gesamte elektrische Zubehör darf den Antrieb mit max.
100 mA belasten.
Folgendes Zubehör kann am Antrieb angeschlossen werden:
Einweg-Lichtschranke
•	
Externer Funk-Empfänger
•	
Externe Impuls-Taster (z. B. Schlüsseltaster)
•	
Not-Akku für Notstromversorgung
•	
Schlupftürkontakt
•	
Signalleuchte
•	
Demontage und Entsorgung
9	
Hinweis:
Beachten Sie beim Abbau alle geltenden Vorschriften der
Arbeitssicherheit.
Lassen Sie den Garagentor-Antrieb von einem Sachkundigen
nach dieser Anleitung sinngemäß in umgekehrter Reihenfolge
demontieren und fachgerecht entsorgen.
Garantiebedingungen
10	
Gewährleistung
Wir sind von der Gewährleistung und der Produkthaftung
befreit, wenn ohne unsere vorherige Zustimmung
eigenebauliche Veränderungen vorgenommen oder
unsachgemäße Installationen gegen unsere vorgegebenen
Montagerichtlinien ausgeführt bzw. veranlasst werden.
Weiterhin übernehmen wir keine Verantwortung für den
versehentlichen oder unachtsamen Betrieb des Antriebes und
des Zubehörs sowie für die unsachgemäße Wartung des
Tores und dessen Gewichtsausgleich. Batterien und
Glühlampen sind ebenfalls von den
Gewährleistungsansprüchen ausgenommen.
Dauer der Garantie
Zusätzlich zur gesetzlichen Gewährleistung des Händlers aus
dem Kaufvertrag leisten wir folgende Teilegarantie ab
Kaufdatum:
5 Jahre auf die Antriebsmechanik, Motor und
•	
Motorsteuerung
2 Jahre auf Funk, Zubehör und Sonderanlagen
•	
Kein Garantieanspruch besteht bei Verbrauchsmitteln (z. B.
Sicherungen, Batterien, Leuchtmitteln). Durch die
Inanspruchnahme der Garantie verlängert sich die
Garantiezeit nicht. Für Ersatzlieferungen und
Nachbesserungsarbeiten beträgt die Garantiefrist sechs
Monate, mindestens aber die laufende Garantiefrist.
Voraussetzungen
Der Garantieanspruch gilt nur für das Land, in dem das Gerät
gekauft wurde. Die Ware muss auf dem von uns
vorgegebenen Vertriebsweg erstanden worden sein. Der
Garantieanspruch besteht nur für Schäden am
Vertragsgegenstand selbst. Die Erstattung von Aufwendungen
für Aus- und Einbau, Überprüfung entsprechender Teile,
sowie Forderungen nach entgangenem Gewinn und
Schadensersatz sind von der Garantie ausgeschlossen.
Der Kaufbeleg gilt als Nachweis für Ihren Garantieanspruch.
Leistung
10.1	
Für die Dauer der Garantie beseitigen wir alle Mängel am
Produkt, die nachweislich auf einen Material- oder
Herstellungsfehler zurückzuführen sind. Wir verpflichten uns,
nach unserer Wahl die mangelhafte Ware unentgeltlich gegen
mangelfreie zu ersetzen, nachzubessern oder durch einen
Minderwert zu ersetzen.
Ausgeschlossen sind Schäden durch:
unsachgemäßen Einbau und Anschluss
•	
unsachgemäße Inbetriebnahme und Bedienung
•	
äußere Einflüsse, wie Feuer, Wasser, anormale
•	
Umweltbedingungen
mechanische Beschädigungen durch Unfall, Fall, Stoß
•	
fahrlässige oder mutwillige Zerstörung
•	
normale Abnutzung oder Wartungsmangel
•	
Reparatur durch nicht qualifizierte Personen
•	
Verwendung von Teilen fremder Herkunft
•	
Entfernen oder Unkenntlichmachen des Typenschildes
•	
Ersetzte Teile werden unser Eigentum.
Auszug aus der Einbauerklärung
11	
(im Sinne der EG-Maschinenrichtlinie 2006/42/EG für den
Einbau einer unvollständigen Maschine gemäß Anhang II,
Teil B).
Das auf der Rückseite beschriebene Produkt ist entwickelt,
konstruiert und gefertigt in Übereinstimmung mit der:
EG-Richtlinie Maschinen 2006/42/EG
•	
EG-Richtlinie Bauprodukte 89/106/EWG
•	
EG-Richtlinie Niederspannung 2006/95/EG
•	
EG-Richtlinie Elektromagnetische Veträglichkeit
•	
2004/108/EG
Angewandte und herangezogene Normen:
EN ISO 13849-1, PL „c“, Cat. 2
•	
Sicherheit von Maschinen – Sicherheitsbezogene Teile
von Steuerungen – Teil 1: Allgemeine Gestaltungsleitsätze
EN 60335-1/2, soweit zutreffend
•	
Sicherheit von elektrischen Geräten / Antrieben für Tore
EN 61000-6-3
•	
Elektomagnetische Verträglichkeit – Störaussendung
EN 61000-6-2
•	
Elektromagnetische Verträglichkeit – Störfestigkeit
Unvollständige Maschinen im Sinne der EG-Richtlinie
2006/42/EG sind nur dazu bestimmt, in andere Maschinen
oder in andere unvollständige Maschinen oder Anlagen
eingebaut oder mit ihnen zusammengefügt zu werden, um
zusammen mit ihnen eine Maschine im Sinne der o.g.
Richtlinie zu bilden.
Deshalb darf dieses Produkt erst dann in Betrieb genommen
werden, wenn festgestellt wurde, dass die gesamte
Maschine/Anlage, in der es eingebaut wurde, den
Bestimmungen der o.g. EG-Richtlinie entspricht.
Technische Daten
12	
Netzanschluss 230/240 V, 50/60 Hz
Stand-by ca. 5 W
Schutzart Nur für trockene Räume
Temperaturbereich -20 °C bis +60 °C
Ersatzlampe 24 V / 10 W B(a) 15s
Motor Gleichstrommotor mit
Hallsensor
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Transformator Mit Thermoschutz
Anschluss Schraubenlose
Anschlusstechnik für externe
Geräte mit
Sicherheitskleinspannung
24 V DC, wie z. B. Innen- und
Außentaster für Impulsbetrieb
Fernsteuerung Betrieb mit internem oder
externem Funk-Empfänger
Abschaltautomatik Wird für beide Richtungen
automatisch getrennt
eingelernt. Selbstlernend,
verschleißfrei, da ohne
mechanische Schalter
Endlagen-Abschaltung/
Kraftbegrenzung
Bei jedem Torlauf
nachjustierende
Abschaltautomatik
Führungsschiene Extrem flach (30 mm)
Mit integrierter
Aufschiebesicherung
Mit wartungsfreiem,
patentiertem Zahngurt mit
automatischer Gurtspannung
Torlaufgeschwindigkeit Abhängig von Torgröße und
Gewicht, ca. 13 cm/s
Nennlast Siehe Typenschild
Zug- und Druckkraft Siehe Typenschild
Kurzzeitige Spitzenlast Siehe Typenschild
Sonderfunktionen Antriebsbeleuchtung,
2-Minutenlicht ab Werk
Stopp-/Ausschalter
anschließbar
Lichtschranke anschließbar
Optionsrelais für Warnleuchte,
zusätzliche externe
Beleuchtung anschließbar
Schlupftürkontakt mit Testung
Notentriegelung Bei Stromausfall von innen mit
Zugseil zu betätigen
Universalbeschlag Für Schwing- und Sectionaltore
Luftschallemission
Garagentorantrieb
≤ 70 dB (A)
Verwendung Ausschließlich für private
Garagen
Für industrielle/gewerbliche
Nutzung nicht geeignet.
Torzyklen Siehe Produktinformation
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Übersicht DIL-Schalter-Funktionen
13	
DIL A DIL B Funktion Funktion Optionsrelais
OFF ON Endlagenmeldung Tor-Zu aktiviert Relais zieht bei Endlage Tor-Zu an
(Funktion Tor-Zu-Meldung)
ON OFF Vorwarnzeit aktiviert Relais taktet bei Vorwarnzeit schnell und bei
Torfahrt normal (Funktion Warnleuchte)
OFF OFF Externe Beleuchtung aktiviert Relais wie Antriebsbeleuchtung (Funktion
externe Beleuchtung)
DIL A DIL B DIL D Funktion Funktion Optionsrelais
ON ON ON Automatischer Zulauf aktiviert,
Lichtschranke muss vorhanden sein
Relais taktet bei Vorwarnzeit schnell,
während der Torfahrt normal,
Dauerkontakt bei Aufhaltezeit
DIL C Tortyp
ON Schwingtor, lange Sanftstopp-Rampe
OFF Sectionaltor, kurze Sanftstopp-Rampe
DIL D Lichtschranke
ON Lichtschranke aktiviert, nach Auslösen der Lichtschranke reversiert das Tor bis in die Endlage Tor-Auf
(automatischer Zulauf ist nur mit Lichtschranke möglich)
OFF Lichtschranke nicht aktiviert (kein automatischer Zulauf möglich)
DIL E Haltkreis mit Testung
ON Schlupftürkontakt mit Testung aktiviert. Testung wird vor jeder Torfahrt überprüft (Betrieb nur mit einem
testbaren Schlupftürkontakt möglich)
OFF Sicherheitseinrichtung ohne Testung
DIL F Tor-Wartungsanzeige
ON Aktiviert, das Überschreiten des Wartungszyklus wird durch mehrmaliges Blinken der Antriebsbeleuchtung
nach Ende jeder Torfahrt signalisiert
OFF Nicht aktiviert, kein Signal nach Überschreiten des Wartungszyklus
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Übersicht Fehler und Fehlerbehebung
14	
Anzeige Fehler/Warnung Mögliche Ursache Behebung
Sicherheitseinrichtung Lichtschranke wurde unterbrochen, ist nicht
angeschlossen.
Lichtschranke prüfen, ggf.
▶	
auswechseln.
Kraftbegrenzung in
Fahrtrichtung Tor-Zu
Ein Hindernis befindet sich im Torbereich. Hindernis beseitigen
▶	 .
eventuell neu einlernen.
▶	
Ruhestromkreis
Schlupftürkontakt
Schlupftürkontakt unterbrochen. Schlupftür überprüfen
▶	 .
Kraftbegrenzung in
Fahrtrichtung Tor-Auf
Ein Hindernis befindet sich im Torbereich. Hindernis beseitigen
▶	 .
eventuell neu einlernen.
▶	
Antriebsfehler Erneute Impulsgabe durch einen externen Taster,
das Funkmodul oder den transparenten Taster
(bei abgenommener Antriebshaube den
Platinentaster T) – es erfolgt eine Auffahrt
(Referenzfahrt AUF).
Tordaten löschen
▶	 , bei
wiederholtem Auftreten
Antrieb auswechseln.
Antriebsfehler
Meldung, kein Fehler
Der Antrieb ist noch nicht eingelernt. Antrieb einlernen
▶	 .
Kein Referenzpunkt
Netzausfall
Der Antrieb benötigt eine Referenzfahrt. Referenzfahrt in Richtung
▶	
Tor-Auf.
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Seite: 151
ProMatic
HÖRMANN KG Verkaufsgesellschaft
Upheider Weg 94-98
D-33803 Steinhagen
www.hoermann.com
TR10A033-E RE / 03.2010

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